Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Standig Angst vor Krankheiten

Standig Angst vor Krankheiten

3. Januar 2012 um 14:59

Hallo vielleicht gilbtest hier auch jemanden der dieses Problem kennt ich habe ständig Angst vor schlimmen Krankheiten oder das Geliebten Menschen was passiert .kennt das jemand?

Mehr lesen

4. Januar 2012 um 0:40

Ja, kenne ich...
...und zwar von meiner Schwester. Sie hat viele Menschen am Krebs verloren und dadurch eine Karzinophobie (Krebsangst) bekommen. Sie war deswegen in Psychotherapie und hat ein Trauerbewältigung mitgemacht. Hat ihr sehr gut geholfen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. Januar 2012 um 11:55

hallo knuffelinchen.....
ich habe das auch und ich habe das gefühl es wird immer schlimmer.....
was mich jetzt allerdings beruhigt das es noch jemanden gibt der die gleichen ängste hat....habe die ganze zeit gedacht deine gedanken (meine) sind vielleicht schon vorahnungen ect. totales kopfkino nicht schön...
wie lange hast du diese ängste schon

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. Januar 2012 um 12:29

....
nein deswegen nicht war aber in therapie nach einer trennung....habe aber am freitag einen termin und spreche es an.....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Januar 2012 um 9:40

Hallo frances 190
....ohje das ist ja nochmals ne steigerung wenn du jeden Tag damit umgeben bist.....
ich google manchmal und die ergebnisse sind dann ja auch immer die schlimmsten ((((
Kopfkino macht mich fast kirre
gehst du in Therapie???
Liebe grüße und nen schönen Tag

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Januar 2012 um 12:04
In Antwort auf natale_12259071

hallo knuffelinchen.....
ich habe das auch und ich habe das gefühl es wird immer schlimmer.....
was mich jetzt allerdings beruhigt das es noch jemanden gibt der die gleichen ängste hat....habe die ganze zeit gedacht deine gedanken (meine) sind vielleicht schon vorahnungen ect. totales kopfkino nicht schön...
wie lange hast du diese ängste schon

Geh zum Arzt
Meine Schwester hatte das sehr lange bevor sie wirklich fast zusammengebrochen ist. Sie war dann wochenlang in der Tagesklinik in psychatrischer Behandlung. Sie hat auch jetzt noch manchmal diese Gedanken, kommt aber besser damit zurecht bzw. kann ihre Ängste besser kontrollieren. Laßt euch bitte helfen!

Allen Betroffenen hier alles Gute!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Januar 2012 um 18:16

Hey @all
ich kenn eure probleme nur zu gut und ich kann nur zu personen sagen die nicht in einer therapie seit .. lasst euch helfen !! ich weiß von was ich rede..

hab mir jahrelang also von 14 weg bis 20 nicht helfen lassen .. habe mir fast alle krebsarten u andres eingebildet.. die letzten 2 bis 3 jahre sind dann noch zwangsgedanken dazu gekomme

vor 2 jahren hatte ich dann einen zusammenbruch .. seither mach ich eine verhaltenstherapie (vorübergehend leider abgebrochen aufgrund von umzug) und nehme zusätzlich cipralex 20 mg jedoch muss ich seit paar tagen reduzieren auf 10 aufgrund von ständiger müdigkeit, libidoverlust zittern und gewichtszunahme von fast 6 kg obwohl ja mein psychiater meint es kommt nicht von den tabl., dass das bei cipralex gar nicht vorkommt, stimmt meiner meinung nach nicht !! habe richtige wassereinlagerungen + cellulite bekommen..

und die ängste u zwänge werden aufgrund der reduzierung wieder größer oh mann das is echt schlimm..

werde wohl auf ein andres AD umsteigen müssen

habe es jetzt immerhin schon geschafft dass ich blutspenden war und ein großes blutbild gemacht hab.

bin nämlich ein hypochonder der nicht zum arzt geht weil er angst hat vor diagnosen vor allem vor krebs.

also es geht voran, wenn auch nur in kleinen schritten..

falls ihr lust habts über was zu reden, schreibt mir einfach eine PN.

liebe grüße an alle

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

12. Januar 2012 um 20:13
In Antwort auf roydon_12057606

Hey @all
ich kenn eure probleme nur zu gut und ich kann nur zu personen sagen die nicht in einer therapie seit .. lasst euch helfen !! ich weiß von was ich rede..

hab mir jahrelang also von 14 weg bis 20 nicht helfen lassen .. habe mir fast alle krebsarten u andres eingebildet.. die letzten 2 bis 3 jahre sind dann noch zwangsgedanken dazu gekomme

vor 2 jahren hatte ich dann einen zusammenbruch .. seither mach ich eine verhaltenstherapie (vorübergehend leider abgebrochen aufgrund von umzug) und nehme zusätzlich cipralex 20 mg jedoch muss ich seit paar tagen reduzieren auf 10 aufgrund von ständiger müdigkeit, libidoverlust zittern und gewichtszunahme von fast 6 kg obwohl ja mein psychiater meint es kommt nicht von den tabl., dass das bei cipralex gar nicht vorkommt, stimmt meiner meinung nach nicht !! habe richtige wassereinlagerungen + cellulite bekommen..

und die ängste u zwänge werden aufgrund der reduzierung wieder größer oh mann das is echt schlimm..

werde wohl auf ein andres AD umsteigen müssen

habe es jetzt immerhin schon geschafft dass ich blutspenden war und ein großes blutbild gemacht hab.

bin nämlich ein hypochonder der nicht zum arzt geht weil er angst hat vor diagnosen vor allem vor krebs.

also es geht voran, wenn auch nur in kleinen schritten..

falls ihr lust habts über was zu reden, schreibt mir einfach eine PN.

liebe grüße an alle


Find ich klasse, dass Du in Therapie gegangen bist. Ich drück Dir die Daumen, dass Du das irgendwann hinter Dir lassen kannst.

Meine Schwester hat glaub ich ne Kombi aus Cipralex und Mirtazapin, wobei letzteres vor allem für die oben genannten Nebenwirkungen bekannt ist.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

31. Januar 2012 um 11:31

Gehts auch so
also ich habe diese angsleiden seit ein paar tagen...ichbin stark übergewichtig aber daran abzunehmen.lasse mich regelmäßig untersuchen und es ist alles in ordnung...jedoch bekomme ich ab und an angst das ich etwas mit dem herzen bekommen könnte und dann denke ich da so lange drüber nach und steiger mich da so rein das ich wirklich schmerzen habe...aber es ist ja alles in ordnung..habe ja auch keine schmerzen nach dem sport oder nach körperlicher anstrengung nur wenn ich daran denke habe ich ein ziehen in der linken brust

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. Februar 2012 um 13:42

Ja,
ich habe dauernd Angst Krebs zu haben und fürchte seit kurzer Zeit auch den Hirnschlag. Angefangen hat das alles vor meinem 10ten Lebensjahr; ich sah damals einen Kinderfilm in welchem es um ein Mädchen ging, die an einem Hirntumor gestorben ist. Ab da war die Angst da u zwar chronisch, steigerte sich dramatisch in der Pubertät. Ich ging dauernd zum Arzt und ließ mich untersuchen. Nachdem ich meinen ersten Freund mit 18 hatte, kam die Angst vor Aids dazu. Ich bin selbst ein Kind von 2 Ärzten. Wenn ich eine Attacke habe, rufe ich manchmal bis heute einen der Beiden an, damit sie mich beruhigen. Auf die Frage, was es ist, wenn es sticht, bekommte ich meistens die Antwort "Ein Stechen". Meist muss ich lachen u dann geht es wieder...

Ich habe ein Kind, welches in die Schule geht u vor ihm, versuche ich die Angst im Zaum zu halten... Als das Kind geboren war, habe ich alle 10 Minuten kontrolliert, ob es noch atmet, wenn es schlief; ich hatte panische Angst vor dem Plötzlichen Kindstod. Mein Kind ist viel draußen u in der Natur, dadurch sehr zäh, was mich beruhigt. Es ist kaum krank, oder kränklich.

Ich selber aber habe schwer mit meinen Krankheitsängsten zu kämpfen, die mich immer wieder einholen...
Besonders schlimm wird es immer in der Badewanne. Ich weiß nicht warum, aber wenn ich in der Wanne liege, bekomme ich sehr oft Angst SCHWER KRANK zu sein...

Ich bin Privatpatient u kann mir deswegen teure Untersuchungen usw. leisten; ich habe es auch schon mit Therapien versucht - die Ängste blieben u Medikamente will ich definitiv nicht nehmen.

Selbstverständlich führe ich ein normales (Berufs) Leben, funktioniere perfekt im Alltag, aber daheim, wenn die Angst kommt...... Es ist schrecklich. Und jedes Mal denke ich, dass NUN die Angst das ERSTE Mal berechtigt sei u ich tatsächlich schwer krank bin.

An mir selber habe ich die Beobachtung gemacht, dass die Angst kurz vor dem Eisprung deutlicher bemerkbar wird, während des Eisprungs komplett vergeht, sich aber dann ca. 5 Tage vor der Menstruation einen neuen Höhepunkt erreicht, sprich, da ist es dann am schlimmsten...

Gehe ich wandern, oder bin in der Natur, geht es mir gut... Da habe ich kaum Krankheitsängste - aber ich kann mein Restleben nicht nur in der Natur verbringen.
Mein Hund hilft mir aber auch weiter; er hat auf mich eine beruhigende Wirkung...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Februar 2012 um 9:55
In Antwort auf juno_11954632

Ja,
ich habe dauernd Angst Krebs zu haben und fürchte seit kurzer Zeit auch den Hirnschlag. Angefangen hat das alles vor meinem 10ten Lebensjahr; ich sah damals einen Kinderfilm in welchem es um ein Mädchen ging, die an einem Hirntumor gestorben ist. Ab da war die Angst da u zwar chronisch, steigerte sich dramatisch in der Pubertät. Ich ging dauernd zum Arzt und ließ mich untersuchen. Nachdem ich meinen ersten Freund mit 18 hatte, kam die Angst vor Aids dazu. Ich bin selbst ein Kind von 2 Ärzten. Wenn ich eine Attacke habe, rufe ich manchmal bis heute einen der Beiden an, damit sie mich beruhigen. Auf die Frage, was es ist, wenn es sticht, bekommte ich meistens die Antwort "Ein Stechen". Meist muss ich lachen u dann geht es wieder...

Ich habe ein Kind, welches in die Schule geht u vor ihm, versuche ich die Angst im Zaum zu halten... Als das Kind geboren war, habe ich alle 10 Minuten kontrolliert, ob es noch atmet, wenn es schlief; ich hatte panische Angst vor dem Plötzlichen Kindstod. Mein Kind ist viel draußen u in der Natur, dadurch sehr zäh, was mich beruhigt. Es ist kaum krank, oder kränklich.

Ich selber aber habe schwer mit meinen Krankheitsängsten zu kämpfen, die mich immer wieder einholen...
Besonders schlimm wird es immer in der Badewanne. Ich weiß nicht warum, aber wenn ich in der Wanne liege, bekomme ich sehr oft Angst SCHWER KRANK zu sein...

Ich bin Privatpatient u kann mir deswegen teure Untersuchungen usw. leisten; ich habe es auch schon mit Therapien versucht - die Ängste blieben u Medikamente will ich definitiv nicht nehmen.

Selbstverständlich führe ich ein normales (Berufs) Leben, funktioniere perfekt im Alltag, aber daheim, wenn die Angst kommt...... Es ist schrecklich. Und jedes Mal denke ich, dass NUN die Angst das ERSTE Mal berechtigt sei u ich tatsächlich schwer krank bin.

An mir selber habe ich die Beobachtung gemacht, dass die Angst kurz vor dem Eisprung deutlicher bemerkbar wird, während des Eisprungs komplett vergeht, sich aber dann ca. 5 Tage vor der Menstruation einen neuen Höhepunkt erreicht, sprich, da ist es dann am schlimmsten...

Gehe ich wandern, oder bin in der Natur, geht es mir gut... Da habe ich kaum Krankheitsängste - aber ich kann mein Restleben nicht nur in der Natur verbringen.
Mein Hund hilft mir aber auch weiter; er hat auf mich eine beruhigende Wirkung...

Hallo affenbrotbaum
....ich kann dich sooo gut verstehen.....
vorallem spricht mich das "und nun ist die Angst" berrechtigt an......so nach dem motto die Vorahnung....und dann weiß man auch das man ja auch so etwas anziehen kann wenn die gedanken sich nur um Krankheit drehen. Quasi ein teufelskreislauf......
Ich weiß auch das diese Ängste nichts mit dem hier und jetzt zu tun haben....aber mich macht der Kopf total verrückt.....
aber irgendwie auch gut zu wissen man ist nicht alleine )

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Februar 2012 um 12:02

Oh ja
Ich habe die ganze zeit Angst zu sterben , bei jeder kleinsten veränderung an meinen Körper ,Google ich die Symptome und dann steht immer das schlimmste da... Man ist dann so gezwungen daran zu denken... Ich lauf von Arzt zu Arzt ....


Oh man , bist du in Behandlung?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Februar 2012 um 12:26
In Antwort auf noah_12723365

Oh ja
Ich habe die ganze zeit Angst zu sterben , bei jeder kleinsten veränderung an meinen Körper ,Google ich die Symptome und dann steht immer das schlimmste da... Man ist dann so gezwungen daran zu denken... Ich lauf von Arzt zu Arzt ....


Oh man , bist du in Behandlung?

Bringt nix!
Alles schon probiert...

Außerdem heißt es ja: "Hypochondrie ist die harmloseste Form des Irreseins..."

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Februar 2012 um 2:01

Geht mir ähnlich,..
Ich habe auch Angst vor schlimmen Krankheiten. Ganz schlimm vor Krebs. Mein Onkel ist an Krebs gestorben, meine Oma hatte jetzt das 2 Mal Krebs, lebt aber noch. Trotzdem, die Angst ist da! Nicht nur das ich daran erkranke, auch meine Familie.

Jedes Mal wenn mir die Brust weh tut, hab ich "Angst" bzw. mach mir gedanken. Die tut manchmal Tagelang weh,.. aber kommt ja auch vom falschen liegen und so. Man darf sich gar nicht so verrückt machen.

Eins aber noch,.. ich bin 24 und denke oft an meine Beerdigung,.. komisch eigentlich, bin aber generell so ein Denker. Ich grübel immer, wie die wohl sein mag, steht ein Bild vorn, welche Blumen, welche Musik, wer ist da und wie geht meine Familie mit meinem Tod um.

Eigentlich voll bescheuert. Was ich am meisten überlege ist, Urne oder Sarg?! Der gedanke von Würmern zerfressen werden geht gar nicht, find aber verbrennen irgendwie "unmenschlich", weil dann nur noch Staub da ist.

Kurzes Fazit: Ich mach mir auch meine Gedanke, wie viele Andere auch, aber Leute, macht euch nicht total verrückt. Ihr lebt,.. denkt nicht zuuuu viel an den Tod, das könnt ihr dann noch lang genug, wenn es soweit ist.

Liebe Grüße Linda

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Februar 2012 um 17:33
In Antwort auf sana_11901374

Ja, kenne ich...
...und zwar von meiner Schwester. Sie hat viele Menschen am Krebs verloren und dadurch eine Karzinophobie (Krebsangst) bekommen. Sie war deswegen in Psychotherapie und hat ein Trauerbewältigung mitgemacht. Hat ihr sehr gut geholfen.

..
hallo ihr lieben.
bei mir hat das ganze angefangen, als mein opa ur plötzlich (hatte krebs) gestorben ist. ich beobachte ständig meinen körper, habe angst das irgendwas los ist. aber ich bin auch davon überzeugt, dass wenn man ''sowas'' entwickelt vl. auch ein andere grund dahinter stecken könnte. also ich meine vl. irgend etwas aus der kindheit oder irgend ein anderes seelisches problem, dass sich auf diese art und weiße äußert.

es tut richtig ''gut'' zu wissen, dass man nicht die einzige ist. denn meine freunde und familie verstehen das nicht.

und .. nach krankheiten googeln.. unglaublich... da gehts dann erst richtig rund.

wisst ihr, ich denke mir immer, es ist doch früher auch gegangen.. keinen einzigen gedanken an krankheiten oder verlust verschwendet. und es ist für mich leider unmöglich nicht mehr daran zu denken. ich versuche mir immer zu sagen. so und jetzt denkst du mal einen tag nicht daran... funktioniert nicht. aber, die hoffnung stirb zuletzt und ich bin davon überzeugt, das wir das alle überwinden und darin nichts negatives sehen sollten. ich habe durch meine angststörung erst richtig gelernt, wie wichtig familie ist, wie wichtig es ist, ehrlich und mit einem lächeln durch die welt zu gehn und kein ... zu sein. den menschen gutes zu wollen. kopf hoch an alle

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook

Das könnte dir auch gefallen