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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Täglich (Fr)Essattacken

Letzte Nachricht: 26. Dezember 2017 um 12:54
F
feikje_11960057
23.12.17 um 0:28

Hi Leute, dieses Thema ist hier bestimmt schon ganz oft. Leider finde ich nichts passendes auf mich betreffend zu dem Thema und wollte euch einmal fragen.

Zu mir: Ich habe nach einem Jahr lang Kalorien zählen und intensiven Sport abgemagerte „muskulöse“ 49 Kilo auf die Waage gebracht bei 1,68. Nachdem ich von allen Seiten bequatscht wurde und mich selbst nicht mehr wohlgefühlt habe, habe ich versucht zuzunehmen. Nur doof dass so etwas nicht klappt wenn man weiter macht wie bisher  
Durch meine „Unterernährung“ lag ich auch mit neurologischen Ausfällen im Krankenhaus. Untersuchungen haben keine Ergebnisse liefern können - logisch.

Jetzt nach zwei Monaten leide ich seit zwei Wochen unter täglichen Essattacken. Ich schwöre mir jedes mal, dass es das letzte mal war, aber immer wieder kommen 10.000 Kalorien zusammen. Teilweise auch mit Retour verbunden  Ich bringe mittlerweile 56-57(?) Kilo auf die Waage. Aber das kann doch nicht alles Fett sein?  Oder etwa doch?

Habt ihr eine Idee, wie ich es schaffe, Strategien zu entwickeln und sie dann auch WIRKLICH umsetze? Ich habe schon versucht mir einen Tee zu machen, aber in der Zeit wo der zieht hab ich schon das nächste in der Hand. Spazieren gehen klappt nur so lang bis ich wieder zu Hause bin. Sport kann ich mich sehr schlecht motivieren, obwohl ich es immer sehr gerne gemacht habe, da ich momentan stark Antriebslos bin durch eine depressive Erkrankung.
Darüber reden hilft auch nicht wirklich sondern macht es nur noch schlimmer. Ich gehe aber offen damit um und versuche mich auch stoppen zu lassen. Eine Behandlung bezüglich Depression und Esstörung steht bevor , aber bis dahin bräuchte ich ein paar Tipps! Kann mir jemand helfen? ​

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C
coskun_11989246
26.12.17 um 12:54

Also, da ich selbst vor zehn Jahren wegen Anorexie stationär behandelt wurde, ist mir vor allem eines klar geworden: erst muss die Ausnüchterung kommen (das Weg von der Sucht), damit Ratschläge dann greifen können. Ich war wirklich spindeldürr nach der Klinik, aber in meinem Kopf hat sich ein großer Schritt getan. Danach habe ich immer, wenn ich Angst hatte, rückfällig zu werden, einen guten Freund angerufen und mit ihm darüber gesprochen. Das wäre ich deinem Fall vor einer Ess- oder Hungerattacke. Außerdem wurde mir damals von meiner Therapeutin geraten, auszuziehen (ich war 20) und einem geregelten Alltag nachzugehen. Mach aber erstmal eine Therapie , dann wird Sich schon einiges lichten.

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