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Sinneswahrnehmungen gleich Panik? wer kann Tipps geben

31. Januar 2011 um 18:25 Letzte Antwort: 3. Februar 2011 um 11:59

Hallo liebe Leser,
mein Name ist Wolfgang, bin 62 Jahre alt
und lebe in Hamburg.
Meine gesundheitlichen Probleme seit längerer Zeit.
Mir bereiten schon Kleinigkeiten Angst + Panikzustände,
von denen ich nur schwer wieder wegkomme.
Was mir selbst schon aufgefallen ist,
Auslöser sind fast immer Sinneswahrnehmungen.

Sehen, Schmecken, Riechen, Hören.

Beispiel: Hören
Sonnabend wache ich nachts auf und merke das
ich auf einem Ohr fast nichts mehr höre.
Nach dem ersten Schreck, denke ich Mist, hast schon wieder so einen Ohrenschmalzverschluss im Ohr
(hatte ich schon zwei mal)
Ist also nichts gefährliches oder beunruhigendes.
Trotzdem habe ich ab diesem Zeitpunkt mit Angst + Panik zu kämpfen.
An Schlaf ist nicht mehr zu denken.
Angst wo vor? Ich weis es nicht.
Die Angst lies erst nach, nachdem ich Sonntag in der Notfallpraxis war.
Das Ohr wurde aus ausgespült, ich konnte wieder hören
und die Angst war weg.

Beispiel: Sehen
Habe Tage wo meine Sehschärfe sich für mehrere Minuten oder Stunden schlagartig verschlechtert. Bemerke ich diesen Vorgang gerate ich sofort in Panik. Brauche dann längere Zeit bis ich mich wieder beruhigt habe.
Immer zu mir selbst sagend das ist ein Zeichen von Angst
Also nicht gefährlich, geht bald vorbei.

Beispiel: Riechen und Schmecken
Bin zu Hause, liege gemütlich auf dem Sofa,
auf einmal rieche ich was, gerate sofort in Unruhe und Panik.
woher kommt dieser Geruch
Meine Frau hatte in der Küche eine Figur mit Sekundenkleber wieder zusammen geklebt !!
Grund gefunden, Angst ist weg.

Beispiel: Geschmack
Möchte was essen oder trinken warum schmeckt das so komisch
ein Bissen oder Schluck reicht, traue mich nicht weiter zu essen,
mir wird heiß , bin eine ganze Zeit unruhig und ängstlich.
Das Essen rühre ich nicht mehr an, werfe es lieber weg.

Habe noch weitere Probleme:
Möchte mache Tage nicht das Haus verlassen,
wenn ich dann doch raus muss, bin ich sehr unruhig.
Dann hilft mir nur,
in Gedanken immer wieder zu mir selbst zu sagen,
Angst ist ein Gefühl, Gefühle sind nicht gefährlich
nach gewisser Zeit werde ich dann etwas ruhiger.

War wegen diesen gesundheitlichen Problemen schon bei einem Psychiater, Psychotherapeut ,der hörte sich das kurz an und wollte mir dann Tabletten verschreiben.
Als ich im sagte das ich in jungen JahrenTablettenabhängig war, meinte er die heutigen Tabletten machen nicht abhängig.
Als Diagnose meinte er dann, ich hätte eine Depression auf diese sich eine Angst-Störung aufgesetzt hat.
Das Schlüsselwort bei der Angststörung bei mir wäre Unsicherheit
Da ich die Tabletten abgelehnt habe,
meinte er dann können wir uns die Psychotherapie sparen

Nein Danke, auf so eine Behandlung kann ich verzichten.
Habe meine Alkohol und Tablettensucht alleine geschafft,
werde meine heutigen Probleme auch schaffen.

Würde mich aber freuen, wenn mir der eine oder andere Leser Ratschläge
oder Tipps geben könnte.
Besonders die Frage, warum reagiere ich auf Sinneseindrücke sofort mit
Panik, statt mir realer Einschätzung des Ereignisses.


Würde mich über Antworten freuen,
Liebe Grüße, Wolfgang







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31. Januar 2011 um 21:28

Beweggründe??
Hallo wolfgang,
ich finde deine geschichte wirklich schlimm! ich bin zwar kein psychologe, aber ich finde es wichtig, dass sich jemand um dich kümmert und dass du etwas dagegen tust. denn das hört sich echt schlimm an. bei mir ist es ähnlich, aber lange nicht so extrem wie bei dir: wenn ich ein geräusch höre und nicht sofort weiß, was das war, dann gerate ich auch sofort in panik. also so ein bisschen weiß ich, wie du dich fühlst.
hast du vielleicht gründe, die dich dazu bewegen so zu reagieren? also ich meine, ob vielleicht in deiner familie jemand krank geworden ist, obwohl er vorher keine symptome hatte? es könnte ja sein, dass du deshalb so ängstlich reagierst! weil du angst hast, dass dir irgendwas passiert, was schon jemandem vor dir passiert ist (z.b. vererbbare krankheit oder ähnliches).
ich finde auch, dass du recht hast, die tabletten nicht zu nehmen. ich würde sie auch nicht nehmen, denn natürlich können die abhängig machen (gerade anti-depressiva leiten zu nicht typischem verhalten, aber das ist eine andere geschichte).
du solltest, meiner meinung nach, einen anderen psychiater, therapeut oder was auch immer aufsuchen. nur weil du die tabletten nicht nimmst, wird dich doch trotzdem jemand behandeln.
ich wünsche dir persönlich viel glück! ich bin mir sicher, dass du deine angst überwinden kannst!

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2. Februar 2011 um 18:14
In Antwort auf kenya_12457312

Beweggründe??
Hallo wolfgang,
ich finde deine geschichte wirklich schlimm! ich bin zwar kein psychologe, aber ich finde es wichtig, dass sich jemand um dich kümmert und dass du etwas dagegen tust. denn das hört sich echt schlimm an. bei mir ist es ähnlich, aber lange nicht so extrem wie bei dir: wenn ich ein geräusch höre und nicht sofort weiß, was das war, dann gerate ich auch sofort in panik. also so ein bisschen weiß ich, wie du dich fühlst.
hast du vielleicht gründe, die dich dazu bewegen so zu reagieren? also ich meine, ob vielleicht in deiner familie jemand krank geworden ist, obwohl er vorher keine symptome hatte? es könnte ja sein, dass du deshalb so ängstlich reagierst! weil du angst hast, dass dir irgendwas passiert, was schon jemandem vor dir passiert ist (z.b. vererbbare krankheit oder ähnliches).
ich finde auch, dass du recht hast, die tabletten nicht zu nehmen. ich würde sie auch nicht nehmen, denn natürlich können die abhängig machen (gerade anti-depressiva leiten zu nicht typischem verhalten, aber das ist eine andere geschichte).
du solltest, meiner meinung nach, einen anderen psychiater, therapeut oder was auch immer aufsuchen. nur weil du die tabletten nicht nimmst, wird dich doch trotzdem jemand behandeln.
ich wünsche dir persönlich viel glück! ich bin mir sicher, dass du deine angst überwinden kannst!

Hallo ohio, Danke für deine Antwort
Möchte darauf auch antworten.
Dein Beitrag:
hast du vielleicht gründe, die dich dazu bewegen so zu reagieren? also ich meine, ob vielleicht in deiner familie jemand krank geworden ist, obwohl er vorher keine symptome hatte? es könnte ja sein, dass du deshalb so ängstlich reagierst! weil du angst hast, dass dir irgendwas passiert, was schon jemandem vor dir passiert ist (z.b. vererbbare krankheit oder ähnliches).

Antwort:
nein sowas habe ich zum Glück nicht erlebt,
wäre auch zu einfach.

Schade das sich auf meinen Beitrag niemand weiter meldet.
Glaube das liegt an meinem Alter, hier in diesem Forum sind wohl mehr junge Leute.

Wenn ich die Beiträge hier so lese,
werde ich doch nachdenklich.
Zitate
Bin schon 5 Jahre in Therapie????
Angst muss man zulassen???
(was bleibt einem den anderes übrig??)
Nehme dieses oder jenes Medikament und mir geht es gut
so geht es in den Beiträgen immer weiter.

Wenn man weiter überlegt, das 30% aller Diagnosen (angst-störung) falsch sind, weil sie doch Organische Gründe haben.

Dann noch Ärzte und Therapeuten,
die nicht mal wissen wie gefährlich eine Medikamenten-Therapie sein kann.

Ja, da frage ich mich dann schon, ob es überhaupt Sinn macht, weiter die Psycho-Schiene zu fahren.

Werde aber trotzallem nicht aufgeben,
habe in jüngeren Jahren meine Tablettensucht (Valium,Distaneurin) + Alkohol geschafft.
Werde diese Probleme mit Hilfe von Leidensgenossen und Internet auch schaffen.
Liebe Grüße, Wolfgang



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3. Februar 2011 um 11:59

Meine Tipps
Ich würde Ihnen anraten nicht gegen die körperlichen Symptome der Angst an zu kämpfen. Diese Symptome sind zwar unangenehm aber ungefährlich. Im Grunde genommen, reagiert Ihr Körper bei Angstzustände richtig, aber Ihre Gedanken die Sie sich zu den körperlichen Reaktionen machen sind verkehrt. Kontrollieren Sie lieber Ihre Gedanken statt Ihren Körper. Atmen Sie bewusst ganz tief ein und langsam aus und zählen Sie diesebis zehn. Sie sollte sich überlegen und sagen, ich brauch nicht gleich Panik zu schieben, wenn ich was komisches wahrnehme. entspannen Sie sich und kreisen Sie mit den Fingern über den Kopf. Sublimieren Sie Ihre angst , indem Sie zum beispiel bewusst aufstehen und durch eine Ersatzhandlung ( kochen, Singen, Tanzen, Kreuzworträtzel lösen ect.) Ihre Angst bekämpfen. Sie sollten aber nicht immer von Ihrer Angst flüchten, wenn Sie sich zu Ihre angst stellen würden und solche Angstanfallsituationen noch extra aufsuchen, dann sorgt unser vegatives Nervensystem, dass dieses angstgefühl und die körperlichen Angstsymptome sich automatisch zurückbilden, wenn wir in der angstauslösende Situation lange verweilen.. Sie sollten auch bei Panik oder Aufregung eine Kleinigkeit essen. Denn Stress lässt den Energieverbrauch steigen und es kommt zur unterzuckerung... ich hoffe, dass ich Ihnen mit meinen TIpps etwas helfen konnte. Alles Gute wünsche ich Ihnen!
LG,
sarra

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