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Suche Gleichgesinnte die Depressionen / Burnout haben

21. Oktober 2010 um 20:19

Hi an alle!
kurz zu mir... Ich bin 24 Jahre alt, hatte vor ca. zwei Jahren einen Burnout. Habe es jedoch aus dem Bett geschafft und mich lange Zeit als Zombie weiter fortbewegt
Gründe hierfür waren mehrere.. zuviel Stress in der Arbeit, Stress mit Eltern und Freund. Alles kam auf einmal.
Dann folgten heftige Angstzustände, besonders meine Sozialphobie wurde ins Leben gerufen... oder andere Zwangsveranstaltungen (Pflichttermine mit Bekannten, Arbeitskollegen, Kundentermine) waren kaum mehr möglich.
Mache zur Zeit eine Therapie bei einer Psychologin, nach langem Weg alleine....
Bloß bin ich sehr enttäuscht. Irgendwie ist die Frau mehr verwirrt wie ich, bloß leider habe ich das erst gemerkt als die Therapie schon los ging.
Eigenltich habe ich mich am meisten selbst therapiert durch Fachbücher, Jobwechsel und Abstandgewinnung von anderen Problemen.
Ich versuche mehr Blick zum Detail zu finden und mich an kleinen dingen wieder mehr und mehr zu erfreuen...
Wie ging es euch so? Habt ihr vielleicht änliche Erfahrungen gemacht, oder könnt ihr mir sagen wie die Therapie bei euch abgelaufen ist? Vielleicht merke ich ja nicht, was die Gespräche wirklich ausmachen...
Wäre super wenn ihr mir hierzu eure Erfahrung mitteilen könntet.
LG

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6. November 2010 um 16:23

Hey
Ich bin 21 Jahre alt. Meinen Burnout hatte ich vor 1 1/2 Jahre. Ich habe mich nie einen Psychologen geöffnet und mit keinem Menschen bisher wirklich ausführlich über meine Erfahrungen und Erlebnisse die ich zu dieser Zeit gemacht habe gesprochen. Es waren Monate voller Qual und niemand konnte mir helfen. Freiwillig habe ich dann für 4 Wochen ein Bezirkskrankenhaus bezogen und seit dem gings langsam bergauf... Seit ein paar Monaten bin ich auch wieder froh und heiter. Für mich ist es jetzt endgültig überstanden... aber noch nicht vergessen...

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8. November 2010 um 15:58

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Hey (:
Mir gehts da ganz ähnlich, vor allem auch mit der Sozialphobie. Ich bin 22, mein Vater ist gestorben als ich 16 war, wodurch dann meine Depression(Ich war vorher schon nie ganz fröhlich) schlimmer wurde. Ich bin gerade auf dem zweiten Bildungsweg zum Abitur, da mein erster Versuch an meiner Depression gescheitert ist. Ich bin nicht mehr aus dem Bett gekommen, an lernen war überhaupt nicht zu denken und so führte eins zum anderen. Meine Freundin habe ich in der Zeit auch verloren, alles insgesamt keine leichte Zeit. Kurz vor der Trennung hab ich damals eine Therapie angefangen (eigentlich schon früher, aber ähnlich wie bei dir stieß ich auf einen Therapeuten von begrenzter Kompetenz), diesmal mit einer Therapeutin und es klappte von Anfang an schon besser. Ich denke du solltest vielleicht die Therapeuting wechseln, bei mir hat es zumindest etwas geholfen.
Ich nehme mittlerweile auch Antidepressiva weil ich es irgendwie nicht von allein aus meinem Loch herausschaffe, aber seit dem scheint es zumindest wieder bergauf zu gehen.
Das mit der Sozialphobie ist dadurch auch besser geworden.

Ich habe meinen Therapieerfolg übrigens erst nach etwa einem halben Jahr rückblickend bemerkt, das geht denke ich schleichender vor sich.

Naja, ich hoffe jedenfalls du schaffst das
LG

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22. November 2010 um 18:54

Du bist nicht allein...
Hallo,
ich bin 21 Jahre alt und hatte nicht einmal eine leichte Kindheit, früher oder später war eine Depression wie ich sie heute habe zu erwarten. Zum Vorschein kam diese aber erst nach und nach als ich von zuhause "geflohen" bin, genauer gesagt mit ca 17/18 Jahren (2006). Ich war damals froh meinen Realschulabschluss in der Tasche zu haben und dachte ich hätte etwas erreicht. Hatte Ziele, doch als ich Hals-über-Kopf eine Ausbildung zur Hotelfachfrau begann, damit ich nicht zuhause rum sitze, merkte ich schnell dass es ein Fehler war und brach diese ab. Ich ging weiter arbeiten (putzen), kämpfte mit meinen Problemen, und begann 2008 das Abitur auf dem 2. Bildungsweg doch es ging nicht lange gut. Ich fehlte immer häufiger, kam nicht aus dem Bett, sah mich als faul an, doch als gar nichts mehr ging holte ich mir eine Überweisung zum Psychiater und kurz darauf ließ ich mich stationär einweisen - doch gebracht hat es nichts, denn heute stehe ich wieder da, wo ich vor einem Jahr stand (schaffe nichts mehr). Habe nach dem Klinikaufenthalt (Mai 2010) mich dazu entschlossen die 12. Klasse zu wiederholen und da bin ich nun...Anfang der 12. Klasse und komme wieder nicht weiter. Ich komm nicht aus dem Bett, geh seit 2 Wochen nicht mehr zur Schule, finde keinen Therapieplatz und weiß nicht was ich machen soll. Ich merke einfach, dass die Schule mich nicht glücklich macht, dass ich alles nur getan habe um es meiner Familie zu beweisen und das Resultat lautet: schwere Depressive Episode mit schwerer Antriebsstörung, dysthyme Störung, Persönlichkeitsstörung...

LG

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