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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Spüre die folgen zu deutlich...

Letzte Nachricht: 24. Dezember 2013 um 12:15
A
an0N_1206815899z
21.12.13 um 6:36

Hallo ihr lieben
ich habe seit einiger zeit ein großes problem. ich bin 21 verheiratet und müsste normalerweise glücklich sein. das problem ist nur ich bin es nicht. damit ihr versteht was mein problem ist will ich euch
ich hatte eine ziemlich miese kindheit. es fing an als ich 7 war und meine kleine schwester zur welt kam. die ersten wochen waren noch ganz okay. aber dann fing es damit an das ich immer wieder geschlagen wurde und ich nicht wusste warum. deswegen versuchte ich so oft wie möglich mich von meinen eltern fern zu halten. meine schwester war ein schreihals. und je mehr sie geschrien hat, umso mehr musste ich dann leiden. sie dachten sich kranke spiele aus, wo ich nicht gewinnen konnte. es war auch egal ob ich gewann oder nicht, denn die strafen bekam ich trotzdem. ich habe zu der zeit immer mehr abgenommen, hatte überall blaue flecken, verbrennungen und bekam alte klamotten die ich nur selten waschen durfte. einmal war jemand vom jugendamt da und fragte mich über meine familie aus. da der besuch wohl aber angekündigt worden war hatte ich an dem tag ordentliche klamotten an und mir wurde eingeschärft was ich sagen musste.
so ging das dann 3 jahre weiter. mit 10 fing mein körper an weiblicher zu werden. das an sich war ja schon überhaupt nicht einfach zusammen genommen mit den täglichen misshandlungen. eines nachts kam dann mein erzeuger bei mir ins zimmer und wollte das ich ihn da unten anfasse. ich wollte nicht, aber er drohte mir, dass wenn ich es nicht machen würde, würde er mich langsam und qualvoll umbringen. ich hatte angst, also tat ich das. meiner mutter durfte ich nichts sagen, er sagte das sie das nichts angeht und sie mir nicht glauben würde. er würde dann dafür sorgen das ich starb. das ging ein paar wochen so weiter, bis er das erste mal in mich eindrang. meine mutter war nicht zuhause und ich schrie weil es so weh tat. er würgte mich und ich hatte angst sterben zu müssen. wieder schwieg ich. danach kam er regenmäßig nachts oder wenn ich einkaufen musste , fing er mich ab und zerrte mich in den keller. ich wünschte mir zu der zeit das er mich einfach umbringen würde.
als ich 12 war und es immer noch keiner bemerkt hatte, wollte ich mich an unseren schulpsychologen wenden, bei dem ich eh 2 mal die woche eine sitzung hatte weil ich auffällig war. ich wollte ihm nur von den misshandlungen erzählen, weil ich mir noch nicht ganz sicher war ob ich im trauen konnte. also versuchte ich es dann als ich genug mut gesammelt hatte. am ende der sitzung musste ich dann ins lehrerzimmer und meine eltern kamen eine halbe stunde später. ich sollte nochmal erzählen was ich dem schulpsychologen erzählt hatte. als ich mich weigerte erzählte der psychologe was ich erzählt hatte. niemand gleubte mir. es wurde als ein lügenmärchen abgetan. zuhause füllte mein erzeuger dann die badewanne mit kaltem wasser. ich sollte mich ausziehen und reingehen. ich wurde dann unter wasser gedrückt und dachte ich müsste sterben. ich verfluchte mich. immer wenn ich wieder hochgelassen wurde bekam ich den mund mit seife ausgewaschen. zwei weitere jahre voller misshandlungen und missbrauch folgten.
als ich 14 war wurden wir dann aus der wohnung geworfen. da wir keine neue wohnung hatten, mussten wir erstmal bei verwandten unterkommen. da spürt ich wieder hoffnung, denn das jugendamt setze meinen eltern die pistole auf die brust, indem sie sagten das wenn wir innerhalb 6 wochen keine neue wohnung hätten, würden wir ins heim kommen.
ich hoffte und hoffte. woche für woche. aber in der letzten woche hatten sie doch noch eine wohnung gefunden.
ich war verzweifelt, wollte meiner mutter erzählen was er getan hat, doch ich traute mich nicht.
also zogen wir ein. ich nahm mir vor, dass wenn er kommt, das ich ihn erstechen würde, doch ich tat es nicht, für mich lief es nicht gut, ich dachte die ganze welt hasst mich. in der schule gemobbt, keine freune, und zuhause die hölle. ich wollte nicht mehr. dann kurz nach meinem 15. geburtstag trennte mein erzeuger sich von meiner mutter. ich war überglücklich. doch meiner mutter ging es sehr schlecht. sie erfuhr kurz danach das sie krebs hatte. die zeit war schrecklich.
einen monat später als ich nachhause kam fand ich meine mutter tot. sie hatte sich erhangen. ich rief den krankenwagen doch es war schon lange zu spät.
danach lief ich davon und eine frau vom jugendamt kümmerte sich um mich. sie war nett und ich fasste vertrauen mit der zeit.sie sah wie schlimm es mir ging. ein paar monate später vertraute ich ihr an das ich mich immer wieder selbst verletze. sie überredete mich mich in eine jugendpsychiatrie zu fahren. es waren die schönsten drei monate für mich gewesen, doch ich hatte angst um meine schwester, also fasste ich nochmal mut und erzähle diemal aber alles. und sie glaubten mir. die polizei wurde eingeschaltet und meine schwester kam in eine pflegefamilie. ich kam in ein kinderheim. es hätte da für mich besser werden müssen, doch es wurde nicht besser. ich war gefangen von meinen ängsten und zwängen.
seit dem war ich 6 mal in der psychiatrie. es ging mir so gut das ich heiratete und mit meinem mann zusammen zog.
aber jetzt geht es wieder bergab. ich bin abweisend meinem mann gegenüber obwohl ich das nicht will, habe ständig angst und bekomme nichts geschissen. ich begegne fremden männen mit hass und fühle mich schuldig. ich lasse mir nichts anmerken und schlucke es runter. vonmeinem mann kommen auch nur vorwürfe das ich mich verändert habe und er nicht mehr zufrieden ist, vorallem wenn es um das thema bett geht. ich versuche ihm dann zu erklären das ich momentan große probleme mit meiner vergangenheit habe (er kennt meine vergangenheit ) aber er bezieht dann alles immer wieder nur auf sich selber und wird wütend und will streiten. ich kann das einfach nicht mehr. ich will glücklich sein und ein ganz normales leben führen, aber ich schaffe das einfach nicht. meine psyche ist am arsch. ich leide wieder stark unter den zwngsstörungen und den depressionen. ich kann einfach nicht vergessen.
kennt das einer von euch? kann mir jemand tipps geben wie ich meinen alltag wieder meistern kann? und anfangen kann glücklich zu sein? ich will es so sehr...!

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R
rayner_987073
24.12.13 um 12:15

Einen Schritt zurück - geh wieder zum Psychologen - hat dir schon einmal geholfen !
Du hast in deiner Kindheit mehr ertragen müssen als ein Mensch eigentlich ertragen kann. Alleine das lesen erzeugt in mir ganz niedere Gefühle und Wut gegen deine Erzeuger - Eltern will ich sie nicht nennen.

Bist du noch in irgendeiner Weise in psychologischer Betreuung oder Behandlung ? Das hat dir schon einmal geholfen ein einigermaßen normales Leben mit einem Partner zu führen. Ich glaube das Beste wäre wenn du diese Behandlung wieder aufnehmen würdest.

Die Vergangenheit kann man leider nicht ändern - aber man kann die Zukunft gestalten. Versuch auch deinen Partner mit ins Boot zu holen. Gemeinsam schaft ihr das. Viel Glück

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