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Sexuelle Belästigung in vollgestopfter S-Bahn

25. März 2009 um 15:56

Meine Schwester wurde am Montagmorgen auf dem Weg in die Schule in der S-Bahn von irgend einem Typen sexuell belästigt. Diese Bahn ist immer total voll, man kann sich da nicht mehr wirklich bewegen und diese Situation hat dieser Typ total ausgenutzt. Er ist unbemerkt von anderen mit seiner Hand unter ihre Jacke, hat ihr zwischen die Beine gefasst und sie da den Rest der Fahrt berührt und sogar versucht durch den Reißverschluss in die Hose zu gelangen... Sie konnte nicht weg, da sie total an die Wand gedrängt war und viel zu geschockt um geistesgegenwärtig um Hilfe zu rufen. Ihre Freundin ist an diesem Tag leider mit dem Auto zur Schule gefahren und meine Schwester kam da dann total fertig an. Seit dem hat sie panische Angst alleine mit der Bahn zu fahren egal zu welcher Uhrzeit, und sie traut sich nicht mal mehr im Schulhaus irgendwo alleine hinzugehn, weil sie Angst hat er könnte wieder auftauchen und sie nochmals belästigen oder schlimmer. Ich persönlich glaub zwar nicht, dass er es irgendwie nur auf sie abgesehen hat und denke, der hat das auch schon öfters bei anderen gemacht, aber man weiß ja nie... Ich würde ihr gerne helfen, aber ich weiß einfach nicht wie ich ihr da die Angst nehmen kann. Hat hier vielleicht jemand eine Idee?

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25. März 2009 um 16:34

...
Meine Schwester ist 18. Eigentlich fährt sonst auch noch ne Freundin mit ihr morgens. Ein eigenes Auto hat sie nicht, also muss sie wohl oder übel noch bis zum Abi nächstes Jahr da mit der bahn hinfahren.

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6. Oktober 2015 um 9:10

Andere Mitfahrer würden den Täter dafür zusammenschlagen.
Es ist sicherlich leichter gesagt als getan und nach den vielen Jahren schon zu spät. Aber ich sag es trotzdem, was du in einer solchen Situation machen kannst. Als Mann ist man da dank des Testoron-Spiegels sicherlich etwas aktiver.

1) Mach dir bewusst, dass kein anderer Mitbürger das akzeptieren würde, sobald du nur einen Ton von dir gibst. Sie würden ihn ggfs. zusammenschlagen für das, was der Täter dir antut, ihn festhalten und der Polizei übergeben. Mach Sie darauf aufmerksam. Und wenn du nur einen Nachbarn in den Arm kneifst, wenn du nicht sprechen kannst.

2) Wer von so einer Situation betroffen ist, muss sich wehren! Mach dir deine Wut darüber bewusst, dass dich jemand Fremdes anfässt, dem du es nicht gestattest. Er verletzt damit deine körperliche Unversehrheit und macht dich zu einem stück Vieh. Bist du etwa Vieh? Nein! Verpasse ihm z.B. eine Kopfnuss auf die Nase. Das kannst du selbst bei geringem Bewegungsspielraum. Ramme ihm nach Möglichkeit einen Elbogen ins Gesicht (einer der härtesten Knochen).

3) Wer solche eine Situation übersteht, sollte mindestens in psychologische Betreuung und einen Selbstverteidigungskurs besuchen. Generell empfiehlt sich ein Pfefferspray (natürlich "gegen Hunde") - das gibt es bei diversen Security-Geschäften.

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