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Tod, Krankheit, etc.

11. Juni 2014 um 21:34

Hallo liebe Leute,

vor einigen Wochen ist mein Kindheitsfreund verstorben... Ich kannte ihn 13 Jahre. Er hatte ne behinderte Krankheit... Darauf die Woche hatte meine Schwester gynäkologisch eine Zyste, die sich mit Blut gefüllt hat und sie hatte richtig Angst, dass ihr sowas auch passieren könnte, weil sie richtig gemerkt hat, dass da was gerissen ist und sie hat ziemlich dolle geblutet und war auch im Krankenhaus... Er hatte durch die Krankheit ein Aneurysma und sowas kann ja auch jedem einfach mal so passieren, der eigentlich kerngesund ist... Jetzt liegt sie im Krankenhaus und hat höchstwahrscheinlich eine Lungenembolie. Hätte man es nicht "so früh" erkannt, hätte es auch ganz anders ausgehen können. Zum Glück ist es das nicht... Ich bin echt fertig mit den Nerven. Habt ihr irgendwie einen Rat, wie ich mit der Situation umgehen kann? Ich rede ganz normal darüber, sprich ich rede einfach. Aber ich hab nicht das Gefühl, dass es besser wird.. Mein Freund ist für mich da und alles. Mit meiner Mutter rede ich nicht so gerne, weil das Verhältnis zwischen uns nicht gerade das beste ist... Ich versuche schon nicht so viel darüber nachzudenken, aber ich habe das Gefühl, dass es das nicht besser macht und zugegeben, einfach ist das auch nicht. Ich fühle mich irgendwie überfordert. Wenn ihr irgendwie Tipps oder sowas habt, raus damit...

Vielen Dank schon mal.

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12. Juni 2014 um 21:08

Ich akzeptiere
den Glauben anderer, aber seit mein Freund gestorben ist, kann mir keiner sagen, dass es einen Gott gibt. Für mich gibt es keinen Gott, ganz einfach und versuche bitte nicht mich zu bekehren oder sonst was. Er war krank und das hat nichts mit Schicksal zutun! Er war verdammt nochmal jung und da hatte kein Gott oder sonst was seine Finger im Spiel! Ich möchte keine Hilfe von "Gott", ich möchte richtige Hilfe. Ich akzeptiere es, dass du an einen Gott glaubst, aber ich muss es nicht und ich werde es auch nicht, aber danke für deinen Rat.

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14. Juni 2014 um 23:39

Hey
Ich sehe, dass die vorherigen Beiträge nicht wirklich hilfreich sind... Glaube kann und darf man nicht aufdrengen!! Und ich bin der Meinung, dass einfach nur alles hilft oder eben nicht, wenn man daran glaubt...

Jetzt aber mal zu deinen "Problem".
Das Leben ist manchmal einfach unfair, dass habe ich nur zur Genüge selber erlebt. Mit der Zeit lernt manmit demSchmerz zu leben und es wird einfacher, er geht allerdings nicht ganz weg.
Auf deinen Kindheitsfreund bezogen: Denk einfach immer an schöne Dinge, die ihr zusammen erlebt habt! Und weinen hilft auch manchmal!
Ich hoffe, ich konnte dir zumindest ein bisschen helfen

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15. Juni 2014 um 20:50
In Antwort auf maltipu91

Hey
Ich sehe, dass die vorherigen Beiträge nicht wirklich hilfreich sind... Glaube kann und darf man nicht aufdrengen!! Und ich bin der Meinung, dass einfach nur alles hilft oder eben nicht, wenn man daran glaubt...

Jetzt aber mal zu deinen "Problem".
Das Leben ist manchmal einfach unfair, dass habe ich nur zur Genüge selber erlebt. Mit der Zeit lernt manmit demSchmerz zu leben und es wird einfacher, er geht allerdings nicht ganz weg.
Auf deinen Kindheitsfreund bezogen: Denk einfach immer an schöne Dinge, die ihr zusammen erlebt habt! Und weinen hilft auch manchmal!
Ich hoffe, ich konnte dir zumindest ein bisschen helfen

Vielleicht
werde ich es irgendwann verstehen, aber es ist noch so frisch und ich kanns immer noch nicht richtig fassen. Ich werde abends ziemlich nachdenklich.. Es ist einfach so unfair, dass man so jung so krank werden kann und dann auch noch stirbt. Ich kann doch nicht die ganze Zeit weinen, traurig sein oder nachdenken.. Und klar, ich habe die schönen Dinge in Erinnerung, aber gerade das stört mich daran. Es ist einfach nur eine Erinnerung und ich kann mich nicht mehr mit ihm darüber unterhalten und alles..

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16. Juni 2014 um 0:59

Es ist nie leicht
Jemanden zu verlieren, egal wie alt derjenige ist! Noch schlimmer ist es natürlich wenn jemand jung stirbt.
Derjenige fehlt dann natürlich auch, gerade wenn es die Perdon ist, zu der man in so einer schlimmen Situation gehen würde.
Da hilft wohl leider nur abwarten... So blöd das auch klingt, aber man muss einfach weiter machen. Auch wenn das nicht immer leicht ist.
Ich bin mir sicher, dass es dir in ein paar Monaten zumindest ein busschen besser gehen wird

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