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Töchter ohne Mütter - Tod der Mutter in der Kindheit

15. Juli 2007 um 11:15 Letzte Antwort: 22. Juli um 2:32

Hallo an alle, die leider mit diesem traurigen Thema in Berührung kommen mussten,

ich habe meine Mutter mit gerade neun Jahren an Krebs verloren. Heute bin ich 24 und beginne erstmals, mich damit zu beschäftigen, was das, was ich viele Jahre verdrängt habe, aus mir gemacht hat: Wie hat der frühe Tod meiner Mama, schwierige familiäre Jahre, Pupertät und Frau sein ohne Mutter mich und meine Entwicklung beeinflusst?
Leider gibt es keine Literatur, die sich explizit mit dem Thema "Tod eines Elternteils in der Kindheit" oder ähnlichem beschäftigt. Ich würde mich gerne mit anderen betroffenen Frauen austauschen, deren Erfahrungen kennen lernen und mich vielleicht intensiver mit dem lange verdrängten Thema auseinandersetzen.Falls jemandem hilfreiche Literatur oder Links bekannt sind freue ich mich über Informationen.

Ich freue mich auf Beiträge von Frauen, die wissen, was eine Jugend und ein ganzes Leben ohne Mutter bedeutet...

Danke

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19. Juli 2007 um 21:01

Verlust
Hallo,

ich habe meine mutter nicht gerade in der frühen Kindheit verloren, ich war bereits 19 Jahre alt. Allerdings habe ich meine Mutter bis zum Ende gepflegt und meinen Bruder bei mir aufgenommen. Das ganze sind jetzt fast 4 Jahre her! Meine Ma und ich hatten kein besonders gutes Verhältnis zueinander und daher sind mir einige Sachen einfach nicht möglich gewesen. Ich bin mit 16 Jahren von zu Hause ausgezogen und habe deshalb einige Dinge nicht mit ihr unternommen bzw. besprochen, die man mit seiner mutter so besprechen möchte.
Weitere Familienmitglieder habe ich nicht. Ich fühle mich als hätte man meine eigene Kindheit gelöscht. Niemand kann mir etwas aus meiner Kindheit sagen. Ich fühle mich leer und mir kommen meine wenigen Erinnerungen so wenig vor.
Was mir allerdings fast noch ein bißchen mehr weh tut ist, dass sie bei wichtigen Schritten meines Lebens einfach nicht mehr teil hat.

Vielleicht geht es dir ähnlich und man kann sich austauschen! Würde mich freuen!

Lieben Gruß

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26. Juli 2007 um 21:24

Vermisse sie sehr
Hallo,
ich bin zwar erst 17, aber meine Mutter ist auch an Krebs gestorben, als ich 12 und meine Schwester 10 war.
Meine Mutter war lange krank und hat immer versucht alles vor uns zu verbergen, oder uns nicht mit hinein zu ziehen. Ich bewundere sie heute oft, wie sie das alles geschafft hat die Chemotherapien ohne zu jammern.
Ich jammere oft, wenn es mir nicht so gut geht. Seid ihrem Tod ist unsere Familie ziemlich zerstritten. Ich vermisse sie sehr, weil ich manchmal das Gefühl habe, dass einfach jemand fehlt, aus dessen Erfahrungen man lernen kann, oder einfach um Rat fragen. Wenn meine Freundin z.B. erzählt dass sie mit ihrer Mutter ins Galimar geht oder so, dann bin ich schon ein bisschen eifersüchtig. Ich wünsche mir oft, ich hätte früher schon verstanden, wie schlecht es ihr ging und so viel Zeit wie möglich mit ihr verbracht. Ich denke viel zurück, aber ich weis, dass es nun mal so passiert ist und ich versuchen muss, das beste daraus zu machen, dass sie stolz auf mich wäre.
Ich denke, dass man wenn man ohne Mutter aufwächst früh lernt für sich selbst verantwortlich zu sein und selbstständig zu werden.
Würde auch gerne ausziehen, aber dazu fehlt mir echt das Geld und es wäre auch sehr schade drum, weil die Familie, dann total auseinandergerissen wird finde ich.
(Sorry für den langen Text)Das sind meine Erfahrungen..
Liebe Grüße, Melinda

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28. August 2007 um 16:52

Hab leider auch
so eine Erfahrung machen müssen.Meine ist an Hautkrebs gestorben als ich 12 war, erst jetzt mit 19 wage ich den Schritt mir helfen zu lassen. Alleine schaff ich es nicht es immer wieder und wieder zu erleben. Musik, Filme, Situationen bringen mich zum Verzweifeln. Am Anfang ist die Zeit für meinen Vater stehengeblieben, wir waren immernoch seine kleinen Töchter. Doch wir wurden älter aber er ließ es nicht zu. Wenn man einen mütterlichen Rat brauch, kann eben der Vater nicht helfen...

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19. Oktober 2008 um 13:49

Mutter
ja ich bin jetzt 51 jahre alt und habe meinen Vater mit 12 Jahren verloren und meine Mutter mit 16 Jahren , diesen Schmerz habe ich viele Jahre verdrängt in dem ich versucht habe für mich einen Weg zu finden , in dem ich immer und überall nach aussen hin so getan habe wie stark ich bin , was ich nie war. mein ganzes Leben habe ich mich nach der verlorenen Geborgenheit gesehnt. Ich muss dazu sagen , das ich unehelich geboren wurde , und meine Eltern sich getrennt haben , als ich sechs Jahre alt war. Meine Mutter wurde krank ( Krebs) als ich 13 Jahre alt war , ich habe sie bis zu Ihrem Tod gepflegt , das bedeutete von jetzt auf gleich erwachsen zu werden. Pubertät habe ich nicht erlebt , dazu war keine Zeit da. Bis heute kann ich diesen Schmerz nicht bewältigen ( Verlust der Mutter ) es ist einfach ein Unterschied ob man als Mädchen Pubertät erleben kann oder nicht .Das Ergebniss , der nicht erlebten Pubertät , bedeutet für das ganze Leben eine ständige Trauer ! Diese Trauer wirkt sich auf alles aus , die Beziehungen , die eigene Familie , der Umgang mit anderen Menschen etc. und nicht zuletzt auch auf sich selber . Ich bin jetzt so alt , wie damals als meine Mutter starb , und erst jetzt fange ich an mich mit meiner Trauer zu beschäftigen bzw. diese Trauer zu zulassen . Oft habe ich Selbstmordgedanken einfach weil ich wieder bei ihr sein möchte ! Ich selber habe einen 19 jährigen Sohn , und wir haben eine sehr enge Bindung miteinander und ich hoffe einfach das meine Trauer irgendwann vorbei geht . Meine Partner die ich hatte , haben dafür nur wenig Verständniss gehabt , ich denke auch , wer das nicht erlebt hat kann es eben auch nicht verstehen !

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21. Oktober 2008 um 11:10

Hallo
auch ich habe meine Mutter mit 12 verloren, meine schwester war gerade 9!
Meine Mutter war 2 Jahre krank und mein Vater hat sie gepflegt!
Nach dem Tot meiner mutter musste mien Vater mir sagen, dass er nicht mein Erzeuger ist, da das Jugendamt das so wollte (Mein Erzeuger starb bereits 1989, den kenn ich nicht).
Richtig bewusst wurde es mir erst wieder, als ich selbst mama wurde...denn jetzt fehlt nicht nur meine Mama sondern auch die Oma!
Sie wäre eine super Oma gewesen....dass weiss ich!
Es ist jetzt 13 Jahre her, fast auf den Tag genau und doch fehlt sie immer mehr statt weniger!
Ich versuche mich damit nicht ständig auseinander zu setzen, denn man muss weiter leben, sos chwer es auch ist!
Mein vater hat danach selbst eine Therapie gebraucht und konnte sich kaum um uns kümmern, ich bin bereits mit 17 ausgezogen und meine schwester mit 15!
Eigentlich kümmer ich mich um sie seit meine Mutter krank wurde! Auch heute noch!
Denn sie hat ihr leben irgendwie nciht so recht hinbekommen, leider!

Literatur oder links kenn ich nciht, ich weiss nur das reden hilft. Ich habe sehr früh angefangen darüber zu reden (meine Mutter ist zu Hause gestorben, sie wollte das so).
Ich bin bereits einen Tag nach der Beerdigung wieder in die Schule gegangen, da ich gerade im probehalbjahr der 7. Klasse war musste ich das ja irgendwie hinbekommen.
Ich denke allerdings das das gut war, denn so habe ich besser gelernt damit umzugehen!

Vielleicht hast ja lust dich auszutauschen, schick einfach ne PN

LG
Jasmin

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4. November 2008 um 21:15

Hallo
Ich bin jetzt 21 Jahre und habe gerade begonnen, mein eigenes Leben zu führen. Bin von zuhause ausgezogen in eine andere Stadt, um zu studieren. Jetzt bin auch ich an diesen Punkt, wo ich mich mit dem Vergangenen intensiv beschäftigen möchte. Meine Mama starb an Brustkrebs als ich 11 war. Mein Vater hat angefangen zu trinken und ich hab bis ich 17 war alles verdrängt und kaum gelebt. Als ich dann 17 war, habe ich langsam angefangen, mich damit auseinander zu setzen. Doch nun möchte ich das alles noch mehr aufarbeiten. und das Verarbeiten des Todes nachholen. Ich würde gerne in mein Innerstes schauen und den dicken Knoten, den ich da noch fühle entwirren. Aber ich weiß nicht wie. Soll man eine Therapie machen? Wenn ja was für eine und bei welchem Spezialisten. Es ist wirklich schwierig damit umzugehen, auch nach 10 Jahren.
Es ist immer wieder erstaunlich zu lesen, das es so vielen Menschen gnauso oder ähnlich geht. Das sind die einzigen, die einen wirklich verstehen.

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27. Juli 2009 um 21:11
In Antwort auf saraid_12903046

Hallo
Ich bin jetzt 21 Jahre und habe gerade begonnen, mein eigenes Leben zu führen. Bin von zuhause ausgezogen in eine andere Stadt, um zu studieren. Jetzt bin auch ich an diesen Punkt, wo ich mich mit dem Vergangenen intensiv beschäftigen möchte. Meine Mama starb an Brustkrebs als ich 11 war. Mein Vater hat angefangen zu trinken und ich hab bis ich 17 war alles verdrängt und kaum gelebt. Als ich dann 17 war, habe ich langsam angefangen, mich damit auseinander zu setzen. Doch nun möchte ich das alles noch mehr aufarbeiten. und das Verarbeiten des Todes nachholen. Ich würde gerne in mein Innerstes schauen und den dicken Knoten, den ich da noch fühle entwirren. Aber ich weiß nicht wie. Soll man eine Therapie machen? Wenn ja was für eine und bei welchem Spezialisten. Es ist wirklich schwierig damit umzugehen, auch nach 10 Jahren.
Es ist immer wieder erstaunlich zu lesen, das es so vielen Menschen gnauso oder ähnlich geht. Das sind die einzigen, die einen wirklich verstehen.

Hi
meine mama ist gestorben als ich fünfzehn war, jetzt bin ich 26 momentan gehts mir wieder gar nicht gut. mein vater hat auch angefangen zu trinken so leid er mir tut so sehr haß ich ihn aber auch. bei uns in der familie wurde leider der fehler gemacht alles tod zu schweigen mir fällt es daher sehr schwer darüber zu reden.mir kommts so vor als wär ein teil von mir mitgestorben so emotionslos komm ich mir machnmal vor. ich bin aber leider auch der meinung daß mann nur von denen verstanden wird die daß selbe schicksal hatten was es noch schwieriger macht mit freunden zu reden.
würd mich auf eine Rückmail freuen

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30. Juli 2009 um 19:27

Hey.
Also ich bin 16 & meine Mutter ist vor 2 Jahren gestorben.
Somit war ich da 14 Jahre alt.
Mein Vater arbeitet in Frankfurt und wir also er und ich wohnen in Köln, deshalb bin ich eigl den ganzen Tag auf mich gestellt.
Dadruch bin ich viel schneller "erwachsener" geworden und verstehe mehr und bekommen mehr auf die Reihe als viele andere in meinem Alter.
Ihr zu Ehren lassen ich mir heute in 2 Wochen ein Tattoo stechen und mein Freund wird mir Händchen halten ^^

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29. August 2009 um 16:57
In Antwort auf rhianu_12107902

Mutter
ja ich bin jetzt 51 jahre alt und habe meinen Vater mit 12 Jahren verloren und meine Mutter mit 16 Jahren , diesen Schmerz habe ich viele Jahre verdrängt in dem ich versucht habe für mich einen Weg zu finden , in dem ich immer und überall nach aussen hin so getan habe wie stark ich bin , was ich nie war. mein ganzes Leben habe ich mich nach der verlorenen Geborgenheit gesehnt. Ich muss dazu sagen , das ich unehelich geboren wurde , und meine Eltern sich getrennt haben , als ich sechs Jahre alt war. Meine Mutter wurde krank ( Krebs) als ich 13 Jahre alt war , ich habe sie bis zu Ihrem Tod gepflegt , das bedeutete von jetzt auf gleich erwachsen zu werden. Pubertät habe ich nicht erlebt , dazu war keine Zeit da. Bis heute kann ich diesen Schmerz nicht bewältigen ( Verlust der Mutter ) es ist einfach ein Unterschied ob man als Mädchen Pubertät erleben kann oder nicht .Das Ergebniss , der nicht erlebten Pubertät , bedeutet für das ganze Leben eine ständige Trauer ! Diese Trauer wirkt sich auf alles aus , die Beziehungen , die eigene Familie , der Umgang mit anderen Menschen etc. und nicht zuletzt auch auf sich selber . Ich bin jetzt so alt , wie damals als meine Mutter starb , und erst jetzt fange ich an mich mit meiner Trauer zu beschäftigen bzw. diese Trauer zu zulassen . Oft habe ich Selbstmordgedanken einfach weil ich wieder bei ihr sein möchte ! Ich selber habe einen 19 jährigen Sohn , und wir haben eine sehr enge Bindung miteinander und ich hoffe einfach das meine Trauer irgendwann vorbei geht . Meine Partner die ich hatte , haben dafür nur wenig Verständniss gehabt , ich denke auch , wer das nicht erlebt hat kann es eben auch nicht verstehen !

Mutter
auch ich habe meine mutter "verloren", genauer gesagt, ich war 10 jahre alt, als sie plötzlich nie wieder da war. daraufhin sind mein bruder und ich ins internat gekommen, jeder in ein anderes und das familienleben war ganz plötzlich zu ende.
ich habe mich damals noch nicht mit meiner einsamkeit befasst, ich habe eher reagiert. hatte viele männerkontakte und versucht, durch zuwendung zu anderen, selbst zuwendung zu bekommern. später bin ich dann sogar sozialarbeiterin geworden...
meine männerbeziehungen haben immer eine besondere qualität behalten: ich suche fürsorge, um mich geborgen zu fühlen, sind die männer fürsorglich, kann ich immernoch gründe finden, weshalb sie nicht genug für mich sind. nicht fürsorgliche männer kann ich schlecht loslassen...
durchgehend fühl ich mich meist wie das letzte glied einer kette: alle anderen sind wichtiger als ich. daher kommt auch mein großes bedürfnis nach bestätigung.
es fühlt sich so an, als sei mein leben vermurkst.
trotz therapie und vieler guter bücher fühle ich mich oft klein wie damals im internat...
weiß jemand, ob es über so etwas eine veröffentlichung gibt, in der ich mich evt. wiederfinden kann?

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29. November 2009 um 18:50

Töchter ohne Mütter
Hallo,
ich habe eine psychisch kranke Mutter gehabt. Sie ist mit 40 Jahren aus dem Leben gegangen, da war ich fast 11 Jahre alt. Ich bin jetzt 42.
Ohne Geschwister war es auch nochmal schlimm. Mit meinem Vater hatte ich glücklicherweise eine gute, vertrauensvolle Beziehung. Es gab mehrere wichtige Menschen, die mir Mütterliches gegeben haben. Dennoch fehlt mir meine Mutter noch heute, immer wieder.
Mit 32 Jahren kam ich über einen Flyer in Kontakt mit einer ganz wunderbaren Frau, die als Körpertherapeutin in Hamburg arbeitet. Sie ist ebenfalls betroffen und suchte mit dem Flyer nach Frauen, die sich über mehrere Wochenenden diesem Thema nähern wollten. Aus anfänglich 10 Teilnehmerinnen sind nun nach dem ersten Jahr 7 geblieben, die wir uns weiterhin einmal jährlich treffen. Ich habe dort viel Gefühlsarbeit gemacht, konnte Schmerz hochkommen lassen, Wut, Weinen, Briefe schreiben und verbrennen, viel Körperlichkeit erleben, bin mit den anderen Teilnehmerinnen immer vertrauter geworden, fühle mich in der Gruppe etwa so, wie ich es mir unter Schwestern vorstelle: ich schäme mich für nichts!
Obwohl ich viele km nach Hamburg zurücklegen muß, ist diese Gruppe für mich wichtig und wertvoll.
Hast Du Interesse an der Arbeit der Körpertherapeutin? Sie heißt Barbara Warning.
Ein Buch mit dem Titel "Töchter ohne Mütter" von Hope Edelman ist mir auch wichtig gewesen in einer Zeit. Es ist mir auch klar, daß Trauerarbeit zum Leben dazugehört, sie nicht einfach irgendwann fertig ist, in allen möglichen Lebensbereichen wieder akut werden kann. Helfen tun dann lebendige ZuhörerInnen, die mir zeigen, das Leben ist mit dem Schmerz, oder gerade durch den Schmerz hindurch sehr sehr schön.
Da wir unser Vorbild Mutter nicht haben, versuchen wir, woanders ein Spiegelbild zu finden, durch anderes diesen Mangel zu beheben. Und ich spüre diesen Mangel, oft, stark, immer wieder!
Such Dir Mutmacherinnen, Fürsprecherinnen, Personen, die an Dich glauben und in Zeiten von Unsicherheit stärken!

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11. Februar 2010 um 8:59

Nachtcafe über Töchter ohne Mütter
Hallo, mich hat Deine Geschichte sehr berührt, da ich auch mit fast 6 Jahren meine Mutter verloren habe. Ich vermisse meine Mutter mein ganzes Leben ... Ich habe akzeptiert, das sie sehr krank war, sie hatte auch Krebs, und und ist dadurch von mir gegangen ... Das Drama ist, dass man es als Kind nicht versteht warum die Mutter nicht mehr da ist ... Bei mir fing alles so um die 30 an.Da war ich bereits verheiratet und hatte selbst 2 Töchter ... Ich bekam nachts Angszustände und dachte ich müßte sterben ... da habe ich angefangen mit Gruppen und Therapien meine letzte liegt erst 1/2 Jahr zurück ... Ich suche mein ganzes Leben nach einem Ersatz für meine Mutter ...

lieben Gruß

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11. Februar 2010 um 9:08
In Antwort auf jayde_12870640

Töchter ohne Mütter
Hallo,
ich habe eine psychisch kranke Mutter gehabt. Sie ist mit 40 Jahren aus dem Leben gegangen, da war ich fast 11 Jahre alt. Ich bin jetzt 42.
Ohne Geschwister war es auch nochmal schlimm. Mit meinem Vater hatte ich glücklicherweise eine gute, vertrauensvolle Beziehung. Es gab mehrere wichtige Menschen, die mir Mütterliches gegeben haben. Dennoch fehlt mir meine Mutter noch heute, immer wieder.
Mit 32 Jahren kam ich über einen Flyer in Kontakt mit einer ganz wunderbaren Frau, die als Körpertherapeutin in Hamburg arbeitet. Sie ist ebenfalls betroffen und suchte mit dem Flyer nach Frauen, die sich über mehrere Wochenenden diesem Thema nähern wollten. Aus anfänglich 10 Teilnehmerinnen sind nun nach dem ersten Jahr 7 geblieben, die wir uns weiterhin einmal jährlich treffen. Ich habe dort viel Gefühlsarbeit gemacht, konnte Schmerz hochkommen lassen, Wut, Weinen, Briefe schreiben und verbrennen, viel Körperlichkeit erleben, bin mit den anderen Teilnehmerinnen immer vertrauter geworden, fühle mich in der Gruppe etwa so, wie ich es mir unter Schwestern vorstelle: ich schäme mich für nichts!
Obwohl ich viele km nach Hamburg zurücklegen muß, ist diese Gruppe für mich wichtig und wertvoll.
Hast Du Interesse an der Arbeit der Körpertherapeutin? Sie heißt Barbara Warning.
Ein Buch mit dem Titel "Töchter ohne Mütter" von Hope Edelman ist mir auch wichtig gewesen in einer Zeit. Es ist mir auch klar, daß Trauerarbeit zum Leben dazugehört, sie nicht einfach irgendwann fertig ist, in allen möglichen Lebensbereichen wieder akut werden kann. Helfen tun dann lebendige ZuhörerInnen, die mir zeigen, das Leben ist mit dem Schmerz, oder gerade durch den Schmerz hindurch sehr sehr schön.
Da wir unser Vorbild Mutter nicht haben, versuchen wir, woanders ein Spiegelbild zu finden, durch anderes diesen Mangel zu beheben. Und ich spüre diesen Mangel, oft, stark, immer wieder!
Such Dir Mutmacherinnen, Fürsprecherinnen, Personen, die an Dich glauben und in Zeiten von Unsicherheit stärken!

Töchter ohne Mütter ...
Hallo, Dein Beitrag hat mich angesprochen ... wie bist Du an das Buch gekommen "Töchter ohne Mütter" von Hope Edelman, ich würde das auch gerne mal lesen. Über Amazon kann man es kaufen für 144,-- Eur. Hast Du eine Idee wie ich an diese Buch komme?
Auch würde ich mich gerne mit Frauen austauschen, die ihre Mutter verloren haben ...
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

Lieben Gruß edelle3

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15. März 2010 um 19:06

...fast 3 Jahre später
Ich habe diesen Eintrag vor fast 3 Jahren gemacht, immermal wieder geschaut, ob jemand darauf geantwortet hat, und möchte nun nochmal ein paar Worte schreiben.
Was ist passiert? Habe mittlerweile 2 Jahre Therapie (tiefenpsychologisch fundierte Gesprächstherapie) hinter mir. Habe verstanden (oder zumindest teilweise verstanden), was dieser Verlust mit mir gemacht hat, aber nicht nur der sondern eben auch, wie die Familie damit umgegangen ist und was danach passiert ist. Ich verstehe mehr und mehr, wie meine Probleme heute mit diesem Verlust zusammenhängen und wie ich immer davon beeinflusst bin. Die Trauer ist trotzdem nicht weniger geworden oder besser auszuhalten. Es tut weh, so verdammt weh, wann immer ich mich damit beschäftige. Es hört nie auf und das Loch in mir fühlt sich nur größer und größer an. Ich weiß nicht, ob es mal erträglicher wird oder ob ich daran zugrunde gehe..... ich hoffe sehr, dass es anderen Frauen anders geht und sie einen gesunden Weg finden, mit einem solchen Verlust umzugehen und ein glückliches Leben zu führen!
Vielen Dank für den Hinweis mit der Heilpraktikerin in Hamburg. Leider komme ich aus Mittelhessen und das ist somit nicht machbar für mich, aber ich werde die Frau trotzdem anrufen, vielleicht kann sie einen Kollegen empfehlen. Das Buch "Töchter ohne MÜtter" hat mir auch sehr geholfen, leider wird es nicht mehr verlegt und die letzten Exemplare kosten jetzt weit über 100 Euro. Ich würde es gerne kopieren und anderen zur Verfügung stellen doch leider ist das illegal
Alles Liebe, A.

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28. März 2010 um 10:06
In Antwort auf susan_11857819

...fast 3 Jahre später
Ich habe diesen Eintrag vor fast 3 Jahren gemacht, immermal wieder geschaut, ob jemand darauf geantwortet hat, und möchte nun nochmal ein paar Worte schreiben.
Was ist passiert? Habe mittlerweile 2 Jahre Therapie (tiefenpsychologisch fundierte Gesprächstherapie) hinter mir. Habe verstanden (oder zumindest teilweise verstanden), was dieser Verlust mit mir gemacht hat, aber nicht nur der sondern eben auch, wie die Familie damit umgegangen ist und was danach passiert ist. Ich verstehe mehr und mehr, wie meine Probleme heute mit diesem Verlust zusammenhängen und wie ich immer davon beeinflusst bin. Die Trauer ist trotzdem nicht weniger geworden oder besser auszuhalten. Es tut weh, so verdammt weh, wann immer ich mich damit beschäftige. Es hört nie auf und das Loch in mir fühlt sich nur größer und größer an. Ich weiß nicht, ob es mal erträglicher wird oder ob ich daran zugrunde gehe..... ich hoffe sehr, dass es anderen Frauen anders geht und sie einen gesunden Weg finden, mit einem solchen Verlust umzugehen und ein glückliches Leben zu führen!
Vielen Dank für den Hinweis mit der Heilpraktikerin in Hamburg. Leider komme ich aus Mittelhessen und das ist somit nicht machbar für mich, aber ich werde die Frau trotzdem anrufen, vielleicht kann sie einen Kollegen empfehlen. Das Buch "Töchter ohne MÜtter" hat mir auch sehr geholfen, leider wird es nicht mehr verlegt und die letzten Exemplare kosten jetzt weit über 100 Euro. Ich würde es gerne kopieren und anderen zur Verfügung stellen doch leider ist das illegal
Alles Liebe, A.

Gleiches Schicksal
Hallo antonia3008,
ich bin 17 und meine Mutter ist vor 7 Jahren (gestern vor 7 Jahren) an Krebs und Hirntumor gestorben... auch ich habe bis heute nichts verkraftet und verstehe es auch irgendwie immernoch nicht, auch wenn ich nun "älter und reifer" bin.
Sie war alles in meinem Leben... Meine familiäre Situation ist sehr schwer , mein Vater ist seitdem Alkoholiker...
Bis jetzt hatte ich noch keine psychotherapeutische Behandlung, aber da meine Lehrer etwas von meinem Suizidalen-Verhalten erfahren haben, werde ich wohl bald gezwungen... ob es dazu kommt, das weiß ich nicht...
ich wünsche dir alles Gute...

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2. April 2010 um 22:03

Hey,
ich bin 13 und meine mama ist an krebs gestorben als ich 9 war. ich merke jetzt wie sehr ich sie vermisse und was für ein großes loch durch ihrentod entstanden ist. mir kommen seit ca. 2 monaten immer mehr bilder und szenen in den kopf von ihr. ich war damals sehr verzweifelt und eiß noch wie sehr ich gehofft habe dass sie gesund wird auch wenn mein vater versucht hat mir zu erklären dass sie sterben muss. doch jetzt merke ich wie groß dieser verlust wirklich ist und wie sehr er mein leben jetzt schon beeinflusst. sie fehlt mir so... einerseits auf der "weiblichen" seite da ich jetzt in die pupertät komme und ausserdem noch 2 ältere brüder habe deswegen lebe ich mit 3 männern im haus was oft sehr schwierig ist. doch auh weil mein vater seit ca. einem halben jahr eine neue freundin hat merke ich dass sie nie ersetzt werden kan.. den ich mag die freundin von meinem vater echt und sie mich auch aber dadurch dass sie sich für mich interesiert und mich mehr wahrnimmt als die meisten anderen menschen mekre ich auch was mir fast 4 jahre lang gefehlt hat.
ich könnte beliebig viel schreiben auch wenn der tod erst 4 jahre her ist. vielleicht haben meine erfahriungen euch und auch mädchen in meinem alter ein wenig geholfen. wenn jmd. noch fragen oder sonstiges hat könnt ihr mir gerne eine pn schreiben sorry dass der text so lang ist und warscheinlich einige rechtschreibfehler drinnen sind

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2. April 2010 um 22:43
In Antwort auf miragsel

Hey,
ich bin 13 und meine mama ist an krebs gestorben als ich 9 war. ich merke jetzt wie sehr ich sie vermisse und was für ein großes loch durch ihrentod entstanden ist. mir kommen seit ca. 2 monaten immer mehr bilder und szenen in den kopf von ihr. ich war damals sehr verzweifelt und eiß noch wie sehr ich gehofft habe dass sie gesund wird auch wenn mein vater versucht hat mir zu erklären dass sie sterben muss. doch jetzt merke ich wie groß dieser verlust wirklich ist und wie sehr er mein leben jetzt schon beeinflusst. sie fehlt mir so... einerseits auf der "weiblichen" seite da ich jetzt in die pupertät komme und ausserdem noch 2 ältere brüder habe deswegen lebe ich mit 3 männern im haus was oft sehr schwierig ist. doch auh weil mein vater seit ca. einem halben jahr eine neue freundin hat merke ich dass sie nie ersetzt werden kan.. den ich mag die freundin von meinem vater echt und sie mich auch aber dadurch dass sie sich für mich interesiert und mich mehr wahrnimmt als die meisten anderen menschen mekre ich auch was mir fast 4 jahre lang gefehlt hat.
ich könnte beliebig viel schreiben auch wenn der tod erst 4 jahre her ist. vielleicht haben meine erfahriungen euch und auch mädchen in meinem alter ein wenig geholfen. wenn jmd. noch fragen oder sonstiges hat könnt ihr mir gerne eine pn schreiben sorry dass der text so lang ist und warscheinlich einige rechtschreibfehler drinnen sind

Ach ya..
es gibt eine seite die ich gnaz schön finde. dort ist auch ein forum usw. vlt. hilft sie euch weiter..
www.elternlos.de
lg

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26. August 2010 um 23:06

Mutter verloren mit 18 Monaten
ich habe meine Mutter mit 18 Monaten verloren, sie ist über Nacht einfach gestorben ohne jede Vorwarnung. Mein Vater hat schnell wieder geheiratet und mit meiner Stiefmutter noch drei Kinder bekommen. Lange habe ich mir nicht erlaubt um meine Mutter zu trauern, weil das zuhause nicht erwünscht war. Erst nachdemimeine Tochter auf die Welt gekommen ist wurde mir bewußt was mir immer gefehlt hat: meine Mutter. Eine Mutter die für eienn da ist, einen tröstet, einen beschützt, Ratschläge gibt und bedingungslos liebt.
ich vermisse sie heute nach über 30 jahren immernoch. Und das wird nie vergehen...Besonders schwer ist es für mich da ich keine eigene Erinnung an sie habe. ich würde alles dafür geben einmal ihre Stimme zu hören die mir sagt dass ich ok bin so wie ich bin und das Sie mich geliebt hat... ( zu meinem Vater + Stiefmutter habe ich kein besonders inniges Verhältnis und nie Liebe erfahren)
Zwei Jahre bin ich zum Therapeut gegangen um meine Vergangenheit aufzuarbeiten. Aber dennoch holt mich der Schmerz auch heute gelegentlich noch ein.
Gibt es denn hier neue Literaturtips ? Das Buch Töchter ohne Mütter gibt es wohl nicht mehr...

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5. Oktober 2010 um 15:10

Gedanken über das Leben
Hallo,

auch ich teile das Schicksal vieler Poster. Meine Mutter ist 7 Monate nach meiner Geburt an einem Schlaganfall gestorben. Ich "kannte" sie also nie - und bis heute ist dies ein starker Verlust in meinem Leben. Ich vermisse sie, obwohl ich sie doch eigentlich nie gekannt habe. Ein Verlust, der mich von Zeit zu Zeit schmerzt.

Traurig macht mich auch, welch ein Verlust der Tod meiner Mutter für die Familie bedeutet, die bereits durch den Tod meines Bruder mit dem Schicksal zu hadern hatte. Trotz alles hat sich mein Vater rührend um mich und meinen Bruder gekümmert - und hatte es dabei sicherlich nicht leicht mit uns. Der Tod meiner Mutter war dabei nie Teil des Gesprächs. Sei es, weil er es verdrängt hat, sei es, weil es für mich irgendwo "normal" war - zumindest in früher Kindheit - ohne Mutter aufzuwachsen.

Alles, was ich heute weiß, sind aufgeschnappte Gespräche in der Familie, ein paar Fotos von meiner Mutter und Erzählungen meiner Großeltern. Ich habe aber auch nie direkt gefragt? Dabei weiß ich nicht einmal warum. Aber irgendwie schmerzte es mich, darüber zu reden und sie auf Fotos zu sehen.

Aber alle Erzählungen über sie werden nie die oft auftauchenden Fragen beantworten: Wie war sie wirklich? Ihr Stimme, ihr Aussehen, ihr Verhalten, ihr Geruch? Wie ist es, eine Mutter zu haben, die sich um einen kümmert, Ratschläge gibt, etc`? Wie wäre mein Leben verlaufen, wenn sie noch leben würde? Wer wäre ich dann? Bin ich ihr wirklich so ähnlich, wie meine Großeltern es sagen?

Ein Leben ohne Mutter ist möglich und nicht minder traurig. Aber irgendwie fehlt etwas, was man gern erfahren hätte.

Es mag vielleicht unfair klingen, aber manchmal beneide ich Bekannte oder andere Menschen auf dieser Welt, deren Mutter zwar auch verstorben ist, aber in einem höheren Alter der Personen. Sie hatten die Möglichkeit ihre Mutter wirklich kennen zu lernen und von ihr geliebt zu werden und teilweise mit ihr groß zu werden.

Es ist erstaunlich, wie früh einen die Bindung an die Mutter prägt und wie weit er das Leben beeinflusst.

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13. Dezember 2010 um 23:58

Buchtipp
Hallo liebe Antonia,

Ich versteh deine Situation sehr gut. Meine Mutter ist an Leukämie gestorben als ich 5 war und ich habe auch erst vor 2 Jahren, mit 20, angefangen, mich damit auseinander zu setzen.
Verrückt, wie effektiv man verdrängt...
Ich suche auch grade nach Literatur zu dem Thema und finde es seltsam, dass ich nichts finde. Ein Freund hat mich grade auf das Buch "Motherless Daughters" hingewiesen, das hört sich ganz interessant an.
Ich geb dir mal den Link: http://www.amazon.de/gp/offer-listing/0201632888/ref=tmm_hrd_used_olp_sr?ie=UTF8&condition=used
Schau mal rein, ob es dir gefällt. Und halte mich auf dem laufenden, wenn du was gutes findest

Liebe Grüße
prusteblume

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13. Januar 2011 um 17:09

...
Hallo,

ich bin jetzt 17 Jahre alt und ich habe meine Mutter mit 14 Jahren verloren. Sie ist ganz plötzlich an einem Herzinfarkt gestorben und wir hatten somit absolut keine Zeit uns von ihr zu verabschieden.
Meinen Bruder der ein absolutes "Mama-Kind" war(er war 12 als sie gestorben ist) hat es wohl am härtesten getroffen und ich überlege oft wie es ihm wohl inzwischen damit geht weil ich dieses Thema bei ihm nicht anreissen will.
Mein Vater war vor dem Tod meiner Mutter ein sehr ruhiger Mensch er war zwar nicht viel zu Hause und hat wenig mit uns unternommen aber seiddem sie tot ist hat er sich sehr verändert.
Einerseits habe ich natürlich eine viel engere Beziehung zu ihm und er ist mehr bei uns andererseits fällt mir oft auf wie ruhig er früher war und wie schnell er inzwischen schon bei kleinigkeiten sehr sauer wird und wie wenig geduld er hat.
Da ich nun mit 2 Männern im Haus die einzige Frau bin bleibt an mir praktisch der gesamte Haushalt hängen, deshalb habe ich Angst davor was passieren wird wenn ich bald nicht mehr zu Hause wohne weil ich bald mein Abitur habe. Ich denke nicht das das dann funktionieren wird weil die beiden einfach keinen Sinn für Sauberkeit und Ordnung haben.
Ausserdem hatte mein Vater schon ein halbes Jahr nach dem Tod meiner Mutter eine neue Freundin, woimit mein Bruder und ich natürlich nciht klargekommen sind. Zu dieser Zeit ging es mir eigentlich noch schlechter als direkt nach dem Tod meiner Mutter, da wir ab da sehr viel alleine waren und er uns absolut nicht verstanden hat und sehr shcnell agressiv geworden ist.
Irgendwann ist diese Beziheung warscheinlich wegen mir zerbrochen und er hat jetzt eine neue Freundin, was nach dieser Zeit für mcih auch okay ist.
Allgemein geht es mir sehr gut und man würde mir nie etwas anmerken da ich sehr lustig und lebensfroh bin, meine Freunde sagen oft wie sehr sie mich bewundern.
Wenn ich aber genau darüber nachdenke was wirklich passiert ist und das sie nie wiederkomm, wie sehr ich sie vermisse breche ich fast zusammen. Meistens verdränge ich das aber mir fehlt so viel!
Man unternimmt einfach mit der Mutter ganz andere Dinge als mit dem Vater und gerade als Mädchen braucht man eine Mutter. Außerdem beneide ich alle bei denen jeden Tag etwas warmes zu Essen auf dem Tisch steht, deren Haus ordentlich und sauber ist! Wenn ich nicht koche oder putze passiert nichts. Das belastet mich sehr. Ich fühle mich zwar nicht überfordert und cih weiß das mein Vater keine Zeit für den Haushalt hat aber ich würde gerne in einer Familie leben, in der so etwas selbstverständlich ist da es einfach so alltägliche Dinge sind, die mir fehlen.

Ich denke es geht vielen von euch so?

Lg

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19. Januar 2011 um 21:50

Verlustängste
Meine Mutter ist vor 1 Jahr und 2 Monaten nach langer Alkoholsucht und Krebs gestorben. Obwohl ich mich scho seit einigen Jahren an den Gedanken gewöhnen musste, dass es wohl irgendwann so weit sein wird habe ich die Gefühle anscheinend verdrängt. Selbst kurze Zeit nach ihrem Tod war ich sehr taff, habe die Beerdigung organisiert (mit meinem Vater zusammen) und alle haben sich gewundert, wie ich das schaffe. Ich bin mittlerweile 23 Jahre alt, das Verhältnis zu meinen Vater ist eher ein hmm Onkel Verhältnis, wir haben uns nie sonderlich gut verstanden, nachdem aber mein Vater 2008 an Leukämie erkrankte (mitterweile wurde Knochenmark transplantiert und er gilt als geheilt) haben wir uns doch angenähert und haben regelmässigen Kontakt.

Ich merke, wie sich mein Charakter verändert hat, früher war ich sehr selbstständig und ich hab nicht alles so verkrampft gesehen. Ich habe grosse Verlustängste, was sich vorallem beim Partner zeigt. Ich weiss nicht ob diese Charakterveränderung irgendwann wieder anders wird und ob man daran arbeiten kann?! Ich bin nicht eifersüchtig, dass mein Freund eine neue kennen lernt, ich habe einfach das Gefühl, wa an mir ist liebenswert? Ja das hört sich ein wenig an, als hätte ich kein Selbstwertgefühl, aber das ist es nicht wirklich, ich habe einfach riesige Verlustängste... Kennt ihr das auch? Wie geht ihr mit dieser Angst um?

liebe grüsse

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6. Mai 2011 um 23:10

Ich bin erst 13 und habe meine mutter verloren -.-
Ich war 12 als ich meine mutter an krebs verloren habe mein vater hat mir 4 jahre lang verschwiegen das sie toumor hatte und krebs ! Ich habe das Gefühl das ist alles meine Schuld mein Vater hatte ja immer unter unserer Wohnung in Resterong und da bin ich jeden abend runtergegangen und habe meine mutter alleine gelassen sie wollte das ich oben bleibe und ihr geselschaft leiste weil sie immer so alleine war ! Doch ich war so dumm und bin runtergegangen staat bei ihr zu bleiben ! Bevor sie gestorben war war sie noch in hospitz für schwerkranke ich blieb bei ihr 3 tage lang als ich nächsten morgen aufwachte neben ihr hatte sie noch geschlafen und die nächsten 5-7 stunden auch erst ab da habe ich gemerkt sie lebt zwar noch aber ich nicht mehr am bewusstsein sie konnte mich zwar hören aber hatte keine kraft und zu reden oder sich zu bewegen ! Ich und meine Verwandten haben uns verabschiedet und das wars dan ! Jetz ist es schon 1 jahr her !

Ich bin jetz erst 13 ich komm jetz ganz gut zurecht aber manchmal bin ich echt traurg und vermisse sie ! Von meinen Vater höre ich garnicht er geht nie zum grab nie! Auch an ihren B-day geht er auch nicht hin ! Als würde in alles egal sein !



LG

Anja lu bitte helft mir

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4. November 2011 um 11:15

Die schwierige Zeit danach..
Ich verlor meine Mutter mit 4 Jahren bei einem Autounfall (mein Bruder, damals 1 Jahr alt, und ich waren mit in dem Auto). Leider kann ich mich noch an jedes winzige Detail des Unfalls erinnern und manchmal wenn ich mit meinen Freunden unterwegs bin und die den Macker raushängen lassen wollen bekomm ich riesige Panik. Wenn sie wüssten warum das alles so ist würden sie das lassen aber ich bin nicht bereit das jedem zu erzählen!

Mit 14 Jahren fing ich an das erste mal über den Tod meiner Mutter zu reden. Ich hatte damals meinen ersten Freund und irgendwann kam die Frage "was ist eigentlich mit deiner richtigen Mutter?" nunja ich fing plötzlich fürchterlich an zu weinen. Er wusste garnicht was er gemacht hat und war total überfordert. Aber dieses weinen tat so gut danach hatte ich das Gefühl von irgendwas befreit zu sein.

Seither sind 5 Jahre vergangen und ich bin mittlerweile 19 Jahre alt und habe mein Leben so gut wie es geht im Griff. Schulabschluss und Ausbildung beendet. War nie süchtig nach irgendwelchen Drogen und habe trotz des Trends und meiner Lebensgeschichte denke ich alles super gemeistert.

Mein größtes Problem was ich mit mir trage sind die Fragen die mir keiner beantworten kann.

"Wie wäre mein Leben verlaufen wenn SIE noch da wäre?"
"Wie hat sich IHR Körper in meinem alter entwickelt?"
"Wann hatte SIE ihr erstes Mal?"
"Woher habe ich meine Macken?"
"Welche Merkmale habe ich die von IHR sind?"

All das sind Sachen die mir keiner beantworten kann. Ich habe mit der Familie meiner Mutter nichts mehr zu tun und auch mit meinem Vater kann ich nicht darüber reden.

Es belastet einen und beeinflusst einen. Ich habe riesige Probleme jemanden zu finden der es mit mir aus hält wenn es um mehr als nur Freundschaft geht.

Die Nähe die ich spüre wenn ich einen Freund habe macht mich regelrächt süchtig! Ich will immer mehr. Ich kann meinen Freund dann nicht in Ruhe lassen. Ich will keine Nacht von ihm getrennt sein und halt es kaum eine Minute ohne ihn aus.

Es ist ein Fluch. Absolut. Aber das wird wohl aus meiner Kindheit kommen denn ich wurde nie von irgendwem in den Arm genommen und gefragt wie ich damit klar komme.

Jeder Mann und der jetzige Leider auch den ich Zeitpunkt nicht mehr mit mir klar. Ich nehme mir ständig vor das nicht zu machen aber es funktioniert nicht. Ich falle jedesmal zurück und bin süchtig nach der Nähe.

Vielleicht hat jemand verständniss dafür und kennt das Gefühl süchtig nach zuneigung zu sein?!

Ich würde mich sehr über Antworten freuen.

Dynastie

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4. November 2011 um 23:51

Ich habe auch meine mama früh verloren.
Hallo, ich war gerade 4 Jahre alt und meine Schwester 1 Jahr, als unsere Mutter an Herzversagen gestorben ist. Ich habe sie sterben sehen und den Anblick bis heute nicht vergessen. Meine Mutter war schon immer Herzkrank und nachdem meine Schwester, durch einen Fehler der Ärzte, bei der Geburt schwerstbehindert wurde, konnte sie das einfach nicht mehr vertragen und ist quasi daran kaputt gegangen. Sie hat, anstatt sich auch ( bei ihren Herzproblemen ) mal um sich selber zu kümmern, meht um meine Schwester gekümmert. Was ja auch richtig ist. Sie ist nicht zum Arzt gegangen. Nach ihrem Tod, war unser Leben im Eimer. Mein Vater hat dann wieder geheiratet und diese Frau war der Horror. Sie hat mich gehasst und war eifersüchtig auf mich. Sie hat mich mit der Reitpeitsche meines Vaters so geschlagen, dass mein vater es nicht sehen konnte. Auch vor Holzlöffel und anderen harten Gegenständen hat sie nicht halt gemacht. Mein vater kam immer spät von der Arbeit und ich musste dann immer umgezogen sein und im Bett liegen. Sie sagte immer, daß mein Vater mich nicht sehen darf, wie mein Rücken aussah und wenn ich es ihm sagen würde, dann würde er es mir sowieso nicht glauben und ich würde von ihr noch mehr schläge bekommen. Eines abends kam mein Vater früher nach Hause und ich war noch im Bad, nur mit einer Unterhose bekleidet. Er kam rein, obeohl meine Stiefmutter geschrieen haz, lass sie, sie will nicht, dass jemand reinkommt. Er sagte nur, ach quatsch, ich will meiner Kleinen noch gute Nacht sagen. Er kam ins Bad und sah meine Narben und er war kreidebleich. Er hat mich genommen und geasagt, keine Angst schatz ich bin jetzt da und keiner packt dich mehr an. Er brachte mich ins Bett und hat meine Stiefmutter so verprügelt und immer nur gesagt, meine Mädchen packt keiner an. Mein vater würde niiiiieee eine Frau schlagen, aber er als er mich gesehen hat, wie ich mich mit 5 Jahren nicht wehren konnte, ist im so der Kragen geplatzt, wie ich ihn bis heute nicht mehr erlebt habe. Ich bin jetzt 32 Jahre alt und vermisse meine Mama sehr. Mein vater hat nach der scheidung von dieser frau nach ein paar jahren nochmal geheiratet. Sie ist super und meine tochter liebt sie auch. Es ist schlimm seine mama zu verlieren, es fehlt immer etwas.

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17. Februar 2012 um 12:48
In Antwort auf thora_12687487

Buchtipp
Hallo liebe Antonia,

Ich versteh deine Situation sehr gut. Meine Mutter ist an Leukämie gestorben als ich 5 war und ich habe auch erst vor 2 Jahren, mit 20, angefangen, mich damit auseinander zu setzen.
Verrückt, wie effektiv man verdrängt...
Ich suche auch grade nach Literatur zu dem Thema und finde es seltsam, dass ich nichts finde. Ein Freund hat mich grade auf das Buch "Motherless Daughters" hingewiesen, das hört sich ganz interessant an.
Ich geb dir mal den Link: http://www.amazon.de/gp/offer-listing/0201632888/ref=tmm_hrd_used_olp_sr?ie=UTF8&condition=used
Schau mal rein, ob es dir gefällt. Und halte mich auf dem laufenden, wenn du was gutes findest

Liebe Grüße
prusteblume

Buchtipp
hallo prusteblume.
hast du dir das buch auf englisch bestellt?
liebe grüße, simone.

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26. März 2012 um 20:40
In Antwort auf marla_12355989

Verlustängste
Meine Mutter ist vor 1 Jahr und 2 Monaten nach langer Alkoholsucht und Krebs gestorben. Obwohl ich mich scho seit einigen Jahren an den Gedanken gewöhnen musste, dass es wohl irgendwann so weit sein wird habe ich die Gefühle anscheinend verdrängt. Selbst kurze Zeit nach ihrem Tod war ich sehr taff, habe die Beerdigung organisiert (mit meinem Vater zusammen) und alle haben sich gewundert, wie ich das schaffe. Ich bin mittlerweile 23 Jahre alt, das Verhältnis zu meinen Vater ist eher ein hmm Onkel Verhältnis, wir haben uns nie sonderlich gut verstanden, nachdem aber mein Vater 2008 an Leukämie erkrankte (mitterweile wurde Knochenmark transplantiert und er gilt als geheilt) haben wir uns doch angenähert und haben regelmässigen Kontakt.

Ich merke, wie sich mein Charakter verändert hat, früher war ich sehr selbstständig und ich hab nicht alles so verkrampft gesehen. Ich habe grosse Verlustängste, was sich vorallem beim Partner zeigt. Ich weiss nicht ob diese Charakterveränderung irgendwann wieder anders wird und ob man daran arbeiten kann?! Ich bin nicht eifersüchtig, dass mein Freund eine neue kennen lernt, ich habe einfach das Gefühl, wa an mir ist liebenswert? Ja das hört sich ein wenig an, als hätte ich kein Selbstwertgefühl, aber das ist es nicht wirklich, ich habe einfach riesige Verlustängste... Kennt ihr das auch? Wie geht ihr mit dieser Angst um?

liebe grüsse

Ich kenne es nur zu gut !
Hay ich habe meine Mutter 2009 verloren ich war grade mal 16 jahre . Meine Mutter ist auch an der Alkoholsucht gestorben irgendwann hat der Körper das nicht mehr mit gemacht & sie hat die augen für immer geschlossen .. Es war der Schlimmste Tag in meinem Leben , eigendlich hab ich damit immer gerechnet aber das es dann so schnell geht dadrauf war ich nich vorbereitet . In der Zeit war ich in einer sehr glücklichen Beziehung es war meine erste Große liebe . Er stand auch die ganze zeit hinter mir bis wir dann zusammen gezogen sind dann hat sich alles geändern . ( ich hatte nie einen Vater ) . Mein ex freund war der einzige der tag & nacht für mich da war . Nach einer Zeit wollte er ab und zu mal bei seiner Familie schlafen oder mit Freunden raus ich wollte ihn einfach nich gehen lassen ich wollte ihn immer bei mir haben . klar hab ich auch gute freunde aber das ist was anderes als die person bei sich zu haben die man über alles liebt & die bei der schwersten zeit immer bei mir war . Irgendwann hat er es nich mehr ausgehalten & die beziehung beendet . Natürlich bin ich dann wieder in ein tiefes schwarzes Loch gefallen ..Jetzt habe ich seid ein Halben Jahr wieder ein Freund ich bin glücklich aber ich merke ich klammer schon wieder viel zu sehr .. ich will das er jeden tag bei mir ist .. er sieht das anders .. ich weine so oft wenn er nich bei mir ist ich habe solche verlustängste es ist kaum auszuhalten .. wenn er dann mal mit kollegen raus gehen möchte streiten wir uns jedesmal . ich halt das nich mehr aus ich weiß das es seine freiräume braucht aber ich kann einfach nich ohne ihn . Ich bin mittlerweile echt am überlegen ob ich wirklich in Therapie gehen soll , sonst verliere ich IHN auch noch wegen meinen Verlustängsten .. das Schlimmste ist das er dafür kein verständnis hat ..

LG

würd mich freuen wenn du zurück schreibs

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27. März 2012 um 22:33
In Antwort auf mave_12042693

Ich bin erst 13 und habe meine mutter verloren -.-
Ich war 12 als ich meine mutter an krebs verloren habe mein vater hat mir 4 jahre lang verschwiegen das sie toumor hatte und krebs ! Ich habe das Gefühl das ist alles meine Schuld mein Vater hatte ja immer unter unserer Wohnung in Resterong und da bin ich jeden abend runtergegangen und habe meine mutter alleine gelassen sie wollte das ich oben bleibe und ihr geselschaft leiste weil sie immer so alleine war ! Doch ich war so dumm und bin runtergegangen staat bei ihr zu bleiben ! Bevor sie gestorben war war sie noch in hospitz für schwerkranke ich blieb bei ihr 3 tage lang als ich nächsten morgen aufwachte neben ihr hatte sie noch geschlafen und die nächsten 5-7 stunden auch erst ab da habe ich gemerkt sie lebt zwar noch aber ich nicht mehr am bewusstsein sie konnte mich zwar hören aber hatte keine kraft und zu reden oder sich zu bewegen ! Ich und meine Verwandten haben uns verabschiedet und das wars dan ! Jetz ist es schon 1 jahr her !

Ich bin jetz erst 13 ich komm jetz ganz gut zurecht aber manchmal bin ich echt traurg und vermisse sie ! Von meinen Vater höre ich garnicht er geht nie zum grab nie! Auch an ihren B-day geht er auch nicht hin ! Als würde in alles egal sein !



LG

Anja lu bitte helft mir

Ich vermisse sie
hallo ich war erst 8 wo ich meine mutter verloren habe jezt bin ich 10 jahre alt.den tag vorher hatte sie gesagt das ihr was weh tut sie hat gesagt das es nicht so schlimm ist die nacht wollte ich mein trinken hollen aber dann war dar jemand ich habe nur die rote jacke gesehen morgens hat papa mich geholt dann hat er mir das gesagt das... blöde ist ich habe noch nicht mal geschwister dann 1 jahr später habe ich einen freund wir haben dann gespielt.ich habe raus gekricht das papa eine freundin hat. das ist von meinem freund die mutter.ich habe die ganze zeit geweint.ich konnte einfach nicht mehr papa tat so als währe alles in ordnung,dan hat er mir ganz locker gesagt das mama an herzproplemen gestorben ist ich habe das gefühl das papa sie mehr liebt als mich ich kann einfach nicht mehr. bitte hilft mir

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19. April 2012 um 14:04

Hab mit 18 meine Mutter verloren

Hallo meine Mutter ist vor 2 Wochen an krebs gestorben, ich bin Grade erst 18 geworden sie hat immer für uns gekämpft.
Ich würde mich freun wen du ihr was zurück schreibt

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19. April 2012 um 18:12
In Antwort auf mave_12042693

Ich bin erst 13 und habe meine mutter verloren -.-
Ich war 12 als ich meine mutter an krebs verloren habe mein vater hat mir 4 jahre lang verschwiegen das sie toumor hatte und krebs ! Ich habe das Gefühl das ist alles meine Schuld mein Vater hatte ja immer unter unserer Wohnung in Resterong und da bin ich jeden abend runtergegangen und habe meine mutter alleine gelassen sie wollte das ich oben bleibe und ihr geselschaft leiste weil sie immer so alleine war ! Doch ich war so dumm und bin runtergegangen staat bei ihr zu bleiben ! Bevor sie gestorben war war sie noch in hospitz für schwerkranke ich blieb bei ihr 3 tage lang als ich nächsten morgen aufwachte neben ihr hatte sie noch geschlafen und die nächsten 5-7 stunden auch erst ab da habe ich gemerkt sie lebt zwar noch aber ich nicht mehr am bewusstsein sie konnte mich zwar hören aber hatte keine kraft und zu reden oder sich zu bewegen ! Ich und meine Verwandten haben uns verabschiedet und das wars dan ! Jetz ist es schon 1 jahr her !

Ich bin jetz erst 13 ich komm jetz ganz gut zurecht aber manchmal bin ich echt traurg und vermisse sie ! Von meinen Vater höre ich garnicht er geht nie zum grab nie! Auch an ihren B-day geht er auch nicht hin ! Als würde in alles egal sein !



LG

Anja lu bitte helft mir

Ich hoff ich kann dir helfen
Hallo Anja
Ich hab meine Mama vor 2 wochen verlohren es tut verdammt weh das weiß ich. Doch ich glaube dein Vater kommt damit nicht klar du solltest vll ein Bild von dem Grab machen und ihm geben aber zu nichts drängen. Er kann das nicht verarbeiten Das dauert sehr lang und vll bräuchte er pshyologische Hilfe. Mir selber ging es die letzte zeit so schlecht das ich im Krankenhaus war Versuch mit ihm zu sprechen
Ich Hoff ich kann dir irgendwie helfen
Lg steffi

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21. Mai 2012 um 22:06

Aus dem leben gerissen
Hallo,
Ich hab hier soviele geschichten gelesen und deine antwort ist schon 5 jahre her, aber ich dachte, jetzt schreib ich einfach mal meine geschichte hierrein:

Ich habe meine mutter mit 15 verloren, mein vater hat sie umgebracht, ich hab sie sterben sehn, das hab ich bis heute nicht verkraftet.

Mein bruder war 12, er hat nie darüber gesprochen, hat alles in sich reingefressen.

Das hat uns sehr von einander entfernt, das verhältnis ist sehr oberflächlich...

Heut bin ich 25, habe seitdem immer wieder schwierigkeiten gehabt, mein leben zu ordnen,
Bin bei meinen grosseltern aufgewachsen,
Das war sehr schwierig, weil sie die alte erziehung noch drin hatten, haben nicht viel erlaubt.

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21. Mai 2012 um 22:15
In Antwort auf an0N_1226797899z

Aus dem leben gerissen
Hallo,
Ich hab hier soviele geschichten gelesen und deine antwort ist schon 5 jahre her, aber ich dachte, jetzt schreib ich einfach mal meine geschichte hierrein:

Ich habe meine mutter mit 15 verloren, mein vater hat sie umgebracht, ich hab sie sterben sehn, das hab ich bis heute nicht verkraftet.

Mein bruder war 12, er hat nie darüber gesprochen, hat alles in sich reingefressen.

Das hat uns sehr von einander entfernt, das verhältnis ist sehr oberflächlich...

Heut bin ich 25, habe seitdem immer wieder schwierigkeiten gehabt, mein leben zu ordnen,
Bin bei meinen grosseltern aufgewachsen,
Das war sehr schwierig, weil sie die alte erziehung noch drin hatten, haben nicht viel erlaubt.

Fortsetzung
Alles war sehr leer, seitdem sie weg ist!
Mein leben hatte auf einmal kein sinn mehr,
Ich hab einen wichtigen teil meines lebens ohne eltern durchmachen müssen, ich hab gedacht ich schaff das nie!!!!!

Aber ich wusste, das meine mutter nie gewollt hätte, das ich mich hängen lasse, und deswegen hab ich mit 18 meiner erste wohnung gehabt und angefangen, zu leben wie nie zuvor!!!

Ich wusste, sie wäre stolz auf mich )

Danke für eure antworten

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22. Mai 2012 um 19:15
In Antwort auf an0N_1226797899z

Fortsetzung
Alles war sehr leer, seitdem sie weg ist!
Mein leben hatte auf einmal kein sinn mehr,
Ich hab einen wichtigen teil meines lebens ohne eltern durchmachen müssen, ich hab gedacht ich schaff das nie!!!!!

Aber ich wusste, das meine mutter nie gewollt hätte, das ich mich hängen lasse, und deswegen hab ich mit 18 meiner erste wohnung gehabt und angefangen, zu leben wie nie zuvor!!!

Ich wusste, sie wäre stolz auf mich )

Danke für eure antworten

@isabellarina
Liebe Isabellarina!

Das ist wirklich sehr viel und schwer, was du so früh hast schon ertragen müssen. Nicht nur, daß du deine Mutter auf solch tragische Weise verloren hast, du hast zu allem auch noch den Vater auf eine Art verloren. Es muß unfassbar für euch beide gewesen sein. So etwas "heil" und gesund zu überleben... dazu gehört sehr viel Kraft und Energie. Und zum Verlust deiner Eltern dann noch der Zwiespalt, mit dem du hast leben müssen... es tut mir sehr sehr leid für dich und deinen Bruder.

Ich hoffe, ihr könnt euch irgendwo ein Ventil schaffen, damit das alles einigermaßen aushaltbar wird. Jemanden zum reden, vielleicht sogar in Form einer Therapie... das würde bestimmt ein Stück weiter helfen.

Ich wünsche dir und deinem Bruder von Herzen alle Kraft

Liebe Grüße

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25. Mai 2012 um 18:00
In Antwort auf nour_12170277

@isabellarina
Liebe Isabellarina!

Das ist wirklich sehr viel und schwer, was du so früh hast schon ertragen müssen. Nicht nur, daß du deine Mutter auf solch tragische Weise verloren hast, du hast zu allem auch noch den Vater auf eine Art verloren. Es muß unfassbar für euch beide gewesen sein. So etwas "heil" und gesund zu überleben... dazu gehört sehr viel Kraft und Energie. Und zum Verlust deiner Eltern dann noch der Zwiespalt, mit dem du hast leben müssen... es tut mir sehr sehr leid für dich und deinen Bruder.

Ich hoffe, ihr könnt euch irgendwo ein Ventil schaffen, damit das alles einigermaßen aushaltbar wird. Jemanden zum reden, vielleicht sogar in Form einer Therapie... das würde bestimmt ein Stück weiter helfen.

Ich wünsche dir und deinem Bruder von Herzen alle Kraft

Liebe Grüße

Danke
Hallo feldfrucht,

Ich danke dir für deine netten und ehrlichen worte.

Ja, den vater auch noch zu verlieren, war auch ein verlust, der aber schon immer gross war...

Er hat sich nie um uns gekümmert...

Egoistisch, habgierich und faul... Seine hauptmerkmale...

Da kann man sicher sein, das man lieber gar keinen vater haben will !!!

Und ja, wir haben durchaus einige therapien besucht, aber durch gespräche mit jemandem fremden ( der therapeut) ist es ganz schrierig sich zu öffnen.

Heute erst, jahre danach, beginne ich, zu verstehn, wie damit umzugehn und ein leben lang klar zu kommen.

Und die angst davor, diesen menschen (meinen vater)wiederzusehn ,geschweige denn anzusehn, löst in mir eine wut aus, das ist nicht zu beschreiben.

Er hat mein leben gezeichnet und es zerstört!

Ich bin selbst mutter, allein der gedanke daran, er könnte wieder eine familie zerstören ....

Mit dieser angst jeden tag aufs neue fertig zu werden, vor die tür gehn und nicht zu wissen, ob er vielleicht irgentwo wartet,das braucht sehr viel kraft da hast du recht !!!

Alles sehr kompliziert, aber man lernt, damit zu leben !!!

Lg isa

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30. Juni 2012 um 19:36

Bei mir starb meine Mutter auch als ich 9 war
Bei mir starb meine Mutter auch als ich 9 war
Es war eine sehr schlimme Zeit .
Ich würde mich freuen wenn jemand mit mir darüber reden würde den die Mutter auch in der Kindheit gestorben ist.

LG Mausiilein <3

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30. Juni 2012 um 20:06
In Antwort auf jagjit_11948954

Ich vermisse sie
hallo ich war erst 8 wo ich meine mutter verloren habe jezt bin ich 10 jahre alt.den tag vorher hatte sie gesagt das ihr was weh tut sie hat gesagt das es nicht so schlimm ist die nacht wollte ich mein trinken hollen aber dann war dar jemand ich habe nur die rote jacke gesehen morgens hat papa mich geholt dann hat er mir das gesagt das... blöde ist ich habe noch nicht mal geschwister dann 1 jahr später habe ich einen freund wir haben dann gespielt.ich habe raus gekricht das papa eine freundin hat. das ist von meinem freund die mutter.ich habe die ganze zeit geweint.ich konnte einfach nicht mehr papa tat so als währe alles in ordnung,dan hat er mir ganz locker gesagt das mama an herzproplemen gestorben ist ich habe das gefühl das papa sie mehr liebt als mich ich kann einfach nicht mehr. bitte hilft mir

Es war eine sehr schlimme Zeit
Meine Mutter starb als ich 9 war an Krebs
Ihr gings schon mein ganzes Leben schlecht und ich musste oft zusehen als sie keine Luft mehr bekam und von der Rettung abgeholt worden ist
Im Advent 2010 gings ihr schon sehr schlecht , musste ins Krankenhausn und war eig. gar nicht mehr so richtig am Leben weil sie konnte nicht mehr Reden und aß nicht mehr Trank nicht mehr und schrie nur mehr laut Zahlen und niemand wusste warumm
wir besuchten sie jeden Tag ... und betteten und weinten dort
Zu weihnachten konnte sie auch nicht nach hause kommen ... ein paar Tage danach starb sie
Gott sei dank habe ich noch eine Ältere Schwester
3 Jahre redete ich nie über dieses Thema und es Fraß sich alles in mich rein
Jetzt bin ich 12 und ich rede jetzt öfter über dieses Thema mit meiner Schwester
Leider trinkt mein Vater zur zeit zu viel und ich muss ihm immer helfen 1 mal musste ich ihn schon suchen im Regen und er stürtzte auf der Staße und dann kamen voll viele Leute her und halfen meinen Vater und mir sehr Peinlich leider haben mich dann sehr viele in der Schule darauf angeredet und haben mich ausgelacht
Aber jetzt passt wieder alles

Falls bei jemandem die Mutter auch in der Kindheit gestorben ist , würde ich mich freuen das jemand mir mir spricht und seine Geschichte erzählt und Tipps giebt

sorry wegen meine Schreibfehler

Dankee

LG Mausiilein

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13. Juli 2012 um 12:56

Ohne Mama Die größte Liebe der Welt verpasst
Ich bin 32, habe 2 Kleine Jungs....Und habe keine Mutter,sie hat mich verlassen als ich noch ein Baby war...Ich habe bei meiner Großmutter gelebt bis sie starb als ich 10 war..Was Mutter liebe ist habe ich nie erfahren, es hat mich auch nie gestört...bis ich selbst Mutter wurde... Ich Liebe meine Söhne, und nun kommt die Angst, das ich auch sterben könnte, wie meine Oma, von einem tag zum nächsten, dass meine Kinder, auch so wie ich, niemanden mehr hätten, der sie versteht ,und verzeiht, der ihnen auch garuenhaft sein wird , wie die Stiefmutter, die ich später hatte, oder Pflege Eltern,die mich als Hausmädchen ausgenutzt haben, und mich 8 Jahre lang zuhause eingesperrt haben...Das sie sich als Kind gegen nix währen können.Weil mann als Kind einfach alles so hinimmt. Man lebt so wie es einem Vorgeschrieben wird... Sogar ohne liebe und ohne verständniss, ohne geborgenheit, dafür mit schlägen, sexuelle angriffe, erniedrigungen...ich schaute mit neidischem blicken auf kinder deren mütter und Vater, sie anlächelten, oder ihnen den Kopf streichelten,Sie stolz und mit freude zuhause erwarteten, sie in den Arm nahmen.so wie ich heute bei meinem Kinder es tue, ganz selbstverständlich Ich habe niemanden gehabt, als Kind der mich in den Arm genommen hat. Mein größter wunsch als teenager war es von jemanden in den arm genommen zu werden...,das Gefühl zu haben ,dass mich jemand lieb hat...Heute ,bin ich selbst Mutter und weiß ich was eine Mutter liebe ist... Es ist die größte und schönste Liebe der Welt,die man einfach gibt ohne gegenleistung, ohne bedingungen ,egal wie das Kind ist... Es ist das schönste und beste von einem selbst ist,die man gerne gibt und zeigt. und ich bin traurig darüber, dass ich es nicht hatte, so wie viele von euch... Ich fühle mit euch...Und hab euch alle ganz doll lieb...

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13. Juli 2012 um 13:05
In Antwort auf an0N_1249395399z

Mutter verloren mit 18 Monaten
ich habe meine Mutter mit 18 Monaten verloren, sie ist über Nacht einfach gestorben ohne jede Vorwarnung. Mein Vater hat schnell wieder geheiratet und mit meiner Stiefmutter noch drei Kinder bekommen. Lange habe ich mir nicht erlaubt um meine Mutter zu trauern, weil das zuhause nicht erwünscht war. Erst nachdemimeine Tochter auf die Welt gekommen ist wurde mir bewußt was mir immer gefehlt hat: meine Mutter. Eine Mutter die für eienn da ist, einen tröstet, einen beschützt, Ratschläge gibt und bedingungslos liebt.
ich vermisse sie heute nach über 30 jahren immernoch. Und das wird nie vergehen...Besonders schwer ist es für mich da ich keine eigene Erinnung an sie habe. ich würde alles dafür geben einmal ihre Stimme zu hören die mir sagt dass ich ok bin so wie ich bin und das Sie mich geliebt hat... ( zu meinem Vater + Stiefmutter habe ich kein besonders inniges Verhältnis und nie Liebe erfahren)
Zwei Jahre bin ich zum Therapeut gegangen um meine Vergangenheit aufzuarbeiten. Aber dennoch holt mich der Schmerz auch heute gelegentlich noch ein.
Gibt es denn hier neue Literaturtips ? Das Buch Töchter ohne Mütter gibt es wohl nicht mehr...

Mutter mir 3 verloren
Hallo abena7
deine Geschichte ist wie meine und deshalb muß ich dir einfach schreiben. Meine Mutter ist an Krebs verstorben als ich 3 Jahre alt war. Und auch ich habe es durch mit Stiefmütter und deren Kindern. Und heute bin ich 30 und wünsche mir einfach nur eine Mama zu der ich mal gehen kann und einfach mal um Rat fragen kann oder einfach mal quatschen. Das ist etwas das mir einfach wahnsinnig fehlt und würde mir jetzt noch eine Mama wünschen.

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18. August 2012 um 11:32

Mutter an Krebs gestorben
Hallo, meine Mutter ist auch an Krebs gestorben. Wir hatten von der Diagnose bis bis zum Tod nur 3 Monate Zeit um Abschied zu nehmen. Da ich zu der Zeit keinen Freund hatte, keine eigene Familie, keine Kinder war es sehr schwer für mich die Trauer zu bewältigen.
Heute habe ich mal wieder mit dem Thema Trauerbegleitung auseinandergesetzt, und bin bei www.psychotipps,com weitergekommen. Vielleicht hilft Dir ja dieses. Alles gute

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12. September 2012 um 20:23

Riesen Problem
Meine mutter starb als ich 6 Jahre alt war. Sie war eine lebenslustige junge lebensfrohe Frau. Sie war 28 Jahre alt als sie starb. Sie starb an einem Autounfall. Ich erfuhr erst zwei Wochen danach was los war. Die Ärzte meinten zu meinem Vater und meinen Großeltern sie sollen es vor mir verbergen und geheim halten, sie wollten meine zerbrechliche kindliche Psyche nicht zerstören. Doch natürlich fand ich es heraus. Ich zeigte keine Gefühle. Es war als habe sie niemals existiert. Jeder hat weitergelebt. Doch mit 8 Jahren fing alles an. Ich merkte erst dann richtig das ich keine Mutter hatte. Es war als hätte ich zwei Jahre nach dem Tod meiner Mutter in einer Art kindlichen Trauma gelebt. Ich hatte nie viel gegessen, geredet, von dem glücklichen Kind das ich einst gewesen war wurde ein stilles. Ich wurde krank: ich aß, schlief, redete nicht. In der Schule saß ich still in der ecke. Ich musste in Krankenhaus da ich nie essen wollte. So kam es das ich ein Jahr wiederholen musste da ich in der Schule fehlte. Dann verfiel ich wieder meinem Trauma und lebte die sieben Jahre so weiter. Bis ich heute...mit den folgen konfrontiert werde. Ich schäme mich dafür keine mutter haben zu können. Ich hasse es. Ich bin so furchtbar verletzlich dadurch geworden. Ich vermisse sie so schrecklich, und es graut mir ein leben ohne sie vorstellen zu müssen. Ich kann dich verstehen. Wir mussten ohne Mutterliebe groß werden. Wir kennen das Gefühl nicht, eine Mutter zu haben. Leider.
Lg, Deniz

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12. September 2012 um 20:25

Für immer keine mutter zu haben...der gedanke graut...
Meine mutter starb als ich 6 Jahre alt war. Sie war eine lebenslustige junge lebensfrohe Frau. Sie war 28 Jahre alt als sie starb. Sie starb an einem Autounfall. Ich erfuhr erst zwei Wochen danach was los war. Die Ärzte meinten zu meinem Vater und meinen Großeltern sie sollen es vor mir verbergen und geheim halten, sie wollten meine zerbrechliche kindliche Psyche nicht zerstören. Doch natürlich fand ich es heraus. Ich zeigte keine Gefühle. Es war als habe sie niemals existiert. Jeder hat weitergelebt. Doch mit 8 Jahren fing alles an. Ich merkte erst dann richtig das ich keine Mutter hatte. Es war als hätte ich zwei Jahre nach dem Tod meiner Mutter in einer Art kindlichen Trauma gelebt. Ich hatte nie viel gegessen, geredet, von dem glücklichen Kind das ich einst gewesen war wurde ein stilles. Ich wurde krank: ich aß, schlief, redete nicht. In der Schule saß ich still in der ecke. Ich musste in Krankenhaus da ich nie essen wollte. So kam es das ich ein Jahr wiederholen musste da ich in der Schule fehlte. Dann verfiel ich wieder meinem Trauma und lebte die sieben Jahre so weiter. Bis ich heute...mit den folgen konfrontiert werde. Ich schäme mich dafür keine mutter haben zu können. Ich hasse es. Ich bin so furchtbar verletzlich dadurch geworden. Ich vermisse sie so schrecklich, und es graut mir ein leben ohne sie vorstellen zu müssen. Ich kann dich verstehen. Wir mussten ohne Mutterliebe groß werden. Wir kennen das Gefühl nicht, eine Mutter zu haben. Leider.
Lg, Deniz

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17. September 2012 um 23:03

Kind sein
Hallo ihr lieben,

das leben kann sooo grausam sein, kein mensch weiss warum ...

Meine mutter ist am 01.11.2012 schon 10 jahre fort, ich kanns nicht fassen, für mich ist es immer noch wie ein schlechter traum.

In gedanken hoffe ich jeden tag, das sie mir irgentwo begegnet.... Wie ich selber weiss vergebens.

Es ist bis heute nicht nachvollziehbar, warum??
Warum sie?
Warum musste sie sterben?

Ich stehe vor ihrem Grab und kann es einfach nicht akzeptieren,
Ich kann nicht loslassen.

Es ist alles so schwer

Lg isa

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17. September 2012 um 23:13
In Antwort auf an0N_1226797899z

Kind sein
Hallo ihr lieben,

das leben kann sooo grausam sein, kein mensch weiss warum ...

Meine mutter ist am 01.11.2012 schon 10 jahre fort, ich kanns nicht fassen, für mich ist es immer noch wie ein schlechter traum.

In gedanken hoffe ich jeden tag, das sie mir irgentwo begegnet.... Wie ich selber weiss vergebens.

Es ist bis heute nicht nachvollziehbar, warum??
Warum sie?
Warum musste sie sterben?

Ich stehe vor ihrem Grab und kann es einfach nicht akzeptieren,
Ich kann nicht loslassen.

Es ist alles so schwer

Lg isa

Warum kind sein
Das wollte ich noch hinzufügen:

Bis heute benehme ich mich wie ein kleines kind,

Bei jedem problem was auf mich zukommt, verzweifle ich, gerate ausser kontrolle und wünschte, meine mutter wäre da, eine schulter zum anlehnen, jemand der zuhört, einfach in den arm genommen und getröstet zu werden.

Ich konnte einfach nicht erwachsen werden, weil ich angst hab, das dadurch die erinnerung erlischt, weil ich sie als kind verloren hab,

Und so bin ich bis heute...

Sie fehlt mir sooo sehr

Lg isa

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2. Oktober 2012 um 9:50

Tom
Es gibt sehr gute Literatur dazu:
Hope Edelman: Töchter ohne Mütter
Leider gibt es dieses Buch nur gebarucht und es ist sehr teuer, da es keine Neuauflage gibt!

LG Lora

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2. Oktober 2012 um 10:01
In Antwort auf amrit_12461906

Tom
Es gibt sehr gute Literatur dazu:
Hope Edelman: Töchter ohne Mütter
Leider gibt es dieses Buch nur gebarucht und es ist sehr teuer, da es keine Neuauflage gibt!

LG Lora

Tom (töchter ohne mutter)
Das Buch ist wirklich sehr gut und ich kann es jedem ans Herz legen. Es ist eine Sammlung von Interviews mit Tom, zeigt aus verschiedenen Konstellationen die Verarbeitung von Gefühlen.....

Ihr seid nicht alleine!

http://www.berliner-zeitung.de/archiv/gefuehle-von-hilflosigkeit-und-verlassensein-kehren-immer-wieder-zurueck---jede-trennung-erinnert-an-den-verlust-toechter-ohne-muetter-trauern-ihr-leben-lang,10810590,8982018.html

http://www.hopeedelman.com/

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26. Oktober 2012 um 21:56

Muttter mit 7 jahren verloren
Ich kenn fdas nur zu gut hab mit 7 jahren ganz plötzlich meine Mama verlornen ich hab das auch all die ajahre verdrängt aba jez bin ich 21 jez kommt alles hoch ich kanns nicht mehr einfachj so wegschieben..außerdem hab ich seid kurzem totale verlustangst ich hab immer angst nem geliebten menschen könnte was passieren!! ich dreh fast durch ich weis nicht mehr weiter vill hat jemand ein tipp für mich lg

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16. November 2013 um 22:59

Huhu
Ich habe hier eine Seite gefunden,die sich mit dem Thema beschäftigt.
Auch gibt es ein Forum spezialisiert für Töchter, die ihre Mutter in der Kinder/Jugendzeit verloren haben.
Ich hoffe ich kann euch ein wenig helfen
http://toechterohnemuetter.de.tl

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7. Juli 2015 um 15:40
In Antwort auf aleit_12473211

Die schwierige Zeit danach..
Ich verlor meine Mutter mit 4 Jahren bei einem Autounfall (mein Bruder, damals 1 Jahr alt, und ich waren mit in dem Auto). Leider kann ich mich noch an jedes winzige Detail des Unfalls erinnern und manchmal wenn ich mit meinen Freunden unterwegs bin und die den Macker raushängen lassen wollen bekomm ich riesige Panik. Wenn sie wüssten warum das alles so ist würden sie das lassen aber ich bin nicht bereit das jedem zu erzählen!

Mit 14 Jahren fing ich an das erste mal über den Tod meiner Mutter zu reden. Ich hatte damals meinen ersten Freund und irgendwann kam die Frage "was ist eigentlich mit deiner richtigen Mutter?" nunja ich fing plötzlich fürchterlich an zu weinen. Er wusste garnicht was er gemacht hat und war total überfordert. Aber dieses weinen tat so gut danach hatte ich das Gefühl von irgendwas befreit zu sein.

Seither sind 5 Jahre vergangen und ich bin mittlerweile 19 Jahre alt und habe mein Leben so gut wie es geht im Griff. Schulabschluss und Ausbildung beendet. War nie süchtig nach irgendwelchen Drogen und habe trotz des Trends und meiner Lebensgeschichte denke ich alles super gemeistert.

Mein größtes Problem was ich mit mir trage sind die Fragen die mir keiner beantworten kann.

"Wie wäre mein Leben verlaufen wenn SIE noch da wäre?"
"Wie hat sich IHR Körper in meinem alter entwickelt?"
"Wann hatte SIE ihr erstes Mal?"
"Woher habe ich meine Macken?"
"Welche Merkmale habe ich die von IHR sind?"

All das sind Sachen die mir keiner beantworten kann. Ich habe mit der Familie meiner Mutter nichts mehr zu tun und auch mit meinem Vater kann ich nicht darüber reden.

Es belastet einen und beeinflusst einen. Ich habe riesige Probleme jemanden zu finden der es mit mir aus hält wenn es um mehr als nur Freundschaft geht.

Die Nähe die ich spüre wenn ich einen Freund habe macht mich regelrächt süchtig! Ich will immer mehr. Ich kann meinen Freund dann nicht in Ruhe lassen. Ich will keine Nacht von ihm getrennt sein und halt es kaum eine Minute ohne ihn aus.

Es ist ein Fluch. Absolut. Aber das wird wohl aus meiner Kindheit kommen denn ich wurde nie von irgendwem in den Arm genommen und gefragt wie ich damit klar komme.

Jeder Mann und der jetzige Leider auch den ich Zeitpunkt nicht mehr mit mir klar. Ich nehme mir ständig vor das nicht zu machen aber es funktioniert nicht. Ich falle jedesmal zurück und bin süchtig nach der Nähe.

Vielleicht hat jemand verständniss dafür und kennt das Gefühl süchtig nach zuneigung zu sein?!

Ich würde mich sehr über Antworten freuen.

Dynastie

Hey Dynasti, bitte um Antwort
Ich weiss, es ist eine Lange Zeit her, seitdeam du den Artikel geschrieben hast, aber ich würde mich sehr freuen, wenn du mir antworten würdest, da ich ein Paar fragen habe, es geht mir so ähnlich
LG Carolin

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2. Oktober 2015 um 20:40

Interview für eine Forschungsarbeit für den Uni-Abschluss
Hallo meine Lieben,
mein Name ist Beheschta Azizy, ich bin 25 Jahre alt und studiere Erziehungswissenschaften im Hauptfach. Meine Bachelorarbeit möchte ich gerne über das Thema Mutter-Tochter-Beziehungen schreiben mit speziellen Bezug auf die Effekte des Aufwachsens ohne Mutter. Das Interview würde natürlich anonymisiert werden. Ich denke das Erzählen über diese Thematik kann auch für betroffene hilfreich sein und würde mir auch sehr helfen. Ich habe hier einige Geschichten durchgelesen und war den Tränen nah. Als Gegenzug für das Interview lasse ich es frei, ob du Geld nehmen möchtest oder eine Einladung zum Kaffee und Kuchen oder sonst eine kleine Aufmerksamkeit.
Würde mich sehr freuen wenn du dich meldest.
Liebste Grüße
Beheschta Azizy

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20. November 2015 um 21:01
In Antwort auf an0N_1226797899z

Aus dem leben gerissen
Hallo,
Ich hab hier soviele geschichten gelesen und deine antwort ist schon 5 jahre her, aber ich dachte, jetzt schreib ich einfach mal meine geschichte hierrein:

Ich habe meine mutter mit 15 verloren, mein vater hat sie umgebracht, ich hab sie sterben sehn, das hab ich bis heute nicht verkraftet.

Mein bruder war 12, er hat nie darüber gesprochen, hat alles in sich reingefressen.

Das hat uns sehr von einander entfernt, das verhältnis ist sehr oberflächlich...

Heut bin ich 25, habe seitdem immer wieder schwierigkeiten gehabt, mein leben zu ordnen,
Bin bei meinen grosseltern aufgewachsen,
Das war sehr schwierig, weil sie die alte erziehung noch drin hatten, haben nicht viel erlaubt.

Aus dem Leben gerissen
Als meine Mutter umgebracht wurde, war ich auch 15 (bin jetzt 39) und werde das auch nie verkraften, aber ich glaube, was du erlebt hast, sprengt alles!! Bin bei meiner Oma aufgewachsen und jetzt, nach so viel Jahren
können wir darüber sprechen und das hilft!

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