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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Sexuelle Übergriffe durch den eigenen Bruder...Stimmen meine Erinnerungen?

Letzte Nachricht: 20. Januar 2015 um 20:28
K
kazuko_12312648
07.05.14 um 17:38

Hallo Ihr lieben,

ich möchte hier meine Geschichte erzählen und hoffe auf Menschen mit denen ich mich austuaschen kann. Leider weis ich nicht genau ob mich meine Erinnerungen nur an der Nase herumführen oder ob alles wirklich genau so passiert ist wie ich es denke.

Ich fange einfach mal an. Mir fällt es unheimlich schwer darüber zu reden, aber ich muss mit irgendwas anfangen bevor ich meine Beziehung zu meiner Lebensgefährtin noch vollkommen kaputt mache.

Ich muss so im Alter von 10 Jahren gewesen sein als alles anfing. Mein Bruder ist zu dem Zeitpunkt 14 und ist gerade auf den Weg in die Puberträt oder schon mitten drin. Er schleicht nachts in mein Zimmer. Meistens bin ich erst aufgewacht als er mich schon überall angefasste. Manchmal habe ich auch mitbekommen wie er in Zimmer kam. Ich habe immer so getan als wenn ich schlafe und am Anfang tat ich so als würde ich schlecht träumen und habe mich Stark bewegt ihn ab und an auch getreten, damit er aufhört. Irgendwann habe ich das aufgegeben, weil ich das Gefühl hatte nichts dagegen machen zu können.

Er berührte mich immer im Intim bereich und später als ich dann so zwischen 13 und 15 war auch an den Brüsten. Er ist nie eingedrungen sondern hat sein Glied immer zwischen meine Beine gequetscht ganz nah an meiner Vagina bis er zum Erguss kam. Heute weis ich, dass ich großen Glück hatte nicht schwanger geworden zu sein, da er manchmal danach noch mit seinen Fingern eindrang. Er hat auch nicht davor zurück geschreckt das ganze zu machen, als wir mit unseren Großeltern und unserer kleinsten Schwester im Urlaub waren. Ich war jedesmal froh, wenn er in meinem Zimmer war und sich an mir verging und im Flur Geräusche zu hören waren, denn dann hörte er auf und tat nächsten Tag so als wenn nie was gewesen wäre. Irgendwann zwischen 14-16 Jahre hörte es auf ( Wann genau kann ich nicht sagen, viele Erinnerungen sind blass und eigentlich möchte ich da gar nicht drüber nachdenken.) und ich sagte zu Ihm ich werde alles unseren Eltern erzählen, woraufhin er androhte sich dann umzubringen. Da er es bei meinem Vater immer sehr schwierig hatte und meine Mutter meinen Bruder seit er Baby war immer in Schutz nehmen musste wusste ich, dass wenn ich das tun würde meine Mutter total zusammen brechen würde. Auch heute kann ich mit keinem aus der Familie reden, ich habe einfach kein Vertrauen denn niemand auch je etwas mitbekommen. Niemand hat mich beschützt...Ich wende mich schon teilweise von meiner Familie ab, was mir allerdings auch nicht gut tut...

All die Jahre habe ich immer den Mund gehalten. Ich denke mir würde eh niemand glauben aus meiner Familie. Für Sie ist er immer nur der liebste Junge auf Erden.

Komisch ist, dass ich meinen Bruder trotzdem Lieb habe. Er hat viel für mich gemacht und ich sehe in Ihm zwei Personen. Die Böse habe ich seit vielen Jahren vergessen oder besser gesagt unterdrückt.

Ich habe nie wirklich eine Beziehung zu Männern führen können, weshalb ich wahrscheinlich jetzt auch lesbisch bin. Was mich jetzt nicht sonderlich stört Ich liebe meine Freundin und merke immer mehr, dass genau diese Erlebnisse aus der Kindheit mich einholen und die Beziehung belasten. Da mein Verhalten und meine Art immer davon abhängen wir Present gerade die Erinnerungen sind. Wenn ich nicht daran denke bin ich eine reife Erwachsene junge bodenständige Frau die selbstständig Ihr Leben im Griff hat. Wenn allerdings die Erinnerungen wieder aufflammen...bin ich ein unsicheres verängstigtes Kind und kann mich nicht mal mehr in einem Streit mit meiner Freundin durchsetzen. Diese Situationen haben sich in letzter zeit gehäuft woraufhin ich Ihr alles Erzählt habe. Natürlich belastet es die Beziehung, aber ich weis ich kann auf Sie bauen und sie würde mich nicht hängen lassen. Sie hat mir geraten mich erstmal mit anderen Menschen auszutauschen bevor ich gleich zum Arzt renne und mit Tabletten und weis ich nicht was an mir rumdoktorn lasse.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich hier einige Menschen finden kann mit denen ich über mein Erlebtes reden kann und die vielleicht einen Tipp für mich haben mit all dem Umzugehen.

Danke fürs Lesen.
Eure LustAmLeben90

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M
mirjam_12147533
08.05.14 um 11:35

Bewältigung
Deine Freundin hat Recht, du mußt mit anderen darüber sprechen, viele deiner Reaktionen können Menschen, die diesen Hintergrund nicht haben, einfach nicht nachvollzogen werden.

Daß deine Erinnerungen hoch kommen zeigt vor allem eines: du bist jetzt stark genug und in einer Beziehung, die dir genug Sicherheit vermittelt, so daß deine Seele jetzt das "Risiko", deine Ängste und deine Verlassenheit und auch den Verrat deines Bruders - eines geliebten Menschen - hochzuholen. Sieh das als Signal, daß du stark bist, ok? Deine Psyche wird dir nichts zumuten, was du nicht auch bewältigen kannst, das mach dir immer klar, besonders dann wenn es Zeiten gibt, wo du glaubst, vor Wut und Verzweiflung nicht mehr zu können.

Was eine Aufarbeitung mit psychotherapeutischer Hilfe angeht: niemand wird sofort mit Tabletten vollgestopft, niemand kann dich überhaupt zwingen, irgendwelche Medikamente zu nehmen, das obliegt ganz allein deiner eigenen Entscheidung. Das merke dir unbedingt!

Ich selbst habe über viele Jahre mal mehr, mal weniger "gute" Therapien gemacht, habe mich immer geweigert, Psychopharmaka zu nehmen, obwohl mir das verschiedentlich als "Therapieverweigerung" ausgelegt wurde, und ich bin heute froh diesen Weg gegangen zu sein. Welche Art von therapeutischer Hilfe für dich die geeignete ist sehe ich als eigentlich schwierige Aufgabe, es gibt etliche Fachrichtungen, die jede für sich gut arbeiten, entscheidend ist also nicht so sehr ob "gut" oder "schlecht", sondern: fühlt sich für DICH gut an oder fühlt sich für DICH irgendwie nicht richtig an.

Was dein Lesbisch-Sein angeht: ich habe mich viele Jahre als Lesbe verstanden, mittlerweile bin ich verheiratet und empfinde mich als Bisexuell. Meine Neigung zu Frauen hat sich nicht verändert, lediglich der "blinde Fleck Mann" ist mittlerweile in meiner Gefühlswelt wahrnehmbar geworden. Wenn du dich als lesbisch empfindest, dann bist du es - dazu brauchst du keine "Negativmotivation" - du liebst, und das ist schön, wunderbar und sehr viel mehr, als ich in deinem Alter konnte. Eine gute Basis, den "bösen Bruder" loszuwerden, je nachdem wie zuerst du, später evtl. auch deine Familie, diese Sache bewältigen könnt - das Tempo und die Art wird IMMER in deiner Hand liegen! - wird vielleicht irgendwann der "gute" Bruder - übrigbleiben. Darüber würde ich mir zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht die größten Sorgen machen, du hast alles Recht der Welt, ihn zu hassen, ihn anzuschreien, ihm Vorwürfe zu machen und deine Tränen zu zeigen - "ihm" - diesem Bruder, der er früher war. Sei das in der Therapie im Rollenspiel, sei das gegenüber seinen Fotos oder Bildern, die du malst. Der Bruder, der heute lebt, muß davon so lange nichts mitkriegen, bis du selbst irgendwann entscheiden kannst, ob du ihn damit konfrontieren willst oder ihn innerlich loslassen kannst. Du allein darfst entscheiden - und das ist es, was du letzten Endes in einer Therapie lernen kannst: das kleine, wehrlose Mädchen, das jetzt immer wieder in Konfliktsituationen "herauskommt", darf jetzt wachsen und stark werden.

Zur Therapie: nächste, sinnvolle Anlaufadresse wären Beratungsstellen wie "Wildwasser", das es in vielen Städten gibt, in München gibt es ein sehr gutes, großes Netzwerk "Frauentherapiezentrum", falls du dort leben solltest, ansonsten versuche über google geeignete Therapieadressen herauszufinden. Mir haben letzten Endes die Therapien mit Schwerpunkt Traumatherapie am besten geholfen.

Ich wünsch dir viel Kraft, du scheinst eine starke junge Frau zu sein.

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kazuko_12312648
08.05.14 um 18:53
In Antwort auf mirjam_12147533

Bewältigung
Deine Freundin hat Recht, du mußt mit anderen darüber sprechen, viele deiner Reaktionen können Menschen, die diesen Hintergrund nicht haben, einfach nicht nachvollzogen werden.

Daß deine Erinnerungen hoch kommen zeigt vor allem eines: du bist jetzt stark genug und in einer Beziehung, die dir genug Sicherheit vermittelt, so daß deine Seele jetzt das "Risiko", deine Ängste und deine Verlassenheit und auch den Verrat deines Bruders - eines geliebten Menschen - hochzuholen. Sieh das als Signal, daß du stark bist, ok? Deine Psyche wird dir nichts zumuten, was du nicht auch bewältigen kannst, das mach dir immer klar, besonders dann wenn es Zeiten gibt, wo du glaubst, vor Wut und Verzweiflung nicht mehr zu können.

Was eine Aufarbeitung mit psychotherapeutischer Hilfe angeht: niemand wird sofort mit Tabletten vollgestopft, niemand kann dich überhaupt zwingen, irgendwelche Medikamente zu nehmen, das obliegt ganz allein deiner eigenen Entscheidung. Das merke dir unbedingt!

Ich selbst habe über viele Jahre mal mehr, mal weniger "gute" Therapien gemacht, habe mich immer geweigert, Psychopharmaka zu nehmen, obwohl mir das verschiedentlich als "Therapieverweigerung" ausgelegt wurde, und ich bin heute froh diesen Weg gegangen zu sein. Welche Art von therapeutischer Hilfe für dich die geeignete ist sehe ich als eigentlich schwierige Aufgabe, es gibt etliche Fachrichtungen, die jede für sich gut arbeiten, entscheidend ist also nicht so sehr ob "gut" oder "schlecht", sondern: fühlt sich für DICH gut an oder fühlt sich für DICH irgendwie nicht richtig an.

Was dein Lesbisch-Sein angeht: ich habe mich viele Jahre als Lesbe verstanden, mittlerweile bin ich verheiratet und empfinde mich als Bisexuell. Meine Neigung zu Frauen hat sich nicht verändert, lediglich der "blinde Fleck Mann" ist mittlerweile in meiner Gefühlswelt wahrnehmbar geworden. Wenn du dich als lesbisch empfindest, dann bist du es - dazu brauchst du keine "Negativmotivation" - du liebst, und das ist schön, wunderbar und sehr viel mehr, als ich in deinem Alter konnte. Eine gute Basis, den "bösen Bruder" loszuwerden, je nachdem wie zuerst du, später evtl. auch deine Familie, diese Sache bewältigen könnt - das Tempo und die Art wird IMMER in deiner Hand liegen! - wird vielleicht irgendwann der "gute" Bruder - übrigbleiben. Darüber würde ich mir zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht die größten Sorgen machen, du hast alles Recht der Welt, ihn zu hassen, ihn anzuschreien, ihm Vorwürfe zu machen und deine Tränen zu zeigen - "ihm" - diesem Bruder, der er früher war. Sei das in der Therapie im Rollenspiel, sei das gegenüber seinen Fotos oder Bildern, die du malst. Der Bruder, der heute lebt, muß davon so lange nichts mitkriegen, bis du selbst irgendwann entscheiden kannst, ob du ihn damit konfrontieren willst oder ihn innerlich loslassen kannst. Du allein darfst entscheiden - und das ist es, was du letzten Endes in einer Therapie lernen kannst: das kleine, wehrlose Mädchen, das jetzt immer wieder in Konfliktsituationen "herauskommt", darf jetzt wachsen und stark werden.

Zur Therapie: nächste, sinnvolle Anlaufadresse wären Beratungsstellen wie "Wildwasser", das es in vielen Städten gibt, in München gibt es ein sehr gutes, großes Netzwerk "Frauentherapiezentrum", falls du dort leben solltest, ansonsten versuche über google geeignete Therapieadressen herauszufinden. Mir haben letzten Endes die Therapien mit Schwerpunkt Traumatherapie am besten geholfen.

Ich wünsch dir viel Kraft, du scheinst eine starke junge Frau zu sein.

Danke fritzie1963
Erst einmal danke für deine Antwort.

Als ich deine Nachricht so gelesen habe bin ich in Tränen ausgebrochen. Ich habe das Gefühl nur noch eine Hülle zu sein. Denn durch dieses "kleine eingeschüchterte Mädchen", welches ich in letzter Zeit viel zu häufig bin, belastet enorm meine Beziehung. Meine Freundin sagt immer wieder ich muss die Kurve bekommen. Ich soll Selbstbewusstsein aufbauen und nicht immer "kuschen". Am Anfang unserer Beziehung war ich eine starke unabhängige Frau. Wir waren wegen meiner Art des kleinen Mädchens auch schon getrennt. Zu dem Zeitpunkt wusste sie noch nichts von meiner Geschichte. Auch jetzt wo sie weis warum ich eventuell so bin sagt sie mir immer wieder ich muss aus mir rauskommen, ansonsten sieht sie keine Zukunft für uns. Sie hat das gleiche durch wie ich weis ich heute. Nur mit einer anderen Person. Sie allerdings ist ein unheimlich selsbtbewusster Mensch und sie sagt mir immer wieder ich soll es als Geschehen antakta legen. Aus Ihrem Mund hört es sich verdammt einfach an und sie bei weitem mehr im Leben durch als ich. Ich wünschte ich könnte so stark sein wie sie.

Ich bin ein Mensch geworden der sehr eifersüchtig ist, vielleicht sogar krankhaft. Ich enge sie meinstens ein und das will ich gar nicht. Ich will sie nicht verlieren, aber seit einem Jahr ist so der Wurm drin. Klar kann ich meine Vergangenheit nicht komplett dafür verantwortlich machen, aber ich denke ein großer Teil davon träg dazu bei. Ich bin gehemmt darin meine Meinung Ihr gegenüber zu äußern. Ich bin in letzter Zeit nur noch vergesslich und dusselig. Das wird immer schlimmer. Ich kann kaum noch schlafen und welze mich im Bett hin und her, sogar so stark, dass sie teilweise nicht schlafen kann.

Momentan bricht alles zusammen. Mein Leben, meine Beziehung, einfach alles in meinem Umfeld.

Ich bedränge meine Freundin wirklich sehr, weil ich schon nach Liebe bettel.

Ich muss es schaffen meine Angst endlich ablegen und lernen auszusprechen was ich denke und fühle und irgendwie kann ich das nicht. Momentan weis ich einfach nicht wie ich ihr zeigen kann, dass ich mich ändern kann. Ich weis, dass ich dabei bin sie zu verlieren durch mein Verhalten.

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mirjam_12147533
08.05.14 um 19:12
In Antwort auf kazuko_12312648

Danke fritzie1963
Erst einmal danke für deine Antwort.

Als ich deine Nachricht so gelesen habe bin ich in Tränen ausgebrochen. Ich habe das Gefühl nur noch eine Hülle zu sein. Denn durch dieses "kleine eingeschüchterte Mädchen", welches ich in letzter Zeit viel zu häufig bin, belastet enorm meine Beziehung. Meine Freundin sagt immer wieder ich muss die Kurve bekommen. Ich soll Selbstbewusstsein aufbauen und nicht immer "kuschen". Am Anfang unserer Beziehung war ich eine starke unabhängige Frau. Wir waren wegen meiner Art des kleinen Mädchens auch schon getrennt. Zu dem Zeitpunkt wusste sie noch nichts von meiner Geschichte. Auch jetzt wo sie weis warum ich eventuell so bin sagt sie mir immer wieder ich muss aus mir rauskommen, ansonsten sieht sie keine Zukunft für uns. Sie hat das gleiche durch wie ich weis ich heute. Nur mit einer anderen Person. Sie allerdings ist ein unheimlich selsbtbewusster Mensch und sie sagt mir immer wieder ich soll es als Geschehen antakta legen. Aus Ihrem Mund hört es sich verdammt einfach an und sie bei weitem mehr im Leben durch als ich. Ich wünschte ich könnte so stark sein wie sie.

Ich bin ein Mensch geworden der sehr eifersüchtig ist, vielleicht sogar krankhaft. Ich enge sie meinstens ein und das will ich gar nicht. Ich will sie nicht verlieren, aber seit einem Jahr ist so der Wurm drin. Klar kann ich meine Vergangenheit nicht komplett dafür verantwortlich machen, aber ich denke ein großer Teil davon träg dazu bei. Ich bin gehemmt darin meine Meinung Ihr gegenüber zu äußern. Ich bin in letzter Zeit nur noch vergesslich und dusselig. Das wird immer schlimmer. Ich kann kaum noch schlafen und welze mich im Bett hin und her, sogar so stark, dass sie teilweise nicht schlafen kann.

Momentan bricht alles zusammen. Mein Leben, meine Beziehung, einfach alles in meinem Umfeld.

Ich bedränge meine Freundin wirklich sehr, weil ich schon nach Liebe bettel.

Ich muss es schaffen meine Angst endlich ablegen und lernen auszusprechen was ich denke und fühle und irgendwie kann ich das nicht. Momentan weis ich einfach nicht wie ich ihr zeigen kann, dass ich mich ändern kann. Ich weis, dass ich dabei bin sie zu verlieren durch mein Verhalten.

Heyhey...
Liebe Lustamleben (was für ein schöner Nickname ) - alles drängt nach oben, nicht?

In den letzten Tagen habe ich mich mit einem etwas gleichaltrigen Mann (wir sind beide um die 50) unterhalten, der glaubwürdig versichert, er habe unter seinem Mißbrauch nie besonders gelitten und habe das gut wegstecken können.

Solche Dinge verunsichern, MÜSSEN verunsichern, wenn man an sich selbst zweifelt und sich fragt: warum gelingt mir das nicht?

Deine Freundin hat nicht das Gleiche durchgemacht wie du - Alter, Personen, die Brisanz innerhalb des Beziehungsgeflechts, soziale Umgebung - alles das spielt eine sehr große Rolle in dem, wie sich der Mißbrauch auswirkt.

Dein Körper wird nicht nachhaltig gelitten haben, habe ich Recht? Deine Seele aber leidet massiv - das "kleine Mädchen" (ist sie in dem Alter, in dem es bei dir losging?) - ist Anzeichen einer verdrängten Seite, die sich bislang nicht zeigen durfte.Es IST keine Schwäche, auch wenn es so aussieht und auch wenn deine Freundin damit nicht zurecht kommt. Nimm es ihr nicht übel, such dir wirklich jemanden, der diese Symptome kennt, zu deuten weiß und als das erkennt, was es wirklich ist, nämlich Zeichen dafür, wie stark du inzwischen bist, daß sich das kleine Mädchen trauen kann, zum Vorschein zu kommen. Verstehst du? DU bist stark.

Als mein Mann mir zum ersten Mal näherkam und mich besuchen durfte, traf er "mich" im Zustand einer verängstigten 5-Jährigen an. Er kannte mich bis dahin als toughe, starke Frau. Die bin ich auch heute wieder, wenngleich "die Kleine" manchmal noch hervorblinzelt - insgesamt aber ist dieses Kind gewachsen und ist Teil von mir.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß es dich und deine Freundin überfordert, nur: diese Symptome, diese Art, in den früheren, kindlichen Zustand zu 'dissoziieren' (ob's eine echte Dissoziation ist weiß ich nicht, ist aus meiner Sicht eigentlich auch nicht so wichtig) sind erstens nicht ungewöhnlich für traumatisierte Menschen, zweitens im Grunde genommen ein wirklich gutes Zeichen, deine Psyche "zeigt" auf diese Weise, wo es weh tut und wer da innerlich um Hilfe schreit.

Das macht Angst, aber aus heutiger Sicht kann ich dir versichern: es ist ein gutes Zeichen - so eines, wie wenn ein Kind zu dir kommt und sich dir anvertraut. Laß es nicht im Stich, hol Hilfe, ok?

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kazuko_12312648
08.05.14 um 21:49
In Antwort auf mirjam_12147533

Heyhey...
Liebe Lustamleben (was für ein schöner Nickname ) - alles drängt nach oben, nicht?

In den letzten Tagen habe ich mich mit einem etwas gleichaltrigen Mann (wir sind beide um die 50) unterhalten, der glaubwürdig versichert, er habe unter seinem Mißbrauch nie besonders gelitten und habe das gut wegstecken können.

Solche Dinge verunsichern, MÜSSEN verunsichern, wenn man an sich selbst zweifelt und sich fragt: warum gelingt mir das nicht?

Deine Freundin hat nicht das Gleiche durchgemacht wie du - Alter, Personen, die Brisanz innerhalb des Beziehungsgeflechts, soziale Umgebung - alles das spielt eine sehr große Rolle in dem, wie sich der Mißbrauch auswirkt.

Dein Körper wird nicht nachhaltig gelitten haben, habe ich Recht? Deine Seele aber leidet massiv - das "kleine Mädchen" (ist sie in dem Alter, in dem es bei dir losging?) - ist Anzeichen einer verdrängten Seite, die sich bislang nicht zeigen durfte.Es IST keine Schwäche, auch wenn es so aussieht und auch wenn deine Freundin damit nicht zurecht kommt. Nimm es ihr nicht übel, such dir wirklich jemanden, der diese Symptome kennt, zu deuten weiß und als das erkennt, was es wirklich ist, nämlich Zeichen dafür, wie stark du inzwischen bist, daß sich das kleine Mädchen trauen kann, zum Vorschein zu kommen. Verstehst du? DU bist stark.

Als mein Mann mir zum ersten Mal näherkam und mich besuchen durfte, traf er "mich" im Zustand einer verängstigten 5-Jährigen an. Er kannte mich bis dahin als toughe, starke Frau. Die bin ich auch heute wieder, wenngleich "die Kleine" manchmal noch hervorblinzelt - insgesamt aber ist dieses Kind gewachsen und ist Teil von mir.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß es dich und deine Freundin überfordert, nur: diese Symptome, diese Art, in den früheren, kindlichen Zustand zu 'dissoziieren' (ob's eine echte Dissoziation ist weiß ich nicht, ist aus meiner Sicht eigentlich auch nicht so wichtig) sind erstens nicht ungewöhnlich für traumatisierte Menschen, zweitens im Grunde genommen ein wirklich gutes Zeichen, deine Psyche "zeigt" auf diese Weise, wo es weh tut und wer da innerlich um Hilfe schreit.

Das macht Angst, aber aus heutiger Sicht kann ich dir versichern: es ist ein gutes Zeichen - so eines, wie wenn ein Kind zu dir kommt und sich dir anvertraut. Laß es nicht im Stich, hol Hilfe, ok?

Liebe fritzi
Auch jetzt wieder musste ich sehr weinen als ich deine Antwort gelesen habe.

Ich möchte gerne stark sein und damit abschließen. Allerdings möchte ich auch manchmal einfach nur weinen und von jemanden in den Arm genommen werden der mich versteht.

Unsere Beziehung wird gerade auf eine harte Probe gestellt und ich habe mich meiner Freundin viel zu spät anvertraut und wahrscheinlich schon die Beziehung kaputt gemacht mit meinen Verlustängsten.

Ich habe heute einen Moment gehabt in dem ich alleine war und das kleine Mädchen kam. Ich habe zu mir im Kopf gesagt "kleines es ist alles gut geh wieder schlafen"
danach ging es mir kurzzeitig besser.

Es tut gut nach all den Jahren mal über meine Gedanken und Empfindungen zu sprechen. Es hat mich schon regelrecht zerfressen. Der Gedanke, dass ich meine Freundin eigentlich schon verloren habe holt mein kleines ich immer wieder hoch.

Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.
deine LustAmLeben

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mirjam_12147533
09.05.14 um 0:29
In Antwort auf kazuko_12312648

Liebe fritzi
Auch jetzt wieder musste ich sehr weinen als ich deine Antwort gelesen habe.

Ich möchte gerne stark sein und damit abschließen. Allerdings möchte ich auch manchmal einfach nur weinen und von jemanden in den Arm genommen werden der mich versteht.

Unsere Beziehung wird gerade auf eine harte Probe gestellt und ich habe mich meiner Freundin viel zu spät anvertraut und wahrscheinlich schon die Beziehung kaputt gemacht mit meinen Verlustängsten.

Ich habe heute einen Moment gehabt in dem ich alleine war und das kleine Mädchen kam. Ich habe zu mir im Kopf gesagt "kleines es ist alles gut geh wieder schlafen"
danach ging es mir kurzzeitig besser.

Es tut gut nach all den Jahren mal über meine Gedanken und Empfindungen zu sprechen. Es hat mich schon regelrecht zerfressen. Der Gedanke, dass ich meine Freundin eigentlich schon verloren habe holt mein kleines ich immer wieder hoch.

Ich wünsche dir noch einen schönen Abend.
deine LustAmLeben

Kleine "Erste Hilfe"
Hallo Lustamleben,

bevor ich ins Bett verschwinde, eine kleine, konkrete Anregung - vielleicht hilft sie dir über die schwersten Momente ein wenig:

"Fixiere" deinen Kummer. Du machst das schon sehr gut, es hat mich berührt, als ich das las:

""kleines es ist alles gut geh wieder schlafen"
danach ging es mir kurzzeitig besser."


Vielleicht kannst du ein Puppenbettchen, eine hübsche kleine Schachtel oder irgend etwas, das du mit Geborgenheit verbindest, einrichten. Und wenn das kleine Mädchen wieder präsent ist und Trost braucht: gib ihr diesen geborgenen symbolischen Platz und bleib bei ihr, bis sie wieder zur Ruhe kommt.


Es ist gut, solche Ruhepunkte für akute Situationen zu haben, sie lassen dich im Alltag handlungsfähig bleiben und geben dem, was innerlich so weh tut, doch die richtige Aufmerksamkeit.

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kazuko_12312648
09.05.14 um 22:29
In Antwort auf mirjam_12147533

Kleine "Erste Hilfe"
Hallo Lustamleben,

bevor ich ins Bett verschwinde, eine kleine, konkrete Anregung - vielleicht hilft sie dir über die schwersten Momente ein wenig:

"Fixiere" deinen Kummer. Du machst das schon sehr gut, es hat mich berührt, als ich das las:

""kleines es ist alles gut geh wieder schlafen"
danach ging es mir kurzzeitig besser."


Vielleicht kannst du ein Puppenbettchen, eine hübsche kleine Schachtel oder irgend etwas, das du mit Geborgenheit verbindest, einrichten. Und wenn das kleine Mädchen wieder präsent ist und Trost braucht: gib ihr diesen geborgenen symbolischen Platz und bleib bei ihr, bis sie wieder zur Ruhe kommt.


Es ist gut, solche Ruhepunkte für akute Situationen zu haben, sie lassen dich im Alltag handlungsfähig bleiben und geben dem, was innerlich so weh tut, doch die richtige Aufmerksamkeit.

Liebe Fritzie
Es tut sehr gut sich auszutauschen und mit jemanden mal so offen zu reden.

Auch ich bin jedesmal über deine Antworten berührt. Immer wenn heute ein schlechter Gedanke kam habe ich "meine Kleine" ins Bett geschickt. Erstaunlich war folgende Situation:

(Ich habe ein normales Geschwisterliches Verhältnis zu meinem Bruder, so dass jeder außenstehende nie denken würde, dass hier mal was böses war)

Ich musste meinem Bruder heute etwas vorbeibringen, was er mir geborgt hatte. Seine Freundin und eine Bekannte waren auch da. Auf dem Weg dorthin habe ich "die Kleine" ins Bett geschickt und ihr gesagt, dass er ihr nichts mehr tun kann. Auch, dass er das nicht aus böser Absicht getan hat und es einfach nicht besser wusste.

Ich war über meine eigene Reaktion total erstaunt. Vielleicht ist das auch nur die erste Euphorie, aber es war ein schönes Gefühl.

Auch über Nacht habe ich sie beruhigt und ich konnte erstaunlich gut schlafen. Heute morgen war ich wie ausgewechselt. Auch meiner Partnerin ist das aufgefallen und wir konnten heute mal wieder ungezwungen miteinander umgehen. Es war sehr schön. Ich konnte Ihre Nähe wieder ertragen. Ja ich habe sie sogar gesucht. Es war ein Tag voller guter Gefühle und er hat mich gestärkt so weiter zu machen. Ich denke, dass das Schreiben mit dir über die Vergangenheit einen sehr erheblichen Teil dazu beiträgt.

Ich bedanke mich sehr herzlich bei dir und würde mich sehr freuen, wenn wir weiter so schön Schreiben können. Es tut auch sehr gut dir über meinen Tag einen Bericht zu schreiben. Einfach darüber sprechen wie stolz ich heute auf mich war, aber auch wenn der Tag nicht gut gewesen wäre hätte ich mich darauf gefreut dir das hier mitzuteilen.

Ich hoffe du hattest einen schönen Tag.

Ganz liebe Grüße
Deine LustAmLeben.

(Übrigens, der Name ist weil ich das Leben genießen möchte und eigentlich das Leben liebe. Vor allem mit Musik in den Ohren und an einem schönen Platz der beruhigend wirkt.)

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mirjam_12147533
09.05.14 um 23:47
In Antwort auf kazuko_12312648

Liebe Fritzie
Es tut sehr gut sich auszutauschen und mit jemanden mal so offen zu reden.

Auch ich bin jedesmal über deine Antworten berührt. Immer wenn heute ein schlechter Gedanke kam habe ich "meine Kleine" ins Bett geschickt. Erstaunlich war folgende Situation:

(Ich habe ein normales Geschwisterliches Verhältnis zu meinem Bruder, so dass jeder außenstehende nie denken würde, dass hier mal was böses war)

Ich musste meinem Bruder heute etwas vorbeibringen, was er mir geborgt hatte. Seine Freundin und eine Bekannte waren auch da. Auf dem Weg dorthin habe ich "die Kleine" ins Bett geschickt und ihr gesagt, dass er ihr nichts mehr tun kann. Auch, dass er das nicht aus böser Absicht getan hat und es einfach nicht besser wusste.

Ich war über meine eigene Reaktion total erstaunt. Vielleicht ist das auch nur die erste Euphorie, aber es war ein schönes Gefühl.

Auch über Nacht habe ich sie beruhigt und ich konnte erstaunlich gut schlafen. Heute morgen war ich wie ausgewechselt. Auch meiner Partnerin ist das aufgefallen und wir konnten heute mal wieder ungezwungen miteinander umgehen. Es war sehr schön. Ich konnte Ihre Nähe wieder ertragen. Ja ich habe sie sogar gesucht. Es war ein Tag voller guter Gefühle und er hat mich gestärkt so weiter zu machen. Ich denke, dass das Schreiben mit dir über die Vergangenheit einen sehr erheblichen Teil dazu beiträgt.

Ich bedanke mich sehr herzlich bei dir und würde mich sehr freuen, wenn wir weiter so schön Schreiben können. Es tut auch sehr gut dir über meinen Tag einen Bericht zu schreiben. Einfach darüber sprechen wie stolz ich heute auf mich war, aber auch wenn der Tag nicht gut gewesen wäre hätte ich mich darauf gefreut dir das hier mitzuteilen.

Ich hoffe du hattest einen schönen Tag.

Ganz liebe Grüße
Deine LustAmLeben.

(Übrigens, der Name ist weil ich das Leben genießen möchte und eigentlich das Leben liebe. Vor allem mit Musik in den Ohren und an einem schönen Platz der beruhigend wirkt.)

Hallo du
Guten Abend, LustAmLeben,

wie schön, ich freue mich, daß du einen guten Tag hattest. Und ich kann mir vorstellen, daß es wie ein Aufatmen ist, wenn die Angst und die Erinnerungen mal nicht ganz so stark sind und dir eine Verschnaufpause gönnen.

Selbstverständlich kannst du hier schreiben. Ich möchte aber, daß du weißt, daß ich hier neu und sicher nicht immer regelmäßig hier aktiv sein werde, dazu bin ich ein zu unruhiger Geist.

Wenn es dir aktuell gut tut, dich virtuell auszutauschen, wäre es vielleicht eine gute Idee, nach geeigneten Foren zu googlen, soweit ich weiß, gibt es etliche zum Thema Mißbrauch, sicher gibt es auch welche mit geschütztem Bereich - denn auch wenn das Angebot von gofeminin mit diesem Unterforum gut gemeint ist: es ist weder ausreichend moderiert noch so geschützt, daß hier viel mehr als ein "erstes Gehör" und vielleicht der eine oder andere Hinweis, wo Hilfe zu finden ist, geleistet werden kann.

Ich würde mich freuen, wenn du dich in den nächsten Tagen ein wenig umsehen könntest, obwohl ich nicht verhehlen will, daß mir wohler wäre, wenn du dir in der nächsten Zeit statt virtueller Plätze eine Beratungsstelle suchen würdest. Die virtuelle Welt kann nicht das an Hilfe leisten, was gute, ausgebildete Therapeutinnen bieten können, auch wenn es in der Anonymität des www zumindest für den Anfang leichter fällt zu erzählen, was passiert ist.

Ich wünsch dir eine friedliche, gute Nacht

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kazuko_12312648
08.01.15 um 9:06
In Antwort auf mirjam_12147533

Hallo du
Guten Abend, LustAmLeben,

wie schön, ich freue mich, daß du einen guten Tag hattest. Und ich kann mir vorstellen, daß es wie ein Aufatmen ist, wenn die Angst und die Erinnerungen mal nicht ganz so stark sind und dir eine Verschnaufpause gönnen.

Selbstverständlich kannst du hier schreiben. Ich möchte aber, daß du weißt, daß ich hier neu und sicher nicht immer regelmäßig hier aktiv sein werde, dazu bin ich ein zu unruhiger Geist.

Wenn es dir aktuell gut tut, dich virtuell auszutauschen, wäre es vielleicht eine gute Idee, nach geeigneten Foren zu googlen, soweit ich weiß, gibt es etliche zum Thema Mißbrauch, sicher gibt es auch welche mit geschütztem Bereich - denn auch wenn das Angebot von gofeminin mit diesem Unterforum gut gemeint ist: es ist weder ausreichend moderiert noch so geschützt, daß hier viel mehr als ein "erstes Gehör" und vielleicht der eine oder andere Hinweis, wo Hilfe zu finden ist, geleistet werden kann.

Ich würde mich freuen, wenn du dich in den nächsten Tagen ein wenig umsehen könntest, obwohl ich nicht verhehlen will, daß mir wohler wäre, wenn du dir in der nächsten Zeit statt virtueller Plätze eine Beratungsstelle suchen würdest. Die virtuelle Welt kann nicht das an Hilfe leisten, was gute, ausgebildete Therapeutinnen bieten können, auch wenn es in der Anonymität des www zumindest für den Anfang leichter fällt zu erzählen, was passiert ist.

Ich wünsch dir eine friedliche, gute Nacht

Hallo Fritzie
Ich war lange nicht mehr online. Es gab ziemlich viel neues in meinem Leben.

Meine Partnerin und ich sind umgezogen, ein neuer Job und das schlimmste im Letzten Jahr der Tod einer Schulfreundin. Ich habe mich bis heute nicht in therapeutische Hilfe begeben. Irgendwie finde ich dafür keine Zeit und ich schäme mich gegenüber meiner Partnerin. Leider gibt es zwischen Ihr und mir auch einige Punkte die ich gern mit einem Psychologen besprechen würde wie Verlustangst, Misstrauen und dass ich Ihr permanent unterstelle mich wieder zu belügen und betrügen. Was nicht ganz unberechtigt ist davon mal ab, es gab letztes Jahr eine Situation die nicht gut war für unsere Beziehung und mein Vertrauen. Die hat meine Verlustängste in eine ganz schlimme emotionale Situation katapultiert. Das schlimmste für mich, ich kann mit niemandem reden. Wir haben nur gemeinsame Freunde, denn meine Freunde haben mich alle samt fallen lassen nachdem ich von MeckPomm wieder nach Berlin gezogen bin. Seither habe ich nun niemanden mehr mit dem ich reden kann.....

Ich möchte nun kein Mitleid, einfach mal Luft machen hilft auch schon

Eigentlich wollte ich dir nur ein FROHES NEUES JAHR wünschen. Ich hoffe du hattest ein schönes Silvester.

Ganz lieb Grüßt dich

LustAmLeben90

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M
malka_12313423
20.01.15 um 20:28

Liebe lustamleben
ich weiß grade garnicht so wirklich was ich schreiben soll.
Ich weiß nicht ob es dir was hilft aber vielleicht ist alleine die Erkenntnis, dass du nicht alleine bist nützlich.

Mir ist ziemlich genau das selbe passiert.
der Bruder, das Alter (meins und seins), die Verdrängung und die Frage ob das wirklich wahr ist, die 2 Personen (der Täter und der Bruder...) das ist alles genauso bei mir gewesen
Und auch ich habe Schwierigkeiten mit Beziehungen...

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