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Soziale Ängste u. Emotional Eating: ein Berliner (Studenten-) Leben

3. Mai 2017 um 18:36

Hallo liebe Forumlesende,

meine Idee hinter diesem Post ist es, einen Austausch mit Bewohnern Berlins, im Bes. Studierende (keine Vorauss.) über die Themen Soziale Ängste u./oder Emotional Eating zu starten. Ich bin selbst betroffen und mich interessieren vor allem eure alltäglichen Erfahrungen - in der Uni, bei der Arbeit oder einfach in der Stadt.

Anders als manchmal angenommen wird, fällt es mir nicht schwer, mich mit Leuten, von denen ich nichts befürchte, zu unterhalten - auch face-to-face. Meine Sozialen Ängste beziehen sich meistens auf Situationen, in denen ich mich fremd, beobachtet oder fehl am Platz fühle und dann bleibt es nicht bei Zurückhaltung, sondern mein Körper wird zu einem unkontrollierbaren Nervenbündel, das ungewollte Aufmerksamkeit auf sich lenkt - das kennt ihr bestimmt. Außerdem bin ich denkbar socially awkward und orientierungsschwach, leider belustigen mich komische Situationen, die daraus entstehen, immer erst im Nachhinein.
Was meine Esstörung betrifft, so ist sie eine Folge davon. Beides ist eng miteinander verzahnt und wahrscheinlich nur zusammen zu bewältigen.

Von der evt. entstehenden Gruppe oder dem Team wünsche ich mir neben Austausch auch gegenseitige Anregungen und Unterstützung, den Alltag zu meistern. Dennoch alles locker und unverbindlich, so wie es die Zeit zulässt. Obwohl in diesem Forum zu solchen Zwecken oft WhatsApp Gruppen gegründet werden, möchte ich das höchstens zum kurzen Absprechen. Gespräche und gemeinsame Unternehmungen halte ich der Thematik angemessener und vieles lässt sich so einfach besser ausführen.

Sollte euch meine Idee ansprechen, dann hinterlasst mir eine Antwort. Nachfragen sind ebenso erwünscht.

Herzliche Grüße,

karmarell

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5. Mai 2017 um 20:48

@lenor dein Beitrag ist nicht hilfreich und aus meiner Sicht auch respektlos der Fragestellerin gegenüber, abgesehen davon, kann nur ein Laie behaupten, dass Psychomittel bei jeder psychischen Erkrankung Abhilfe schaffen. 
Genau bei situationsbedingten Ängsten, wie der sozialen Phobie gibt es keine Pille die man schlucken kann und plötzlich ist die Phobie weg. Dasselbe gilt u.a. auch für die meisten, wenn nicht sogar alle, Persönlichkeitsstörungen. Mit der Pille werden nur gewisse Symptome bekämpft, dafür haben die meisten Pillen Nevenwirkungen und es kommen wieder andere Symptome dazu. 

@karamell ich finde super, dass du über das Forum Kontakt suchst. Leider bin ich weder aus Berlin, noch eine Studentin. Bei mir wurde das Aspergersyndrom diagnostiziert, kann deine Ängste in Bezug auf neue Situationen mit anderen Menschen sehr gut nachvollziehn. Ich hoffe, du findest eine Gruppe zum Ausstausch. 

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6. Mai 2017 um 20:25
In Antwort auf herzfunke

@lenor dein Beitrag ist nicht hilfreich und aus meiner Sicht auch respektlos der Fragestellerin gegenüber, abgesehen davon, kann nur ein Laie behaupten, dass Psychomittel bei jeder psychischen Erkrankung Abhilfe schaffen. 
Genau bei situationsbedingten Ängsten, wie der sozialen Phobie gibt es keine Pille die man schlucken kann und plötzlich ist die Phobie weg. Dasselbe gilt u.a. auch für die meisten, wenn nicht sogar alle, Persönlichkeitsstörungen. Mit der Pille werden nur gewisse Symptome bekämpft, dafür haben die meisten Pillen Nevenwirkungen und es kommen wieder andere Symptome dazu. 

@karamell ich finde super, dass du über das Forum Kontakt suchst. Leider bin ich weder aus Berlin, noch eine Studentin. Bei mir wurde das Aspergersyndrom diagnostiziert, kann deine Ängste in Bezug auf neue Situationen mit anderen Menschen sehr gut nachvollziehn. Ich hoffe, du findest eine Gruppe zum Ausstausch. 

Danke herzfunke für deine lieben Worte! Einen Versuch ist es wert, nach Gleichgesinnten in meiner Nähe zu suchen.

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8. Mai 2017 um 9:58
In Antwort auf karmarell

Danke herzfunke für deine lieben Worte! Einen Versuch ist es wert, nach Gleichgesinnten in meiner Nähe zu suchen.

Bei deinem Essproblem kann ich dir zumindest helfen, war selbst fast 10 Jahre essgestört und habe einen kleinen Ratgeber geschrieben bzw schreibe auch einen Blog. Lies dich mal ein unter recoverybuddy.de/blog/

Alles Gute!

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8. Mai 2017 um 10:52
In Antwort auf revondex

Bei deinem Essproblem kann ich dir zumindest helfen, war selbst fast 10 Jahre essgestört und habe einen kleinen Ratgeber geschrieben bzw schreibe auch einen Blog. Lies dich mal ein unter recoverybuddy.de/blog/

Alles Gute!

Danke, ich werde einen Blick hineinwerfen 

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8. Mai 2017 um 17:18
In Antwort auf karmarell

Hallo liebe Forumlesende,

meine Idee hinter diesem Post ist es, einen Austausch mit Bewohnern Berlins, im Bes. Studierende (keine Vorauss.) über die Themen Soziale Ängste u./oder Emotional Eating zu starten. Ich bin selbst betroffen und mich interessieren vor allem eure alltäglichen Erfahrungen - in der Uni, bei der Arbeit oder einfach in der Stadt.

Anders als manchmal angenommen wird, fällt es mir nicht schwer, mich mit Leuten, von denen ich nichts befürchte, zu unterhalten - auch face-to-face. Meine Sozialen Ängste beziehen sich meistens auf Situationen, in denen ich mich fremd, beobachtet oder fehl am Platz fühle und dann bleibt es nicht bei Zurückhaltung, sondern mein Körper wird zu einem unkontrollierbaren Nervenbündel, das ungewollte Aufmerksamkeit auf sich lenkt - das kennt ihr bestimmt. Außerdem bin ich denkbar socially awkward und orientierungsschwach, leider belustigen mich komische Situationen, die daraus entstehen, immer erst im Nachhinein.
Was meine Esstörung betrifft, so ist sie eine Folge davon. Beides ist eng miteinander verzahnt und wahrscheinlich nur zusammen zu bewältigen.

Von der evt. entstehenden Gruppe oder dem Team wünsche ich mir neben Austausch auch gegenseitige Anregungen und Unterstützung, den Alltag zu meistern. Dennoch alles locker und unverbindlich, so wie es die Zeit zulässt. Obwohl in diesem Forum zu solchen Zwecken oft WhatsApp Gruppen gegründet werden, möchte ich das höchstens zum kurzen Absprechen. Gespräche und gemeinsame Unternehmungen halte ich der Thematik angemessener und vieles lässt sich so einfach besser ausführen.

Sollte euch meine Idee ansprechen, dann hinterlasst mir eine Antwort. Nachfragen sind ebenso erwünscht.

Herzliche Grüße,

karmarell
 

Hi karmarell. Ich wohne in Berlin, bin 19 Jahre alt und studiere. Was du schreibst, spricht mich sehr an und ich hoffe, dass man solche Treffen wirklich organisiert bekommt, ich wäre dabei.
lG, Jette

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8. Mai 2017 um 17:46
In Antwort auf jette981

Hi karmarell. Ich wohne in Berlin, bin 19 Jahre alt und studiere. Was du schreibst, spricht mich sehr an und ich hoffe, dass man solche Treffen wirklich organisiert bekommt, ich wäre dabei.
lG, Jette

Freut mich sehr!
Liebe Grüße zurück 

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