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Therapie bringt mich nicht weiter.. Psyche wird nicht besser.

11. Mai um 2:39 Letzte Antwort: 16. Mai um 9:21

Ich gehe im September bereits seit 2 Jahren zur Therapie, und im ersten Jahr hat es auch wirklich geholfen jemanden zum reden zu haben, aber mittlerweile habe ich das Gefühl es hilft überhaupt nicht. Egal wieviele Gespräche wir führen, oder wieviele Sitzungen wir haben wo wir 'spiele' für die Psyche machen und versuchen dadurch Dinge die mir wiederfahren sind zu verarbeiten, egal wie oft meine Therapeutin mit mir versucht durch tiefe Gespräche  meine tieferen Wunden zu 'bekämpfen'.. warum ich z.b kein Selbstwertgefühl habe, was in meiner Vergangenheit passiert ist etc. Es hilft einfach nicht gegen diesen psychischen Schmerz, und meine Psyche wird einfach nicht besser. Das Problem ist, dass Gefühle wie Enttäuschung und Angst in Bezug auf die Menschen die ich liebe, und meine krasse Verlustangst so wie das Gefühl das ich nichts wert wäre einfach nicht weggehen, ganz egal wie sehr man versucht mit mir darüber zu reden. Ich selber habe natürlich auch schon versucht mit mir selbst im inneren dagegen anzutreten & auch meine Freunde versuchen mir regelmäßig zu sagen wieviel ich ihn bedeute, und versuchen es auch mir durch Taten zu sagen, aber trotzdem bringt es nichts. Statt Trauer und Wut über mich selber Darüber das ich mich hässlich finde, fühle ich nurnoch Gleichgültigkeit. Ich rede nicht mehr mit anderen Menschen darüber, weil es nichts daran ändert das ich mein Körperbau und alles an mir hasse. Ich sehe es mittlerweile als total selbstverständlich an, dass Menschen die mir wichtig sind mich verlassen & verletzen, und jedes Mal wenn ich jemanden kennenlerne fühle ich mich wie eine lebendige Uhr die darauf wartet bis die Zeit um ist und sie gehen. Ich bin erst 18 Jahre alt,und Ich würde sagen das ich bereits psychisch so tief am Abgrund war das es schlimmer nicht mehr gehen würde. Wenn ich von Erwachsenen dinge höre,wie z.b das unser Leben nach der Schule erst anfängt, und wir noch viele Menschen treffen werden die uns bereichern aber auch enttäuschen.. und es noch oft harte Momente im Leben geben wird, wird mir schlecht. Ich bin bereits jetzt schon total emotional ausgelaugt, und mir fällt es jetzt schon schwer aus dem Haus zu gehen, Freunde zu sehen oder Typen an mich ranzulassen.. weil ich sie nur als 'Zeitverschwendung' ansehe.. und davon noch weitere 60/70 Jahre? ich habe kein Bock viele Erfahrungen zu sammeln, im laufe meines Leben attraktive Männer kennenzulernen und ihnen eine Chance so geben oder sonstiges.
Ich habe nie Motivation rauszugehen, oder was mit meinen Freunden zu machen weil ich es psychisch einfach Anstrengend finde, ich bin mittlerweile ein Mensch der kaum noch lacht, und dann ständig ein falsches Lachen oder Lächeln aufzusetzen, damit man sich keine Sorgen über mich macht, oder meine Freunde nicht gelangweilt sind ist halt echt anstrengend auf Dauer. Abgesehen davon das ich dauerhaft so müde und schläfrig bin, dass ich lieber im Bett schlafen möchte als irgendwas zutun. Ich war im vergangenen Jahr öfter weg, z.b bin ich mit meiner Schwester nach Berlin gefahren, oder mit meiner Mutter nach Fuerteventura geflogen, aber ich hatte immer das Gefühl ich kann es nicht richtig genießen. Es war immer als würd ich wie ein leerer Körper ohne Inhalt rumlaufen & die Zeit vor meinen Augen rennt einfach nur. Als würd ich einfach darauf warten das die Zeit um ist. Tag 1 Ich laufe leer rum.. dann aufeinmal ist Tag 3.. 4, und ich nehme es nicht wirklich wahr bis dann der letzte Tag ich und ich mir denke 'ok jetzt gehen wir wieder Nachhause' es macht mich einfach traurig, weil ich wirklich gehofft habe das es mir durch die Therapie besser gehen wird. Aber jetzt hier zu sitzen mit Problemen und Negativen Schmerz der einfach nicht weggehen will, und das Gefühl zu haben damit das restliche Leben noch verbringen zu müssen, ist soo deprimierend.

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12. Mai um 9:57

Liebe Fragestellerin Solche langanhaltende Depressionen müssen sehr belastend sein Mir ging es nach einer Trennung auch eine sehr lange Zeit schlecht und wie du beschrieben hast, habe ich einfach nur vor mich hin "gelebt", lächeln war anstrengend und ich hatte kaum Energie mich mit irgendwem zu treffen. Selbstvertrauen war am A... und ich empfand das Leben einfach nur noch als belastend und schmerzhaft. Ich bin keine Psychologin, aber ich bin überzeugt davon, dass du diese Stimmungen in den Griff bekommen kannst. Bei mir hat es eine lange Zeit gedauert aber nach und nach hat sich mein Gemüt wieder erhellt. Du musst Geduld haben und akzeptieren, dass es dir im Moment nicht gut geht. Hab Vertrauen, dass es wieder bergauf geht! Und das wird es ganz bestimmt. Mir hat meine Therapie damals auch nicht geholfen, ich musste selbst wieder aus dem Loch finden. Heute kann ich dir nicht mehr genau sagen, wann genau oder wieso meine Stimmung wieder besser wurde. Ich weiss nur, dass es Anfangs wieder einzelne Situationen waren, in denen ich mich wieder glücklich fühlte, gefolgt von weiteren Tiefs....aber die glücklichen Momente wurden mehr und mehr, bis sie wieder die Überhand nahmen und der ganze dunkle Schleier über mir sich laaaangsam auflöste. Ich weiss man kann einzelne Situationen nicht vergleichen, aber vielleicht macht es dir Mut, wenn du hörst, dass man durchaus aus diesen dunklen Lebensabschnitten herausfinden kann. Vielleicht hilft es dir auch eine andere Psychologin aufzusuchen? Nimmst du Medikamente und sind deine Eltern und Freunde über deine Depression informiert? Ich wünsche dir alles, alles Liebe Bibi

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12. Mai um 15:24
In Antwort auf goldshawtyx

Ich gehe im September bereits seit 2 Jahren zur Therapie, und im ersten Jahr hat es auch wirklich geholfen jemanden zum reden zu haben, aber mittlerweile habe ich das Gefühl es hilft überhaupt nicht. Egal wieviele Gespräche wir führen, oder wieviele Sitzungen wir haben wo wir 'spiele' für die Psyche machen und versuchen dadurch Dinge die mir wiederfahren sind zu verarbeiten, egal wie oft meine Therapeutin mit mir versucht durch tiefe Gespräche  meine tieferen Wunden zu 'bekämpfen'.. warum ich z.b kein Selbstwertgefühl habe, was in meiner Vergangenheit passiert ist etc. Es hilft einfach nicht gegen diesen psychischen Schmerz, und meine Psyche wird einfach nicht besser. Das Problem ist, dass Gefühle wie Enttäuschung und Angst in Bezug auf die Menschen die ich liebe, und meine krasse Verlustangst so wie das Gefühl das ich nichts wert wäre einfach nicht weggehen, ganz egal wie sehr man versucht mit mir darüber zu reden. Ich selber habe natürlich auch schon versucht mit mir selbst im inneren dagegen anzutreten & auch meine Freunde versuchen mir regelmäßig zu sagen wieviel ich ihn bedeute, und versuchen es auch mir durch Taten zu sagen, aber trotzdem bringt es nichts. Statt Trauer und Wut über mich selber Darüber das ich mich hässlich finde, fühle ich nurnoch Gleichgültigkeit. Ich rede nicht mehr mit anderen Menschen darüber, weil es nichts daran ändert das ich mein Körperbau und alles an mir hasse. Ich sehe es mittlerweile als total selbstverständlich an, dass Menschen die mir wichtig sind mich verlassen & verletzen, und jedes Mal wenn ich jemanden kennenlerne fühle ich mich wie eine lebendige Uhr die darauf wartet bis die Zeit um ist und sie gehen. Ich bin erst 18 Jahre alt,und Ich würde sagen das ich bereits psychisch so tief am Abgrund war das es schlimmer nicht mehr gehen würde. Wenn ich von Erwachsenen dinge höre,wie z.b das unser Leben nach der Schule erst anfängt, und wir noch viele Menschen treffen werden die uns bereichern aber auch enttäuschen.. und es noch oft harte Momente im Leben geben wird, wird mir schlecht. Ich bin bereits jetzt schon total emotional ausgelaugt, und mir fällt es jetzt schon schwer aus dem Haus zu gehen, Freunde zu sehen oder Typen an mich ranzulassen.. weil ich sie nur als 'Zeitverschwendung' ansehe.. und davon noch weitere 60/70 Jahre? ich habe kein Bock viele Erfahrungen zu sammeln, im laufe meines Leben attraktive Männer kennenzulernen und ihnen eine Chance so geben oder sonstiges.
Ich habe nie Motivation rauszugehen, oder was mit meinen Freunden zu machen weil ich es psychisch einfach Anstrengend finde, ich bin mittlerweile ein Mensch der kaum noch lacht, und dann ständig ein falsches Lachen oder Lächeln aufzusetzen, damit man sich keine Sorgen über mich macht, oder meine Freunde nicht gelangweilt sind ist halt echt anstrengend auf Dauer. Abgesehen davon das ich dauerhaft so müde und schläfrig bin, dass ich lieber im Bett schlafen möchte als irgendwas zutun. Ich war im vergangenen Jahr öfter weg, z.b bin ich mit meiner Schwester nach Berlin gefahren, oder mit meiner Mutter nach Fuerteventura geflogen, aber ich hatte immer das Gefühl ich kann es nicht richtig genießen. Es war immer als würd ich wie ein leerer Körper ohne Inhalt rumlaufen & die Zeit vor meinen Augen rennt einfach nur. Als würd ich einfach darauf warten das die Zeit um ist. Tag 1 Ich laufe leer rum.. dann aufeinmal ist Tag 3.. 4, und ich nehme es nicht wirklich wahr bis dann der letzte Tag ich und ich mir denke 'ok jetzt gehen wir wieder Nachhause' es macht mich einfach traurig, weil ich wirklich gehofft habe das es mir durch die Therapie besser gehen wird. Aber jetzt hier zu sitzen mit Problemen und Negativen Schmerz der einfach nicht weggehen will, und das Gefühl zu haben damit das restliche Leben noch verbringen zu müssen, ist soo deprimierend.

Ich weiß, das klingt jetzt wie der nächste psychologische Mainstream-Tipp, aber es kann helfen, sich auf die ganz kleinen Dinge zu konzentrieren, die positiv sind, diese winzig kleinen positiven Dinge gibt es immer, auch wenn alles schlecht zu sein scheint. Daher mein Tipp: Auf Kleinigkeiten konzentrieren.

Versuche dir mal jeden Tag wenigstens 3 Dinge bewusst zu machen, die positiv waren. Das kann einfach nur ein leckeres Essen gewesen sein oder ein Film den du gut fandest, eine Aufgabe zu der du dich motivieren konntest, sei sie noch so klein... oder eben sonstiges. Mit der Zeit kann diese Art der Reflexion dein Bewusstsein für das Gute stärken.

 

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12. Mai um 22:30
In Antwort auf goldshawtyx

Ich gehe im September bereits seit 2 Jahren zur Therapie, und im ersten Jahr hat es auch wirklich geholfen jemanden zum reden zu haben, aber mittlerweile habe ich das Gefühl es hilft überhaupt nicht. Egal wieviele Gespräche wir führen, oder wieviele Sitzungen wir haben wo wir 'spiele' für die Psyche machen und versuchen dadurch Dinge die mir wiederfahren sind zu verarbeiten, egal wie oft meine Therapeutin mit mir versucht durch tiefe Gespräche  meine tieferen Wunden zu 'bekämpfen'.. warum ich z.b kein Selbstwertgefühl habe, was in meiner Vergangenheit passiert ist etc. Es hilft einfach nicht gegen diesen psychischen Schmerz, und meine Psyche wird einfach nicht besser. Das Problem ist, dass Gefühle wie Enttäuschung und Angst in Bezug auf die Menschen die ich liebe, und meine krasse Verlustangst so wie das Gefühl das ich nichts wert wäre einfach nicht weggehen, ganz egal wie sehr man versucht mit mir darüber zu reden. Ich selber habe natürlich auch schon versucht mit mir selbst im inneren dagegen anzutreten & auch meine Freunde versuchen mir regelmäßig zu sagen wieviel ich ihn bedeute, und versuchen es auch mir durch Taten zu sagen, aber trotzdem bringt es nichts. Statt Trauer und Wut über mich selber Darüber das ich mich hässlich finde, fühle ich nurnoch Gleichgültigkeit. Ich rede nicht mehr mit anderen Menschen darüber, weil es nichts daran ändert das ich mein Körperbau und alles an mir hasse. Ich sehe es mittlerweile als total selbstverständlich an, dass Menschen die mir wichtig sind mich verlassen & verletzen, und jedes Mal wenn ich jemanden kennenlerne fühle ich mich wie eine lebendige Uhr die darauf wartet bis die Zeit um ist und sie gehen. Ich bin erst 18 Jahre alt,und Ich würde sagen das ich bereits psychisch so tief am Abgrund war das es schlimmer nicht mehr gehen würde. Wenn ich von Erwachsenen dinge höre,wie z.b das unser Leben nach der Schule erst anfängt, und wir noch viele Menschen treffen werden die uns bereichern aber auch enttäuschen.. und es noch oft harte Momente im Leben geben wird, wird mir schlecht. Ich bin bereits jetzt schon total emotional ausgelaugt, und mir fällt es jetzt schon schwer aus dem Haus zu gehen, Freunde zu sehen oder Typen an mich ranzulassen.. weil ich sie nur als 'Zeitverschwendung' ansehe.. und davon noch weitere 60/70 Jahre? ich habe kein Bock viele Erfahrungen zu sammeln, im laufe meines Leben attraktive Männer kennenzulernen und ihnen eine Chance so geben oder sonstiges.
Ich habe nie Motivation rauszugehen, oder was mit meinen Freunden zu machen weil ich es psychisch einfach Anstrengend finde, ich bin mittlerweile ein Mensch der kaum noch lacht, und dann ständig ein falsches Lachen oder Lächeln aufzusetzen, damit man sich keine Sorgen über mich macht, oder meine Freunde nicht gelangweilt sind ist halt echt anstrengend auf Dauer. Abgesehen davon das ich dauerhaft so müde und schläfrig bin, dass ich lieber im Bett schlafen möchte als irgendwas zutun. Ich war im vergangenen Jahr öfter weg, z.b bin ich mit meiner Schwester nach Berlin gefahren, oder mit meiner Mutter nach Fuerteventura geflogen, aber ich hatte immer das Gefühl ich kann es nicht richtig genießen. Es war immer als würd ich wie ein leerer Körper ohne Inhalt rumlaufen & die Zeit vor meinen Augen rennt einfach nur. Als würd ich einfach darauf warten das die Zeit um ist. Tag 1 Ich laufe leer rum.. dann aufeinmal ist Tag 3.. 4, und ich nehme es nicht wirklich wahr bis dann der letzte Tag ich und ich mir denke 'ok jetzt gehen wir wieder Nachhause' es macht mich einfach traurig, weil ich wirklich gehofft habe das es mir durch die Therapie besser gehen wird. Aber jetzt hier zu sitzen mit Problemen und Negativen Schmerz der einfach nicht weggehen will, und das Gefühl zu haben damit das restliche Leben noch verbringen zu müssen, ist soo deprimierend.

..ich kann es nicht beurteilen,ob Dein Therapeut nicht passend zu Dir ist oder die Art der Therapie.

Hat der Therapeut schon mal dran gedacht,Dich in eine psychosomatische Klinik zu überweisen..wo Dir vielleicht zentrierter und effizienter geholfen werden könnte,mit stat.Aufenthalt?

..es ist traurig,wenn so ein junger Mensch wie Du sich mit psychischen Problemen herumquälen muss.

Dem Vorposter schliesse ich mich an,Du brauchst viel Geduld.

Ist denn niemand in Deiner Familie,der Dir etwas helfen oder Dich ein wenig unterstützen könnte?

Versuch Dich auf kleine Alltagsdinge und positive Erlebnisse etwas mehr zu fokussieren.

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16. Mai um 9:21
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Ich gehe im September bereits seit 2 Jahren zur Therapie, und im ersten Jahr hat es auch wirklich geholfen jemanden zum reden zu haben, aber mittlerweile habe ich das Gefühl es hilft überhaupt nicht. Egal wieviele Gespräche wir führen, oder wieviele Sitzungen wir haben wo wir 'spiele' für die Psyche machen und versuchen dadurch Dinge die mir wiederfahren sind zu verarbeiten, egal wie oft meine Therapeutin mit mir versucht durch tiefe Gespräche  meine tieferen Wunden zu 'bekämpfen'.. warum ich z.b kein Selbstwertgefühl habe, was in meiner Vergangenheit passiert ist etc. Es hilft einfach nicht gegen diesen psychischen Schmerz, und meine Psyche wird einfach nicht besser. Das Problem ist, dass Gefühle wie Enttäuschung und Angst in Bezug auf die Menschen die ich liebe, und meine krasse Verlustangst so wie das Gefühl das ich nichts wert wäre einfach nicht weggehen, ganz egal wie sehr man versucht mit mir darüber zu reden. Ich selber habe natürlich auch schon versucht mit mir selbst im inneren dagegen anzutreten & auch meine Freunde versuchen mir regelmäßig zu sagen wieviel ich ihn bedeute, und versuchen es auch mir durch Taten zu sagen, aber trotzdem bringt es nichts. Statt Trauer und Wut über mich selber Darüber das ich mich hässlich finde, fühle ich nurnoch Gleichgültigkeit. Ich rede nicht mehr mit anderen Menschen darüber, weil es nichts daran ändert das ich mein Körperbau und alles an mir hasse. Ich sehe es mittlerweile als total selbstverständlich an, dass Menschen die mir wichtig sind mich verlassen & verletzen, und jedes Mal wenn ich jemanden kennenlerne fühle ich mich wie eine lebendige Uhr die darauf wartet bis die Zeit um ist und sie gehen. Ich bin erst 18 Jahre alt,und Ich würde sagen das ich bereits psychisch so tief am Abgrund war das es schlimmer nicht mehr gehen würde. Wenn ich von Erwachsenen dinge höre,wie z.b das unser Leben nach der Schule erst anfängt, und wir noch viele Menschen treffen werden die uns bereichern aber auch enttäuschen.. und es noch oft harte Momente im Leben geben wird, wird mir schlecht. Ich bin bereits jetzt schon total emotional ausgelaugt, und mir fällt es jetzt schon schwer aus dem Haus zu gehen, Freunde zu sehen oder Typen an mich ranzulassen.. weil ich sie nur als 'Zeitverschwendung' ansehe.. und davon noch weitere 60/70 Jahre? ich habe kein Bock viele Erfahrungen zu sammeln, im laufe meines Leben attraktive Männer kennenzulernen und ihnen eine Chance so geben oder sonstiges.
Ich habe nie Motivation rauszugehen, oder was mit meinen Freunden zu machen weil ich es psychisch einfach Anstrengend finde, ich bin mittlerweile ein Mensch der kaum noch lacht, und dann ständig ein falsches Lachen oder Lächeln aufzusetzen, damit man sich keine Sorgen über mich macht, oder meine Freunde nicht gelangweilt sind ist halt echt anstrengend auf Dauer. Abgesehen davon das ich dauerhaft so müde und schläfrig bin, dass ich lieber im Bett schlafen möchte als irgendwas zutun. Ich war im vergangenen Jahr öfter weg, z.b bin ich mit meiner Schwester nach Berlin gefahren, oder mit meiner Mutter nach Fuerteventura geflogen, aber ich hatte immer das Gefühl ich kann es nicht richtig genießen. Es war immer als würd ich wie ein leerer Körper ohne Inhalt rumlaufen & die Zeit vor meinen Augen rennt einfach nur. Als würd ich einfach darauf warten das die Zeit um ist. Tag 1 Ich laufe leer rum.. dann aufeinmal ist Tag 3.. 4, und ich nehme es nicht wirklich wahr bis dann der letzte Tag ich und ich mir denke 'ok jetzt gehen wir wieder Nachhause' es macht mich einfach traurig, weil ich wirklich gehofft habe das es mir durch die Therapie besser gehen wird. Aber jetzt hier zu sitzen mit Problemen und Negativen Schmerz der einfach nicht weggehen will, und das Gefühl zu haben damit das restliche Leben noch verbringen zu müssen, ist soo deprimierend.

Ist denn deine Therapeutin auch der Meinung, dass sich nichts tut oder sind es deine eigenen (für Depressionen typische) negativen Gedanken "Ach, das ist dich kein Erfolg."

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