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Stillstand im Leben oder sogar Rückwärtstrend

5. August 2014 um 11:40 Letzte Antwort: 5. August 2014 um 21:40

Hallo,

ich habe das Gefühl das zur Zeit einfach nichts funktioniert in meinem Leben.

Seit Anfang Mai bin ich (26) von meinem Exfreund getrennt (gemeinsame Wohnung in Berlin) und seit dem "wohne" ich bei meinen Eltern (2h von Berlin entfernt).
Ich befindemich am Ende meines Masterstudims undschreibe auch schon Bewerbungen.
Nur leider drengt sich mir zur Zeit stark das Gefühl auf, dass nichts funktioniert. Ich hatte bisher erst ein Jobinterview, ansonsten Absagen. Das Leben bei meinen Eltern würde ich auch nicht als Leben bezeichen sondern eher als Zeitrumkriegen. Und da ich auch eher ein ruhiger Mensch habe ich ach nicht wirklich viele Freunde, und die die ich habe sind im Moment mit sich selbst oder der eignen Familienplanung beschäftigt, wobe ich noch nchtmal weiß wo ich in nem halben Jahr wohnen und arbeiten werde.
Ich bewerbe mich zur zeit auch erstmal nur in Berlin da ich schon gerne das bleiben möchte, da die Stadt so langsam zu meiner Heimat geworen ist während des Studiums. Ich habe auch schonz.B. ein Jahr in Kiel gewohnt nur irgendwie hat es mir das niht so recht gefallen. Es war mir vielleicht auch etwa zu klein.
Ich habe mir schon WGs angeschaut, wo aber auch nichts drauß geworden ist und als ich letzte Woche eine Wohnung hätte anmieten können, hat es dann letztendlich doch nicht geklappt.

Ich hab einfach so viele Fragen, auf die ich einfach keine plausible Antwort finde.
Ich will nicht noch monatelang bei meinen Eltern wohnen, weil mich das persönlich wirklich 0 voranbringt. Ich könnte in Berlin wohnen, aber wie wenn es mit den WGs und Wohnungen nicht klappt?!
Und soll ich mich deutschland weit bewerben, wenn ich doch eigentlich so oder so nicht nach West- oder Süddeuschland möchte, da es mir einfach zu weit weg ist?

Und so langsam verliere ich auch das Gefühl, das demnächst auch mal wieder eine erfreuliche Nachricht um die Ecke kommen könnte.
Ich fühl mich allein, vor einem großen Scherbenhaufen, der einfach nicht kleiner wird und ich nicht weiß welche Scherben ich zuerst aufheben und entsorgen soll.
Ich bin eigentlich ein Mensch der auch so langsam an der eigenen kleinen Familienpanung arbeiten wollte nur hat sichdas jetzt auch wieder erledigt.
Soll ich mir jetzt trotz aller Eventualtäten eine Wohnung in Berlin suchen, oder im schlimmsten Fall doch noch monatelang bei meinen Eltern wohnen? Und selbst we ich eine Wohnung in berlin bekomme, kann ich mich war persönlich wieder weiterentwickeln aber davür könnte die Jobsuche lange dauern wenn man sich nur auf Berlin begrenzt.

Vielleicht hat ja einer von euch einen guten Rat der mir weiterhilft oder weitere denkanstöße gibt!

Vielen Dank im voraus!

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5. August 2014 um 21:40

Danke
Danke für deine Antwort!
Ich weiß ja auch, das ich schon ganz andere Sachen alleine geschafft habe und man in einem Jahr wahrscheinlich über das ganze Hin und Her im Moment schmunzeln wird aber im Moment ist es manchmal etwas schwer für mich einen Klaren Gedanken und eine klare Richtung für mich zu finden, da ich gefühlt ziemlich alleine bin und mit allen Problemen alleine klarkommen muss. Sonst habe ich über diese Dinge immer gut mit meinem jetzigen Exfreund reden können, der mir auhc nicht nur nach dem Mund gerdet hat, so wie das einige Bekannt tun.
Andere Leute haben noch nie etwas alleine machen müssen, weil sie seit der Schule mit ihrem Partner zusammen sind und manchmal fällt es mir schwer da nicht wehmütig drüber zu werden, dass ich nie solch einen Rückhalt hatte aber andererseits ist es natürlich auch eine gewisse Freiheit, Sachen auch alleine machen und entscheiden zu können.

Naja, genug davon, macht die Situation auch nicht besser und morgen sieht ja der Tag auch schon wieder ganz anders aus.

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