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Tochter zieht aus.Hilfe.Gibt es hier Rat!

9. November 2003 um 14:19

Ich bin 45 J. und habe ein pädg. Ausbildung.Ich bin weder die Klebemutter ,noch will ich meiner Tochter 19J neue Wege verwehren.Hilfe, wie werde ich mit meiner Trauer fertig,daß war so schön vergeht.
Für Sie es auf schlimm zu sehen welche Schwierigkeiten ich damit habe. Ich mache ihr damit ein schlechtes Gewissen,.daß will ich nicht.
Ich habe noch ein 12 jährigen Sohn,arbeite ganztags und bin in einer glücklichen Beziehung.Was ist mit mir los.Ich verliere sie ja nicht.Wieso haut das so rein.Wer hat auch solche Erfahrungen gemacht.Wer weiß Rat.

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9. November 2003 um 14:52

Hallo...
... ich glaub Rat gibt es kaum.Loslassen ist das einzige was hilft,aber wie kann man loslassen,wenn man eigentlich noch gar nicht will.
Sicher ist es für jede Mutter schwer sein Kind ziehen zu lassen,aber du verlierst sie nicht.Im Gegenteil,lass sie gehen und sie kommt freiwillig zu dir zurück.
Ich würd mir wohl auch schwer tun,wenn meine Tochter soweit ist.Doch was soll man tun,auch wir sind eines Tages flügge geworden und die Eltern musten es hinnehmen.
Und ich war ganz gemein,ich hab meiner Mum keine Chance für abnabelung gegeben.Bin innerhalb von drei Tage umgezogen,am Freitag Wohnung bekommen,am Montag ausgezogen.Das war eine Hau-Ruck-Aktion damals,aber ich hab es nie bereut
Weiss nur nicht welcher Weg der leichtere für die Mutter ist?!

Ihr schafft das schon,wenn sie raus ist und du merkst,wieviel weniger Wäsche du hast und das du weniger kochen musst wirst es irgendwann geniessen,weil du dann mehr Zeit für dich hast.
Ich drück euch die Daumen.

Gruss Angel

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10. November 2003 um 5:41

Schon hinter mir...
hallo silber,
ich kann dich gut verstehen,denn mein einziger sohn (ich war alleinerziehend) ist vor ein paar monaten ausgezogen. mir ging es elendig und glaube es hat über ein viereljahr gedauert, bis ich die trauer und den "verlust" verarbeitet hatte...allerdings habe ich diese gefühle auch extrem zugelassen und danach ging es mir auch mit ihm auf einer anderen ebene richtig gut was unsere beziehung betrifft, d.h. am anfang kam er noch öfters, und ich hatte das gefühl ihm ging es auch sehr schlecht damit, wir redeten viel darüber, dann kam eine zeit, da hat er sich ein wenig zurückgezogen und jetzt sehen wir uns regelmäßig ung können über viele "erwachsene" dinge reden, die, als wir noch zusammenwohnten nicht zum schluß nicht mehr möglich waren.
also insgesamt war es eine sanfte ablöse, da er eben noch ziemlich oft da war, und trotzdem mußt du diese gefühle zulassen und auch ein wenig durch die "hölle" gehen, aber zeig ihr deine gefühle nicht so sehr, sonst fällt es ihr sicherlich schwerer ihren weg zu gehen...
und du wirst sehen, eure beziehung wird eine andere ebene erreichen, die auch sehr schön ist...und.....was ich nach und nach festgestellt habe, es ist toll nach über 20 jahren alleinige verantwortung für jemand anderen, mich mal nur um mich kümmern zu können....hoffe dir damit ein wenig geholfen zu haben..
liebe grüße
bluelle

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10. November 2003 um 16:13
In Antwort auf fia_12558482

Schon hinter mir...
hallo silber,
ich kann dich gut verstehen,denn mein einziger sohn (ich war alleinerziehend) ist vor ein paar monaten ausgezogen. mir ging es elendig und glaube es hat über ein viereljahr gedauert, bis ich die trauer und den "verlust" verarbeitet hatte...allerdings habe ich diese gefühle auch extrem zugelassen und danach ging es mir auch mit ihm auf einer anderen ebene richtig gut was unsere beziehung betrifft, d.h. am anfang kam er noch öfters, und ich hatte das gefühl ihm ging es auch sehr schlecht damit, wir redeten viel darüber, dann kam eine zeit, da hat er sich ein wenig zurückgezogen und jetzt sehen wir uns regelmäßig ung können über viele "erwachsene" dinge reden, die, als wir noch zusammenwohnten nicht zum schluß nicht mehr möglich waren.
also insgesamt war es eine sanfte ablöse, da er eben noch ziemlich oft da war, und trotzdem mußt du diese gefühle zulassen und auch ein wenig durch die "hölle" gehen, aber zeig ihr deine gefühle nicht so sehr, sonst fällt es ihr sicherlich schwerer ihren weg zu gehen...
und du wirst sehen, eure beziehung wird eine andere ebene erreichen, die auch sehr schön ist...und.....was ich nach und nach festgestellt habe, es ist toll nach über 20 jahren alleinige verantwortung für jemand anderen, mich mal nur um mich kümmern zu können....hoffe dir damit ein wenig geholfen zu haben..
liebe grüße
bluelle

Danke
Genau so dachte ich es mir.mir ging es nur darum auf jemanden zu treffen,dem es auch so ging.auch freue ich mich,daß hier auch der mittlere jahrgang vertreten ist.wie immer muß man durch.schlimm ist ja,daß ich auch pyscholo. beratung mache.aber die theorie ist ja eine andere.danke dir recht herzlich silber

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10. November 2003 um 16:16
In Antwort auf flyingAngel

Hallo...
... ich glaub Rat gibt es kaum.Loslassen ist das einzige was hilft,aber wie kann man loslassen,wenn man eigentlich noch gar nicht will.
Sicher ist es für jede Mutter schwer sein Kind ziehen zu lassen,aber du verlierst sie nicht.Im Gegenteil,lass sie gehen und sie kommt freiwillig zu dir zurück.
Ich würd mir wohl auch schwer tun,wenn meine Tochter soweit ist.Doch was soll man tun,auch wir sind eines Tages flügge geworden und die Eltern musten es hinnehmen.
Und ich war ganz gemein,ich hab meiner Mum keine Chance für abnabelung gegeben.Bin innerhalb von drei Tage umgezogen,am Freitag Wohnung bekommen,am Montag ausgezogen.Das war eine Hau-Ruck-Aktion damals,aber ich hab es nie bereut
Weiss nur nicht welcher Weg der leichtere für die Mutter ist?!

Ihr schafft das schon,wenn sie raus ist und du merkst,wieviel weniger Wäsche du hast und das du weniger kochen musst wirst es irgendwann geniessen,weil du dann mehr Zeit für dich hast.
Ich drück euch die Daumen.

Gruss Angel

Danke
na,weniger arbeit habe ich nicht.bei uns ist die hausarbeit aufgeteilt.ich bin auch wie du ausgezogen.aber sicher muss man eine neuen lebensabschnitt auch bewußt wahrnehemen.meine tochter geht es auch nicht gut damit.aber sie hat eine freund und wird schließlich 2 j.ich trauere auch nicht um verlust,sondern um die wunderschöne gemeinsame zeit.das sie immer da war.

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11. November 2003 um 1:25
In Antwort auf jovita_12170869

Danke
na,weniger arbeit habe ich nicht.bei uns ist die hausarbeit aufgeteilt.ich bin auch wie du ausgezogen.aber sicher muss man eine neuen lebensabschnitt auch bewußt wahrnehemen.meine tochter geht es auch nicht gut damit.aber sie hat eine freund und wird schließlich 2 j.ich trauere auch nicht um verlust,sondern um die wunderschöne gemeinsame zeit.das sie immer da war.

Hallo
Silber!!!
ich bin vor ca einem Jahr von zu Hause ausgezogen.Meine Mama war sehr traurug und sauer auf mich.Wir hatten streit und sie wollte mich aufhalten,dann hat sie es eingesehen.Mittlerweile sind wir die besten Freundinnen,besuchen uns gegenseitig,kochen zusammen oder sie beratet mich usw.

Es hat auch was positives,man vermisst sich und hat sich mehr zu erzählen.

MFG
Gogo21

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13. November 2003 um 22:55

Nestflucht
Hallo, hab auch 2 Töchter die bereits so halb ausgezogen sind, und bin gleich alt wie du.
Du hast recht, es ist wirkliche Trauer, wenn die Kinder flügge werden. Das ist jedoch, das weiß ich allerdings erst jetzt nachdem ich es selbst erlebt habe, ganz normal.
Mich hat es in richtige seelische Turbulenzen gestürzt, von Wut bis Verzweiflung und Trauer.
Es tut weh loszulassen und zu akzeptieren dass einfach ein Lebensabschnitt unwiederbringlich zu Ende geht.
Konnte deswegen auch nächtelang nicht schlafen.
Aber es geht vorbei wobei natürlich immer wieder Phasen kommen, wo es einem nicht so gut geht.
Irgendwann wirst du dein Leben wieder so eingerichtet haben (dauert vielleicht ein halbes Jahr, oder etwas länger oder kürzer) dass du es genießen kannst, wenn wieder mehr Ruhe zu Hause einkehrt.
hab auch einen Sohn (13) ich genieße einfach dass er noch zu Hause ist, glaub es wird wirklich schlimm, wenn der in ein paar Jahren auch noch aus dem Nest flüchtet.
Aber fast allen Müttern geht es so wie dir und mir. Nur die wenigsten geben ihre Trauer zu.
Man will ja schließlich stark sein!!
Also alles Gute

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1. Juni 2014 um 23:20

Hilfe,,meine tochter zieht aus
Meine Tochter zieht im November aus.Ich habe das gefühl,ein Teil von mir geht weg.....es tut so weh,obwohl ich weiß das es ein absolut normaler Vorgang ist.Ich jedoch zeige ich meiner Tochter nicht wie weh es tut....möchte ihr kein schlechtes Gewissen machen,für etwas was der normale Weg für einen jungen Erwachsenen ist.

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