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Sind das Depressionen?

1. August 2008 um 13:13

Hallo!
Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen. Ich war auch schon beim Arzt, der hat mir eine Gesprächstherapie vorgeschlagen, kann mich mit dem Gedanken aber nicht richtig anfreunden. Ich hab mal meine Gefühle und Gedanken in Stichworten aufgeschrieben, kommt das jemandem bekannt vor? Also:

- ich kenne mich selbst nicht mehr
- Gefühlskälte
- keine Lust mehr was zu unternehmen
- grübeln
- bin abwesend
- kann nicht mehr so viel lachen wie früher, verstehe
nicht mehr so viel Spaß
- freue mich nicht mehr auf Dinge
- Angst vor?
- von einem Tag auf den anderen keine Gefühle mehr für
meinen Freund, Angst deswegen Schluß machen zu müssen,
Angst dass die Gefühle nicht wiederkommen
- weine viel
- alle Gedanken drehen sich nur darum, drehen sich im
Kreis
- Angst, nicht mehr die Alte zu werden
- Chaos im Kopf
- Appetitlosigkeit
- Konzentrationsschwierigkeiten
- kann anderen schwer zuhören, weil ich die ganze Zeit
so sehr mit mir selbst beschäftigt bin

Bin langsam echt am verzweifeln, weiss nicht was plötzlich mit mir los ist. Die Sache mit meinem Freund macht mir am meisten zu schaffen. Kann mir jemand einen Rat geben?

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1. August 2008 um 22:58

Hm..
Ich war gestern beim Arzt deswegen, musste da auch voll anfangen zu heulen weil ich so verzweifelt war. Er hat mir eine Gesprächstherapie vorgeschlagen. Kann mich aber noch nicht ganz mit dem Gedanken anfreunden, denn ich habe weder eine Vorgeschichte aus der Kindheit noch ist mir was Schlimmes passiert was eine Depression erklären würde/könnte. Ich vermute mittlerweile, dass meine Hormone verrückt spielen. Entweder ich vertrag die Pille nicht mehr, oder ich vertrag die Schilddrüsenhormone nicht die ich seit März nehmen muss........oder die Pille kollidiert mit diesem Medikament, keine Ahnung. Mir gehts heute schon etwas besser, hab viel mit ner Freundin und meinem Freund und meinen Eltern geredet. Durch Abwechslung wirds auf jeden Fall besser hab ich festgestellt. Naja, mal sehen was die nächsten Tage so bringen.......

LG
Steffi

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2. August 2008 um 15:03

Denke schon
Mir gings genauso so. Hatte 5 Wochen lang jeden Tag starke Kopfschmerzen. Da hat nichts geholfen. Ich war so oft bei meinem Hausarzt irgendwann hab ich ihm dann erzählt wie schlecht es mir geht. Probleme mit Ehemann seiner Familie, Stress mit den Kindern usw. und siehe daaa habe Depressionen. Er hat mir Tabletten verschrieben die ich jetzt seit 5 Wochen nehme und mir geht es zum Glück viel viel besser. Die Tabletten beruhigen mich soooo sehr denke garnicht mehr an die Probleme. Sprich mir deinem Arzt der wird dir weiterhelfen.

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8. August 2008 um 15:21
In Antwort auf datsteffi

Hm..
Ich war gestern beim Arzt deswegen, musste da auch voll anfangen zu heulen weil ich so verzweifelt war. Er hat mir eine Gesprächstherapie vorgeschlagen. Kann mich aber noch nicht ganz mit dem Gedanken anfreunden, denn ich habe weder eine Vorgeschichte aus der Kindheit noch ist mir was Schlimmes passiert was eine Depression erklären würde/könnte. Ich vermute mittlerweile, dass meine Hormone verrückt spielen. Entweder ich vertrag die Pille nicht mehr, oder ich vertrag die Schilddrüsenhormone nicht die ich seit März nehmen muss........oder die Pille kollidiert mit diesem Medikament, keine Ahnung. Mir gehts heute schon etwas besser, hab viel mit ner Freundin und meinem Freund und meinen Eltern geredet. Durch Abwechslung wirds auf jeden Fall besser hab ich festgestellt. Naja, mal sehen was die nächsten Tage so bringen.......

LG
Steffi

Klarer Fall
Hallo datsteffi,

also also Psychologe hört sich das für mich ziehmlich sicher nach einer Depression an. Wie sieht es denn mit Deinem Schalf aus, irgendwelche veräderungen dort? Wachst Du morgens oder in der Nacht früh auf (so zwischen 3-5 Uhr) kannst dann nicht mehr einschlafen...

Gesprächstherapie ist nicht so Sinnvoll in dem Kontext würde dann eher eine kognitive Verhaltenstherapie machen, ist deutlich beser. Und wenn medikamnete bekommst, IMMER auch eine Therapie dazu machen, ist Viel effektiver und dann kannst Du auch die Med nach erfolgreicher behandlung absetzten, sonst hast du immer medikamente zu nehmen...

Um eine Depression zu entwickeln muss Du keine schlimme Erfahrung in der vergangenheit gemacht haben, kann eine vielzahl anderer gründe haben.

Aber deine Schilddrüsensache hängt ziemlich sicher damit zusammmen, Der Zusammenhang zwischen der Schilddrüse und Depression ist bekannt.

Aber mit Therapie und Medikamentation solltes Du gute Aussichten haben...

LG,
TM

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