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TitelDepression,suche Kontakt zu Gleichgesinnten

5. Februar 2012 um 10:27

Hallo.Ich hab seit Jahren Ängste,Depressionen.In unserer Gesellschaft ist das schon noch ein Tabuthema.Die Medien berichten zwar darüber,aber viele Leute können es nicht richtig verstehen,weil sie diese Erkrankung nicht sehen und fühlen können.Ich bin durch das Zeug Einsam geworden und such Kontakt zu Gleichgesinnten.wer von Euch kennt Antriebslosigkeit,Schlafstörun gen,Konzentrationsstö.,Angst auf Leute zugehen,Versagensängste.Ich würde mich gerne mit Euch austauschen darüber.Ich habe 2Therapien gemacht ,Medikamentöse Behandl..Geholfen hat nichts richtig.L.g.jogi75

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5. Februar 2012 um 11:21

Hallo jogy75
Mir geht es genauso! Fange gerad mit meiner 2ten Therapie an und nehme zusatzlich medikamnte ein! Wirken tut im moment nichts, habe derzeit solche aengste und gewissensbisse das ich es fast nicht mehr ertragen kann

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5. Februar 2012 um 21:07

Kenn ich..
Ich habe für die einachsten Dinge keine Kraft mehr. Es gibt kaum eine Nacht in der ich nur annähernd durchschlafen kann. Wenn ich mich konzentrieren oder an etwas erinnern muss herrscht in meinem Kopf einfach nur Leere.. es ist als würde einzig allein die Angst und meine Depressionen Platz haben .. alles andere wird von ihnen nahezu aufgesaugt...erdrückt.... Ich halte es nicht mehr aus und auf Verständnis von den Mitmenschen sollte man nicht hoffen...

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14. Februar 2012 um 14:28

Alles fällt schwer
Ich denke auch, es wird zwar in den Medien schon von Depressionen berichtet und das finde ich schon gut, aber im eigenen Umfeld ist es schon auch noch ein Tabuthema und viele wissen gar nichts damit anzufangen, dann heißt es "man solle sich zusammen reißen" etc. diese klugen Sprüche kann ich nicht mehr hören. Lebe deshalb auch sehr zurück gezogen, ich leide schon fast mein ganzes Leben an Depressionen, habe schon einige Krankenhausaufenthalte und Therapien hinter mir, die Letzte ist schon einige Jahr her, hat mir auch geholfen. Aber ich denke, Depressionen wird man wohl nie ganz los, es ist halt ein Teil von mir und meinem Leben. Früher war ich recht kontaktfreudig, aber das bin ich heute nicht mehr, ich habe heute eher Angst Menschen zu begegnen. Momentan bin ich auch grad wieder in so einer tiefen Phase drin. ABer zum Glück habe ich einen Hund und dadurch muss ich immer raus gehen, fällt zwar oft schwer, aber dadurch kann ich nicht ganz tief absinken.
Momentan weiß ich auch so gar nicht, was ich will, eigentlich lebe ich so zurück gezogen weil ich es auch will und es ist gut, aber dann auch wieder nicht. Dieses zerrissen sein, ist so schwer zu ertragen. wenn dann noch irgend was von Außen dazu kommt, z.B. eine blöde Begegnung mit Menschen, dann ist alles nur noch grau in grau.

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17. Februar 2012 um 21:08

3 Jahre Isolation
Hallo jogi75,
du bist nicht der Einzigste mit diesem Problem,auch ich habe tiefe Depressionen,das hängt aber mit vielen Dingen zusammen,zum ersten hab ich nichts erreicht,weder beruflich noch in der liebe,spreche mit niemanden darüber nehme es nur so hin bzw. habe ich niemanden dem ich das anvertrauen kann,habe schon so einiges hinter mir was Psychologen angeht ect. nichts von all dem hat mir wirklich geholfen und so hab ich mich immer mehr und mehr zurückgezogen,habe nur eine einzige Person an die ich mich wenden kann und das ist meine Mutter,in dem Umfeld wo ich lebe,kennt mich keiner mehr,90% meines Lebens verbringe ich in meinem Zimmer seit ca. 3 Jahren lasse die Tage,die Monate,die Jahre an mir vorbeiziehen gehe nur raus wenn ich muss.

So viel zu meinem "Leben" wenn man das überhaupt noch Leben nennt,leide wie du unter Antriebsloskeit,Versagensängst e und Angst auf Leute zuzugehen,ich frage mich selbst des öfteren:"Warum bin ich eigentlich noch hier und wofür lebe ich eigentlich noch."
Ich habe zwar den Glauben an das was ich erreichen könnte aufgegeben,aber noch nicht mich selbst und vor dem Tag an dem das geschehen sollte,davor habe ich am meisten Angst.

Habe lange überlegt was mit fehlt,warum das so ist,mir fehlt eine Seelenverwandte,ich weiss selbst,das ich nie eine finden werde wenn ich immer an Ort und Stelle bleibe,aber wenn man sich in den Jahren eine Isolationsmauer aufgebaut hat,ist es verdammt schwer da wieder rauszukommen und neuen Mut zu fassen sich doch auf die Suche zu begeben,so ist das wenn die Seele gefangen ist in einem selbst und sich nicht entfalten kann,sie vergeht...naja mal sehen was die Zukunft bringt. Und sorry für den langen Text,aber i.wann musste es mal raus.

Mfg.
Rawly

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22. April 2012 um 7:33

Ja...
selbstverständlich nicht,aber hab mich schon aufgerafft und das ein oder andere getan z B Arbeit,Lebenslage,das mit der Liebe...nunja ich kenn sie noch nicht mal,also die Liebe,mit der Zeit wird das Bedürfnis danach stärker,mal sehen wie es weitergeht...oder ob es überhaupt noch weitergeht,nein damit mein ich jetzt nicht Selbstmord und so ein Kram,ich mein damit ob es noch bergauf geht.Aber keine Sorge die Flinte hab ich noch lange nicht ins Korn geworfen.

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27. April 2012 um 8:33
In Antwort auf goldmaariee

Hallo jogy75
Mir geht es genauso! Fange gerad mit meiner 2ten Therapie an und nehme zusatzlich medikamnte ein! Wirken tut im moment nichts, habe derzeit solche aengste und gewissensbisse das ich es fast nicht mehr ertragen kann

Und es geht doch wieder von vorne los...
Hallo zusammen, nun bin auch ich wieder am Neu-Anfang einer Depression... Meine zweite, die letzte war 2008. Damals haben mir Citalopram 10mg und ein spontaner Urlaub sehr geholfen, ich wurde einfach "rausgerissen".
Hab dies Mal wohl aber schnell genug gehandelt, und bin zum Doc, bevor nur noch alles dunkel ist. Momemtan gibt es noch gut aushaltbare Tage zwischen denen, an denen ich nur weine und mich alleine fühle.
Das Gefuhl, vom Psychologen bestätigt zu bekommen, dass es doch wieder eine Depression ist, und nicht nur eine normale Stimmungsschwankung, zieht mich eigentlich noch mehr runter.
Naja... Auf ein Neues also... -___-

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27. April 2012 um 12:38

...
Hallo, wollte mich nun auch mal dazu äußern.
Ich bin 18 Jahre und stecke, laut meinem Arzt, wohl in einer sogenannten "depressiven Episode", die erste, soweit ich weiß.
Die Tatsache, dass einen Außenstehende nicht verstehen, ist mir allzu vertraut. Ich glaube, nachvollziehen können das wirklich nur die Menschen, die sowas bereits erlebt haben, oder selbst drin stecken, so schade es auch klingt. Meine Eltern, bzw. meine komplette Familie, muss gerade auch zusehen, wie ich den Sinn hinter sämtlichen Dingen hinterfrage und viele Sachen dadurch einfach nur hoffnungslos und pessimistisch betrachte. Ich weiß zwar, dass sie mich nicht verstehen können, aber ich weiß auch, dass sie mich gern verstehen wollen und das ermutigt mich mit unter. Wichtig ist, dass man seinen Angehörigen anvertraut, wie man sich gerade fühlt - und ich weiß selbst, wie wahnsinnig schwer es ist, den eigenen Zustand zu erklären.
Ich hab mich damals, als ich von meinem Arzt die Diagnose Depression zu hören bekam, auch schrecklich gefühlt. Warum ich, warum jetzt schon mit 18 Jahren, wie geht das wieder weg, geht es überhaupt wieder weg und so weiter, all das ging und geht mir mit unter auch jetzt noch durch den Kopf.
Ich kann nur sagen, was mir selbst ein wenig hilft, und woran ich mich in ganz schwarzen Phasen festklammer: reden. Reden, reden, reden. Und zwar mit den Menschen, die einem auch gern zuhören. Ob es Verwandte oder Psychotherapeuten sind - reden hilft. Erst wenn man selbst seinen Zustand so akzeptiert hat, wie er ist und auch selbst etwas verändern möchte (und zwar nur für sich selbst, ohne sich Druck zu machen), dann können Therapien wirken. Ob nun medikamentös begleitet oder nicht.
Wünsche all denen, die gerade in einer ähnlichen Situation stecken gute Besserung - nicht aufgeben, irgendwann wird's besser, man brauch nur Geduld.

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27. April 2012 um 16:38
In Antwort auf akari_12626970

...
Hallo, wollte mich nun auch mal dazu äußern.
Ich bin 18 Jahre und stecke, laut meinem Arzt, wohl in einer sogenannten "depressiven Episode", die erste, soweit ich weiß.
Die Tatsache, dass einen Außenstehende nicht verstehen, ist mir allzu vertraut. Ich glaube, nachvollziehen können das wirklich nur die Menschen, die sowas bereits erlebt haben, oder selbst drin stecken, so schade es auch klingt. Meine Eltern, bzw. meine komplette Familie, muss gerade auch zusehen, wie ich den Sinn hinter sämtlichen Dingen hinterfrage und viele Sachen dadurch einfach nur hoffnungslos und pessimistisch betrachte. Ich weiß zwar, dass sie mich nicht verstehen können, aber ich weiß auch, dass sie mich gern verstehen wollen und das ermutigt mich mit unter. Wichtig ist, dass man seinen Angehörigen anvertraut, wie man sich gerade fühlt - und ich weiß selbst, wie wahnsinnig schwer es ist, den eigenen Zustand zu erklären.
Ich hab mich damals, als ich von meinem Arzt die Diagnose Depression zu hören bekam, auch schrecklich gefühlt. Warum ich, warum jetzt schon mit 18 Jahren, wie geht das wieder weg, geht es überhaupt wieder weg und so weiter, all das ging und geht mir mit unter auch jetzt noch durch den Kopf.
Ich kann nur sagen, was mir selbst ein wenig hilft, und woran ich mich in ganz schwarzen Phasen festklammer: reden. Reden, reden, reden. Und zwar mit den Menschen, die einem auch gern zuhören. Ob es Verwandte oder Psychotherapeuten sind - reden hilft. Erst wenn man selbst seinen Zustand so akzeptiert hat, wie er ist und auch selbst etwas verändern möchte (und zwar nur für sich selbst, ohne sich Druck zu machen), dann können Therapien wirken. Ob nun medikamentös begleitet oder nicht.
Wünsche all denen, die gerade in einer ähnlichen Situation stecken gute Besserung - nicht aufgeben, irgendwann wird's besser, man brauch nur Geduld.

Stimmt!
Reden hilft. Mit Menschen, die einen verstehen, oder es versuchen.
Ich frage mich jetzt wieder, ob ich nicht doch zu fruh citalopram nehme- schliesslich stecke ich ja noch nicht wieder ganz drin, ich hab nicht nur schlechte tage, sondern auch noch mittlere im oberen bereich.
Mit dem Alter hat eine Depression leider gar nichts zu tun... Tief ist Tief- und bei jungen Menschen sogar noch mehr verbreitet als bei alteren. Ich hatte meinen ersten Burnout mit 24, jetzt merk ich erneut Anzeichen einer Depression.. Immer mehr Tiefpunkte hintereinander, die mich vollig zu Boden reissen...

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27. April 2012 um 18:07
In Antwort auf elyse_12858539

Stimmt!
Reden hilft. Mit Menschen, die einen verstehen, oder es versuchen.
Ich frage mich jetzt wieder, ob ich nicht doch zu fruh citalopram nehme- schliesslich stecke ich ja noch nicht wieder ganz drin, ich hab nicht nur schlechte tage, sondern auch noch mittlere im oberen bereich.
Mit dem Alter hat eine Depression leider gar nichts zu tun... Tief ist Tief- und bei jungen Menschen sogar noch mehr verbreitet als bei alteren. Ich hatte meinen ersten Burnout mit 24, jetzt merk ich erneut Anzeichen einer Depression.. Immer mehr Tiefpunkte hintereinander, die mich vollig zu Boden reissen...

Besser zu früh als zu spät
Du meintest ja selbst bereits, dass dir das damals sehr gut getan hat, weswegen ich mir nicht vorstellen kann, dass du das "zu früh" nimmst. Das frühzeitige Erkennen ist ja das, was die Fachleute besonders hervorheben, weil es für die "Heilung" (besser vllt: Therapie) sehr wichtig ist.
Nein, wahrscheinlich hat es mit dem Alter nichts zu tun, dennoch hinterfragt man alles mögliche, vor allem dann, wenn man sich so radikal von heut auf morgen verändert. Ich kenne mich so, wie ich momentan lebe, einfach nicht.
Ich würde ja sagen, dass du dich nicht runter reißen lassen sollst, allerdings wirkt das wahrscheinlich genauso wenig wie "denk positiv" (bei mir ist es jedenfalls so). Dennoch: lass den Kopf nicht hängen, immerhin kannst du von dir sagen, dass du so eine, bzw. eine ähnliche Krise ja schon einmal gut weggesteckt hast.

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27. April 2012 um 19:06
In Antwort auf akari_12626970

Besser zu früh als zu spät
Du meintest ja selbst bereits, dass dir das damals sehr gut getan hat, weswegen ich mir nicht vorstellen kann, dass du das "zu früh" nimmst. Das frühzeitige Erkennen ist ja das, was die Fachleute besonders hervorheben, weil es für die "Heilung" (besser vllt: Therapie) sehr wichtig ist.
Nein, wahrscheinlich hat es mit dem Alter nichts zu tun, dennoch hinterfragt man alles mögliche, vor allem dann, wenn man sich so radikal von heut auf morgen verändert. Ich kenne mich so, wie ich momentan lebe, einfach nicht.
Ich würde ja sagen, dass du dich nicht runter reißen lassen sollst, allerdings wirkt das wahrscheinlich genauso wenig wie "denk positiv" (bei mir ist es jedenfalls so). Dennoch: lass den Kopf nicht hängen, immerhin kannst du von dir sagen, dass du so eine, bzw. eine ähnliche Krise ja schon einmal gut weggesteckt hast.


Huhu zurück!
Hier bekommt man ja schnell Anschluss. Da freut man sich ja schon ein bisschen...

Wie ist denn das bei Dir? Bist Du dauerhaft im Keller, oder gibt es auch nich gute oder mittelmäßige Tage?

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28. April 2012 um 1:05
In Antwort auf elyse_12858539


Huhu zurück!
Hier bekommt man ja schnell Anschluss. Da freut man sich ja schon ein bisschen...

Wie ist denn das bei Dir? Bist Du dauerhaft im Keller, oder gibt es auch nich gute oder mittelmäßige Tage?

:/
NOCH gute Tage soll das heissen...

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28. April 2012 um 14:03
In Antwort auf elyse_12858539

:/
NOCH gute Tage soll das heissen...

Zwischen Gut und Schlecht
Heyho.

Muss ganz ehrlich sagen, ich kann gute weder von mittelmäßigen noch von schlechte Tagen unterscheiden. "Gut" bedeutet für mich, wenn ich sagen kann "es war schon deutlich schlimmer". Ich bin recht pessimistisch (aber schon immer), deswegen sag ich mir anschließend leider auch immer wieder, dass es auch schon irgendwie besser war. Ganz schlimm war es, als mich wirklich gar nichts interessiert hat. Weder, dass meine Eltern sich Urlaub für mich nehmen, noch ob die Sonne scheint, oder ob es regnet. In den Situationen hab ich auch wirklich ALLES hinterfragt, bis ich am Ende sogar gefragt habe, wieso ich (bzw. der Mensch allgemein) eigentlich existiert. Da hat mich auch nichts ablenken können. Außer meine Therapeutin, aber diese hat ja auch nicht jeden Tag Zeit für mich.

Im Augenblick würde ich sagen, ich bin weder im negativen, noch im positiven Bereich - ich bin am Nullpunkt. Ob das "gut" oder "schlecht" ist, das mag ich gar nicht beurteilen. Ich versuche mir momentan einfach gut zuzureden, indem ich viel Erfahrungsberichte lese und feststelle, dass es irgendwann auf jeden Fall besser wird - wenn man SELBST etwas unternimmt.

Wie geht's dir denn zur Zeit?

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28. April 2012 um 15:37
In Antwort auf akari_12626970

Zwischen Gut und Schlecht
Heyho.

Muss ganz ehrlich sagen, ich kann gute weder von mittelmäßigen noch von schlechte Tagen unterscheiden. "Gut" bedeutet für mich, wenn ich sagen kann "es war schon deutlich schlimmer". Ich bin recht pessimistisch (aber schon immer), deswegen sag ich mir anschließend leider auch immer wieder, dass es auch schon irgendwie besser war. Ganz schlimm war es, als mich wirklich gar nichts interessiert hat. Weder, dass meine Eltern sich Urlaub für mich nehmen, noch ob die Sonne scheint, oder ob es regnet. In den Situationen hab ich auch wirklich ALLES hinterfragt, bis ich am Ende sogar gefragt habe, wieso ich (bzw. der Mensch allgemein) eigentlich existiert. Da hat mich auch nichts ablenken können. Außer meine Therapeutin, aber diese hat ja auch nicht jeden Tag Zeit für mich.

Im Augenblick würde ich sagen, ich bin weder im negativen, noch im positiven Bereich - ich bin am Nullpunkt. Ob das "gut" oder "schlecht" ist, das mag ich gar nicht beurteilen. Ich versuche mir momentan einfach gut zuzureden, indem ich viel Erfahrungsberichte lese und feststelle, dass es irgendwann auf jeden Fall besser wird - wenn man SELBST etwas unternimmt.

Wie geht's dir denn zur Zeit?

Heyho zurück
Jap- es wird besser. Mir hilft momemtan die Ablenkung eines Nebenjobs, und liebe Freunde, die sich zuwenden.

Die Gefuhle, die Du beschreibst, kenne ich von meinem Burnout. Damals war es auch so, dass mir alles egal war- ich wollte nur meine Ruhe. Am besten imner schlafen. Dass sich die anderen so lieb um mich gekümmert haben, vor allem mein damaliger Partner, war mir nicht nur egal, sondern nervte mich ensetzlich.

Das alles änderte sich erst nach dem Besuch meines Psychologen, der Einnahme von Citalopram und eines spontanen Urlaubs in die Türkei, der mich positiv aus allem raus riss.
Dabei liest man, dass solche Urlaube unterlassen werden sollten...

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28. April 2012 um 17:48
In Antwort auf elyse_12858539

Heyho zurück
Jap- es wird besser. Mir hilft momemtan die Ablenkung eines Nebenjobs, und liebe Freunde, die sich zuwenden.

Die Gefuhle, die Du beschreibst, kenne ich von meinem Burnout. Damals war es auch so, dass mir alles egal war- ich wollte nur meine Ruhe. Am besten imner schlafen. Dass sich die anderen so lieb um mich gekümmert haben, vor allem mein damaliger Partner, war mir nicht nur egal, sondern nervte mich ensetzlich.

Das alles änderte sich erst nach dem Besuch meines Psychologen, der Einnahme von Citalopram und eines spontanen Urlaubs in die Türkei, der mich positiv aus allem raus riss.
Dabei liest man, dass solche Urlaube unterlassen werden sollten...

Urlaub
Das wollte ich eben schreiben, bevor ich deinen letzten Satz gelesen habe: ich dachte, in einer depressiven Episode sollte man versuchen sein persönliches Umfeld möglichst stabil zu halten und weite Reisen vermeiden.
Aber keine Ahnung... ich denke, ein Fehler, den man wahrscheinlich ganz automatisch macht, ist, sich "zu sehr" zu informieren. Wenn man nicht wüsste, dass weite Reisen bspw. "schlecht" sind, dann würde man darauf gar nicht so achten. So fährt man in den Urlaub, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass es ja eigentlich unvorteilhaft ist in der momentanen Situation. So sehe ich das zumindest.

Schön übrigens zu lesen, dass es sich bei dir wieder verbessert, drück dir die Daumen, dass es weiter bergauf geht.

Das Problem bei mir ist, dass ich nicht nur in einer Depression stecke, sondern viel mehr in einem Mix aus Angst, Depression und Burnout. Wobei eins das andere hervorgerufen hat. Geändert hat sich einiges in letzter Zeit, womit ich nur schwer umgehen kann. Schule (Abitur) musste ich vorerst abbrechen, weil nichts mehr ging - und das zwei Monate vor meinem Abitur, welches ich unbedingt mit einem 1,x Abschluss erreichen wollte. :/ Mittlerweile mach ich leider gar nichts, außer zu Hause rumsitzen. Verstärkt leider das Grübeln ...
Hab mir allerdings selbst versprochen, auf Medikamente zu verzichten. Ich nehme nur Johanniskraut (425mg). Da spricht man ja eher von einer "schleichenden" Heilung, aber ist mir lieber, als auf ADs umsteigen zu müssen. Solang ab und an der positive Gedanke durchkommt und ich mir selbst sagen kann "es wird wieder besser" gehts mir relativ gut.

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28. April 2012 um 20:59
In Antwort auf akari_12626970

Urlaub
Das wollte ich eben schreiben, bevor ich deinen letzten Satz gelesen habe: ich dachte, in einer depressiven Episode sollte man versuchen sein persönliches Umfeld möglichst stabil zu halten und weite Reisen vermeiden.
Aber keine Ahnung... ich denke, ein Fehler, den man wahrscheinlich ganz automatisch macht, ist, sich "zu sehr" zu informieren. Wenn man nicht wüsste, dass weite Reisen bspw. "schlecht" sind, dann würde man darauf gar nicht so achten. So fährt man in den Urlaub, mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass es ja eigentlich unvorteilhaft ist in der momentanen Situation. So sehe ich das zumindest.

Schön übrigens zu lesen, dass es sich bei dir wieder verbessert, drück dir die Daumen, dass es weiter bergauf geht.

Das Problem bei mir ist, dass ich nicht nur in einer Depression stecke, sondern viel mehr in einem Mix aus Angst, Depression und Burnout. Wobei eins das andere hervorgerufen hat. Geändert hat sich einiges in letzter Zeit, womit ich nur schwer umgehen kann. Schule (Abitur) musste ich vorerst abbrechen, weil nichts mehr ging - und das zwei Monate vor meinem Abitur, welches ich unbedingt mit einem 1,x Abschluss erreichen wollte. :/ Mittlerweile mach ich leider gar nichts, außer zu Hause rumsitzen. Verstärkt leider das Grübeln ...
Hab mir allerdings selbst versprochen, auf Medikamente zu verzichten. Ich nehme nur Johanniskraut (425mg). Da spricht man ja eher von einer "schleichenden" Heilung, aber ist mir lieber, als auf ADs umsteigen zu müssen. Solang ab und an der positive Gedanke durchkommt und ich mir selbst sagen kann "es wird wieder besser" gehts mir relativ gut.

Oh...
Warum bist du so gegen ad's? Hast du da schlechte Erfahrungen mit?

Ja das mit dem Urlaub hab ich auch erst jetzt vor kurzem gelesen. Allerdings entsprechen so einige der Symptome, die ich im Internet lese, uberhaupt nicht denen, die ich habe oder früher hatte... Heute zB fühlt sich alles wieder ganz normal an. Verrückt, gel?
Mit dem Einser-Durchschnitt hast Du Dir aber auch ein verdammt hohes Ziel gesetzt...??

Hmm... Wenn Du jetzt so viel Zeit hast, und der Zustand irgendwo zwischen gut und schlecht liegt, versuch doch mal, Dir was Gutes zu tun?
Heute war so schönes Wetter...
Vielleicht einfach ein bisschen spazieren gehen?
Sonne macht glücklich dank der Endorphine, die sie produziert...

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29. April 2012 um 4:13
In Antwort auf elyse_12858539

Oh...
Warum bist du so gegen ad's? Hast du da schlechte Erfahrungen mit?

Ja das mit dem Urlaub hab ich auch erst jetzt vor kurzem gelesen. Allerdings entsprechen so einige der Symptome, die ich im Internet lese, uberhaupt nicht denen, die ich habe oder früher hatte... Heute zB fühlt sich alles wieder ganz normal an. Verrückt, gel?
Mit dem Einser-Durchschnitt hast Du Dir aber auch ein verdammt hohes Ziel gesetzt...??

Hmm... Wenn Du jetzt so viel Zeit hast, und der Zustand irgendwo zwischen gut und schlecht liegt, versuch doch mal, Dir was Gutes zu tun?
Heute war so schönes Wetter...
Vielleicht einfach ein bisschen spazieren gehen?
Sonne macht glücklich dank der Endorphine, die sie produziert...

Null Erfahrung
Ich hab eigentlich keine Erfahrungen mit ADs. Musste damals Mirtazapin nehmen, allerdings gings mir dadurch so schlecht, dass ich sie sofort wieder abgesetzt habe und nie wieder irgendetwas in die Richtung probieren wollte. Wenn es wirklich nicht besser wird, dann werd ich mich vielleicht noch einmal darauf einlassen - aber momentan bin ich strikt gegen ADs.

Eigentlich ist der Schnitt kein hohe Ziel (ohne arrogant zu wirken), ich lag 12 Jahre lang zwischen 1,2 und 1,6. Und als ich eben gemerkt habe, meine Leistungen werden "schlechter" (2,x), wusste ich, ich würde mir mein Abitur kaputt machen. Deswegen bin ich jetzt beurlaubt bis September und muss das Abiturhalbjahr wiederholen.

Etwas tun, was mir gut tut, ist schwer, weil ich keine Ahnung habe, was mir gut tut. Bin dabei, mich selbst kennen zu lernen und das ist wirklich gewöhnungsbedürftig.

Spazieren gehen wirkt bei mir nur im Zusammenspiel mit Reden. An der frischen Luft reden wirkt immer irgendwie, wenn auch nur für kurze Zeit. Wenn ich das allein mache, denke ich zu viel nach. Schon irgendwie kompliziert alles, nä? :/

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29. April 2012 um 9:17
In Antwort auf akari_12626970

Null Erfahrung
Ich hab eigentlich keine Erfahrungen mit ADs. Musste damals Mirtazapin nehmen, allerdings gings mir dadurch so schlecht, dass ich sie sofort wieder abgesetzt habe und nie wieder irgendetwas in die Richtung probieren wollte. Wenn es wirklich nicht besser wird, dann werd ich mich vielleicht noch einmal darauf einlassen - aber momentan bin ich strikt gegen ADs.

Eigentlich ist der Schnitt kein hohe Ziel (ohne arrogant zu wirken), ich lag 12 Jahre lang zwischen 1,2 und 1,6. Und als ich eben gemerkt habe, meine Leistungen werden "schlechter" (2,x), wusste ich, ich würde mir mein Abitur kaputt machen. Deswegen bin ich jetzt beurlaubt bis September und muss das Abiturhalbjahr wiederholen.

Etwas tun, was mir gut tut, ist schwer, weil ich keine Ahnung habe, was mir gut tut. Bin dabei, mich selbst kennen zu lernen und das ist wirklich gewöhnungsbedürftig.

Spazieren gehen wirkt bei mir nur im Zusammenspiel mit Reden. An der frischen Luft reden wirkt immer irgendwie, wenn auch nur für kurze Zeit. Wenn ich das allein mache, denke ich zu viel nach. Schon irgendwie kompliziert alles, nä? :/

Nö!
Hmmm... Find ich gar nicht kompliziert...
Mir hilft Sport immer.. Vor allem Zumba.... Danach fuhl ich mich wie neugeboren. Dabei vergisst man einfach alles und wundert sich hinterher angenehm, dass man ja quasi "eine ganze Stunde nicht nachgedacht" hat ......man merkt, dass es eben auch anders geht.

Ad's... Ich kann nur von Citalopram berichten, und davon merk ich null negatives. Ausser, dass es mir besser geht, ich vor allem endlich durchschlafe und auch lustigerweise keine Heißhunger-Attacken bei Frust habe.
Jetzt muss ich naturlich erst mal wieder warten, bis die Wirkung einsetzt (10-21 Tage), ich berichte also von 2008... Damals hatte ich auch sehr große Bedenken, etwas in der Richtung zu nehmen. Allerdings waren meine Zweifel wirklich umsonst... Vor allem bin ich immer ich selber geblieben, war nicht gedämpft oder irgendwie verändert. Davor hatte ich große Angst...

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29. April 2012 um 16:05
In Antwort auf elyse_12858539

Nö!
Hmmm... Find ich gar nicht kompliziert...
Mir hilft Sport immer.. Vor allem Zumba.... Danach fuhl ich mich wie neugeboren. Dabei vergisst man einfach alles und wundert sich hinterher angenehm, dass man ja quasi "eine ganze Stunde nicht nachgedacht" hat ......man merkt, dass es eben auch anders geht.

Ad's... Ich kann nur von Citalopram berichten, und davon merk ich null negatives. Ausser, dass es mir besser geht, ich vor allem endlich durchschlafe und auch lustigerweise keine Heißhunger-Attacken bei Frust habe.
Jetzt muss ich naturlich erst mal wieder warten, bis die Wirkung einsetzt (10-21 Tage), ich berichte also von 2008... Damals hatte ich auch sehr große Bedenken, etwas in der Richtung zu nehmen. Allerdings waren meine Zweifel wirklich umsonst... Vor allem bin ich immer ich selber geblieben, war nicht gedämpft oder irgendwie verändert. Davor hatte ich große Angst...

Sport
Von Zumba bin ich nicht so begeistert gewesen, weil das null dem entspricht was ich gern mache. Und Spaß sollte ja auch immer irgendwie dazu gehören, sonst bringt das ja nichts. Ich hab mal versucht, zu joggen. Oder nur zu gehen, einfach, um an der frischen Luft zu sein. Aber leider denk ich da genauso viel nach, wie sonst auch. :/
Ich kenne es mittlerweile kaum noch anders, also Zeit ohne nachzudenken. Das ist mir fast schon fremd.

Jap, davor hab ich auch Angst, mich selbst noch mehr zu verlieren. Mich plagen jetzt ja schon Symptome wie Derealisation und Depersonalisation. Und da ich inzwischen auch sehr viel von ADs gelesen habe, würde ich ohnehin mit großem Zweifel an die Sache herangehen, das würde es sicher nicht wesentlich besser machen. Nein, nein - ich denke, es bleibt dabei, dass ich das ohne ADs schaffen möchte. Wenn ich meine Therapeutin höre, wenn sie mir sagt, eines Tages lache ich sicher selbst über die Phase, in der ich gerade stecke, dann ermutigt mich das. Gibt mir das Gefühl, nicht mega tief in meinem dunklen Loch zu stecken (auch, wenn sich das so anfühlt). ...

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29. April 2012 um 21:52
In Antwort auf akari_12626970

Sport
Von Zumba bin ich nicht so begeistert gewesen, weil das null dem entspricht was ich gern mache. Und Spaß sollte ja auch immer irgendwie dazu gehören, sonst bringt das ja nichts. Ich hab mal versucht, zu joggen. Oder nur zu gehen, einfach, um an der frischen Luft zu sein. Aber leider denk ich da genauso viel nach, wie sonst auch. :/
Ich kenne es mittlerweile kaum noch anders, also Zeit ohne nachzudenken. Das ist mir fast schon fremd.

Jap, davor hab ich auch Angst, mich selbst noch mehr zu verlieren. Mich plagen jetzt ja schon Symptome wie Derealisation und Depersonalisation. Und da ich inzwischen auch sehr viel von ADs gelesen habe, würde ich ohnehin mit großem Zweifel an die Sache herangehen, das würde es sicher nicht wesentlich besser machen. Nein, nein - ich denke, es bleibt dabei, dass ich das ohne ADs schaffen möchte. Wenn ich meine Therapeutin höre, wenn sie mir sagt, eines Tages lache ich sicher selbst über die Phase, in der ich gerade stecke, dann ermutigt mich das. Gibt mir das Gefühl, nicht mega tief in meinem dunklen Loch zu stecken (auch, wenn sich das so anfühlt). ...


Muss ja auch jeder fur sich selbst entscheiden, welchen Weg man wählt... Das mit dem Urlaub funktioniert ja scheinbar auch nicht gerade bei jedem...

Respekt! Joggen ist das einzige, wozu ich mich gar nicht motivieren kann. Das ist mir einfach zu langweilig
Dabei ist es der Sport, den man am einfachsten machen kann... Zum Zumba muss ich immer erst fahren, und die Kurse sind ja auch immer nur zu festen Zeiten...

Deine Therapeutin klingt toll!
Hoffentlich bekomme ich auch so eine...
Trotz meines "Hoch's" im Momemt merke ich doch, dass mich negative Dinge sofort runterziehen, und zwar gewaltig. Noch bekomm ich mich aber mit aller Willenskraft wieder einigermaßen nach oben... Ich hoffe, dass bleibt so, und ich rutsch nicht wieder ganz rein...

Tut auf jeden Fall schon gut, hier mit Dir zu schreiben!

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29. April 2012 um 22:41
In Antwort auf elyse_12858539


Muss ja auch jeder fur sich selbst entscheiden, welchen Weg man wählt... Das mit dem Urlaub funktioniert ja scheinbar auch nicht gerade bei jedem...

Respekt! Joggen ist das einzige, wozu ich mich gar nicht motivieren kann. Das ist mir einfach zu langweilig
Dabei ist es der Sport, den man am einfachsten machen kann... Zum Zumba muss ich immer erst fahren, und die Kurse sind ja auch immer nur zu festen Zeiten...

Deine Therapeutin klingt toll!
Hoffentlich bekomme ich auch so eine...
Trotz meines "Hoch's" im Momemt merke ich doch, dass mich negative Dinge sofort runterziehen, und zwar gewaltig. Noch bekomm ich mich aber mit aller Willenskraft wieder einigermaßen nach oben... Ich hoffe, dass bleibt so, und ich rutsch nicht wieder ganz rein...

Tut auf jeden Fall schon gut, hier mit Dir zu schreiben!


Ich glaube auch, dass das bei mir Motivationsschwierigkeiten sind beim Joggen. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich auf Grund eines Sportunfalls vor ~4 Jahren lang ausgefallen bin und mir sehr viel Kondition fehlt. Müsste ich also alles erst aufbauen. (5 Minuten laufen verlangt quasi alles ab)
Weil du "fahren" sagst - auto fahren lenkt mich enorm ab. Da hab ich sogar richtig Spaß dran. Hält zwar auch nur für den Moment, wenn ich im Auto sitze an, aber immerhin kann ich sagen, das macht Spaß. (:

Oh ja, die ist wirklich toll. Die Frau hat 'ne wahnsinns Ausstrahlung. Dabei sagt sie nicht mal viel, sie hört eigentlich nur zu und scheint mich aber auch wirklich zu verstehen. Im Prinzip sagt sie nichts anderes als mein soziales Umfeld: du hast nichts schlimmes, das geht vorüber, allerdings musst DU selbst etwas unternehmen. Wenn mir andere Menschen das sagen, werde ich aggressiv. Bei ihr ergibt das alles immer einen Sinn.
Ich drücke dir die Daumen, dass du in der Hinsicht ebenfalls jemanden findest, bei dem du dich gut aufgehoben fühlst. Und ich bin da recht optimistisch, was das angeht. Wenn du aber merkst, es stimmt nicht zwischen dir und deiner Therapeutin/deinem Therapeuten, dann scheu dich nicht, dir jemand anders zu suchen. Im Endeffekt gehts ja um dich und das zählt.

Denk dran: das geht alles im Kopf los! Vergiss den Gedanken, dass es schlimmer kommen könnte und rufe dir lieber den Gedanken zurück, dass du das schon ein Mal in den Griff bekommen hast. Ich weiß, das klingt einfacher, als es ist ... aber wie eben schon erwähnt, wirklich helfen können wir uns nur selbst, indem wir versuchen, das Gedankenkarussell zu verlassen.

Mir hilft es im Übrigen auch, mit jemandem zu sprechen, der die Situation einschätzen kann. Und so lang das hilft, sollte man das beibehalten, finde ich. (:

Also, nicht vergessen: Kopf nach oben und nach vorn schauen - es kann nur besser werden! Und jede depressive Phase geht irgendwann vorbei. Geduld scheint das Schlüsselwort zu sein ...

Liebe Grüße

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30. April 2012 um 21:19
In Antwort auf akari_12626970


Ich glaube auch, dass das bei mir Motivationsschwierigkeiten sind beim Joggen. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich auf Grund eines Sportunfalls vor ~4 Jahren lang ausgefallen bin und mir sehr viel Kondition fehlt. Müsste ich also alles erst aufbauen. (5 Minuten laufen verlangt quasi alles ab)
Weil du "fahren" sagst - auto fahren lenkt mich enorm ab. Da hab ich sogar richtig Spaß dran. Hält zwar auch nur für den Moment, wenn ich im Auto sitze an, aber immerhin kann ich sagen, das macht Spaß. (:

Oh ja, die ist wirklich toll. Die Frau hat 'ne wahnsinns Ausstrahlung. Dabei sagt sie nicht mal viel, sie hört eigentlich nur zu und scheint mich aber auch wirklich zu verstehen. Im Prinzip sagt sie nichts anderes als mein soziales Umfeld: du hast nichts schlimmes, das geht vorüber, allerdings musst DU selbst etwas unternehmen. Wenn mir andere Menschen das sagen, werde ich aggressiv. Bei ihr ergibt das alles immer einen Sinn.
Ich drücke dir die Daumen, dass du in der Hinsicht ebenfalls jemanden findest, bei dem du dich gut aufgehoben fühlst. Und ich bin da recht optimistisch, was das angeht. Wenn du aber merkst, es stimmt nicht zwischen dir und deiner Therapeutin/deinem Therapeuten, dann scheu dich nicht, dir jemand anders zu suchen. Im Endeffekt gehts ja um dich und das zählt.

Denk dran: das geht alles im Kopf los! Vergiss den Gedanken, dass es schlimmer kommen könnte und rufe dir lieber den Gedanken zurück, dass du das schon ein Mal in den Griff bekommen hast. Ich weiß, das klingt einfacher, als es ist ... aber wie eben schon erwähnt, wirklich helfen können wir uns nur selbst, indem wir versuchen, das Gedankenkarussell zu verlassen.

Mir hilft es im Übrigen auch, mit jemandem zu sprechen, der die Situation einschätzen kann. Und so lang das hilft, sollte man das beibehalten, finde ich. (:

Also, nicht vergessen: Kopf nach oben und nach vorn schauen - es kann nur besser werden! Und jede depressive Phase geht irgendwann vorbei. Geduld scheint das Schlüsselwort zu sein ...

Liebe Grüße


Ich finde, du klingst irgendwie schon, als hättest du das alles hinter dir... ^^

Ich zweifel derweilen immer mehr, ob ich nicht doch zu früh war mit den Ad's.
Ich bin nicht wie immer- also nicht total happy, lebensfroh und immer gut drauf, das steht fest. Aber ich halte mich doch ganz gut im Moment- nur gestern Abend hab ich kurz geweint. Da kam es aber auch (wie so oft in letzter Zeit) zu einer sehr negativen "Nachricht"....
Ich frag mich halt dauernd, ob diese Tief's, die ich in letzter Zeit hatte, doch nur normal waren und es doch keine neue Depression ist?
Hach immer diese blöde Nachdenkerei und Zweifelei :/

Nebstbei- ich möchte hier keinen privaten Mailverkehr. Das ist nicht böse gemeint, aber ich würde lieber hier öffentlich und anonym mit mehreren sprechen. Bitte versteht das so...

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30. April 2012 um 22:02
In Antwort auf elyse_12858539


Ich finde, du klingst irgendwie schon, als hättest du das alles hinter dir... ^^

Ich zweifel derweilen immer mehr, ob ich nicht doch zu früh war mit den Ad's.
Ich bin nicht wie immer- also nicht total happy, lebensfroh und immer gut drauf, das steht fest. Aber ich halte mich doch ganz gut im Moment- nur gestern Abend hab ich kurz geweint. Da kam es aber auch (wie so oft in letzter Zeit) zu einer sehr negativen "Nachricht"....
Ich frag mich halt dauernd, ob diese Tief's, die ich in letzter Zeit hatte, doch nur normal waren und es doch keine neue Depression ist?
Hach immer diese blöde Nachdenkerei und Zweifelei :/

Nebstbei- ich möchte hier keinen privaten Mailverkehr. Das ist nicht böse gemeint, aber ich würde lieber hier öffentlich und anonym mit mehreren sprechen. Bitte versteht das so...

Chaos im Kopf
Naja, ich sag mal so: nachdem ich gefühlte 500 Bücher gelesen habe, hab ich die ganzen Ratschläge und Tipps zwar auswendig gelernt und verinnerlicht, nur auf mich selbst kann ich sie noch nicht übertragen.

Seit 3 Tagen nehme ich bspw. irgendwie Gerüche wahr, mit denen ich irgendeine Erinnerung verbinde. Ich weiß nur nicht welche. Hab das Gefühl, seit meinen Dauertiefs hab ich nichts mehr gerochen... Total strange.
Hatte gestern auch seit langem mal wieder Panikattacken unter Menschenansammlungen, weswegen ich heut weniger gut drauf bin. Hatte ich nämlich länger nicht mehr. Ich steh auch zur Zeit ziemlich unter Druck, da mir jeder Fachmann/jede Fachfrau rät unter Menschen zu gehen. Allerdings hab ich da null Freude dran. Ich zwing mich dann öfter mal irgendwohin zu gehen, aber Lust hab ich nie. Und wenn ich nicht geh (bspw. heute Abend), hab ich ein schlechtes Gewissen, weil ich mir dann sage, dass ich ja nichts versuche um mir selbst zu helfen... Waaah, so ein Gedankenkreis, da steigen doch gesunde Menschen nicht durch. :/

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1. Mai 2012 um 0:20
In Antwort auf akari_12626970

Chaos im Kopf
Naja, ich sag mal so: nachdem ich gefühlte 500 Bücher gelesen habe, hab ich die ganzen Ratschläge und Tipps zwar auswendig gelernt und verinnerlicht, nur auf mich selbst kann ich sie noch nicht übertragen.

Seit 3 Tagen nehme ich bspw. irgendwie Gerüche wahr, mit denen ich irgendeine Erinnerung verbinde. Ich weiß nur nicht welche. Hab das Gefühl, seit meinen Dauertiefs hab ich nichts mehr gerochen... Total strange.
Hatte gestern auch seit langem mal wieder Panikattacken unter Menschenansammlungen, weswegen ich heut weniger gut drauf bin. Hatte ich nämlich länger nicht mehr. Ich steh auch zur Zeit ziemlich unter Druck, da mir jeder Fachmann/jede Fachfrau rät unter Menschen zu gehen. Allerdings hab ich da null Freude dran. Ich zwing mich dann öfter mal irgendwohin zu gehen, aber Lust hab ich nie. Und wenn ich nicht geh (bspw. heute Abend), hab ich ein schlechtes Gewissen, weil ich mir dann sage, dass ich ja nichts versuche um mir selbst zu helfen... Waaah, so ein Gedankenkreis, da steigen doch gesunde Menschen nicht durch. :/

:/
Naja, gerade heute wird man aber auch iwie doof angeschaut, wenn man nicht weggeht. Also ich persöhnlich liege hier mit meinem Schatz im Bett und chille einfach. Und das ist auch völlig ok. Mir ist nämlich auch nicht nach weggehen zu Mute.

Hmmmm... Hast Du denn gute Freunde, einen Partner oder jemand aus Deiner Familie, mit dem Du Dich gut unterhalten kannst?!
Unter Leute gehen muss ja nicht direkt mitten in die Stadt oder auf eine Party gehen heißen..?

Wünsch Dir trotz allem einen schönen Abend!!!!

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1. Mai 2012 um 12:48
In Antwort auf elyse_12858539

:/
Naja, gerade heute wird man aber auch iwie doof angeschaut, wenn man nicht weggeht. Also ich persöhnlich liege hier mit meinem Schatz im Bett und chille einfach. Und das ist auch völlig ok. Mir ist nämlich auch nicht nach weggehen zu Mute.

Hmmmm... Hast Du denn gute Freunde, einen Partner oder jemand aus Deiner Familie, mit dem Du Dich gut unterhalten kannst?!
Unter Leute gehen muss ja nicht direkt mitten in die Stadt oder auf eine Party gehen heißen..?

Wünsch Dir trotz allem einen schönen Abend!!!!

Yep
Klar, meine Familie hoert mir immer zu und versucht, fuer mich da zu sein. Aber wirklich etwas machen kann ja keiner. :/
Zur zeit plagen mich wieder diese laestigen panikattacken. Unschoen, wenn man atmet und denkt man bekommt keine luft. alles nicht so leicht gerade.

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1. Mai 2012 um 16:22
In Antwort auf akari_12626970

Yep
Klar, meine Familie hoert mir immer zu und versucht, fuer mich da zu sein. Aber wirklich etwas machen kann ja keiner. :/
Zur zeit plagen mich wieder diese laestigen panikattacken. Unschoen, wenn man atmet und denkt man bekommt keine luft. alles nicht so leicht gerade.

Puh...
Gott sei dank hab ich da keine Last mit...
Das tut mir Leid

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1. Mai 2012 um 17:49

Schildere bitte deine Therapien/die medikamentösen Behandlungen
Hallo Jogi75,

ich selbst habe ebenfalls Depressionen und kann mich ganz gut in dich hineinversetzen.
Gut zu wissen, wäre jedoch wie lange deine zwei Therapien waren und wie du mit deinen Psychologen zurecht kamst. Falls die Chemie nicht gestimmt haben sollte, wäre es wohl nicht verwunderlich, dass sie nicht geholfen haben. Zwischen mir und meiner Psychologin stimmt die Chemie und daher komme ich in meiner Therapie gut voran.
Wie ist es mit den Medikamenten, wie viele verschiedene hast du denn ausprobiert, wie lange und hat der Psychater/die Psychaterin es auch mit unterschiedlichen Dosen versucht?

Es wäre ja möglich, dass die Konstellation bei dir nie gestimmt hat.
Vielleicht beantwortest du die Fragen, damit ich deine Situation besser einschätzen kann.

Liebe Grüße
Rivka

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5. Mai 2012 um 14:52

Schizophren?
Hallo, ich würde auch mal gerne Meinungen oder Erfahrungen hören wenn jem. so etwas ähnliches hat! hoffe der Text ist nicht zu lang... danke

Ich habe das Gefühl unter Stimmungsschwankungen zu leiden! Zur Zeit bin ich wieder in einer Phase wo es mir extrem schwer fällt mich zu irgendetwas zu motivieren ( habe Angst dadurch den Job zu verlieren), ich will keinen von den Menschen aus meinem Umfeld sehen weil es mir sehr schwer fällt meine "fröhliche Seite" aufrecht zu halten-der kontackt nervt mich sehr und ist zur Zeit anstrengend. Freunde und Familie geh ich aus dem Weg damit sie keine Schwächen merken.

In anderen Zeiten bin ich wiederso hoch motiviert das ich mich auf alles stürze was mir spaß macht - anders gesagt macht mir ALLES zu dieser Zeit extrem viel Spaß. Arbeit, Freunde, Sport das normale Leben halt! In letzter Zeit habe ich allerdings leider auch bemerkt das ich öfter übers Ziel hinausschieße, das heißt ich bin in dieser Zeit durch nichts in meiner guten laune zu stoppen, Unternehme viel, Ziehe um hab Affären...wenn ich dann kurz mal inne halte farge ich mich was ich da eigendlich mache! Das heißt für mich, einfach nicht inne halten, keine "Pausen" machen bis irgendwann der "Zusammenbruch" kommt und ich vor erschöpfung meitens krank werde(Grippe o.ä.) oder mich von heute auf morgen wider komplett aus dem Leben zurück ziehen möchte!

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6. Mai 2012 um 8:11
In Antwort auf henda_12557253

Schizophren?
Hallo, ich würde auch mal gerne Meinungen oder Erfahrungen hören wenn jem. so etwas ähnliches hat! hoffe der Text ist nicht zu lang... danke

Ich habe das Gefühl unter Stimmungsschwankungen zu leiden! Zur Zeit bin ich wieder in einer Phase wo es mir extrem schwer fällt mich zu irgendetwas zu motivieren ( habe Angst dadurch den Job zu verlieren), ich will keinen von den Menschen aus meinem Umfeld sehen weil es mir sehr schwer fällt meine "fröhliche Seite" aufrecht zu halten-der kontackt nervt mich sehr und ist zur Zeit anstrengend. Freunde und Familie geh ich aus dem Weg damit sie keine Schwächen merken.

In anderen Zeiten bin ich wiederso hoch motiviert das ich mich auf alles stürze was mir spaß macht - anders gesagt macht mir ALLES zu dieser Zeit extrem viel Spaß. Arbeit, Freunde, Sport das normale Leben halt! In letzter Zeit habe ich allerdings leider auch bemerkt das ich öfter übers Ziel hinausschieße, das heißt ich bin in dieser Zeit durch nichts in meiner guten laune zu stoppen, Unternehme viel, Ziehe um hab Affären...wenn ich dann kurz mal inne halte farge ich mich was ich da eigendlich mache! Das heißt für mich, einfach nicht inne halten, keine "Pausen" machen bis irgendwann der "Zusammenbruch" kommt und ich vor erschöpfung meitens krank werde(Grippe o.ä.) oder mich von heute auf morgen wider komplett aus dem Leben zurück ziehen möchte!

Schizophren?
Hallo, deine Schildung von deinem Zustand würde ich nicht so als schizophren einstufen. Mir kommt es eher so vor, als wenn du manisch-depressiv bist oder vielleicht sogar psychotisch, aber dass kann nur ein Arzt oder Psychologe fest stellen. Bist du denn in ärztlicher Behandlung? dieses auf und ab der Gefühle ich mächtig anstrengend, ich kenne das leider auch. Hast du schon mal eine therapie gemacht? Ich habe da schon so einiges durch, aber dieletzte Therapie ging einige Jahre und die hat mir geholfen unddennoch habe ich mich auch verändert, lebe heute sehr zurück gezogen und gehe den Menschen meistens aus dem Wege und damit komme ich ganz gut klar. Aber auch ich habe noch meine Hochs und Tiefs, aber dagegen helfen mir dann meine Tiere. Ich wünsche dir alles gute.

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6. Mai 2012 um 12:59
In Antwort auf vince_12084028

Schizophren?
Hallo, deine Schildung von deinem Zustand würde ich nicht so als schizophren einstufen. Mir kommt es eher so vor, als wenn du manisch-depressiv bist oder vielleicht sogar psychotisch, aber dass kann nur ein Arzt oder Psychologe fest stellen. Bist du denn in ärztlicher Behandlung? dieses auf und ab der Gefühle ich mächtig anstrengend, ich kenne das leider auch. Hast du schon mal eine therapie gemacht? Ich habe da schon so einiges durch, aber dieletzte Therapie ging einige Jahre und die hat mir geholfen unddennoch habe ich mich auch verändert, lebe heute sehr zurück gezogen und gehe den Menschen meistens aus dem Wege und damit komme ich ganz gut klar. Aber auch ich habe noch meine Hochs und Tiefs, aber dagegen helfen mir dann meine Tiere. Ich wünsche dir alles gute.

Danke für die Antwort
Ich war vor 5 Jahren nach einem weiterem Trauma in einer Jugendtherapie die mir auch sher gut tat, allerdings glaube ich nicht das Sie meine Situation richtig eingeschätzt hat da nie irgendeine Diagnose gestellt wurde bzw. Med. verschieben wurden obwol ich jetzt im nachhinein schon denke das es eine Bipolare Störung sein könnte. hasst du damals eine Diagnose bekommen oder weist du ob sowas auch vererbar ist? Ich versuche wieder in eine Therapie rein zu kommen aber es scheint iwie kaum möglich zu sein!

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6. Mai 2012 um 13:44
In Antwort auf henda_12557253

Danke für die Antwort
Ich war vor 5 Jahren nach einem weiterem Trauma in einer Jugendtherapie die mir auch sher gut tat, allerdings glaube ich nicht das Sie meine Situation richtig eingeschätzt hat da nie irgendeine Diagnose gestellt wurde bzw. Med. verschieben wurden obwol ich jetzt im nachhinein schon denke das es eine Bipolare Störung sein könnte. hasst du damals eine Diagnose bekommen oder weist du ob sowas auch vererbar ist? Ich versuche wieder in eine Therapie rein zu kommen aber es scheint iwie kaum möglich zu sein!

Freu mich wenn ich dir weiterhelfen kann
Ich denke schon, dass es eine bipolare Störung ist, was hat man dir denn damals für eine Diagnose genannt. Obwohl ich denke oft, es ist auch nur damit das ganze einen Namen hat, wichtiger wäre, dass sie dir helfen könnten. Also mir hat man schon ziemlich früh gesagt, dass ich Depressionen habe, dann wurden die chronisch und es kamen auch noch Phobien dazu, die habe ich aber größtenteils bearbeiten können.
Das mit dem vererbbaren habe ich mich auch schon oft gefragt, einigeÄrzte sagen nein, andere wiederum ja. Ich denke auch, wenn in der nähren Verwandtschaft jemand daran erkrankt ist, kann es auch vererbt werden und wenn gleich mehrere betroffen sind erst recht. Wie schaut das bei dir denn aus?

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6. Mai 2012 um 16:44
In Antwort auf vince_12084028

Freu mich wenn ich dir weiterhelfen kann
Ich denke schon, dass es eine bipolare Störung ist, was hat man dir denn damals für eine Diagnose genannt. Obwohl ich denke oft, es ist auch nur damit das ganze einen Namen hat, wichtiger wäre, dass sie dir helfen könnten. Also mir hat man schon ziemlich früh gesagt, dass ich Depressionen habe, dann wurden die chronisch und es kamen auch noch Phobien dazu, die habe ich aber größtenteils bearbeiten können.
Das mit dem vererbbaren habe ich mich auch schon oft gefragt, einigeÄrzte sagen nein, andere wiederum ja. Ich denke auch, wenn in der nähren Verwandtschaft jemand daran erkrankt ist, kann es auch vererbt werden und wenn gleich mehrere betroffen sind erst recht. Wie schaut das bei dir denn aus?

Oh man
du arme Phobien habe ich z G nicht kann mir aber gut denken das es das alles noch viel schwieriger macht! meine mutter hatte ab 19 jahren starke Manieschübe mit regelmäßigen Klinik aufenthalten, bis sie sich ausversehen vom Dach stürzte. So extrem ist es bei mir nicht ( keine Warnvorstellungen) aber ich merke halt den Anfang von etwas was sich immer schwerer steuern lässt. Eine leichte Euphorie finde ich ansich ganz schön und sie bringt einen unheimlich gut daruf (hasst du es auch zwischendurch??oder nur die depriPhasen?) allerdings wechselt es super schnell in sehr schlechte Stimmung so wie du sie bei dir beschrieben hasst (hatte auch was älteres von dir gelesen) und davor hab ich fast noch mehr Angst! Ich will mich auf keinen Fall isolieren, dass will mit sicherheit niemand, aber wie bisst du da hineingerutscht wenn ich so persönlich fragen darf? bisst du noch im Job, ich bin jetzt 22 jahre da muss es einfach immer weiter am laufen bleiben!

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7. Mai 2012 um 10:55
In Antwort auf henda_12557253

Oh man
du arme Phobien habe ich z G nicht kann mir aber gut denken das es das alles noch viel schwieriger macht! meine mutter hatte ab 19 jahren starke Manieschübe mit regelmäßigen Klinik aufenthalten, bis sie sich ausversehen vom Dach stürzte. So extrem ist es bei mir nicht ( keine Warnvorstellungen) aber ich merke halt den Anfang von etwas was sich immer schwerer steuern lässt. Eine leichte Euphorie finde ich ansich ganz schön und sie bringt einen unheimlich gut daruf (hasst du es auch zwischendurch??oder nur die depriPhasen?) allerdings wechselt es super schnell in sehr schlechte Stimmung so wie du sie bei dir beschrieben hasst (hatte auch was älteres von dir gelesen) und davor hab ich fast noch mehr Angst! Ich will mich auf keinen Fall isolieren, dass will mit sicherheit niemand, aber wie bisst du da hineingerutscht wenn ich so persönlich fragen darf? bisst du noch im Job, ich bin jetzt 22 jahre da muss es einfach immer weiter am laufen bleiben!

Nicht grad schön
Ach je, also ich denke, wenn deine Mutter auch schon damit belastet war, dann wird es sicher auch zum teil erblich bedingt sein. Darf ich dich fragen, ob sie den Dachsturz überlebt hat? Das ist klar, dass dir eine leichte euphorie gefällt, ich denke, die Leute die in der Psychose sind, fühlen sich auch gut, nur dieMitmenschen könnten schwer damit umgehen. Also ich kenne solche massiven Hochs nicht, bei mir pendelt es s ich dann so ein, bei mir sind halt die Depriphasen so schlimm. Ich denke ich bin von Kindheit an damit belastet gewesen und dann kamen noch negative Erfahrungen dazu und dann ging halt nichts mehr. Nee, ich bin nicht mehr im Job, bin schon lange auf Rente gesetzt worden, hatte damals noch versucht mich dagegen zu wehren, aber hat nichts fgebracht, na ja ich war ja auch mehr krank und im KH als auf Arbeit, heute sehe ich es anders. Ich bin auch um einiges älter als du

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7. Mai 2012 um 22:20

Partner
Und was tun, wenn der Partner sagt, er kommt mit der Depression nicht klar??
Wenn sich auf einmal der Halt, den man für den einzigen überhaupt gehalten hat, sich zurück zieht, weil man selber im Moment so zerbrechlich und verletzbar ist??
Bei mir zerbricht gerade meine ganze Welt ;(

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