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Tochter sieht alles so negativ

8. November 2011 um 11:56

meine tochter ist 15 und wir leben in gesunden, familiären verhältnissen ( schwester ist 18, stiefschwester 16) . mein mann starb vor fast 14 jahren, steffi hat ihn nie kennen gelernt. ich verlor meine mutter ebenfalls bei einem unfall, da war ich acht. mein vater starb knapp zwei jahre später an gehirntumor. dann war ich bei meiner tante, der onkel starb an krebs als ich 16 war. ich hab massive verlustängste, bin aber trotz allen widrigkeiten, die das schicksal mir schickte, eine starke frau geworden und hab alles gut gemeistert, auch meine positive energie gab mir immer wieder kraft. lebe seit 5 jahren mit meinem neuen partner zusammen, der ab und an etwas streng in bezug auf erziehung ist, aber ich mildere immer ab, es läuft gut.
hab ich vielleicht meine eigenen verlustängste auf mein kind übertragen? wenn sie kopfweh hat, stirbt sie an hirntumor. wenn irgendwas weh tut, wird zum drama bis kurz vorm notarzt. medzinisch ist alles bestens bei ihr..........warum sieht sie überall nur tödliche bedrohungen? sie ist ein wunderschönes junges mädchen und sollte ans leben nicht ans sterben denken.

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8. November 2011 um 23:10

Hallo soleluna!
So wie ich das verstanden habe, hat deine Tochter weder den Verlust des eigenen Vaters, sowie den des opas oder der oma miterlebt. Sie hat es also selbst nicht so extrem zu spüren bekommen, was es bedeutet einen geliebten menschen zu verlieren. Sicher ist es möglich das du deine eigenen verlustängste auf dein kind übertragen hast. Selbst wenn du dich damals schon mit dem Thema Tod auseinandergesetzt und diesen über jahre hinweg verarbeitet hast - es bleibt trotzem heute noch ein Thema. Denn viele Menschen haben dann Angst davor einen weiteren nahestehenden Menschen zu verlieren und zeigen es in ihrem Verhalten beispielsweise, indem sie ihre Kinder überbehüten.
Ich persönlich denke jedoch nicht, dass das Thema Tod etwas mit den Aussagen deiner Tochter zu tun hat. Sie steckt mitten in der Pubertät. Schule, Liebe usw sind Themen die zu Belastungen führen können. Vielleicht könnte es also auch einen Psychologischen Grund haben.. Viele bilden sich solche Krankheiten auch ein, weil sie andere private Probleme haben. Egal welchen Grund ihre Aussagen auch haben könnte, ich finde es wichtig wenn du deiner Tochter zeigst das du für sie da bist und das ihr auch darüber reden könnt.

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9. November 2011 um 8:03
In Antwort auf gonca_12289099

Hallo soleluna!
So wie ich das verstanden habe, hat deine Tochter weder den Verlust des eigenen Vaters, sowie den des opas oder der oma miterlebt. Sie hat es also selbst nicht so extrem zu spüren bekommen, was es bedeutet einen geliebten menschen zu verlieren. Sicher ist es möglich das du deine eigenen verlustängste auf dein kind übertragen hast. Selbst wenn du dich damals schon mit dem Thema Tod auseinandergesetzt und diesen über jahre hinweg verarbeitet hast - es bleibt trotzem heute noch ein Thema. Denn viele Menschen haben dann Angst davor einen weiteren nahestehenden Menschen zu verlieren und zeigen es in ihrem Verhalten beispielsweise, indem sie ihre Kinder überbehüten.
Ich persönlich denke jedoch nicht, dass das Thema Tod etwas mit den Aussagen deiner Tochter zu tun hat. Sie steckt mitten in der Pubertät. Schule, Liebe usw sind Themen die zu Belastungen führen können. Vielleicht könnte es also auch einen Psychologischen Grund haben.. Viele bilden sich solche Krankheiten auch ein, weil sie andere private Probleme haben. Egal welchen Grund ihre Aussagen auch haben könnte, ich finde es wichtig wenn du deiner Tochter zeigst das du für sie da bist und das ihr auch darüber reden könnt.

Danke
für die lieben worte. ich rede sehr viel mit ihr über positives denken und dass sie das wieder lernen muss, weil ich /wir sie alle lieben und immer für sie da sein werden. beim geringsten zipperlein , z.b. leichten herzschmerz, kopfweh, hat sie die schlimmsten befürchtungen. ihre allerbeste freundin seit kindergarten an, immer an erster stelle, hat jetzt seit eikn paar wochen einen freund und sie muss zurückstecken. vielleicht ist das der grund, warum sie aufmerksamkeit erwecken will. möchte ja nur, dass es ihr wieder gut geht.......

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9. November 2011 um 17:55
In Antwort auf salome_12837420

Danke
für die lieben worte. ich rede sehr viel mit ihr über positives denken und dass sie das wieder lernen muss, weil ich /wir sie alle lieben und immer für sie da sein werden. beim geringsten zipperlein , z.b. leichten herzschmerz, kopfweh, hat sie die schlimmsten befürchtungen. ihre allerbeste freundin seit kindergarten an, immer an erster stelle, hat jetzt seit eikn paar wochen einen freund und sie muss zurückstecken. vielleicht ist das der grund, warum sie aufmerksamkeit erwecken will. möchte ja nur, dass es ihr wieder gut geht.......


Wie lang geht das denn schon so? Und gab es irgend einen vorfall bevor das ganze angefangen hat ?
Ich kenne deine Tochter ja nicht und weiß nicht was bei ihr momentan sonst so thema ist, deshalb kann ich dir leider auch keinen genauen grund für ihr verhalten geben..
Durch meinen beruf als erzieherin habe ich schon so einiges erlebt. Auch das sich Kinder Krankheiten und Schmerzen schlimmer denken als sie sind. Viele Kinder merken das sie dadurch die Aufmerksamkeit erhalten die sie sich wünschen, andere haben psychische Probleme und können sich schon fast krankhaft dinge einbilden die nicht da sind. Ich schätze aber nicht das es bei deiner Tochter so schlimm ist. Hast du sie denn mal direkt darauf angesprochen, warum sie der meinung ist, dass einfache kopfschmerzen zu etwas ganz schlimmen werden könnten?

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10. November 2011 um 11:17
In Antwort auf gonca_12289099


Wie lang geht das denn schon so? Und gab es irgend einen vorfall bevor das ganze angefangen hat ?
Ich kenne deine Tochter ja nicht und weiß nicht was bei ihr momentan sonst so thema ist, deshalb kann ich dir leider auch keinen genauen grund für ihr verhalten geben..
Durch meinen beruf als erzieherin habe ich schon so einiges erlebt. Auch das sich Kinder Krankheiten und Schmerzen schlimmer denken als sie sind. Viele Kinder merken das sie dadurch die Aufmerksamkeit erhalten die sie sich wünschen, andere haben psychische Probleme und können sich schon fast krankhaft dinge einbilden die nicht da sind. Ich schätze aber nicht das es bei deiner Tochter so schlimm ist. Hast du sie denn mal direkt darauf angesprochen, warum sie der meinung ist, dass einfache kopfschmerzen zu etwas ganz schlimmen werden könnten?

Ursprung
es hat vor ca drei monaten angefangen, sie hat da mal mit einem mädchen gechattet, die gehirntumor hatte, operiert wurde und der geht es auch wieder gut. seitdem spukt es in ihrem kopf rum, dass sie auch so was haben könnte....waren jetzt bei einer dame, die chakren und die aura sehen kann und ich habe den eindruck, es geht ihr besser........wird schon wieder werden

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