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Stimmungsschwankungen

17. Dezember 2016 um 22:35

Hi, ich weiß nun gar nicht so Recht wo ich anfangen soll. Ich bin 24 Jahre, wohne noch Zuhause bei meiner Mum,die schon mit Anfang 50 in Rente gehen musste aufgrund von Krankheit die sie arbeitsunfähig macht. Ich bin ihr einziges Kind und bin da für sie so gut wie ich kann. Nur  leider ist sie sehr überfürsorglich, das mich manchmal verzweifeln lässt. Oft sitzt sie dort und weint auch , weil sie so niedergeschlagen ist. Im Sommer ist meine Oma gestürzt und ihr einer Arm ist so schlimm betroffen, das der nie wieder ganz gesund wird. In der Zeit nach der Op von meiner Oma war für uns beide echt eine schwierige Zeit,körperlich als auch seelisch. Wir hatten sie bei uns und haben sie paar Wochen gepflegt gehabt . Sie wohnt jetzt wieder bei sich aber meine Mum muss immer für sie da sein , und ich muss sie auch versorgen . Nun mache ich meine 2. schulische Ausbildung. Seit einem halben Jahr , bin ich auch mit meinem Freund zusammen der für mich der erste Mann ist,wo ich sagen kann ich bin angekommen. Er arbeitet und lebt mit im Hotel seiner Eltern. Er behandelt mich wirklich gut, aber er kann auch nicht immer so wie er will. Ich liebe ihn aber die Vorstellung das ich mal mit dorthin ziehen soll,liegt mir schwer im Magen. Denn ich habe eine Mutter um die ich mich kümmern muss und meine Oma. Seit meine Mum letztes Jahr im Krankenhaus lag,bin ich nur am strampeln. Meine Ausbildung stellt mich auch nicht zufrieden,da sie für mich nur eine Übergangslösung ist und ich nicht schon wieder arbeitslos sein will. Ich fühle mich als Versager , weil ich das Gefühl habe nichts erreicht zu haben . Auch immer der Druck jeden Gerecht werden zu wollen. Ich habe ganz schlimme Stimmungschwankungen unter denen leider auch mein Umfeld zu leiden hat. Vor paar Jahren hab ich eine Überdosis Tabletten genommen , weil ich mir damals schon wegen meiner ersten Ausbildung Druck gemacht habe.Ich war damals am Ende und das war meine schlimmste Zeit. Heute sitze ich auch noch oft auf meinem Sofa und Weine, weil ich so verzweifelt bin und einfach nicht mehr weiter weiß. Manchmal bin ich so müde vom Leben . Ich möchte nicht undankbar sein, weil ich weiß das es vielen Menschen schlechter geht ,aber irgendwann ist man leer . Ich werde mich auch an mein Versprechen halten was ich meiner Mum gegeben hab,das ich sowas wie mit den Tabletten nie mehr machen werde . Dafür schäme ich mich heute noch...

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