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Studiumabbruch

13. Mai 2018 um 16:41

Hallo ihr Lieben,
seit einiger Zeit verfolgt mich immer wieder der Gedanke, mein Studium zu beenden. Mittlerweile im 4. Semester, hatte ich immer wieder ein Loch, als mir alles zu viel wurde, der Druck, die Leute dort, der Inhalt...Jedes Mal hab ich mich doch wieder aufgerafft und es weiter durchgezogen, mit kleinen Erfolgserlebnissen, jedoch bin ich jetzt wieder an einem Punkt, in dem ich seit Wochen immer mehr nachlasse, mich total von allem dort entferne, ständig nachdenke, nicht mehr schlafen kann, an Bauchschmerzen und Übelkeit leide, jeden Tag weine und auch nicht mehr in die Vorlesungen gehe, somit noch mehr den Anschluss verliere und langsam das Gefühl habe, dass es immer schwerer wird, wieder hin zu kommen und alles aufzuholen. Bisher haben leider die mittelmässigen bis schlechten Noten überwogen, teils aus fehlender Motivation heraus, teils weil Fächer wie Chemie mir auf diesem Nivau echt Schwierigkeiten bereiten. Ich glaube, dass mir das Prinzip "Studium" nicht ganz liegt. Das selbstständige Erlernen, die Möglichkeit, selber zu entscheiden, wann man was macht, ob man hin geht oder nicht. An sich ist das ja cool, aber dadurch reißt es bei mir ganz schnell ein. Vielleicht ist es was für mich in zwei drei Jahren wenn ich reifer bin, doch momentan fehlt es echt an Disziplin. Doch die Vorstellung, ein Studium zu haben gefällt mir echt und in diesem Berufsfeld sehe ich mich durchaus. Doch der Weg bis dahin ist mir ein Dorn im Auge. Viele andere Einflüsse wie auch mein Problem mit der Unsicherheit gegenüber vielen fremden Menschen tragen auch dazu bei... Wenn ich daran denke, es jetzt einfach weiter zu machen, bin ich nicht zufrieden, weil ich weiß, dass ich immer wieder diese Gedanken haben werde und mir es einfach mittlerweile echt selber ein bisschen verschissen hab. (und das weiß ich.) Doch wenn ich daran denke, abzubrechen und mich nach etwas Neuem umzuschauen, wird mir auch schlecht, da ich noch nicht so ganz weiß, was der Plan B wäre, dann die große Enttäuschung mir gegenüber und wegen meinen Eltern (sie üben keinen Druck aus und stehen bei jeder Entscheidung hinter mir, mir würde es aber so leid tun da sie schon so viel für mich gemacht haben, mir geholfen, dann mit der Wohnung usw.)
Außerdem, wenn ich dann weiß, welche Ausbildung ich machen würde, hätte ich auch Angst, dass ich auch da wieder an meine Grenzen gerate und es mir nicht mehr gefällt.
Ich hoffe so sehr, dass jemand von euch mir ein bisschen helfen kann, evtl schon Ähnlichen durchgemacht hat und aus Erfahrung sprechen kann / Tipps geben kann...

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14. Mai 2018 um 1:13

Dringend erwachsen werden und Disziplin aneignen. 

Muss ich ganz geradeaus sagen. 

im leben ist es nun mal so, dass es auch mal Tiefs gibt aber da muss man durch. Du kannst dich bei lerngruppen anschließen.  

arbeite unbedingt an deiner Einstellung.  Später wirst du es dir danken. 

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14. Mai 2018 um 9:58
In Antwort auf hasimausi734

Hallo ihr Lieben,
seit einiger Zeit verfolgt mich immer wieder der Gedanke, mein Studium zu beenden. Mittlerweile im 4. Semester, hatte ich immer wieder ein Loch, als mir alles zu viel wurde, der Druck, die Leute dort, der Inhalt...Jedes Mal hab ich mich doch wieder aufgerafft und es weiter durchgezogen, mit kleinen Erfolgserlebnissen, jedoch bin ich jetzt wieder an einem Punkt, in dem ich seit Wochen immer mehr nachlasse, mich total von allem dort entferne, ständig nachdenke, nicht mehr schlafen kann, an Bauchschmerzen und Übelkeit leide, jeden Tag weine und auch nicht mehr in die Vorlesungen gehe, somit noch mehr den Anschluss verliere und langsam das Gefühl habe, dass es immer schwerer wird, wieder hin zu kommen und alles aufzuholen. Bisher haben leider die mittelmässigen bis schlechten Noten überwogen, teils aus fehlender Motivation heraus, teils weil Fächer wie Chemie mir auf diesem Nivau echt Schwierigkeiten bereiten. Ich glaube, dass mir das Prinzip "Studium" nicht ganz liegt. Das selbstständige Erlernen, die Möglichkeit, selber zu entscheiden, wann man was macht, ob man hin geht oder nicht. An sich ist das ja cool, aber dadurch reißt es bei mir ganz schnell ein. Vielleicht ist es was für mich in zwei drei Jahren wenn ich reifer bin, doch momentan fehlt es echt an Disziplin. Doch die Vorstellung, ein Studium zu haben gefällt mir echt und in diesem Berufsfeld sehe ich mich durchaus. Doch der Weg bis dahin ist mir ein Dorn im Auge. Viele andere Einflüsse wie auch mein Problem mit der Unsicherheit gegenüber vielen fremden Menschen tragen auch dazu bei... Wenn ich daran denke, es jetzt einfach weiter zu machen, bin ich nicht zufrieden, weil ich weiß, dass ich immer wieder diese Gedanken haben werde und mir es einfach mittlerweile echt selber ein bisschen verschissen hab. (und das weiß ich.) Doch wenn ich daran denke, abzubrechen und mich nach etwas Neuem umzuschauen, wird mir auch schlecht, da ich noch nicht so ganz weiß, was der Plan B wäre, dann die große Enttäuschung mir gegenüber und wegen meinen Eltern (sie üben keinen Druck aus und stehen bei jeder Entscheidung hinter mir, mir würde es aber so leid tun da sie schon so viel für mich gemacht haben, mir geholfen, dann mit der Wohnung usw.)
Außerdem, wenn ich dann weiß, welche Ausbildung ich machen würde, hätte ich auch Angst, dass ich auch da wieder an meine Grenzen gerate und es mir nicht mehr gefällt.
Ich hoffe so sehr, dass jemand von euch mir ein bisschen helfen kann, evtl schon Ähnlichen durchgemacht hat und aus Erfahrung sprechen kann / Tipps geben kann...

an seine Grenzen (und darüber hinaus) gerät man in seinem Leben immer wieder.
Das kann und das darf man nicht vermeiden.

Wenn Du noch nicht mal weißt, was Du statt dessen machen könntest, vereinfacht es das jetzt natürlich auch nicht gerade.
Bei den meisten Studiengängen kann man aber 1 oder 2 Semester aussetzen - sprich darüber mal mit der Studienberatung. Und dann such Dir für diese Zeit einen Job. Dann kannst Du Dir Berufe und Berufsalltag schon mal "angucken", verdienst in der Zeit Dein eigenes Geld, was auch Deine Eltern entlastet und weißt danach hoffentlich mehr, in welche Richtung Du gehen möchtest.

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14. Mai 2018 um 14:36
In Antwort auf hasimausi734

Hallo ihr Lieben,
seit einiger Zeit verfolgt mich immer wieder der Gedanke, mein Studium zu beenden. Mittlerweile im 4. Semester, hatte ich immer wieder ein Loch, als mir alles zu viel wurde, der Druck, die Leute dort, der Inhalt...Jedes Mal hab ich mich doch wieder aufgerafft und es weiter durchgezogen, mit kleinen Erfolgserlebnissen, jedoch bin ich jetzt wieder an einem Punkt, in dem ich seit Wochen immer mehr nachlasse, mich total von allem dort entferne, ständig nachdenke, nicht mehr schlafen kann, an Bauchschmerzen und Übelkeit leide, jeden Tag weine und auch nicht mehr in die Vorlesungen gehe, somit noch mehr den Anschluss verliere und langsam das Gefühl habe, dass es immer schwerer wird, wieder hin zu kommen und alles aufzuholen. Bisher haben leider die mittelmässigen bis schlechten Noten überwogen, teils aus fehlender Motivation heraus, teils weil Fächer wie Chemie mir auf diesem Nivau echt Schwierigkeiten bereiten. Ich glaube, dass mir das Prinzip "Studium" nicht ganz liegt. Das selbstständige Erlernen, die Möglichkeit, selber zu entscheiden, wann man was macht, ob man hin geht oder nicht. An sich ist das ja cool, aber dadurch reißt es bei mir ganz schnell ein. Vielleicht ist es was für mich in zwei drei Jahren wenn ich reifer bin, doch momentan fehlt es echt an Disziplin. Doch die Vorstellung, ein Studium zu haben gefällt mir echt und in diesem Berufsfeld sehe ich mich durchaus. Doch der Weg bis dahin ist mir ein Dorn im Auge. Viele andere Einflüsse wie auch mein Problem mit der Unsicherheit gegenüber vielen fremden Menschen tragen auch dazu bei... Wenn ich daran denke, es jetzt einfach weiter zu machen, bin ich nicht zufrieden, weil ich weiß, dass ich immer wieder diese Gedanken haben werde und mir es einfach mittlerweile echt selber ein bisschen verschissen hab. (und das weiß ich.) Doch wenn ich daran denke, abzubrechen und mich nach etwas Neuem umzuschauen, wird mir auch schlecht, da ich noch nicht so ganz weiß, was der Plan B wäre, dann die große Enttäuschung mir gegenüber und wegen meinen Eltern (sie üben keinen Druck aus und stehen bei jeder Entscheidung hinter mir, mir würde es aber so leid tun da sie schon so viel für mich gemacht haben, mir geholfen, dann mit der Wohnung usw.)
Außerdem, wenn ich dann weiß, welche Ausbildung ich machen würde, hätte ich auch Angst, dass ich auch da wieder an meine Grenzen gerate und es mir nicht mehr gefällt.
Ich hoffe so sehr, dass jemand von euch mir ein bisschen helfen kann, evtl schon Ähnlichen durchgemacht hat und aus Erfahrung sprechen kann / Tipps geben kann...

Geh zum Arbeitsamt und lasse dich beraten. Es gibt Tests, welche herausfinden sollen, welche beruflichen Tätigkeiten gut zu deinen Interessen passen würden.

Ein abgebrochenes Studium ist kein Weltuntergang - du musst jedoch bereit sein, dich entsprechend umzuorientieren.
Das Studium kannst du später auch nebenbei nachholen, wenn du dafür bereit wärst. 

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15. Mai 2018 um 14:22
In Antwort auf hasimausi734

Hallo ihr Lieben,
seit einiger Zeit verfolgt mich immer wieder der Gedanke, mein Studium zu beenden. Mittlerweile im 4. Semester, hatte ich immer wieder ein Loch, als mir alles zu viel wurde, der Druck, die Leute dort, der Inhalt...Jedes Mal hab ich mich doch wieder aufgerafft und es weiter durchgezogen, mit kleinen Erfolgserlebnissen, jedoch bin ich jetzt wieder an einem Punkt, in dem ich seit Wochen immer mehr nachlasse, mich total von allem dort entferne, ständig nachdenke, nicht mehr schlafen kann, an Bauchschmerzen und Übelkeit leide, jeden Tag weine und auch nicht mehr in die Vorlesungen gehe, somit noch mehr den Anschluss verliere und langsam das Gefühl habe, dass es immer schwerer wird, wieder hin zu kommen und alles aufzuholen. Bisher haben leider die mittelmässigen bis schlechten Noten überwogen, teils aus fehlender Motivation heraus, teils weil Fächer wie Chemie mir auf diesem Nivau echt Schwierigkeiten bereiten. Ich glaube, dass mir das Prinzip "Studium" nicht ganz liegt. Das selbstständige Erlernen, die Möglichkeit, selber zu entscheiden, wann man was macht, ob man hin geht oder nicht. An sich ist das ja cool, aber dadurch reißt es bei mir ganz schnell ein. Vielleicht ist es was für mich in zwei drei Jahren wenn ich reifer bin, doch momentan fehlt es echt an Disziplin. Doch die Vorstellung, ein Studium zu haben gefällt mir echt und in diesem Berufsfeld sehe ich mich durchaus. Doch der Weg bis dahin ist mir ein Dorn im Auge. Viele andere Einflüsse wie auch mein Problem mit der Unsicherheit gegenüber vielen fremden Menschen tragen auch dazu bei... Wenn ich daran denke, es jetzt einfach weiter zu machen, bin ich nicht zufrieden, weil ich weiß, dass ich immer wieder diese Gedanken haben werde und mir es einfach mittlerweile echt selber ein bisschen verschissen hab. (und das weiß ich.) Doch wenn ich daran denke, abzubrechen und mich nach etwas Neuem umzuschauen, wird mir auch schlecht, da ich noch nicht so ganz weiß, was der Plan B wäre, dann die große Enttäuschung mir gegenüber und wegen meinen Eltern (sie üben keinen Druck aus und stehen bei jeder Entscheidung hinter mir, mir würde es aber so leid tun da sie schon so viel für mich gemacht haben, mir geholfen, dann mit der Wohnung usw.)
Außerdem, wenn ich dann weiß, welche Ausbildung ich machen würde, hätte ich auch Angst, dass ich auch da wieder an meine Grenzen gerate und es mir nicht mehr gefällt.
Ich hoffe so sehr, dass jemand von euch mir ein bisschen helfen kann, evtl schon Ähnlichen durchgemacht hat und aus Erfahrung sprechen kann / Tipps geben kann...

Ein Studiumabbruch ist kein Beinbruch, wenn du danach eine Alternative hast ! Ich wäre nicht da, wo ich jetzt bin, wenn ich mein Studium nicht abgebrochen hätte.

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15. Mai 2018 um 14:55

Bevor du dein Studium abbrichst, solltest du dir eine Alternative suchen!
Also z.B. jetzt aktiv für Ausbildungsplätze bewerben und wenn du einen hast abbrechen.

Vielleicht macht es auch mal Sinn sich psychologisch beraten zu lassen (gibt es normalerweise auch an der HS Möglichkeiten), da das alles doch auch ein bisschen depressiv klingt.

LG

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