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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Soziphobie oder so was ähnliches...

Letzte Nachricht: 22. Juli 2013 um 19:07
G
galya_12243533
22.07.13 um 17:43

Liebe community

Ich entschuldige mich schonmal für den etwas längeren Text und hoffe dass es dennoch welche gibt, die ihn durchlesen.

Damit ihr euch ein Bild von mir machen könnt: Ich bin weiblich, 16 Jahre alt und gehe noch zur Schule.

Zu meinem Problem: Ich habe kein Selbstbewusstsein. Ich kann mich selbst nicht akzeptieren und wenn es darum geht, fremde Leute kennen zu lernen, traue ich mich so gut wie nichts. In meinem Freundeskreis bin ich eigentlich recht aufgestellt, aber sobald jemand oder mehrere dabei sind, die ich nicht kenne, bin ich sofort vollkommen unsicher.
Ich ziehe mich immer mehr zurück, abgesehen von der Schule verbringe ich eigentlich die meiste Zeit zu Hause in meinem Zimmer. Ich traue mich nicht recht, einem Verein oder so beizutreten, geschweige denn abends auszugehen. Höchstens mit meinen Freunden treffe ich mich hin und wieder.

Ich habe mich bereits über Soziale Phobie informiert, doch obwohl einige der Symptome auf mich zutreffen, glaube ich nicht, dass es schon so schlimm ist. Auch mit meinen Eltern habe ich schon darüber gesprochen, doch sie sind nicht der Meinung, dass ich einen Psychologen aufsuchen sollte. Sie meinen, ich solle erst einmal versuchen, an mir selbst zu arbeiten, indem ich unter Leute gehe. Was sie allerdings nicht verstehen ist, dass ich mich genau das nicht traue! Ein Teufelskreis.

Ich habe dieses Problem zwar schon länger, aber ich habe es immer runtergestuft. In letzter Zeit allerdings wird mir des öfteren auch übel, allerdings muss ich mich nie übergeben. Ich schreibe das auch meinem mangelnden Selbstvertrauen und dem dazugehörigen Stress zu..

Was kann man dagegen machen? Kennt jemand eine ähnliche Situation? Und wie löse ich dieses Problem? Ich hoffe doch sehr auf Hilfe..

Glg Aglaopheme

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E
emi_12843551
22.07.13 um 19:07

Hallo Aglaopheme
" Auch mit meinen Eltern habe ich schon darüber gesprochen, doch sie sind nicht der Meinung, dass ich einen Psychologen aufsuchen sollte."

Kann es sein, dass deine Eltern deinen derzeitigen Leidensdurck verkennen? Oder einfach selbst die Einstellung haben, zum Therapeuten geht man erst hin, wenn man wirklich ernsthaft "psychisch" Krank ist?

Ich weiß ja nicht, in welchen Situationen du mit Übelkeit zu kämpfen hast, aber das kann durchaus schon ein psychosomatisches Symptom sein. Dafür müsste man aber wirklich genauer prüfen, wann diese Übelkeit auftritt.

Und generell, wenn es dir damit schlecht geht und du darunter leidest, dann ist das ein sehr guter Grund sich professionelle Hilfe zu suchen. Besser früher, als wenn die bestehende Problematik sich noch weiter auswächst, so dass es noch schwieriger wird, dagegen vor zugehen.

" Was sie allerdings nicht verstehen ist, dass ich mich genau das nicht traue! Ein Teufelskreis."

Es kann gut sein, dass sie einfach denken, dass es sich auswächst und du dich bedingt durch die Pubertät einfach etwas überdramatisierst.

Aber wenn du wirklich darunter leidest, dann solltest du den Gang zu einem Therapeuten nicht scheuen. Du könntest mit deinem Hausarzt mal ganz offen über deine Probleme sprechen. Wenn dieser dich dann zu einem Therapeuten überweisen sollte, dann können deine Eltern noch soviel dir erklären, dass sei ja überflüssig, denn aus Sicht des Arztes wäre es ja das dann nicht. Und der Therapeut kann dann deinen Eltern detailliert erläutern, warum es eine gute Idee von dir war, ihn aufzusuchen.

lg


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