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Sexualleben nach Vergewaltigung

29. Januar 2008 um 19:10 Letzte Antwort: 21. April 2017 um 11:27

Hallo,
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir weiterhelfen könntet, vielleicht geht es auch einigen von euch so wie mir...

Kurz zu meiner Geschichte :
Vor gut 5 Jahren (ich war damals knapp 15) war ich auf einer Sommerparty und hatte in dieser Nacht leider viel zu viel getrunken. Auf dieser Party waren viele meiner Freunde, unter ihnen auch der Cousin eines guten Freundes von mir, also niemand unbekanntes für mich. Wie gesagt, es war schon spät und ich unheimlich betrunken, als mich eben jener Cousin aufforderte mit ihm mit zu kommen. Da ich ihn kannte und ich in keinster Weise an etwas böses dachte (Alkohol und Naivität taten wohl das übrige...) torkelte ich mit ihm mit in Richtung Feld. Ja, was soll ich sagen....dort hat er mich dann oral und vaginal vergewaltigt. Ich hatte vorher noch keinerlei sexuelle Erfahrungen mit Männern und war auch noch Jungfrau. Ich denke ich habe in diesem Moment die Gefahr nicht abschätzen können. Von der Vergewaltigung selbst weiß ich fast nichts mehr (ich weiß nicht ob ich es wirklich nicht mehr weiß, oder ob ich es verdrängt habe) ich kann mich auch an keine Details erinnern, geschweige denn, wie lange es gedauert hat. Ich weiß nur noch, das ich versucht habe meinen KOpf aus seinen Händen zu befreien, weil ich keine Luft mehr bekam, als er meinen Kopf festhielt um ihn oral zu befriedigen. Dann weiß ich nur noch, das mich auf den Boden gedrückt hat, dass mir sehr kalt war und das ich unheimliche Schmerzen hatte und dachte, das ich das nicht mehr lange aushalten könnte. Als er fertig war ist er weg gegangen. Ich habe dann noch eine Zeit lang dort gelegen, bis ich aufgestanden bin. Ich glaube ich hatte einen Schock und auch noch die Tage danach, ich weiß das ich nicht realisieren konnte, was passiert ist und manchmal denke ich, dass es heute immer noch so ist.
Ich habe diesen Typ nicht angezeigt. Die Gründe sind, dass er der Cousin von einem Freund ist, das ich mich niemals zur Polizei getraut hätte und der Hauptgrund ist, dass ich denke, das es meine eigene Schuld war, wegen dem Alkohol und weil ich mit ihm mitgegangen bin. Und wenn auch jetzt einige sagen "Nein, das ist nicht deine Schuld" ist es das, was ich wirklich denke.

Die darauffolgenden Jahre waren im Großen und ganzen schwer, auch wenn es, manchmal auch längere Phasen gab, an denen es mir gut ging. Ich hatte sehr mit mir zu kämpfen, habe mich geritzt und war sehr ungerecht und hart zu mir , manchmal auch nach außen aggressiv und habe mir zeitweise nicht erlaubt zu weinen, wenn es mir schlecht ging, da ich mir dabei schwach vorkam. Oft war es auch so, dass wenn ich das Bedürfnis hatte zu weinen, ich mich geritzt hatte. Das war dann besser. In dieser Zeit hatte ich auch immer wieder Beziehungen und auch Sex. Jedoch hatte ich immer das Gefühl, dass Sex etwas ist was ich machen muss und nicht etwas, was ich unbedingt machen will. Ich hatte in meinem Leben auch noch nie einen Orgasmus beim Sex. Ich habe auch schon gehört, das es Frauen generell schwerer haben beim Sex zu kommen, aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass das bei mir (zumindest bis jetzt) nicht möglich war.

Seit etwas mehr als einem Jahr kann ich sagen, das es mir wirklich gut geht, das ich mit meinem Leben glücklich und zufrieden bin.Ich habe mein Traumstudium und viele gute Freunde. Die Vergewaltigung ist momentan kein Thema mehr, das mich so einnimmt wie früher und wenn ja, dann in Form von gelegentlichen Alpträumen (manchmal sterbe ich in diesen Träumen, manchmal träume ich auch, das ich am Ertrinken bin, nicht mehr atmen kann und aufwachen will). Demletzt kam im Fernsehn auch eine Reportage über Missbrauch und als ich das gesehen hatte, wurde mir schwindelig, in etwa so wie bei Leuten, die umkippen, weil sie kein Blut sehen können.
Und seit ein paar Monaten habe ich auch das Gefühl, den perfekten Mann gefunden zu haben. Er ist irgendwie alles, was ich mir von einem Partner erträumt habe, wir haben auch geistig eine unheimlich gute Beziehung zueinander, was ich für sehr wichtig halte. Ich denke, dass es auch irgendwann darauf hinauslaufen wird, das wir miteinander schlafen werden. Und ja! Ich will es! Ich glaube zum ersten Mal in meinem Leben kann ich sagen, dass ich das wirklich will. Mein großes Problem ist nur, dass ich nicht weiß, ob ich ihm von der Vergewaltigung erzählen soll. Einerseits ist es warsch. wichtig für ihn zu wissen um mich in einigen Sachen, besonders was das Sexleben betrifft, besser zu verstehen. Auf der anderen Seite habe ich Angst: mein Exfreund konnte damit nicht umgehen, ich würde es auch indirekt für das Scheitern der Beziehung verantwortlich machen. Aber vlt. war er auch einfach der falsche Mann.

So, das ganze hier ist doch etwas länger geworden, als ich dachte...

Wie sieht das bei euch aus. Vielleicht ist ja jemand in der selben Situation. Hattet ihr nach der Vergewaltigung wieder ein "normales" Sexleben? Soll ich meinem neuen Freund davon erzählen? Ich weiß es wirklich nicht und bin wirklich hin und her gerissen...
Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt, das alles zu lesen. Ich hoffe, dass ich auch einigen, denen es momentan schlecht geht, damit sagen kann, das es auch wieder einen Zeitpunkt geben kann an dem man Licht am Ende des Tunnels sieht.

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30. Januar 2008 um 19:25

Also
ich wurde vor zwei jahren vergewaltigt und habe meinem freund mit dem ich damals schon zusammen war am anfang nichts davon erzählt, nun ist es aber so gewesen das ich albträume bekommen habe und nicht mehr in der lage war mit ihm zu schlafen irgendwann hat er direkt nach einem albtraum aus mir rausbekommen und ich bin froh darum,wenn ich wieder nicht mit ihm schlafen kann oder ausraste und panik bekomme wenn er mich anfässt versteht er das, er war und ist immer für mich da und ich glaube man sollte sowas nicht verheimlichen denn irgendwann meinen die männer ja sonnst wir spinnen total.... wenn du ihn wirklich liebst und er dich auch ist es das beste es ihm zu erzählen, kannst mir ja über ne pn sagen wie du dich entschieden hast und was rausgekommen ist
lg betty

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30. Januar 2008 um 19:26
In Antwort auf wisdom_11932718

Also
ich wurde vor zwei jahren vergewaltigt und habe meinem freund mit dem ich damals schon zusammen war am anfang nichts davon erzählt, nun ist es aber so gewesen das ich albträume bekommen habe und nicht mehr in der lage war mit ihm zu schlafen irgendwann hat er direkt nach einem albtraum aus mir rausbekommen und ich bin froh darum,wenn ich wieder nicht mit ihm schlafen kann oder ausraste und panik bekomme wenn er mich anfässt versteht er das, er war und ist immer für mich da und ich glaube man sollte sowas nicht verheimlichen denn irgendwann meinen die männer ja sonnst wir spinnen total.... wenn du ihn wirklich liebst und er dich auch ist es das beste es ihm zu erzählen, kannst mir ja über ne pn sagen wie du dich entschieden hast und was rausgekommen ist
lg betty

Aso
ja noch viel glück dabei, du schaffst das....

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31. Januar 2008 um 18:34

Schwere Entscheidung
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass es mir sehr oft schwer fällt Sex zu haben. Manchen denen ich es erzählt hab haben es dann gegen mich verwendet oder haben sich komplett mit dem Thema überfordert gefühlt und dann ist alles auseinander gegangen. Denen wo ich es nicht gesagt habe (was die Mehrzahl war), mit denen war der Sex schrecklich. Also ich wüsste nicht ob ich es nochmal jemanden sagen würde. Ich fühle mich immer beim Sex bedroht und ob es wirklich einen Mann gibt, der darauf Rücksicht nimmt weiß ich nicht! Aber das ist eben die Schwierigkeit-man muss es immer selbst herausfinden.

Ich wünsche dir dass es bei dir gut läuft und er dich versteht.

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1. Februar 2008 um 19:18
In Antwort auf wisdom_11932718

Aso
ja noch viel glück dabei, du schaffst das....

Mal zurück überlege
Bei mir ist es schon fast 15 Jahre her, aber das ändert nichts daran das man es nie vergessen wird.
Ich habe mich ziemlich schnell hinterher kopflos in Beziehungen geworfen, immer mit Typen die ich heute mit der Klammerzange nicht mehr anfassen würde.
Immer wenn es in Richtung Sex ging, hatte ich die Fähigkeit mein Fühlen nur noch auf das Minimun zu beschränken, und irgendwie aus meinem Körper auszusteigen. Ich habe nicht gefühlt und nicht begehrt.

Doch jetzt habe ich den Mann meiner Träume, der mir gezeigt hat das Sexualität etwas wunderschönes sein kann, und das für mich ein Leben ohne Zärtlichkeit nie wieder lebbar sein wird.

Aber es hat wirklich lang gedauert! Aber jeder Tag kämpfen hat sich gelohnt!

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7. Februar 2008 um 2:07

Befreiung aus der Hölle....
Deine Erzählung kommt mir bekannt vor. Ich war damals 17 Jahre jung und mit ein einigen Freunden/Bekannten und mit meinem damaligen Freund (es war mein erster Freund, mit dem ich bereits 3 Jahre zusammen war) in einer Disco. Es floss reichlich Alkohol und es kam zu einem Streit zwischen mir und meinen Freund, woraufhin ich die Disco verlies um etwas frische Luft zu schnappen und mich abzureagieren. Draußen ging auf dem riesigen Parkplatz (mehr oder weniger verheult) spazieren und wurde dort von zwei Jungs angesprochen, die waren in dem Augenblick sehr nett wollten mich aufmuntern. Die hatten irgendwelche Drinks bei und ich trank etwas mit .....ab da ist mein "Film" ziemlich verschwommen, nicht ich selbst war anwesend, nur von außen hin als stiller Beobachter der mir hätte helfen können und es doch nicht tat, ich wollte nur weg. Als es vorbei war lief ich los, ich lief bis es angefangen hat hell zu werden. Das schlimme war, dass sich die Disco in einer anderen Stadt befand und ich überhaupt keine Ahnung hatte wo ich mich befand. Gott sei Dank gabelten mich ein Paar dieser Bekannten auf, die mit in der Disco waren. Ich war total verdreckt, hatte eine klaffende Platzwunde hinterm Ohr und Schürfverletzungen. Erzählte ihnen aber, dass ich mir das alles bei einem Sturz zugezogen hätte, Sie stellten keine weiteren Fragen. Als ich bei meinem Freund ankam, schaute dieser mich nur an und meinte: Selbst schuld, wenn du dich einfach verpisst.
Ich konnte und wollte nicht, war noch nicht einmal in der Lage etwas zu sagen. Das alles fühlte sich an, als wäre es nicht mir passiert und so erzählte ich es auch nicht meinem damaligen Freund.
Die folgende Zeit war sehr "Nebelhaft" ich fing an zu ritzen, trank regelmäßig Alkohol bis zum Delirium fing an Drogen zu nehmen um das Bewusstsein zu betäuben. Im Rausch lief ich ziellos an den übelsten Orten durch die Nacht, als würde ich nach mir selbst suchen, nach dem ich welches mir in dieser Nacht genommen wurde. Mein Umfeld nahm nichts wahr. Sexuelle Handlungen mit meinem Freund (so selten diese auch wurden) konnte ich nur unter Einfluss von Alkohol oder Drogen vornehmen. Er merkte nichts, ich glaube seine sexuelle Befriedigung stand eh im Vordergrund und so rutschte er über mich drüber und ich lies es Angewidert zu. Manchmal war es mir als würde er es wissen, würde sich aber nur noch zusätzlich daran aufgeilen.
So vergingen zwei Jahre in denen ich mich sehnte, sehnte nach Nähe (keiner Körperlichen), diese unerträgliche Sehnsucht machte mich fast wahnsinnig, ich konnte sie nur betäuben in dem ich meinen Körper schändete. Ich konnte mich niemanden anvertrauen.
Eines Tagen erwischte ich meinen Freund in flagranti mit einer anderen, er sagte ich solle mich nicht wundern, da er ja Sex bräuchte und ihn bei mir nicht bekommen würde. Er warf mir viele schlimme Sachen an den Kopf und wurde auch Handgreiflich (es war meine Schuld, da ich ihn aufs äußerste Reizte), ich ging und fiel in ein noch tieferes Loch. Dadurch, dass ich mich von meinem Freund trennte wechselte ich auch mein Umfeld. Ich traf mich mit früheren Freunden aus der Schule und so traf ich einen Jungen wieder, den ich in der Schulzeit sehr mochte. Dieser Junge hatte schon immer sehr viel für mich übrig, jedoch war ich ja damals ja in einer festen Beziehung. Er machte mir gehörig den Hoff und lies nicht ab jede nur erdenkliche Minute mit mir zu verbringen. Ich mochte ihn ebenfalls, konnte aber nicht anders als das ich ihm sagte, dass ich zwar keine feste Bindung möchte jedoch gerne mit ihm schlafen würde ich war der Meinung, dass wenn schon jemand, dann er meinen Körper verdient hätte. Eines Tages nach einer Party (natürlich mal wieder unter Alkoholeinfluss) passierte es. Ich fand es nicht schön, aber auch nicht schrecklich ich lies es zu, es war als hätte jemand die Pausetaste gedrückt - es war ok. In der nächsten Woche schliefen wir noch einmal miteinander, er war sehr zärtlich und einfühlsam, doch ich konnte es nicht genießen - ich war halt dieses devote Teil. Wir redeten viel miteinander, er war der erste, der mich nach den Grund fragte warum meine Arme denn so aussahen. Ich konnte es ihm nicht beantworten. Ich mochte seine Nähe, hatte aber Angst. In den nächsten Wochen lies ich bei zwei Gelegenheiten Männer über mich steigen, ich hatte das Gefühl es machen zu müssen; diese Männer hatten in diesen Augenblick das Recht sich meines Körpers zu bedienen. Ich erzählte es diesem Freund, ich wollte dass er mich hasst. Es hat mir auch nicht wirklich was ausgemacht zu sehen wie sehr ich ihn damit verletzte. Er ging an dem Abend weg, kam dann aber ein paar Stunden später zurück und erwischte mich mit frisch geritzten Arm, stellte mich zu rede. Ich versuchte mich zu schützen in dem ich anfing ihn in eine sexuelle Handlung zu verwickeln, er ließ sich darauf ein. An diesem Abend ging er sofort zur Sache, er wurde im Gegensatz zu sonst sehr grob, während er heftig in mich eindrang, drückte er fest meinen verletzten Arm, er fragte schrie beinahe schon - ob es das ist was ich wirklich wolle. Es war wie eine Schocksituation und meine Verkrampfung ging in ein schreien über, dass er doch endlich aufhören solle, ES solle aufhören. Er lies von mir ab und nahm mich im Arm und hielt mich nur fest ich bekam einen Heulkrampf. Er sagte er liebe mich egal was war und was kommen mag und nichts und niemand könnte was daran ändern, ich weinte mich in seinem Arm in den Schlaf. Am nächsten morgen war er noch da und dieser Tag war ein neuer für mich. Wir redeten kein weiteres Wort mehr über diesen Abend. Es dauerte seine Zeit, bis wir endlich miteinander schliefen. Es war eher so, dass er mich liebkoste, bis ich mich endlich fallen lassen konnte ohne das Gefühl haben zu müssen ihm ausgeliefert zu sein. Ich fühlte mich in keinerweise unter Druck gestellt auch nicht, wenn es seiner Erregung (nachdem er mich verwöhnt hatte) freien lauf lies und es sich in meinem beisein selbst besorgte. Irgendwann hatte ich das Bedürfnis seiner Erregung nachzugehen und ein Teil davon zu werden, ich muss sagen, es war wie EIN ERSTES wunderschönstes Mal. Ich hatte daraufhin die wunderbarste Zeit mit ihm, wofür ich ihm immer dankbar sein werde.

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26. Februar 2008 um 15:26

.....
Hallo....,
habe mir eben deine "Geschichte" durchgelesen und stellte fest, dass es mir total ähnlich geht.
Bei mir war zwar das Taterlebnis anders, aber bin heute in einer ähnlichen Situation.
Bin erst seit kurzem hier auf dieser Plattform und finde es für mich sehr hilfreich über Erfahrungen zu reden/schreiben!
Ich bin seit 5 Wochen in einer festen Beziehung, war jetzt ein Jahr single und ich muss sagen, ich liebe diesen Mann wirklich. Ich bin auch an der gleichen Stelle und frage mich, soll ich es ihm erzählen oder nicht??!! Ich kann dir auch keine Antwort darauf geben, aber es würde mich freuen mit dir darüber zu reden/schreiben!
Gruß Silvie

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26. Februar 2008 um 23:13

Danke
Vielen vielen Dank schon mal für eure Antworten!!
Das ist ja echt total heftig was euch da passiert is....
ob ich es meinem Freund sagen werde, dass weiß ich noch nicht, wir hatten bis jetzt auch noch keinen Sex oder etwas in die Richtung, aber ich denke wenn der richtige Moment da ist werde ich es ihm sagen, ich denke das gehört auch ein Stück weit dazu mich ganz zu verstehen.

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10. Januar 2010 um 21:35

Sex nach vergewaltigung
hallo . Ich wurde vor 20 Jahren vergewaltigt( war damals 16j.).Wurde vaginal und anal auf brutalste weise vergewaltigt. Wurde dann magersüchtig. habe seit über 3 Monaten eine neue Beziehung. Er weiß alles von meiner Vergewaltigung,kann mit ihm sehr gut darüber reden. Obwohl es für ihn sicher auch nicht immer leicht mit mir ist. konnte manche sachen schwer zulassen oder überhaupt nichtzulassen. früher in meiner Ehe war sex eine Sache die ich machen musste mir aber nicht viel Spaß gemacht hat. Ja konnte mich nicht oft fallen lassen oder wo ich wehrlos war konnte ich nicht wirklich zulassen.
Kam mir oft nach dem sex sehr benutzt vor.heute ist vieles besser. kann mich fallen lassen , sex macht mir auch spaß, . das größte Problem war es , es anal zu zulassen. Habe oft tage wo ich es nicht zulassen kann , ichdie Panik bekomme. Jetzt geht das auch schon besser. Bin eine totale Kuschelmaus, brauche das auch nachdem Sex-komm mir sonst total benutzt vor.Aber wenn man den richtigen Partner hat, der die Geduld und das Verständniss aufbringt, dann geht das alles. Es braucht alles zeit, aber ich arbeite jeden Tag aufs neue an mir. Es gibt mal gute und dann wieder mal schlechte Tage, ganz vergessen werde ich es nie, aber damit umgehen schon. ich hoffe ich ahbe euch mit meiner Geschichte mut gemacht.

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18. Februar 2012 um 3:14

...
hey, ich hab mich extra wegen deinem Eintrag angemeldet..
Ich wurde vor 1 1/2 Jahren vergewaltigt auf der B-day Party von einem Klassenkameraden. Ich habe den Täter angezeigt.
Meine ganze Schule wusste und weiß immer noch davon, die meisten haben mir nicht geglaubt und fingen an über mich herzuziehen mit Bemerkungen wie "uagh" zu machen, wenn ich an ihnen vorbeigelaufen bin usw. Ich hab versucht mich umzubringen, habs aber nicht über mich bringen können. Ich habe meine erste Therapie abgebrochen, weils mir besser ging, doch als ich dann wieder die Selbstmordgedanken bekommen habe, bin ich zu einer neuen Therapie gegangen, um das schlimmste zu verhindern.
Bei den ersten paar mal Sex nach der Vergewaltigung habe ich jedesmal geweint während dessen, obwohl ich den Jungen schon lange kannte und ihn extra gebeten habe mit mir zu schlafen, weil ich wissen wollte, ob es noch funktioniert. Danach konnte ich wieder Sex haben und hatte kaum beschwerden, wenn man mich jedoch so festgehalten hat (z.b. handgelenke), dass ich mich nicht mehr befreien konnte, wurde ich aufeinmal angespannt und habe angefangen zu weinen.
Daraufhin habe ich es meinen Partnern erzählt, es ist nämlich nicht nur eine Belastung für einen selbst, sondern wenn es den Partner mit einbezieht (wie z.b. beim Sex weinen) dann sollte er es wissen.. sonst macht er sich Vorwürfe oder richtet das gegen sich und das ist sehr schlecht für eine Beziehung. Zudem kann das mit dem Orgasmus auch einfach daher kommen, dass der G-punkt nicht so ausgeprägt ist, dann kommt man vllt bei etwas anderem. Das muss man ausprobieren und wenn der Partner es nicht schafft, dann vllt selbst probieren und wenn man es selber schafft (was meist der Fall ist), dann weiß man eher was man brauch und kann seinem Partner genau sagen bzw. zeigen was er machen soll.
Letzte Woche war meine Verhandlung. Ich habe verloren. Aufgrund des hohen Alkoholpegels und dem Mangel an objektive Beweisen wurde er freigesprochen. Zudem war die Staatsanwaltschaft nicht sehr interessiert an meinem Fall. Recht hat nun mal nichts mit Gerechtigkeit zu tun. Seitdem bin ich schon abgeneigt allein von der Vorstellung mit irgendeinem Jungen zu schlafen, egal wie sehr ich ihn mag.. die Probleme sind wieder da. ich hoffe nur sie verschwinden irgendwann wieder.

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20. Februar 2012 um 11:15

Schwierig
Es ist schwierig nach einer Vergewaltigung sexuellen Missbrauch ein "normales Sexualleben" zu haben wo ich mit mein Freund versucht habe kam alles wie ich Vergewaltigt wurde hoch

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20. Februar 2012 um 15:46

Hm
Hallo,
ich finde deinem Freund solltest du es auf jedenfall sagen.Denn er kann dir nur helfen nicht wehtun.Und wenn er dich liebt wird er das auch tun.

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20. Februar 2012 um 15:58

Er weis es
seit kursen es war nicht einfach

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20. Februar 2012 um 17:55

Vertrauen
ist jetzt das was du haben mußt.Gespräche sind jetzt sehr wichtig.er kann dir nur helfen wenn du deine sorgen und ängste mit ihm teilst.

Öffne dein Herz,er ist deine bessere Hälfte und noch etwas Liebe macht stark und ist unzerbrechlich.

Ein gutes altes Sprichwort lautet.

Tuh nicht mit den Kopf denken,
lass dich von dem Herzen lenken.

Lg

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20. Februar 2012 um 19:45

Behandlung
Ich bin seit kurzen deshalb in Behandlung

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20. Februar 2012 um 21:44

Verständnis
Wie hat dein freund das aufgenommen?

Zeigt er dafür Verständnis?Kannst du mit deinem freund darüber reden,hört er dir zu?

Ich denke das wäre sehr wichtig für dich.Du mußt dich auch mal in seinen Armen ausheulen können.Es ist mit sicherheit nicht leicht für ihn,nur gemeinsam könnt ihr das schaffen.Er sollte sich auf jedenfall sehr viel Zeit nehmen.

Lg

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21. Februar 2012 um 17:08

Geschock
Er ist geschockt er zeigt verstäntniss es ist nicht einfach mit ihn darüber zu reden

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21. Februar 2012 um 17:38

Gib ihm zeit
denn die braucht er auch,ich kann ihn verstehen.

Ich kann dir nur raten denem Freund alles zusagen was dir auf dem Herzen liegt.

Ich glaube er ist total ratlos und braucht jetzt auch deine Hilfe.

Meine Frau ist in einer ähnlichen Situation.

Lg

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22. Februar 2012 um 12:10

Schwer für Opfer
Als angehöriger mit den folgen zu leben und ein normales Sexualleben ist sehr schwer möglich wenn überhaupt

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3. März 2012 um 23:19
In Antwort auf an0N_1272039899z

Danke
Vielen vielen Dank schon mal für eure Antworten!!
Das ist ja echt total heftig was euch da passiert is....
ob ich es meinem Freund sagen werde, dass weiß ich noch nicht, wir hatten bis jetzt auch noch keinen Sex oder etwas in die Richtung, aber ich denke wenn der richtige Moment da ist werde ich es ihm sagen, ich denke das gehört auch ein Stück weit dazu mich ganz zu verstehen.

Vertrau ihm
Ich weiß wie schwer es ist sich zu öffnen. Meine Vergewaltigung ist jetzt fast vier Jahre her. Damals war ich in einer langjährigen Beziehung, die letztendlich daran gescheitert ist dass ich nicht mit ihm darüber reden konnte,und nach einiger Zeit auch nicht mit ihm schlafen konnte. Am Anfang habe ich es aus Liebe zu ihm über mich ergehen lassen, habe verdrängt was mir schreckliches passiert ist. Seit zwei Jahren bin ich in einer neuen Beziehung. Gleich zu Beginn habe ich ihm von der Vergewaltigung erzählt. Ich war zu diesem Zeitpunkt in Therapie und habe auch mit sehr guten Freunden darüber gesprochen. Trotzdem war es extrem schwer mich zu öffnen und den Beginn einer neuen Beziehung damit zu belasten. Aber mir war klar dass schwierige Phasen kommen werden, und ich dann körperliche Nähe nicht zulassen kann. Er hat fantastisch reagiert und mir die Entscheidung überlassen wann ich soweit bin. In den schlechten Zeiten, und die gibt es immer wieder, ist er einfach da und verlangt nichts. ich weiß wie schwer es ist über eine Vergewaltigung zu reden, aber so wie du es beschreibst wird er dich verstehen und hoffentlich unterstützen. Ich wünsche dir alles Gute und ganz viel Kraft weiterhin.

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8. März 2012 um 23:10

Beziehung
Also ich habe mich danach weil ich bei meiner Tante bei der ich gelebt hatte immer wieder vorwürfe gemacht bekommen habe, das ich eine undankbare ... bin da ich damals von meinem Arbeitgeber im Praktikum vergewaltigt wurde in die flucht begeben dafür war mir da ich in ihren augen eh nichts anderes wahr jedes mittel recht bei einer Weiterbildungsmaßnahme lernte ich einen Geldgierigen behinderten vollidioten kennen. Ich habe mich dann mit ihm in einer Beziehunggegeben er war einfach nur wiederlich mir war alles egal bis ich kontakt zu meiner Schwester hatte sie hatte einen Besten freund der ist jetzt mein Freund bei uns läuft es halbwegs normal er ist sehr liebevoll aber er zwingt mich zu nichts wenn ich es brauche geh ich zu ihm und es ist bei uns langsam zustande gekommen er weis von den Dingen die ich nicht kann Anal, abgeschlosseneräume und panikattaken wäend ich schlafe mittlerweile auch Kreislaufprobleme und Übelkeit. Es ist bei mir jetzt in Aprill 2 Jahre der Tag an dem es Passiert ist ist der schlimmste für mich. Das ist halt auch schwer und ich habe leider noch keine Traumatherapie hatte.

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17. März 2012 um 11:06

Verständnis Für Ursache
ja ich habe das gleiche Durchgemacht es geht nicht anders da sonst beim Sex eine blockade kommt und er es dann so oder so erfährt und sagt was ist los er sollte schon verständnisvoll sein !!! . und es verstehen !! ich habe glück gehabt und eine verständnisvolle Person gefunden !! .

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4. Februar 2013 um 0:35

Sag es ihm!
Möchte nicht zu viel erzählen was ich durchgemacht habe.. Auf jeden Fall Jahre lang.. und konnte lange nicht vertrauen und auch nicht reden.
Mein jetzigen Freund hat mir geholfen, mir ging es.wie dir.
Hab nach dem Sex mit den anderen Kerle geheult.. Und jetzt.ist es wunderbar! Mein Freund weiß alles wusste zwar nicht wirklich damit umzugehen aber ich hab gesagt.ich will kein mitleid und er hält sich ran. Manchmal ist es noch schwer aber wir haben ein Code.. Da ich nicht mehr drüber reden kann und will aber falls es mir wieder durch den kopf geht sag ich unser Code Wort.und er weiß was los ist & kann mir kraft geben
auch unser sexleben ist spitze
obwohl er sexsuchtig ist und ich vorher total abgeneigt war.

Trau dich!

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22. September 2013 um 22:51

Viel Kraft für dich. Auch wenn ich echt spät erst schreibe, hoffe du kannst das lesen.!
Ich bin 17 Jahre alt. ich kann erst seit kurzem über meine Vergewaltigung, die jetzt ungefähr 2 Jahre zurück liegt sprechen. Leicht fällt es mir nicht. Ich hatte seither keinen Sex mehr. Keine Beziehungen nichts. Ich hab mich einige Zeit in mein Zimmer eingesperrt, nichts gegessen. Ich war vor dem Erlebnis ein relativ Lebensfrohes Mädchen und hab mich dann schlagartig verändert, viele haben mich gedrängt zu erzählen was mit mir los sei. Ich konnte nicht. Ich bin jetzt in eine andere Stadt gezogen, habe einen wundervollen Kerl kennen gelernt. Er ist zwar 23, aber wir verstehen uns super. Letztens kam er zu mir, hat gefragt was mit mir los sei, ich sei so eigenartig zu ihm.. würde ihn nicht mehr küssen wollen. zumindest hatte er das Gefühl. Wir kennen uns schon ziemlich gut und ich kann mit ihm gut über eigentlich alles reden.. er hat mir Tee gemacht und mich gefragt ob es etwas gibt das ich ihm erzählen möchte. Ich glaube ich habe 2 stunden geweint, 30 Minuten geschwiegen und 5 Sekunden geredet. ich Hab ihm gesagt" ich wurde mit 15 vergewaltigt. verlässt du mich jetzt?"ich war wirklich verwundert, als er sagte das er mich mag wie ich bin. und er es wirklich gut findet das ich ihm gesagt habe was mir passiert ist. er hat nicht gebohrt, wollte nicht mehr wissen als er wusste. Wir sind jetzt 4 Monate zusammen, und er drängt mich zu nichts. Er sagt mir zwar, er würde es lieben wenn er bei mir, mit mir schlafen könnte, aber er gibt verständnisvoll nach. Nimmt mich in den arm wenn mich Erinnerungen plagen. Ich kann nur an alle sagen! Es ist so mutig mit jemandem darüber zu sprechen. Ich kann es eigentlich nur raten, lasst euch die zeit die ihr braucht, aber macht euch nicht kaputt! Es ist schwer,unglaublich schwer, aber mit der richtigen Person an der Seite kann man es schaffen! & Ich hoffe das auch ich das irgendwann wieder kann!!

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24. September 2013 um 19:36

War bei mir das gleiche
mir ist das auch so in der art passiert wie dir. ich habe meinem freund davon erzählt. wir hatten sex aber ich hab nie einen orgasmus gehabt. es war eher so dass ich es für meinen freund gemacht habe. ich hab einfach keinen spaß daran. wenn du jetzt jemanden gefunden hast, bei dem du sagen kannst dass du es wirklich willst dann schlaf mit ihm. aber ich würde ihm auf jeden fall wenigstens kurz schildern was dir passiert ist damit er sich darauf einstellen kann. und damit er aufmerksamer ist und aufpasst was er tut.

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4. Dezember 2013 um 22:02
In Antwort auf winona_12924958

Viel Kraft für dich. Auch wenn ich echt spät erst schreibe, hoffe du kannst das lesen.!
Ich bin 17 Jahre alt. ich kann erst seit kurzem über meine Vergewaltigung, die jetzt ungefähr 2 Jahre zurück liegt sprechen. Leicht fällt es mir nicht. Ich hatte seither keinen Sex mehr. Keine Beziehungen nichts. Ich hab mich einige Zeit in mein Zimmer eingesperrt, nichts gegessen. Ich war vor dem Erlebnis ein relativ Lebensfrohes Mädchen und hab mich dann schlagartig verändert, viele haben mich gedrängt zu erzählen was mit mir los sei. Ich konnte nicht. Ich bin jetzt in eine andere Stadt gezogen, habe einen wundervollen Kerl kennen gelernt. Er ist zwar 23, aber wir verstehen uns super. Letztens kam er zu mir, hat gefragt was mit mir los sei, ich sei so eigenartig zu ihm.. würde ihn nicht mehr küssen wollen. zumindest hatte er das Gefühl. Wir kennen uns schon ziemlich gut und ich kann mit ihm gut über eigentlich alles reden.. er hat mir Tee gemacht und mich gefragt ob es etwas gibt das ich ihm erzählen möchte. Ich glaube ich habe 2 stunden geweint, 30 Minuten geschwiegen und 5 Sekunden geredet. ich Hab ihm gesagt" ich wurde mit 15 vergewaltigt. verlässt du mich jetzt?"ich war wirklich verwundert, als er sagte das er mich mag wie ich bin. und er es wirklich gut findet das ich ihm gesagt habe was mir passiert ist. er hat nicht gebohrt, wollte nicht mehr wissen als er wusste. Wir sind jetzt 4 Monate zusammen, und er drängt mich zu nichts. Er sagt mir zwar, er würde es lieben wenn er bei mir, mit mir schlafen könnte, aber er gibt verständnisvoll nach. Nimmt mich in den arm wenn mich Erinnerungen plagen. Ich kann nur an alle sagen! Es ist so mutig mit jemandem darüber zu sprechen. Ich kann es eigentlich nur raten, lasst euch die zeit die ihr braucht, aber macht euch nicht kaputt! Es ist schwer,unglaublich schwer, aber mit der richtigen Person an der Seite kann man es schaffen! & Ich hoffe das auch ich das irgendwann wieder kann!!

Es wird mit der Zeit
Ich habe nach meiner Therapie etlichen Medikamenten und ein haufen Alkohol gelernt es zu acceptieren denn Ändern kann ich eh nichts mehr drann. Die Zeit wird diese wunde nicht heilen aber sie macht sie erträglicher.

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28. Dezember 2014 um 20:17

Seit meiner vergewaltigung habe ich total angst vor sex
Also ich bin jetzt 25 Jahre und vor genau einem Jahr und 4monaten ist es passiert...
Ihr müsst wissen ich bin Lehrerin
Also ich war alleine im Lehrerzimmer (da meine Kollegen früher weg waren und ich noch arbeiten korrigiert habe)da kam ein Kollege hinein und meinte das ich doch so heiß aussehe und wie sexy ich wohl sei
Er holte aus seiner Tasche dessous und meinte ich soll sie mir anziehen
Das wollte ich aber nicht denn ich fand es einfach nur ekelhaft also kam er auf mich zugegangen drückte mich an die wand und zog mir meine Bluse und meinen rock aus
Nun zog er diese dessous an fasste mir an den hintern und an die Brüste ich habe geschrien aber keiner war da
Dann hat er mich mit voller kraft auf den Tisch gelegt und angefangen seine Hose aufzumache
Erst hat er mich geleckt und dann hat er mich vergewaltigt
Ich weiß noch ganz genau wie es war
Es hat so weh getan ich hatte solche schmerzen aber ich konnte nichts machen
Das ging bis 22:00uhr so (etwa 6 Stunden)
Nach einer Zeit habe ich aufgegeben zu schreien und als er endlich aufgehört hat lag ich noch einige Stunde da und ging dann nach Hause
Ich habe erst niemanden davon erzählt aber eine Freundin hat am nächsten Tag sofort gemerkt das etwas nicht stimmt und ich habe ihr alles erzählt sie meinte ich soll zur Polizei gehen aber ich wollte nicht also ließ sie mich un Ruhe
Mein Freund will nach 5 Jahren Beziehung endlich mal sex er weiß nicht das ich vergewaltigte wurde und ich will es ihm auch nicht sagen aber was soll ich jetzt machen ich habe einfach panische Angst vor dem sex

Ich weiß dein Beitrag ist jetzt schon lange her aber ich musste es einfach lis werden

Lg.yasmin

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5. Januar 2015 um 2:25
In Antwort auf lyall_12435634

Seit meiner vergewaltigung habe ich total angst vor sex
Also ich bin jetzt 25 Jahre und vor genau einem Jahr und 4monaten ist es passiert...
Ihr müsst wissen ich bin Lehrerin
Also ich war alleine im Lehrerzimmer (da meine Kollegen früher weg waren und ich noch arbeiten korrigiert habe)da kam ein Kollege hinein und meinte das ich doch so heiß aussehe und wie sexy ich wohl sei
Er holte aus seiner Tasche dessous und meinte ich soll sie mir anziehen
Das wollte ich aber nicht denn ich fand es einfach nur ekelhaft also kam er auf mich zugegangen drückte mich an die wand und zog mir meine Bluse und meinen rock aus
Nun zog er diese dessous an fasste mir an den hintern und an die Brüste ich habe geschrien aber keiner war da
Dann hat er mich mit voller kraft auf den Tisch gelegt und angefangen seine Hose aufzumache
Erst hat er mich geleckt und dann hat er mich vergewaltigt
Ich weiß noch ganz genau wie es war
Es hat so weh getan ich hatte solche schmerzen aber ich konnte nichts machen
Das ging bis 22:00uhr so (etwa 6 Stunden)
Nach einer Zeit habe ich aufgegeben zu schreien und als er endlich aufgehört hat lag ich noch einige Stunde da und ging dann nach Hause
Ich habe erst niemanden davon erzählt aber eine Freundin hat am nächsten Tag sofort gemerkt das etwas nicht stimmt und ich habe ihr alles erzählt sie meinte ich soll zur Polizei gehen aber ich wollte nicht also ließ sie mich un Ruhe
Mein Freund will nach 5 Jahren Beziehung endlich mal sex er weiß nicht das ich vergewaltigte wurde und ich will es ihm auch nicht sagen aber was soll ich jetzt machen ich habe einfach panische Angst vor dem sex

Ich weiß dein Beitrag ist jetzt schon lange her aber ich musste es einfach lis werden

Lg.yasmin

Achte auf dein gefühl
liebe yasmin!

wenn du panische angst vor sex hast, solltest du dich auf keinen fall dazu zwingen, bevor du soweit bist.

ich bin nicht ganz sicher, ob ich es ganz verstanden habe.. du bist mit deinem freund seit 5 jahren zusammen und vor 1jahr4monaten wurdest du vergewaltigt!? mich wundert es sehr, dass er damals nach 4 jahren beziehung keine veränderung an dir wahrgenommen hat..

es ist absolut deine sache, wem du davon erzählst und wem nicht. daher musst du auch deinem freund nicht davon erzählen.. aber es würde für dich vermutlich einfacher werden, wenn du ihm sagst, warum du keinen sex willst. dadurch gibst du ihm die möglichkeit, zu verstehen warum du nicht willst. du musst ihm ja nicht die ganze geschichte erzählen, wenn du das nicht möchtest. wenn er es weiß, wird er dich nicht mehr drängen (hoffentlich, sonst ist er dumm), und das nimmt dir den druck. ihr könnt dann gemeinsam damit umgehen und herausfinden, wie es für dich angenehm ist. magst du berührungen? kuscheln? schmusen? beginn da, wo es sich für dich gut anfühlt und schau, wohin dich die reise führt. alles was du willst ist in ordnung! zeige ihm deutlich, wenn du etwas nicht willst, sobald du es bemerkst. er wird ja nicht wollen, dass du dich erneut missbraucht fühlst.

noch etwas zu dieser sagen-oder-nicht-sagen-sache.. ich bin ebenfalls vergewaltigt worden. durch arbeit mit mir selbst begreife ich, dass es nichts ist, wofür ich mich schämen muss. es ist gewalt die mir angetan wurde und ich habe nicht darum gebeten. leute die mir nahe stehen, wissen davon. aber ich erzähle immer nur, DASS es passiert ist, aber nicht WAS mir passiert ist. was genau vorgefallen ist, schmerzt mich zu sehr, um davon einfach so zu erzählen, daher tue ich es nicht. aber es hilft mir in meinem alltag, dass mein umfeld davon weiß. man akzeptiert, dass ich nicht immer berührt werden will und meine freunde wundern sich nicht mehr, wenn ich ihnen manchmal einfach nur die hand zur begrüßung reiche, anstatt sie zu umarmen. meine umgebung akzeptiert, dass ich nun gewisse eigenheiten habe, da sie wissen warum das so ist.

alles gute für dich und allen, denen leider ähnliches angetan wurde.
valentina

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5. Januar 2015 um 20:27
In Antwort auf makari_11956971

Achte auf dein gefühl
liebe yasmin!

wenn du panische angst vor sex hast, solltest du dich auf keinen fall dazu zwingen, bevor du soweit bist.

ich bin nicht ganz sicher, ob ich es ganz verstanden habe.. du bist mit deinem freund seit 5 jahren zusammen und vor 1jahr4monaten wurdest du vergewaltigt!? mich wundert es sehr, dass er damals nach 4 jahren beziehung keine veränderung an dir wahrgenommen hat..

es ist absolut deine sache, wem du davon erzählst und wem nicht. daher musst du auch deinem freund nicht davon erzählen.. aber es würde für dich vermutlich einfacher werden, wenn du ihm sagst, warum du keinen sex willst. dadurch gibst du ihm die möglichkeit, zu verstehen warum du nicht willst. du musst ihm ja nicht die ganze geschichte erzählen, wenn du das nicht möchtest. wenn er es weiß, wird er dich nicht mehr drängen (hoffentlich, sonst ist er dumm), und das nimmt dir den druck. ihr könnt dann gemeinsam damit umgehen und herausfinden, wie es für dich angenehm ist. magst du berührungen? kuscheln? schmusen? beginn da, wo es sich für dich gut anfühlt und schau, wohin dich die reise führt. alles was du willst ist in ordnung! zeige ihm deutlich, wenn du etwas nicht willst, sobald du es bemerkst. er wird ja nicht wollen, dass du dich erneut missbraucht fühlst.

noch etwas zu dieser sagen-oder-nicht-sagen-sache.. ich bin ebenfalls vergewaltigt worden. durch arbeit mit mir selbst begreife ich, dass es nichts ist, wofür ich mich schämen muss. es ist gewalt die mir angetan wurde und ich habe nicht darum gebeten. leute die mir nahe stehen, wissen davon. aber ich erzähle immer nur, DASS es passiert ist, aber nicht WAS mir passiert ist. was genau vorgefallen ist, schmerzt mich zu sehr, um davon einfach so zu erzählen, daher tue ich es nicht. aber es hilft mir in meinem alltag, dass mein umfeld davon weiß. man akzeptiert, dass ich nicht immer berührt werden will und meine freunde wundern sich nicht mehr, wenn ich ihnen manchmal einfach nur die hand zur begrüßung reiche, anstatt sie zu umarmen. meine umgebung akzeptiert, dass ich nun gewisse eigenheiten habe, da sie wissen warum das so ist.

alles gute für dich und allen, denen leider ähnliches angetan wurde.
valentina

Danke
Danke Valentina,
Du hast mir sehr geholfen ich habe jetzt mit ihm darüber gesprochen und er hat gesagt das er nichts machen wird was ich nicht will
Wir fangen jetzt ganz langsam an uns ran zutastem so wie ich will

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5. Januar 2015 um 22:16

Ich wurde vergewaltigt mit 16 jahren
Ich kenne deine angst, mit ging es nicht ander. aber ich habe meinem freund in vertrauen gesagt was mir passiert war und das ich daher sehr vorsichtig bin und auch angst habe. er hatte Verständnis dafür und hat mir die zeit gegeben die ich brauchte. inzwischen bin ich 24 Jahre alt und habe mit meinem Freund ein sehr ausgefülltes sex - leben. ich kann dir nur raten, rede mit deinem freund drüber erkläre es ihm wie es dir geht, wenn er Verständnis für dich hat wird er dir die Zeit geben die du brauchst und dir auch helfen an deiner angst zu arbeiten

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6. Januar 2015 um 16:55
In Antwort auf makari_11956971

Achte auf dein gefühl
liebe yasmin!

wenn du panische angst vor sex hast, solltest du dich auf keinen fall dazu zwingen, bevor du soweit bist.

ich bin nicht ganz sicher, ob ich es ganz verstanden habe.. du bist mit deinem freund seit 5 jahren zusammen und vor 1jahr4monaten wurdest du vergewaltigt!? mich wundert es sehr, dass er damals nach 4 jahren beziehung keine veränderung an dir wahrgenommen hat..

es ist absolut deine sache, wem du davon erzählst und wem nicht. daher musst du auch deinem freund nicht davon erzählen.. aber es würde für dich vermutlich einfacher werden, wenn du ihm sagst, warum du keinen sex willst. dadurch gibst du ihm die möglichkeit, zu verstehen warum du nicht willst. du musst ihm ja nicht die ganze geschichte erzählen, wenn du das nicht möchtest. wenn er es weiß, wird er dich nicht mehr drängen (hoffentlich, sonst ist er dumm), und das nimmt dir den druck. ihr könnt dann gemeinsam damit umgehen und herausfinden, wie es für dich angenehm ist. magst du berührungen? kuscheln? schmusen? beginn da, wo es sich für dich gut anfühlt und schau, wohin dich die reise führt. alles was du willst ist in ordnung! zeige ihm deutlich, wenn du etwas nicht willst, sobald du es bemerkst. er wird ja nicht wollen, dass du dich erneut missbraucht fühlst.

noch etwas zu dieser sagen-oder-nicht-sagen-sache.. ich bin ebenfalls vergewaltigt worden. durch arbeit mit mir selbst begreife ich, dass es nichts ist, wofür ich mich schämen muss. es ist gewalt die mir angetan wurde und ich habe nicht darum gebeten. leute die mir nahe stehen, wissen davon. aber ich erzähle immer nur, DASS es passiert ist, aber nicht WAS mir passiert ist. was genau vorgefallen ist, schmerzt mich zu sehr, um davon einfach so zu erzählen, daher tue ich es nicht. aber es hilft mir in meinem alltag, dass mein umfeld davon weiß. man akzeptiert, dass ich nicht immer berührt werden will und meine freunde wundern sich nicht mehr, wenn ich ihnen manchmal einfach nur die hand zur begrüßung reiche, anstatt sie zu umarmen. meine umgebung akzeptiert, dass ich nun gewisse eigenheiten habe, da sie wissen warum das so ist.

alles gute für dich und allen, denen leider ähnliches angetan wurde.
valentina

Danke
Dankeschön
Ich habe jetzt mit meinem Freund gesprochen und es ihm erzählt.Er hatte vollstes Verständnis und sagte das er nichts tut was ich nicht will.Nun lassen wir es ganz langsam angehen und versuchen es schritt für schritt

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18. Mai 2016 um 2:06

Bin schockiert
Hallo ihr alle!
Obwohl ich auch etwas in die richtung erlebt habe, bin ich schockiert, wie vielen leuten ähnliches passiert ist. Ich war bis vor kurzem so naiv zu glauben, es käme seltener vor.
Ich war damals erst 12, somit ist es etwa fünf jahre her. Mir ist es in der schulklasse in der pause passiert, dass drei jungen, mit denen ich mich nicht vertragen habe, mich ausgezogen und herumgestoßen und angefasst haben; was noch passiert ist, weiß ich nichtmehr, ich habe fast alles bis auf details vergessen und weiß nurnoch bruchstücke mit sicherheit. Ich könnte heute nichtmal mehr sagen, welche jahreszeit war oder warum wir so wenige im klassenzimmer waren und warum ein zwei schüler dabei waren und nur zugesehen haben. Ich weiß nurnoch dass es weh getan hat und dass ich mich in den folgenden paar tagen nicht in die schule getraut habe. Meine mutter hat mich gezwungen, die geschichte dem klassenvorstand zu erzählen und danach weiter in den unterricht zu gehen; sie dachte, damit sei alles erledigt. Dass sie die situation so falsch einschätzte, liegt daran, dass sie selbst in ihrer kindheit von meinem großonkel, den ich zum glück nie kennenlernen musste, missbraucht wurde und darum gedacht hat, es sei "eh nicht so schlimm" was mir passiert ist, und ich übertreibe nur; ihr sei viel schlimmeres geschehen. Die lehrer haben mir allerdings bis auf zwei ausnahmen nicht geglaubt, darum gab es keine konsequenzen für die jungen bis auf einen besuch bei der äußerst kompetenten schulpsychologin... Ein schulwechsel kam für meine eltern nicht in frage, es wäre gleichbedeutend mit "aufgeben" und "versagen". Die nächsten zwei jahre waren ein dämmerzustand aus selbstverletzungen und essensverweigerung, in dem ich mich bemühte, die mitschüler, die weiterhin mit mir in der klasse saßen, nicht wahrzunehmen. Ich hatte weitere zwei jahre lang im grunde täglich angst in der schule. Nach der vierten klasse musste ich sie nichtmehr jeden schultag sehen, und mit 15 hatte ich dann auch meinen ersten freund, der 18 war. Die beziehung ist nach gut einem halben jahr zerbrochen, weil ich ihm mit der begründung, vergewaltigt worden zu sein und angst zu haben, den sex verweigerte und ihn um verzeihung bat. Das akzeptierte er ein halbes monat, danach war seine geduld vorbei und er schlief mit einer anderen.
Jetzt bin ich in einem monat 18 und habe seit zwei monaten einen fast sieben jahre älteren freund. Eigentlich könnte es kaum besser laufen; ich fühle mich größtenteils wieder normal und ganz bei ihm. Andererseits sehe ich mich nach allem noch immer manchmal mitschuldig an der situation damals und schäme mich; es ist irrsinnig schwierig solche gedanken abzulegen selbst wenn man weiß dass sie nicht der wahrheit entsprechen. Ich fühlte mich außerdem verpflichtet ihm zu sagen, was mir passiert ist, weil er verstehen sollte warum er mit mir in zukunft oft geduld haben muss. Ich wecke ihn ja auch regelmäßig unabsichtlich mit meinen albträumen. Da ich darüber nicht sprechen konnte bzw kann, habe ich es ihm in einem brief geschrieben und ihn später gefragt, ob er mich so akzeptieren kann oder mich verlässt. Ich wollte dass er vorher weiß, worauf er sich einlässt; dass er "beschädigte ware" kauft. Er war unglaublich sanft und liebenswert und hat gemeint, diese geschichte gehört zu mir und er nimmt mich wie ich bin. Er ist der erste, bei dem ich mir sex vorstellen kann, ohne ekel und angst zu spüren. Vor drei wochen war es dann auch so weit, aber als er mir dann die unterwäsche ausziehen wollte ist alles wieder hochgekommen und ich bin panisch geworden und hatte irrsinnige angst und schulgefühle, und er hat es natürlich sofort mitbekommen und es abgebrochen und mich lieber in den arm genommen, beruhigt und getröstet. Ich habe ihm in der nacht ca dreitausend mal gesagt dass es mir leidtut, aber er meinte dass ich mich nicht entschuldigen müsse. Vor zwei tagen hatte ich dann mein erstes mal und es ging von mir aus weil er mir zeit lassen wollte, und ich habe mich eigentlich schon sehr darauf gefreut und mich mit dem gedanken auseinandergesetzt. Es lief auch anfangs sehr gut, dann hat es aber doch ziemlich wehgetan, obwohl er unheimlich behutsam war, weil ich kurzzeitig wieder die alte panik aufwallen gespürt habe und mich vollkommen verkrampft habe, und ich konnte es wohl kaum richtig genießen. Trotzdem bereue ich es nicht; ich versuche ihm zu zeigen, dass ich ihm vertraue. Ich frage mich, ob ich diese dinge jemals genießen kann, ohne mich "nicht normal" oder befleckt zu fühlen; und ob ich es ihm überhaupt zumuten kann, mit mir zusammen zu sein. Das beste für ihn wäre wohl, er hätte sich eine andere freundin gesucht, mit der er es nicht so schwer hat. Tut mir leid, dass der text so lange geworden ist, ich hatte nur das bedürfnis, es irgendjemandem mitzuteilen. Ich wünsche euch allen viel glück in euren jetzigen situationen und mit dem bewältigen eurer probleme.
Liebe grüße

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18. Mai 2016 um 2:06

Bin schockiert
Hallo ihr alle!
Obwohl ich auch etwas in die richtung erlebt habe, bin ich schockiert, wie vielen leuten ähnliches passiert ist. Ich war bis vor kurzem so naiv zu glauben, es käme seltener vor.
Ich war damals erst 12, somit ist es etwa fünf jahre her. Mir ist es in der schulklasse in der pause passiert, dass drei jungen, mit denen ich mich nicht vertragen habe, mich ausgezogen und herumgestoßen und angefasst haben; was noch passiert ist, weiß ich nichtmehr, ich habe fast alles bis auf details vergessen und weiß nurnoch bruchstücke mit sicherheit. Ich könnte heute nichtmal mehr sagen, welche jahreszeit war oder warum wir so wenige im klassenzimmer waren und warum ein zwei schüler dabei waren und nur zugesehen haben. Ich weiß nurnoch dass es weh getan hat und dass ich mich in den folgenden paar tagen nicht in die schule getraut habe. Meine mutter hat mich gezwungen, die geschichte dem klassenvorstand zu erzählen und danach weiter in den unterricht zu gehen; sie dachte, damit sei alles erledigt. Dass sie die situation so falsch einschätzte, liegt daran, dass sie selbst in ihrer kindheit von meinem großonkel, den ich zum glück nie kennenlernen musste, missbraucht wurde und darum gedacht hat, es sei "eh nicht so schlimm" was mir passiert ist, und ich übertreibe nur; ihr sei viel schlimmeres geschehen. Die lehrer haben mir allerdings bis auf zwei ausnahmen nicht geglaubt, darum gab es keine konsequenzen für die jungen bis auf einen besuch bei der äußerst kompetenten schulpsychologin... Ein schulwechsel kam für meine eltern nicht in frage, es wäre gleichbedeutend mit "aufgeben" und "versagen". Die nächsten zwei jahre waren ein dämmerzustand aus selbstverletzungen und essensverweigerung, in dem ich mich bemühte, die mitschüler, die weiterhin mit mir in der klasse saßen, nicht wahrzunehmen. Ich hatte weitere zwei jahre lang im grunde täglich angst in der schule. Nach der vierten klasse musste ich sie nichtmehr jeden schultag sehen, und mit 15 hatte ich dann auch meinen ersten freund, der 18 war. Die beziehung ist nach gut einem halben jahr zerbrochen, weil ich ihm mit der begründung, vergewaltigt worden zu sein und angst zu haben, den sex verweigerte und ihn um verzeihung bat. Das akzeptierte er ein halbes monat, danach war seine geduld vorbei und er schlief mit einer anderen.
Jetzt bin ich in einem monat 18 und habe seit zwei monaten einen fast sieben jahre älteren freund. Eigentlich könnte es kaum besser laufen; ich fühle mich größtenteils wieder normal und ganz bei ihm. Andererseits sehe ich mich nach allem noch immer manchmal mitschuldig an der situation damals und schäme mich; es ist irrsinnig schwierig solche gedanken abzulegen selbst wenn man weiß dass sie nicht der wahrheit entsprechen. Ich fühlte mich außerdem verpflichtet ihm zu sagen, was mir passiert ist, weil er verstehen sollte warum er mit mir in zukunft oft geduld haben muss. Ich wecke ihn ja auch regelmäßig unabsichtlich mit meinen albträumen. Da ich darüber nicht sprechen konnte bzw kann, habe ich es ihm in einem brief geschrieben und ihn später gefragt, ob er mich so akzeptieren kann oder mich verlässt. Ich wollte dass er vorher weiß, worauf er sich einlässt; dass er "beschädigte ware" kauft. Er war unglaublich sanft und liebenswert und hat gemeint, diese geschichte gehört zu mir und er nimmt mich wie ich bin. Er ist der erste, bei dem ich mir sex vorstellen kann, ohne ekel und angst zu spüren. Vor drei wochen war es dann auch so weit, aber als er mir dann die unterwäsche ausziehen wollte ist alles wieder hochgekommen und ich bin panisch geworden und hatte irrsinnige angst und schulgefühle, und er hat es natürlich sofort mitbekommen und es abgebrochen und mich lieber in den arm genommen, beruhigt und getröstet. Ich habe ihm in der nacht ca dreitausend mal gesagt dass es mir leidtut, aber er meinte dass ich mich nicht entschuldigen müsse. Vor zwei tagen hatte ich dann mein erstes mal und es ging von mir aus weil er mir zeit lassen wollte, und ich habe mich eigentlich schon sehr darauf gefreut und mich mit dem gedanken auseinandergesetzt. Es lief auch anfangs sehr gut, dann hat es aber doch ziemlich wehgetan, obwohl er unheimlich behutsam war, weil ich kurzzeitig wieder die alte panik aufwallen gespürt habe und mich vollkommen verkrampft habe, und ich konnte es wohl kaum richtig genießen. Trotzdem bereue ich es nicht; ich versuche ihm zu zeigen, dass ich ihm vertraue. Ich frage mich, ob ich diese dinge jemals genießen kann, ohne mich "nicht normal" oder befleckt zu fühlen; und ob ich es ihm überhaupt zumuten kann, mit mir zusammen zu sein. Das beste für ihn wäre wohl, er hätte sich eine andere freundin gesucht, mit der er es nicht so schwer hat. Tut mir leid, dass der text so lange geworden ist, ich hatte nur das bedürfnis, es irgendjemandem mitzuteilen. Ich wünsche euch allen viel glück in euren jetzigen situationen und mit dem bewältigen eurer probleme.
Liebe grüße

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21. April 2017 um 11:27

Hallo ich bin das erste mal mit 10 vergewaltigt worden es ging über Jahre also bis ich 18 war es ist nicht einfach damit umzugehen noch dazu es war bei mir in der Familie, ich hab oft die Nähe zum Sex nicht zulassen können und fand es schrecklich heute bin ich 19 mein Freund weis das ich vergewaltigt worden bin er steht zu mir hilft mir und ich bin nicht alleine aber ich hab momentan einfach ekel vor Sex ich weiß nicht warum und ich hoffe es geht schnell wieder vorbei, wisst ihr an was es liegen könnte ? Ach ja mein Freund so wen er es sieht er schlägt die Person ich weis es ist verboten ich hab aber einfach Angst das es wieder passiert ich kann diese Person nicht Anzeigen da ich es einer gewissen Person nicht an tuhen kann

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