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Sorgen

8. März 2012 um 20:17 Letzte Antwort: 9. März 2012 um 10:02

Guten Abend!

Schon seit ich sehr klein bin, mache ich mir um alles Sorgen. Es sind immer verschiedene Phasen, über die ich dann je nachdem wie sehr es mich ängstigt mehr oder weniger hinwegkomme. Ich fühle mich als Wachhund der Familie und seit meine Mutter eine schwere Erkrankung erlitt (und zum Glück sehr gut überstanden hat) und danach einen generalisierten epileptischen Anfall hatte, hat mein Kopf keine ruhige Minute mehr. Ein Klirren im Haus, ein lautes Poltern und ich sehe meine Mutter schon vor meinem inneren Auge kopfüber die Treppe hinunterfallen. Wenn jemand Bauchweh oder Kopfweh hat, dann kann ich vor lauter Sorge nicht einschlafen. Ich habe Angst, dass ein Autounfall geschieht und wenn das Telefon leutet oder ein Krankenwagen vorbeifährt wird mir kurz übel. Bis auf meinen blöden Kopf hatte ich eigentlich schon immer ein sehr schönes Leben und die wenigsten Menschen, die mich kennen, ahnen wie paranoid ich eigentlich bin.
Ich bin auf der Suche nach Menschen, die ebenfalls von völlig übertriebenen Ängsten geplagt werden und wenn jemand Tipps für mich hätte, wie ich diese spezielle Angst um meine Familie in den Griff kriegen könnte, wäre ich sehr dankbar.
Liebe Grüße, Annanas

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9. März 2012 um 10:02

Hallo,
zunächst einmal bist du nicht paranoid.
Du sorgst dich um deine Lieben, aber leider etwas zu viel.
Es wird schwierig allein aus diesem Gedankenkreis herauszukommen. Allerdings sehe ich gute Chancen, wenn du eine Psychotherapie machst.
Melde dich am besten so schnell wie möglich bei einem Psychotherapeuten, denn leider ist die Wartezeit recht lang.
Du wirst sehen, dass es dir schon bald besser geht!

Alles Gute, Phenyce

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