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Soziale Phobie und tausend andere Probleme - ich kann nicht mehr!!

12. September 2013 um 21:46

Hallo,
heute ist mal wieder einer von diesen Tagen an dem ich total depressiv bin und gar nicht weiß warum.
mal kurz zu meinen Problemen. Ich leide an einer sozialen Phobie (kann nicht telefonieren, vor mehreren menschen sprechen, habe angst vor fremden usw.), das war mir aber nie so bewusst, ich dachte immer ich sei extrem schüchtern. habe dann mit ach und krach meinen realabschluss gemacht das war 2007. danach habe ich versucht 2 ausbildungen zu absolvieren aber beides ist dank der sozialen phobie daran gescheitert, dass ich einfach die flucht ergriffen habe. naja, seither mach ich im prinzip gar nichts. ich bin jetzt 23 und habe noch nicht einmal eine abgeschlossene ausbildung. ich war bei der PSU vom arbeitsamt und da kam raus, dass ich intellektuell auf dem stand einer abiturientin bin, aber die psychologin hat mir das erste mal den tipp gegeben, dass ich eine therapie brauche, da ich an depressionen und einer sozialen phobie leide. naja durch die jahre, die ich daheim gesessen habe, ist die depression schlimmer geworden. ich habe total zugenommen und mittlerweile bluthochdruck. ich hasse meinen körper total. ich weiß echt nicht was ich noch machen soll. klar soll ich abnehmen, aber ich bin einfach durch die depression total unmotiviert. ich denke oft darüber nach das alles zubeenden, aber dazu bin ich wahrscheinlich viel zu feige. bin zur zeit in therapeutischer ambulanz, aber die machen keine therapie mit mir, die stopfen mich nur mit medis voll (darf ich aber nicht nehmen, also bringts mir absolut nichts). ich versuche seit monaten einen therapieplatz zu bekommen, aber es gibt wohl nix schwierigeres, ein paar haben zurück gerufen aber dann gesagt ich soll mir einen anderen psychologen suchen. ich bräuchte die therapie so dringend. ich kann das alles nicht mehr ertragen
ab nächste woche soll ich auch noch in so maßnahmen. da hab ich durch die phobie schon totale panik vor!!!

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13. September 2013 um 12:18

Psyhotherapeuten interessieren sich nicht für arbeitslose
Leider hab ich die Erfahrung gemacht, dass psychotherapeuten und psychiater kein interesse an Arbeitslosen haben. Sie meinen, dass jmd der nicht arbeitet, sowieso depressiv ist, da arbeit alles im deutschen leben ist.
Ist nicht immer eine der ersten Fragen: Was machen Sie beruflich?

Du solltest denk ich erst mal selbst stark werden. Du brauchst jmd, der dir ein bisschen Rückenstärkung gibt, damit du eventuel schon mal nen mini-job machen kannst. Oder ein Praktikum(zahlt ja auch das Arbeitsamt normalerweise)
Erst dann wäre ein Therapeut gut. Er oder sie muss sehen, dass du auch selbst motiviert bist, deine situation zu ändern.
Mit ner sozial phobie ist alles noch viel schwieriger, aber stell dir vor, eines Tages wirst du suuuuuper stolz auf dich sein können.
Lass dich nicht vom arbeitsamt einnüllen, das sind auch nur leute die arbeiten und oft noch nicht mal ne Ahnung in psychologie haben.
Mir wurde damals auch alles mögliche nahegelegt und ferngebracht.
Das hat mich nich mehr verunsichert.
Dann sind meine Eltern auch noch gestorben und ich war ganz aleine.
Heute bin ich tierarzthelferin mit leib und seele, obwohl arbeitsamt mir davon abriet.
Zwar nehm ich tgl antidepressiva und geh 1x wöchentlich zum psychiater, aber ich habs geschafft, den kopf wieder übers wasser zu bekommen.
Sein leben vorzeitig wegen der gestörten Gesellschaft zu beenden.....denk nicht mal drüber nach!!!!
Sei stark, ohne negatives gibts kein positives!

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15. September 2013 um 3:48

Ich war/bin in der gleichen Situation
Hallo.
Ich hatte in einem Behindertenheim gearbeitet.
Dort kippte ich öfters um und es bildete eine soziale Phobie.
(Dazu habe ich noch eine Agoraphobie, Pankstörungen, Angststörungen) Ich hatte die Arbeit abgebrochen.

Da war ich 17 Jahre alt.
Ich bin nun 21 und es hat sich alles nur verschlimmert.
Ich wurde vom Arbeitsamt als erwerbsunfähig erklärt.
Dann musste ich einen Rentenantrag wegen Erwerbsunfähigkeit ausfüllen. Und nun bekomme ich mit 21 Jahren EU-Rente.

Ich bin auch in der Situation gerade,
dass ich aufzähle was ich alles abgebrochen habe und nicht geschafft habe.

Ich wünsch dir viel Kraft,
denn die kannst du gebrauchen

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16. September 2013 um 3:24

Das ist doch schon ein Fortschritt
wenn man sich das dann eingestehen kann ist das schon der erste Schritt. Ich habe auch eine soz. Phobie. Die Therapien haben nicht viel gebracht. Ich hab mir meine eigene Therapie zurechtgebastelt.

Man darf nicht gleich soviel von sich erwarten und sollte nur kleine Schritte gehen. Das wovor man Angst hat nach und nach bearbeiten. Z. B. das telefonieren üben, erst mal da wo es einem nicht so sehr ängstigt, dann das immer wieder etwas steigern, so verlernt man die Angst wieder. Man sollte sich einen Plan machen. Aber nicht alle Tage sind gleich. Man sollte die Tage, an denen man sich einigermaßen gut fühlt nutzen und alles als Erfolg verbuchen. Selbst wenn man es mal nicht schafft, sollte man sich nicht unnötig runterputzen. Es gibt eben gute und schlechte Tage. Aber wenn man immer wieder versucht den Mut aufzubringen kann man Stolz auf sich sein und macht einen weiteren Schritt in die Freiheit.

Man muß sich bewußt machen, dass man das nur selbst ändern kann, andere werden diese Schritte nicht für Dich gehen können.

Gruß

june555

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29. September 2013 um 0:25

Meld dich mal ...
wenn du magst... über hope2368@gmx.de
nur soviel.. ich weiss welche hölle hinter deinen worten lauert... meld dich wenn du lust auf quatschen hast.
alles liebe und gut... iska

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28. Dezember 2016 um 21:38
In Antwort auf jerry_12083090

Hallo,
heute ist mal wieder einer von diesen Tagen an dem ich total depressiv bin und gar nicht weiß warum.
mal kurz zu meinen Problemen. Ich leide an einer sozialen Phobie (kann nicht telefonieren, vor mehreren menschen sprechen, habe angst vor fremden usw.), das war mir aber nie so bewusst, ich dachte immer ich sei extrem schüchtern. habe dann mit ach und krach meinen realabschluss gemacht das war 2007. danach habe ich versucht 2 ausbildungen zu absolvieren aber beides ist dank der sozialen phobie daran gescheitert, dass ich einfach die flucht ergriffen habe. naja, seither mach ich im prinzip gar nichts. ich bin jetzt 23 und habe noch nicht einmal eine abgeschlossene ausbildung. ich war bei der PSU vom arbeitsamt und da kam raus, dass ich intellektuell auf dem stand einer abiturientin bin, aber die psychologin hat mir das erste mal den tipp gegeben, dass ich eine therapie brauche, da ich an depressionen und einer sozialen phobie leide. naja durch die jahre, die ich daheim gesessen habe, ist die depression schlimmer geworden. ich habe total zugenommen und mittlerweile bluthochdruck. ich hasse meinen körper total. ich weiß echt nicht was ich noch machen soll. klar soll ich abnehmen, aber ich bin einfach durch die depression total unmotiviert. ich denke oft darüber nach das alles zubeenden, aber dazu bin ich wahrscheinlich viel zu feige. bin zur zeit in therapeutischer ambulanz, aber die machen keine therapie mit mir, die stopfen mich nur mit medis voll (darf ich aber nicht nehmen, also bringts mir absolut nichts). ich versuche seit monaten einen therapieplatz zu bekommen, aber es gibt wohl nix schwierigeres, ein paar haben zurück gerufen aber dann gesagt ich soll mir einen anderen psychologen suchen. ich bräuchte die therapie so dringend. ich kann das alles nicht mehr ertragen
ab nächste woche soll ich auch noch in so maßnahmen. da hab ich durch die phobie schon totale panik vor!!!

Hi, magst du dich mit mir mal austauschen. Ich glaube ich kann dich verstehen.
​Und würd dir vielleicht gerne helfen. Näheres bei Kontakt.

Dann tauschen wir uns mal etwas aus.

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Austausch
Von: catwoman1810
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28. Dezember 2016 um 18:52
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