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Therapie?? Ab wann macht es Sinn bzw. ist es mittlerweile in Mode?

22. Mai 2019 um 18:39 Letzte Antwort: 4. Juni 2019 um 23:22

Reichen schon alltägliche überfordernde Situationen, um einenTherapie zu machen bzw. auch die Kindheit aufzuarbeiten?

Habe Angst, ohne "richtiges" Problem vom Therapeuten nicht ernst genommen zu werden oder gar jmd den Platz wegzunehmen, der viel schlimmere Probleme hat.

meint ihr eine Therapie ist mittlerweile Mode?

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22. Mai 2019 um 18:55

Darf man fragen, was denn genau dein Problem ist, welches deiner Ansicht nach die Aufmerksamkeit eines Therapeuten gar nicht wert wäre? Da du mit dem Gedanken spielst in Therapie zu gehen, nehme ich an, das - was auch immer es ist - dich belastet und du gerne lernen würdest damit umzugehen. Man muss nicht immer ein schweres Kindheitstrauma oder schwerste Psychosen haben, um eine Therapie zu machen. Auch "kleinere" Probleme kann man nicht immer alleine lösen, sodass die Meinung eines Fachmanns durchaus hilfreich sein kann. Du kannst dich doch mal ganz unverbindlich an deinen Hausarzt wenden und ihm deine Probleme schildern. Vielleicht empfiehlt dieser dir auch, mal einen Therapeuten aufzusuchen. Wenn es nur ein kleines Problem ist, das sich leicht beheben lässt, dann wird die Therapie auch nicht allzu lange dauern und du musst kein schlechtes Gewissen haben, dass du jemandem den Platz wegnimmst.
Alles Gute.

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23. Mai 2019 um 9:55

Danke Jamie. Bei mir sind es eher alltägliche Unzufiredenheiten (Job, Beziehung, etc.) udn teileweise bin cih einfach überfordert mich manchen Situationen.

ich hab von vielen Freunden gehört, dass es ihnen gut tut, mit einer unabhängigen Person den Alltag zu besprechen. Aber dafür direkt eine Therapie machen?

Und was ist, wenn ich mal nichts zu erzählen hab? 

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23. Mai 2019 um 14:10
In Antwort auf honeybee

Reichen schon alltägliche überfordernde Situationen, um einenTherapie zu machen bzw. auch die Kindheit aufzuarbeiten?

Habe Angst, ohne "richtiges" Problem vom Therapeuten nicht ernst genommen zu werden oder gar jmd den Platz wegzunehmen, der viel schlimmere Probleme hat.

meint ihr eine Therapie ist mittlerweile Mode?

Gibt es ein einfaches und klares Kriterium aus meiner Sicht: vergleiche es mit einer körperlichen Einschränkung.

Würde Dich eine körperliche Einschränkung im gleichen Maße im Alltag beeinflussen - würdest Du da zu Doc gehen und Dich behandeln lassen? Ja? Dann solltest Du es bei der psychischen Situation auch tun. Nein? Dann besteht kein Handlungsbedarf.

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23. Mai 2019 um 20:07
In Antwort auf avarrassterne1

Gibt es ein einfaches und klares Kriterium aus meiner Sicht: vergleiche es mit einer körperlichen Einschränkung.

Würde Dich eine körperliche Einschränkung im gleichen Maße im Alltag beeinflussen - würdest Du da zu Doc gehen und Dich behandeln lassen? Ja? Dann solltest Du es bei der psychischen Situation auch tun. Nein? Dann besteht kein Handlungsbedarf.

sorry. aber die Antwort absurd.

körperliche Schmerzen lassen sich nie mit psychischen Schmerzen vergleichen.
 

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23. Mai 2019 um 20:09
In Antwort auf honeybee

Danke Jamie. Bei mir sind es eher alltägliche Unzufiredenheiten (Job, Beziehung, etc.) udn teileweise bin cih einfach überfordert mich manchen Situationen.

ich hab von vielen Freunden gehört, dass es ihnen gut tut, mit einer unabhängigen Person den Alltag zu besprechen. Aber dafür direkt eine Therapie machen?

Und was ist, wenn ich mal nichts zu erzählen hab? 

wenn du das Bedürfnis verspürst, dann ist das schon mal ein Zeichen dafür, dass du hingehen solltest.

Du brauchst keine Angst zu haben, wenn du mal nichts zu sagen hast. Der Mensch hat immer was zu sagen, und wenn mal der Punkt erreicht ist, wo du meinst alles gesagt zu haben, weiß der/die Therapeut/in schon welche Fragen sie stellen muss, damit es weitergeht ^^

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23. Mai 2019 um 20:37
In Antwort auf jim

sorry. aber die Antwort absurd.

körperliche Schmerzen lassen sich nie mit psychischen Schmerzen vergleichen.
 

Ich bezog mich auch ausdrücklich auf die Einschraenkungen, die man im Alltag hat.

Schmerzen sind per se nicht vergleichbar. Auch körperliche untereinander nicht, zwischen verschiedenen Menschen nicht usw.

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27. Mai 2019 um 15:29
In Antwort auf honeybee

Reichen schon alltägliche überfordernde Situationen, um einenTherapie zu machen bzw. auch die Kindheit aufzuarbeiten?

Habe Angst, ohne "richtiges" Problem vom Therapeuten nicht ernst genommen zu werden oder gar jmd den Platz wegzunehmen, der viel schlimmere Probleme hat.

meint ihr eine Therapie ist mittlerweile Mode?

Hallo honeybee, 

die Kindheit aufzurabeiten , der Schuss kann nach hinten los gehen. Ich kenne Menschen, die sich damit mehr verstrickt als ent-wickelt haben. Viellecht reicht es ja aus, über deine "Themen" mit einem Freund zu sprechen. Zu Frieden kommen, kannst Du nur, wenn Du mit dem JETZT in Frieden bist.  Dazu gibt es einge Tools. Bei Interesse bitte pn. Alles Gute

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28. Mai 2019 um 2:06
In Antwort auf avarrassterne1

Gibt es ein einfaches und klares Kriterium aus meiner Sicht: vergleiche es mit einer körperlichen Einschränkung.

Würde Dich eine körperliche Einschränkung im gleichen Maße im Alltag beeinflussen - würdest Du da zu Doc gehen und Dich behandeln lassen? Ja? Dann solltest Du es bei der psychischen Situation auch tun. Nein? Dann besteht kein Handlungsbedarf.

Kein Handlungsbedarf würde ich nicht sagen. Vielleicht nicht gleich Therapie, aber eine Beratung oder Seelsorge, könnte da schon infrage kommen.
Das ist ein bisschen wie gesunde Ernährung, finde ich. Damit beugt man bestimmten Krankheiten vor.
So sollte man auch psychischen Krankheiten vorbeugen.

Oder wenn man Rückenschmerzen hat. Manchmal sind sie noch nicht sooo schlimm, dass man zum Arzt müsste, aber wenn man zu lange wartet ist das auch nicht gut. 

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4. Juni 2019 um 11:01

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass der Besuch bei einem Therapeuten wirklich gut geeignet ist, über die eigene Situation, die eigenen Bedürfnisse und eigenen Gefühle zu reflektieren. Dabei lernt man sich selbst besser kennen und nimmt auch eigene Muster besser wahr. 

Gerade ein Therapeut vertraut darauf, dass in dir die Lösungen stecken und du bestimmst die tiefe des Gesprächs. Ein Berater hingegen gibt dir eher Tipps. 

Gerade, dass du deine Probleme als von außen lächerlich beschreibst könntest du z. B. mit dem Therapeuten besprechen. 

Es gibt halt verschiedene Therapierichtungen und da musst du halt schauen welche Therapie-Richtung dir am meisten zusagt  

Ich persönlich habe auch keine gravierenden Probleme, werde vom Therapeuten aber sehr ernst genommen und das hat etwas sehr heilsame. 

 

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4. Juni 2019 um 14:34
In Antwort auf honeybee

Reichen schon alltägliche überfordernde Situationen, um einenTherapie zu machen bzw. auch die Kindheit aufzuarbeiten?

Habe Angst, ohne "richtiges" Problem vom Therapeuten nicht ernst genommen zu werden oder gar jmd den Platz wegzunehmen, der viel schlimmere Probleme hat.

meint ihr eine Therapie ist mittlerweile Mode?

Ja ich finde Therapie ist heute in Mode. Ich finde die wenigen Therapieplätze sollte man denjenigen überlassen die es wirklich nötig haben.

Das was du beschreibst ist für mich eher etwas was man mit Freunden und/oder Partner besprechen sollte, aber nicht auf Kosten der Allgemeinheit. Ich wüsste jetzt auch gar nicht unter welcher Diagnose die Krankenkasse dir eine Therapie bezahlen sollte.

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4. Juni 2019 um 15:36
In Antwort auf verdammtlangher

Ja ich finde Therapie ist heute in Mode. Ich finde die wenigen Therapieplätze sollte man denjenigen überlassen die es wirklich nötig haben.

Das was du beschreibst ist für mich eher etwas was man mit Freunden und/oder Partner besprechen sollte, aber nicht auf Kosten der Allgemeinheit. Ich wüsste jetzt auch gar nicht unter welcher Diagnose die Krankenkasse dir eine Therapie bezahlen sollte.

Die Kassenplätze sind generell sehr begrenzt-zumindest in Österreich. Ich habe daher einen Therapeuten der noch unter Supervision steht (letzte Phase der Ausbildung zum Therapeuten). Daher ist er nicht so teuer wie andere Therapeuten, ist aber sozusagen schon fertig ausgebildet in seiner Therapierichtung.

Finde das geht dann finanziell gut und ich z. B. nur 14-tägig hingehe. 
 

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4. Juni 2019 um 19:12
In Antwort auf honeybee

Reichen schon alltägliche überfordernde Situationen, um einenTherapie zu machen bzw. auch die Kindheit aufzuarbeiten?

Habe Angst, ohne "richtiges" Problem vom Therapeuten nicht ernst genommen zu werden oder gar jmd den Platz wegzunehmen, der viel schlimmere Probleme hat.

meint ihr eine Therapie ist mittlerweile Mode?

Ich will auch schon lange, aber traue mich aus deinen genannten Gründen auch nicht ;(

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4. Juni 2019 um 21:04
In Antwort auf mondichin

Ich will auch schon lange, aber traue mich aus deinen genannten Gründen auch nicht ;(

Probiers einfach mal ein paar mal aus. Dann siehst du es eh. Gerade wenn der Alltag stressig ist, ist es oft schwer inne zu halten und zu schauen was man eigentlichen selbst gerade braucht. Kein Therapeut wird sagen, dass deine Probleme einer Therapie nicht wert sind. Rational gesehen ist es eine Dienstleistung für die der Therapeut bezahlt wird. Therapeuten sind auch nur Menschen, glaube nicht dass es so toll für Therapeuten ist wenn sie nur die harten Fälle betreuen, das belastet auch stark. 
Also denke es ist in jedem Fall und für jeden einzelnen passend einen Therapeuten aufzusuchen, wenn man das selbst gerne möchte.
 

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4. Juni 2019 um 21:25
In Antwort auf rickie_18246435

Probiers einfach mal ein paar mal aus. Dann siehst du es eh. Gerade wenn der Alltag stressig ist, ist es oft schwer inne zu halten und zu schauen was man eigentlichen selbst gerade braucht. Kein Therapeut wird sagen, dass deine Probleme einer Therapie nicht wert sind. Rational gesehen ist es eine Dienstleistung für die der Therapeut bezahlt wird. Therapeuten sind auch nur Menschen, glaube nicht dass es so toll für Therapeuten ist wenn sie nur die harten Fälle betreuen, das belastet auch stark. 
Also denke es ist in jedem Fall und für jeden einzelnen passend einen Therapeuten aufzusuchen, wenn man das selbst gerne möchte.
 

Habe soviel Angst mich meinen Problemen zu stellen Hab es schon zweimal probiert bin aber jedes Mal an Therapeuten geraten die so gar nicht zu mir gepasst haben, habe mich von beiden nicht ernstgenommen gefühlt.

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4. Juni 2019 um 21:34
In Antwort auf mondichin

Habe soviel Angst mich meinen Problemen zu stellen Hab es schon zweimal probiert bin aber jedes Mal an Therapeuten geraten die so gar nicht zu mir gepasst haben, habe mich von beiden nicht ernstgenommen gefühlt.

Weißt du noch welche Therapierichtung deine Therapeuten hatten? 

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4. Juni 2019 um 22:17

Vor 4 Jahren war ich bei einem Kidner und Jugendpsychologen von Vitos der hat das aber als Jugendlichelaune abgetan, vor 2 Jahren bei einem Psychologen welcher mich von obenherab betrachtet hat und meiner Meinung nach mich viel zu kindlich behandelt hat, bei ihm war ich nicht mehr weil er sagte ich soll zu einem Psychater gehen aber eine neue Überweisung bei meinem Hausarzt zu holen habe ich nicht geschafft.

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4. Juni 2019 um 22:42
In Antwort auf mondichin

Vor 4 Jahren war ich bei einem Kidner und Jugendpsychologen von Vitos der hat das aber als Jugendlichelaune abgetan, vor 2 Jahren bei einem Psychologen welcher mich von obenherab betrachtet hat und meiner Meinung nach mich viel zu kindlich behandelt hat, bei ihm war ich nicht mehr weil er sagte ich soll zu einem Psychater gehen aber eine neue Überweisung bei meinem Hausarzt zu holen habe ich nicht geschafft.

Psychologen haben in der Regel keine therapeutische Ausbildung. Sie können Diagnosen stellen, aber nicht behandeln. Psychiater sind Fachärzte, das bedeutet ihre Grundlage ist die Medizin. Sie gehen also eher in die biologischen/körperliche Behandlungsmethode (Tabletten). Die dritte Berufsgruppe sind Therapeuten, die haben aber wiederum unterschiedliche Ansätze.

Ich war z. B. im Rahmen einer Ausbildung bei einem Therapeuten, bei dem ich mich gar nicht wohl gefühlt habe. Jetzt habe ich eine Therapeuten der den personenzentrierten Ansatz hat (Rogers) und finde es für mich sehr passend. 

Es kann dich zum Teil wirklich sehr unterschiedliches bei einem Therapeuten erwarten, je nach Ansatz. 

Gibt z. B. Verhaltenstherapeuten, Psychoanalytiker, Psychodrama, systemische Therapie, personenzentrierte Therapie,.... 
 

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4. Juni 2019 um 22:46
In Antwort auf rickie_18246435

Psychologen haben in der Regel keine therapeutische Ausbildung. Sie können Diagnosen stellen, aber nicht behandeln. Psychiater sind Fachärzte, das bedeutet ihre Grundlage ist die Medizin. Sie gehen also eher in die biologischen/körperliche Behandlungsmethode (Tabletten). Die dritte Berufsgruppe sind Therapeuten, die haben aber wiederum unterschiedliche Ansätze.

Ich war z. B. im Rahmen einer Ausbildung bei einem Therapeuten, bei dem ich mich gar nicht wohl gefühlt habe. Jetzt habe ich eine Therapeuten der den personenzentrierten Ansatz hat (Rogers) und finde es für mich sehr passend. 

Es kann dich zum Teil wirklich sehr unterschiedliches bei einem Therapeuten erwarten, je nach Ansatz. 

Gibt z. B. Verhaltenstherapeuten, Psychoanalytiker, Psychodrama, systemische Therapie, personenzentrierte Therapie,.... 
 

Ich brauch ne Verhaltenstherapie  

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4. Juni 2019 um 22:47
In Antwort auf mondichin

Ich brauch ne Verhaltenstherapie  

Glaub ich zumindest ;D

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4. Juni 2019 um 22:47
In Antwort auf mondichin

Glaub ich zumindest ;D

Man soll ja keine Selbstdiagnosen stellen 😅

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4. Juni 2019 um 23:16
In Antwort auf mondichin

Man soll ja keine Selbstdiagnosen stellen 😅

Naja ist eher Geschmackssache

Verhaltenstherapie setzt an der Gegenwart an und versucht möglichst schnell eine Verbesserung deines momentanen Zustands zu erreichen. Verhaltenstherapie basiert auf lerntheoretischen Konzepten/Theorien.

Falls dir das die Entscheidung erleichtert 

Personenzentrierte Gesprächstherapie arbeitet hauptsächlich mit Wertschätzung. Sie basiert auf einem ganzheitlichen Menschenbild. 

^^

Psychoanalyse ist eine sehr aufwendige Therapieform. Hier wird von einem Unbewussten ausgegangen.

... 

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4. Juni 2019 um 23:22
In Antwort auf rickie_18246435

Naja ist eher Geschmackssache

Verhaltenstherapie setzt an der Gegenwart an und versucht möglichst schnell eine Verbesserung deines momentanen Zustands zu erreichen. Verhaltenstherapie basiert auf lerntheoretischen Konzepten/Theorien.

Falls dir das die Entscheidung erleichtert 

Personenzentrierte Gesprächstherapie arbeitet hauptsächlich mit Wertschätzung. Sie basiert auf einem ganzheitlichen Menschenbild. 

^^

Psychoanalyse ist eine sehr aufwendige Therapieform. Hier wird von einem Unbewussten ausgegangen.

... 

Danke 🥺 werd wohl doch wieder nur bis zu nächsten Katastrophe abwarten bevor ich wieder mit dem Gedanken liebäugle das ich vielleicht doch Hilfe brauch.

Liebe TE tut mir leid das ich so in deine Frage geplatzt bin. Aber wie du siehst bist du nicht die einzige die mit dem Gedanken spielt sich Unterstützung zu suchen und Angst davor hat 😅

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