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Ständige Angstzustände ! Angst schwer krank zu sein.. ( Meine Geschichte)

17. November 2014 um 1:50 Letzte Antwort: 29. April 2017 um 19:50

Hallo allerseits,
ich hoffe ich erschlage hier jetzt niemanden mit dem post , aber ich habe das Bedürfnis mein Problem ausführlich zu beschreiben und hoffe das jemand den halben Roman trotzdem liest.

Ich leide jetzt seit 4 Monaten an Panikattacken, ich habe schreckliche Angst vor Krankheiten oder dem plötzlichen Sterben. Ich hätte nie gedacht , das ich da reinrutschen kann ( bin erst 22 ) aber naja ich sehe ja es geht.

Dazu muss ich sagen das ich in diesem Zeitfenster meinen Opa verloren habe ,der an Krebs litt.Das Thema Krankheiten ist in meiner Familie sehr präsent ,gerade Krebs gab es in meiner Familie oft. Meine Mutter leidet an einem Herzfehler und zusätzlich an MS.
Klar ist das alles sehr belastend , jedoch dachte ich nie das mein Körper so krass darauf reagieren kann .Denn ich bin eigentlich ein ziemlich lebensfroher Mensch

2 Wochen bevor mein Opa starb fing es an. Ich saß in einer Bar und bekam plötzlich schlecht Luft.Ich kannte das Gefühl bisher nicht , habe versucht öfters durch den Mund zu atmen ( ich dachte ich ersticke sonst), bin nach Hause gefahren und dann ging es richtig los . Atemnot , Herzrasen ( Puls bis 149!) , Übelkeit , mir war richtig schwindelig .Es wurde unerträglich!Bin in's KH und wurde untersucht .NICHTS.Diagnose :psychovegetative Hyperventilation.

Der Spuk nahm aber kein Ende. Es wurde nach ein paar Tagen schlimmer.Ich hatte richtig schlimme Brustschmerzen ,Atemnot ,Übelkeit , ich habe am ganzen Leib gezittert und mein Puls ist in die Decke geschossen. Ich hatte echt das Gefühl ich habe Atemaussetzer und dachte mir k ,jetzt ist es vorbei ! Meine Mutter war so verzweifelt , dass sie den Notarzt angerufen hat , der auch sofort kam.Die brachten mich mit Verdacht auf Herzinfarkt / Lungenembolie ins Krankenhaus...und ich sage euch: Das war der Start meiner Besuchs-Karriere bei Krankenhäusern!!.Dort erfolgten dann etliche Untersuchungen :Ekg ,Blutentnahme ,Blutgastest , Dimer- Test , Ultraschall vom Herz , Röntgen vom Thorax , abgehört wurde ich auch ..und es kam raus :NICHTS ! Das einzige war eine leichte Insuffiziens in der Trikuspidalklappe ,die laut Arzt keinesfalls bedenklich wäre.Danach folgten Untersuchungen bei einem Kardiologen , bei einem Schilddrüsenspezialisten , bei 2 anderen Hausärzten mit gefühlten weiteren 20 EKG's , einem Lungenfunktionstest , 2 Blutuntersuchungen usw....zwischendurch lag ich wiedermal im KH weil ich in der Uni fast umgekippt bin und mein Kreislauf im Keller war...
Alle sagten mir dasselbe :Psyche..und ich habe mich nach all den Untersuchungen auch damit zufrieden gegeben und war endlich wieder happy!

Vor 5 Wochen ging es aber wieder von vorne los. Seit dem habe ich Panikattacken , ständiges Herzrasen , ich habe einfach überall Schmerzen. Mich sticht es in der Brust und manchmal durchfährt mich ein dumpfer tiefer Schmerz am Herz !Ich achte nurnoch auf meinem Körper ,ich kriege öfters Kopfschmerzen.Ich bin nurnoch müde und kraftlos, denke bei jedem Schmerz sofort das Schlimmste.Entweder habe ich Krebs oder irgendwas mit dem Herz oder der Lunge...und ich habe mir schlechte Angewohnheiten angeeignet :Ich wiege mich jeden Tag aus Angst abzunehmen!..Ich bin eh ein Hämpfling und finde mich schon zu dünn ! ( 1.57 ; 48 kilo), ich messe ziemlich oft Blutdruck und Puls.Ich schaue mir gerne meine Arztberichte an um alles was drin steht zu analysieren..ich trinke seit einem Jahr keinen Alkohol mehr (ok hab zuvor auch fast nie getrunken , aber mein Opa hatte durch den Alkohol zusätzlich eine Leberzirrose).Schlafen ist schon fast unmöglich.ICH ERKENNE MICH EINFACH SELBST NICHT WIEDER!.Durch den ganzen Mist habe ich sogar mein Studium abgebrochen und meinen Nebenjob gekündigt.
Ich habe mich überwunden und meiner Mutter vor einer Woche alles gebeichtet. Mitte Dezember habe ich einen Termin beim Psychologen , ich will aus diesem Teufelskreis wieder raus und einfach mein Leben wieder zurück !Trotzdem ist die Angst da , dass die Ärzte vll was übersehen haben.

Hat jemand vielleicht schon ähnliche Erfahrungen gemacht ? Ich sag nur eins , ich wünsche es wirklich keinem !!

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17. November 2014 um 23:50

Sich selbst wieder finden
Hallo reena,

Zuerst: du bist nicht alleine! Deine Geschichte ähnelt meiner sehr... Dieselben Ängste, dieselben Symptome, dieselben Untersuchungen - nur hatte ich zusätzlich auch noch eine Gehirnstrommessung und diverse Untersuchungen beim HNO. Keine Diagnose.. Außer leichtes Asthma. Ich sollte mich eigentlich meiner besten Gesundheit erfreuen - aber wie?
Ich hatte die letzten Monate eine sehr gute Phase. Dachte fast, ich habe es über wunden, aber gerade heute abend kamen die Symptome wieder: ich dachte, ich kippe um. Mir wurde schlecht und schwindlig. Dann dachte ich, ich muss was essen. Aber blöderweise funktioniert die Kommunikation zwischen Körper und Verstand und Seele immer noch nicht richtig, d.h. wenn die Panik kommt, weiß ich nicht, wann ich genug gegessen habe, was ich essen sollte, hab ich Durst oder Hunger, ist mein Blutdruck normal oder zu hoch oder zu niedrig... Eigentlich einfache Fragen, die ich mir nicht beantworten kann. Ich kenne das auch, mit der Angst zu dünn zu werden - das ist ja auch schlecht für den Kreislauf.
Ich will auch nur noch mein altes ich zurück, für mich und meine Familie.
Ich bin seit einem Jahr in Therapie und es hilft auf jeden Fall, aber das wichtigste ist es, an der eigenen Einstellung was zu ändern. Angst vor Krankheiten ist angebracht, wenn man sie hat. Und wir sind gesund! Ich muss dazu sagen, dass es bei mir auch Krankheiten in der Familiengeschichte gibt, auch Panikattacken, Diabetes. Aber ich bin medizinisch Kern gesund.
Der Weg zum angstfreien Leben ist sicher noch weiter, als ich es mir wünsche und jede Panikattacke wirft mich erst mal gefühlt zurück, aber eigentlich lerne ich daraus. Heute habe ich es geschafft, die Attacke einfach kommen zu lassen und dabei zu versuchen die Ruhe so gut es geht zu bewahren - die kreischende innere Stimme auf stumm zu stellen. Und es war schneller vorbei, es war weniger intensiv und es hat mich endlich einmal nicht vergessen lassen, dass sich die Welt nicht nur um die Angst dreht.
Ich kann dich so gut verstehen: es ist so schwer, die Angst ist so riesig und man hat oft er als einmal das Gefühl, das eigene Leben ist unmittelbar bedroht. Und für mich ist es am schlimmsten zu sehen, wie hilflosdie Menschen um mich sind. Ich will nicht, dass sie Angst um mich haben. Und ich will die Angst los werden. Aber, ich glaube einfach daran, dass ich es schaffe, dass ich wieder entspannen kann, dass ich wieder angstfrei werde. Irgendwo in naher Zukunft bin ich da! Und ich tue, alles was ich kann dafür. Ich habe das Gefühl mich irgendwann in den letzten Jahren vergessen zu haben, aber ich finde mich wieder. Ich glaube, das wichtigste ist es, die Angst nicht das ganze Leben bestimmen zubnlassen. DAS WIRD WIEDER!!!!

Liebe Grüße

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute

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18. November 2014 um 15:27

Angst vor der Angst
Ich bedanke mich erstmal für die Antwort !

Es klingt blöd , aber es ist doch beruhigend zu wissen , dass man nicht alleine ist.

Hattest du auch dieses Stechen in der Brust? Ich habe es immernoch , in letzter Zeit ziemlich oft und ich sobald sich das Gedankenkarussell beginnt zu drehen kann ich einfach nicht mehr abschalten.Ich bin kurz davor nochmal einen Termin beim Kardiologen zu machen , obwohl ich weis dass es mir nichts bringt und dass man eh lange warten muss.

Ich denke mir aber immer : Das kann doch nicht allein die Psyche machen , dass man körperlich so ausgeknockt wird.

Du sprichst mir förmlich aus der Seele , das mit den Freunden sehe ich genauso.Vielen sage ich nichts und wenn sie es erfahren fragen sie warum ich denn nicht den Mund aufgemacht habe.Ich möchte da niemanden mit reinziehen und ich will auch nicht , dass sie sich ständig meine Problematik anhören müssen und sich Sorgen machen.
Ich fühle mich einfach von vielen nicht ernst genommen , von Ärzten ( die das gerne belächeln) , ich denke eben , dass nur Leute mich verstehen können denen es genauso geht wie mir.

Ich hoffe wirklich , dass die Therapie was bringt. Ich möchte einfach wieder richtig Leben , wie ich es vorher getan habe!

Ich glaube man kann nichts anderes tun als zu versuchen positiv zu denken.

Liebe Grüße


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18. November 2014 um 21:20
In Antwort auf iabha_12929865

Sich selbst wieder finden
Hallo reena,

Zuerst: du bist nicht alleine! Deine Geschichte ähnelt meiner sehr... Dieselben Ängste, dieselben Symptome, dieselben Untersuchungen - nur hatte ich zusätzlich auch noch eine Gehirnstrommessung und diverse Untersuchungen beim HNO. Keine Diagnose.. Außer leichtes Asthma. Ich sollte mich eigentlich meiner besten Gesundheit erfreuen - aber wie?
Ich hatte die letzten Monate eine sehr gute Phase. Dachte fast, ich habe es über wunden, aber gerade heute abend kamen die Symptome wieder: ich dachte, ich kippe um. Mir wurde schlecht und schwindlig. Dann dachte ich, ich muss was essen. Aber blöderweise funktioniert die Kommunikation zwischen Körper und Verstand und Seele immer noch nicht richtig, d.h. wenn die Panik kommt, weiß ich nicht, wann ich genug gegessen habe, was ich essen sollte, hab ich Durst oder Hunger, ist mein Blutdruck normal oder zu hoch oder zu niedrig... Eigentlich einfache Fragen, die ich mir nicht beantworten kann. Ich kenne das auch, mit der Angst zu dünn zu werden - das ist ja auch schlecht für den Kreislauf.
Ich will auch nur noch mein altes ich zurück, für mich und meine Familie.
Ich bin seit einem Jahr in Therapie und es hilft auf jeden Fall, aber das wichtigste ist es, an der eigenen Einstellung was zu ändern. Angst vor Krankheiten ist angebracht, wenn man sie hat. Und wir sind gesund! Ich muss dazu sagen, dass es bei mir auch Krankheiten in der Familiengeschichte gibt, auch Panikattacken, Diabetes. Aber ich bin medizinisch Kern gesund.
Der Weg zum angstfreien Leben ist sicher noch weiter, als ich es mir wünsche und jede Panikattacke wirft mich erst mal gefühlt zurück, aber eigentlich lerne ich daraus. Heute habe ich es geschafft, die Attacke einfach kommen zu lassen und dabei zu versuchen die Ruhe so gut es geht zu bewahren - die kreischende innere Stimme auf stumm zu stellen. Und es war schneller vorbei, es war weniger intensiv und es hat mich endlich einmal nicht vergessen lassen, dass sich die Welt nicht nur um die Angst dreht.
Ich kann dich so gut verstehen: es ist so schwer, die Angst ist so riesig und man hat oft er als einmal das Gefühl, das eigene Leben ist unmittelbar bedroht. Und für mich ist es am schlimmsten zu sehen, wie hilflosdie Menschen um mich sind. Ich will nicht, dass sie Angst um mich haben. Und ich will die Angst los werden. Aber, ich glaube einfach daran, dass ich es schaffe, dass ich wieder entspannen kann, dass ich wieder angstfrei werde. Irgendwo in naher Zukunft bin ich da! Und ich tue, alles was ich kann dafür. Ich habe das Gefühl mich irgendwann in den letzten Jahren vergessen zu haben, aber ich finde mich wieder. Ich glaube, das wichtigste ist es, die Angst nicht das ganze Leben bestimmen zubnlassen. DAS WIRD WIEDER!!!!

Liebe Grüße

Ich wünsche dir von Herzen alles Gute

Das kenne ich zu gut
Hallo

Also Panik attacken habe ich leider auch! Ich kam vor 6 Jahren ins krankenhaus und hatte herzrhytmusstörung aber das wusste ich ja nicht. Ich kam auf die Intensiv Station und der arzt war total überfordert ((
Ich fragte ihn ob mein Herz stehen bleibt. Er meinte dafür sind sie ja hier! Ich hatte verdammt angst das ich sterbe! Erst am nächsten morgen die Visite hat mir geholfen. Die ganze nacht lag ich mit einem Puls von 140-160.
Der arzt sar total überfordert.
Meine panik attacke machte sich dann immer bemerkbar das ich dachte ich bekomme kaum noch luft. Dann 3 jahre später saß ich in der bahn und mir wurde pbel und schwindelig. Es ging aber dann wieder. Ein paar tage später ging ich mit meinem bruder zum Lidl und mir wurde so schlecht und schwindelig das ich mich auf den parkplatz setzte. Mit dem rettungswagen kam ich dann ins krankenhaus. Erst mal alle untersuchungen die eeste nacht ging es und in der zweiten nacht bekam ich übernacht einen flüßigkeits tropfer. Ich sagte der schwester das ich dann panik bekomme. Interessierte sie aber nicht. Eingeschlafen bin ich aber in der nacht wurde ich wach und hatte eine starke panil attacke. Ich bekam ein starkes beruhigungs Medikament.
Seit dem kann ich nicht mehr mit der Bahn fahren oder mal einfach so in die Stadt. Vor zwei Jahren ist dann mein Papa zwei wochen später nach der Geburt plötzlich verstorben. Ich hang sehr an ihm er war Tag und nacht für mich da! Und jetzt habe ich ständig angst das ich sterbe angst vor Krankheiten.
Aber es tut gut zu lesen das es auch anderen so geht

Gglg

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19. November 2014 um 15:12

Genau das gleiche.
Hallo,

bei mir ist es genau das gleiche.
Meine oma,Mein opa und mein hund sind in den
letzten 6 monaten gestorben und im august hat grnau das gleiche wie bei dir angefangen und ich bin erst 19, also hat das nichts mit dem Alter zutun. Ich war auch gefühlte 1000 mal beim arzt und habe alles mögliche überprüfen lassen aber es ist nichts. Jeder sagt mir das es die Psyche ist.
Ich kann es auch nicht glauben das die Psyche einen so extrem aus der Bahn wirft und das der körper auch so krass drauf reagiert aber die untersuchungen zeigen ja das es doch wohl so ist.
Wenn du möchtest kannst du mir auch gern mal hier ne Nachricht schreiben, weil das Austauschen hilft einem auch gut weil man weiß das man nivht allein mit dem Problem ist.

Gute besserung und lg
qwertzui

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20. November 2014 um 9:07


Hallo liebe reena...
also ich leide seid jahren daran,mal mehr mal weniger
bin manisch-deppressiv und hatte auch schon eine psychose was natürlich nichts mit deiner sache zu tun hat ..also ich würde dir raten...gehe zu einem guten psychologen,denn der kann dir bestimmt helfen !! ganz allein da raus ist fast unmöglich,so bitter es auch klingt
informiere dich doch erstmal ,)
lg und gute besserung

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20. November 2014 um 17:40

Es ist schlimmer geworden
Nochmals Danke für die zahlreichen Antworten,

Tut mir leid , dass es euch so geht.Wie ich bereits im Eingangstext meinte , ich wünsche sowas niemanden.

Mittlerweile ist es schlimmer geworden , dieses mal habe ich Probleme mit dem Hals.Andauernd was neues!.Ich habe ein Fremdkörpergefühl am Kehlkopf dazubekommen ( fühl sich an als ob irgwas auf dem Kehlkopf liegt und hin und herrutscht).
Das ist wirklich unangenehm , dazu kommt das Engegefühl im Hals . Luft bekomme ich erstaunlicherweise sehr gut und Heiserkeit verspüre ich auch nicht.
Nun muss ich morgen wieder mal zum Arzt.Glaubt mir , mir ist das schon teilweise richtig peinlich dahin zugehen...aber ich habe jetzt schon den 4 ten Tag am Stück kein Hungergefühl mehr ...Ich habe notdürftig eine Milchschnitte und meine Lieblingssuppe gerade so hineinbekommen..und da ich ja schon so dünn bin habe ich Angst in nächster Zeit wie ein halbes Skelett rumzulaufen. Der Gedanke ist widerlich !Ich wiege jetzt nurnoch 47 Kilo..
Kennt ihr vielleicht irgwas, dass man gut essen kann und schön dick macht ? Die Frage ist etwas bescheuert aber das ist mir gerade im Moment echt egal , ich brauch meine Kilos wieder -.- ...Die beste Lösung wäre es mit Kraftsport wieder anzufangen , aber ich habe da keinen Kopf für..

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20. November 2014 um 21:35

...das geht vorbei!
hallo zusammen,
vielleicht kann ich hier ein bisschen als mutmacher dienen.
Bei mir haben die Panikattacken mitte des Jahres angefangen.
Natürlich waren es für mich keine Panikattacken, sondern ganz schlimme Erkrankungen, die mich jetzt sofort sterben lassen würden.
Nach den xten Besuch bei allen möglichen Ärzten habe ich mich entschlossen, eine Therapie anzufangen.(Verhaltenstherapie )
ich rate allen: MACHT DAS!
Die ersten paar Wochen(noch ohne Therapie) dachte ich, ach was, das schaffe ich alleine... so schnell wie es kam, geht es auch bestimmt wieder weg.
bei mir ging es ebenfalls soweit, dass ich eine zeitlang nicht mehr arbeiten war (zum Glück habe ich eine ganz verständnisvolle Chefin) und einkaufen (bzw. das sinnlos-rumstehen an der Kasse) war der größte horror.
Dann habe ich aber für mich selbst entschieden, dass ich so nicht leben möchte und etwas ändern muss.
Es hat eine zeitlang gedauert bis ich verstanden habe, was man in den verschiedensten Situation unternehmen muss- und genau dabei hilft dir ein Therapeut. Die Sachen die ich dort gelernt habe, hätte ich mir selbst nicht ausdenken können.
habe ein paar "erste Hilfe tips", die mir soweit helfen, dass ich seit der 3ten Therapiestunde keine Panikattacke mehr hatte.
(wenn jemand Interesse hat, kann ich die Tips auch teilen )

Zum Abschluss noch ein Spruch von meinem Therapeut der genug aussagt:
Umso länger wir unserem Körper falsches Verhalten antrainieren, umso länger dauert es, bis wir es wieder abtrainieren.
Also besser heute als morgen!

LG
Sabrina

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20. November 2014 um 22:14

:P
@ streetbabe , einen Termin beim Psychologen habe ich erst mitte Dezember solange muss ich leider noch warten...ich habe leider kein bisschen Geduld..schlechte Angewohnheit

@ sabdom11 : Die Tipps würden mich sehr interessieren !
Ich versuche bewusst mich abzulenken , zum Beispiel Musik hören und tanzen ( tanze Hip-Hop) aber irgwann hat selbst das nicht mehr geklappt obwohl das so ziemlich das einzige war, wo ich den Kopf richtig freibekommen habe . Sowas wie Fernsehen oder so hilft bei mir garnicht..Da kann man ja immernoch sitzen und sich dabei Gedanken machen.
Man sagt ja auch immer : Mach Yoga. Bringt mir persöhnlich nichts.
Ich finde man muss immer was aktives machen, z.B Hausputz , irgwo mal Staubwischen obwohl es nicht mal nötig ist ..klingt auch echt bescheuert aber es hilft.

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20. November 2014 um 22:46
In Antwort auf tycho_12087098

:P
@ streetbabe , einen Termin beim Psychologen habe ich erst mitte Dezember solange muss ich leider noch warten...ich habe leider kein bisschen Geduld..schlechte Angewohnheit

@ sabdom11 : Die Tipps würden mich sehr interessieren !
Ich versuche bewusst mich abzulenken , zum Beispiel Musik hören und tanzen ( tanze Hip-Hop) aber irgwann hat selbst das nicht mehr geklappt obwohl das so ziemlich das einzige war, wo ich den Kopf richtig freibekommen habe . Sowas wie Fernsehen oder so hilft bei mir garnicht..Da kann man ja immernoch sitzen und sich dabei Gedanken machen.
Man sagt ja auch immer : Mach Yoga. Bringt mir persöhnlich nichts.
Ich finde man muss immer was aktives machen, z.B Hausputz , irgwo mal Staubwischen obwohl es nicht mal nötig ist ..klingt auch echt bescheuert aber es hilft.

Kenn ich...
Ja das kommt mir alles ziemlich bekannt vor, ich dachte auch das sport mir da am meisten hilft (alle haben immer gesagt: geh joggen!)... hab ich probiert- und es macht mir einfach minus spaß.
Eine wichtige Erkenntnis, die mir die Therapeutin gegeben hat ist, je extremer mal versucht NICHT dran zu denken oder eine Panikattacke zu "verhindern", umso extremer kommen sie.

Als Bsp hat sie mir folgendes gesagt. (ich finde es immer noch so faszinierend,dass ich das wohl nie mehr vergesse)
: ich sage jetzt zu dir: "Denk an einen rosanen Elefanten!"
was passiert? Jeder Mensch hat einen rosanen Elefanten vor Augen... Wenn ich dich jetzt nächste Woche frage "und, wie lang hast du noch an den rosanen Elefanten gedacht?", wirst du mir wahrscheinlich antworten "gar nicht" oder "ach nur noch einmal kurz".
und warum ist das so?
Weil du den rosanen Elefanten nicht vergessen musstest.
Wenn du eine Woche lang gedacht hättest "ich will nicht an den rosanen Elefanten denken"... denkst du dran. Und so ist das auch mit der Panik.

Die wichtigste Erkenntnis (und die schwerste) die ich im laufe der zeit hatte, war, dass die Panik erst dann weggeht, wenn man sie aushält. (als meine Therapeutin das gesagt hat, musste ich fast lachen... "ja genau, ich sterbe gerade im Büro, bleibe aber ruhig sitzen und warte was passiert"...aber das war es tatsächlich.

Ich habe verschiedene Sachen ausprobiert, irgendwie hat mir alles davon ein bisschen geholfen.
Als erstes musst du eben verstehen, dass du die Panik akzeptieren musst, dass dir bei einer Panikattacke oder der Erwartungsangst NIEMALS irgend etwas passieren kann.
Also, wenn man merkt es "kommt", sagt man zu sich selbst ganz einfache sachen wie:
- Es wird und kann mir nichts passieren
- diese Situation habe ich schon oft gemeistert und immer geschafft

...sowas halt. Positive Gedanken. Eine Panikattacke dauert niemals länger als eine halbe Stunde.
= Die Beschwerden hören IMMER von alleine auf.

Eigentlich wollte ich jetzt keine Roman schreiben, aber mir fällt so viel dazu ein

zum Thema Ablenkung, ich mache es in der Tat so, dass ich versuche an etwas anderes zu denken (aber mich nicht dazu zwingen mich abzulenken), wenn jedoch die Panik hoch kommt, solltest du sie zulassen. (und das machst du, indem du sie ernst nimmst (Die Beschwerden sind da und sie gehen wieder weg...)

Ich hatte öfter mal das Gefühl, das vor lauter Gedanken mein kopf platzt.
Auch dafür habe ich zwei Dinge gefunden und erzählt bekommen, die mir in solchen Situationen helfen.

1. leg dich hin und fühl in dich hinein. Registrier Dinge die du spürst (nichts einbilden, nur so als würdest du über jemanden anderen reden) ...das heisst du gehst mit deinen Gedanken zb. in deine Beine und wanderst gedanklich in jedes Körperteil... Irgendwann setzt so eine Erkenntnis ein wie ich sie hatte:
Ich war gedanklich in meinen Beinen, und umso länger ich dahin gefühlt habe, umso seltsamer haben sie sich angefühlt...irgendwann könnte man sich sogar fragen, ob man überhaupt noch laufen kann... das ist die Macht der Gedanken. ("wir" kennen das ja eher zum Beispiel in der Brust... wir merken ein Stechen oder Druck, "forschen" die Stelle ab und man hat das Gefühl es wird immer schlimmer...

2. Sinnes Übung.
Dazu brauchst du ein Stück Schokolade (gehen bestimmt auch andere Dinge aber für dich, da du zunehmen willst, vielleicht auch nicht schlecht
Guck es dir an, beschreibe es so gedanklich... riech dran und guck wie weit du es weghalten kannst damit du es noch riechst. und dann leg es dir in den Mund.
Ich weiß das klingt alles so albern - und ist es irgendwo auch. aber fakt ist: wenn du ganz bewusst mit deinen Sinnen arbeitest, ist es nicht möglich an etwas anderes zu denken- und das entspannt.
Probier es mal!

kann auch gerne noch Fragen oder so beantworten - falls noch welche da sind...
LG
Sabrina (btw.. wollte vorhin noch schreiben, bin 23 - also gleiche Altersklasse)

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20. November 2014 um 22:49

Unvorstellbar Zerstörbar
Hallo Reena


Ich kenne dass alles nur zu gut!!
Alles was du zeigst " Symptome KÖNNTEN erste anzeichen einer Major Deppresion sein"

Ich erläutere euch mal in Kurzform mein Leiden.
Es fing alles an nach einem Teller Nudeln letztes Jahr November. Dieser Teller kam nach dem ich ihn gegessen habe , auch gleich wieder raus. Danach ging es mir wieder Blendend. Ein Tag später jedoch verspürte ich ein Fremdkörper in meinem Hals , ich hatte dass gefühl dass ich das ding mit Speichel schritt für Schritt schlucken konnte. Es hielte Lange an und ging nicht weg. Da ich ein Hypochonter bin , gehe ich ja eh oft zum Arzt nun kam dass wieder , ich war dann bei einem Hausarzt der mich wegen einem Globusgefühl auf einem Bein hüpfen lies da kam ich mir ja schon verarscht vor. Okay weitere Arzt besuche folgten. Im Januar 14 schien es überwunden zu sein. Dem war aber nicht so es kam wieder und wieder und wieder und wieder ich möchte nicht Lügen aber ich bin mir sicher dass ich dieses Jahr 60 oder mehr bein Arzt war. Ich wollte alle untersuchungen die es gibt , damit ich mir sicher sein kann dass alles gut ist. Ich war bei einem Hausarzt , HNO , KH , MRT , Röntgen , Neurologe und nun Psychoterapeut. Alle sagten ich bin Organisch vollkommen gesund.
Die symptome sind lästig grade was dass Schlucken angeht. Stress Depresionen und die Psyche machen mehr an euren Körper kaputt als man sich vorstellt , antriebslosigkeit , keine Kraft , schlechte gedanken über sein Leben , angst um sein Leben , dass was passiert ist sterbefälle , der Druck der uni ider Arbeit , dein eigenes selbstwertgefühl , die Angst ein Hungerhacken zu werden , deiner Mutter und den anderen alles recht machen. Dass alles ist für normale Menschen purer stress den halt nicht jeder ausgalten kann , dein Körper bzw die Funktion spiegelt deine gedanken wieder , auf die dauer gesehen zerstört dass einen und frisst dich von innen auf. Ich selbst habe das Globusgefühl meist so schlimm dass ich fast 2 Wochen nichts festes essen konnte da 1. mein hals immer so zu geschnürrt wurde dass ich brechen musste oder aber das schlucken von fester nahrung weh tat. Komischerweise Luft bekomme ich wie ne 1 aber die Angst trotzdem zu ersticken war da.

Ich komme mal zum schluss.

Jeder der diese Probleme hat , sollte erstmal in Therapie ( Medikamentös und aufbau Therapien) meiner sagte mir Heute : machen sie wieder Sport machen sie wieder dass was ihnen spaß macht , dass ist erstmal wichtig für dein eigenes selbstwertgefühl , gehen Sie wieder Arbeiten sie brauchen dass. Solltest du mal ein Ggefühl haben , versuch einfach nicht darüber nachzudenken auch wenn es schwer fällt aber dass darüber nachdenken belastet den körper natürlich auch. Desweiteren solltest du Panikattacken bekommen versuche durch dein Bauch zu Atmen ( keine Brustatmung) könnte helfen und beruhigt dich wieder.

LG

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23. November 2014 um 16:45

Danke !
@ sabdom11 :Ich danke dir auf jeden Fall für die Tipps !

Ich werde es versuchen , bis jetzt blieb ich von ner Attacke verschont weil ich quasi abgelenkt bin ( Hunger ist weg )

Grüße

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2. Juni 2016 um 21:14

Hi
Renaa96 bin Marc Kevin hab das elbe fast umgekippt seid dem Angstzustände hast du es hinbekommen es weg zu bekommen

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10. November 2016 um 23:31
In Antwort auf tycho_12087098

:P
@ streetbabe , einen Termin beim Psychologen habe ich erst mitte Dezember solange muss ich leider noch warten...ich habe leider kein bisschen Geduld..schlechte Angewohnheit

@ sabdom11 : Die Tipps würden mich sehr interessieren !
Ich versuche bewusst mich abzulenken , zum Beispiel Musik hören und tanzen ( tanze Hip-Hop) aber irgwann hat selbst das nicht mehr geklappt obwohl das so ziemlich das einzige war, wo ich den Kopf richtig freibekommen habe . Sowas wie Fernsehen oder so hilft bei mir garnicht..Da kann man ja immernoch sitzen und sich dabei Gedanken machen.
Man sagt ja auch immer : Mach Yoga. Bringt mir persöhnlich nichts.
Ich finde man muss immer was aktives machen, z.B Hausputz , irgwo mal Staubwischen obwohl es nicht mal nötig ist ..klingt auch echt bescheuert aber es hilft.

Hallo
der post ist zwar schon 2 Jahre alt. Aber wie geht's dir nun jetzt? Leide seit 3 jahren an den selben symptomen...bei mir kommts von der bws und hws..
gruss sabine

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11. November 2016 um 11:58
In Antwort auf tycho_12087098

Hallo allerseits,
ich hoffe ich erschlage hier jetzt niemanden mit dem post , aber ich habe das Bedürfnis mein Problem ausführlich zu beschreiben und hoffe das jemand den halben Roman trotzdem liest.

Ich leide jetzt seit 4 Monaten an Panikattacken, ich habe schreckliche Angst vor Krankheiten oder dem plötzlichen Sterben. Ich hätte nie gedacht , das ich da reinrutschen kann ( bin erst 22 ) aber naja ich sehe ja es geht.

Dazu muss ich sagen das ich in diesem Zeitfenster meinen Opa verloren habe ,der an Krebs litt.Das Thema Krankheiten ist in meiner Familie sehr präsent ,gerade Krebs gab es in meiner Familie oft. Meine Mutter leidet an einem Herzfehler und zusätzlich an MS.
Klar ist das alles sehr belastend , jedoch dachte ich nie das mein Körper so krass darauf reagieren kann .Denn ich bin eigentlich ein ziemlich lebensfroher Mensch

2 Wochen bevor mein Opa starb fing es an. Ich saß in einer Bar und bekam plötzlich schlecht Luft.Ich kannte das Gefühl bisher nicht , habe versucht öfters durch den Mund zu atmen ( ich dachte ich ersticke sonst), bin nach Hause gefahren und dann ging es richtig los . Atemnot , Herzrasen ( Puls bis 149!) , Übelkeit , mir war richtig schwindelig .Es wurde unerträglich!Bin in's KH und wurde untersucht .NICHTS.Diagnose :psychovegetative Hyperventilation.

Der Spuk nahm aber kein Ende. Es wurde nach ein paar Tagen schlimmer.Ich hatte richtig schlimme Brustschmerzen ,Atemnot ,Übelkeit , ich habe am ganzen Leib gezittert und mein Puls ist in die Decke geschossen. Ich hatte echt das Gefühl ich habe Atemaussetzer und dachte mir k ,jetzt ist es vorbei ! Meine Mutter war so verzweifelt , dass sie den Notarzt angerufen hat , der auch sofort kam.Die brachten mich mit Verdacht auf Herzinfarkt / Lungenembolie ins Krankenhaus...und ich sage euch: Das war der Start meiner Besuchs-Karriere bei Krankenhäusern!!.Dort erfolgten dann etliche Untersuchungen :Ekg ,Blutentnahme ,Blutgastest , Dimer- Test , Ultraschall vom Herz , Röntgen vom Thorax , abgehört wurde ich auch ..und es kam raus :NICHTS ! Das einzige war eine leichte Insuffiziens in der Trikuspidalklappe ,die laut Arzt keinesfalls bedenklich wäre.Danach folgten Untersuchungen bei einem Kardiologen , bei einem Schilddrüsenspezialisten , bei 2 anderen Hausärzten mit gefühlten weiteren 20 EKG's , einem Lungenfunktionstest , 2 Blutuntersuchungen usw....zwischendurch lag ich wiedermal im KH weil ich in der Uni fast umgekippt bin und mein Kreislauf im Keller war...
Alle sagten mir dasselbe :Psyche..und ich habe mich nach all den Untersuchungen auch damit zufrieden gegeben und war endlich wieder happy!

Vor 5 Wochen ging es aber wieder von vorne los. Seit dem habe ich Panikattacken , ständiges Herzrasen , ich habe einfach überall Schmerzen. Mich sticht es in der Brust und manchmal durchfährt mich ein dumpfer tiefer Schmerz am Herz !Ich achte nurnoch auf meinem Körper ,ich kriege öfters Kopfschmerzen.Ich bin nurnoch müde und kraftlos, denke bei jedem Schmerz sofort das Schlimmste.Entweder habe ich Krebs oder irgendwas mit dem Herz oder der Lunge...und ich habe mir schlechte Angewohnheiten angeeignet :Ich wiege mich jeden Tag aus Angst abzunehmen!..Ich bin eh ein Hämpfling und finde mich schon zu dünn ! ( 1.57 ; 48 kilo), ich messe ziemlich oft Blutdruck und Puls.Ich schaue mir gerne meine Arztberichte an um alles was drin steht zu analysieren..ich trinke seit einem Jahr keinen Alkohol mehr (ok hab zuvor auch fast nie getrunken , aber mein Opa hatte durch den Alkohol zusätzlich eine Leberzirrose).Schlafen ist schon fast unmöglich.ICH ERKENNE MICH EINFACH SELBST NICHT WIEDER!.Durch den ganzen Mist habe ich sogar mein Studium abgebrochen und meinen Nebenjob gekündigt.
Ich habe mich überwunden und meiner Mutter vor einer Woche alles gebeichtet. Mitte Dezember habe ich einen Termin beim Psychologen , ich will aus diesem Teufelskreis wieder raus und einfach mein Leben wieder zurück !Trotzdem ist die Angst da , dass die Ärzte vll was übersehen haben.

Hat jemand vielleicht schon ähnliche Erfahrungen gemacht ? Ich sag nur eins , ich wünsche es wirklich keinem !!

Kinesiologie ... kann ich nur empfehlen!!!

Manche brauchen nur eine Sitzung, manche ein paar mehr. Bezahlt man aus eigener Tasche (ca. 50,- € je Sitzung - Arzt und tarifabhängig) Ich kenne viele die dadurch wieder zur Normalität gefunden haben OHNE Psychopharmaka!

Ein Psychologe kann auch nicht schaden, trotzdem suche einen Arzt in Deiner Nähe auf der sich auf Kinesiologie spezialisiert hat.

Viel Glück

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12. November 2016 um 17:27

Bei mir wars der Magen, der nach sehr viel Stress nicht mehr wollte.... 3/4 Jahre lang Panikattacken, Atemnot, Herzrasen... Ende der Geschichte, chronische Gastritis....

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13. November 2016 um 1:28

Da wundert`s mich nicht, dass die Ärzte immer reicher werden. In Dir haben sie einen braven und treuen Patienten gefunden. Typischer Fall von Hypochondrie, würde ich sagen, auch wenn ich kein Psychologe bin, mich aber schon sehr lange dafür interessiere. Jetzt nehmen wir mal an, ein Arzt würde bei Dir KREBS diagnostizieren. Was würdest Du dann tun? (Wo ist denn nur dieser @ "REX?" Bei Trump wahrscheinlich.) Ich und viele, viele andere Menschen, kennen diese ganzen Untersuchungen nur zu gut, Du bist also nicht allein! Also: Zurück zu meiner Frage: WAS WÜRDEST DU TUN? Dich umbringen? Nein, das würdest Du NICHT, weil Du viel zu feige dazu wärst. Du MUSST diese Gedanken loswerden. Schreibe oder male sie Dir von der Seele, unterhalte Dich mit Deinen Freunden, treibe regelmäßig Sport und lenke Dich ab. Setze Dir ein Ziel und verfolge es konsequent, so lange, bis Du es erreicht hast, und wenn Du es erreicht hast, setze Dir ein neues Ziel.

Alles Gute!

Liebe Grüße,

lib

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14. November 2016 um 7:11

Da der Magen das vegetative Nervensystem stark beeinflußt und sensibel auf viele Veränderungen und Streß reagiert, könnte es durchaus möglich sein, das "ER" Auslöser dieses Problemes ist. Ich habe diesbezüglich auch schon einiges gelesen. Leider noch kein Patentrezept gefunden. Sicher und wichtig ist in jedem Fall, Sport und eine ausgewogene Ernährung (was ich leider all zu oft missachte), damit steht und fällt so ziemlich alles.

@ feuerschnecke, was hat sich nach der Diagnose bei Dir / für Dich geändert? Medikamente? Ist es jetzt oder dadurch Du weißt woran es vermeintlich gelegen hat besser geworden?

Grüße 

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14. November 2016 um 21:18
In Antwort auf suma_12708865

Da der Magen das vegetative Nervensystem stark beeinflußt und sensibel auf viele Veränderungen und Streß reagiert, könnte es durchaus möglich sein, das "ER" Auslöser dieses Problemes ist. Ich habe diesbezüglich auch schon einiges gelesen. Leider noch kein Patentrezept gefunden. Sicher und wichtig ist in jedem Fall, Sport und eine ausgewogene Ernährung (was ich leider all zu oft missachte), damit steht und fällt so ziemlich alles.

@ feuerschnecke, was hat sich nach der Diagnose bei Dir / für Dich geändert? Medikamente? Ist es jetzt oder dadurch Du weißt woran es vermeintlich gelegen hat besser geworden?

Grüße 

Ich weiss das es daran gelegen hat. Wurde eine Magenspieglung durchgeführt. Mein Magen war feuerrot und die Schleimhaut durch die Magensäure schon vernarbt. Hätte ich auch nie gedacht, das der Magen einem das Leben so zur Hölle machen kann.
Die Diagnose war für mich eine Erleichterung. Immer hin war ich fast 1 Jahr so unterwegs&wusste nicht was los war. Die Lebensqualität hat ganz arg unter den Magenkoliken die eben Panikattacken, Herzrasen und Atemnot beinhalten gelitten, denn sie kamen aus heiterem Himmel&machten mir fürchterlich angst.
Zu Beginn der Behandlung habe ich Temesta erhalten, gegen die Panikattacken, Herzrasen ect. Parallel dazu Riopan und Pantoprazol. 
Die Ernährung habe damal so weit angepasst, das ich ausprobier habe, was mein Magen verträgt. Bananen, aufgeweichte Haferflocken, Salzkartoffeln, Reis, Pfefferminztee ging immer. 
Was gar nicht ging war Rohkost. Pilze sind heute noch mein Feind. Obwohl es mir wieder gut geht.
 

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15. November 2016 um 7:03

Danke für Deine Antwort. Heißt, es gab die chemische Keule um ruhig zu werden / bleiben und etwas um den Magen wieder ins Gleichgewicht zu bringen?!

Was nimmst Du jetzt um die Panikattacken loszuwerden? Oder sind die seitdem komplett weg?

Ich bin mir auch ohne Magenspiegelung sicher, das ich mit dem Magen Probleme habe.

 

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16. November 2016 um 9:37
In Antwort auf suma_12708865

Danke für Deine Antwort. Heißt, es gab die chemische Keule um ruhig zu werden / bleiben und etwas um den Magen wieder ins Gleichgewicht zu bringen?!

Was nimmst Du jetzt um die Panikattacken loszuwerden? Oder sind die seitdem komplett weg?

Ich bin mir auch ohne Magenspiegelung sicher, das ich mit dem Magen Probleme habe.

 

Ja genau... Lässt sich leider nicht anders machen, ohne wärs zu Magengeschwüren gekommen. 
Mir gehts heute gut, keine Panikattacken mehr. Ich habe gelernt auf meinen Körper zu hören. S​o bald ich einen druck auf dem Magen merke, oder einen Ansatz von Sodbrennen, je nach Intensität, nehme ich einige Tage Riopan (gut für die Magenschleimhaut), oder Pantoprazol (säure Blocker), und versuche zur Ruhe zu kommen. 

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16. November 2016 um 9:49
In Antwort auf feuerschnecke

Ja genau... Lässt sich leider nicht anders machen, ohne wärs zu Magengeschwüren gekommen. 
Mir gehts heute gut, keine Panikattacken mehr. Ich habe gelernt auf meinen Körper zu hören. S​o bald ich einen druck auf dem Magen merke, oder einen Ansatz von Sodbrennen, je nach Intensität, nehme ich einige Tage Riopan (gut für die Magenschleimhaut), oder Pantoprazol (säure Blocker), und versuche zur Ruhe zu kommen. 

Internist hat mir damals autogenes Training, oder auch Yoga empfohlen um zur Ruhe zu kommen. Ist aber beides nicht mein Fall. 

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17. November 2016 um 10:19
In Antwort auf feuerschnecke

Ja genau... Lässt sich leider nicht anders machen, ohne wärs zu Magengeschwüren gekommen. 
Mir gehts heute gut, keine Panikattacken mehr. Ich habe gelernt auf meinen Körper zu hören. S​o bald ich einen druck auf dem Magen merke, oder einen Ansatz von Sodbrennen, je nach Intensität, nehme ich einige Tage Riopan (gut für die Magenschleimhaut), oder Pantoprazol (säure Blocker), und versuche zur Ruhe zu kommen. 

Klingt vielversprechend.

Eine Magenspiegelung würde bei mir sicher auch Sinn machen, aber bin ein Schisser was das angeht

Trotzdem gut zu lesen, das Du jetzt "Sorgenfrei" bist. Hast Du Deine Ernährung umgestellt? Manche raten zu einem Tagebuch über die eingenomme Mahlzeit und das Befinden danach ...

Pantoprazol habe ich mal vorsorglich bestellt, wenn es hilft, warum nicht. Riopan bekommt man nur auf Rezept, werd ich, so ich irgendwann mal wieder zu nem Arzt muss mit ansprechen.

Danke für die Hilfreichen Tipp's

Liebe Grüße

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29. April 2017 um 19:50
In Antwort auf jara_12732614

...das geht vorbei!
hallo zusammen,
vielleicht kann ich hier ein bisschen als mutmacher dienen.
Bei mir haben die Panikattacken mitte des Jahres angefangen.
Natürlich waren es für mich keine Panikattacken, sondern ganz schlimme Erkrankungen, die mich jetzt sofort sterben lassen würden.
Nach den xten Besuch bei allen möglichen Ärzten habe ich mich entschlossen, eine Therapie anzufangen.(Verhaltenstherapie )
ich rate allen: MACHT DAS!
Die ersten paar Wochen(noch ohne Therapie) dachte ich, ach was, das schaffe ich alleine... so schnell wie es kam, geht es auch bestimmt wieder weg.
bei mir ging es ebenfalls soweit, dass ich eine zeitlang nicht mehr arbeiten war (zum Glück habe ich eine ganz verständnisvolle Chefin) und einkaufen (bzw. das sinnlos-rumstehen an der Kasse) war der größte horror.
Dann habe ich aber für mich selbst entschieden, dass ich so nicht leben möchte und etwas ändern muss.
Es hat eine zeitlang gedauert bis ich verstanden habe, was man in den verschiedensten Situation unternehmen muss- und genau dabei hilft dir ein Therapeut. Die Sachen die ich dort gelernt habe, hätte ich mir selbst nicht ausdenken können.
habe ein paar "erste Hilfe tips", die mir soweit helfen, dass ich seit der 3ten Therapiestunde keine Panikattacke mehr hatte.
(wenn jemand Interesse hat, kann ich die Tips auch teilen )

Zum Abschluss noch ein Spruch von meinem Therapeut der genug aussagt:
Umso länger wir unserem Körper falsches Verhalten antrainieren, umso länger dauert es, bis wir es wieder abtrainieren.
Also besser heute als morgen!

LG
Sabrina

Liebe Sabrina
​Ich weiß leider nicht ob du das hier lesen wirst, bitte melde dich mal bei mir..!!
​Ich habe eine APS und würde sehr gerne diese Tipps von dir erhalten.

Lg Marianne

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