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Stressbewältigung

19. Juni 2007 um 11:30

Hallo allerseits!

Ich habe eine Frage. Wisst ihr vielleicht, wie man Stress gut bewältigen kann? Ich stehe nämlich bezgl. Arbeit und Familie sehr unter Stress und weiß nicht mehr weiter. Früher als Kind wurde ich regelmäßig geschlagen und psychisch misshandelt. Jetzt bin ich 18 und meine Eltern zanken sich dauernd! Meine Mama hat den ganzen Stress mit meiner Oma, Haushalt und Bruder, und was macht mein Papa? Der sagt prompt zu meiner Mama, dass er sich jetzt öfter mit anderen Frauen treffen wird, weil man mit denen Spaß haben kann. Meine mum tut mir echt leid, weil sie echt nix dafür kann, was soll sie denn machen, wenn sie einfach keine Freizeit hat!?!?!

Und dann gibts auch öfter Stress mit meinem Freund, weil ich meistens wenn ich am abend von der arbeit heim komm voll müde bin und gestresst und dann fahr ich ihn wegen jeder kleinigkeit an! Und das will ich nicht, aber in dem Moment hab ich einfach keinen Kopf und kann an nix anderes denken!

Aber ich will nicht, dass sich meine Eltern scheiden lassen (ist auch schon öfter zur Diskussion gewesen), und ich will meinen Freund nicht grundlos anfahren.

Habe auch schon vor langem angefangen mich wegen dem ganzen Stress etc zu ritzen. Ich kann nicht aufhören, obwohl ich weiß, dass das keine Lösung ist! Ich nehm mir dann immer vor, dass ichs nicht mehr machen will, weil das hässlich aussieht, aber dann mach ichs doch wieder, weil ichs einfach nicht schaffe!!! Mein freund schreit dann immer mit mir und ich bekomm dann immer Angst...

Bitte helft mir!!!

Danke im Voraus, lg honey643

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19. Juni 2007 um 18:56

Das hört sich nicht gut an !!!!
Hallo,

als ich Deine Überschrift "Stressbewältigung" gelesen habe, da hab ich meine Stressbewältigungsstrategien rausgesucht, die sind hier aber völlig fehl am Platze!!!!

Jetzt hab ich aber noch Fragen:
- Wohnst Du noch bei Deinen Eltern?
- Wer hat Dich früher geschlagen?
- Wie sah die psychische Misshandlung aus?

Es ist gut, dass Du zugeben kannst, dass Du Dich ritzt, aber das Ritzen ist ein Hilferuf!!!!
Du hast in Deiner Jugend eine Menge schlimmer Sachen mitgemacht, die musst Du mit Hilfe eines Therapeuten(!!!) lösen.
Dieses Forum ist keine Therapie, ich hoffe, ich kann Dir dazu verhelfen, eine Therapie zu beginnen. Eine Therapie ist nichts verwerfliches!!!!
Bitte melde Dich, damit ich weiss, wie s Dir geht!

Alexandra

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20. Juni 2007 um 12:56
In Antwort auf ylva_11864922

Das hört sich nicht gut an !!!!
Hallo,

als ich Deine Überschrift "Stressbewältigung" gelesen habe, da hab ich meine Stressbewältigungsstrategien rausgesucht, die sind hier aber völlig fehl am Platze!!!!

Jetzt hab ich aber noch Fragen:
- Wohnst Du noch bei Deinen Eltern?
- Wer hat Dich früher geschlagen?
- Wie sah die psychische Misshandlung aus?

Es ist gut, dass Du zugeben kannst, dass Du Dich ritzt, aber das Ritzen ist ein Hilferuf!!!!
Du hast in Deiner Jugend eine Menge schlimmer Sachen mitgemacht, die musst Du mit Hilfe eines Therapeuten(!!!) lösen.
Dieses Forum ist keine Therapie, ich hoffe, ich kann Dir dazu verhelfen, eine Therapie zu beginnen. Eine Therapie ist nichts verwerfliches!!!!
Bitte melde Dich, damit ich weiss, wie s Dir geht!

Alexandra

Danke Alexandra!
Danke für deine schnelle Antwort!

Ja, ich wohne noch bei meinen Eltern, jetzt habe ich ein paar monate vorübergehend in meiner Oma ihrem Haushalt gewohnt und sie ist vorübergehend zu meiner Mum gezogen, weil es ihr gesundheitlich sehr schlecht ging. Wir haben quasi vorübergehend "getauscht". Jetzt geht es meiner Oma aber wieder besser, darum ziehen mein Freund und ich dieses Wochenende wieder zu meinen Eltern. Wir schauen uns schon wegen einer eigenen Wohnung um, können uns aber im moment noch keine leisten.

Meine Mum hat mich früher geschlagen. Sie hatte auch irgendwie immer Stress mit der Arbeit und hat das alles nicht unter einen Hut bekommen und darum hat sie das an mir ausgelassen. Aber angefangen hat das ganze, als ich das erste mal in der Volksschule einen 3er auf einer Schularbeit heim gebracht habe. Und ab diesem Zeitpunkt hat sie mich fast täglich geschlagen, im Gesicht, Bauch, Armen, etc. Teils hat sie mich auch richtig fest am Arm gepackt, was sehr weh tat! Sie hat einfach nur geschrien und geschlagen.

Ich bin mir auch immer als "Beschützerin" für meinen Bruder (ist 3 jahre älter als ich, jedoch viel ruhiger) vorgekommen. Ich konnte es nicht ertragen, wenn ich die beiden miteinander schreien hören hab, ode rich gehört hab, dass sie ihn wieder schlägt...Einmal wars besonders schlimm, da ist sie mit meinem bruder in seinem zimmer gewesen und ich hab das nicht mehr ausgehalten, bin rüber gestürmt und hab sie mit einem Gürtel in der Hand gesehn und ohne nachzudenken, mit Angst erfüllt, bin ich hin und hab ihr den Gürtel weggenommen...

Aber sie hat mich auch früher immer so fertig gemacht, hat mich aufs Ärgste beschimpft, niedergemacht...hat einmal gesagt, dass ich nur ein Fehler war und sie mich nie hätte bekommen dürfen und das sie es bereut etc. Schimpfwörter hat sie in den Mund genommen, welche ich hier nicht erwähnen möchte...

Es war einzig und allein grausam!!!

Und ich weiß nicht was ich machen soll, ich weiß nicht ob ich stark genug bin, zum therapeuten zu gehen...

Ich hatte früher auch einen traum, einen alptraum, in dem meine Mum meinen Bruder wegen eines schmutzigen Fahrrads erschlagen hat...

Es tut gut, mit jemandem reden zu können, danke Alexandra!

Lg Honey643

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20. Juni 2007 um 14:52
In Antwort auf tanis_11936944

Danke Alexandra!
Danke für deine schnelle Antwort!

Ja, ich wohne noch bei meinen Eltern, jetzt habe ich ein paar monate vorübergehend in meiner Oma ihrem Haushalt gewohnt und sie ist vorübergehend zu meiner Mum gezogen, weil es ihr gesundheitlich sehr schlecht ging. Wir haben quasi vorübergehend "getauscht". Jetzt geht es meiner Oma aber wieder besser, darum ziehen mein Freund und ich dieses Wochenende wieder zu meinen Eltern. Wir schauen uns schon wegen einer eigenen Wohnung um, können uns aber im moment noch keine leisten.

Meine Mum hat mich früher geschlagen. Sie hatte auch irgendwie immer Stress mit der Arbeit und hat das alles nicht unter einen Hut bekommen und darum hat sie das an mir ausgelassen. Aber angefangen hat das ganze, als ich das erste mal in der Volksschule einen 3er auf einer Schularbeit heim gebracht habe. Und ab diesem Zeitpunkt hat sie mich fast täglich geschlagen, im Gesicht, Bauch, Armen, etc. Teils hat sie mich auch richtig fest am Arm gepackt, was sehr weh tat! Sie hat einfach nur geschrien und geschlagen.

Ich bin mir auch immer als "Beschützerin" für meinen Bruder (ist 3 jahre älter als ich, jedoch viel ruhiger) vorgekommen. Ich konnte es nicht ertragen, wenn ich die beiden miteinander schreien hören hab, ode rich gehört hab, dass sie ihn wieder schlägt...Einmal wars besonders schlimm, da ist sie mit meinem bruder in seinem zimmer gewesen und ich hab das nicht mehr ausgehalten, bin rüber gestürmt und hab sie mit einem Gürtel in der Hand gesehn und ohne nachzudenken, mit Angst erfüllt, bin ich hin und hab ihr den Gürtel weggenommen...

Aber sie hat mich auch früher immer so fertig gemacht, hat mich aufs Ärgste beschimpft, niedergemacht...hat einmal gesagt, dass ich nur ein Fehler war und sie mich nie hätte bekommen dürfen und das sie es bereut etc. Schimpfwörter hat sie in den Mund genommen, welche ich hier nicht erwähnen möchte...

Es war einzig und allein grausam!!!

Und ich weiß nicht was ich machen soll, ich weiß nicht ob ich stark genug bin, zum therapeuten zu gehen...

Ich hatte früher auch einen traum, einen alptraum, in dem meine Mum meinen Bruder wegen eines schmutzigen Fahrrads erschlagen hat...

Es tut gut, mit jemandem reden zu können, danke Alexandra!

Lg Honey643

Ich bin traurig
das zu lesen !!!!!!
Ich bin gerade dabei, den psychologischen Berater zu studieren, damit möchte ich nur sagen, dass ich das sehr ernst nehme, was Du schreibst. Ich hoffe, dass ich nicht zu schlau rede, und dass ich Dich ein wenig seelisch unterstützen kann.
So sehr stark, wie Du in dem Moment warst, als Du Deiner Mutter den Gürtel weggenommen hast, so stark bist Du auch jetzt !!!!!!!!
Diese körperlichen und seelischen Misshandlungen kannst Du alleine nicht bewältigen, aber Du bist stark, alleine den ersten Schritt zu machen.
Ich habe unter Deinem Pseudonym geschaut und gelesen, dass Du 19 Jahre bist und in Österreich wohnst, dort wird es sicher auch ein Jugendamt geben.
Dort gehe bitte hin !!!!!
Die können Euch (Dir und Deinem Bruder) sicher helfen, eine Therapiegruppe zu finden.
Ich hoffe, Dein Bruder ist auch soweit, dass er sich dessen bewusst ist, was passiert ist.
Ist Eure Mutter immernoch aggressiv?
Ich möchte sie nicht verteidigen, aber wahrscheinlich hat sie in ihrer Jugend selbst nichts anderes gelernt als Schläge.
Jemand, der keine oder kaum Liebe erfahren hat, kann es schwerlich bei seinen Kindern weitervermitteln, aber das ist wie gesagt keine Verteidigung, denn irgendwann ist man alt genug, um selbst die Verantwortung für sich selbst und für seine Kinder zu übernehmen.
Das fängst Du jetzt auf jeden Fall an !!!!
Du und Dein Bruder werdet es besser machen, denk dran, so bist Du Deiner Mutter ein weites Stück voraus.
Vielleicht kann Euch das Jugendamt eine Wohnung beschaffen, auch wenn diese erst klein ist und ihr werdet Unterstützung vom Staat bekommen, das ist dann gut angelegt.
Mit der nötigen Kraft, die Ihr aus der Therapie schöpfen werdet, könnt Ihr Eurer Mutter gegenüberstehen und das sagen, was Ihr ihr schon immer sagen wolltet.
Das kann mit miteinander reden und Verständnis von Eurer Mutter enden oder aber auch mit dem endgültigen Bruch, das muss Euch bewusst sein.
Dann habt Ihr aber etwas für Euch getan, und Ihr werdet auf jeden Fall gestärkt Euer Leben fortführen!!!!!

Das verspreche ich Dir hiermit!!!!

Versuche die nächsten Tage mit Deinem Freund darüber zu reden, binde ihn mit ein.
Sage ihm, was Du vorhast, auch wenn es für Dich vielleicht beschämend ist, wenn er der Richtige ist, dann wird er Dich/Euch unterstützen.

Alles Gute, ich glaub an Dich !!!!!

Alexandra

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20. Juni 2007 um 15:57
In Antwort auf ylva_11864922

Ich bin traurig
das zu lesen !!!!!!
Ich bin gerade dabei, den psychologischen Berater zu studieren, damit möchte ich nur sagen, dass ich das sehr ernst nehme, was Du schreibst. Ich hoffe, dass ich nicht zu schlau rede, und dass ich Dich ein wenig seelisch unterstützen kann.
So sehr stark, wie Du in dem Moment warst, als Du Deiner Mutter den Gürtel weggenommen hast, so stark bist Du auch jetzt !!!!!!!!
Diese körperlichen und seelischen Misshandlungen kannst Du alleine nicht bewältigen, aber Du bist stark, alleine den ersten Schritt zu machen.
Ich habe unter Deinem Pseudonym geschaut und gelesen, dass Du 19 Jahre bist und in Österreich wohnst, dort wird es sicher auch ein Jugendamt geben.
Dort gehe bitte hin !!!!!
Die können Euch (Dir und Deinem Bruder) sicher helfen, eine Therapiegruppe zu finden.
Ich hoffe, Dein Bruder ist auch soweit, dass er sich dessen bewusst ist, was passiert ist.
Ist Eure Mutter immernoch aggressiv?
Ich möchte sie nicht verteidigen, aber wahrscheinlich hat sie in ihrer Jugend selbst nichts anderes gelernt als Schläge.
Jemand, der keine oder kaum Liebe erfahren hat, kann es schwerlich bei seinen Kindern weitervermitteln, aber das ist wie gesagt keine Verteidigung, denn irgendwann ist man alt genug, um selbst die Verantwortung für sich selbst und für seine Kinder zu übernehmen.
Das fängst Du jetzt auf jeden Fall an !!!!
Du und Dein Bruder werdet es besser machen, denk dran, so bist Du Deiner Mutter ein weites Stück voraus.
Vielleicht kann Euch das Jugendamt eine Wohnung beschaffen, auch wenn diese erst klein ist und ihr werdet Unterstützung vom Staat bekommen, das ist dann gut angelegt.
Mit der nötigen Kraft, die Ihr aus der Therapie schöpfen werdet, könnt Ihr Eurer Mutter gegenüberstehen und das sagen, was Ihr ihr schon immer sagen wolltet.
Das kann mit miteinander reden und Verständnis von Eurer Mutter enden oder aber auch mit dem endgültigen Bruch, das muss Euch bewusst sein.
Dann habt Ihr aber etwas für Euch getan, und Ihr werdet auf jeden Fall gestärkt Euer Leben fortführen!!!!!

Das verspreche ich Dir hiermit!!!!

Versuche die nächsten Tage mit Deinem Freund darüber zu reden, binde ihn mit ein.
Sage ihm, was Du vorhast, auch wenn es für Dich vielleicht beschämend ist, wenn er der Richtige ist, dann wird er Dich/Euch unterstützen.

Alles Gute, ich glaub an Dich !!!!!

Alexandra

Also
mein Freund weiß von alledem bescheid...ich habe nach einem halben jahr richtig Vertrauen zu ihm gefasst und ihm alles erzählt. Er unterstützt mich auch so gut es geht, ist für mich da und lacht mich in keinem Fall aus!

Ich glaube meinem Bruder ist es eher egal, naja, vielleicht nicht egal, aber er ist froh, dass das vorüber ist und jetzt gottseidank nicht mehr der fall ist (das schlagen). Okay, es gibt schon noch öfter so Stress mit meiner Mum, bezgl lauter werden etc. Ich habe immer geglaubt, ich schaffe das aufzuarbeiten, meine vergangenheit, doch anscheinend bin ich nicht stark genug dazu. Durch die Schläge früher und dem psychischen Missbrauch ist mein Selbstwertgefühl ziemlich down, und ich glaube nicht mehr an mich, da ich es auch nicht geschafft habe, mit dem Ritzen aufzuhören, obwohl ich weiß, dass das keine Lösung ist sondern alles viel schlimmer macht.

Ich habe Angst, meine Mutter noch einmal zu verraten, ich habe es immerhin dir und meinem freund erzählt und jetzt plagt mich ein schlechtes gewissen Sie ist teils auch sehr nett zu mir jetzt, aber manchmal halt auch sehr laut...

Naja, in wirklichkeit bin ich 18, aber bei dem gofeminin profil war 19 das mindeste.

Ich weiß nicht, aber ich habe Angst bzw. das Gefühl, meine Mutter wieder zu verraten

Lg honey643

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20. Juni 2007 um 17:47
In Antwort auf tanis_11936944

Also
mein Freund weiß von alledem bescheid...ich habe nach einem halben jahr richtig Vertrauen zu ihm gefasst und ihm alles erzählt. Er unterstützt mich auch so gut es geht, ist für mich da und lacht mich in keinem Fall aus!

Ich glaube meinem Bruder ist es eher egal, naja, vielleicht nicht egal, aber er ist froh, dass das vorüber ist und jetzt gottseidank nicht mehr der fall ist (das schlagen). Okay, es gibt schon noch öfter so Stress mit meiner Mum, bezgl lauter werden etc. Ich habe immer geglaubt, ich schaffe das aufzuarbeiten, meine vergangenheit, doch anscheinend bin ich nicht stark genug dazu. Durch die Schläge früher und dem psychischen Missbrauch ist mein Selbstwertgefühl ziemlich down, und ich glaube nicht mehr an mich, da ich es auch nicht geschafft habe, mit dem Ritzen aufzuhören, obwohl ich weiß, dass das keine Lösung ist sondern alles viel schlimmer macht.

Ich habe Angst, meine Mutter noch einmal zu verraten, ich habe es immerhin dir und meinem freund erzählt und jetzt plagt mich ein schlechtes gewissen Sie ist teils auch sehr nett zu mir jetzt, aber manchmal halt auch sehr laut...

Naja, in wirklichkeit bin ich 18, aber bei dem gofeminin profil war 19 das mindeste.

Ich weiß nicht, aber ich habe Angst bzw. das Gefühl, meine Mutter wieder zu verraten

Lg honey643

Ich verstehe das
Ich kann echt verstehen, dass Dich da Schuldgefühle plagen.
Nur diese Schuldgefühle werden nie aufhören, wenn du nichts dagegen tust.
Jetzt richtest du deine Wut gegen dich selbst mit dem Ritzen, wie lange noch????
Auch Schuldgefühle werden in einer Therapie bearbeitet werden, da es den meisten so geht, die geschlagen werden bzw. wurden.

Es ist nicht deine Schuld und auch nicht die deines Bruders!!!!!!!!!!!!

Ganz wichtig, es ist nicht eure Schuld !!!!!!!

Vielleicht hilfst Du auch deiner Mutter mit einer Therapie, wenn du diese machst.
Endlich über das Thema offen reden zu können, es kann eure Beziehung untereinander sehr weiterbringen.

Wie kann ich Dir helfen?
Sag es mir!!!

Alex

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21. Juni 2007 um 10:19
In Antwort auf ylva_11864922

Ich verstehe das
Ich kann echt verstehen, dass Dich da Schuldgefühle plagen.
Nur diese Schuldgefühle werden nie aufhören, wenn du nichts dagegen tust.
Jetzt richtest du deine Wut gegen dich selbst mit dem Ritzen, wie lange noch????
Auch Schuldgefühle werden in einer Therapie bearbeitet werden, da es den meisten so geht, die geschlagen werden bzw. wurden.

Es ist nicht deine Schuld und auch nicht die deines Bruders!!!!!!!!!!!!

Ganz wichtig, es ist nicht eure Schuld !!!!!!!

Vielleicht hilfst Du auch deiner Mutter mit einer Therapie, wenn du diese machst.
Endlich über das Thema offen reden zu können, es kann eure Beziehung untereinander sehr weiterbringen.

Wie kann ich Dir helfen?
Sag es mir!!!

Alex

Ich
denke, dass es doch irgendwie unsere Schuld ist...immerhin hätten wir vl mehr lernen sollen dass wir keinen 3er auf eine schularbeit schreiben. Und das hat sie uns so klar gemacht, vl waren wir auch schlechte kinder oder so, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall möchte ich sie nicht nochmal verraten und ich weiß einfach nicht, was ich tun soll

lg honey643

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22. Juni 2007 um 14:49
In Antwort auf tanis_11936944

Ich
denke, dass es doch irgendwie unsere Schuld ist...immerhin hätten wir vl mehr lernen sollen dass wir keinen 3er auf eine schularbeit schreiben. Und das hat sie uns so klar gemacht, vl waren wir auch schlechte kinder oder so, ich weiß es nicht. Auf jeden Fall möchte ich sie nicht nochmal verraten und ich weiß einfach nicht, was ich tun soll

lg honey643

Hallo
ich wollt mal hören, wie es Dir so geht?

Es ist nicht eure Schuld!!!!!!!!!!

Stell dir vor, jedes Kind wird wegen eines 3ers in der Schularbeit geschlagen.

Das wäre und ist falsch.

Was sagt denn dein Freund, was du machen sollst?

Grüße

Alex

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23. Juni 2007 um 21:57
In Antwort auf ylva_11864922

Hallo
ich wollt mal hören, wie es Dir so geht?

Es ist nicht eure Schuld!!!!!!!!!!

Stell dir vor, jedes Kind wird wegen eines 3ers in der Schularbeit geschlagen.

Das wäre und ist falsch.

Was sagt denn dein Freund, was du machen sollst?

Grüße

Alex

An honey und alex
Alex, ich finde Dich super. Ich habe eure Berichte von Anfang an gelesen.Wie Du versuchst honey zu helfen ist spitze. Es ist echt schwer. Aber das was Du schreibst, kann ich nur bestätigen.Honey, tu Dir den Gefallen und versuche Alex Ratschläge anzunehmen. Alex hat mit jedem einzelnen Satz Recht.Alex, man könnte fast denken, das Du Phsychologe bist. "Hut ab" echt super!!!Es ist echt traurig, das Kinder heute überhaut noch so behandelt werden.Und die meisten Leute schauen weg.
Ich glaube, die Eltern wissen garnicht, was Sie hren Kindern damit antuen.Und honey, Kopf hoch. Es gibt für ALLES eine Lösung.

Tschau Petra

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24. Juni 2007 um 11:39
In Antwort auf maura_12645022

An honey und alex
Alex, ich finde Dich super. Ich habe eure Berichte von Anfang an gelesen.Wie Du versuchst honey zu helfen ist spitze. Es ist echt schwer. Aber das was Du schreibst, kann ich nur bestätigen.Honey, tu Dir den Gefallen und versuche Alex Ratschläge anzunehmen. Alex hat mit jedem einzelnen Satz Recht.Alex, man könnte fast denken, das Du Phsychologe bist. "Hut ab" echt super!!!Es ist echt traurig, das Kinder heute überhaut noch so behandelt werden.Und die meisten Leute schauen weg.
Ich glaube, die Eltern wissen garnicht, was Sie hren Kindern damit antuen.Und honey, Kopf hoch. Es gibt für ALLES eine Lösung.

Tschau Petra

Erstmal
danke für deinen Beitrag Petra und Alex! Ich will versuchen so gut es geht, eure Ratschläge zu beherzigen und befolgen. ich geb mein bestes! Mein Freund hat mir auch schon oft gesagt, sehr oft sogar, dass es nicht unsere Schuld ist bzw gewesen ist, dass wir geschlagen und misshandelt wurden, sondern allein die der Eltern. Meine Eltern wollen sich jetzt wahrscheinlich scheiden lassen, weil mein dad vermutlich ne neue hat und ja...ich find das voll schlimm. Hab mich neulich wieder deswegen ritzen müssen, obwohl ich zuerst meinte, dass ich es auch so schaffe ohne ritzen...ich hab es nicht geschafft und fühle mich wie ne versagerin Was soll ich nur tun...mein Freund sagt immer wieder, dass ich in ne klinik soll und mich dort behandeln lassen soll...dafür fahr ich in 3 wochen in urlaub nach griechenland, vl kann ich da ein wenig abschalten

lg honey643

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24. Juni 2007 um 17:51
In Antwort auf tanis_11936944

Erstmal
danke für deinen Beitrag Petra und Alex! Ich will versuchen so gut es geht, eure Ratschläge zu beherzigen und befolgen. ich geb mein bestes! Mein Freund hat mir auch schon oft gesagt, sehr oft sogar, dass es nicht unsere Schuld ist bzw gewesen ist, dass wir geschlagen und misshandelt wurden, sondern allein die der Eltern. Meine Eltern wollen sich jetzt wahrscheinlich scheiden lassen, weil mein dad vermutlich ne neue hat und ja...ich find das voll schlimm. Hab mich neulich wieder deswegen ritzen müssen, obwohl ich zuerst meinte, dass ich es auch so schaffe ohne ritzen...ich hab es nicht geschafft und fühle mich wie ne versagerin Was soll ich nur tun...mein Freund sagt immer wieder, dass ich in ne klinik soll und mich dort behandeln lassen soll...dafür fahr ich in 3 wochen in urlaub nach griechenland, vl kann ich da ein wenig abschalten

lg honey643

Hallo Petra, Hallo honey
danke Petra für die netten Worte, ich bin gerade so rot geworden wie mein TShirt!!!!
Ich lebe momentan in Mexico und habe viel Zeit,und ich habe viel Zeit, über mich selber nachzudenken. Psychologie hat mich schon lange interessiert, ich habe aber mein Abi nicht geschafft, da ich zu faul war früher. Nun habe ich ein "Studium" zum psychologischen Berater angefangen und es macht mir grossen Spaß.

Somit kann ich Dir, honey, auch nachfühlen, dass es Dir wirklich gar nicht gut geht.

3 Wochen Urlaub hört sich gut an, die Seele baumeln lassen, mal weg vom Alltagsstress, das ist gut, honey!!!

Nutze diesen Urlaub, um eine positive Entscheidung zu treffen!!
Denn, wenn Du Dein Leben nur positiv in den Griff bekommst, wirst Du erwachsener, reifer und selbstbewusster.
Freu Dich darauf!!!!

Es wird ein langer Weg, das möchte ich nicht abstreiten, aber mit einem besseren Ergebnis als jetzt, das verspreche ich Dir hiermit!!!!!!

Alles Gute

Alex

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24. Juni 2007 um 18:12
In Antwort auf tanis_11936944

Erstmal
danke für deinen Beitrag Petra und Alex! Ich will versuchen so gut es geht, eure Ratschläge zu beherzigen und befolgen. ich geb mein bestes! Mein Freund hat mir auch schon oft gesagt, sehr oft sogar, dass es nicht unsere Schuld ist bzw gewesen ist, dass wir geschlagen und misshandelt wurden, sondern allein die der Eltern. Meine Eltern wollen sich jetzt wahrscheinlich scheiden lassen, weil mein dad vermutlich ne neue hat und ja...ich find das voll schlimm. Hab mich neulich wieder deswegen ritzen müssen, obwohl ich zuerst meinte, dass ich es auch so schaffe ohne ritzen...ich hab es nicht geschafft und fühle mich wie ne versagerin Was soll ich nur tun...mein Freund sagt immer wieder, dass ich in ne klinik soll und mich dort behandeln lassen soll...dafür fahr ich in 3 wochen in urlaub nach griechenland, vl kann ich da ein wenig abschalten

lg honey643

Werde aktiv
Hallo,

puh das ist ja ein ganz schöner Brocken den du da zu tragen hast.
Es ist ja schon viel nützliches geschrieben worden, damit du dein Leben umkrempeln kannst und es in deine eigenen Hände nehmen kannst, um es aktiv zu gestalten und es zufriedenstellender zu gestalten.
Ich selber studiere Psychologie an der Uni und kenne die Thematik des selbstverletzenden Verhaltens.
Du weißt ja vielleicht selbst das die Selbstverletzung ein Hilferuf nach Aufmerksamkeit und Zuwendung ist. Die Zuwendung die du in deiner Kindheit erhieltest waren schmerzhafter Natur und auch jetzt kannst du deinen Körper nur durch Schmerz erfahren. So nach dem Motto: "Der Schmerz treibt den Schmerz hinaus". Ritzen gilt als Symptom einer tief liegenden seelischen Störung, häufig der so genannten Borderline-Störung. Ob das bei dir auch der Fall ist, kann nur ein Psychotherapeut heraus finden.
Deshalb auch von mir der Appel an dich: Warte nicht mehr ab, sondern nimm dein Leben jetzt in die Hand. Vertraue dich einem geschulten Psychotherapeuten an, denn das Ritzen ist eine Sucht, die kaum alleine bewältigt werden kann. Körpereigene Opiate werden beim Ritzen ausgeschüttet und ein Gefühl der Erleichterung tritt dann bei vielen ein. Jedoch hält dieser Zustand nur kurz an. Um erneut Spannung abzubauen, muss wieder geritzt werden, die Anstände werden kürzer, die Verletzungen stärker. In etwa vergleichbar mit einem alkoholkranken Menschen. Auch dies eine Sucht, die kaum selbständig zu beheben ist.
Ich möchte sogar noch einen Schritt weiter gehen und deinem Freund zustimmen, wenn er dir rät einen stationären Klinikaufenthalt anzustreben.
Warum ein stationärer Aufenthalt? Weil du wegen deines sozialen Umfelds einfach nicht aus den alten Verhaltensmustern ausbrechen kannst.
Nach so einem Aufenthalt würde ich dir auch dringend raten nicht wieder zu deiner Mutter zu ziehen. Verstehe mich nicht falsch, du sollst den Kontakt zu deiner Mutter nicht abbrechen oder sie meiden, nein du sollst aber dein eigenes Leben führen. Der Rat mit dem Jugendamt ist gut. Wahrscheinlich wird dir auch von der Klinik bei so einem Schritt geholfen. So hast du noch zusätzliche Unterstützung und musst nicht alles alleine machen. Überlege es dir bitte, ich denke das dir ein stationärer Aufenthalt zu Beginn der Therapie besser helfen würde als eine ambulante. Aber du musst dies natürlich selbst entscheiden.
Die Hauptsache ist, du wirst überhaupt aktiv.
Der Urlaub ist ein guter Startschuss. Er hilft dir Abstand zu bekommen, wird dir aber nicht helfen deine Probleme zu bewältigen. Denn ein Urlaub ist eine Ausnahmesituation, wenn du wieder in deinen Alltag zurück kommst ohne etwas zu verändern, dann kannst du deine Probleme nicht lösen. Ich sage dir das hier so klar, nicht um dich zu entmutigen, sondern im Gegenteil, um dir zu zeigen das eine von dir herbeigeführte Veränderung das Mittel der Wahl ist, um dein Leben zu verbessern.
Gehe noch vor dem Urlaub zu deinem Hausarzt und schildere deine Situation und bitte um eine Überweisung bzw. einen Ratschlag welche Klinik oder zumindest welcher Therapeut für dich geeignet ist.
Du kannst natürlich auch in die gelben Seiten gucken und geeignete Therapeuten oder Kliniken einfach mal anrufen.
Schau auch mal hier: http://forum.rotetraenen.de

Ich wünsche dir alles gute und denke daran du hast die Kraft etwas zu verändern, also tu es auch! Und du hast deinen Freund der zu dir steht und dich unterstützt.



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25. Juni 2007 um 11:08
In Antwort auf marisa_12533112

Werde aktiv
Hallo,

puh das ist ja ein ganz schöner Brocken den du da zu tragen hast.
Es ist ja schon viel nützliches geschrieben worden, damit du dein Leben umkrempeln kannst und es in deine eigenen Hände nehmen kannst, um es aktiv zu gestalten und es zufriedenstellender zu gestalten.
Ich selber studiere Psychologie an der Uni und kenne die Thematik des selbstverletzenden Verhaltens.
Du weißt ja vielleicht selbst das die Selbstverletzung ein Hilferuf nach Aufmerksamkeit und Zuwendung ist. Die Zuwendung die du in deiner Kindheit erhieltest waren schmerzhafter Natur und auch jetzt kannst du deinen Körper nur durch Schmerz erfahren. So nach dem Motto: "Der Schmerz treibt den Schmerz hinaus". Ritzen gilt als Symptom einer tief liegenden seelischen Störung, häufig der so genannten Borderline-Störung. Ob das bei dir auch der Fall ist, kann nur ein Psychotherapeut heraus finden.
Deshalb auch von mir der Appel an dich: Warte nicht mehr ab, sondern nimm dein Leben jetzt in die Hand. Vertraue dich einem geschulten Psychotherapeuten an, denn das Ritzen ist eine Sucht, die kaum alleine bewältigt werden kann. Körpereigene Opiate werden beim Ritzen ausgeschüttet und ein Gefühl der Erleichterung tritt dann bei vielen ein. Jedoch hält dieser Zustand nur kurz an. Um erneut Spannung abzubauen, muss wieder geritzt werden, die Anstände werden kürzer, die Verletzungen stärker. In etwa vergleichbar mit einem alkoholkranken Menschen. Auch dies eine Sucht, die kaum selbständig zu beheben ist.
Ich möchte sogar noch einen Schritt weiter gehen und deinem Freund zustimmen, wenn er dir rät einen stationären Klinikaufenthalt anzustreben.
Warum ein stationärer Aufenthalt? Weil du wegen deines sozialen Umfelds einfach nicht aus den alten Verhaltensmustern ausbrechen kannst.
Nach so einem Aufenthalt würde ich dir auch dringend raten nicht wieder zu deiner Mutter zu ziehen. Verstehe mich nicht falsch, du sollst den Kontakt zu deiner Mutter nicht abbrechen oder sie meiden, nein du sollst aber dein eigenes Leben führen. Der Rat mit dem Jugendamt ist gut. Wahrscheinlich wird dir auch von der Klinik bei so einem Schritt geholfen. So hast du noch zusätzliche Unterstützung und musst nicht alles alleine machen. Überlege es dir bitte, ich denke das dir ein stationärer Aufenthalt zu Beginn der Therapie besser helfen würde als eine ambulante. Aber du musst dies natürlich selbst entscheiden.
Die Hauptsache ist, du wirst überhaupt aktiv.
Der Urlaub ist ein guter Startschuss. Er hilft dir Abstand zu bekommen, wird dir aber nicht helfen deine Probleme zu bewältigen. Denn ein Urlaub ist eine Ausnahmesituation, wenn du wieder in deinen Alltag zurück kommst ohne etwas zu verändern, dann kannst du deine Probleme nicht lösen. Ich sage dir das hier so klar, nicht um dich zu entmutigen, sondern im Gegenteil, um dir zu zeigen das eine von dir herbeigeführte Veränderung das Mittel der Wahl ist, um dein Leben zu verbessern.
Gehe noch vor dem Urlaub zu deinem Hausarzt und schildere deine Situation und bitte um eine Überweisung bzw. einen Ratschlag welche Klinik oder zumindest welcher Therapeut für dich geeignet ist.
Du kannst natürlich auch in die gelben Seiten gucken und geeignete Therapeuten oder Kliniken einfach mal anrufen.
Schau auch mal hier: http://forum.rotetraenen.de

Ich wünsche dir alles gute und denke daran du hast die Kraft etwas zu verändern, also tu es auch! Und du hast deinen Freund der zu dir steht und dich unterstützt.



Hallo Chocichock!
Ich hab mir deinen Beitrag durchgelesen und erkenne, dass du ziemlich erfahren bist auf dem Gebiet der Psychologie! Ich will versuchen, deine Tips ebenfalls zu befolgen, auch wenn ich etwas Angst davor hab, muss ich zugeben...Mein Freund sagt ja selber, dass ich mir professinelle Hilfe holen muss und wenn ich das nicht mache, dass unsere Beziehung dem Ende zugehen wird, weil meine ganze Vergangenheit unsere Beziehung heute sehr beeinträchtigt. Er liebt mich zwar über alles, ist jedoch psychisch auch schon am Ende. Ich hatte sogar schon 2 Selbstmordgedanken, von denen er mich gottseidank abgehalten hat im letzten Moment. Darüber bin ich glücklich, denn ich sehe ja ein, dass Selbstmord überhaupt keine Lösung ist! Genau wie das Ritzen meine Probleme nicht löst, ich weiss, aber ich kann das leider nicht abstellen Ich habs zwar eine kurze Zeit lang geschafft, mich nicht mehr zu ritzen aber ich war nicht stark genug. Ja, vl hast du recht, vl brauche ich einfach Aufmerksamkeit, Zuwendung...da ich das in meiner Kindheit nur auf schmerzvolle Art und Weise kennen gelernt hab!

Bezüglich meiner Mutter muss ich noch dazusagen, dass mein Freund (der auch etwas Menschenkenntnis hat) sagt, dass sie psychisch krank ist und auch mich krank gemacht hat. Sie ist ein Kontrollfreak, der ALLES die Kontrolle und das Kommando haben muss...auch über mich. Beispielsweise hab ich eine Katze, welche ich von Klein auf immer vom Bauerhof geholt habe, weil sie so süß war! Eigentlich wollten wir die Katze nicht mit heim nehmen, weil meine Mum eigentlich gegen Katzenhaare allergisch ist, aber am Abreisetag (da waren wir bei meinen Großeltern am Land in den Ferien) hat meine Mum gesagt, dass ich sie behalten kann. Hab mich so gefreut, dass ich endlich Verantwortung für ein Tier übernehmen kann! Doch kaum waren wir daheim angekommen, fing es schon an. Meine Mum hat sie mir sozusagen weggenommen. Ich wollte ihr immer Futter geben, mit ihr spielen, mich um sie Kümmern. Doch all das hat meine mum ohne mich zu fragen gemacht und so hat sich das entwickelt, dass irh die Katze mehr wert ist als ich, ihr Kind! Jetzt hab ich einen Hund "gerettet" und bin froh, wenigstens jetzt für ein Tier sorgen zu dürfen, TA-Kosten, Pflege, Spielen, ... Ich merke jedoch schon wieder, dass meine Mum sich die GANZE Zeit bei mir einmischt, bezgl. Hund. Sie sieht nicht ein, dass das MEIN Hund ist, und ICH mich um ihn kümmern will! Bei meiner Katze hat sies geschafft, aber bei meinem Hund soll das nicht so sein!

Dann kontrolliert sie mich ständig. Ich bin 18, erwachsen, sie hatte mich lang genug in den Händen, ich will jetzt selbstständig sein! Aber das kann ich nicht, wenn sie mich "erdrückt". Sie behandelt mich als wär ich 5! Fragt mich immer ob ich eh meinen Ausweise, Schlüssel, Handy mithab und dass ich ja nix vergess und und und. Das ertrag ich auch nicht lang. Aber irgendwie tut sie mir auch leid! Vl verbindet meine Mum ja die Tatsache, dass wir beide krank sind. Nur ich sehs ein, nachdem mein Freund mirs oft genug deutlich sagt, aber meine Mum nicht. Trotz dem sie mich früher ins Gesicht geschlagen, in den Bauch geboxt oder fest am Arm gepackt und aufs Bett oder eine Ecke geworfen hat hab ich sie voll gern. Und auch trotz des Psychoterrors, den sie bei mir macht... Warum nur? Sie tut auch jetzt ein wenig für mich, aber mein Freund meint, dass macht sie nur um mich in der hand zu haben. Dass sie sagen kann: Ich mach so viel für euch, und ihr nix für mich (sagt sie wenn ich zum Beispiel nicht sofort springe wenn sie mich um was bittet, wenn ich grade meine eigenen Pläne hab.)

Sie ist auch sehr bequem, zB wenn sie auf der couch sitzt und ich komm grad raus sagt sie zu mir ich soll ihr bitte die Fernbedienung geben, oder bei dem Couchtisch, der ganz genau bei der Couch steht will sie dass ich sie ihr reiche. Dann bittet sie mich wenn sie am Sessel sitzt dass ich für sie das Fenster aufmache und ja aufpassen soll auf die Hexi, dass sie sich nicht einzwickt oder wenn ich aus der wohnung gehe, dass sie nicht rausrennt! Als ob ich das nicht wüsste. Das ist doch klar für mich, dass ich aufpasse. Aber damit ist es nicht getan, sie wiederholt ein und dasselbe 5 mal(wenns gut geht, ansonsten auch öfter) hintereinander! Das macht mich wahnsinnig!

Soviel zu meine Mutter...Als ich früher geschlagen wurde, hat mein Papa auch nie zu mir ggehalten, wenn ich um Hilfe bat hat er nur gesagt, er hält sich da raus, er will seine Ruhe haben und nix damit zu tun haben. Er hat weggeschaut und ist gegangen. Er hat einfach gemeint, ich solls hinnehmen, ich kanns eh nicht ändern. Stimmt, ICH nicht, aber mein Dad hätte es können, vl. Oder zumindest versuchen können etwas zu bewirken...



Sorry für diesen extrem laaaaaaaaaaangen Beitrag und das ihr so viel lesen müsst jetzt...

LG Honey643

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25. Juni 2007 um 14:27
In Antwort auf tanis_11936944

Hallo Chocichock!
Ich hab mir deinen Beitrag durchgelesen und erkenne, dass du ziemlich erfahren bist auf dem Gebiet der Psychologie! Ich will versuchen, deine Tips ebenfalls zu befolgen, auch wenn ich etwas Angst davor hab, muss ich zugeben...Mein Freund sagt ja selber, dass ich mir professinelle Hilfe holen muss und wenn ich das nicht mache, dass unsere Beziehung dem Ende zugehen wird, weil meine ganze Vergangenheit unsere Beziehung heute sehr beeinträchtigt. Er liebt mich zwar über alles, ist jedoch psychisch auch schon am Ende. Ich hatte sogar schon 2 Selbstmordgedanken, von denen er mich gottseidank abgehalten hat im letzten Moment. Darüber bin ich glücklich, denn ich sehe ja ein, dass Selbstmord überhaupt keine Lösung ist! Genau wie das Ritzen meine Probleme nicht löst, ich weiss, aber ich kann das leider nicht abstellen Ich habs zwar eine kurze Zeit lang geschafft, mich nicht mehr zu ritzen aber ich war nicht stark genug. Ja, vl hast du recht, vl brauche ich einfach Aufmerksamkeit, Zuwendung...da ich das in meiner Kindheit nur auf schmerzvolle Art und Weise kennen gelernt hab!

Bezüglich meiner Mutter muss ich noch dazusagen, dass mein Freund (der auch etwas Menschenkenntnis hat) sagt, dass sie psychisch krank ist und auch mich krank gemacht hat. Sie ist ein Kontrollfreak, der ALLES die Kontrolle und das Kommando haben muss...auch über mich. Beispielsweise hab ich eine Katze, welche ich von Klein auf immer vom Bauerhof geholt habe, weil sie so süß war! Eigentlich wollten wir die Katze nicht mit heim nehmen, weil meine Mum eigentlich gegen Katzenhaare allergisch ist, aber am Abreisetag (da waren wir bei meinen Großeltern am Land in den Ferien) hat meine Mum gesagt, dass ich sie behalten kann. Hab mich so gefreut, dass ich endlich Verantwortung für ein Tier übernehmen kann! Doch kaum waren wir daheim angekommen, fing es schon an. Meine Mum hat sie mir sozusagen weggenommen. Ich wollte ihr immer Futter geben, mit ihr spielen, mich um sie Kümmern. Doch all das hat meine mum ohne mich zu fragen gemacht und so hat sich das entwickelt, dass irh die Katze mehr wert ist als ich, ihr Kind! Jetzt hab ich einen Hund "gerettet" und bin froh, wenigstens jetzt für ein Tier sorgen zu dürfen, TA-Kosten, Pflege, Spielen, ... Ich merke jedoch schon wieder, dass meine Mum sich die GANZE Zeit bei mir einmischt, bezgl. Hund. Sie sieht nicht ein, dass das MEIN Hund ist, und ICH mich um ihn kümmern will! Bei meiner Katze hat sies geschafft, aber bei meinem Hund soll das nicht so sein!

Dann kontrolliert sie mich ständig. Ich bin 18, erwachsen, sie hatte mich lang genug in den Händen, ich will jetzt selbstständig sein! Aber das kann ich nicht, wenn sie mich "erdrückt". Sie behandelt mich als wär ich 5! Fragt mich immer ob ich eh meinen Ausweise, Schlüssel, Handy mithab und dass ich ja nix vergess und und und. Das ertrag ich auch nicht lang. Aber irgendwie tut sie mir auch leid! Vl verbindet meine Mum ja die Tatsache, dass wir beide krank sind. Nur ich sehs ein, nachdem mein Freund mirs oft genug deutlich sagt, aber meine Mum nicht. Trotz dem sie mich früher ins Gesicht geschlagen, in den Bauch geboxt oder fest am Arm gepackt und aufs Bett oder eine Ecke geworfen hat hab ich sie voll gern. Und auch trotz des Psychoterrors, den sie bei mir macht... Warum nur? Sie tut auch jetzt ein wenig für mich, aber mein Freund meint, dass macht sie nur um mich in der hand zu haben. Dass sie sagen kann: Ich mach so viel für euch, und ihr nix für mich (sagt sie wenn ich zum Beispiel nicht sofort springe wenn sie mich um was bittet, wenn ich grade meine eigenen Pläne hab.)

Sie ist auch sehr bequem, zB wenn sie auf der couch sitzt und ich komm grad raus sagt sie zu mir ich soll ihr bitte die Fernbedienung geben, oder bei dem Couchtisch, der ganz genau bei der Couch steht will sie dass ich sie ihr reiche. Dann bittet sie mich wenn sie am Sessel sitzt dass ich für sie das Fenster aufmache und ja aufpassen soll auf die Hexi, dass sie sich nicht einzwickt oder wenn ich aus der wohnung gehe, dass sie nicht rausrennt! Als ob ich das nicht wüsste. Das ist doch klar für mich, dass ich aufpasse. Aber damit ist es nicht getan, sie wiederholt ein und dasselbe 5 mal(wenns gut geht, ansonsten auch öfter) hintereinander! Das macht mich wahnsinnig!

Soviel zu meine Mutter...Als ich früher geschlagen wurde, hat mein Papa auch nie zu mir ggehalten, wenn ich um Hilfe bat hat er nur gesagt, er hält sich da raus, er will seine Ruhe haben und nix damit zu tun haben. Er hat weggeschaut und ist gegangen. Er hat einfach gemeint, ich solls hinnehmen, ich kanns eh nicht ändern. Stimmt, ICH nicht, aber mein Dad hätte es können, vl. Oder zumindest versuchen können etwas zu bewirken...



Sorry für diesen extrem laaaaaaaaaaangen Beitrag und das ihr so viel lesen müsst jetzt...

LG Honey643

Hallo nochmal
Deine familiäre Situation ist wirklich sehr verstrickt und vielleicht wäre es sinnvoll im Laufe deiner Psychotherapie, die du ja nun beginnen willst, einmal eine systemische Aufstellung zu machen.
Bei einer Familienaufstellung macht der Aufstellende, also du, sein 'inneres Bild' der Ursprungs- oder Gegenwartsfamilie nach außen sichtbar. Dazu wählst du "Stellvertreter" aus (das können Stühle sein bzw. Gegenstände, meistens sind es aber Menschen aus einer Gruppe und stellst sie in Beziehung zueinander. Dabei kommen oft unbewusste Schicksalsbindungen über mehrere Generationen ans Licht, aus denen unglückliche Beziehungen und Verstrickungen, schwere Folgeschicksale, Krankheit und sogar Todesbereitschaft entstanden sind. Auch das Übernehmen fremder Schuld oder unbewusste Identifizierungen mit ausgeschlossenen Familienmitgliedern werden sichtbar.
Durch die Aufstellung erfährt man etwas über sich, was sonst nur schwer zugänglich ist. Das gemeinsame Erleben der Lösung im Schutz der Gruppe geht weit über das Therapeutische hinaus, denn es macht auf sehr direkte Weise erfahrbar, dass alle in dem System verankert sind.

Was ich hier auf kurze Weise dargestellt habe, soll dir zeigen, dass es gute Möglichkeiten gibt, um dir zu helfen. Natürlich ist es immer der Therapeut der nach Gesprächen mit dir den besten Therapieansatz für dich auswählt. Es ist aber auch gut wenn man selber weiß welche Möglichkeiten es gibt, so kann man gezielt danach fragen und hat mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Ich denke das der systemische Ansatz sehr gut bei dir greifen würde, natürlich in Verbindung mit einer Verhaltens- und Gesprächstherapie.

Mir fällt auf das du oft schreibst, nicht Stark genug zu sein, weil du es nicht schaffst das Ritzen aufzugeben. Aber das ist nicht der Fall, du bist Stark, sonst würdest du nicht nach Lösungswegen suchen und dir Hilfe holen. Schwach ist derjenige der sich aufgibt. Und nochmal Ritzen ist eine Sucht, aus der kommt man (meist) nicht alleine, nur mit Willenskraft heraus. Dazu gibt es ja Fachpersonal, sprich Psychotherapeuten die dir Methoden zeigen mit denen du es schaffst aus dieser Situation auszubrechen und den Kreislauf in dem du dich befindest zu unterbrechen.
Es ist quasi so wie in der Schule, dort gibt es auch Lehrer (gehen wir mal von den guten Exemplaren aus ) die dir Methoden zeigen, wie du dir am besten den Lernstoff aneignest und wie du Lesen und Schreiben lernst. Alleine, ohne Unterstützung, wäre so etwas auch nur sehr schwer zu schaffen.
Deswegen hadere nicht mit deinem Schicksal, sondern nimm dein Leben in deine Hand und schau nach vorn. Nimm Hilfe an und glaub an dich und deinen Erfolg.

Das du deine Mutter "trotzdem" magst, ist ganz natürlich. Viele Menschen die Misshandelt wurden, sei es psychisch oder physisch, suchen die Schuld sogar noch bei sich und nehmen ihre Eltern in Schutz.
Ich denke es ist wirklich wichtig, das du aus der Wohnung deiner Mutter ausziehst. Nein, um ehrlich zu sein bleibt dir gar keine andere Wahl, wenn du dein Leben positiv verändern möchtest.
Du wirst auch deine Mum nicht verändern können, nur dich selbst und deine Einstellung ihr gegenüber. Du musst raus in die Selbständigkeit.
Vielleicht rufst du mal beim Sorgentelefon deiner Stadt an (Nummer steht meist in der Zeitung) und redest dort mal direkt mit jemandem der dir auch Hilfe vor Ort anbieten kann.

Zögere es nicht weiter hinaus-jetzt musst du was ändern.

Alles Gute!

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3. Juli 2007 um 17:20
In Antwort auf ylva_11864922

Hallo Petra, Hallo honey
danke Petra für die netten Worte, ich bin gerade so rot geworden wie mein TShirt!!!!
Ich lebe momentan in Mexico und habe viel Zeit,und ich habe viel Zeit, über mich selber nachzudenken. Psychologie hat mich schon lange interessiert, ich habe aber mein Abi nicht geschafft, da ich zu faul war früher. Nun habe ich ein "Studium" zum psychologischen Berater angefangen und es macht mir grossen Spaß.

Somit kann ich Dir, honey, auch nachfühlen, dass es Dir wirklich gar nicht gut geht.

3 Wochen Urlaub hört sich gut an, die Seele baumeln lassen, mal weg vom Alltagsstress, das ist gut, honey!!!

Nutze diesen Urlaub, um eine positive Entscheidung zu treffen!!
Denn, wenn Du Dein Leben nur positiv in den Griff bekommst, wirst Du erwachsener, reifer und selbstbewusster.
Freu Dich darauf!!!!

Es wird ein langer Weg, das möchte ich nicht abstreiten, aber mit einem besseren Ergebnis als jetzt, das verspreche ich Dir hiermit!!!!!!

Alles Gute

Alex

Kenne ich
Hi Honey und Petra und alle anderen!
Ich ritze mich auch manchmal,aber in letzter Zeit hab ich davon Abstand genommen.
Ich hab mich auch gefühlt,als ob ich echt nichts auf die Reihe bekommen würde und zu dumm für alles wäre...meine Mutter schlägt mich nicht,aber es dennoch schwer,ihren Anforderungen gerecht zu werden.Mit einer drei ist sie überhaupt nicht zufrieden,bin aufm Gymnasium und kann zwar,will aber irgendwie nicht.
Was mir geholfen hat,ist die Liebe zu meinem Freund-ich hab ihn zwar vorher schon gekannt,aber in der zeit sind wir zusammengekommen.Der wusste zwar nichts davon,dass ich mich ritze,aber er hat mir trotzdem soviel Liebe und Zuneigung gegeben...
Und da war natürlich auch meine beste freundin,mit der ich schon viel gemacht habe und mit der ich alles teile-bis auf,dass ich mich ritze....und auch die war für mich da...
Du hast doch sicher auch Freunde und einen Freund hast du ja (geschrieben).
Ich weiß nicht,aber irgendwie verdrängt man das manchmal,dass man Leute hat,die für einen durchs Feuer gehen würden und dich so sehr lieben,wie es niemand anders tut.
Mit dem Bewusstsein und Therapie (was die anderen schon erklärt haben),kannst du viel erreichen.
Das hört sich blöd an,aber so intensiv hab ich das vorher nicht gespürt...

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