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Sexualleben nach Vergewaltigung

1. Mai 2014 um 12:50

Mich beschäftigt seit einiger Zeit eine Frage. Viele hier auf dem Forum schreiben, dass sie nach ihrer Vergewaltigung nur schwer bzw gar keinen Sex haben können.
Ich wurde auch vergewaltigt, aber bei mir war es nach der Vergewaltigung anders... Es war mein erstes Mal und natürlich ist es auch für mich schlimm mit den Erinnerungen zu leben..aber ich hatte relativ schnell nach dieser Erfahrung wieder Sex.

Es war irgendwie so als wollte ich das Erfahrene überspielen mit positiven Erfahrungen. Ich hatte und habe immernoch Angst vor Sex, aber wenn ich mit meinem Freund schlafe, merke ich, dass er mich "braucht" und dass ich noch nützlich bin... Meine Therapeutin meinte, dass das durchaus vorkommen kann, aber ich wollte hier jetzt trotzdem mal fragen, ob es jemandem ähnlich wie mir geht, oder ob das eher die Ausnahme ist und die meisten Frauen dann doch lieber gar keinen Geschlechtsverkehr mehr haben. Wäre für Antworten sehr dankbar

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8. Mai 2014 um 19:18

Also dafür dass du nicht mitreden kannst....
..find ich ist deine Antwort ganz gut. Wahrscheinlich schaffen es manche wirklich nicht das so zu sehen, aber an sich klingt es logisch

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10. Mai 2014 um 17:12

Hey du
Auch ich wurde vergewaltigt, aber von meinem eigenen Freund, er ist auch handgreiflich geworden etc.

Nach dieser Erfahrung habe ich irgendwie nichts gemerkt, also keine Angst, keinen Schmerz, es war eher ein ''Nichts''.... Weder possitiv noch negativ, allerdings habe ich nach dieser Beziehung mit sieben Typen sex gehabt, innerhalb weniger Monate, das hat mir gar nichts ausgemacht, ich hatte eigentlich keinen Spaß dran, aber irgendwie wollte ich das... Ich wollte eine ''Schlampe'' sein, keine Ahnung warum... Inzwischen ahbe ich seit längerem einen festen Freund, und was ich sehr gemerkt habe: Ich bin sehr eingeschüchtert im Sexleben, sprich, solche Dinge wie, selsbt entscheidungen treffen, oder hochgehen oder handanlegen, oft reagierte ich sehr allergisch auf solche äußerungen wie ''ich hätte lust auf sex'', und dachte sofort ''es geht nur um sex''.... Auch bin ich unfassabr empfindlich was das Thema Pornos schauen in einer Beziehung angeht... Ich kriege Heul und Zitterkrämpfe davon...

Alles wurde mit der Zeit besser, durch die Liebe und die gute Erfahrung mit meinem jetzigen Freund....

Aber an diesem Beispiel sollst du sehen: Jedem geht es anders, jeder kompensiert Erfahrungen anders, die Psyche ist unergründlich und entfaltet sihc ganz eigenartig...

Mein Tipp an dich: habe keinen Sex wenn du es nicht willst, oder Angst davor hast, wenn du einen Freund hast: Rede mit ihm offen drüber, auch wenn es dir schwer fällt.... Die Liebe und die gute Erfahrung und das Verständnis eines Partners kann wirklich Wunder wirken.... Aber mach dich selbst nicht kaputt...

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10. Mai 2014 um 17:51

Huhu
Hallo ihr lieben,

ich bin selbst vergewaltigungsopfer und in der Wohnung wo es passiert ist kann ich nur schwer sex haben. Wo anderes ist aber alles gut.

Meine Therapeutin sagte mal das es von Frau zu Frau verschieden ist. Manche suchen dann regelrecht diese Situation erneut, andere haben gar keinen Sex mehr, wieder andere haben gar kein Problem damit. Das hängt unteranderem von Tathergang und Charakter ab.

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10. Mai 2014 um 18:46
In Antwort auf telma_12123311

Hey du
Auch ich wurde vergewaltigt, aber von meinem eigenen Freund, er ist auch handgreiflich geworden etc.

Nach dieser Erfahrung habe ich irgendwie nichts gemerkt, also keine Angst, keinen Schmerz, es war eher ein ''Nichts''.... Weder possitiv noch negativ, allerdings habe ich nach dieser Beziehung mit sieben Typen sex gehabt, innerhalb weniger Monate, das hat mir gar nichts ausgemacht, ich hatte eigentlich keinen Spaß dran, aber irgendwie wollte ich das... Ich wollte eine ''Schlampe'' sein, keine Ahnung warum... Inzwischen ahbe ich seit längerem einen festen Freund, und was ich sehr gemerkt habe: Ich bin sehr eingeschüchtert im Sexleben, sprich, solche Dinge wie, selsbt entscheidungen treffen, oder hochgehen oder handanlegen, oft reagierte ich sehr allergisch auf solche äußerungen wie ''ich hätte lust auf sex'', und dachte sofort ''es geht nur um sex''.... Auch bin ich unfassabr empfindlich was das Thema Pornos schauen in einer Beziehung angeht... Ich kriege Heul und Zitterkrämpfe davon...

Alles wurde mit der Zeit besser, durch die Liebe und die gute Erfahrung mit meinem jetzigen Freund....

Aber an diesem Beispiel sollst du sehen: Jedem geht es anders, jeder kompensiert Erfahrungen anders, die Psyche ist unergründlich und entfaltet sihc ganz eigenartig...

Mein Tipp an dich: habe keinen Sex wenn du es nicht willst, oder Angst davor hast, wenn du einen Freund hast: Rede mit ihm offen drüber, auch wenn es dir schwer fällt.... Die Liebe und die gute Erfahrung und das Verständnis eines Partners kann wirklich Wunder wirken.... Aber mach dich selbst nicht kaputt...

Mir geht es so ähnlich wie es dir damals ging..
ich hatte zwar mit noch nicht so vielen danach sex, aber irgendwie gibt sex mir das gefühl nützlich zu sein deswegen hab ich ziemlich oft mit meinem freund sex. wirklich lust hab ich selten aber ich will es trotzdem weil ich daudurch eine art bestätigung bekomme...

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9. Juni 2014 um 20:07


Ich kann seit dem kein sex haben oder was damit verbunden

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9. Juni 2014 um 21:50
In Antwort auf cavallina09

Mir geht es so ähnlich wie es dir damals ging..
ich hatte zwar mit noch nicht so vielen danach sex, aber irgendwie gibt sex mir das gefühl nützlich zu sein deswegen hab ich ziemlich oft mit meinem freund sex. wirklich lust hab ich selten aber ich will es trotzdem weil ich daudurch eine art bestätigung bekomme...

Wie bei mir
mir gehts geauso es war sogar so das ich manchmal es hart wolte

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16. Juli 2014 um 17:29

Sexualleben nach Missbrauch
Hallo du Liebe ich wurde von meinem Vater sowie Onkel und teilweise von meinem Bruder missbraucht. Ich habe damals Ihr Interesse an mir als Liebe gewertet und die Personen idealisiert, obwohl ich mich daneben unter ständiger Kontrolle durch sie befand, ich wurde eingesperrt und ich durfte keine Schulfreundinnen treffen, dürfte nur die Schritte unternehmen, die sie mir vorgaben, habe daneben körperliche sowie emotionale Gewalt jeglicher Art erfahren. In meinen Partnerschaften suchte ich mir Partner, die Ähnlichkeiten zu den Tätern aufwies im Verhalten und Sexualität setzte ich dafür ein, um mir Bestätigung seiner Liebe darüber zu holen, damit löste ich Konflikte und Stimmungen, die für mich schwer aushaltbar waren, das lernte ich in der Kindheit., es war daneben mein Problemloseverhalten. Bei mir lief das Sexualleben in verschiedene Phasen ab, erst kam die totale Verweigerung, dann benutze ich Drogen und Alkohol, um es über mich ergehen zu lassen, dann war ich getrieben von sexuellen Phantasien und jetzt sind Neigungen in mir da, die mich glauben lassen, dass ich womöglich bi oder lesbisch bin. dazu muss ich anzufügen, dass ich unter einer Borderlinestorung leide, wodurch ich nie eine wirkliche feste Identität habe. Ich freue mich sehr, wenn sich Menschen bei mir melden würden, denen es vielleicht ähnlich ergeht

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