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Sollte man Familie eines Fremden auf seine Selbstmordgedanken hinweisen?

11. Januar 2006 um 10:25

Angenommen, ihr habt im Netz jemanden kennengelernt, der euch ganz sympathisch ist, und erkennt nun, dass er total gestört + kaputt ist und sich in einem Selbstmordforum Tipps für einen schmerzlosen Tod holt.
Ihr kennt ihn nur aus dem Internet und vom Telefon. Würdet ihr die (für euch ja ganz fremde und anscheinend ahnungslose) Familie anrufen und (evtl. anonym) mitteilen, dass der Sohn sich mit sonst nichts mehr außer Selbstmord beschäftigt?

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11. Januar 2006 um 11:04

JA
definitiv JA

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11. Januar 2006 um 11:07
In Antwort auf miyu_12895279

JA
definitiv JA

Nachtrag
jemand der in öffentlichen foren tipps einholt, ruft auch unbewusst nach hilfe und aufmerksamkeit.

wer sich wirklich dafür entschieden hat sich umzubringen, der tut es - ohne dies zu "veröffentlichen". das einzige was da noch zu finden ist, wäre vielleicht ein abschiedsbrief - dann wenn zu ZU SPÄT ist.

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11. Januar 2006 um 11:21

Ja würde ich machen.....
... wenn ich dadurch ein Menschenleben retten könnte!!!

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11. Januar 2006 um 17:59

@luis666
lieber einen vertrauensbruch, als ein menschenleben, das hätte gerettet werden können.

wenn es zum selbstmord kommen sollte, wäre das schon fast unterlassene hilfeleistung!!!

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11. Januar 2006 um 23:07

Ich hätte eine idee
es gibt da vielleicht noch eine dritte möglichkeit. psychologen sind verpflichtet leute in stationäre behandlung einzuweisen, wenn leib und leben ernsthaft gefährdet ist. frag doch mal deinen hausarzt nach einer überweisung und frag einen psychologen in deiner nähe.
den wirst du sicher auch brauchen, falls der typ vorher sich erfolgreich das leben nimmt.
seine familie zu benachrichtigen? ich weiß nicht. das problem ist in meinen augen weniger der vertrauensbruch sondern mehr die tatsache, dass dus ja schlecht beweisen kannst. wie würdest du denn reagieren, wenn eine fremde person anruft und dir sowas erzählt? würdest du es glauben? und selbst wenn, wenn die betreffende person dir sagt, dass das quatsch ist, was ist dann? und wie würdest du dich fühlen, wenn er sich trotzdem das leben nimmt?
versuchs über den psychologen. der kann dir auf jeden fall einen rat geben.

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12. Januar 2006 um 7:33

Ach ja?
Wie würdest du ihn denn unterstützen?

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12. Januar 2006 um 7:47

Also
Nehmen wir mal an,ich will mich umbringen und brauche dazu eine Waffe. Würdest du mir die besorgen?

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12. Januar 2006 um 16:54
In Antwort auf darla_12279672

Ich hätte eine idee
es gibt da vielleicht noch eine dritte möglichkeit. psychologen sind verpflichtet leute in stationäre behandlung einzuweisen, wenn leib und leben ernsthaft gefährdet ist. frag doch mal deinen hausarzt nach einer überweisung und frag einen psychologen in deiner nähe.
den wirst du sicher auch brauchen, falls der typ vorher sich erfolgreich das leben nimmt.
seine familie zu benachrichtigen? ich weiß nicht. das problem ist in meinen augen weniger der vertrauensbruch sondern mehr die tatsache, dass dus ja schlecht beweisen kannst. wie würdest du denn reagieren, wenn eine fremde person anruft und dir sowas erzählt? würdest du es glauben? und selbst wenn, wenn die betreffende person dir sagt, dass das quatsch ist, was ist dann? und wie würdest du dich fühlen, wenn er sich trotzdem das leben nimmt?
versuchs über den psychologen. der kann dir auf jeden fall einen rat geben.

Stimmt
Wenn der "Fremde" sich seiner Familie nicht anvertraut, ist das Verhältnis zu seinen Verwandten möglicherweise nicht das Beste. Die Gründe dafür kennst Du aber nicht. Daher halte ich es auch für sinnvoller, Dir professionellen Rat einzuholen, bevor Du einfach anrufst.

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13. Januar 2006 um 2:21

So?
Was würdest du denn vorschlagen?

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14. Januar 2006 um 1:54

Also...
jemand der es öffentlich macht das er selbstmord begehn will,,der will sich ansich nicht töten.sondern er such aufmerksamkeit,hilfe...genau die hilfe die du ihm schienbar geben könntest.
es der familie zu sagen bringt ansich nix,den sicherlich gibts da u in seinem umfeld arge probleme.also hilf ihm lieber den wunsch am leben zu bleiben zu erwecken.u missbrauche nicht sein vertrauen..er wird schon seine gründe haben.
lg u viel glück
die lilli

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14. Januar 2006 um 14:02

Ich danke euch
für die Antworten. Auch wenn sie alles andere als eindeutig sind...
Ich glaube, die Lage hat sich deutlich entspannt. Zum Glück. Eine Sorge weniger...

Aber ich denke auch, dass jemand, der auf seine Suizid-Absichten deutlich hinweist, eigentlich laut nach Hilfe schreit. Ist halt nur verdammt schwierig, zu versuchen, ihm Unterstützung zu geben, wenn man nicht persönlich an ihn rankommt.

Hätte sich das Ganze weiter zugespitzt, hätte ich die Familie angerufen, die Adresse ausfindig gemacht und wäre auch selbst Hunderte von Kilometern hingefahren, um ihn selbst in die Finger zu kriegen. Die von luis666 aufgestellte Vertrauensfrage wäre mir schei*egal gewesen.

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