Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Stimmt was nicht mit mir?

11. November um 10:16 Letzte Antwort: 18. November um 10:47

Guten Tag an alle, die das zufällig lesen.
Ich weiß nicht genau, wie ich anfangen soll und es fällt mir nicht leicht, da ich Probleme meistens ignoriere oder nicht zur Sprache bringe. Ich möchte nur kurz meine Situation schildern. Vielleicht zerbreche ich mir auch einfach unnötig den Kopf in der Situation. Ich würde mich selbst als eine rationale und ruhige Person beschreiben, die nichts so schnell aus der Ruhe bringen kann. Ich bin jetzt 18 Jahre alt, studiere Mathematik und im Großen und Ganzen bin ich absolut zufrieden. Seit ein paar Jahren überkommt mich allerdings in Abständen von Monaten ein total seltsames Gefühl, das teilweise grundlos oder durch Kleinigkeiten ausgelöst wird, die mir normalerweise egal gewesen wären. Natürlich ist man einfach mal traurig oder gereizt und das eben besonders in der Pubertät. Diese Stimmungswechsel erfolgen aber so drastisch und sind so untypisch für mich, dass es sich anfühlt, als würde mir der Boden unter den Füßen verlieren. Von jetzt auf gleich habe ich das Bedürfnis, alles zurückzulassen und mir das Leben zu nehmen. Das schockiert mich im Nachhinein immer zutiefst da ich gar nicht weiß, was genau passiert ist. Diese Phase hält manchmal länger an. Wie lange kann ich nicht genau einschätzen. Manchmal erfolgt dieser extreme Wechsel meiner Gefühle mehrfach am Tag. Gestern habe ich zum Beispiel eine Frage eines Kommilitonen im chat beantwortet, da ich mir absolut sicher war, alles sehr gut zu können und hatte absolut keinen Zweifel an meinen Fähigkeiten. 5 Minuten später bin ich grundlos zusammengebrochen und wollte mich selbst verletzen. Das macht mir wirklich Angst. Blöd sowas einfach zu schreiben und von Fremden eine Analyse zu erwarten..Das tue ich daher auch nicht. Ich will vielleicht einfach nur mal meine Sorgen teilen. Dieses Verhalten ist nämlich absolut untypisch für mich. Wenn es wieder vorbei ist, würde ich mich schämen, wenn sich jemand Sorgen gemacht hätte, weil ich mich dann total normal fühle und denke, dass ich nur hysterisch war. Ist euch das in der Pubertät vielleicht auch mal so gegangen? 
Viele Grüße und passt auf euch auf!

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11. November um 12:32

Nein. Das hört sich nach einer Erkrankung oder psychischen Störung an. Wenn du studierst,  bist du fast raus aus der Pubertät. Ich rate dir dringend einen Arzt aufzusuchen. 

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17. November um 13:48

Muc hatt dir grade mehr Antworten gegeben als ihm selbst bewusst war 😉

Sie wollte wissen ob das normal ist für sie was bei dir wieder was ausgelöst hat. 

Ist vollkommen normal mach dir keine Sorgen. 

Mich treiben die Sorgen der andren in den Wahnsinn.. 

Bei mir ist es Ähnlich um mich darf sich nur ein Mensch sorgen machen der auf meinem Level oder drüber ist. 

Sonst hab ich das Gefühl was falsch gemacht zu haben. 

Viele machen sich Sorgen aber projezieren es dann auf andere. 

Muc macht sich Sorgen das er nicht normal ist daher dann auch diese Reaktion. 

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18. November um 9:59
In Antwort auf fibonacci

Guten Tag an alle, die das zufällig lesen.
Ich weiß nicht genau, wie ich anfangen soll und es fällt mir nicht leicht, da ich Probleme meistens ignoriere oder nicht zur Sprache bringe. Ich möchte nur kurz meine Situation schildern. Vielleicht zerbreche ich mir auch einfach unnötig den Kopf in der Situation. Ich würde mich selbst als eine rationale und ruhige Person beschreiben, die nichts so schnell aus der Ruhe bringen kann. Ich bin jetzt 18 Jahre alt, studiere Mathematik und im Großen und Ganzen bin ich absolut zufrieden. Seit ein paar Jahren überkommt mich allerdings in Abständen von Monaten ein total seltsames Gefühl, das teilweise grundlos oder durch Kleinigkeiten ausgelöst wird, die mir normalerweise egal gewesen wären. Natürlich ist man einfach mal traurig oder gereizt und das eben besonders in der Pubertät. Diese Stimmungswechsel erfolgen aber so drastisch und sind so untypisch für mich, dass es sich anfühlt, als würde mir der Boden unter den Füßen verlieren. Von jetzt auf gleich habe ich das Bedürfnis, alles zurückzulassen und mir das Leben zu nehmen. Das schockiert mich im Nachhinein immer zutiefst da ich gar nicht weiß, was genau passiert ist. Diese Phase hält manchmal länger an. Wie lange kann ich nicht genau einschätzen. Manchmal erfolgt dieser extreme Wechsel meiner Gefühle mehrfach am Tag. Gestern habe ich zum Beispiel eine Frage eines Kommilitonen im chat beantwortet, da ich mir absolut sicher war, alles sehr gut zu können und hatte absolut keinen Zweifel an meinen Fähigkeiten. 5 Minuten später bin ich grundlos zusammengebrochen und wollte mich selbst verletzen. Das macht mir wirklich Angst. Blöd sowas einfach zu schreiben und von Fremden eine Analyse zu erwarten..Das tue ich daher auch nicht. Ich will vielleicht einfach nur mal meine Sorgen teilen. Dieses Verhalten ist nämlich absolut untypisch für mich. Wenn es wieder vorbei ist, würde ich mich schämen, wenn sich jemand Sorgen gemacht hätte, weil ich mich dann total normal fühle und denke, dass ich nur hysterisch war. Ist euch das in der Pubertät vielleicht auch mal so gegangen? 
Viele Grüße und passt auf euch auf!

Hallo,

ich kann gut verstehen, dass du deine Sorgen und Bedenken teilen möchtest. Es ist auch besorgniserregend, was du schreibst. Auch wenn es dir im Nachhinein wieder besser geht, es entstehen immer rasch wechselnde Gefühle, die du nicht kontrollieren kannst und ein hinreichender Anlass, der sie erklärbar machen würde besteht auch nicht. Die Intensität dieser Gefühle in Kombination mit ihrer Unkontrollierbarkeit sollte dich davon überzeugen, dem nachzugehen und dich in therapeutische bzw. fachärztliche Behandlung zu begeben. 

In der Pubertät kann man schon mal neben der Spur laufen. Das ist eigentlich kein Grund zur Besorgnis. Wenn aber bestimmte Phasen über Jahre bestehen kann dies ein Indiz sein für eine Erkrankung. Hier gilt der Grundsatz, je eher man das erkennt, umso besser.

Lass das bitte einmal überprüfen und achte gut auf dich. 

LG Sis

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18. November um 10:47
In Antwort auf fibonacci

Guten Tag an alle, die das zufällig lesen.
Ich weiß nicht genau, wie ich anfangen soll und es fällt mir nicht leicht, da ich Probleme meistens ignoriere oder nicht zur Sprache bringe. Ich möchte nur kurz meine Situation schildern. Vielleicht zerbreche ich mir auch einfach unnötig den Kopf in der Situation. Ich würde mich selbst als eine rationale und ruhige Person beschreiben, die nichts so schnell aus der Ruhe bringen kann. Ich bin jetzt 18 Jahre alt, studiere Mathematik und im Großen und Ganzen bin ich absolut zufrieden. Seit ein paar Jahren überkommt mich allerdings in Abständen von Monaten ein total seltsames Gefühl, das teilweise grundlos oder durch Kleinigkeiten ausgelöst wird, die mir normalerweise egal gewesen wären. Natürlich ist man einfach mal traurig oder gereizt und das eben besonders in der Pubertät. Diese Stimmungswechsel erfolgen aber so drastisch und sind so untypisch für mich, dass es sich anfühlt, als würde mir der Boden unter den Füßen verlieren. Von jetzt auf gleich habe ich das Bedürfnis, alles zurückzulassen und mir das Leben zu nehmen. Das schockiert mich im Nachhinein immer zutiefst da ich gar nicht weiß, was genau passiert ist. Diese Phase hält manchmal länger an. Wie lange kann ich nicht genau einschätzen. Manchmal erfolgt dieser extreme Wechsel meiner Gefühle mehrfach am Tag. Gestern habe ich zum Beispiel eine Frage eines Kommilitonen im chat beantwortet, da ich mir absolut sicher war, alles sehr gut zu können und hatte absolut keinen Zweifel an meinen Fähigkeiten. 5 Minuten später bin ich grundlos zusammengebrochen und wollte mich selbst verletzen. Das macht mir wirklich Angst. Blöd sowas einfach zu schreiben und von Fremden eine Analyse zu erwarten..Das tue ich daher auch nicht. Ich will vielleicht einfach nur mal meine Sorgen teilen. Dieses Verhalten ist nämlich absolut untypisch für mich. Wenn es wieder vorbei ist, würde ich mich schämen, wenn sich jemand Sorgen gemacht hätte, weil ich mich dann total normal fühle und denke, dass ich nur hysterisch war. Ist euch das in der Pubertät vielleicht auch mal so gegangen? 
Viele Grüße und passt auf euch auf!

Hallo! Erst mal toll, dass du dich selber so gut beobachtest und diese Phasen nicht einfach so hinnimmst. Ich glaube, ich würde an deiner Stelle mal eine Beratungsstelle kontaktieren, vielleicht auch den sozialpsychiatrischen Dienst bei dir im Ort. Die Beratung dort ist erst mal kostenlos und man kann dir dort eine professionelle Einschätzung deiner Probleme geben, ggf auch weiterhelfen. Manchmal reicht es ja schon, wenn man in solchen Phasen, sofern sie nicht schon mehrere Jahre andauern, bestimmte Techniken an die Hand bekommt, um sich selber wieder ein bisschen zu beruhigen.
Alles Gute!!!

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