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Tablettensucht

16. März 2004 um 21:01 Letzte Antwort: 2. September 2005 um 23:37

Ich hab seit Jahren Panikattacken und Angstzustände, und nehme Antidepressiva und Beruhigungstabletten.
Die Antidepressiva und die Therapie die ich mache haben langsam ihre Wirkung gezeigt und mir gehts schon sehr viel besser.
Nun bin ich aber von den Beruhigungstabletten abhängig geworden und weiß nicht mehr wie ich davon loskommen soll. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Habt ihr vielleicht Tipps, oder Links zu nützlichen Seiten? Danke auf jeden Fall!

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16. März 2004 um 23:57

Tablettensucht

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16. März 2004 um 23:58

Tablettensucht
Mein Rat wäre: Abdosierung.
Nehme nach und nach 1 oder 1/2 Tablette weniger.
Wenn das nicht funktioniert, dann kommt eine
stationäre Entgiftung im Krankenhaus/Klinik in Frage.
Für jede Region gibt es ein zuständiges Krankenhaus/eine Klinik mit Entgiftungsstation.
Die haben Erfahrung, weil es an der Zahl viele Fälle von Tablettenmissbrauch gibt.
Ob eine stationäre Entgiftung in Frage kommt, erfährst du bei (d)einen Arzt, Krankenkasse, bei der Drogenberatung und bei diesen Krankenhaus-Stationen selbst.
Das ist ja auch eine Frage, die du mit Dir selbst abklären musst
- ob dein Konsum so hoch ist, daß du entziehen musst oder ob es eher eine Entwöhnung ist.
Die Selbsthilfe mit dem Abdosieren ist erstmal ein Versuch wert. Vielleicht hast Du Leute, die dich unterstützen können mit Gesprächen ?


Du kannst auch den Entzug von einen Arzt/einer Ärztin anleiten und begleiten lassen. Das kann ein ambulanter Entzug.

Das sind ein paar Vorschläge

von Herrn Rossi

Viel Erfolg ! Und tu was gegen die Sucht.
Wenn Du es jetzt nicht machst,
wird es später noch schwieriger davon
loszukommen und das Risiko von
gesundheitl. Folgeschäden ist noch größer.

Da ich nicht aus eigener Erfahrung spreche
bleibt abzuwarten, welche guten Tipps
noch andere haben, die vielleicht aus eigener Erfahrung sprechen ...und es gibt sicherlich
viele Möglichkeiten, das Problem anzugehen und zu lösen.



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27. März 2004 um 16:21
In Antwort auf hai_12180910

Tablettensucht
Mein Rat wäre: Abdosierung.
Nehme nach und nach 1 oder 1/2 Tablette weniger.
Wenn das nicht funktioniert, dann kommt eine
stationäre Entgiftung im Krankenhaus/Klinik in Frage.
Für jede Region gibt es ein zuständiges Krankenhaus/eine Klinik mit Entgiftungsstation.
Die haben Erfahrung, weil es an der Zahl viele Fälle von Tablettenmissbrauch gibt.
Ob eine stationäre Entgiftung in Frage kommt, erfährst du bei (d)einen Arzt, Krankenkasse, bei der Drogenberatung und bei diesen Krankenhaus-Stationen selbst.
Das ist ja auch eine Frage, die du mit Dir selbst abklären musst
- ob dein Konsum so hoch ist, daß du entziehen musst oder ob es eher eine Entwöhnung ist.
Die Selbsthilfe mit dem Abdosieren ist erstmal ein Versuch wert. Vielleicht hast Du Leute, die dich unterstützen können mit Gesprächen ?


Du kannst auch den Entzug von einen Arzt/einer Ärztin anleiten und begleiten lassen. Das kann ein ambulanter Entzug.

Das sind ein paar Vorschläge

von Herrn Rossi

Viel Erfolg ! Und tu was gegen die Sucht.
Wenn Du es jetzt nicht machst,
wird es später noch schwieriger davon
loszukommen und das Risiko von
gesundheitl. Folgeschäden ist noch größer.

Da ich nicht aus eigener Erfahrung spreche
bleibt abzuwarten, welche guten Tipps
noch andere haben, die vielleicht aus eigener Erfahrung sprechen ...und es gibt sicherlich
viele Möglichkeiten, das Problem anzugehen und zu lösen.



Hallo Herr Rossi,
Ihre Ratschläge sind vernünftig, und Sie haben Recht. Ich selbst habe vor vielen Jahren eine Entziehung von Tabletten (Valium, Meprobamat) in einer Nervenklinik (geschlossene Abteilung) gemacht. Nach 3 Wochen war alles vorüber, und ich wurde wieder nach Hause entlassen. Diese 3 Wochen waren hart, denn man hat mir keinerlei Medikamente verabreicht. Die Entzugserscheinungen waren enorm, aber ich habe sie überstanden.

Viele Grüße von Barbara

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2. September 2005 um 14:48

Sucht
hallo sunnyone
ich weiss nicht ob es dir wirklich hilft aber mir ging es ähnlich,ich hatte panikattaken und angstzustände am schlimmsten wurde es abends ich habe vor angst keine luft bekommen es kahm immer ohne grund ,ich nahm da gegen schmerz tabletten sehr starke mit der zeit wurde ich auch abhängig 3jahre .ich hab mich selbst unter enzug gesetzt und danach stelte sich raus das ich eine schildrüsen unterfunktion hatte da her die angst zustände und die panik,mann kann sich das nicht vorstellen das es davon kommt aber es war so,jetzt bekomme ich tabletten für dies schildrüse und mir geht es gut.

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2. September 2005 um 23:37
In Antwort auf hai_12180910

Tablettensucht
Mein Rat wäre: Abdosierung.
Nehme nach und nach 1 oder 1/2 Tablette weniger.
Wenn das nicht funktioniert, dann kommt eine
stationäre Entgiftung im Krankenhaus/Klinik in Frage.
Für jede Region gibt es ein zuständiges Krankenhaus/eine Klinik mit Entgiftungsstation.
Die haben Erfahrung, weil es an der Zahl viele Fälle von Tablettenmissbrauch gibt.
Ob eine stationäre Entgiftung in Frage kommt, erfährst du bei (d)einen Arzt, Krankenkasse, bei der Drogenberatung und bei diesen Krankenhaus-Stationen selbst.
Das ist ja auch eine Frage, die du mit Dir selbst abklären musst
- ob dein Konsum so hoch ist, daß du entziehen musst oder ob es eher eine Entwöhnung ist.
Die Selbsthilfe mit dem Abdosieren ist erstmal ein Versuch wert. Vielleicht hast Du Leute, die dich unterstützen können mit Gesprächen ?


Du kannst auch den Entzug von einen Arzt/einer Ärztin anleiten und begleiten lassen. Das kann ein ambulanter Entzug.

Das sind ein paar Vorschläge

von Herrn Rossi

Viel Erfolg ! Und tu was gegen die Sucht.
Wenn Du es jetzt nicht machst,
wird es später noch schwieriger davon
loszukommen und das Risiko von
gesundheitl. Folgeschäden ist noch größer.

Da ich nicht aus eigener Erfahrung spreche
bleibt abzuwarten, welche guten Tipps
noch andere haben, die vielleicht aus eigener Erfahrung sprechen ...und es gibt sicherlich
viele Möglichkeiten, das Problem anzugehen und zu lösen.



Hallo
ich bin schmerzmittelabhängig. habe immer kopfschmerzen. deswegen. natürlich kenne ich auch diesen teufelskreis. aber ich habe noch nicht gelernt, wie ich ohne mit dem schmerz lerne zu leben. habe immer angst, das ich das dann nicht schaffe. richtig schlimme kopfschmerzen ist was furchtbares. aber ich werde mich demnächst in therapie begeben.
und zu dem antidepressiva: ich habe es folgendermaßen gemacht.erst eine zeitlang (monat)nur aponal(abends)dann habe ich die dosis, die bei mir ohnehin niedrig war verringert.das über 4 wochen hin.habe aber zeitgleich mit dem fluctin morgens angefangen. habe da aponal dann abgesetzt und keine absetzungserscheinungen gehabt.dann habe ich das fluctin noch über 2 monate genommen und die dosis minimiert.jetzt bin ich seit 4wochen frei davon.und es geht ohne diese tabletten. nur noch nicht ohne schmerzmittel.

anne

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