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Soziale Phobie und Beziehung

21. März 2017 um 22:28 Letzte Antwort: 22. März 2017 um 16:32

Hallo Ihr Lieben,

ich habe in letzter Zeit immer mehr Probleme mit meinem Freund. Solange wir zusammen sind, ist die Zeit immer wunderschön und wir verstehen uns perfekt. Aus beruflichen Gründen sind wir aber öfter für 4 Tage getrennt. Von diesen laufen auch die ersten beiden meist gut, aber danach endet es jedes Mal in einer Katastrophe. Aus den kleinsten Kleinigkeiten heraus wirft er mir vor er wäre mir egal, ich würde ihn nicht lieben, etc. Und das sind nur Kleinigkeiten, dass ich mich z.B. nicht genau plus minus 30 Minuten mit ihm treffen kann. Daraufhin gibt es Anschuldigungen ich würde ihn nicht sehen wollen und es wäre mir nicht wichtig, obwohl er in diesem Zusammenhang auch nicht mehr Bemühungen zeigt. Auch die häufigen Aussagen er wäre nicht gut genug für mich usw. bringen mich an meine Grenzen.
Ich wollte daher fragen, ob Ihr damit Erfahrungen habt? Unsere Beziehung steht jedes Mal wieder vor dem aus und ich kann kaum mehr als ihm sagen und zeigen, wie sehr ich ihn liebe. Aber das ist anscheinend nie genug.
Könnte dies mit der sozialen Phobie, die er hat, zusammenhängen? Kann man etwas tun? Ich liebe ihn und würde ihm gerne helfen, aber langsam bin ich am Ende meiner Kraft.

Danke für Eure Erfahrungen!

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21. März 2017 um 23:51

Ich vermute auch, dass es von der Sozialen Phobie kommen könnte. Wenn er erkennen würde, dass es von der SP kommt und übertrieben ist, würde er es zwar wahrschienlich immernoch spüren, aber er wäre nicht mehr davon überzeugt, dass das Gefühl richtig ist und könnte anders damit umgehen. Das wäre ja schon mal ein erster Schritt. Ist nur die Frage, wie er das erkennen kann, wenn er nicht von sich aus drauf kommt. Evtl. könnte ein Psychologe/Therapeut helfen.

Medikamente vom Psychiater würden wahrscheinlich auch funktionieren... für mich klängen Medikamente nach "mit Chemie an meiner Persönlichkeit rumpfuschen", aber vielleicht hat er ja eine andere Sicht darauf, sodass das für ihn auch eine Lösung sein könnte.

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22. März 2017 um 4:04

Geht er denn allein nicht raus? 
Also , dass er dich zum Rausgehen braucht?
Also ganz ehrlich. Was du schreibst klingt mir nicht nach sozialer Phobie sondern nach (eventuell unbewusster) Manipulation , wie sie bei einer bestimmten Persönlichkeitsstörung vorkommt.

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22. März 2017 um 16:32

Wenn die abweichenden Vorgänge aber schon über Jahre auftreten sind sie ja eigentlich schon Teil der Persönlihckeit geworden. Die Medikamente verändern die Persönlichkeit dann zu etwas, was man eigentlich nicht >mehr< ist.

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