Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Suizidgedanken und Magersucht bin am Ende

10. Dezember 2020 um 4:38 Letzte Antwort: 11. Dezember 2020 um 11:17

Hallo ihr Lieben 
Ich habe einen Rückfall in meiner Magersucht, wiege gerade bei 170 46kg. Hier zu Hause ist es deswegen gerade sehr stressig. Jeder macht sich Sorgen und jedem geht es schlecht. Jetzt habe ich auch wieder Suizidgedanken weil ich denke, dass jeder besser ohne mich dran wäre. Vor ein paar Tagen redete ich mit meiner Schwiegermama darüber und sie sagt, dass sie dies egoistisch findet wenn ich wirklich daran denken sollte mir etwas anzutun, weil ich weiß, dass sich ihr Mann erhangen hat. Das tat mir sehr sehr weh, auch wenn ich diese Aussage ein Stück weit verstehen kann.
Jeder würde mich gern im Krankenhaus sehen, aber da kann auch nicht viel gemacht werden, da ich 34 bin und mein BMI bei 16 liegt.
Man sagte mir gestern noch, dass ich für unsen 5 Monate alten Sohn vernünftig sein soll und dass meine Schwiegermutter echt wütend ist, dass ich mir nicht helfen lassen will(bezüglich des Krankenhaus)
Für mich kommt es absolut nicht in Frage, denn dank Corona kann mich keiner begleiten und besuchen, ich sehe meinen Ehemann und meinen Sohn nicht. Zumal wenn ich alles ablehne, kann das Krankenhaus auch nichts machen. Klinik bin ich auf einer Warteliste, allerdings Wartezeit 6 bis 10 Monate.
Die Äußerungen meiner Schwiegermama führen bei mir verstärkt zu Suizidgedanken. Habt ihr Tipps für mich? 

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10. Dezember 2020 um 7:25

Das Krankenhaus ist meiner Meinung nach nicht die Lösung. Wie du sagst, du wärst da isoliert und das würde dir wohl nicht gut tun. Ausserdem ist da eher psychologische Hilfe nötig, als medizinische.

Ich bin mir auch sicher, dass es nicht für "alle" besser wäre, wenn du nicht mehr da wärst. Deine Familie braucht dich!

Du solltest mit deinem Hausarzt reden und möglichst schnell psychologische Hilfe bekommen. Ich hoffe deine Familie steht da zu dir, denn gemeinsamer ist es leichter!      

Die besten Wünsche!

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10. Dezember 2020 um 7:42
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Hallo ihr Lieben 
Ich habe einen Rückfall in meiner Magersucht, wiege gerade bei 170 46kg. Hier zu Hause ist es deswegen gerade sehr stressig. Jeder macht sich Sorgen und jedem geht es schlecht. Jetzt habe ich auch wieder Suizidgedanken weil ich denke, dass jeder besser ohne mich dran wäre. Vor ein paar Tagen redete ich mit meiner Schwiegermama darüber und sie sagt, dass sie dies egoistisch findet wenn ich wirklich daran denken sollte mir etwas anzutun, weil ich weiß, dass sich ihr Mann erhangen hat. Das tat mir sehr sehr weh, auch wenn ich diese Aussage ein Stück weit verstehen kann.
Jeder würde mich gern im Krankenhaus sehen, aber da kann auch nicht viel gemacht werden, da ich 34 bin und mein BMI bei 16 liegt.
Man sagte mir gestern noch, dass ich für unsen 5 Monate alten Sohn vernünftig sein soll und dass meine Schwiegermutter echt wütend ist, dass ich mir nicht helfen lassen will(bezüglich des Krankenhaus)
Für mich kommt es absolut nicht in Frage, denn dank Corona kann mich keiner begleiten und besuchen, ich sehe meinen Ehemann und meinen Sohn nicht. Zumal wenn ich alles ablehne, kann das Krankenhaus auch nichts machen. Klinik bin ich auf einer Warteliste, allerdings Wartezeit 6 bis 10 Monate.
Die Äußerungen meiner Schwiegermama führen bei mir verstärkt zu Suizidgedanken. Habt ihr Tipps für mich? 

Seit wann bist du magersüchtig? Warum denkst du, bist du magersüchtig?
Was sagt dein Mann dazu? Was sagt deine Familie dazu? Wie sieht euer Alltag aus, arbeitest du? Habt ihr finanzielle Sorgen?

Such dir eine Selbsthilfegruppe im Internet. Belese dich selbst im Netz.

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10. Dezember 2020 um 9:14

Tu es nicht für die andren iss für dich.

Es abhängig von den andren oder auch deinen Lebensumständen zu machen wird dich nicht weiter bringen. 

Es ist egoistisch von den andren dich ins Krankenhaus zu schicken als selber Hand anzulegen. Und dich zu unterstützen jemanden Egoismus vorzuwerfen der nur in dieser Situation ist weil die andren sich nicht beherrschen können. 

Wenn es dir schlecht geht weil Andre sich nur Sorgen machen anstatt fürsorglich mit dir umzugehen. 

Sorgen machen aber nicht Handeln sondern dich auch noch abschieben. 
Wie sollst du gesund werden wenn du immer abgelehnt wirst. 

Die wissen weniger was gut für dich ist als du selbst. 

Die Suizid Gedanken können ebend von dieser Sorge ausgelöst werden. 
Ein Empathischer fürsorglicher Mensch 
Der immer mit der Sorge von andren konfrontiert wird, wird affektiert und über nimmt die Handlung der Sorge. 
Also du willst die Sorgen abbauen oder die Ursache der Sorge beheben (hier stehst du im Mittelpunkt) da kommt ich löse das aus Gefühl hoch. 

Wer sich Sorgen macht soll auch für seine Sorge handeln. 

Sie sehen aber nur die Möglichkeit auf dich einzureden anstatt zufüttern oder sich zu kümmern oder dich mal zu versorgen. 

Um ihre Sorge abzubauen wollen sie dich in gute Hände abgeben ohne zu wissen das sie auch mal die eigenen nutzen können. 

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10. Dezember 2020 um 10:06
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Tu es nicht für die andren iss für dich.

Es abhängig von den andren oder auch deinen Lebensumständen zu machen wird dich nicht weiter bringen. 

Es ist egoistisch von den andren dich ins Krankenhaus zu schicken als selber Hand anzulegen. Und dich zu unterstützen jemanden Egoismus vorzuwerfen der nur in dieser Situation ist weil die andren sich nicht beherrschen können. 

Wenn es dir schlecht geht weil Andre sich nur Sorgen machen anstatt fürsorglich mit dir umzugehen. 

Sorgen machen aber nicht Handeln sondern dich auch noch abschieben. 
Wie sollst du gesund werden wenn du immer abgelehnt wirst. 

Die wissen weniger was gut für dich ist als du selbst. 

Die Suizid Gedanken können ebend von dieser Sorge ausgelöst werden. 
Ein Empathischer fürsorglicher Mensch 
Der immer mit der Sorge von andren konfrontiert wird, wird affektiert und über nimmt die Handlung der Sorge. 
Also du willst die Sorgen abbauen oder die Ursache der Sorge beheben (hier stehst du im Mittelpunkt) da kommt ich löse das aus Gefühl hoch. 

Wer sich Sorgen macht soll auch für seine Sorge handeln. 

Sie sehen aber nur die Möglichkeit auf dich einzureden anstatt zufüttern oder sich zu kümmern oder dich mal zu versorgen. 

Um ihre Sorge abzubauen wollen sie dich in gute Hände abgeben ohne zu wissen das sie auch mal die eigenen nutzen können. 

Wow der Text hat mich umgehauhen

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10. Dezember 2020 um 12:31
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Tu es nicht für die andren iss für dich.

Es abhängig von den andren oder auch deinen Lebensumständen zu machen wird dich nicht weiter bringen. 

Es ist egoistisch von den andren dich ins Krankenhaus zu schicken als selber Hand anzulegen. Und dich zu unterstützen jemanden Egoismus vorzuwerfen der nur in dieser Situation ist weil die andren sich nicht beherrschen können. 

Wenn es dir schlecht geht weil Andre sich nur Sorgen machen anstatt fürsorglich mit dir umzugehen. 

Sorgen machen aber nicht Handeln sondern dich auch noch abschieben. 
Wie sollst du gesund werden wenn du immer abgelehnt wirst. 

Die wissen weniger was gut für dich ist als du selbst. 

Die Suizid Gedanken können ebend von dieser Sorge ausgelöst werden. 
Ein Empathischer fürsorglicher Mensch 
Der immer mit der Sorge von andren konfrontiert wird, wird affektiert und über nimmt die Handlung der Sorge. 
Also du willst die Sorgen abbauen oder die Ursache der Sorge beheben (hier stehst du im Mittelpunkt) da kommt ich löse das aus Gefühl hoch. 

Wer sich Sorgen macht soll auch für seine Sorge handeln. 

Sie sehen aber nur die Möglichkeit auf dich einzureden anstatt zufüttern oder sich zu kümmern oder dich mal zu versorgen. 

Um ihre Sorge abzubauen wollen sie dich in gute Hände abgeben ohne zu wissen das sie auch mal die eigenen nutzen können. 

das finde ich jetzt enorm grenzwertig. Vorsichtig formuliert.

Die TE ist in akuter Lebensgefahr. In einer krankheitsbedingten akuten Lebensgefahr. Die Angehörigen, Freunde, ... sind Laien, keine Ärzte. 
Wenn schon Lebensgefahr besteht, dann sollten da keine Laien herumpfuschen. Bei einer seelischen Erkrankung genauso wenig wie bei bei einer körperlichen, denn da kann man als Laie auch genauso viel falsch wie richtig machen.

Jemandem, der auf Grund einer Krankheit in akuter Lebensgfahr ist, kann man als Laie nur und ausschließlich ins Krankenhaus schicken. Alles andere ist aus meiner Sicht dumm, fahrlässig und verantwortungslos. Völlig egal, um welche Erkrankung es sich handelt.

Davon unabhängig hat natürlich jeder Patient das Recht, jede Behandlung, auch den Arztbesuch abzulehnen. Auch in Lebensgefahr aus meiner Sicht, auch wenn es rechtlich dann grenzwertig wird - aber auch dann sind nicht die Menschen im Umfeld in der Pflicht statt dessen zu übernehmen.

@TE: es gibt auch andere Optionen. Ambulant oder teilstationär u.a.
Aber auch dafür musst Du als erstes zu einem Facharzt. Umgehend. Also nicht "einen Termin in 5 Monaten geben lassen" sondern klarstellen, dass Du JETZT Hilfe brauchst. SOFORT.
 

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10. Dezember 2020 um 13:13

Ja umso wichtiger das sie weiß woran es liegt. 

Bei aller nächsten Liebe hier wird ein Mensch in den Tod getrieben... 

Zwar unbewusst aber dennoch getrieben. 

Du musst doch für das Kind usw usw. 

So wirds nicht besser... Guck dir die Rückfall Quoten an. 

Alle laden bei ihr ab Sorgen Zweifel etc. 

Das der eigene antrieb zum Essen fehlt ist kein Wunder. 

Sie wird immer wieder in eine abhängigkeit gedrückt. 

Ihr wird immer wieder was aufgebürdet und eingeredet. 

Bei dem Druck von Aussen würdest Du Dir auch diese Gedanken machen. 

Zumal sie ihn nicht mal mehr draußen halten kann. 

Du musst musst musst weil wir das sagen. 

Ich kann auch auf euch scheissen bin ohne euch besser dran. 

Grenzwertig ggf aber immer noch die Wahrheit... 

An die Te 
Schreib mir ne pn  wenne magst komm ich zu dir dann können wir reden und ich mach dir was zu essen wenn du magst. Anscheinend hört dir keiner zu...
 

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10. Dezember 2020 um 13:33
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Ja umso wichtiger das sie weiß woran es liegt. 

Bei aller nächsten Liebe hier wird ein Mensch in den Tod getrieben... 

Zwar unbewusst aber dennoch getrieben. 

Du musst doch für das Kind usw usw. 

So wirds nicht besser... Guck dir die Rückfall Quoten an. 

Alle laden bei ihr ab Sorgen Zweifel etc. 

Das der eigene antrieb zum Essen fehlt ist kein Wunder. 

Sie wird immer wieder in eine abhängigkeit gedrückt. 

Ihr wird immer wieder was aufgebürdet und eingeredet. 

Bei dem Druck von Aussen würdest Du Dir auch diese Gedanken machen. 

Zumal sie ihn nicht mal mehr draußen halten kann. 

Du musst musst musst weil wir das sagen. 

Ich kann auch auf euch scheissen bin ohne euch besser dran. 

Grenzwertig ggf aber immer noch die Wahrheit... 

An die Te 
Schreib mir ne pn  wenne magst komm ich zu dir dann können wir reden und ich mach dir was zu essen wenn du magst. Anscheinend hört dir keiner zu...
 

nun, wenn die Ärzte halten, was sie versprechen, wird der TE in einer Therapie der Weg da heraus gezeigt. Vom Umfeld gerade in dem Falle bestimmt nicht.

Und ja, ich kenne die Nummer selbst zur Genüge. Auch wenn bei mir tunlichst nahezu niemand etwas davon gewußt hat, wenn ich Suizid-Gedanken hatte. In den letzten Jahren mein Mann, bei dem wußte ich aber, dass es von ihm keiner erfährt - und sonst niemand. Unter anderem weil ich weiß, dass der Rest mir eh nicht helfen kann, ich zu einprägsame Erfahrungen mit "will sich nur wichtig machen / Mitleid fischen" in der Jugend gemacht habe (laange her, aber nie vergessen) und ich nicht noch mehr Druck brauchte an der Stelle. Ehrlich, Leute, einen SCHEISS MUSS ICH! "Du musst" ist der Weg ZU Problemen, nicht der Weg hinaus.

Ist mir alles klar. Trotzdem ist das einzig sinnvolle, was nahestende Menschen an der Stelle tun können: den Weg ins Krankenhaus schmackhaft machen. Die Art und Weise, WIE sie das hier tun... tja, vermutlich die einzige, die sie können.

Allein zu schaffen ist das - wenn man den Weg kennt und selbst dann ist es kein Zuckerschlecken. Kennt man den Weg nicht, braucht man HILFE. Und die ist bei Krankheiten: ein Arzt. Bei Lebensgefahr: ein Arzt im Krankenhaus.

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10. Dezember 2020 um 14:01
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nun, wenn die Ärzte halten, was sie versprechen, wird der TE in einer Therapie der Weg da heraus gezeigt. Vom Umfeld gerade in dem Falle bestimmt nicht.

Und ja, ich kenne die Nummer selbst zur Genüge. Auch wenn bei mir tunlichst nahezu niemand etwas davon gewußt hat, wenn ich Suizid-Gedanken hatte. In den letzten Jahren mein Mann, bei dem wußte ich aber, dass es von ihm keiner erfährt - und sonst niemand. Unter anderem weil ich weiß, dass der Rest mir eh nicht helfen kann, ich zu einprägsame Erfahrungen mit "will sich nur wichtig machen / Mitleid fischen" in der Jugend gemacht habe (laange her, aber nie vergessen) und ich nicht noch mehr Druck brauchte an der Stelle. Ehrlich, Leute, einen SCHEISS MUSS ICH! "Du musst" ist der Weg ZU Problemen, nicht der Weg hinaus.

Ist mir alles klar. Trotzdem ist das einzig sinnvolle, was nahestende Menschen an der Stelle tun können: den Weg ins Krankenhaus schmackhaft machen. Die Art und Weise, WIE sie das hier tun... tja, vermutlich die einzige, die sie können.

Allein zu schaffen ist das - wenn man den Weg kennt und selbst dann ist es kein Zuckerschlecken. Kennt man den Weg nicht, braucht man HILFE. Und die ist bei Krankheiten: ein Arzt. Bei Lebensgefahr: ein Arzt im Krankenhaus.

Ich finde, es gibt wenig gute Ärzte, das hätte ihr nämlich der Hausarzt sagen können, dass sie eine ambulante Therapie aufsuchen kann,.... dann muss der Patient auch bereit sein sich ihm offen und ehrlich mitzuteilen, damit dem Patient geholfen werden kann.

Ich weiß aus Erfahrung, dass viele sich nicht helfen lassen, sie wollen und können sich nicht offen mitteilen.

 

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10. Dezember 2020 um 14:28

Und die hab ich ihr angeboten. 

Sie will nicht ins Krankenhaus und ich biete ne alternative. Wenn ich mich anbiete zwing ich mich nicht auf. 

Ich Wechsel bald Meinen Job damit ich Körperlich für hilfesuchende zugänglicher bin. Da ich gemerkt habe das es nötig wird. 

Denn jemanden sein Vertrauen schenken der hinter einen Anonymen Nick steckt würde ich nicht es sei denn ich könnte intensionen Rauslesen.. 

Zumal du fragen könntest was sie an Meinem Text umgehauen hatt 😉

 

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10. Dezember 2020 um 15:35
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Und die hab ich ihr angeboten. 

Sie will nicht ins Krankenhaus und ich biete ne alternative. Wenn ich mich anbiete zwing ich mich nicht auf. 

Ich Wechsel bald Meinen Job damit ich Körperlich für hilfesuchende zugänglicher bin. Da ich gemerkt habe das es nötig wird. 

Denn jemanden sein Vertrauen schenken der hinter einen Anonymen Nick steckt würde ich nicht es sei denn ich könnte intensionen Rauslesen.. 

Zumal du fragen könntest was sie an Meinem Text umgehauen hatt 😉

 

das kann ich mir schon vorstellen.

Und dass meine Antworten nicht auf so viel Begeisterung treffen, nehme ich auch an.

Einem anonymen Nick Vertrauen schenken ist manchmal einfacher als einem Menschen, der vor einem sitzt. Man ist da schon weniger verletzlich... ist eine Typfrage. Ich könnte es in beiden Fällen nur, wenn ich mich aktiv dazu zwinge, aber ich weiß schon noch, dass das nicht bei allen gleich ist  
Das Problem ist eher, dass man als "anonymer Nick" sehr eingeschränkte Möglichkeiten hat, wirklich zu helfen.
Da wäre ein Arzt vor Ort die bessere Wahl.
Muss ja nicht der im KH sein, wenn sie das nicht möchte.

Oder doch das KH - das heißt ja nicht unbedingt, dass man dort auch stationär bleibt. Denn DAS ist es, was die TE nicht will. Im KH gibt es aber idR (wie es im Moment ist, weiß ich nicht) auch teilstationäre Behandlung. Also früh hin, abends wieder nach Hause. Das würde der TE auch helfen. Oder ganz ambulant. Was auch mit einem KH als erste Anlaufstelle möglich ist. Die haben da bessere Möglichkeiten die Priorität zu setzen, die die TE braucht. Natürlich kann die TE auch selbst bei den Ärzten anrufen, aber wenn da ein Herr Oberarzt Dr. Sowieso des Krankenhauses xy anruft, um einen Patienten weiter zu vermitteln, geht das bei den lieben Ärzten um Welten einfacher und geschmeidiger, als wenn man selbst anruft und sich durch "nein, in 6 Monaten geht nicht, so lange kann ich nicht warten" und alle anderen Abwimmelungsversuche durchdiskutiert.

Man kann auch im Notfall ins Krankenhaus - und trotzdem stationäre Behandlung ablehnen. Habe ich selbst schon mehrfach gemacht, auch, nicht nur im psychischen Kontext - und gerade im psych. Bereich ist auch den Ärzten klar, dass ein stationärer Aufenthalt NICHT für jede/n die beste Lösung ist, das hatten die schon unzählige Male, da wäre die TE nicht die erste und die letzte auch nicht. Heißt aber nicht, dass es im KH damit keine Hilfe für sie gibt.
Also ein so absolutes "Sie will nicht ins Krankenhaus" sehe ich hier gar nicht.

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10. Dezember 2020 um 18:54

Ich bin halt recht fit in solchen Angelegenheiten.

Grade wenns drum geht ein Umfeld zu befrieden. 

Das kann ein Psychologe oder Arzt halt nicht bieten. 

Da ich als Privatperson aber nicht an Vorschriften gebunden bin hab ich da ein andres handling so eine Situation aufzuklären. 

 

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10. Dezember 2020 um 19:27
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Ich bin halt recht fit in solchen Angelegenheiten.

Grade wenns drum geht ein Umfeld zu befrieden. 

Das kann ein Psychologe oder Arzt halt nicht bieten. 

Da ich als Privatperson aber nicht an Vorschriften gebunden bin hab ich da ein andres handling so eine Situation aufzuklären. 

 

ok, jetzt bin ich aber wirklich neugierig, ohne welche Vorschriften konkret, an die ein Arzt gebunden ist, bist Du denn besser dran?

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10. Dezember 2020 um 21:59

Ich komme als Freund. 
So wie ich bin. 
Man muss nicht mit mir reden aber man kann 😉
Ich nehm kein Geld weil davon seelische Gesundheit nicht abhängig sein sollte und ich kann für die Leute lecker kochen 😋

Dürfen Ärzte das oder bleiben die lieber auf Distanz? 

Ich kann mich auf einen Menschen einlassen denn für mich ist es kein Patient 

Ich sehe keine Krankheit ich sehe eine Ursache ich behandle Ursache nicht symptom und nicht Krankheit. 
(esstörung ist meist nur ein Symptom in gesellschaft in der wir uns wohlfühlen isst man von alleine mehr) 
Ich krieg mein Golfen nicht von der Pharma Industrie bezahlt 😉

Es brauch keine Tablette gegen Depression nur jemanden der versteht woher sie kommt. 

Es gibt Ärzte die das tun aber wenn auch als Privatperson. 
Und sie riskieren ihre Zulassung damit. 
Als Privatperson Ärztliche Meinungen zu vertreten kann im Schadensfall richtig übel werden. 

Ein Arzt nimmt nicht die Gruppendynamik auf dafür müsste er das komplette Umfeld kennen lernen. Das bezahlt denen keiner... 

Dr House würde das wohl machen weil er auf Regeln Scheisst wenns um Menschen geht.... (Vorbild) 

Ist dir der Job wichtiger als das wohlergehen bleibt man auf Distanz.... 
Man könnte sich ja auch in einen Patienten verlieben. 

#mehrmenschalsarzt


 

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11. Dezember 2020 um 10:03
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Ich komme als Freund. 
So wie ich bin. 
Man muss nicht mit mir reden aber man kann 😉
Ich nehm kein Geld weil davon seelische Gesundheit nicht abhängig sein sollte und ich kann für die Leute lecker kochen 😋

Dürfen Ärzte das oder bleiben die lieber auf Distanz? 

Ich kann mich auf einen Menschen einlassen denn für mich ist es kein Patient 

Ich sehe keine Krankheit ich sehe eine Ursache ich behandle Ursache nicht symptom und nicht Krankheit. 
(esstörung ist meist nur ein Symptom in gesellschaft in der wir uns wohlfühlen isst man von alleine mehr) 
Ich krieg mein Golfen nicht von der Pharma Industrie bezahlt 😉

Es brauch keine Tablette gegen Depression nur jemanden der versteht woher sie kommt. 

Es gibt Ärzte die das tun aber wenn auch als Privatperson. 
Und sie riskieren ihre Zulassung damit. 
Als Privatperson Ärztliche Meinungen zu vertreten kann im Schadensfall richtig übel werden. 

Ein Arzt nimmt nicht die Gruppendynamik auf dafür müsste er das komplette Umfeld kennen lernen. Das bezahlt denen keiner... 

Dr House würde das wohl machen weil er auf Regeln Scheisst wenns um Menschen geht.... (Vorbild) 

Ist dir der Job wichtiger als das wohlergehen bleibt man auf Distanz.... 
Man könnte sich ja auch in einen Patienten verlieben. 

#mehrmenschalsarzt


 

darauf kann ich jetzt nicht wirklich antworten, um nicht völlig das Thema zu verlassen. Und ja, ich bin kein Facharzt, auch kein Arzt, kein Psychologem. kein Psychotherapeut usw. und Ferndiagnosen sind eh Mist.

Aber soviel gehört zum Thema: stressbedingt ist m.E. bei Anorexiie nur eine Option. Die andere und afaik häufigere ist eine Fehlprogramierung des SELBSTbildes (also eigentlich der SelbstbildER). Eine Fehlprogrammierung von Selbstwert und Anspruch an sich selbst. Um so etwas zu korrigieren, braucht man Personen im Umfeld max. als Übungsobjekte.

Auch bei Stress gilt für mich: der einzige Mensch, denn man ändern KANN, sollte und darf - ist man selbst. Also: "self care", Abgrenzung, Umgang mit Stress (Ausgleich, Verringerung...) - braucht man sowieso an Millionen Stellen im Leben ganz dringend.

Aber vermutlich wäre mir Schuld / Verantortung / Probleme liegen bei den anderen, nicht bei mir auch der angenehmere Ansatz. Aber ob angenehm auch hilfreich ist - bezweifle ich.

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11. Dezember 2020 um 11:17
In Antwort auf

Hallo ihr Lieben 
Ich habe einen Rückfall in meiner Magersucht, wiege gerade bei 170 46kg. Hier zu Hause ist es deswegen gerade sehr stressig. Jeder macht sich Sorgen und jedem geht es schlecht. Jetzt habe ich auch wieder Suizidgedanken weil ich denke, dass jeder besser ohne mich dran wäre. Vor ein paar Tagen redete ich mit meiner Schwiegermama darüber und sie sagt, dass sie dies egoistisch findet wenn ich wirklich daran denken sollte mir etwas anzutun, weil ich weiß, dass sich ihr Mann erhangen hat. Das tat mir sehr sehr weh, auch wenn ich diese Aussage ein Stück weit verstehen kann.
Jeder würde mich gern im Krankenhaus sehen, aber da kann auch nicht viel gemacht werden, da ich 34 bin und mein BMI bei 16 liegt.
Man sagte mir gestern noch, dass ich für unsen 5 Monate alten Sohn vernünftig sein soll und dass meine Schwiegermutter echt wütend ist, dass ich mir nicht helfen lassen will(bezüglich des Krankenhaus)
Für mich kommt es absolut nicht in Frage, denn dank Corona kann mich keiner begleiten und besuchen, ich sehe meinen Ehemann und meinen Sohn nicht. Zumal wenn ich alles ablehne, kann das Krankenhaus auch nichts machen. Klinik bin ich auf einer Warteliste, allerdings Wartezeit 6 bis 10 Monate.
Die Äußerungen meiner Schwiegermama führen bei mir verstärkt zu Suizidgedanken. Habt ihr Tipps für mich? 

Hallo,

ich kann verstehen, dass dich ein Aufenthalt in einem Krankenhaus ängstigt, besonders in der momentanen Lage mit Kontaktverlust deine Lieben. Es gibt aber Möglichkeiten, z.B. könntest du skypen aus der Klinik zu einem fest vereinbarten Zeitpunkt jeden Tag und müsstest nicht auf sie verzichten, könntest sie sogar sehen. 

Deine Schwiegermutter und alle anderen in deinem Umfeld fühlen sich ohnmächtig. Das ist ein Zeichen, dass sie dich lieben und dich schützen möchten, es aber nicht können. Die Angst dich zu verlieren ist groß und daraus kann dann auch schon mal Wut entstehen.

Befindest du dich in einer ambulanten Therapie, kannst du dort anrufen? 
Wer kann dir noch helfen, eine gute Freundin?

LG Sis



 

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