Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Studienabschlüsse, Firma, etwas Geld & tolle Freundin - trotzdem unglücklich. Es fehlt der Lebenstraum. Was tun?

Studienabschlüsse, Firma, etwas Geld & tolle Freundin - trotzdem unglücklich. Es fehlt der Lebenstraum. Was tun?

13. September um 19:39

Hallo liebe GoFeminin-Community,

ich habe das noch nie gemacht, online fragen zu privaten Angelegenheiten stellen, lese lieber häufig mit, wenn ich einen Standpunkt überdenken oder stabilisieren muss, aber langsam weiß ich leider nicht mehr wie mein nächster Schritt aussehen soll. Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen und kann mir mit einem cleveren Rat zur Seite stehen. Das würde mich echt freuen.
Die Kurzfassung:
Ich habe 2015 ein Unternehmen mit meiner nun Ex gegründet, wir hatten eine Immobilie gekauft, ich habe neben meinem BWL-Studium parallel an der FernUni Psychologie studiert gehabt, sodass mit 23 Jahren echt alles gut aussah. Es hat genau ein Jahr gedauert, da ging die Beziehung in die Brüche, das Unternehmen war nur mit Ach und Krach zu halten, und es hat noch 2 weitere Jahre gedauert, bis der Übergang geklärt und die gemeinsame Wohnung verkauft war. Mittlerweile habe ich durch den Immobilienverkauf etwa Geld auf dem Konto, eine tolle neue Freundin, aber keinerlei Leidenschaft mehr mich für dieses Unternehmen zu engagieren, geschweige denn irgendeinen Job anzunehmen oder irgendetwas Produktives zu tun. Der Drive ist seit Jahren weg. Ich lasse die Firma laufen, kann damit meine Rechnungen bezahlen, und denke eher darüber nach einen Pilotenschein zu machen, Auszuwandern oder sonst etwas Aufregendes, statt etwas zu finden, dass mir auf Dauer spaßig, sinnvoll und produktiv erscheint. Fühle mich wie ein Hartz IV-Empfänger, nur dass ich keiner bin. Wie deprimierend ist das bitte?! Ich denke meine Freunde würden alle mit mir tauschen, aber ich komme aus dem Loch nicht raus. Das muss vermutlich fast schon eitel wirken, aber es geht mir genau so, wie ich es schreibe. Eigentlich abgesichert, aber absolut unzufrieden und unerfüllt.

Hat vielleicht irgendjemand diesbezüglich Erfahrungen/Ratschläge?
Ich würde mich freuen, wenn sich jemand die Zeit nehmen könnte.
Vielen Dank vorab.

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13. September um 20:08
In Antwort auf user253002

Hallo liebe GoFeminin-Community,

ich habe das noch nie gemacht, online fragen zu privaten Angelegenheiten stellen, lese lieber häufig mit, wenn ich einen Standpunkt überdenken oder stabilisieren muss, aber langsam weiß ich leider nicht mehr wie mein nächster Schritt aussehen soll. Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen und kann mir mit einem cleveren Rat zur Seite stehen. Das würde mich echt freuen. 
Die Kurzfassung:
Ich habe 2015 ein Unternehmen mit meiner nun Ex gegründet, wir hatten eine Immobilie gekauft, ich habe neben meinem BWL-Studium parallel an der FernUni Psychologie studiert gehabt, sodass mit 23 Jahren echt alles gut aussah. Es hat genau ein Jahr gedauert, da ging die Beziehung in die Brüche, das Unternehmen war nur mit Ach und Krach zu halten, und es hat noch 2 weitere Jahre gedauert, bis der Übergang geklärt und die gemeinsame Wohnung verkauft war. Mittlerweile habe ich durch den Immobilienverkauf etwa Geld auf dem Konto, eine tolle neue Freundin, aber keinerlei Leidenschaft mehr mich für dieses Unternehmen zu engagieren, geschweige denn irgendeinen Job anzunehmen oder irgendetwas Produktives zu tun. Der Drive ist seit Jahren weg. Ich lasse die Firma laufen, kann damit meine Rechnungen bezahlen, und denke eher darüber nach einen Pilotenschein zu machen, Auszuwandern oder sonst etwas Aufregendes, statt etwas zu finden, dass mir auf Dauer spaßig, sinnvoll und produktiv erscheint. Fühle mich wie ein Hartz IV-Empfänger, nur dass ich keiner bin. Wie deprimierend ist das bitte?! Ich denke meine Freunde würden alle mit mir tauschen, aber ich komme aus dem Loch nicht raus. Das muss vermutlich fast schon eitel wirken, aber es geht mir genau so, wie ich es schreibe. Eigentlich abgesichert, aber absolut unzufrieden und unerfüllt.

Hat vielleicht irgendjemand diesbezüglich Erfahrungen/Ratschläge?
Ich würde mich freuen, wenn sich jemand die Zeit nehmen könnte.
Vielen Dank vorab.
 


Verschieb das Thema besser ins Psychologie forum! 
Das hat eher mit deiner Situation und deiner psychischen Befindlichkeit zu tun! 
Mir scheint es, als ob es dir persönlich schlecht geht! Wäre ich deine Mutter, wäre ich total besorgt um dich! Vielleicht einen Profi befragen! Alles Gute!
Und du bist ja selbst Profi, also solltest du doch auch deine Gefährdung wahrnehmen!

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13. September um 20:56
In Antwort auf user253002

Hallo liebe GoFeminin-Community,

ich habe das noch nie gemacht, online fragen zu privaten Angelegenheiten stellen, lese lieber häufig mit, wenn ich einen Standpunkt überdenken oder stabilisieren muss, aber langsam weiß ich leider nicht mehr wie mein nächster Schritt aussehen soll. Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen und kann mir mit einem cleveren Rat zur Seite stehen. Das würde mich echt freuen. 
Die Kurzfassung:
Ich habe 2015 ein Unternehmen mit meiner nun Ex gegründet, wir hatten eine Immobilie gekauft, ich habe neben meinem BWL-Studium parallel an der FernUni Psychologie studiert gehabt, sodass mit 23 Jahren echt alles gut aussah. Es hat genau ein Jahr gedauert, da ging die Beziehung in die Brüche, das Unternehmen war nur mit Ach und Krach zu halten, und es hat noch 2 weitere Jahre gedauert, bis der Übergang geklärt und die gemeinsame Wohnung verkauft war. Mittlerweile habe ich durch den Immobilienverkauf etwa Geld auf dem Konto, eine tolle neue Freundin, aber keinerlei Leidenschaft mehr mich für dieses Unternehmen zu engagieren, geschweige denn irgendeinen Job anzunehmen oder irgendetwas Produktives zu tun. Der Drive ist seit Jahren weg. Ich lasse die Firma laufen, kann damit meine Rechnungen bezahlen, und denke eher darüber nach einen Pilotenschein zu machen, Auszuwandern oder sonst etwas Aufregendes, statt etwas zu finden, dass mir auf Dauer spaßig, sinnvoll und produktiv erscheint. Fühle mich wie ein Hartz IV-Empfänger, nur dass ich keiner bin. Wie deprimierend ist das bitte?! Ich denke meine Freunde würden alle mit mir tauschen, aber ich komme aus dem Loch nicht raus. Das muss vermutlich fast schon eitel wirken, aber es geht mir genau so, wie ich es schreibe. Eigentlich abgesichert, aber absolut unzufrieden und unerfüllt.

Hat vielleicht irgendjemand diesbezüglich Erfahrungen/Ratschläge?
Ich würde mich freuen, wenn sich jemand die Zeit nehmen könnte.
Vielen Dank vorab.
 

Kann es sein, dass du mit deiner Ex emotional noch nicht abgeschlossen hast?

Wenn du Psychologie studiert hast, dürften dir die Wege zur Ursachenforschung, die für dein depressives Loch verantwortlich sind, ja bekannt sein.

Es kann auch hilfreich sein, sich mal ein wenig in "Dankbarkeit" zu üben! 

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13. September um 21:06

Ich verschiebe den Thread mal

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13. September um 21:11

Okay, danke ihr beiden.
Wie kann man das verschieben?
Ich schreibe es dort einfach nochmal neu rein, und versuche das hier irgendwie zu löschen, oder so, ok?

@micky790 
Ja, das wär doch eigentlich ganz schön.
Meine Mutter ist leider Anfang 2016 gestorben; das war 4 Wochen vor der Trennung. Das war auch so ein Ding. 2016 war nicht mein Jahr.

@sophiapetrillo
Doch, ich denke schon die Sache ist mental abgeschlossen, nur ist die Firma ein Sozialunternehmen, und sie war die Sozialarbeiterin von uns beiden. Ich hab sie halt jetzt am Hals, aber mir persönlich gibt sie nichts. Denke das ist eher der Grund warum ich der Arbeit dort keinen Spaß habe.
Warum mir generell nichts einfällt, weiß ich allerdings auch nicht.
Hat bisschen was von nem Studentenleben, nur dass man nicht mal Vorlesungen hat, in die man gehen müsste, gegen die man sich entscheidet. Einfach nichts. 

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13. September um 21:22
In Antwort auf user253002

Okay, danke ihr beiden.
Wie kann man das verschieben?
Ich schreibe es dort einfach nochmal neu rein, und versuche das hier irgendwie zu löschen, oder so, ok?

@micky790 
Ja, das wär doch eigentlich ganz schön.
Meine Mutter ist leider Anfang 2016 gestorben; das war 4 Wochen vor der Trennung. Das war auch so ein Ding. 2016 war nicht mein Jahr.

@sophiapetrillo
Doch, ich denke schon die Sache ist mental abgeschlossen, nur ist die Firma ein Sozialunternehmen, und sie war die Sozialarbeiterin von uns beiden. Ich hab sie halt jetzt am Hals, aber mir persönlich gibt sie nichts. Denke das ist eher der Grund warum ich der Arbeit dort keinen Spaß habe.
Warum mir generell nichts einfällt, weiß ich allerdings auch nicht.
Hat bisschen was von nem Studentenleben, nur dass man nicht mal Vorlesungen hat, in die man gehen müsste, gegen die man sich entscheidet. Einfach nichts. 

Es tut mir leid, dass du deine Mutter schon so früh verloren hast.

Es gibt Jahre im Leben da kommen die Einschläge von allen Seiten... und gerade dann darf man nicht "vergessen" was trotzdem gut im und am Leben ist.

Mit deiner Ex ist ja auch ein Lebensziel von dir/euch verloren gegangen.

Hast du denn schon mal mit deiner neuen Freundin zusammen über neue Lebensziele nachgedacht? 

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13. September um 21:23
In Antwort auf user253002

Okay, danke ihr beiden.
Wie kann man das verschieben?
Ich schreibe es dort einfach nochmal neu rein, und versuche das hier irgendwie zu löschen, oder so, ok?

@micky790 
Ja, das wär doch eigentlich ganz schön.
Meine Mutter ist leider Anfang 2016 gestorben; das war 4 Wochen vor der Trennung. Das war auch so ein Ding. 2016 war nicht mein Jahr.

@sophiapetrillo
Doch, ich denke schon die Sache ist mental abgeschlossen, nur ist die Firma ein Sozialunternehmen, und sie war die Sozialarbeiterin von uns beiden. Ich hab sie halt jetzt am Hals, aber mir persönlich gibt sie nichts. Denke das ist eher der Grund warum ich der Arbeit dort keinen Spaß habe.
Warum mir generell nichts einfällt, weiß ich allerdings auch nicht.
Hat bisschen was von nem Studentenleben, nur dass man nicht mal Vorlesungen hat, in die man gehen müsste, gegen die man sich entscheidet. Einfach nichts. 


Das tut mir undendlich leid für dich! Das ist too much für einen jungen Menschen! 
Und alles in wenigen Wochen! Aber mehr als dir mein Mitgefühl auszusprechen, kann ich nicht! Heb dir Sorg! (Ist CH Dialekt und ausserdem altmodisch)!  Aber, ich denke dass du mich verstehst! Lg

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13. September um 21:28
In Antwort auf cherokeerose2

Ich verschiebe den Thread mal


Danke!

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13. September um 22:39
In Antwort auf sophiapetrillo

Es tut mir leid, dass du deine Mutter schon so früh verloren hast.

Es gibt Jahre im Leben da kommen die Einschläge von allen Seiten... und gerade dann darf man nicht "vergessen" was trotzdem gut im und am Leben ist.

Mit deiner Ex ist ja auch ein Lebensziel von dir/euch verloren gegangen.

Hast du denn schon mal mit deiner neuen Freundin zusammen über neue Lebensziele nachgedacht? 

Ja, ich versuch immer wieder, und immer öfter mit ihr darüber zu sprechen.
Ich glaube sie durchdringt das noch nicht ganz, da fehlt häufig die Länge und Tiefe.
Sie ist eine junge Studentin, ein sehr lieber Mensch, aber eben häufig auf Spaß-und Gute-Laune-Tour, das will man ihr dann auch nicht kaputt machen. Irgendwann kann sie vielleicht darüber sprechen, ohne dass es sie mit herunter zieht. Sie sieht ja auch, dass ich die Tage meistens einfach daheim bin. Ist auch nicht leicht für sie.
Aber ich versuche es ja. Danke für Deinen Beitrag.

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13. September um 22:43
In Antwort auf micky790


Das tut mir undendlich leid für dich! Das ist too much für einen jungen Menschen! 
Und alles in wenigen Wochen! Aber mehr als dir mein Mitgefühl auszusprechen, kann ich nicht! Heb dir Sorg! (Ist CH Dialekt und ausserdem altmodisch)!  Aber, ich denke dass du mich verstehst! Lg

Ja, ich verstehe, danke Dir.
Es ist ja auch bei Weitem(!) nicht mehr so schlimm, wie vor zwei Jahren.
Ich meine ja, die Katastrophe, die Existenzängste, die Panikattacken, albträume etc. pp., das ist ja alles vorbei. Jetzt stecke ich nur einfach fest. Könnte Geld ausgeben bis zum geht nicht mehr, Unsinn machen - was ich leider auch immer wieder tue - und es geht halt doch nicht weiter. Warte irgendwie darauf, dass das von selbst zu mir findet. Bestimmt seit einem Jahr. Ich passe auf mich auf, danke. Ich werde versuchen keinen Blödsinn aus meiner Situation zu machen.

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13. September um 22:47

Bitte lass dir nicht einreden, dass mit dir etwas nicht stimmt. Du hast einfach gelernt (zum Glück so früh), dass Äußerlichkeiten wie Freundin, Firma, Studium, Immobilien und ein Haufen Geld nichts mit dem wirklichen Glück zu tun haben. Du wirst irgendwann schon rausfinden, was es wirklich ist, das echte Leidenschaft in dir weckt. Mehr kann man dazu nicht sagen. Und ich meine damit keine religiösen, esoterischen oder sonstigen Blödsinnigkeiten.

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14. September um 11:31
In Antwort auf user253002

Ja, ich verstehe, danke Dir.
Es ist ja auch bei Weitem(!) nicht mehr so schlimm, wie vor zwei Jahren.
Ich meine ja, die Katastrophe, die Existenzängste, die Panikattacken, albträume etc. pp., das ist ja alles vorbei. Jetzt stecke ich nur einfach fest. Könnte Geld ausgeben bis zum geht nicht mehr, Unsinn machen - was ich leider auch immer wieder tue - und es geht halt doch nicht weiter. Warte irgendwie darauf, dass das von selbst zu mir findet. Bestimmt seit einem Jahr. Ich passe auf mich auf, danke. Ich werde versuchen keinen Blödsinn aus meiner Situation zu machen.


Weisst du, vielleicht brauchst du jetzt einfach die Zeit, um alles zu verarbeiten! Und manchmal ist es auch besser,  ein wenig innere Einkehr zu halten als einen wilden Aktionismus zu starten und alles zu verdrängen!
Da hat sich ja schon vieles verbessert, wenn du keine Panikattacken und Alpträume mehr hast! Lg

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16. September um 13:07
In Antwort auf user253002

Hallo liebe GoFeminin-Community,

ich habe das noch nie gemacht, online fragen zu privaten Angelegenheiten stellen, lese lieber häufig mit, wenn ich einen Standpunkt überdenken oder stabilisieren muss, aber langsam weiß ich leider nicht mehr wie mein nächster Schritt aussehen soll. Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen und kann mir mit einem cleveren Rat zur Seite stehen. Das würde mich echt freuen. 
Die Kurzfassung:
Ich habe 2015 ein Unternehmen mit meiner nun Ex gegründet, wir hatten eine Immobilie gekauft, ich habe neben meinem BWL-Studium parallel an der FernUni Psychologie studiert gehabt, sodass mit 23 Jahren echt alles gut aussah. Es hat genau ein Jahr gedauert, da ging die Beziehung in die Brüche, das Unternehmen war nur mit Ach und Krach zu halten, und es hat noch 2 weitere Jahre gedauert, bis der Übergang geklärt und die gemeinsame Wohnung verkauft war. Mittlerweile habe ich durch den Immobilienverkauf etwa Geld auf dem Konto, eine tolle neue Freundin, aber keinerlei Leidenschaft mehr mich für dieses Unternehmen zu engagieren, geschweige denn irgendeinen Job anzunehmen oder irgendetwas Produktives zu tun. Der Drive ist seit Jahren weg. Ich lasse die Firma laufen, kann damit meine Rechnungen bezahlen, und denke eher darüber nach einen Pilotenschein zu machen, Auszuwandern oder sonst etwas Aufregendes, statt etwas zu finden, dass mir auf Dauer spaßig, sinnvoll und produktiv erscheint. Fühle mich wie ein Hartz IV-Empfänger, nur dass ich keiner bin. Wie deprimierend ist das bitte?! Ich denke meine Freunde würden alle mit mir tauschen, aber ich komme aus dem Loch nicht raus. Das muss vermutlich fast schon eitel wirken, aber es geht mir genau so, wie ich es schreibe. Eigentlich abgesichert, aber absolut unzufrieden und unerfüllt.

Hat vielleicht irgendjemand diesbezüglich Erfahrungen/Ratschläge?
Ich würde mich freuen, wenn sich jemand die Zeit nehmen könnte.
Vielen Dank vorab.
 

Falls ich das recht sehe, hast du innerhalb weniger Jahre echt viel gestemmt. Warst überbeschäftigt und erfolgreich. Jetzt bist du in ein Loch gefallen. Es läuft noch immer gut, aber es fehlt dir Arbeit, die dir bisher den Sinn des Lebens und einen Lebenszweck gab. Hab ich das einigermaßen korrekt zusammengefasst?
Das kommt mir recht bekannt vor. Nämlich aus meinem eigenen Leben. 
Der Unterschied ist lediglich, dass ich doppelt so alt bin wie du. Aufgrund meiner Lebenserfahrung möchte ich dir raten, jetzt das zu tun, was dir gefällt. Mach den Pilotenschein! Schaff dir im Ausland deine eigene Dependance! Wenn´s dir dort richtig gut gefällt, dann wandere aus! Ja, warum denn nicht?! Führ dein Leben so, dass du es anderen gegenüber verantworten kannst und du Spaß hast. Gib deinem Leben den Sinn & Zweck, der dir angemessen erscheint. Verwirkliche deine Träume ohne andere unter die Räder kommen zu lassen und sei glücklich dabei. Auf geht´s! 
 

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16. September um 15:35

Meines Erachtens fällt Deine Frage unter das Thema "Berufung oder Lebensaufgabe finden."

1) Erkenne Dich selbst, Deinen Typ, Stärken, Besonderheiten, Werte und Bedürfnisse.
2) Finde den Beruf, der Dir gerecht wird und mit dem Du Mehrwert schaffen kannst.

Fachliteratur und Arbeitsbücher sowie Kurse und Seminare gibt es genügend dazu; wähle jene, die Dich fachlich und persönlich ansprechen.

Und bedenke, das ist ein Weg, auf dem jeder Schritt Erfüllung und Erfolg sein kann.

Dies von mir, falls Du einen praktischen Rat suchst und Bock auf Veränderung hast.

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18. September um 19:21
In Antwort auf mars419

Falls ich das recht sehe, hast du innerhalb weniger Jahre echt viel gestemmt. Warst überbeschäftigt und erfolgreich. Jetzt bist du in ein Loch gefallen. Es läuft noch immer gut, aber es fehlt dir Arbeit, die dir bisher den Sinn des Lebens und einen Lebenszweck gab. Hab ich das einigermaßen korrekt zusammengefasst?
Das kommt mir recht bekannt vor. Nämlich aus meinem eigenen Leben. 
Der Unterschied ist lediglich, dass ich doppelt so alt bin wie du. Aufgrund meiner Lebenserfahrung möchte ich dir raten, jetzt das zu tun, was dir gefällt. Mach den Pilotenschein! Schaff dir im Ausland deine eigene Dependance! Wenn´s dir dort richtig gut gefällt, dann wandere aus! Ja, warum denn nicht?! Führ dein Leben so, dass du es anderen gegenüber verantworten kannst und du Spaß hast. Gib deinem Leben den Sinn & Zweck, der dir angemessen erscheint. Verwirkliche deine Träume ohne andere unter die Räder kommen zu lassen und sei glücklich dabei. Auf geht´s! 
 

Ich hätt’s vermutlich nicht schöner sagen können. Danke Dir. 
Wie wars denn bei dir damals? Was hast  dann gemacht?

Ich habe etwas Sorge, das Geld, das ich vorher nie hatte, nun für so einen „Spaß“ rauszuhauen, mit dem ich hinterher vermutlich nicht so viel mache. 
Mich versuche mal deine Kernbotschaft mitzunehmen. Den Sinn und Zweck finden; und das dann vielleicht mit Elan verfolgen. Ich weiß nur einfach nicht wie. 
Pilotenschein ist cool; auch ein Jurastudium, um vor Gericht auftreten zu können, hätt ich auf der Liste. Nur beides Dinge, die ich cool finde und gern machen könnte, aber als Job? Ehh.. weiß nicht. Ich find du hast das gut zusammengefasst. 😅

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18. September um 19:27
In Antwort auf micky790


Weisst du, vielleicht brauchst du jetzt einfach die Zeit, um alles zu verarbeiten! Und manchmal ist es auch besser,  ein wenig innere Einkehr zu halten als einen wilden Aktionismus zu starten und alles zu verdrängen!
Da hat sich ja schon vieles verbessert, wenn du keine Panikattacken und Alpträume mehr hast! Lg

Hey,

ja  das mit dem Aktionismus ist etwas meine Sorge. Nur die zündenden Idee kommt einfach nicht von allein.
und ich bin zwar nicht sehen viel in der Firma drinnen, aber man ist ja letztlich doch verantwortlich. Fühlt sich eher wie eine Be- als eine Entlastung an - wenn da nicht der Gehaltsfluss wäre - auf den man sich als selbstständiger ja Suchbegriff nur bedingt verlassen kann (und will). Deswegen hab ich einerseits Angst vor Aktionismus, andererseits kann ich irgendwie keine längerfristigen Pläne machen - könnte ja jederzeit zusammenbrechen. 

Ach mich nervt das. Wo ist der Vater der einen als Kind sonst bei sowas zu führen weiß. Erwachsen sein ist scheiße!😅

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18. September um 20:45
In Antwort auf user253002

Hey,

ja  das mit dem Aktionismus ist etwas meine Sorge. Nur die zündenden Idee kommt einfach nicht von allein.
und ich bin zwar nicht sehen viel in der Firma drinnen, aber man ist ja letztlich doch verantwortlich. Fühlt sich eher wie eine Be- als eine Entlastung an - wenn da nicht der Gehaltsfluss wäre - auf den man sich als selbstständiger ja Suchbegriff nur bedingt verlassen kann (und will). Deswegen hab ich einerseits Angst vor Aktionismus, andererseits kann ich irgendwie keine längerfristigen Pläne machen - könnte ja jederzeit zusammenbrechen. 

Ach mich nervt das. Wo ist der Vater der einen als Kind sonst bei sowas zu führen weiß. Erwachsen sein ist scheiße!😅


Ja genau! Wo ist dein Vater? Nicht um dich zu führen, aber b e g l e i t e n.
Aber ich sehe in deinen Antworten viele Ressourcen.  Du schaffscht das schon. 

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