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Sozial Phobie

19. Februar 2009 um 13:00

Ich leide seit ca. 7 Jahren unter Sozial Phobie d.h. Ich hasse es einkaufen zu gehen, halte das kaum aus, fange spätestens an der Kasse an zu zittern (Kopf und Hände) Ich kann nicht essen gehen, Ich kann nur unter Alkohol raus am We,also mit Freunden (Hab keine Alkoholprobleme) Ich mag keine neuen Leute kennenlernen u.v.m. Wer kennt diese Probleme und wie bekommt man sie in den Griff! Es schrenkt einen so ein. Das muß doch mal besser werden!!

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21. Februar 2009 um 14:54

Nur ein tipp
Also, ich habe zwar selbst keine Sozial Phobie, aber ich habe mal eine Dokumentation darüber gesehen. Da handelte es von einer Frau, die sich am Schluss nicht mehr vor die Haustür getraut hat, obwohl sie mit ihrer Familie in einer ganz ruhigen Gegend lebte.
Sie hat dann zum Schluss eine Therapie gemacht und langsam ihre Ängste abgebaut.
Hast du schon mal darüber nachgedacht dir professionelle Hilfe zu holen? Klar, ich kann mir vorstellen, dass es unter deinen Umständen schwer ist Kontakt aufzunehmen, aber du könnstest doch jemanden fragen, den du kennst und dem du (ganz wichtig!!) vertraust, ob er/ sie dir hilft. (Z.B. Freunde, Eltern, Mitarbeiter, Mitschüler...)
Ich habe selbst psychisch Probleme, die ich lange Zeit verdrängt habe, aber wenn man nichts dagegen unternimmt, wird es immer schlimmer und kann damit enden, dass man alles verliert, was einem wirklich wichtig ist. Ich habe mich an eine Freundin gewand und ihr alles erzählt und das war super! Sie hat mir total geholfen (auch eine Beratungsstelle zu finden!!!) und mir geht es inzwischen wirklich viel besser.
Ich rate dir nur drei Sachen:
1.) Unternimm etwas dagegen solannge du noch den Mut dazu hast, d. h. suche professionelle Hilfe auf, die haben Ahnung und können dir richtig helfen.
2.) Wenn du es alleine nicht schaffst, bitte jemanden um Hilfe.
3.) Überlege dir gut WEN du um Hilfe bitten willst, WEM du vertraust! Ist sie/er dem Problem gewachsen? Wird er/sie nicht unnötig darüber plaudern? Wird er/sie dir treu bleiben (es kann nämlich phasen geben in denen wirkt es als würde es eher immer schlimmer als besser)?

NICHT DEN MUT VERLIEREN!!!
Es ist am wichtigsten, dass du es beenden willst, denn nur du kannst dir helfen, alle anderen können dir nur helfen, damit du selbst helfen kannst. Die Hauptarbeit hast du!

Alles Gute,
glg Zoe.

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26. Februar 2009 um 11:38

Daran arbeiten
Es ist gut, dass du dir deiner sozialen Ängste bewusst bist und etwas ändern willst. Ich selber bin eher eine aufgeschlossene Person, aber da meine Schwester auch soziale Phobie hat, habe ich auch Erfahrungen damit gemacht. Es fiel ihr schon als Kind schwer auf fremde Menschen zuzugehen und neue Freundschaften zu schließen, als wir wieder mal in eine neue Stadt gezogen sind, aber mit der Zeit hat es sich verschlimmert, die saß die meiste Zeit zu Hause und sie traute sich auch nicht mal zu den Ämter n wegen neuem Pass, oder zum Arbeitsamt, zu Bewerbungsgesprächen, oder auf der Straße nach dem Weg zu fragen und mi der Zeit merkten wir, dass sie wirklich seelische Probleme hat (auch andere) und empfahlen ihr eine Therapie. Sie geht jetzt ein mal pro Woche zu einer Psychologin. Am Anfang streubte sie sich dagegen dort hinzugehen, weil sie ihre Probleme verleugnet hat, aber seit dem ist sie wirklich Schritt für Schritt offener geworden und ist etwas aufgeblüht. Jahre lang habe ich versucht sie abends mitzureisen, ihr Tipps zu geben, aber ich merkte, wie ich an meine Grenzen stieß, ihr zu helfen. Meine Mutter laß dann ein paar Fachbücher, um ihre Tochter besser zu verstehen. Vielleicht würde dir eine Therapie auch helfen deine Probleme in den Griff zu bekommen. Es gibt auch ein paar Bücher, die sich mit der Thematik befassen und einen dazu veranlassen können die Gründe dafür verstehen zu lernen. Den soziale Phobien kommen niicht von irgendwo her, sondern sind meistens tief im Unbewusstsein verankert. Eine Psychologin oder Therapeutin kann einen große Hilfe dabei leisten diese zu ergründen. Egal, wie du dich entscheidest dagegen vorzugehen, ich wünsche dir viel Erfolg und Fortschritte. Ich kann dir nur raten über die Ursachen nachzudenken. Und es ist ein gefährlicher Trugschluss, dass Alkohol eine dauerhafte Lösung ist, um offener zu werde, langsam und schleichend können sich so Alkoholprobleme entwicklen. Es wird dir bestimmt auch gut tun, mit einer engen Freundin darüber zu reden und dich bei deinem Vornehmen zu unterstützen, vielleicht kann sie dir enige Ängste nehmen. Du musst nicht alle Probleme selber meistern, denn wozu sich professionelle Psychlogen und beste Freundinnen da?

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