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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Soziale Phobie?Ist eine Therapie notwendig?

Letzte Nachricht: 13. Oktober 2014 um 17:29
C
chanda_12451978
09.09.14 um 17:21

Hallo ihr Lieben,

es ist so, dass ich befürchte ich könnte eine Soziale Phobie haben und wollte gern wissen ob eine Therapie sinnvoll wäre oder nicht.

Kurz zusammengefasst sind einige Symptome die bei mir auftreten:
- Angst zu versagen
- Angst mich zu blamieren
- Scham
- Unsicherheit
- Angst vor negativer Kritik
- Angst mit einer Person allein zu sein (selbst wenn es ein guter Freund ist. Habe Angst ich könnte die Person langweilen und dann würde sie mich meiden)
- Angst in Gruppen zu sprechen oder Witze zu machen
- In Konversationen rede ich leise, hetzte was ich sage und versuche so wenig wie möglich zu reden
- Minderwertigkeitskomplexe
- Angst vor Autoritätspersonen
- überinterpretiere das Verhalten/die Worte anderer Personen und fühle mich angegriffen
- habe kein Durchsetzungsvermögen
- ich meide Konflikte selbst wenn ich im Recht liege
- um bestimmte Situationen zu meiden benutze ich Ausreden und Lügen

Körperliche Symptome:
- Herzrasen
- Druck auf dem Brustkörper
- Harndrang
- Kribbeln im Bauch
- seltener auch Übelkeit

Nun, das größte Problem, dass mich stört ist, dass ich über diese Probleme weiß und auch direkt versucht habe bewusst dagegen vorzugehen:
z.B.: veruschte ich lockerer mit fremden zu sein, mehr in Gruppen zu reden und Witze zu machen und so etwas wie Präsentationen und Gruppenarbeiten wurden auch einfacher mit der Zeit. Vergeht aber ein längerer Zeitraum in dem ich dass nicht mache kommen alle Symptome zurück und ich muss wieder von Null starten.

Schlimmer ist es dann wenn ich nicht nur zurückfalle sondern meine Symptome schlimmer werden.
Ein direktes Beispiel wäre meine Erfahrungen in der Schule. Bis zur 8 Klasse waren meine Noten sehr schlecht und ich war sehr zurückhaltend und habe Gruppenarbeiten, Präsentationen, Klausuren etc. gehasst. Dann hatte ich Nachhilfe hatte mehrere Erfolgserlebnisse, wurde motivierter und offener und wurde relativ gut, sogar Klassenbeste in einigen Fächern.
Letztes Jahr ist dann genau, dass Gegenteil passiert und ich habe in einem Fach ziemlich viel Verpatzt. Jetzt, jedesmal wenn diese Unterrichststunden beginnt, bin ich sehr gestresst weiter zu versagen und meide es mich zu melden was natürlich negative Auswirkungen auf meine Noten hat welches mich weiter demotiviert usw. Man sieht es ist eine Art Teufelskreis.
Jetzt bin ich noch mehr zurückhaltend als damals als Kind und befürchte es könnte negative Auswirkungen auf meine Sozialen Kontakte, mein Berufsleben und meine Gesundheit haben.

Habt ihr Ratschläge oder ähnliche Erfahrungen? Glaubt ihr eine Therapie wäre die beste Möglichkeit.

Danke im Voraus für eure Antworten

mfg BlueBird097






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A
akilah_12383200
13.10.14 um 17:29

Erstmal...
Wow, dass du dich getraut hast, allein was dagegen zu machen!
Was stellst du dir denn unter einer Theraphie vor? (Ich frage, weil ich selber ne soziale Phobie habe :/)

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