Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Sorgen um Eltern

Letzte Nachricht: 10. April um 12:53
M
mrsnorris
09.04.22 um 18:59

Hallo, ich brauche dringend einen Rat. 
Folgende Situation: mein Bruder, über 40 Jahre alt, ist vor einigen Jahren zu meinen Eltern ins Haus gezogen. Trotz getrennter Wohnungen hat jeder Zugang zum Bereich des Anderen. 
Mein Bruder hatte damals psychische Probleme und ist deswegen wieder zu meinen Eltern gezogen,  damit sie ihn unterstützen konnten. Mir schwante da schon nichts gutes, und genauso kam es auch. 
Mein Bruder hat nie ernsthaft an seinen psychischen Problemen gearbeitet und ist definitiv Alkoholiker. Er lässt sich von meinen Eltern den A...nachtragen. Wohnung sauber machen, seinen kleinen Sohn, der alle paar Wochen zu ihm kommt, hin und herfahren, sich um selbigen früh morgens kümmern, da mein Bruder grundsätzlich lange schläft, Alkohol besorgen, zur Arbeit kutschieren usw. 
Bisher habe ich mich da raus gehalten, aber nun ist ein Punkt erreicht,  wo ich mir um meine Eltern Sorgen mache. Mein Bruder ist in letzter Zeit sehr aggressiv und wir sind zerstritten. Er wird auch gegen meine Eltern aggressiv und ist sie sogar schon mal körperlich angegangen. Danach tat ihm alles leid und er gelobte Besserung, aber es änderte sich nichts. 
Ich mache mir echt Sorgen, dass mal was wirklich Schlimmes passiert, zumal auch meine Tochter regelmäßig bei ihren Großeltern ist. Nun bin ich aber ernsthaft am überlegen, sie nicht mehr hin zu lassen. Ich habe das Gefühl, dass meine Eltern quasi mit abhängig von meinem Bruder sind. Aber meine Sorgen werden da überhaupt nicht ernst genommen. 
Was kann ich da noch tun? Habe das Gefühl alle laufen sehenden Auges ins Verderben...

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U
user1799980381
10.04.22 um 7:00

Deine Eltern scheinen co abhängig zu sein. Beeinflusst von den Gelaber des Sohnes. Dein Bruder scheint sie super manipuliert zu haben. Deine Tochter sollte in solch einer giftigen Umgebung nicht aufwachsen. Denn die Kinderseele kann so etwas nicht einfach mal verkraften 

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A
ashlyn_25969431
10.04.22 um 7:57
In Antwort auf mrsnorris

Hallo, ich brauche dringend einen Rat. 
Folgende Situation: mein Bruder, über 40 Jahre alt, ist vor einigen Jahren zu meinen Eltern ins Haus gezogen. Trotz getrennter Wohnungen hat jeder Zugang zum Bereich des Anderen. 
Mein Bruder hatte damals psychische Probleme und ist deswegen wieder zu meinen Eltern gezogen,  damit sie ihn unterstützen konnten. Mir schwante da schon nichts gutes, und genauso kam es auch. 
Mein Bruder hat nie ernsthaft an seinen psychischen Problemen gearbeitet und ist definitiv Alkoholiker. Er lässt sich von meinen Eltern den A...nachtragen. Wohnung sauber machen, seinen kleinen Sohn, der alle paar Wochen zu ihm kommt, hin und herfahren, sich um selbigen früh morgens kümmern, da mein Bruder grundsätzlich lange schläft, Alkohol besorgen, zur Arbeit kutschieren usw. 
Bisher habe ich mich da raus gehalten, aber nun ist ein Punkt erreicht,  wo ich mir um meine Eltern Sorgen mache. Mein Bruder ist in letzter Zeit sehr aggressiv und wir sind zerstritten. Er wird auch gegen meine Eltern aggressiv und ist sie sogar schon mal körperlich angegangen. Danach tat ihm alles leid und er gelobte Besserung, aber es änderte sich nichts. 
Ich mache mir echt Sorgen, dass mal was wirklich Schlimmes passiert, zumal auch meine Tochter regelmäßig bei ihren Großeltern ist. Nun bin ich aber ernsthaft am überlegen, sie nicht mehr hin zu lassen. Ich habe das Gefühl, dass meine Eltern quasi mit abhängig von meinem Bruder sind. Aber meine Sorgen werden da überhaupt nicht ernst genommen. 
Was kann ich da noch tun? Habe das Gefühl alle laufen sehenden Auges ins Verderben...

Deine Eltern gehören zu der Sorte Menschen, die nicht verstehen, dass sie mit ihrem hilfsbereiten Kümmern keine Hilfe für den Sohn sind. Er wird von seiner Sucht nicht los kommen, wenn da immer jemand unterstützend eingreift. Du musst deine Tochter schützen. Ich würde sie nicht mehr zu Oma und Opa lassen. Trefft euch bei dir.
Suche Hilfe bei Polizei, beim Hausarzt, Gemeinde/Stadt, Hilfsorganisationen, mach die Situation bei den Nachbarn deiner Eltern öffentlich. Suche im Internet nach Ämter und Behörden, die einschreiten. In der örtlichen Tageszeitung gibt es eine Rubrik mit Hilfsorganisationen und Telefonnummern. Werde aktiv, um deine Eltern zu schützen. Sie sind bestimmt sehr unglücklich und wissen alleine nicht weiter.

Viele Grüße
Luna 

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mrsnorris
10.04.22 um 11:12
In Antwort auf ashlyn_25969431

Deine Eltern gehören zu der Sorte Menschen, die nicht verstehen, dass sie mit ihrem hilfsbereiten Kümmern keine Hilfe für den Sohn sind. Er wird von seiner Sucht nicht los kommen, wenn da immer jemand unterstützend eingreift. Du musst deine Tochter schützen. Ich würde sie nicht mehr zu Oma und Opa lassen. Trefft euch bei dir.
Suche Hilfe bei Polizei, beim Hausarzt, Gemeinde/Stadt, Hilfsorganisationen, mach die Situation bei den Nachbarn deiner Eltern öffentlich. Suche im Internet nach Ämter und Behörden, die einschreiten. In der örtlichen Tageszeitung gibt es eine Rubrik mit Hilfsorganisationen und Telefonnummern. Werde aktiv, um deine Eltern zu schützen. Sie sind bestimmt sehr unglücklich und wissen alleine nicht weiter.

Viele Grüße
Luna 

Ich habe ihnen schon mehrmals gesagt, dass es keine gute Idee ist, wenn Erwachsene Kinder und Eltern unter einem Dach wohnen, zumal mein Bruder ja früher auch eine eigene Wohnung hatte. 
Sie mussten sogar schon mal die Polizei rufen weil er sie körperlich attackierte. Die haben ihn dann ein Betretungsverbot gegeben für ein paar Tage. Danach war er reumütig und keiner kam auf die Idee, dass es besser wäre, aich räumlich zu trennen. 
Ich habe das Gefühl, ich rede gegen Wände und werde eh nicht erhört. 

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ashlyn_25969431
10.04.22 um 12:53
In Antwort auf mrsnorris

Ich habe ihnen schon mehrmals gesagt, dass es keine gute Idee ist, wenn Erwachsene Kinder und Eltern unter einem Dach wohnen, zumal mein Bruder ja früher auch eine eigene Wohnung hatte. 
Sie mussten sogar schon mal die Polizei rufen weil er sie körperlich attackierte. Die haben ihn dann ein Betretungsverbot gegeben für ein paar Tage. Danach war er reumütig und keiner kam auf die Idee, dass es besser wäre, aich räumlich zu trennen. 
Ich habe das Gefühl, ich rede gegen Wände und werde eh nicht erhört. 

Ruf doch mal bei der Selbsthilfegruppe "anonyme Alkoholiker" an. Frag dort um Rat, wie du dich verhalten sollst und welche Möglichkeiten es gibt, um Angehörige zu schützen. 
 

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