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Therapie nach Vergewaltigung???

13. Mai 2007 um 17:24

Hey, ich wollt nur mal fragen, ob ihr eine Therapie nach einer Vergewaltigung machen würden?? Oder auch gemacht habt??

ich ritze mich auch schon, weil ich dem Druck nicht gewachsen bin, aber ich weiß nicht, ob ich eine Therapie machen soll....

danke schon mal für Antwortn...
ciao

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13. Mai 2007 um 17:54

Vom Hörensagen weiß ich,
das es Therapeuten geben soll, die das Trauma einer Vergewaltigung mindern können. Allerdings suche ich so einen schon seit 20 Jahren. Ohne Erfolg.

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24. Mai 2007 um 13:48

Auf jeden Fall...
Such dir auf jeden Fall einen guten Therapeuten, alleine kriegt man das nicht hin. Man hofft immer, dass es besser wird, aber alleine schafft man es nicht. Ich habe leider nach der Vergewaltigung viel zu lange gewartet, um mit der Therapie anzufangen (5 Jahre) und es waren die schlimmsten und verlorensten Jahre meines Lebens. Jetzt mache ich seit 2 Jahren eine Therapie und kann sagen, dass mein Leben langsam wieder beginnt...

Ich wünsche dir alles Gute und vor allem... viel Kraft!

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13. Juli 2007 um 9:45

Kommt immer drauf an
Hi,
ich denke es kommt auf viele Sachen an. Ich zum Beispiel mache keine Therapie, weil ich mich selbst sehr gut gefangen habe und von Anfang an nicht so die *Symptome* wie Flashs, Albträume Panikattacken oder ähnliches hatte.
Mich nerven immer die Leute die einem suggerieren: Alleine schaffst dus nicht, du brauchst eine Therapie und wenn du meinst, dass dus schaffst, belügst du dich selber und verdrängst alles"
Das stimmt so nicht und mich stört es, dass diese Meinung so fest gefahren ist, weil es auch ohne geht!!! Wie man das bewältigt, ob mit Thera oder ohne, finde ich sollte jeder selbst entscheiden. Es gibt viel Leute die sind begeistert und überzeugt von ihren Therapien. Wenn es ihnen hilft, finde ich das super, nur jeder Mensch ist anders. Ich alleine habe in meinem Bekanntenkreis inklusive mir 2 Vergewaltigungs und zwei Missbrauchsopfer, die ihr Leben ohne Therapie und große Schwierigkeiten meistern.
Ich denke es kommt auf jeden Fall immer darauf an, was man selber fürn Typ Mensch ist, wie man "vorher" gelebt hat, wie dass soziale Umfeld ist usw. Ich könnte jetzt als Beispiel nur von mir reden (auch wenn das evt ein bisschen länger wird, aber ich kürze ab ):
Also: Ich hatte eine ziemlich beschissene Kindheit, Stiefvater ... mutter alki, mit 18 der rausschmiss. Ich bin vorübergehend bei der Tante untergekommen, was auch nicht so das gelbe vom ei war, naja. Dann kam der Sommer. am 19. Juli (gerade abi gemacht) ist mein Hund gestorben und irgendwie war die Welt einfach schlecht, alles scheiße usw, also ertränke ich meinen Frust mit Party machen. Ich bin also mit freunden in die disko, aber da ich nicht so die Partymaus bin, wurde mir das gegen 12 zuviel und ich bin dann alleine am Flussufer spazieren gegangen. Dumm gelaufen. Ich wurde dann über zwei Stunden von zwei Männern mit allem was dazugehört vergewaltigt und bis zur bewusstlosigkeit gewürgt. Einer war immer noch da, als ich wieder aufgewacht bin und wollte mich dann noch irgendwo mit hinnehmen, ich konnte aber fliehen und bin dann direkt zu polizei (mehr weil ich schutz gesucht habe als sonstwas) von da aus in die Gerichtsmedizin und dann ab zu meinem freund mit dem ich zu dem Zeitpunkt 1 1/2 Jahre zusammen war. Dann geduscht, viel geredet alles erzählt eine stunde geschafen und dann zum gyn und nochmal zur Kripo (also quasi musste ich dass in den ersten 10 stunden danach schon ca 4-5 mal erzählen.

So die ersten drei monate (mit reden reden reden) dachte ich: hey mir gehts super ich bin drüber weg alles schön alles toll. Dann kam das Loch: Mit depressionen, schlafstörungen, antriebslosigkeit, minderwertigkeitskomplexen und selbstmordgedanken. Das war ne harte Phase besonders auch für meinen freund (wir sind direkt danach zusammengezogen und so durfte er das elend tagein tagaus mitbekommen. Zu der Zeit hab ich auch an medikamente, thera und stationären aufenthalt gedacht. Thera hab ich angefangen, brachte aber nichts, weil ich alles im kleinste detail erzählen kann und ja schließlich auch wusste wo mein Problem ist. das hab ich dann abgebrochen nd bis der antrag auf stationäre da war, ging es eigentlich schon wieder viel besser ich konnte die sonne genießen oder den himmel anzuschaun musik etc. kurz um, ich war wieder in der Lage mein Leben....naja....zu fühlen und zu leben. Das ist bis jetzt von Tag zu Tag besser geworden und es geht mir gut.
Ich denke, alleine hätte ich das nie geschafft, aber ich hatte meinen Freund, der um Zeit für mich zu haben sein studium auf eis gelegt hat und immer für mich da war und die opferhilfe nidersachsen die mit viele ämtergänge abgenommen und mich auch zum ersten Prozesstag begleitet hat.
ich finde es kommt immer auf die äußeren umstände und dich selbst an, die entscheidung kann dir keiner abnehmen.....
lieben gruß

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19. Oktober 2008 um 20:58

Ich würde es nich tun
kommt drauf an wie es jeder empfindet...also für mich war es die hölle als ich darüber reden sollte was damals passiert ist... ich könnte mir nich vorstellen ne terapie zu machen
ich habe versucht allein damit kla rzu kommen und es sehr gut geschaft...auch wenn es gedauert hat bis es mir nichts mehr ausgemacht hat wenn ich IHN gesehen hab...aber nun macht es mir noichts mehr...was er mir angetan hat ist vergangenheit geworden und mein leben ist wieder lebenswerd geworden und ich habe einen tollen freund gefunden bei dem ich mich endlcih geborgen fühle...

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21. Oktober 2008 um 18:48

Ich habe eine gemacht...
Hallo,
ich habe lange gebraucht um eine Therapie zu machen, aber sie hat mir total super geholfen... Ich war bis letzte Woche in einer stationären Therapie weil mir die ambulante nicht wirklich geholfen hat.

Ich habe mich auch lange geschnitten aber jetzt habe ich skills die mir helfen. Ich bin echt froh das ich die Therapie gemacht habe.

Wenn du noch irgendwelche Fragen hast, kannst du mir ja eine PN schicken, schau nicht oft in die Threads rein.

Liebe Grüße

Fluegellos

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22. Oktober 2008 um 22:19

Beratungsstelle
Hallo,

Ich bin vergewaltigt worden und habe mich danach auch länger nicht dazu überwinden können eine Therapie zu machen. Ich war dann zuerst bei einer Beratungsstelle. Es gab eine offene Sprechstunde, ich konnte also hin ohne einen Termin auszumachen. Die Psychologin war sehr nett und hat mit mir dann gemeinsam über verschiedene Therapiemöglichkeiten gesprochen. Mir hat das als erster Schritt sehr geholfen weil es einfach ein bisschen anonymer und unverbindlicher war als gleich eine Therapie anzufangen. Grundsätzlich kann ich aber eine Therapie nur empfehlen - für mich war es einfach eine große Hilfe mit jemandem Professionellem über die Vergewaltigung sprechen zu können, weil ich sonst vor allem mit meinem Freund gesprochen habe und ihn das auch sehr belastet hat. Es war sehr befreiend einfach sprechen zu können ohne das gleichzeitige Gefühl, dass ich jemanden anders damit belaste.

Auf jeden Fall viel Glück!

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11. November 2008 um 18:32

Du schaffst das schon
Hey

ich wurde it 10 jahren ach vergewaltigt und bin jetzt 14. damals musste ich zu einem psychologen und da war ic noch nicht bereit . ich habe mit der psychologin kein wort geredet aber vor einem 3/4 jahr war ich bereit . dann bin ich zu meinem arzt gegangen und habe gesagt das ich gerne wieder zu einem psychologen möcht.
Das hat er verstanden und hatmich zu einer Psychologin überwiesen. Jett hift es mir weil ich es selbst wollte, jetzt kann ich auch mit ihr reden

Vielleicht hilft dir das

LG

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24. Februar 2012 um 19:33

Ich bitte um Unterstützung und hilfe....
Hey ihr lieben,
ich hab beim recherchieren diese seite gefunden, und war ziemlich beeindruckt dass ihr doch die stärke besitz, so darüber zu sprechen!
Mir ist das auch schon passiert, erst als kind im Alter von 10 und nun als junge erwachsene 18-Jährige.
Heute bin ich 19, es sind mittlerweile monate vergangen und ich denke mir, ich will das endlich aller richtig verarbeiten. auch ich habe mir unterstützung geholt und es ist besser als ncihts! Nun möchte ich mit allem abschließen, indem ich meien facharbeit über die wirkung von psychotherapien auf vergewaltigungsopfer. ich denke diese distance und sachlichkeit dem thema gegenüber tut gut.
ich möchte auch eine umfrage von betroffenen zum thema sexuelle gewalt und therapien ja oder nein machen und ich würde euch sehr verbunden sein, wenn ihr für euch den schritt macht, daran teilzunehmen.
ich denke wenn wir gemeinsam das auf diese weise bearbeiten, tut das schon zeimlich gut!
meldet euch bitte wenn ihr interesse daran habt, ichwürde dann einen fragebogen gestalten und euch diesen zuschicken, doer wir würden uns ggfs mal treffen, wenn ihr es persönlich lieber habt.
danke im voraus für die unterstüzung!
LG
Biene

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25. Februar 2012 um 21:19

Dasbrauchst du gar nicht
du brauchst du die dabei nicht so angucken und wenn du zu therapeuten gehst, diewerden auch nciht geschockt oder sowas sein, denn die können mit sowas ganz gut umgehen, so ist das bei mir auch

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27. Februar 2012 um 16:42

Ich mache eine
seit ca 3 wochen es tut weh die bilder und errinerungen

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6. März 2012 um 18:46

Wie soll es nur weiter gehen??
Ich bin seid 3jahren jetzt in therapie wegen missbrauch und es geht einfach nicht bei mir vorwärts zum heulen und mein zustand wird auch nicht wirklich besser. habe mit therapeutin ne traumatherapie beantragt aber immer wider abgelehnt was sie auch nicht verstehen kann warum???? jetzt gehts übers gericht naja bis 3jahre warten ob ja oder nein... wie soll bloß mein leben weiter gehen??? ach man..

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6. März 2012 um 19:02

Hi
Natürlich musst du eine therapie machen das ist für dich wichtig!!!! lg

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7. März 2012 um 8:55
In Antwort auf deblacklady

Wie soll es nur weiter gehen??
Ich bin seid 3jahren jetzt in therapie wegen missbrauch und es geht einfach nicht bei mir vorwärts zum heulen und mein zustand wird auch nicht wirklich besser. habe mit therapeutin ne traumatherapie beantragt aber immer wider abgelehnt was sie auch nicht verstehen kann warum???? jetzt gehts übers gericht naja bis 3jahre warten ob ja oder nein... wie soll bloß mein leben weiter gehen??? ach man..

Hallo, Liebes
Mit welcher Begründung lehnt die Kasse die Therapie ab? Welche Probleme beschäftigen dich am meisten? Gibt es Dinge, die du gar nicht mehr kannst? Würde es dir etwas ausmachen, eine eigene Diskussion zu eröffnen? Wenn du "zwischen" anderen in einer bestehenden Diskussion schreibst, wird dein Beitrag leicht übersehen und das ist doch schade.
Wenn du Angst hast, das Ganze "öffentlich" zu machen, können wir gern mit PNs versucehn, eine Lösung zu finden.

Ich wünsche dir alles Gute,
LG, Nelly

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8. März 2012 um 23:17

Therapie
Ich rate zur Therapie du lernst damit um zugehen. Ich warte schon ein Jahr darauf das ich in eine Tagesklinik dafür komme.

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