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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Tod der Mutter eines Mitschülers (Sebastian)

Letzte Nachricht: 15. Januar 2006 um 18:58
D
diane_12352500
20.12.05 um 13:16

Vor etwa 3 Jahren starb die Mutter eines guten Freundes (ging mit mir in den Kindergarten, Volksschule und danach in die Hauptschule). In der 3.Klasse HS verstarb seine Mutter. Natürlich ging ich zur Beerdigung, da ich auch seine Mutter G. gut kannte. Bei der Beerdigung war ich dann irgendwie "schockiert"!!:

Sebastian's älterer Bruder tauchte bei der Beerdigung ganz in weiß (Shirt, Leinenhose, Schuhe=alles weiß) auf!!


Hat das eine Bedeutung, oÄ??


Freue mich auf eure Antworten!


Mit freundlichen Grüßen, Kerstin

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W
wanda_11911205
20.12.05 um 17:17

Mm
hi

warum muss man in schwarz kommen?

ein leben kommt ein leben geht

http://spielwelt8.monstersgame.net/?ac=vid&vid=500-3032

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L
lesedi_12667366
25.12.05 um 21:46
In Antwort auf wanda_11911205

Mm
hi

warum muss man in schwarz kommen?

ein leben kommt ein leben geht

http://spielwelt8.monstersgame.net/?ac=vid&vid=500-3032

Ich könnte es verstehen...
... als mein Vater starb, kam ich (natürlich) in schwarz.

Aber es hat mich tierisch genervt.
Vor allem: Wir sind am Tag nach seinem Tod zum Klamottenkaufen geschickt worden (damals hatte man Schwarz noch nicht so).

Ich hatte den Eindruck, dass sich alles nur um die Form und ums Brauchtum dreht, und die Tatsache, dass mein Papa tot war, irgendwie dabei unterging. Ich habe die ganz Zeremonie gehaßt, ich fühlte mich nicht wohl dabei. (Hatte aber auch nicht den Nerv jetzt noch einen Streit mit meiner Mutter anzufangen.)

Wenn der beschriebene Junge ähnlich empfindet, kann ich schon nachvollziehen, dass er sich da ausklinkt und (aus Protest) weiß trägt.

Ich hab mir sagen lassen, dass viele Erwachsene es dagegen durchaus schätzen, wenn es einen vorgegebenen Rahmen gibt. (Gott sei dank habe ich im Erwachsenenalter noch keinen nahen Angehörigen verloren).

Also ich denke, dass ist einfach eine andere Art zu trauern.

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R
ruth_12547201
26.12.05 um 17:16
In Antwort auf lesedi_12667366

Ich könnte es verstehen...
... als mein Vater starb, kam ich (natürlich) in schwarz.

Aber es hat mich tierisch genervt.
Vor allem: Wir sind am Tag nach seinem Tod zum Klamottenkaufen geschickt worden (damals hatte man Schwarz noch nicht so).

Ich hatte den Eindruck, dass sich alles nur um die Form und ums Brauchtum dreht, und die Tatsache, dass mein Papa tot war, irgendwie dabei unterging. Ich habe die ganz Zeremonie gehaßt, ich fühlte mich nicht wohl dabei. (Hatte aber auch nicht den Nerv jetzt noch einen Streit mit meiner Mutter anzufangen.)

Wenn der beschriebene Junge ähnlich empfindet, kann ich schon nachvollziehen, dass er sich da ausklinkt und (aus Protest) weiß trägt.

Ich hab mir sagen lassen, dass viele Erwachsene es dagegen durchaus schätzen, wenn es einen vorgegebenen Rahmen gibt. (Gott sei dank habe ich im Erwachsenenalter noch keinen nahen Angehörigen verloren).

Also ich denke, dass ist einfach eine andere Art zu trauern.

Auch die farbe weiß...
... ist eine farbe der trauer.
nicht bei uns, aber in vielen anderen ländern.
vielleicht hat er sich also ganz bewusst für eine trauerfarbe, aber eben nicht schwarz, sondern weiß entschieden.

lbgr
mistelzweig

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G
greer_12725009
15.01.06 um 18:58

Trauerfarbe
Weiß ist eine Trauerfarbe.

Bei den Tsunamie in Thailand hat man auch viele Trauernde in weiss gesehen.

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