Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Somatisierungsstörung, Somatoforme Störung

Somatisierungsstörung, Somatoforme Störung

13. November 2015 um 12:51

Hallo und guten Tag,
ich bin neu hier und möchte mich gerne austauschen.

Ich leide seit Jahren an immer wiederkehrenden körperlichen Beschwerden. Oft hatte ich was mit der Blase und letztes Jahr richtig schlimm über Wochen---- der Urin war nach mehrmaliger Untersuchung immer sauber--- bis auf ein paar wenige Leukozyten.. die waren wohl aber nicht der Rede wert... Ich habe auch schon recht viele Antibiotika geschluckt. Seit dieser schmerzlichen Erfahrung bin ich sehr empfindlich im Bezug auf meine Blase.. fast immer führt ein verändertes Gefühl in der Blase dazu, dass ich mich selbst beobachte, kontrolliere, und innerlich anspanne und natürlich Angst habe, wieder diese Schmerzen und diesen Druck aushalten zu müssen...

Wie auch immer: Ich habe uch Phasen wo alles in Ordnung ist und die Blase mich in Ruhe lässt. Aber es kommt wuch immer wieder zu schmerzlichen Empfindungen. Diese Schmerzen versetzen mcih wieder in Angst. und der Teufelskreis nimmt seinen Lauf.

Mittlerweile bin ich in einer Verhaltenstherapie. Ich mache auch seit zwei Wochen regelmößig Progressive Muskelenspannung. Versuche den Teufelskreis zu durchbrechen und es gelingt mir einfach nicht immer. Aktuell seit letzter Woche habe ich wieder Schmerzen in der Blase verspürt. Nacfh der PMR ging es mir besser.. aber dann holte mich der Schmerz ein und sogar nachts. Ich musste mehrfach aufstehen auf Toilette. Dann war es einen Tag besser (die Nacht war auch davor besser) und schwupps ging es mir emotional viel besser und auch der Tag war dann super.. Ganz normale Toilettengänge nach mehr als 3 stunden. Und dann war die letzte Nacht wieder mit mehreren Gängen verbunden. Blase schmerzte... und heute geht es mir entsprechend emotional wieder schlecht.

Ich hab mich viel mit den Ursachen beschäftigt. Aber ich habe keine Konflikte, Wut oder Ärger. Meine Arbeit ist nicht besonders anstrengend. Privat ist auch alles in Ordnung. habe einen tollen Sohn und Mann. Das einzige was mich belastet ist das gelegentlich schwierige Verhältnis zu meinen Eltern (sie sind kompliziert). Das ich wenig zeit für mich habe und für die Partnerschaft belastet mich auch gelegentlich.

Ich verstehe nur nicht: Wie kann die Psyche "nachts" zuschlagen. spricht das nicht doch für was organisches? Mein Urlologe meinte ich kann auch eine Reizblase entwickelt haben, die immer mal wieder entflammt. Eventuell durch die vielen Antibiotika in meinem Leben.

Ich probiere stark zu sein, die Schmerzen zu ertragen (mit der Motivation, dass ich das auch schon mal geschafft habe) die Ängste zulassen und mich mit kongnitiver Verhaltenstherapie ermuntern, dass es auch besser wird und es nur an mir selbst liegt. Aber liegt es das wirklich? ich weiß es ja nciht tatsächlich. Aber ich weiß natürlich, dass meine Ängste dazu beitragen die Symthome zu verstärken.

Ich bin manchmal echt am Ende meiner körperlichen und seelischen kräfte. Diese Schmerzen, dauernde Toilettengänge machen mich fertig.

Ich habe auch gelesen, dass somatoforme Störungen durch Lernerfahrungen enstehen... also so wie bei mir durch die häufigen Beschwerden mit der Blase......

Ich würde gerne auf ein nciht pflanzliches Beruhigungsmittel zurückgreifen, welches mir hilft, meine übererregten Nerven zu beruhigen, um gelassener der Situation zu begegnen. Meine Psychologin hält das für kontraproduktiv.. Es muss von mir kommen...

Ich möchte trotzdem auf ein Antidepressivum zurückgreifen. Eines was natürlich nicht abhängig macht. Ich möchte meine Neven beruhigen.

Tut mir leid, für die Länge des Textes.....

Wäre nett, wenn jemand mir schreibt, der ähnliche Erfahrungen hat.
lg mariechen

Mehr lesen

Diskussionen dieses Nutzers