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Stationärer Aufenthalt in der Psychiatrie

22. Mai 2013 um 16:14

Hallo,

ich würde gerne einmal wissen, ob einer von euch schon einen stationären Aufenthalt in der Psychiatrie (Borderline Station und Depressionen) gemacht hat? Wie läuft es da ab? Hat es euch geholfen? Und hattet ihr keine Angst eure/n Freund/in oder Freunde zu verlieren?Ich hoffe, dass ich einige antworten bekomme.
Vielen Dank schon einmal
Liebe Grüße Lissa

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22. Mai 2013 um 16:55

Hallo lissa197,
ich persönlich war zwar nicht in der Psychiatrie, doch die Schwester meiner besten Freundin musste dort für ca. ein halbes Jahr wegen verschiedenen Psychosen und Depressionen eingeliefert.

Da diese Zeit für meine Freundin und ihre gesamte Familie ziemlich schwer war habe ich sehr viel mitbekommen und erlebt.

Grund dafür das die Schwester eingeliefert wurde, war das sie wirklich mit der Zeit 'durchgedreht' ist. Sie redete fast nur noch von den Römern, bekam totale Gefühlsausbrüche, redete überhaupt nur wirres Zeug. Als eines Tages ein Flieger über das Haus meiner Freundin flog rannte sie schreiend und völlig fertig in das Haus und konnte sich kaum beruhigen. Das war der Punkt als die Mutter sie schnappte und sie in eine Psychiatrie steckte.

Wie genau es ablief weis ich leider nicht, doch ich weis noch das ihr Anfangs alles angenommen womit sie sich selbst Umbringen könnte. (z.B: Gürtel, Schnürsenkel, die Kaputzen-Bändchen an ihren Pullis und Jacken wurden abgeschnitten oder rausgezogen...) Da sie selbst nicht so ein 'schlimmer' Fall war, kam sie in ein Zimmer mit anderen. Überhaupt gab es in der Psychiatrie verschiedene Patienten. Jugendliche mit Essstörungen, Suizidgedanken, Psychosen... Die ganze Bandbreite. Als meine Freundin ihre Schwester besuchte meinte sie zu mir das ihre Schwerster doch wirklich noch eine der Normalsten sei.

Auf jeden Fall bekam sie Anfangs starke Tabletten, musste oft mit den Psychiatern reden, unternahm viele Übungen in der Gruppe. So verlief denke ich der ganze Aufenthalt. Natürlich wurden die Tabletten nach einer Zeit weniger, doch sie muss heute noch ein paar Medikamente nehmen. Als sie aus der Psychiatrie entlassen wurde bekam sie total viele Briefe von ihren Freunden, der Schule, auch nur Bekannte schrieben ihr.

Heute geht es ihr wieder besser, doch ein paar kleine Spinner hat sie immer noch. z.B: wischt sie jede Stunde ihren Türrahmen mit einem Feuchttuch. Sie geht wieder in die Schule und macht dieses Jahr ihren Abschluss.

Ich hoffe es konnte dir weiterhelfen.
Falls du noch ein paar Fragen dazu hast, kannst du mir gerne schreiben.

LG xPummeluff

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23. Mai 2013 um 8:17

Ja
mehrere ...

Ablauf (... wie es sein sollte): nun im Grunde 3 Schienen
a) Du erhälst Informationen und Wissen zu Deinen Diagnosen, also was wird wie ausgelöst, wie kannst Du gegensteuern, was sind die Warnzeichen, auf die Du achten solltest, wie kannst Du mit Dir und Deinem Leben so umgehen, dass Du darunter nicht mehr stark leidest usw.

b) Du lernst Wege, Dich auszugleichen - i.d.R. so etwas wie Sport / Bewegungstherapie, Musiktherapie, Ergo- / Gestaltungstherapie und eine, mit Glück auch 2 Entspannungstechniken

c) Du lernst, Dich besser zu reflektieren, auf Dich und andere besser zu achten.

Hat es euch geholfen?
=> in meinem Falle leider nein.

Und hattet ihr keine Angst eure/n Freund/in oder Freunde zu verlieren?
=> nein, gar nicht, warum sollte ich?
1 - Mein Mann (am Anfang Freund) muss damit sowieso klar kommen, andernfalls hätte die Beziehung keine Chance gehabt, von Dauer zu sein. Gleiches gilt für Freunde.
2 - "in guten wie in schlechten Zeiten", oder? Was will man mit einem Partner, den man verliert, weil man *ins Krankenhaus geht*? Das ist nicht ernsthaft ein "Verlust". Gleiches gilt für Freunde.
3 - Warum sollten sie sich von mir abwenden, weil ich im Krankenhaus bin?!? Naja, flüchtige Bekannte manchmal. Familie auch. Aber Freunde / Partner? Warum sollten sie das tun?

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23. Mai 2013 um 8:25
In Antwort auf ute_12267352

Hallo lissa197,
ich persönlich war zwar nicht in der Psychiatrie, doch die Schwester meiner besten Freundin musste dort für ca. ein halbes Jahr wegen verschiedenen Psychosen und Depressionen eingeliefert.

Da diese Zeit für meine Freundin und ihre gesamte Familie ziemlich schwer war habe ich sehr viel mitbekommen und erlebt.

Grund dafür das die Schwester eingeliefert wurde, war das sie wirklich mit der Zeit 'durchgedreht' ist. Sie redete fast nur noch von den Römern, bekam totale Gefühlsausbrüche, redete überhaupt nur wirres Zeug. Als eines Tages ein Flieger über das Haus meiner Freundin flog rannte sie schreiend und völlig fertig in das Haus und konnte sich kaum beruhigen. Das war der Punkt als die Mutter sie schnappte und sie in eine Psychiatrie steckte.

Wie genau es ablief weis ich leider nicht, doch ich weis noch das ihr Anfangs alles angenommen womit sie sich selbst Umbringen könnte. (z.B: Gürtel, Schnürsenkel, die Kaputzen-Bändchen an ihren Pullis und Jacken wurden abgeschnitten oder rausgezogen...) Da sie selbst nicht so ein 'schlimmer' Fall war, kam sie in ein Zimmer mit anderen. Überhaupt gab es in der Psychiatrie verschiedene Patienten. Jugendliche mit Essstörungen, Suizidgedanken, Psychosen... Die ganze Bandbreite. Als meine Freundin ihre Schwester besuchte meinte sie zu mir das ihre Schwerster doch wirklich noch eine der Normalsten sei.

Auf jeden Fall bekam sie Anfangs starke Tabletten, musste oft mit den Psychiatern reden, unternahm viele Übungen in der Gruppe. So verlief denke ich der ganze Aufenthalt. Natürlich wurden die Tabletten nach einer Zeit weniger, doch sie muss heute noch ein paar Medikamente nehmen. Als sie aus der Psychiatrie entlassen wurde bekam sie total viele Briefe von ihren Freunden, der Schule, auch nur Bekannte schrieben ihr.

Heute geht es ihr wieder besser, doch ein paar kleine Spinner hat sie immer noch. z.B: wischt sie jede Stunde ihren Türrahmen mit einem Feuchttuch. Sie geht wieder in die Schule und macht dieses Jahr ihren Abschluss.

Ich hoffe es konnte dir weiterhelfen.
Falls du noch ein paar Fragen dazu hast, kannst du mir gerne schreiben.

LG xPummeluff

Ähm...
mit Borderline & Depressionen kommt man nicht auf eine geschlossene sondern auf eine offene Station. Du beschreibst eine geschlossene - das unterscheidet sich ziemlich.

Es gibt Regeln, klar. In manchen Kliniken Handy-Verbot beispielsweise. Aber es wird einem nicht "alles abgenommen", was man irgendwie missbrauchen könnte wie Gürtel etc. - Man hat auch einige "Freizeit" und kann (nach Rücksprache mit dem Doc) in dieser Zeit auch recht problemlos das Klinikgelände verlassen beispielsweise.

Was die Medikamente angeht, hat man auf offenen Stationen (zumindest theoretisch) Selbstbestimmungsrechte, da schlägt der Arzt Medikamente vor und man kann die annehmen - oder auch nicht, wenn sie beispielsweise zu stark sind.

Man begegnet auf solchen Stationen in einer Gruppe von 20-30 insgesamt nur 2-3 anderen, die schwere Störungen wie Traumata, Psychosen, Schizophrenie o.ä. haben, die Mehrzahl ist wegen Depression, Burn Out, Esstörungen in nicht lebensbedrohlicher Ausprägung u.ä. dort.

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23. Mai 2013 um 11:38

Zumindest
schon erlebt, ja und mehr als einmal, leider. Auch aus der richtig üblen Kiste

Das Problem ist, dass viele Psychopharmaka gleichgültig machen. Man kann nunmal nicht nur die "negativen" Gefühle abschwächen und die "positiven" lassen, die Gruppen, die in der Art funktionieren, dass sie starke negative Gefühle dämpfen sollen, machen meistens alle Emotionen platt.

Als "Notfall - Medis" habe ich so etwas auch, aber für alle anderen Fälle habe ich gesehen, dass ich die schleunigst losgeworden bin, als mir das aufgefallen ist

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23. Mai 2013 um 15:38
In Antwort auf avarrassterne

Ähm...
mit Borderline & Depressionen kommt man nicht auf eine geschlossene sondern auf eine offene Station. Du beschreibst eine geschlossene - das unterscheidet sich ziemlich.

Es gibt Regeln, klar. In manchen Kliniken Handy-Verbot beispielsweise. Aber es wird einem nicht "alles abgenommen", was man irgendwie missbrauchen könnte wie Gürtel etc. - Man hat auch einige "Freizeit" und kann (nach Rücksprache mit dem Doc) in dieser Zeit auch recht problemlos das Klinikgelände verlassen beispielsweise.

Was die Medikamente angeht, hat man auf offenen Stationen (zumindest theoretisch) Selbstbestimmungsrechte, da schlägt der Arzt Medikamente vor und man kann die annehmen - oder auch nicht, wenn sie beispielsweise zu stark sind.

Man begegnet auf solchen Stationen in einer Gruppe von 20-30 insgesamt nur 2-3 anderen, die schwere Störungen wie Traumata, Psychosen, Schizophrenie o.ä. haben, die Mehrzahl ist wegen Depression, Burn Out, Esstörungen in nicht lebensbedrohlicher Ausprägung u.ä. dort.

Ähmm...
ich persönlich habe es nur von meiner Freundin erzählt bekommen.

"Leider" bin ich kein Profi auf dem Gebiet und kann es nicht 100%ig wissen, und wenn dich mein 'Schwachsinn' stört tut es mir sehr leid.

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23. Mai 2013 um 15:42
In Antwort auf avarrassterne

Ähm...
mit Borderline & Depressionen kommt man nicht auf eine geschlossene sondern auf eine offene Station. Du beschreibst eine geschlossene - das unterscheidet sich ziemlich.

Es gibt Regeln, klar. In manchen Kliniken Handy-Verbot beispielsweise. Aber es wird einem nicht "alles abgenommen", was man irgendwie missbrauchen könnte wie Gürtel etc. - Man hat auch einige "Freizeit" und kann (nach Rücksprache mit dem Doc) in dieser Zeit auch recht problemlos das Klinikgelände verlassen beispielsweise.

Was die Medikamente angeht, hat man auf offenen Stationen (zumindest theoretisch) Selbstbestimmungsrechte, da schlägt der Arzt Medikamente vor und man kann die annehmen - oder auch nicht, wenn sie beispielsweise zu stark sind.

Man begegnet auf solchen Stationen in einer Gruppe von 20-30 insgesamt nur 2-3 anderen, die schwere Störungen wie Traumata, Psychosen, Schizophrenie o.ä. haben, die Mehrzahl ist wegen Depression, Burn Out, Esstörungen in nicht lebensbedrohlicher Ausprägung u.ä. dort.

Egal unter welche Diagnose man in die Psychiatrie eingewiesen wird
ob Borderliner oder nicht...sofern man für sich, oder für sich und andere eine Gefahr darstellt, kommt man auf die Geschlossene.

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23. Mai 2013 um 16:47
In Antwort auf ute_12267352

Ähmm...
ich persönlich habe es nur von meiner Freundin erzählt bekommen.

"Leider" bin ich kein Profi auf dem Gebiet und kann es nicht 100%ig wissen, und wenn dich mein 'Schwachsinn' stört tut es mir sehr leid.

Bitte?
...wenn mich Dein Schwachsinn stört...?

Wie kommst jetzt bitte auf den Trip? Weil ich dazu schreibe, dass das ein Spezialfall war?
Ich habe weder gesagt noch gemeint, dass das Schwachsinn ist, aber es ist ein Bild, was wahrscheinlich noch mehr abschreckt, wenn man vor der Entscheidung steht, dort Hilfe zu suchen.
Es tut mir ja sehr leid, wenn Du es nicht schaffst, dass jemand einfach eine Anmerkung zu Deinen Beiträgen schreibt, ohne darin irgendwelche Unterstellungen zu sehen.

@dasmeine: ja. Wenn es so schlimm ist, dass man gerichtlich entmündigt wird. Was bei Depression auch mit starker Todessehnsucht höchst selten der Fall ist, bei Borderline habe ich es noch nie erlebt, auch bei massivem SVV nicht. So lange davon ausgegangen wird, dass man es schafft, sich bei Gefahr für sich und andere an das Personal zu wenden (und das ist bei fast allen, die freiwillig dort sind, der Fall) bleibt man auf der offenen.

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23. Mai 2013 um 16:52

Nein
es gibt verschiedene Gruppen mit verschiedenen Wirkungsweisen. Von den berühmten trizyklischen über die, die die Neurotransmitter-Spiegel regeln bis hin zu Tranquillizern (welche meiner Meinung nach die aller unterste Schublade sind).

Welche davon der Arzt empfiehlt, hängt vom Patienten ab, vom Arzt, davon, welche schon versucht wurden (Psychopharmaka wirken häufig bei unterschiedlichen Patienten unterschiedlich / gar nicht) usw. - kann man so nicht beantworten, das ist ein sehr, sehr weites Feld - und ich bin auch kein Doc oder Psychologe o.ä.

Bei Minderjährigen geht das im Zweifelsfalle über die Eltern. Es sei denn, sie ist in der geschlossenen (weil es lebensbedrohlich ist, ist das mgl?) dann liegt alles in der Hand des gerichtlich bestellten Betreuers und ist nur per Gericht und Klage zu ändern.

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23. Mai 2013 um 20:31
In Antwort auf avarrassterne

Bitte?
...wenn mich Dein Schwachsinn stört...?

Wie kommst jetzt bitte auf den Trip? Weil ich dazu schreibe, dass das ein Spezialfall war?
Ich habe weder gesagt noch gemeint, dass das Schwachsinn ist, aber es ist ein Bild, was wahrscheinlich noch mehr abschreckt, wenn man vor der Entscheidung steht, dort Hilfe zu suchen.
Es tut mir ja sehr leid, wenn Du es nicht schaffst, dass jemand einfach eine Anmerkung zu Deinen Beiträgen schreibt, ohne darin irgendwelche Unterstellungen zu sehen.

@dasmeine: ja. Wenn es so schlimm ist, dass man gerichtlich entmündigt wird. Was bei Depression auch mit starker Todessehnsucht höchst selten der Fall ist, bei Borderline habe ich es noch nie erlebt, auch bei massivem SVV nicht. So lange davon ausgegangen wird, dass man es schafft, sich bei Gefahr für sich und andere an das Personal zu wenden (und das ist bei fast allen, die freiwillig dort sind, der Fall) bleibt man auf der offenen.

Entmündigung...wie kommst du darauf?
Diese Patienten sind meist freiwillig in der Geschlossenen.

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23. Mai 2013 um 20:37
In Antwort auf avarrassterne

Bitte?
...wenn mich Dein Schwachsinn stört...?

Wie kommst jetzt bitte auf den Trip? Weil ich dazu schreibe, dass das ein Spezialfall war?
Ich habe weder gesagt noch gemeint, dass das Schwachsinn ist, aber es ist ein Bild, was wahrscheinlich noch mehr abschreckt, wenn man vor der Entscheidung steht, dort Hilfe zu suchen.
Es tut mir ja sehr leid, wenn Du es nicht schaffst, dass jemand einfach eine Anmerkung zu Deinen Beiträgen schreibt, ohne darin irgendwelche Unterstellungen zu sehen.

@dasmeine: ja. Wenn es so schlimm ist, dass man gerichtlich entmündigt wird. Was bei Depression auch mit starker Todessehnsucht höchst selten der Fall ist, bei Borderline habe ich es noch nie erlebt, auch bei massivem SVV nicht. So lange davon ausgegangen wird, dass man es schafft, sich bei Gefahr für sich und andere an das Personal zu wenden (und das ist bei fast allen, die freiwillig dort sind, der Fall) bleibt man auf der offenen.

Also gut,
keine Kabbelei. Danke für deine Anmerkung, mir ist bewusst das ich nicht dabei war und so auch nicht genau erleben konnte, wie es war. Diese Details sind mir zu Ohren gekommen und ich weis nicht, ob sie hundert pro richtig sind.

(kleine Verbesserung und ein großen 'Entschuldigung' von dem vorigen Beitrag.)

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23. Mai 2013 um 20:54
In Antwort auf dasmeine

Entmündigung...wie kommst du darauf?
Diese Patienten sind meist freiwillig in der Geschlossenen.

Aus
den Fällen, die ich kenne.

schau mal in die ARD - Mediathek, da war bei Maischberger glaub ich gestern früh so 5Uhr (Wiederholung vermutlich) auch ein Fall von einer Frau, die ihren Mann in eine bestimmte Klinik zur Behandlung geben wollte (andere Diagnose), was nur mit richterlichem Beschluss ging, weil es eben eine geschlossene Station war. (mit dieser Begründung)

Ich habe 3 Kliniken (verschiedene Bundesländer) von innen gesehen, da war es auch so und das was ich gehört habe von anderen, lief auf das gleiche hinaus.
Also ich kenne es schlicht nicht anders.

Ich war selbst 3x in der Notaufnahme mit massiver Todessehnsucht (also Lebensgefahr) und recht bösen Schnittverletzungen, dissoziative Amnesie etc - das volle Showprogramm also - offene Station, weil ich noch in der Lage war, mir Hilfe zu suchen, wenn ich welche brauchte.

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23. Mai 2013 um 21:09
In Antwort auf avarrassterne

Aus
den Fällen, die ich kenne.

schau mal in die ARD - Mediathek, da war bei Maischberger glaub ich gestern früh so 5Uhr (Wiederholung vermutlich) auch ein Fall von einer Frau, die ihren Mann in eine bestimmte Klinik zur Behandlung geben wollte (andere Diagnose), was nur mit richterlichem Beschluss ging, weil es eben eine geschlossene Station war. (mit dieser Begründung)

Ich habe 3 Kliniken (verschiedene Bundesländer) von innen gesehen, da war es auch so und das was ich gehört habe von anderen, lief auf das gleiche hinaus.
Also ich kenne es schlicht nicht anders.

Ich war selbst 3x in der Notaufnahme mit massiver Todessehnsucht (also Lebensgefahr) und recht bösen Schnittverletzungen, dissoziative Amnesie etc - das volle Showprogramm also - offene Station, weil ich noch in der Lage war, mir Hilfe zu suchen, wenn ich welche brauchte.

Ich kenne es
genau umgekehrt, also sprich keine Notwendigkeit von gerichtlichem Beschluss, da freiwillig.
Alles andere, mit gerichtlichen Beschluss, ist eine Zwangseinweisung. So kenne ich es. Und das wird Fallweise entschieden.

Es gibt auch die Möglichkeit, hängt vom Zustand des Patienten ab, von geschlossener auf offener Station zu wechseln. Umgekehrt auch...natürlich bei Notwendigkeit.

Mein Bruder, Schizophrenie, wurde bei der Aufnahme gefragt, ob er freiwillig vorübergehend auf die Geschlossene gehen würde...


Weißt du was mir jetzt einfällt...kann es sein das die Stationen manches mal überfüllt waren und somit die Betten, die auf der Geschlossenen waren, besetzt werden mussten.

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24. Mai 2013 um 23:13

Wie schon per PN gesagt...
... das kenne ich von mir selbst und anderen auch nicht anders.

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