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Sexismus gegen Männer

6. März 2013 um 18:33

Warum wird nichts gegen den Sexismus gegen Männer unternommen?
Davon gibt es ja in der heutigen Welt genug.
Frauen sind öfter sexistisch als sie glauben. Wenn man sich vor Augen hält das Frauen oft Männer als schwanzgesteuert, ungepflegt, biersaufend bezeichnen. Oder das sie von vornerein bechaupten das Männer ihre Gefühle nicht richtig zeigen können. Wo bleibt der Aufschrei der Männer?
Als Mann wird man ja ständig diesen stereotypischen Vorurteilen überhäuft, und das im Alltag und auch in den Medien.


http://www.welt.de/debatte/article113340149/Keiner-redet-von-Sexismus-gegenueber-Maennern.html

http://www.maennerarzt-linz.at/startseite_maennerarzt/was-mir-am-herzen-liegt/gibt-es-sexismus-gegenueber-maennern/

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8. März 2013 um 13:04

Tja..
Frauen heulen doch auch wegen jeder Kleinigkeit rum, wie die Sexismusdebatte gezeigt hat.
Wenn Männer das auch tun, merken die Damen villeicht wie scheisse das ist :P

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8. März 2013 um 13:08

@fenris
" Der Benachteiligte ist dabei immer der weiße männliche heterosexuelle Arbeitnehmer, der von keiner der aktuellen Parteien (eigentlich die Einheitspartei) vertreten wird."

Und warum wehrt sich der " weiße männliche heterosexuelle Arbeitnehmer" nicht endlich dagegen?

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8. März 2013 um 13:58
In Antwort auf gawel_12478434

Tja..
Frauen heulen doch auch wegen jeder Kleinigkeit rum, wie die Sexismusdebatte gezeigt hat.
Wenn Männer das auch tun, merken die Damen villeicht wie scheisse das ist :P

Tzzzzzzzzzzz
das ist jetzt aber voll diskrimierend und sexistisch zu sagen, dass Frauen wegen jeder Kleinigkeit herumheulen würden

Benachteiligt... Leute, verbringt die Abende auf den Knien und dankt allen Göttern, die Ihr kennt und lieber noch ein paar mehr, dass Ihr keine Benachteiligung kennt. Das mögen Unanehmlichkeiten sein, aber keine Probleme.

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8. März 2013 um 23:09

Nein danke
so böse war das andere Geschlecht bisher garnicht zu mir.
Es ging mir auch nie um mich persönlich, sondern um die allgemeinen Missstände.

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9. März 2013 um 0:46

Präzise ...
... und auch noch humorvoll auf den Punkt gebracht. Hier, nimm mein Like !

Mich nervt's ja schon, wegen welchen Albernheiten bei Frauen inzwischen schon der Sexismus-Aufschrei kommt. Da fehlen jetzt natürlich gerade noch die kleinen Jungs die auch noch damit anfangen (und dann auch noch wegen so unverschämten Unterstellungen wie "biersaufend")...

Ich würde jetzt ja gern mit meiner Freundin über das Thema reden, aber leider kann ich ihr gegenüber meine Gefühle dazu nicht äußern. Naja, was soll's. Dann halt erstmal ein Bier, dann sieht die Welt gleich wieder anders aus. Duschen pack ich heut glaub nicht mehr. Aber wird sowieso überbewertet. Hm... Vielleicht weck ich sie nachher noch zum vögeln, mal schauen.

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9. März 2013 um 10:48

Da...
..haben wir ja eine echte Männerexpertin gefunden.
Ich glaube die punkte " aggressiv, gewaltätig, oberflächlich,streitsüchtig, rechthaberisch und egoistisch" treffen auf Frauen eher zu. Nur das da noch zickig, dumm, eingebildet, empfindlich und selbstüberschätzend fehlt

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9. März 2013 um 10:55
In Antwort auf rikard_12274705

Präzise ...
... und auch noch humorvoll auf den Punkt gebracht. Hier, nimm mein Like !

Mich nervt's ja schon, wegen welchen Albernheiten bei Frauen inzwischen schon der Sexismus-Aufschrei kommt. Da fehlen jetzt natürlich gerade noch die kleinen Jungs die auch noch damit anfangen (und dann auch noch wegen so unverschämten Unterstellungen wie "biersaufend")...

Ich würde jetzt ja gern mit meiner Freundin über das Thema reden, aber leider kann ich ihr gegenüber meine Gefühle dazu nicht äußern. Naja, was soll's. Dann halt erstmal ein Bier, dann sieht die Welt gleich wieder anders aus. Duschen pack ich heut glaub nicht mehr. Aber wird sowieso überbewertet. Hm... Vielleicht weck ich sie nachher noch zum vögeln, mal schauen.

@darn83
Natürlich nervt diese Aufschrei Sache. Trotzdem gibt es genügend Frauen die es für Sinnvoll halten.
Ich dachte mir, wenn Männer mit den selben Lapalien beginnen zu nerven, merken villeicht auch die Frauen wie bescheuert dieses rumgeheule eigentlich ist.

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9. März 2013 um 11:29

ANHANG
Ich glaube ich wurde hier teilweise missverstanden. Eigentlich wollte ich mit diesem Thema nur die Gegenseite zum weiblichen rumgemäcker aufgreifen.
Also denkt bitte daran das die Frauen erst mit diesem Mist angefangen haben.

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9. März 2013 um 15:13
In Antwort auf gawel_12478434

@darn83
Natürlich nervt diese Aufschrei Sache. Trotzdem gibt es genügend Frauen die es für Sinnvoll halten.
Ich dachte mir, wenn Männer mit den selben Lapalien beginnen zu nerven, merken villeicht auch die Frauen wie bescheuert dieses rumgeheule eigentlich ist.


ich würde das jeder Frau genauso sagen, nur heulen hier gar keine Frauen rum - Du dafür aber oft.

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9. März 2013 um 15:32
In Antwort auf avarrassterne


ich würde das jeder Frau genauso sagen, nur heulen hier gar keine Frauen rum - Du dafür aber oft.

Hier im vorum villeicht nicht..
aber auf twitter und in den Medien. hier aktuell wieder:
http://web.de/magazine/tv/stars/17222618-anne-will-sexuell-belaestigt.html

Das hängt einem mittlerweile zun hals raus.

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9. März 2013 um 16:09
In Antwort auf gawel_12478434

Hier im vorum villeicht nicht..
aber auf twitter und in den Medien. hier aktuell wieder:
http://web.de/magazine/tv/stars/17222618-anne-will-sexuell-belaestigt.html

Das hängt einem mittlerweile zun hals raus.


und weil Dir bei Twitter was zum Halse heraushängt, bemühst Du Dich, bei gofem irgendwem zum Halse herauszuhängen? Na das ist ja schon fast "weibliche Logik" *lol*

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9. März 2013 um 19:26

=D
Wieso? Hab genau so einen scheiss verzapft wie du :P

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10. März 2013 um 10:43

Hallo maxxmeier
<Frau sind öfter sexistisch als sie glauben. Wenn man sich vor Augen hält das Frauen oft Männer als schwanzgesteuert, ungepflegt, biersaufend bezeichnen. Oder das sie von vornerein bechaupten das Männer ihre Gefühle nicht richtig zeigen können.>

was ich mich dabei frage : wo ist das sexistisch ?

sexistisch oder auch beleidigend wäre für mich, wenn eine frau sagen würde :
der typ hat aber einen knackar... oder
der typ sieht aus wie aus der mülltonne oder
der typ stinkt wie eine ganze brauerei.

wobei ich nicht sicher bin ob die zweite und dritte aussage überhaupt was mit sex zu tun hat.

mit den gefühlen haben frauen zwar recht, aber das hat etwas mit der menschlichen gesellschaft zu tun. männern werden von anfang gefühle aberzogen. sie haben stark, hart und durchsetzungsfähig zu sein und dürfen nach möglich keinerlei schwächen zeigen.

frauen, die in führungspositionen sitzen, können davon ein lied singen. denn nur wenn sie sich so verhalten, wie ein mann in derselben position, sind sie erfolgreich.

vlg nachdenk

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10. März 2013 um 18:00

Danke fenris
Gut erklärt

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10. März 2013 um 18:26

Jetzt frage ich mich irgendwie
wieso gehst Du davon aus, dass jemand glaubt, dass Sexismus nicht von sexus /sex (Geschlecht) sondern von Sexualität abgeleitet ist, wenn 2 von 3 Beispielen

der typ sieht aus wie aus der mülltonne oder
der typ stinkt wie eine ganze brauerei.

sind?!?

Das wirft tiefe Schatten auf Deine Vorstellung von Sexualität :P

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10. März 2013 um 22:49

Bin total verwirrt
@ fenris
entweder bist du um einiges schlauer als ich oder ich verstehe gar nichts mehr.

aber du wirst verstehen, das die meisten leute unter sexismus nicht das verstehen, was du angeführt hast. und das hat nicht mit der unwissenheit der leute zu tun.

denn gerade die debatte zum thema brüderle hat doch gezeigt, das die leute es laut deiner version total falsch verstehen.

kleine bitte an dich : kannst du anhand von beispielen noch mal genau den unterschied herausarbeiten ?

@avarrassterne
<wieso gehst Du davon aus, dass jemand glaubt, dass Sexismus nicht von sexus /sex (Geschlecht) sondern von Sexualität abgeleitet ist, wenn 2 von 3 Beispielen

der typ sieht aus wie aus der mülltonne oder
der typ stinkt wie eine ganze brauerei.

sind?!? >

was sind 2 von 3 beispielen ? entweder der satz ist noch nicht ganz zu ende oder ich raffe bald gar nichts mehr. bin ich wirklich (55) schon so alt ?

aber bei deiner frage möchte ich dich unterstützen, denn wenn sexismus nicht von sex kommt, dann hat sich da jemand eine komische erklärung für einfallen lassen.

euch beiden einer ruhige arbeitswoche

viele liebe grüße

nachdenk

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11. März 2013 um 7:48
In Antwort auf cleon_12671957

Bin total verwirrt
@ fenris
entweder bist du um einiges schlauer als ich oder ich verstehe gar nichts mehr.

aber du wirst verstehen, das die meisten leute unter sexismus nicht das verstehen, was du angeführt hast. und das hat nicht mit der unwissenheit der leute zu tun.

denn gerade die debatte zum thema brüderle hat doch gezeigt, das die leute es laut deiner version total falsch verstehen.

kleine bitte an dich : kannst du anhand von beispielen noch mal genau den unterschied herausarbeiten ?

@avarrassterne
<wieso gehst Du davon aus, dass jemand glaubt, dass Sexismus nicht von sexus /sex (Geschlecht) sondern von Sexualität abgeleitet ist, wenn 2 von 3 Beispielen

der typ sieht aus wie aus der mülltonne oder
der typ stinkt wie eine ganze brauerei.

sind?!? >

was sind 2 von 3 beispielen ? entweder der satz ist noch nicht ganz zu ende oder ich raffe bald gar nichts mehr. bin ich wirklich (55) schon so alt ?

aber bei deiner frage möchte ich dich unterstützen, denn wenn sexismus nicht von sex kommt, dann hat sich da jemand eine komische erklärung für einfallen lassen.

euch beiden einer ruhige arbeitswoche

viele liebe grüße

nachdenk


sexus => lateinisch: das Geschlecht (ohne es jetzt noch mal nachgeschlagen zu haben) davon abgeleitet engl. sex: ebenso wie gender = Geschlecht => davon abgeleitet: sexism - analog zu racism => Sexismus = (Vor-) Urteile auf Basis des Geschlechts. => so viel zum Wort.

Jetzt gibt es tatsächliche biologische / psychische Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein, die deutlich über den Unterschied zwischen Stecker und Dose hinausgehen. Beispielsweise auch Unterschiede in den Denk- und Verhaltensmustern. Die treffen nicht zu 100% zu, aber zu 95% und sind keine Vorurteile (und damit auch kein Sexismus) sondern nun mal wissenschaftliche Fakten. => das mein fenris mit den "wissenschaftlichen Studien" denke ich.

Außerdem soll es wohl so sein, dass auch "positive" Vorurteile ... sagen wir "Frauen achten mehr auf ihr Äußeres" sexistisch sind => das war der letzte Teil.

zu meinem: Du hast 3 Beispiele genannt: der Ar***, die Mülltonne und die Brauerei. Ok, beim Ar*** mag das noch was von Sex = "Poppen" haben, aber das ist nur 1/3, bei 2/3 kann ich jetzt nicht den Kontext Sex = Sexualität erkennen, deswegen fand ich es irritierend, dass fenris diesen Rückschluss gezogen hat.

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11. März 2013 um 9:33

Schlicht und einfach
weil es uns egal ist und wir wissen, dass Frauen nicht anders sind.

Lass die Prinzessinen nur labbern, bei den meisten ist es nur ne Masche

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11. März 2013 um 13:37


oh, das hatte ich überlesen, mea culpa

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11. März 2013 um 13:51

Sexismus muss nicht unbedingt negativ sein
Sexismus ist ein Wort was ungefähr bedeutet: Klisches was geschlecht-typisch ist. Typisch Man bzw. typisch Frau,wie z.B. Männer schauen gerne Fussballspiele. Frauen kaufen sich gerne Schuhe.

Ausserdem weiss ich nicht was Du meinst! Ich finde Männer toll

Leonina

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11. März 2013 um 13:59

Nun,
es ist empirisch und wissenschaftlich belegt, dass Frauen sozial... besser performen. Ihre gesamte Kommunikation ist nicht rational sondern sozial orientiert. Sie lösen nicht Probleme, sie spinnen soziale Netzwerke.
Dass das auch für sie positive Folgen hat, ist also gar kein Sexismus sondern wissenschaftlich erklärbar XD

Ein Mann, der sich in dieser Art verhält (bewusst oder unbewusst ist ja egal) kann da völlige Chancengleichheit haben
Aber welche Junge macht sich Gedanken darüber, wie er tief einatmen muss, um die vorteilhafteste Wirkung zu erzielen?
Welcher Junge macht sich Gedanken darüber, *wie* er etwas sagen sollte? Wer männlich kommuniziert, denkt darüber nach, *was* zu sagen ist - über das *wie* nicht bis selten.
Google NLP - bei jeden möglichen Gesprächspartner kann man auf der nicht-fachlichen Ebene gewaltig Punkte sammeln, die in das Gesamturteil einfließen. Das die Weiblein das intuitiv und automatisch tun und die Männlein nicht - ist Wissenschaft

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11. März 2013 um 15:29


ja, deswegen - google "NLP", es gibt für jeden Menschen mehr als einen Ansatzpunkt. Glocken klingeln lassen ist nicht die einzige Möglichkeit. Bei keinem Menschen, auch nicht bei Deinem Lehrer.

Du hast Dich dagegen entschieden, Dich einzuschleimen und dafür, auf Sympathie-Bonus zu verzichten - Ja das ist Deine Entscheidung. Alles hat seinen Preis und ein Ar*** in der Hose ist bei auf Gemeinschaften oriertierten Wesen nie ganz billig.
Aber diskriminierend o.ä. ist das nicht.

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11. März 2013 um 17:10
In Antwort auf leonina345

Sexismus muss nicht unbedingt negativ sein
Sexismus ist ein Wort was ungefähr bedeutet: Klisches was geschlecht-typisch ist. Typisch Man bzw. typisch Frau,wie z.B. Männer schauen gerne Fussballspiele. Frauen kaufen sich gerne Schuhe.

Ausserdem weiss ich nicht was Du meinst! Ich finde Männer toll

Leonina

Find deine Einstellung gut
hat aber wohl geklappt hier zu provozieren, wenn man manche Antworten hier anschaut.

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11. März 2013 um 21:21


@avarrassterne & fenris
ihr seid beide begnadete philosophen. euren dialog zu lesen ist spannend und lehrreich zu gleich.

@leonina
aber sexismus ist in der heutigen gesellschaft sehr negativ behaftet. da werden frauen sehr hellhörig und männer zucken spontan zurück.

ist natürlich - und da hat fenris vollkommen recht - auch kein wunder, denn wenn die medien "positiven sexismus" nicht propagieren, lernen die menschen natürlich nur die negative seite kennen. beziehungsweise haben die menschen nicht die richtige bedeutung des wortes sexismus auf dem schirm.

und wenn ich ehrlich bin, würde die verbeitung von "positivem sexismus" auch die medien vor probleme stellen, da sie schon den begriff "positiver sexismus" erst erklären müssten.

viele liebe grüße

nachdenk

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14. März 2013 um 14:22
In Antwort auf cleon_12671957


@avarrassterne & fenris
ihr seid beide begnadete philosophen. euren dialog zu lesen ist spannend und lehrreich zu gleich.

@leonina
aber sexismus ist in der heutigen gesellschaft sehr negativ behaftet. da werden frauen sehr hellhörig und männer zucken spontan zurück.

ist natürlich - und da hat fenris vollkommen recht - auch kein wunder, denn wenn die medien "positiven sexismus" nicht propagieren, lernen die menschen natürlich nur die negative seite kennen. beziehungsweise haben die menschen nicht die richtige bedeutung des wortes sexismus auf dem schirm.

und wenn ich ehrlich bin, würde die verbeitung von "positivem sexismus" auch die medien vor probleme stellen, da sie schon den begriff "positiver sexismus" erst erklären müssten.

viele liebe grüße

nachdenk

Selbstverständlich wird auch positive Sexismus....
durch die Medien propagiert. Das kenne ich z.B. aus zahlreiche Werbespots:

Da ist die Mutti die ein leckeres Rezept aus der Maggi-Tüte zaubert und Männer die bei Baumarkt-Werbungen Wunderwerke am Haus und Garten leisten.

Das ist positive sexismus!
Frau : Kocht gut
Mann: Guter Handwerker

Warum positive Sexismus? Es wird vom Geschlecht ausgegangen, dass eine Frau gut kochen und einen Mann ein guter Handwerker sein muss.

Leonina

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18. Januar 2014 um 1:39
In Antwort auf avarrassterne

Nun,
es ist empirisch und wissenschaftlich belegt, dass Frauen sozial... besser performen. Ihre gesamte Kommunikation ist nicht rational sondern sozial orientiert. Sie lösen nicht Probleme, sie spinnen soziale Netzwerke.
Dass das auch für sie positive Folgen hat, ist also gar kein Sexismus sondern wissenschaftlich erklärbar XD

Ein Mann, der sich in dieser Art verhält (bewusst oder unbewusst ist ja egal) kann da völlige Chancengleichheit haben
Aber welche Junge macht sich Gedanken darüber, wie er tief einatmen muss, um die vorteilhafteste Wirkung zu erzielen?
Welcher Junge macht sich Gedanken darüber, *wie* er etwas sagen sollte? Wer männlich kommuniziert, denkt darüber nach, *was* zu sagen ist - über das *wie* nicht bis selten.
Google NLP - bei jeden möglichen Gesprächspartner kann man auf der nicht-fachlichen Ebene gewaltig Punkte sammeln, die in das Gesamturteil einfließen. Das die Weiblein das intuitiv und automatisch tun und die Männlein nicht - ist Wissenschaft

Nicht sehr wissenschaftlich
Das ist Wissenschaft? Ähmmmm nein. Weißt du, hättest du über deine Meinung gesprochen, dann wärst du eine von vielen. Dagegen hätte ich nichts gesagt, wenn du die Welt so wahrnimmst. Aber du verwendest den Begriff "Wissenschaft" und das ist gefährlich. Frauen sind die Fühler. Männer die Denker??? Man kann nicht basierend auf biologischen Unterschiede zwei Menschen ungleich behandeln und dann wenn das Ergebnis verschieden ist sagen: Quad erat demonstrandum. Das wäre so als ob ich sagen würde:"Die Schwarzen sind dümmer, weil sie niedrigere Bildungsabschlüsse haben." Die von dir genannten Fähigkeiten sind Teil jedes Menschen. Und warum der Unterschied den wir sehen? Jeder Mensch erlernt Muster der Problemlösung. Und die erlernt er nicht nur, wenn wir ihm sagen:"So Kleiner...jetzt zeige ich dir wie das geht." Sondern er lernt von allem, was ihn umgibt. Die Rolle des Mannes. Jungs lernen sehr früh, dass bestimmte Gefühle ein größeres Maß an Unterdrückung braucht als Mädchen. z.B. ist Angst ein komplexes Gefühl, was Jungs viel eher abtrainiert wird als Mädchen um sie an ihre "Männerrolle" ranzuführen. Psychologische Wissenschaft besagt, dass im Zuge des Prozesses der versuchten Gefühlsentkopplung lernt ein Junge seine Gefühle zu kanalisieren. Da aber Gefühle nicht kontrollierbar sind, nähert er sich mit einem anderen Bereich seines Hirns. Der rationalen Problemlösung. Ein Ort über das er Kontrolle hat. Frauen dagegen ist das zeigen von Schwäche gesellschaftlich akzeptiert. Ist sie doch irgendwo immer noch das "Schwache". Ihre Gefühle werden angenommen...nicht umschifft. Empathisch zu sein, erfordert die Fähigkeit "mitzufühlen". Nur blöd, dass Jungs entweder A) kognitiv schon längst in frühester Jugend vor dem erlernen dieser Fähigkeit beschnitten wurden B) mitzufühlen widerspricht dem erlernten Muster der Gefühlskontrolle. Aber Männer unterdrücken nicht alle Gefühle. Aggressivität ist eine gesellschaftlich akzeptierte Gefühlslage. Also reagiert ein Mann öfters indem er das eigentliche Gefühl in ein anderes kanalisiert. Ich könnte noch vieles dazu sagen. Aber Kernthese ist:"Ein Kind (männlein oder weiblein) besitzen eine geschlechtsunabhängige Fähigkeit sowohl intuitiv, rational, sozial oder wie auch immer zu denken und zu handeln. Was wir als Menschen wahrnehmen ist der Effekt...nicht die Ursache. Sowas nennt man dann tatsächlich Sexismus als ob ich sagen würde: Frauen sind unfähig wissenschaftlich zu denken sondern entscheiden nach Gefühl.

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19. Januar 2014 um 12:02

Ja mann!!!!
Ich glaube auch, das es mit der Emanzipation in Kombination mit dem von dir beschriebenen Sexismus immer weniger weibliche Frauen gibt und die Männer immer mehr schwul werden, bzw. weibliche Anteile entwickeln

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21. März 2014 um 14:49
In Antwort auf matild_12531603

Ja mann!!!!
Ich glaube auch, das es mit der Emanzipation in Kombination mit dem von dir beschriebenen Sexismus immer weniger weibliche Frauen gibt und die Männer immer mehr schwul werden, bzw. weibliche Anteile entwickeln

...
Du interpretiert aber komische Dinge da hinein

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21. März 2014 um 20:27

Medien und Männerbild
ME hat das mehrere Gründe, dass Männer in den Medien auch mE deutlich schlechter wegkommen als Frauen

- Die Medien und gesamte politsche und gesellschaftliche Landschaft sind durch Jahrelange Feministinnen darauf getrimmt bloss nix gegen Frauen zu sagen/schreiben etc. Eine analoge Bewegung für die Männerbelange gab es nie

- die meisten Leute in den Medien sind Frauen

- während sich Männer über Sexismus beschweren gibt es unter Männern eine komisches Männerbild, dass besagt sowas berührt mich gar nicht und wens berührt ist n Weichei oder sowas. Damit setzen sich Männer untereinander nen Maulkorb an anstatt auch mal für ihre Belange einzustehen. Dieses Bild wird von Frauen auch unterstützt und Frauen können meiner Erfahrung nach garnicht damit umgehen wenn man Sexismus in der anderen Richtung aufzeigt. D.h. man stößt nur auf Widerstände wenn man darauf aufmerksam macht

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22. März 2014 um 12:01
In Antwort auf ivy_12431722

Medien und Männerbild
ME hat das mehrere Gründe, dass Männer in den Medien auch mE deutlich schlechter wegkommen als Frauen

- Die Medien und gesamte politsche und gesellschaftliche Landschaft sind durch Jahrelange Feministinnen darauf getrimmt bloss nix gegen Frauen zu sagen/schreiben etc. Eine analoge Bewegung für die Männerbelange gab es nie

- die meisten Leute in den Medien sind Frauen

- während sich Männer über Sexismus beschweren gibt es unter Männern eine komisches Männerbild, dass besagt sowas berührt mich gar nicht und wens berührt ist n Weichei oder sowas. Damit setzen sich Männer untereinander nen Maulkorb an anstatt auch mal für ihre Belange einzustehen. Dieses Bild wird von Frauen auch unterstützt und Frauen können meiner Erfahrung nach garnicht damit umgehen wenn man Sexismus in der anderen Richtung aufzeigt. D.h. man stößt nur auf Widerstände wenn man darauf aufmerksam macht

Danke
larsus, du hast es gut auf den Punkt gebrach

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15. Mai 2014 um 12:21

So ist es halt
ich muss ganz ehrlich sagen was darf man als mann denn noch machen? wir werden in den medien permanent als unwichtig dargestellt und frauen sind das neue wunder. wenn ein mann eine frau betrügt zum beispiel dann wird er nieder geredet und als ... bezeichnet und keine ahnung alles ... aber die zeitungen, medien usw berichten heutzutage nurnoch über frauen die mit frauen sex haben knutschen sozusagen fremd gehen hart gesehen aber da wird es nur als toll und oh ho bezeichnet würde ein mann fremdküssen wäre der teufel los. es wird dargestellt als dürfe die frau mittlerweile machen was sie will und somit macht es unsere dumme jugend nach deshalb benehmen sich junge mädchen mittlerweile so.... meine meinung

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17. Mai 2014 um 14:41

Respekt
ehrlichkeit,vertrauen... werte halt. schade das du keine hast..

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17. Mai 2014 um 16:22

Hey carola
Wenn du "weibliche Anteile" mit lusche sein gleichsetzt, bedeutet das auch das du als Frau schon von Geburt an lusche warst

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17. Mai 2014 um 16:25
In Antwort auf norman_12055863

So ist es halt
ich muss ganz ehrlich sagen was darf man als mann denn noch machen? wir werden in den medien permanent als unwichtig dargestellt und frauen sind das neue wunder. wenn ein mann eine frau betrügt zum beispiel dann wird er nieder geredet und als ... bezeichnet und keine ahnung alles ... aber die zeitungen, medien usw berichten heutzutage nurnoch über frauen die mit frauen sex haben knutschen sozusagen fremd gehen hart gesehen aber da wird es nur als toll und oh ho bezeichnet würde ein mann fremdküssen wäre der teufel los. es wird dargestellt als dürfe die frau mittlerweile machen was sie will und somit macht es unsere dumme jugend nach deshalb benehmen sich junge mädchen mittlerweile so.... meine meinung

Hey Daniel
Daran sind vorallem die Medien schuld die dieses unkorreckte Gesellschaftsbild zeigen. Um so wichtiger ist es das die Männer handeln und sich was ändert.

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18. Mai 2014 um 16:08
In Antwort auf gawel_12478434

Hey Daniel
Daran sind vorallem die Medien schuld die dieses unkorreckte Gesellschaftsbild zeigen. Um so wichtiger ist es das die Männer handeln und sich was ändert.

Hey
ja man kann doch kein tv mehr schauen oder ne zeitung lesen oder sonst was wo die frau als sooo toll dargestellt wird und wir männer als langweilig und uninteressant und keine ahnung was noch ... ich hab auch seit über 3 jahren eine freundin und ich bin gott froh das sie die dinge genauso sieht wie ich ich hab von anfang an gesagt ich kann sowas nicht brauchen entweder sie steht auf mich als mann oder muss sich jemand anderes suchen denn es gibt einfach grenzen wie die frauen in pornos oder sonstwas dargestellt werden ist mir egal aber die realität sieht für mich einfach anders aus

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29. Mai 2014 um 15:26

-
ehrlich gesagt hab ich von sowas noch nie gehört und kenn keine Frauen, die sowas machen würden

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30. Mai 2014 um 14:03

Hey
Ja da hast du vollkommen recht! Und ich bin sehr froh dass es noch normal denkende frauen gibt! das große Problem ist aber dass die meisten jungen Mädchen diese kranke Entwicklung mit erleben ihnen wird gezeigt dass Sexualität nurnoch aus frauen besteht dass nurnoch der weibliche Körper das tolle wäre! Und somit rennen junge Frauen in Clubs und tanzen oder küssen lieber frauen als noch männer! Und das schlimme ist ich bin selber fast 23 und erlebe das halt jedes Wochenende live mit in den Clubs! Aber nur noch dazugesagt wahre bisexuelle frauen oder lesben fühlen sich dadurch nicht toleriert sondern verarscht! Hab darüber mal mit einer wirklichen bisexuellen Frau gesprochen.... Ich würde niemals wollen das frauen unterdrückt werden wie früher oder heute noch in manchen Kulturen! Aber ich will auch nicht das man denkt man hat jetzt als frau das recht Männlichkeit nieder zumachen! Wo soll das enden??

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18. Januar 2016 um 16:41
In Antwort auf ivy_12431722

Medien und Männerbild
ME hat das mehrere Gründe, dass Männer in den Medien auch mE deutlich schlechter wegkommen als Frauen

- Die Medien und gesamte politsche und gesellschaftliche Landschaft sind durch Jahrelange Feministinnen darauf getrimmt bloss nix gegen Frauen zu sagen/schreiben etc. Eine analoge Bewegung für die Männerbelange gab es nie

- die meisten Leute in den Medien sind Frauen

- während sich Männer über Sexismus beschweren gibt es unter Männern eine komisches Männerbild, dass besagt sowas berührt mich gar nicht und wens berührt ist n Weichei oder sowas. Damit setzen sich Männer untereinander nen Maulkorb an anstatt auch mal für ihre Belange einzustehen. Dieses Bild wird von Frauen auch unterstützt und Frauen können meiner Erfahrung nach garnicht damit umgehen wenn man Sexismus in der anderen Richtung aufzeigt. D.h. man stößt nur auf Widerstände wenn man darauf aufmerksam macht

..
Ich stimme zum Großteil überein, vor allem den letzten Punkt kann ich vollkommen unterschreiben. Trotzdem: Frauen werden in den Medien besser dargestellt? Meistens werden Frauen doch einfach nur als hübsch dargestellt und oft auf den Körper reduziert. Das würde ich nicht als positive Darstellung bezeichnen..

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16. Juli 2017 um 12:48

liebe frau, deine antwort bestätigt aus meiner sicht das angesprochene problem von diesem mann. ich finde deinen kommentar abwertend im versuch zu verletzten in dem du gefühle tritts und dich lächerlich machst über die gefühle, fragen, sorgen, ängste .. eines menschen, der zufällig ein mann ist. ich empfinde deinen kommentar als sexistisch und ja sogar "leicht" böse ..
.. ja, als mann habe ich manchmal angst vor frauen, ihren kommentaren, ihrem verhalten und ja es ist o.k. als mann auch angst zu haben vor frauen. und nein, ich habe nicht NUR angst vor frauen .. es gibt frauen, denen ich vertraue, die ich liebevoll respektiere, deren gegenwart ich mag und vieles mehr .. ich bin ein mensch und ein mann und habe gefühle und oft mehrere gleichzeitig.

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20. Juli 2017 um 15:19

Ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass ich das Gefühl habe, dass der Sexismus immer noch eher uns Frauen gilt.
Sexismus allgemein ist bescheuert, keine Frage. Egal ob beim Mann oder bei der Frau.
Aber wenn ich mir die Definition von Sexismus anschaue, die Unterdrückung und Benachteiligung aufgrund des Geschlechts, da frage ich mich wirklich wo das denn bei den Männern so extrem zutrifft.
Das soll nicht abwertend sein. Ich würde mich wirklich über sinnvolle Antworten freuen.
Mir fallen jedoch bedeutend mehr und vor allem gravierendere Benachteiligungen von Frauen in DE ein. Liegt wohl daran, dass ich eine Frau bin und daher in meiner Sicht eingeschränkt bin. Vielleicht mag ja ein Mann mal meine Sicht erweitern.

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23. Juli 2017 um 7:20
In Antwort auf themetalhead

Ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass ich das Gefühl habe, dass der Sexismus immer noch eher uns Frauen gilt.
Sexismus allgemein ist bescheuert, keine Frage. Egal ob beim Mann oder bei der Frau.
Aber wenn ich mir die Definition von Sexismus anschaue, die Unterdrückung und Benachteiligung aufgrund des Geschlechts, da frage ich mich wirklich wo das denn bei den Männern so extrem zutrifft.
Das soll nicht abwertend sein. Ich würde mich wirklich über sinnvolle Antworten freuen.
Mir fallen jedoch bedeutend mehr und vor allem gravierendere Benachteiligungen von Frauen in DE ein. Liegt wohl daran, dass ich eine Frau bin und daher in meiner Sicht eingeschränkt bin. Vielleicht mag ja ein Mann mal meine Sicht erweitern.

Ich würde die Diskussion sehr gerne aufnehmen, auch wenn ich vermutlich einen eher unkonventionelen Blickwinkel habe.
Ich denke, man geht hier von der Komplett Falschen Seite, beziehungsweise mit der völlig falschen Grundeinstellung an diese Sache heran.
Ich lese in vielen Aussagen zu diesem Thema eine "wir gegen die" Mentalität heraus.
Anstatt dass man Lösungen sucht wird mit dem Finger gezeigt und, tschuldigung, rumgeheult.
Das gilt jetzt nicht nur auf dieses spezifische thema, sondern allgemein. Ich sehe öfters, wie nach Lösungen oder allzuoft, nach Vergeltung geschrien wird während man selber faul auf dem Hintern sitzt und am Daumen lutscht.
Nein, das ist in keinerlei Bezug auf irgendwelche Einzelpersonen, sondern für mich eine allgemeine Unsitte.
Mitmrenschen mit niederer gesinnung gibt es überall, in jeder Kultur, jedweden Alters und Geschlechtes.
Warum also stärkt man sich nicht selber soweit, dass man sich zu einem "harten Ziel" macht?
Wenn man es sich ständig gefallen lässt und dann später darüber jammert wird sich nie was ändern.
natürlich würde in einer ersten Phase Staub aufgewirbelt, wenn sich einfach mal alle Diskriminierten "in der Situation" zur wehr setzten?
Natürlich exponiert man sich dadurch, aber wenn man das nicht alleine tut hätte das meiner meinung nach viel mehr Wirkung und "Impact", als ständig danach zu schreien dass andere die Probleme lösen.
Wenn beispielsweise die xte Jobkandidatin, die am besten für die Stelle geeignet ist, dem Chef sagt dass sie die Stelle nur dann annimmt, wenn er die Lohngleichheit belegen kann, hat das schon Signalwirkung.
Natürlich bekommt man dadurch vielleicht die eine oder andere Absage mehr, aber wenn sich dass dann ausbreitet findet irgendwann ein Umdenken statt.
Intressant hierzu, auch wenn er vermutlich in diesem Kontext grad das klischeebild des "Machotypen" bedient, ist Jocko Willink mit dem Vortrag zu Take Ownership.

 

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23. Juli 2017 um 7:21
In Antwort auf schnueffelix

Ich würde die Diskussion sehr gerne aufnehmen, auch wenn ich vermutlich einen eher unkonventionelen Blickwinkel habe.
Ich denke, man geht hier von der Komplett Falschen Seite, beziehungsweise mit der völlig falschen Grundeinstellung an diese Sache heran.
Ich lese in vielen Aussagen zu diesem Thema eine "wir gegen die" Mentalität heraus.
Anstatt dass man Lösungen sucht wird mit dem Finger gezeigt und, tschuldigung, rumgeheult.
Das gilt jetzt nicht nur auf dieses spezifische thema, sondern allgemein. Ich sehe öfters, wie nach Lösungen oder allzuoft, nach Vergeltung geschrien wird während man selber faul auf dem Hintern sitzt und am Daumen lutscht.
Nein, das ist in keinerlei Bezug auf irgendwelche Einzelpersonen, sondern für mich eine allgemeine Unsitte.
Mitmrenschen mit niederer gesinnung gibt es überall, in jeder Kultur, jedweden Alters und Geschlechtes.
Warum also stärkt man sich nicht selber soweit, dass man sich zu einem "harten Ziel" macht?
Wenn man es sich ständig gefallen lässt und dann später darüber jammert wird sich nie was ändern.
natürlich würde in einer ersten Phase Staub aufgewirbelt, wenn sich einfach mal alle Diskriminierten "in der Situation" zur wehr setzten?
Natürlich exponiert man sich dadurch, aber wenn man das nicht alleine tut hätte das meiner meinung nach viel mehr Wirkung und "Impact", als ständig danach zu schreien dass andere die Probleme lösen.
Wenn beispielsweise die xte Jobkandidatin, die am besten für die Stelle geeignet ist, dem Chef sagt dass sie die Stelle nur dann annimmt, wenn er die Lohngleichheit belegen kann, hat das schon Signalwirkung.
Natürlich bekommt man dadurch vielleicht die eine oder andere Absage mehr, aber wenn sich dass dann ausbreitet findet irgendwann ein Umdenken statt.
Intressant hierzu, auch wenn er vermutlich in diesem Kontext grad das klischeebild des "Machotypen" bedient, ist Jocko Willink mit dem Vortrag zu Take Ownership.

 

Den link hats nicht geschluckt, ist aber so auf Youtube problemlos zu finden.

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26. Juli 2017 um 18:19
In Antwort auf schnueffelix

Ich würde die Diskussion sehr gerne aufnehmen, auch wenn ich vermutlich einen eher unkonventionelen Blickwinkel habe.
Ich denke, man geht hier von der Komplett Falschen Seite, beziehungsweise mit der völlig falschen Grundeinstellung an diese Sache heran.
Ich lese in vielen Aussagen zu diesem Thema eine "wir gegen die" Mentalität heraus.
Anstatt dass man Lösungen sucht wird mit dem Finger gezeigt und, tschuldigung, rumgeheult.
Das gilt jetzt nicht nur auf dieses spezifische thema, sondern allgemein. Ich sehe öfters, wie nach Lösungen oder allzuoft, nach Vergeltung geschrien wird während man selber faul auf dem Hintern sitzt und am Daumen lutscht.
Nein, das ist in keinerlei Bezug auf irgendwelche Einzelpersonen, sondern für mich eine allgemeine Unsitte.
Mitmrenschen mit niederer gesinnung gibt es überall, in jeder Kultur, jedweden Alters und Geschlechtes.
Warum also stärkt man sich nicht selber soweit, dass man sich zu einem "harten Ziel" macht?
Wenn man es sich ständig gefallen lässt und dann später darüber jammert wird sich nie was ändern.
natürlich würde in einer ersten Phase Staub aufgewirbelt, wenn sich einfach mal alle Diskriminierten "in der Situation" zur wehr setzten?
Natürlich exponiert man sich dadurch, aber wenn man das nicht alleine tut hätte das meiner meinung nach viel mehr Wirkung und "Impact", als ständig danach zu schreien dass andere die Probleme lösen.
Wenn beispielsweise die xte Jobkandidatin, die am besten für die Stelle geeignet ist, dem Chef sagt dass sie die Stelle nur dann annimmt, wenn er die Lohngleichheit belegen kann, hat das schon Signalwirkung.
Natürlich bekommt man dadurch vielleicht die eine oder andere Absage mehr, aber wenn sich dass dann ausbreitet findet irgendwann ein Umdenken statt.
Intressant hierzu, auch wenn er vermutlich in diesem Kontext grad das klischeebild des "Machotypen" bedient, ist Jocko Willink mit dem Vortrag zu Take Ownership.

 

Theorie gut und recht, aber das was du schreibst ist so nicht umsetzbar. Absolut nicht.
Wie viele Frauen sind auf ihre Jobs angewiesen bzw. froh drum endlich mal einen zu bekommen? Wenn ich allein an die Mütter denke, die wieder ins Berufsleben einsteigen wollen. Aber das ist ja nicht die einzige Gruppe. Ich muss mir auch meinen Hintern aufreißen, habe im August 3 verschiedene Jobs, werde mit 80 Stunden/Woche auf jeden Fall rechnen dürfen. Und was kommt raus? Ich kann mir mein Essen zahlen. Einen TEIL der Miete und die Fahrtkosten zu Schule für den nächsten Monat.
Und dann soll ich sagen "Ne ich nehm den Job nur an, wenn ich den selben Lohn bekomme!"?
Ich wäre froh, wenn wir auch nur irgendwie über die Runden kommen würden. Da kann ich es mir absolut nicht leisten erst mal etliche Absagen zu bekommen, wenn es in unserer Umgebung eh schon kaum für mich erreichbare Jobs gibt. Ich kann noch keinen Führerschein machen und die öffentlichen Verkehrsmittel kann man vergessen. Bis zu 4!!!! Stunden für nicht mal 10km.

Aber zurück zu deinem Beitrag. Was ich nicht so ganz verstehe ist, in wie fern du meine Dikussion aufnehmen möchtest. Ich habe nur gefragt wo Männer Sexismus erfahren. Darauf habe ich jetzt immer noch keine Antwort.

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26. Juli 2017 um 19:09
In Antwort auf gawel_12478434

Warum wird nichts gegen den Sexismus gegen Männer unternommen?
Davon gibt es ja in der heutigen Welt genug.
Frauen sind öfter sexistisch als sie glauben. Wenn man sich vor Augen hält das Frauen oft Männer als schwanzgesteuert, ungepflegt, biersaufend bezeichnen. Oder das sie von vornerein bechaupten das Männer ihre Gefühle nicht richtig zeigen können. Wo bleibt der Aufschrei der Männer?
Als Mann wird man ja ständig diesen stereotypischen Vorurteilen überhäuft, und das im Alltag und auch in den Medien.


http://www.welt.de/debatte/article113340149/Keiner-redet-von-Sexismus-gegenueber-Maennern.html

http://www.maennerarzt-linz.at/startseite_maennerarzt/was-mir-am-herzen-liegt/gibt-es-sexismus-gegenueber-maennern/

Aufschrei der Männer? Also mir ist es relativ wumpe, was so für Vorurteile und Gerüchte die Runde machen. Es gibt für jede Verhaltensweise Pro und Contra.

Wenn eine Frau jetzt zum Beispiel glaubt, dass Männer ihre Gefühle nicht richtig zeigen können. Dann kann man sich ja erstmal grundsätzlich fragen: Ist es denn sinvoll, stets seine Gefühle zu zeigen.
Ist es verkehrt, offen und ungeniert seinem Sexualdrang nachzugehen?
Übertreibt man es nicht heute oft mit der Körperpflege? Und ist Biertrinken nicht auch eine Art Sport?

Warum soll man sich über jedes Vorurteil aufregen, bevor man es genau beleuchtet hat, was diese Verhaltensweisen zum Beispiel für Vorteile haben.
Erstmal ist seltenes Duschen sehr gut für die Haut, Sex gut fürs wohlbefinden und fürs Selbstwertgefühl.
Mich kümmert es schlichtweg nicht, was jemand glaubt, was ich für Eigenschaften haben muss und wie derjenige oder diejenige diese Eigenschaften bewertet?

Jeder Mensch hat Vorurteile, bestimmte Glaubenssätze oder eine bestimmte Art zu denken. Das hilft uns, zu glauben, dass wir verstünden, wie die Welt funktioniert.

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26. Juli 2017 um 20:50
In Antwort auf themetalhead

Theorie gut und recht, aber das was du schreibst ist so nicht umsetzbar. Absolut nicht.
Wie viele Frauen sind auf ihre Jobs angewiesen bzw. froh drum endlich mal einen zu bekommen? Wenn ich allein an die Mütter denke, die wieder ins Berufsleben einsteigen wollen. Aber das ist ja nicht die einzige Gruppe. Ich muss mir auch meinen Hintern aufreißen, habe im August 3 verschiedene Jobs, werde mit 80 Stunden/Woche auf jeden Fall rechnen dürfen. Und was kommt raus? Ich kann mir mein Essen zahlen. Einen TEIL der Miete und die Fahrtkosten zu Schule für den nächsten Monat.
Und dann soll ich sagen "Ne ich nehm den Job nur an, wenn ich den selben Lohn bekomme!"?
Ich wäre froh, wenn wir auch nur irgendwie über die Runden kommen würden. Da kann ich es mir absolut nicht leisten erst mal etliche Absagen zu bekommen, wenn es in unserer Umgebung eh schon kaum für mich erreichbare Jobs gibt. Ich kann noch keinen Führerschein machen und die öffentlichen Verkehrsmittel kann man vergessen. Bis zu 4!!!! Stunden für nicht mal 10km.

Aber zurück zu deinem Beitrag. Was ich nicht so ganz verstehe ist, in wie fern du meine Dikussion aufnehmen möchtest. Ich habe nur gefragt wo Männer Sexismus erfahren. Darauf habe ich jetzt immer noch keine Antwort.

Ich weiss um die Problematik, ich bin nicht naiv.
So wie Du das beschreibst bewegst du dich im Niedriglohnsegment.
Du hast aber ohne es zu wollen, das Kernproblem perfekt hervorgehoben. Frag dich selber, als Du diesen Post geschrieben hast, hattest Du da auch die "andere Seite" präsent?
Denn das ist genau der Punkt, auf den ich hinauswollte. Indem soziale Ungerechtigkeiten als Status Quo etabliert und gehalten werden, erreicht man dass sich die "Kleinen" in Grabenkämpfen gegeneinander aufreiben und so niemals etwas erreichen werden.
Das wussten schon die Herren des Antiken Roms. Divide et impera, teile und herrsche.
Natürlich ist mein gedanke ein Wunsch und ein naiver vermutlich dazu.
Anstatt das wir "Kleinen" uns gegenseitig helfen und unterstützen herrschen Neid, Missgunst und Hader.
Als ich davon geschrieben habe, meinte ich BEIDE Seiten.
Und vor allem die Siete, die in der jeweiligen Situation die Stärkere Partei stellt, verstehst du, was ich sagen will?
Miteinander. Füreinander.
Ein Beispiel: Wo ich herkomme, wurde niemand zurückgelassen, wenn wir ausgingen. Jeder hat links und rechts geschaut, selbst wenn wir den grössten Suff hatten (Ok, ist n paar Jährchen her, zugegeben).
Willst Du wissen warum? Weil der liegengelassene kamerad bei minus 35 Grad im Januar den nächsten Morgen mit einiger wahrscheinlichkeit nicht mehr erlebt hätte.
Keine Firma, kein Betrieb und kein Chef funktioniert ohne jene, die ihre Jobs machen.
natürlich ist mein konzept relativ abstrakt. Aber schau dich doch um?
Ist es besser, stillzuhalten und sich fi... zu lassen nur in der Hoffnung, nicht selber der oder die nächste zu sein,der abserviert wird?
Und bevor Du jetzt über mich urteilst bedenke eines:
In der Schweiz ist es jederzeit möglich, einem Angestellten ohne jegliche Begründung zu Kündigen.
Kündigungsfristen je nach vertrag 1-3 Monate.
In der Probezeit hast Du in der Nächsten Woche keinen Job mehr. Durch alle Schichten.
Die Diskussion aufgenommen habe ich nach dem lesen von bestimmten Posts.

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26. Juli 2017 um 21:04
In Antwort auf themetalhead

Theorie gut und recht, aber das was du schreibst ist so nicht umsetzbar. Absolut nicht.
Wie viele Frauen sind auf ihre Jobs angewiesen bzw. froh drum endlich mal einen zu bekommen? Wenn ich allein an die Mütter denke, die wieder ins Berufsleben einsteigen wollen. Aber das ist ja nicht die einzige Gruppe. Ich muss mir auch meinen Hintern aufreißen, habe im August 3 verschiedene Jobs, werde mit 80 Stunden/Woche auf jeden Fall rechnen dürfen. Und was kommt raus? Ich kann mir mein Essen zahlen. Einen TEIL der Miete und die Fahrtkosten zu Schule für den nächsten Monat.
Und dann soll ich sagen "Ne ich nehm den Job nur an, wenn ich den selben Lohn bekomme!"?
Ich wäre froh, wenn wir auch nur irgendwie über die Runden kommen würden. Da kann ich es mir absolut nicht leisten erst mal etliche Absagen zu bekommen, wenn es in unserer Umgebung eh schon kaum für mich erreichbare Jobs gibt. Ich kann noch keinen Führerschein machen und die öffentlichen Verkehrsmittel kann man vergessen. Bis zu 4!!!! Stunden für nicht mal 10km.

Aber zurück zu deinem Beitrag. Was ich nicht so ganz verstehe ist, in wie fern du meine Dikussion aufnehmen möchtest. Ich habe nur gefragt wo Männer Sexismus erfahren. Darauf habe ich jetzt immer noch keine Antwort.

In dem Momenta alos konkret gefragt, Freund.
Was kann ich tun, damit sich deine Lage bessert? Ich frage dich direkt.

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26. Juli 2017 um 21:17
In Antwort auf schnueffelix

Ich weiss um die Problematik, ich bin nicht naiv.
So wie Du das beschreibst bewegst du dich im Niedriglohnsegment.
Du hast aber ohne es zu wollen, das Kernproblem perfekt hervorgehoben. Frag dich selber, als Du diesen Post geschrieben hast, hattest Du da auch die "andere Seite" präsent?
Denn das ist genau der Punkt, auf den ich hinauswollte. Indem soziale Ungerechtigkeiten als Status Quo etabliert und gehalten werden, erreicht man dass sich die "Kleinen" in Grabenkämpfen gegeneinander aufreiben und so niemals etwas erreichen werden.
Das wussten schon die Herren des Antiken Roms. Divide et impera, teile und herrsche.
Natürlich ist mein gedanke ein Wunsch und ein naiver vermutlich dazu.
Anstatt das wir "Kleinen" uns gegenseitig helfen und unterstützen herrschen Neid, Missgunst und Hader.
Als ich davon geschrieben habe, meinte ich BEIDE Seiten.
Und vor allem die Siete, die in der jeweiligen Situation die Stärkere Partei stellt, verstehst du, was ich sagen will?
Miteinander. Füreinander.
Ein Beispiel: Wo ich herkomme, wurde niemand zurückgelassen, wenn wir ausgingen. Jeder hat links und rechts geschaut, selbst wenn wir den grössten Suff hatten (Ok, ist n paar Jährchen her, zugegeben).
Willst Du wissen warum? Weil der liegengelassene kamerad bei minus 35 Grad im Januar den nächsten Morgen mit einiger wahrscheinlichkeit nicht mehr erlebt hätte.
Keine Firma, kein Betrieb und kein Chef funktioniert ohne jene, die ihre Jobs machen.
natürlich ist mein konzept relativ abstrakt. Aber schau dich doch um?
Ist es besser, stillzuhalten und sich fi... zu lassen nur in der Hoffnung, nicht selber der oder die nächste zu sein,der abserviert wird?
Und bevor Du jetzt über mich urteilst bedenke eines:
In der Schweiz ist es jederzeit möglich, einem Angestellten ohne jegliche Begründung zu Kündigen.
Kündigungsfristen je nach vertrag 1-3 Monate.
In der Probezeit hast Du in der Nächsten Woche keinen Job mehr. Durch alle Schichten.
Die Diskussion aufgenommen habe ich nach dem lesen von bestimmten Posts.

Ich verdiene eigentlich sogar sehr gut.
Ich bin 16, gehe noch 2 Jahre lang zur Schule, habe einen Stundenlohn von 9€, der aber durch Trinkgeld auf durchschnittliche 17,33€ angehoben wird. Das ist der offizielle Job, 450€-Basis.
In den Ferien habe ich dann einen weiteren Job, da werde ich wohl bar miserabel verdienen, 200€/Woche, aber es gibt noch andere Leistungen wie beispielsweise Essen. Alles in allem ganz okay, besser als gar nichts.
Dann übernehme ich mal wieder für den kompletten Monat die Firma meines Vaters (selbstständig), da er derzeit nicht arbeiten kann, keine Angestellten hat und bald operiert wird. 
Heißt auf gut Deutsch: Ich bin allein Zuhause und muss das Geld allein verdienen, damit wir nicht auf der Straße sitzen. Pleite ist mein Vater danach vermutlich so oder so. Aber ein Dach über dem Kopf wäre schon schön. Genauso, wie die Möglichkeit zur Schule zu gehen.

Und ja, ich habe meinen Beitrag geschrieben während ich beide Seiten beachtet habe. Das ändert aber nichts daran, dass es viel zu viele Frauen gibt, als dass das funktionieren könnte.
Sicher, der Grundgedanke ist richtig. Das will ich auch gar nicht abstreiten. Aber es ist nunmal fakt, dass das nicht passieren wird. Die, die mit dem Glück nur so gesegnet sind werden auf dieses garantiert nicht verzichten, nur weil es anderen schlecht geht. Und die, denen es schlecht geht, können es sich schlicht und einfach nicht leisten nein zu sagen. Was würde passieren, wenn ich nein sagen würde?
- Die Firma wäre pleite.
- Mein Vater würde keinen Job mehr finden, auf einem riesigen Haufen Schulden sitzen und später ALG2 beziehen. Und das nur, weil er jahrelang all sein Geld ausgegeben hat um endlich das Gerichtsverfahren durch zu bringen, damit ich von meiner "Mutter" weg kann.
- Ich könnte (vorerst) nicht mehr zur Schule gehen.
- Wir hätten keine Wohnung mehr.
- Dann stellt sich die Frage: Wo eine Wohnung finden?
- Ich müsste eventuell wieder zu meiner "Mutter" ins Ausland ziehen. Brutkasten in der Käfighaltung trifft es wohl eher. Die Bedingungen sind in etwa die gleichen, menschenunwürdig. Aber das hat ja nie jemand gesehen, ich durfte wegen anderen Gründen zu meinem Vater.
- Der Umzug ins Ausland würde wiederum bedeuten, dass ich durch meine Mutter keine realen Chancen auf Bildung habe. Ich würde gezwungen werden zu arbeiten, sodass sie mich melken kann wie eine Kuh. Sie lebt in Saus und Braus während wir Kinder teils Hunger gelitten haben.
Und jetzt stell dir nochmal die Frage: Was ist besser? Zu Arbeiten bis man nicht mehr kann um später eine Zukunft zu haben oder auf einen guten Lohn bestehen?

Das nur mal, weil du die andere Seite wohl unterschätzt. Natürlich gibt es Leute die sagen "für den Lohn arbeite ich nicht". Das sind dann aber wohl meist eher die fauleren Menschen.
Jeder Mensch - und das sind sehr sehr viele - der sagt, dass er lieber zu Dumpingpreisen arbeitet als arbeitslos zu sein, der hat einen Grund dafür. Mag sein, dass ich da zu den extremeren Beispielen gehöre, aber dennoch sind die Gründe der anderen nicht weniger Grund genug. Sei es das Kind oder wer auch immer. Es gibt diese Gründe und diese Gründe werden dem "Ich arbeite nur für den selben Lohn" wohl immer im Weg stehen.
Es is ein Teufelskreis, aber manchmal ist es tatsächlich besser im Teufelskreis zu sein, als die Konsequenzen eines Ausbrechens spüren zu müssen.

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26. Juli 2017 um 21:54
In Antwort auf schnueffelix

In dem Momenta alos konkret gefragt, Freund.
Was kann ich tun, damit sich deine Lage bessert? Ich frage dich direkt.

Scheinbar habe ich da schon getippt während diese Antwort gepostet wurde.
Habe sie auf jeden Fall nicht gesehen.
Was ein Einzelner tun kann? Ich denke nichts.
Aber ich bin recht zuversichtlich, dass die Ungerechtigkeit dennoch mit der Zeit abnimmt. Vielleicht nicht in wenigen Jahren. Aber jede Generation wird mit einem Ticken mehr Gleichberechtigung aufwachsen. Und diesen Wandel zu sehen erfreut mich sehr.

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26. Juli 2017 um 22:27
In Antwort auf gawel_12478434

Warum wird nichts gegen den Sexismus gegen Männer unternommen?
Davon gibt es ja in der heutigen Welt genug.
Frauen sind öfter sexistisch als sie glauben. Wenn man sich vor Augen hält das Frauen oft Männer als schwanzgesteuert, ungepflegt, biersaufend bezeichnen. Oder das sie von vornerein bechaupten das Männer ihre Gefühle nicht richtig zeigen können. Wo bleibt der Aufschrei der Männer?
Als Mann wird man ja ständig diesen stereotypischen Vorurteilen überhäuft, und das im Alltag und auch in den Medien.


http://www.welt.de/debatte/article113340149/Keiner-redet-von-Sexismus-gegenueber-Maennern.html

http://www.maennerarzt-linz.at/startseite_maennerarzt/was-mir-am-herzen-liegt/gibt-es-sexismus-gegenueber-maennern/

Ich kann dich gut verstehen, und es ist ein lange gewachsenes Problem. Klischees entstehen durch Übertragung und Erfahrungen, kindliche, sowie selbst durchgemachte. Das zu "neutralisieren" ist nicht leicht. Genauso wie bei Männern, die an weiblichen Klischees festhalten, damit ihre eigenen bestätigen, ist es auch für Frauen schwierig. Ein Teufelskreis. Ohne Offenheit (klingt wieder klischee- gebunden) auf beiden Seiten, sowie ein Umdenken des (von der Werbung etc.) projezierten Bildes des jeweiligen Geschlechtes wird das nix. 
Und dies mus bei den Wurzeln gepackt werden. Mütter, die neg. Erfahrungen mit Männern gemacht haben, die tragen dies an den Nachwuchs weiter. Es muss begriffen werden, dass ein jeder für sich selbst verantwortlich ist. 

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