Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Tipps für Auswege aus der Angst gesucht

Letzte Nachricht: Gestern um 20:43
08.09.21 um 23:37

Hallo zusammen...
hatte hier schon früher eine Weile rumgemacht, und antworte gelegentlich auf den einen oder anderen Fall,... nun will ich es mal mit einem eigenen Problemfall versuchen, und bin mächtig gespannt, was ich da zu lesen kriege von euch...
Ich bin meistens männlich, nur wenn es um Kunst und Kultur geht, lasse ich absolut - gefühlt zumindest - die Frau raus... liegt wohl an den Jahren, in denen ich von meiner Mutter alleine groß gezogen wurde... sie lebt nicht mehr, und ich tu mich schwer, also, nicht wegen ihr, das wäre erstens ein anderes Thema und zweitens hat es wohl keinen besonderen Einfuss, aber darauf komme ich gleich noch mal,...
Also, ich tue mich unglaublich schwer damit,  anderen gegenüber, vor allem aber anderen Männern gegenüber, meine Meinung zu sagen, oder so etwas wie Kritik zu äußern...
Egal ob persönlich, schriftlich, telefonisch oder sonstwie... manchmal lasse ich beiläufig, nach Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren, etwas herausrutschen, kaschiere es aber meist gleich wieder mit einem darauffolgenden Scherz oder Themawechsel... und vor allem meist nur bei Männern, die mir vertraut sind, und zu denen ich ausdrückliches Vertrauen habe...
Ein Beispiel: Heute hatte jemand so etwas wie Kritik an mir geäußert, "Himmel, ob ich immer so nervös und ungeduldig wäre!?" Also, es ging darum, dass ich privat ein paar Filme gekauft hatte und diese zugeschickt bekommen hatte... allerdings hatte der Verkäufer sechs (!) Tage gebraucht mir die Sendungsnummer zu schicken, und ich diese mehrmals angefordert, direkt oder indirekt... Ich meinte dann, dass dies Teil meiner Erkrankungen sei und entschuldigte mich salopp... auf die Idee, wenigstens das mit der vorgeworfenen Ungeduld zu widerlegen, bin ich schon gekommen, aber ich bringe es nicht fertig...
Ich denke, - leider bin ich oft Opfer von Gewalt geworden früher, Schläge von Mutter, Tante, Adoptivvater, dahergelaufenen meist männlichen Artgenossen,... oft aus Missverständnissen heraus und durch meine psychische Erkrankung bedingt, oft einfach nur, weil ich vielleicht nicht deren Schema "F" gepasst habe oder weil sie jemand zum Verprügeln gesucht haben (Kein Witz) - ich habe Angst vor Gewalt!
Soweit dazu...
Ihr seht, ich weiß einigermaßen Bescheid!
Jetzt seid ihr gefragt: WIe komme ich da raus?
Bin gespannt,... danke für eure Zeit!
Tom

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11.09.21 um 22:50
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Hallo zusammen...
hatte hier schon früher eine Weile rumgemacht, und antworte gelegentlich auf den einen oder anderen Fall,... nun will ich es mal mit einem eigenen Problemfall versuchen, und bin mächtig gespannt, was ich da zu lesen kriege von euch...
Ich bin meistens männlich, nur wenn es um Kunst und Kultur geht, lasse ich absolut - gefühlt zumindest - die Frau raus... liegt wohl an den Jahren, in denen ich von meiner Mutter alleine groß gezogen wurde... sie lebt nicht mehr, und ich tu mich schwer, also, nicht wegen ihr, das wäre erstens ein anderes Thema und zweitens hat es wohl keinen besonderen Einfuss, aber darauf komme ich gleich noch mal,...
Also, ich tue mich unglaublich schwer damit,  anderen gegenüber, vor allem aber anderen Männern gegenüber, meine Meinung zu sagen, oder so etwas wie Kritik zu äußern...
Egal ob persönlich, schriftlich, telefonisch oder sonstwie... manchmal lasse ich beiläufig, nach Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren, etwas herausrutschen, kaschiere es aber meist gleich wieder mit einem darauffolgenden Scherz oder Themawechsel... und vor allem meist nur bei Männern, die mir vertraut sind, und zu denen ich ausdrückliches Vertrauen habe...
Ein Beispiel: Heute hatte jemand so etwas wie Kritik an mir geäußert, "Himmel, ob ich immer so nervös und ungeduldig wäre!?" Also, es ging darum, dass ich privat ein paar Filme gekauft hatte und diese zugeschickt bekommen hatte... allerdings hatte der Verkäufer sechs (!) Tage gebraucht mir die Sendungsnummer zu schicken, und ich diese mehrmals angefordert, direkt oder indirekt... Ich meinte dann, dass dies Teil meiner Erkrankungen sei und entschuldigte mich salopp... auf die Idee, wenigstens das mit der vorgeworfenen Ungeduld zu widerlegen, bin ich schon gekommen, aber ich bringe es nicht fertig...
Ich denke, - leider bin ich oft Opfer von Gewalt geworden früher, Schläge von Mutter, Tante, Adoptivvater, dahergelaufenen meist männlichen Artgenossen,... oft aus Missverständnissen heraus und durch meine psychische Erkrankung bedingt, oft einfach nur, weil ich vielleicht nicht deren Schema "F" gepasst habe oder weil sie jemand zum Verprügeln gesucht haben (Kein Witz) - ich habe Angst vor Gewalt!
Soweit dazu...
Ihr seht, ich weiß einigermaßen Bescheid!
Jetzt seid ihr gefragt: WIe komme ich da raus?
Bin gespannt,... danke für eure Zeit!
Tom

Du nimmst die Schuld schnell auf dich fällt mir auf. Aus Angst? Oder wie kommen da deine Ängste ins Spiel? Fühlst du dich von Männern schnell eingeschüchtert - aufgrund früherer Gewalterfahrungen? Verstehe ich das Problem richtig?

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14.09.21 um 11:08

Hallo,

...ich kenne männliche Männer, die Kunst und Kultur bereichernd empfinden. Es kann durchaus interessant sein, wenn Partner ähnlich geartet sind und sich über Eindrücke austauschen können. 

Mal gleich eine Frage, was ist schlimm an Ungeduld? Es ist ein Gefühl, was vielleicht im Moment da ist und dann auch seine Berechtigung hat...sein darf. Das du deine Ungeduld als Kritikpunkt auffasst erweckt den Eindruck, als ob es dir Schwierigkeiten bereitet zu deinem Gefühl zu stehen. 

Selbstbehauptungstraining könnte eine Maßnahme sein. In Gruppen bestünde zunächst ein geschützter Rahmen, um neue Erfahrungen zu erproben. Später können Erprobungen im Alltag erfolgen. Dies wäre hilfreich um Ängsten zu begegnen, allerdings müsste vorerst abgeklärt werden, ob nicht eine alte Traumatisierung vorliegt. Eine Traumatherapie könnte in Erwägung gezogen werden. Ich lese auch heraus, dass bereits eine psychische Erkrankung vorliegt, auch diese muss Beachtung finden bei der Planung des weiteren Vorgehens. Ein Verhaltenstherapeut könnte dir punktuell helfen, er würde auch beurteilen können, ob evtl. eine Traumabehandlung an anderer Stelle notwendig ist. 

Alles Gute
LG Sis 

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14.09.21 um 18:38
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Du nimmst die Schuld schnell auf dich fällt mir auf. Aus Angst? Oder wie kommen da deine Ängste ins Spiel? Fühlst du dich von Männern schnell eingeschüchtert - aufgrund früherer Gewalterfahrungen? Verstehe ich das Problem richtig?

Danke für deine Antwort!

Das kann man so sagen,... wollte zuerst sagen, dass "eingeschüchtert" vielleicht etwas übertrieben ist, aber das scheint der Definition nach wohl zu stimmen.

Die Schuld schnell auf mich nehmen, den Gedanken hatte ich auch schon, offenbar stecke ich noch etwas in der Opferrolle fest...

 

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14.09.21 um 18:56
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Hallo,

...ich kenne männliche Männer, die Kunst und Kultur bereichernd empfinden. Es kann durchaus interessant sein, wenn Partner ähnlich geartet sind und sich über Eindrücke austauschen können. 

Mal gleich eine Frage, was ist schlimm an Ungeduld? Es ist ein Gefühl, was vielleicht im Moment da ist und dann auch seine Berechtigung hat...sein darf. Das du deine Ungeduld als Kritikpunkt auffasst erweckt den Eindruck, als ob es dir Schwierigkeiten bereitet zu deinem Gefühl zu stehen. 

Selbstbehauptungstraining könnte eine Maßnahme sein. In Gruppen bestünde zunächst ein geschützter Rahmen, um neue Erfahrungen zu erproben. Später können Erprobungen im Alltag erfolgen. Dies wäre hilfreich um Ängsten zu begegnen, allerdings müsste vorerst abgeklärt werden, ob nicht eine alte Traumatisierung vorliegt. Eine Traumatherapie könnte in Erwägung gezogen werden. Ich lese auch heraus, dass bereits eine psychische Erkrankung vorliegt, auch diese muss Beachtung finden bei der Planung des weiteren Vorgehens. Ein Verhaltenstherapeut könnte dir punktuell helfen, er würde auch beurteilen können, ob evtl. eine Traumabehandlung an anderer Stelle notwendig ist. 

Alles Gute
LG Sis 

Danke für deine Antwort!

An Ungeduld ist an sich nichts schlimm, es ist nicht gerade populär und weitgehendst bin ich schon ein geduldiger Mensch,... vor allem wenn's um andere Menschen geht... oder auch mit mir selbst. 
War halt sein Eindruck,... und war mir auch bewusst, konnte aber in dem Moment nicht aus meiner Haut! War zu viel Geld im Spiel bzw. die Ware war zu wertvoll... trotz Käuferschutz,... aber da wäre dann gleich das weitere Dilemma entstanden, den Käuferschutz einschalten... ziemliche Katastrophe wäre das gewesen.

Muss dazu sagen, physische Gewalt ist nicht das einzige Trauma, wenn ich das mal so nennen darf. Gibt's tatsächlich noch ein anderes... welches weitreicherende Folgen hatte und welches zu einer posttraumatischen Belastungsstörung gefüührt hat, welche seit 2014 andauert, gerade aber so am abklingen ist.

Von daher wüsste ich gar nicht, wo eigentlich anfangen,... allerdings habe ich nicht vor mein ganzes Leben der Therapie zu widmen, ... bin schon seit über zwanzig Jahren bei verschiedenen, in der Regel tiefenpsychologisch orientierten Therapeut*innen und so weiter,... das war schon eine große Hilfe, aber Gruppen sind (noch) nichts für mich, zumindest im Moment nicht. War mal in München, in der Klinik Menterschwaige, die ist ziemlich gruppenorientiert, war enorm schwierig für mich!

Verhaltenstherapie lehne ich eigentlich auch ab, da ich mich ziemlich schnell unterordne und dann quasi alles mache, um Konflikte zu vermeiden, außerdem fand ich die Verhaltenstherapie, die ich als Kind erfahren hatte, im Nachhinein nicht gut. Na ja, war eine andere Zeit... 

Traumatherapie klingt nach einer sinnvollen Sache, ach, schönes Trauma, haha -.- Aber dazu wäre es hilfreich, erst mal diese aktuelle Störung loszuwerden...

Hast du Erfahrung mit Traumatherapie? Du scheinst auch therapieerfahren zu sein?! Kann das sein?

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Gestern um 9:38
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Danke für deine Antwort!

An Ungeduld ist an sich nichts schlimm, es ist nicht gerade populär und weitgehendst bin ich schon ein geduldiger Mensch,... vor allem wenn's um andere Menschen geht... oder auch mit mir selbst. 
War halt sein Eindruck,... und war mir auch bewusst, konnte aber in dem Moment nicht aus meiner Haut! War zu viel Geld im Spiel bzw. die Ware war zu wertvoll... trotz Käuferschutz,... aber da wäre dann gleich das weitere Dilemma entstanden, den Käuferschutz einschalten... ziemliche Katastrophe wäre das gewesen.

Muss dazu sagen, physische Gewalt ist nicht das einzige Trauma, wenn ich das mal so nennen darf. Gibt's tatsächlich noch ein anderes... welches weitreicherende Folgen hatte und welches zu einer posttraumatischen Belastungsstörung gefüührt hat, welche seit 2014 andauert, gerade aber so am abklingen ist.

Von daher wüsste ich gar nicht, wo eigentlich anfangen,... allerdings habe ich nicht vor mein ganzes Leben der Therapie zu widmen, ... bin schon seit über zwanzig Jahren bei verschiedenen, in der Regel tiefenpsychologisch orientierten Therapeut*innen und so weiter,... das war schon eine große Hilfe, aber Gruppen sind (noch) nichts für mich, zumindest im Moment nicht. War mal in München, in der Klinik Menterschwaige, die ist ziemlich gruppenorientiert, war enorm schwierig für mich!

Verhaltenstherapie lehne ich eigentlich auch ab, da ich mich ziemlich schnell unterordne und dann quasi alles mache, um Konflikte zu vermeiden, außerdem fand ich die Verhaltenstherapie, die ich als Kind erfahren hatte, im Nachhinein nicht gut. Na ja, war eine andere Zeit... 

Traumatherapie klingt nach einer sinnvollen Sache, ach, schönes Trauma, haha -.- Aber dazu wäre es hilfreich, erst mal diese aktuelle Störung loszuwerden...

Hast du Erfahrung mit Traumatherapie? Du scheinst auch therapieerfahren zu sein?! Kann das sein?

Hallo,

...der Käuferschutz ist doch dazu gedacht, um dich und die Ware abzusichern und die geleistete Zahlung zurückzufordern. Es wäre vielleicht mit Auffwand verbunden und auch sicherlich ärgerlich. Kann es sein, dass alles, was mit einem gewissen Auffand zu tun hat für dich zuviel ist? Empfandest du die Situation extrem bedrohlich? 

Ich frage ein bisschen provokant... möchtest du deine aktuelle Störung loswerden? Oder hast du dich eventuell recht gut mit ihr eingerichtet? Ist sie vielleicht dafür da, dass du dich Vergangenem nicht stellen musst?  Das ist auch eine Form von Bewältigungsstrategie. Manchmal sind es nicht nur vergangene Situationen, die uns martnern, sondern vielmehr die Gedanken und Blickrichtungen, die wir in diesen Momenten erlernt haben. Verändern können wir diese nur, wenn wir eine veränderte Position einnehmen, d.h. unsere Blickrichtung ändern und ggfls. auch erlerntes Verhalten, welches daraus resultiert. Hier bewegen wir uns eher in der Verhaltenstherapie und spiegelt meine Ansicht wieder. 

Ich persönlich halte nichts davon in der Vergangenheit eines Menschen herumzugraben, wenn es ihn nicht weiter bringt. PTBS und Traumatisierungen sind eng miteinander verknüpft und es können auch alle Formen von Ängsten auftreten. Sie hat allerdings starke Reaktionen zur Folge und teilt sich grob gesagt in 3 Phasen. Stabilisierung ist ein ganz wichtiger Ansatz, die Aufarbeitung und letztendlich Integration in den Alltag oder auch Akzeptanz. Gern eingesetzt werden dabei Techniken, wie z.B. EMDR oder auch Hypnose. 

Meinst du, dass sich die Erfahrungen aus deiner Kindheit wiederholen oder bestätigen, oder kann es auch sein, dass du aus der Sicht eines heute erwachsenen Menschen zu einer anderen Erkenntnis gelangst? 

LG Sis
 





 

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Gestern um 20:43
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Hallo,

...der Käuferschutz ist doch dazu gedacht, um dich und die Ware abzusichern und die geleistete Zahlung zurückzufordern. Es wäre vielleicht mit Auffwand verbunden und auch sicherlich ärgerlich. Kann es sein, dass alles, was mit einem gewissen Auffand zu tun hat für dich zuviel ist? Empfandest du die Situation extrem bedrohlich? 

Ich frage ein bisschen provokant... möchtest du deine aktuelle Störung loswerden? Oder hast du dich eventuell recht gut mit ihr eingerichtet? Ist sie vielleicht dafür da, dass du dich Vergangenem nicht stellen musst?  Das ist auch eine Form von Bewältigungsstrategie. Manchmal sind es nicht nur vergangene Situationen, die uns martnern, sondern vielmehr die Gedanken und Blickrichtungen, die wir in diesen Momenten erlernt haben. Verändern können wir diese nur, wenn wir eine veränderte Position einnehmen, d.h. unsere Blickrichtung ändern und ggfls. auch erlerntes Verhalten, welches daraus resultiert. Hier bewegen wir uns eher in der Verhaltenstherapie und spiegelt meine Ansicht wieder. 

Ich persönlich halte nichts davon in der Vergangenheit eines Menschen herumzugraben, wenn es ihn nicht weiter bringt. PTBS und Traumatisierungen sind eng miteinander verknüpft und es können auch alle Formen von Ängsten auftreten. Sie hat allerdings starke Reaktionen zur Folge und teilt sich grob gesagt in 3 Phasen. Stabilisierung ist ein ganz wichtiger Ansatz, die Aufarbeitung und letztendlich Integration in den Alltag oder auch Akzeptanz. Gern eingesetzt werden dabei Techniken, wie z.B. EMDR oder auch Hypnose. 

Meinst du, dass sich die Erfahrungen aus deiner Kindheit wiederholen oder bestätigen, oder kann es auch sein, dass du aus der Sicht eines heute erwachsenen Menschen zu einer anderen Erkenntnis gelangst? 

LG Sis
 





 

Danke erstmal für deine erneute Antwort!

Und: nee nee, den Aufwand scheue ich nicht,... im Gegenteil, da ich praktisch nur Freizeit habe, könnte man fast sagen, ich würde ihn begrüßen
Das Problem in einer solchen Situation wäre nur, dass ich vermeiden wollen würde, einen Anlass zu liefern, mir gegenüber gewalttätig zu werden. Nehme an, dass da insbesondere frühkindliche Erfahrungen eine Rolle spielen. Vielleicht ist das wirklich antrainiert! Dazu ja auch dieses Thema hier, es soll neue Impulse liefern...
Und ja, bestimmt habe ich mich etwas arrangiert und eingerichtet mit den verschiedenen Erfahrungen und Traumata, anders wäre ein Alltag ja gar nicht handzuhaben gewesen, ...auch wenn es nicht immer geklappt hat, vor allem wenn ich da an intime Beziehungen denke. Allerdings war mir diese Angst vor Gewalt gar nicht wirklich bewusst. In den letzten sechs, sieben Jahren hatte ich praktisch nur Angst und das vor allem, da war gar nicht an etwas im Detail zu denken und an möglichen Lösungen zu arbeiten quasi auch nicht.

Das in der Vergangenheit rumackern hat mich dauerhaft schon weiter gebracht, wäre das eine oder andere Trauma gar nicht so enorm aufgetaucht, denke ich,... 18 Jahre ist es her seit diesem einen enormen Durchbruch her und seitdem beschäftigt mich dieses Trauma doch ziemlich, wie gesagt, bis zuletzt mit einer Belastungsstörung.

Das mit "Erfahrung wiederholen, oder neue Erkenntnisse erlangt haben",... das kann ich gar nicht ganz genau sagen, denn gefühlt ist das alles recht frisch, (bin erst seit einem halben Jahr einigermassen angstfrei, konkrete Anlässe ausgeschlossen), würde daher meinen, von beidem etwas. Diese Frage werde ich jedoch sicherlich mit in die Therapie nehmen.




 

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