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Therapie essstörungen

12. Dezember 2018 um 17:49

Hallo,

Ich bin immoment hin und hergerissen und weiß nicht so recht weiter. Ich habe schon längere Zeit Probleme mit dem Essen. Ich hab dem ganzen keine größere Bedeutung beigemessen und immer gedacht, es sei nur eine Phase und irgendwann wird's schon besser. So langsam muss ich mir allerdings eingestehen, dass es nicht besser wird, sondern eher immer schlechter. Bis vor kurzem war ich noch in einem Krankenhaus weil ich zusammengebrochen bin. Mittlerweile bin ich wieder zuhause und mein Gewicht geht weiter stetig runter. Ich weiß, dass ich es zuhause nicht schaffen werde. Ich möchte aber eigentlich auch ungern in eine Klinik, also stationär. Außerdem habe ich gehört, dass man in vielen Kliniken einen bmi von mind. 13 haben muss. Ist das wirklich so, ansonsten nehmen die mich Gar nicht auf? Wo bekomme ich dann Hilfe, denn bei ambulanten Therapeuten ist es ja wohl genau so?

Hat hier jemand Erfahrung mit Therapien? Sowohl stationär als auch ambulant?

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12. Dezember 2018 um 18:05

wie alt bist du denn ??

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12. Dezember 2018 um 18:08
In Antwort auf theola

wie alt bist du denn ??

Ich werde im Januar 29.

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13. Dezember 2018 um 18:18
In Antwort auf laura0

Ich werde im Januar 29.

erkundige dich doch mal in einer psychosomatischen Klinik

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13. Dezember 2018 um 18:30
In Antwort auf laura0

Hallo,

Ich bin immoment hin und hergerissen und weiß nicht so recht weiter. Ich habe schon längere Zeit Probleme mit dem Essen. Ich hab dem ganzen keine größere Bedeutung beigemessen und immer gedacht, es sei nur eine Phase und irgendwann wird's schon besser. So langsam muss ich mir allerdings eingestehen, dass es nicht besser wird, sondern eher immer schlechter. Bis vor kurzem war ich noch in einem Krankenhaus weil ich zusammengebrochen bin. Mittlerweile bin ich wieder zuhause und mein Gewicht geht weiter stetig runter. Ich weiß, dass ich es zuhause nicht schaffen werde. Ich möchte aber eigentlich auch ungern in eine Klinik, also stationär. Außerdem habe ich gehört, dass man in vielen Kliniken einen bmi von mind. 13 haben muss. Ist das wirklich so, ansonsten nehmen die mich Gar nicht auf? Wo bekomme ich dann Hilfe, denn bei ambulanten Therapeuten ist es ja wohl genau so?

Hat hier jemand Erfahrung mit Therapien? Sowohl stationär als auch ambulant?
 

Hast man dich in der Klinik schon auf eine Ess-Stoerung behandelt? Wusste das Personal in der Klinik warum du zusammengebrochen bist? 

Hattest du schon irgendeinenBehandlung oder Beratung wegen deiner Ess-Stoerung? 

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13. Dezember 2018 um 18:53

Nein, das war ein ganz normales kh, keine spezielle klinik. Mein Körper ist einfach sehr schwach, mein Puls sehr niedrig und auch mein Gehirn ist schon geschädigt, das wurde beim Mrt festegestellt. Mir wurde geraten erst mal da zu bleiben und zuzunehmen um die akute Gefahr zu überbrücken. Aber da es eben nur ein normales kh ist und mir da ja nicht wirklich geholfen werden kann, hab ich mich dazu entschlossen zu gehen und es zuhause in Angriff zu nehmen. Aber ich merke jetzt eben immer mehr, dass ich es alleine nicht schaffe. Trotzdem kostet der Schritt, sich Hilfe zu holen, sehr viel Überwindung. Ich hatte noch keine wirkliche Beratung, ich hab versucht mich übers Internet irgendwie schlau zu machen und da ist mir eben aufgefallen, dass viele Kliniken und auch therapeuten ein bestimmtes mindestgewicht fordern, welches ich aktuell nicht habe. Da stellt sich mir dann einfach die Frage, wo einem dann geholfen wird. 

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14. Dezember 2018 um 3:35

aus eigener Erfahrung:
(MEINE Meinung und individuelle Beobachtung)

ein stationärer Aufenthalt ist in meinen Augen das schlimmste bei einer Essstörung. Generell Gruppentherapien mit anderen die das gleiche Problem haben. 
Diese Krankheit ist geprägt von eine Wettkampfdenken und jeder schaut auf den anderen und es geht nur mehr darum wer am wenigsten wiegt.

Mein Tipp: 
such dir einen zu dir passenden Therapeuten/Psychiater und geh da jede Woche hin. Zusätzlich dann Familiensitzungen einplanen.

In einer Klinik sagt man dir was du zu tun hast. Es geht mehr darum, dass dein Körper gesund ist, aber dein Geist wird darin vernachlässigt.

Bei Einzeltherapien inklusive Familiensitzungen lernst du selbst wie du gesund wirst bzw. welchen Antrieb du hast....Geist steht im Vordergrund..nicht dein Körper

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14. Dezember 2018 um 9:12
In Antwort auf laura0

Nein, das war ein ganz normales kh, keine spezielle klinik. Mein Körper ist einfach sehr schwach, mein Puls sehr niedrig und auch mein Gehirn ist schon geschädigt, das wurde beim Mrt festegestellt. Mir wurde geraten erst mal da zu bleiben und zuzunehmen um die akute Gefahr zu überbrücken. Aber da es eben nur ein normales kh ist und mir da ja nicht wirklich geholfen werden kann, hab ich mich dazu entschlossen zu gehen und es zuhause in Angriff zu nehmen. Aber ich merke jetzt eben immer mehr, dass ich es alleine nicht schaffe. Trotzdem kostet der Schritt, sich Hilfe zu holen, sehr viel Überwindung. Ich hatte noch keine wirkliche Beratung, ich hab versucht mich übers Internet irgendwie schlau zu machen und da ist mir eben aufgefallen, dass viele Kliniken und auch therapeuten ein bestimmtes mindestgewicht fordern, welches ich aktuell nicht habe. Da stellt sich mir dann einfach die Frage, wo einem dann geholfen wird. 

Dann geh doch erst einmal zu deinen Hausarzt oder mach einen Termin mit dem Arzt der dich schon in der Klinik behandelt hat. Sei vollkommen ehrlich, verschweige und beschönige nichts und bitte darum, dass man Dir erklaert welche Moeglichkeiten es fuer dich gibt. 

Wenn eine akute Gefahr fuer deine Gesundheit besteht wuerde ich dir auf jeden Fall raten wieder in die Klinik zu gehen. Man kann dir ja langfristig nur helfen, wenn du dir jetzt in der akuten Situation helfen laesst. 

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14. Dezember 2018 um 15:24

Ich war selbst betroffen und kann dir sagen, dass das so ist, viele Kliniken setzten ein bestimmtes Gewicht bzw einen bestimmten Bmi voraus.
Was wiegst du aktuell und wie groß bist du?
Bei mir war es so, dass ich erst im Krankenhaus war bevor ich dann in eine Klinik gekommen bin, die darauf spezialisiert war. Ich will dir keine Angst machen aber ich wurde damals im Krankenhaus per Sonde ernährt weil akute Lebensgefahr bestand und ich es selbst nicht geschafft habe zu essen.
solltest du bereits in einem lebensbedrohlichen Gewichtsbereich sein, kann ich dir nur dringend dazu raten, zurück ins Krankenhaus zu gehen.

LG

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14. Dezember 2018 um 18:12
In Antwort auf gomois

aus eigener Erfahrung:
(MEINE Meinung und individuelle Beobachtung)

ein stationärer Aufenthalt ist in meinen Augen das schlimmste bei einer Essstörung. Generell Gruppentherapien mit anderen die das gleiche Problem haben. 
Diese Krankheit ist geprägt von eine Wettkampfdenken und jeder schaut auf den anderen und es geht nur mehr darum wer am wenigsten wiegt.

Mein Tipp: 
such dir einen zu dir passenden Therapeuten/Psychiater und geh da jede Woche hin. Zusätzlich dann Familiensitzungen einplanen.

In einer Klinik sagt man dir was du zu tun hast. Es geht mehr darum, dass dein Körper gesund ist, aber dein Geist wird darin vernachlässigt.

Bei Einzeltherapien inklusive Familiensitzungen lernst du selbst wie du gesund wirst bzw. welchen Antrieb du hast....Geist steht im Vordergrund..nicht dein Körper

red ihr doch nicht so einen Blödsinn ein !!!!!  

das einzige vernünftige ist ein stationäre Aufenthalt

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14. Dezember 2018 um 18:32
In Antwort auf mimimi

Ich war selbst betroffen und kann dir sagen, dass das so ist, viele Kliniken setzten ein bestimmtes Gewicht bzw einen bestimmten Bmi voraus.
Was wiegst du aktuell und wie groß bist du?
Bei mir war es so, dass ich erst im Krankenhaus war bevor ich dann in eine Klinik gekommen bin, die darauf spezialisiert war. Ich will dir keine Angst machen aber ich wurde damals im Krankenhaus per Sonde ernährt weil akute Lebensgefahr bestand und ich es selbst nicht geschafft habe zu essen.
solltest du bereits in einem lebensbedrohlichen Gewichtsbereich sein, kann ich dir nur dringend dazu raten, zurück ins Krankenhaus zu gehen.

LG

Danke erstmal an alle die sich hier die zeit nehmen. Ich wiege etwa 31 kg bei 1,65m. Das heißt ich muss erst in ein Krankenhaus zum zunehmen bevor mich eine spezialisierte klinik aufnimmt? Wo ist da der Sinn?
Ich möchte ja in Therapie weil ich es selber nicht mehr in den Griff bekomme. 
 

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14. Dezember 2018 um 18:44

Das ist definitiv lebensbedrohlich. Du solltest auf jeden Fall erstmal ins Krankenhaus unter ärztliche Betreuung.
Am besten wendest du dich dann an eine Beratungsstelle oder vllt können die Ärzte vor Ort auch weiterhelfen und dir sagen, ob es Kliniken gibt die dich in deinem aktuellen Zustand nehmen würden. Aber bitte, sieh zu dass du so schnell wie möglich wieder ins Krankenhaus kommst, am besten noch heute. Bei deinem Gewicht muss man davon ausgehen, dass dein körperlicher Zustand wirklich bedrohlich ist.
P.s. hier kam der Gedanke auf, eine ambulante Therapie sei besser. Vergiss das bitte, theola hat recht, das einzig richtige was du tun kannst ist eine stationäre Therapie. 

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14. Dezember 2018 um 20:07

Also, ich wurde damals im kh behandelt und es hat mir unglaublich geholfen. Die haben mich dort zuerst zunehmen lassen. Parallel wurde psychotherapie geleistet, aber es hieß: zuerst zunehmen, dann den Geist heilen. Und ja, ich dachte, das eine geht nicht ohne das andere, aber dem ist nicht so. Wie du selbst sagst: dein Hirn ist schon geschädigt. Anorexie ist eine Sucht und du musst erst entziehen, bevor du klar denken und deine Psyche angehen kannst.
Ich finde es toll, dass du erkannt hast, dass du Hilfe brauchst. Bitte nimm diese an. Wenn du die passenden Schritte nicht kennst und es dir kompliziert erscheint, vertrau dich jemanden an, der dich an die Hand nimmt. Ich hatte einen bmi von 15. und es ist 10 Jahre her. Deshalb kenne ich deinen Weg leider auch nicht. Gute Besserung, nur Mut, mit deiner Einstellung schaffst du das!

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14. Dezember 2018 um 20:34
In Antwort auf laura0

Nein, das war ein ganz normales kh, keine spezielle klinik. Mein Körper ist einfach sehr schwach, mein Puls sehr niedrig und auch mein Gehirn ist schon geschädigt, das wurde beim Mrt festegestellt. Mir wurde geraten erst mal da zu bleiben und zuzunehmen um die akute Gefahr zu überbrücken. Aber da es eben nur ein normales kh ist und mir da ja nicht wirklich geholfen werden kann, hab ich mich dazu entschlossen zu gehen und es zuhause in Angriff zu nehmen. Aber ich merke jetzt eben immer mehr, dass ich es alleine nicht schaffe. Trotzdem kostet der Schritt, sich Hilfe zu holen, sehr viel Überwindung. Ich hatte noch keine wirkliche Beratung, ich hab versucht mich übers Internet irgendwie schlau zu machen und da ist mir eben aufgefallen, dass viele Kliniken und auch therapeuten ein bestimmtes mindestgewicht fordern, welches ich aktuell nicht habe. Da stellt sich mir dann einfach die Frage, wo einem dann geholfen wird. 

Ich bin mal sehr direkt. Entweder du siehst die Notwendigkeit als gegeben an das man dir hilft und zwar jetzt! Oder es kommt zu einer Zwangseinweisung, hierbei bleiben dir genau nullkommanull Möglichkeiten der freien Entscheidung. Im schlimmsten Fall bekommst du eine Magensonde und damit du sie dir nicht heraussziehst wirst du fixiert. Der Weg bis dorthin ist natürlich lang aber er kommt. 
Handel jetzt! 

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14. Dezember 2018 um 21:17
In Antwort auf sisteronthefly

Ich bin mal sehr direkt. Entweder du siehst die Notwendigkeit als gegeben an das man dir hilft und zwar jetzt! Oder es kommt zu einer Zwangseinweisung, hierbei bleiben dir genau nullkommanull Möglichkeiten der freien Entscheidung. Im schlimmsten Fall bekommst du eine Magensonde und damit du sie dir nicht heraussziehst wirst du fixiert. Der Weg bis dorthin ist natürlich lang aber er kommt. 
Handel jetzt! 

Ich bin erwachsen, ich glaube so schnell geht das nicht mit einer zwangseinweisung in Deutschland.
Aber das will ich auch gar nicht abwarten, ich weiß dass jetzt was passieren muss.
Meine Frage war einfach, ob hier jemand Erfahrung mit Kliniken/Therapeuten hat.

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14. Dezember 2018 um 22:23
In Antwort auf schmetterlingaufreisen

Also, ich wurde damals im kh behandelt und es hat mir unglaublich geholfen. Die haben mich dort zuerst zunehmen lassen. Parallel wurde psychotherapie geleistet, aber es hieß: zuerst zunehmen, dann den Geist heilen. Und ja, ich dachte, das eine geht nicht ohne das andere, aber dem ist nicht so. Wie du selbst sagst: dein Hirn ist schon geschädigt. Anorexie ist eine Sucht und du musst erst entziehen, bevor du klar denken und deine Psyche angehen kannst.
Ich finde es toll, dass du erkannt hast, dass du Hilfe brauchst. Bitte nimm diese an. Wenn du die passenden Schritte nicht kennst und es dir kompliziert erscheint, vertrau dich jemanden an, der dich an die Hand nimmt. Ich hatte einen bmi von 15. und es ist 10 Jahre her. Deshalb kenne ich deinen Weg leider auch nicht. Gute Besserung, nur Mut, mit deiner Einstellung schaffst du das!

Sehr guter Beitrag. Dem schließe ich mich an. 

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16. Dezember 2018 um 12:32
In Antwort auf laura0

Ich bin erwachsen, ich glaube so schnell geht das nicht mit einer zwangseinweisung in Deutschland.
Aber das will ich auch gar nicht abwarten, ich weiß dass jetzt was passieren muss.
Meine Frage war einfach, ob hier jemand Erfahrung mit Kliniken/Therapeuten hat.

Mit einer guten Betreuung durch den Hausarzt bei 31 kg Körpergewicht normalerweise schon. Wie Essgestörte untereinander kommunizieren ist nicht unbedingt zielgerichtet, jedenfalls nicht mit dem Ziel der Gewichtszunahme. Die meisten Kliniken sind ziemlich gut aufgestellt zur Behandlung dieser Erkrankung. Gut wäre es, wenn in der Klinik DBT angeboten wird. Das ist eine Art der Verhaltenstherapie, wobei es darum geht achtsam zu leben, was auch das Essen betrifft und wobei du dazu angeleitet wirst mit dir selbst liebevoll und achtsam umzugehen. Ein Spaziergang wird der Klinikaufenthalt nicht.  Hast du bereits Kontaktdaten? 

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26. Dezember 2018 um 23:28
In Antwort auf laura0

Danke erstmal an alle die sich hier die zeit nehmen. Ich wiege etwa 31 kg bei 1,65m. Das heißt ich muss erst in ein Krankenhaus zum zunehmen bevor mich eine spezialisierte klinik aufnimmt? Wo ist da der Sinn?
Ich möchte ja in Therapie weil ich es selber nicht mehr in den Griff bekomme. 
 

Wie mimimi schon schrieb, sind die 31 kg absolut lebensbedrohlich. Ich weiss dass ;agersüchtige gerne mit dem Sterben "flirten" als Aufmerksamkeitsquelle.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wieso Du mit diesem lebensbedrohlichen Untergewicht nicht schon längst stationär in einer KLINIK bist! Und zwar in einer NORMALEN, denn eine PSychosomatische für Essstörungen, z.B. die Schoen Klinik in Prien, in der ich 2x war vor über 15 Jahren, wird Dich mit 31 kg gar nicht aufnehmen, da Du hier ZUERST Du ein nicht mehr lebensbedrohliches Gewicht erreichen musst, da diese Psychokliniken nicht auf tödliche Herzinfarkte, Herzversagen, Nierenversagen und Schlaganfall (welche Dir mit diesem Gewicht akut DROHEN!) Ich kannd´s Dir nciht deutlich genug sagen!) eingerichtet sind von Ausstattung und Personal her!

Die Psychosomatischen Kliniken dienen nicht in erster Linie der Gewichtszunahme (obwohl auch da bei Magersüchtigen eine gewisse Zunahme pro Woche erwartet wird und wenn die mehrfach nicht erreicht wird (weil z.B. heimlich Sport getrieben wird) erfolgt irgendwann Entlassung), sondern sie soll Dir helfen zu lernen, mit Emotionen und Problemen ANDERS und weniger selbstzerstörerisch umzugehen als mit Hungern, Erbrechen oder Essanfälle/Adiposits.

Warum Dich Dein Hausarzt oder Deine Eltern nicht schon längst wegen Selbstgefährdung eingewiesen haben, ist mir, wie gesagt, ein absolutes Rätsel! Dein Zustand ist akut lebensvedrohlich (Herzversagen!).
Wende Dich an eine Stelle für Essstörungen, die es in jeder grösseren Stadt gibt, die können Krankenhausaufenthalt  einleiten, falls Du selber, Deine Eltern/Ärzte dazu unfähig sind, und danach einen mehrmonatigen aufenthalt in einer Psychosomatischen Klinik, damit Du die URSACHEN Deines Essverhaltens bearbeiten kannst, dies geht ambulant oder stationär, sobald Du einen bestimmten BMI stationär erreicht hast. (ich selbst fand Roseneck in Prien am Chiemsee nicht so toll, irgendwie "zu lasch" für mich, aber das ist Geschmackssache...). Erfahrungeberichte aus Psychosomatiikkliniken für Esstörungen kannst Du ergooglen, gibt genug davon, meine sind wie gesagt schon zu lange her.

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9. Januar um 9:48
In Antwort auf werkoderko

Wie mimimi schon schrieb, sind die 31 kg absolut lebensbedrohlich. Ich weiss dass ;agersüchtige gerne mit dem Sterben "flirten" als Aufmerksamkeitsquelle.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wieso Du mit diesem lebensbedrohlichen Untergewicht nicht schon längst stationär in einer KLINIK bist! Und zwar in einer NORMALEN, denn eine PSychosomatische für Essstörungen, z.B. die Schoen Klinik in Prien, in der ich 2x war vor über 15 Jahren, wird Dich mit 31 kg gar nicht aufnehmen, da Du hier ZUERST Du ein nicht mehr lebensbedrohliches Gewicht erreichen musst, da diese Psychokliniken nicht auf tödliche Herzinfarkte, Herzversagen, Nierenversagen und Schlaganfall (welche Dir mit diesem Gewicht akut DROHEN!) Ich kannd´s Dir nciht deutlich genug sagen!) eingerichtet sind von Ausstattung und Personal her!

Die Psychosomatischen Kliniken dienen nicht in erster Linie der Gewichtszunahme (obwohl auch da bei Magersüchtigen eine gewisse Zunahme pro Woche erwartet wird und wenn die mehrfach nicht erreicht wird (weil z.B. heimlich Sport getrieben wird) erfolgt irgendwann Entlassung), sondern sie soll Dir helfen zu lernen, mit Emotionen und Problemen ANDERS und weniger selbstzerstörerisch umzugehen als mit Hungern, Erbrechen oder Essanfälle/Adiposits.

Warum Dich Dein Hausarzt oder Deine Eltern nicht schon längst wegen Selbstgefährdung eingewiesen haben, ist mir, wie gesagt, ein absolutes Rätsel! Dein Zustand ist akut lebensvedrohlich (Herzversagen!).
Wende Dich an eine Stelle für Essstörungen, die es in jeder grösseren Stadt gibt, die können Krankenhausaufenthalt  einleiten, falls Du selber, Deine Eltern/Ärzte dazu unfähig sind, und danach einen mehrmonatigen aufenthalt in einer Psychosomatischen Klinik, damit Du die URSACHEN Deines Essverhaltens bearbeiten kannst, dies geht ambulant oder stationär, sobald Du einen bestimmten BMI stationär erreicht hast. (ich selbst fand Roseneck in Prien am Chiemsee nicht so toll, irgendwie "zu lasch" für mich, aber das ist Geschmackssache...). Erfahrungeberichte aus Psychosomatiikkliniken für Esstörungen kannst Du ergooglen, gibt genug davon, meine sind wie gesagt schon zu lange her.

Ich bin mittlerweile im Krankenhaus, also alles gut. Danke für eure Antworten.

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9. Januar um 15:21
In Antwort auf laura0

Ich bin mittlerweile im Krankenhaus, also alles gut. Danke für eure Antworten.

Bin erleichtertd as zu hören,d anke für s Update. Dann hoffe ich mal, dass es Dir diesmal langfristig was bringt, wichtig wäre immer ohne Unterbrechung nach den Stationären gleich ine ine ambulante Therapie zu gehen und weiterzumachen.

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