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Sexualität und Beziehung nach sexuellen Übergriffen

25. Oktober 2016 um 10:21

Hallo an alle,
ich wende mich heute an euch in der Hoffnung, dass irgendjemand mir helfen kann. (Vielleicht sogar jemand der selber in so einer Situation war.)

Der erste Übergriff den ich erlebt habe, war im Januar 2013. Damals war ich 14 und hatte da also das erste mal "Sex" wenn mans denn so nennen kann (unfreiwillig).

Außerdem wurde ich auch von meinem ersten Freund den ich ebenfalls 2013 (kurz nach dem ersten Übergriff) hatte, ziemlich massiv psychisch unter Druck gesetzt. Wir hatten Sex wann und wie er wollte. Die Trennung folgte ein halbes Jahr später und ich war ein psychisches Wrack.

Jetzt bin ich seit 3 Jahren mit meinem neuen Freund zusammen und wir hatten natürlich unsere Höhen und Tiefen. Momentan haben wir wohl eher ein Tief.
Das liegt daran, dass es mir unmöglich ist, mit ihm intim zu werden. Er sagt immer, dass ihn das nicht stört, aber ich kenne ihn und ich weiß, dass er vieles sagen würde, um mir nicht weh zu tun bzw mich nicht unter Druck zu setzen.
Und selbst wenn es ihn nicht stört, dann habe ich ein gewaltiges Problem damit. Es macht mich richtig fertig, dass ich es nicht kann. Man hört von überall her immer wie toll Sex ist ("Schönste Nebensache der Welt") - ich hatte bis heute noch keinen schönen Sex. Es endet in Panikattacken und Heulanfällen. Mein Freund hat schon keine Lust mehr mit mir zu schlafen...

Bitte, kann mir jemand helfen? Denn ich weiß wirklich nicht mehr weiter und es belastet mich enorm! Ich hab Jahrelang mit Depressionen gekämpft, habe zwei Therapien hinter mir und merke momentan, wie ich immer weiter rückfällig werde Ich wäre dankbar für jeden Tipp den ihr mir geben könnt, wie ich es schaffe, eine richtige Sexualität aufzubauen!

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27. Oktober 2016 um 13:56
In Antwort auf cavallina09

Hallo an alle,
ich wende mich heute an euch in der Hoffnung, dass irgendjemand mir helfen kann. (Vielleicht sogar jemand der selber in so einer Situation war.)

Der erste Übergriff den ich erlebt habe, war im Januar 2013. Damals war ich 14 und hatte da also das erste mal "Sex" wenn mans denn so nennen kann (unfreiwillig).

Außerdem wurde ich auch von meinem ersten Freund den ich ebenfalls 2013 (kurz nach dem ersten Übergriff) hatte, ziemlich massiv psychisch unter Druck gesetzt. Wir hatten Sex wann und wie er wollte. Die Trennung folgte ein halbes Jahr später und ich war ein psychisches Wrack.

Jetzt bin ich seit 3 Jahren mit meinem neuen Freund zusammen und wir hatten natürlich unsere Höhen und Tiefen. Momentan haben wir wohl eher ein Tief.
Das liegt daran, dass es mir unmöglich ist, mit ihm intim zu werden. Er sagt immer, dass ihn das nicht stört, aber ich kenne ihn und ich weiß, dass er vieles sagen würde, um mir nicht weh zu tun bzw mich nicht unter Druck zu setzen. 
Und selbst wenn es ihn nicht stört, dann habe ich ein gewaltiges Problem damit. Es macht mich richtig fertig, dass ich es nicht kann. Man hört von überall her immer wie toll Sex ist ("Schönste Nebensache der Welt" - ich hatte bis heute noch keinen schönen Sex. Es endet in Panikattacken und Heulanfällen. Mein Freund hat schon keine Lust mehr mit mir zu schlafen...

Bitte, kann mir jemand helfen? Denn ich weiß wirklich nicht mehr weiter und es belastet mich enorm! Ich hab Jahrelang mit Depressionen gekämpft, habe zwei Therapien hinter mir und merke momentan, wie ich immer weiter rückfällig werde Ich wäre dankbar für jeden Tipp den ihr mir geben könnt, wie ich es schaffe, eine richtige Sexualität aufzubauen!

Hallo 
und erstmal toll das du darüber redest  
Also ich bin damals mit fast 14 selber vergewaltigt worden. Heute bin ich 28 und habe einen ganz tollen 2 jährigen Sohn und führe schon seid einigen Jahre  eine Beziehung.
Damals hatte ich auch lange Probleme mit dem Thema sex und habe mich selber unter Druck gesetzt weil ich auch andere nicht enttäuschen wollte. 
Aber irgendwann habe ich gelernt es alles etwas lockerer zusehen  und mich zu akzeptieren wie ich bin. 
Ganz vergessen kann man soetwas nie mehr im leben, aber man kann lernen damit umzugehen. 
Wenn es dir zu schlecht geht dann schäme dich nicht und such dir ruhig auch professionelle Hilfe beim Therapeut. 
Du kannst froh sein einen Freund zuhaben der verständniss für dich hat.

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27. Oktober 2016 um 19:50
In Antwort auf liljar_12435882

Hallo 
und erstmal toll das du darüber redest  
Also ich bin damals mit fast 14 selber vergewaltigt worden. Heute bin ich 28 und habe einen ganz tollen 2 jährigen Sohn und führe schon seid einigen Jahre  eine Beziehung.
Damals hatte ich auch lange Probleme mit dem Thema sex und habe mich selber unter Druck gesetzt weil ich auch andere nicht enttäuschen wollte. 
Aber irgendwann habe ich gelernt es alles etwas lockerer zusehen  und mich zu akzeptieren wie ich bin. 
Ganz vergessen kann man soetwas nie mehr im leben, aber man kann lernen damit umzugehen. 
Wenn es dir zu schlecht geht dann schäme dich nicht und such dir ruhig auch professionelle Hilfe beim Therapeut. 
Du kannst froh sein einen Freund zuhaben der verständniss für dich hat.

Hey
Es tut mir echt leid, dass du so etwas auch erleben musstest. Ich bin 15 und wurde vor ein paar Monaten ebenfalls vergewaltigt. Seitdem bin ich kaum noch zu gebrauchen und an eine Beziehung ist da echt nicht zu denken. Ich find es schön, dass du einen Freund hast und ich hoffe dass du glücklich mit ihm wirst, denn meine letzte Beziehung endete im Chaos, da mein Freund, der 6 Jahre älter ist, mich vergewaltigte. okay jetzt aber zu deiner Frage: So wie ich das einschätzen kann und gelesen habe musst du dich da wirklich beraten lassen, denn dieses Trauma überwindest du nicht so von allein. dein Freund scheint das Verständnis dafür aufzubringen...Rede am besten immer wieder mit ihm darüber und zeige ihm auch so, dass du ihn liebst. Das macht man nicht nur im Bett deutlich. Suche dir professionelle Hilfe, wenn es gar nicht anders geht. Ich wünsche mir für dich, dass sich das Problem mit der Zeit gibt und du ohne Panik zu bekommen mit deinem Freund intim sein kannst LG dornröschen

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31. Oktober 2016 um 8:24
In Antwort auf liljar_12435882

Hallo 
und erstmal toll das du darüber redest  
Also ich bin damals mit fast 14 selber vergewaltigt worden. Heute bin ich 28 und habe einen ganz tollen 2 jährigen Sohn und führe schon seid einigen Jahre  eine Beziehung.
Damals hatte ich auch lange Probleme mit dem Thema sex und habe mich selber unter Druck gesetzt weil ich auch andere nicht enttäuschen wollte. 
Aber irgendwann habe ich gelernt es alles etwas lockerer zusehen  und mich zu akzeptieren wie ich bin. 
Ganz vergessen kann man soetwas nie mehr im leben, aber man kann lernen damit umzugehen. 
Wenn es dir zu schlecht geht dann schäme dich nicht und such dir ruhig auch professionelle Hilfe beim Therapeut. 
Du kannst froh sein einen Freund zuhaben der verständniss für dich hat.

Aber nur durch das lockerer sehen ist doch der sex noch nicht besser geworden, oder?

Ich kann momentan keine Therapie machen, weil ich mit meiner letzten Therapeutin am Ende ein Missverständnis hatte und sie meine Therapie als abgebrochen gemeldet hat. (Ich hab versucht das zu klären und richtig zu stellen aber ist nichts draus geworden, sie hat sich nichtmehr gemeldet) Jetzt hab ich eine Zweijährige Sperre und die Krankenkasse zahlt erstmal keine Therapie mehr.

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