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Setze ich meine Freundin zu sehr unter Druck? Externe Meinung gebraucht

26. Februar 2014 um 16:43 Letzte Antwort: 28. Februar 2014 um 18:59

Hallo erstmal, ich hoffe ich bin im richtigen Unterforum gelandet Sorry, aber jetzt kommt erstmal eine Wand voll Text...

Ich habe mit meiner Freundin ein "Problem", von dem ich nicht genau weiß, wo es herkommt, wie ich damit umgehen soll etcetera. Daher möchte ich von euch gerne eine Einschätzung bekommen, denn ich mache mir ein bisschen Sorgen, dass ich mich falsch verhalte...
Erstmal zu meiner Person, ich bin schon länger volljährig aber noch keine 20, bei meiner Freundin ist es ebenso. Wir sind seit einem Jahr ein Paar. Wir haben zusammen eine Wohnung weit weg von unserem Elternwohnsitz, besuchen unsere alte Heimat aber recht oft. Ich bin ein Scheidungskind, während meine Freundin sehr behütet als Einzelkind aufgewachsen ist.

Schon seit wir zusammen sind, hatte ich des öfteren Streit mit ihren Eltern. Meist ging es um die Zeit, die sie mit mir verbringt. Sie waren oft der Meinung, sie verbrächte zu viel Zeit mit mir und ich verändere ihre Tochter zum Schlechten. Das resultierte darin, dass die Eltern oftmals grundlos gesagt haben, wann wir uns sehen dürfen und wann nicht. Als wir einmal dagegen verstoßen haben, haben sie meine Freundin aus dem Haus geworfen (mir ging es einen Abend recht schlecht und wir haben uns kurz gesehen, obwohl die Mutter es untersagt hat), sie war damals noch nicht ganz 18. Damals haben wir versucht, die Situation zu schlichten, indem wir anbieten, zu bestimmten Zeiten nur für ihre Eltern da zu sein, dann würde ich mich in diesen Zeiten zurückhalten, wenn wir im Gegenzug "garantierte" Zeiten bekommen, in denen wir uns sehen können. Ihre Eltern ließen sich darauf nicht ein; ihr Grundkonsens war:
"Solange du deine Füße unter meinem Tisch hast, bist du dann zuhause, wenn ich es will."
Daraufhin folgten weitere Rausschmisse, unter anderem mit einer Drohung, ihr die Unterhaltszahlungen zu verweigern, wenn sie sich nicht an die Hausregeln ("Umgang mit deinem Freund nur, wenn wir es wollen") hält.

Mittlerweile war auch ich nicht mehr komplett zufrieden mit der Situation, da wir (mittlerweile beide volljährig) prinzipiell keine Planung machen konnten, wenn nicht sicher war, ob die Eltern dem zustimmen. Außerdem hat es mir nicht gefallen, dass ihre Eltern aus völlig willkürlichen Gründen ihr den Umgang mit mir "verbieten".
Als ich angefangen habe, mich darüber zu beschweren, fing meine Freundin (zumindest war das mein Gefühl, erwischt habe ich sie dabei nur einmal) an, der Meinung ihrer Eltern zu entsprechen. Beispiel: Wir haben uns für einen Abend verabredet. Kurz zuvor sagt sie ab und erwähnt, dass sie nicht kann, weil ihre Mutter etwas dagegen hat, fügt aber hinzu, dass sie selbst auch keine Lust mehr hat (fühlt sich schlapp, ist ihr zu stressig, will ausschlafen etc...), obwohl sie vorher ganz begeistert war, sich zu treffen.
Da wir uns bereits darauf geeinigt hatten, im Herbst (Studium) auszuziehen, sagte sie mir, dass wir uns ihren Eltern einfach fügen sollen, da es eh nur noch ein paar Monate sind, bis wir eine eigene Wohnung haben.

Was mich an der ganzen Sache trotzdem störte waren Situationen wie folgende:
Eines Abends war ich bei ihr, wir waren schon sehr müde und lagen im Bett. Ich ging davon aus, bei ihr zu übernachten. Auf einmal sagt sie mir, dass ich gehen müsse, weil ihre Eltern nicht wollen, dass ich bei ihr übernachte. Ich war mit dem Auto da und war schon SEHR müde, daher hab ich ihr gesagt, dass ich nicht mehr fahren möchte. Sie bettelte mich aber förmlich an, sie nicht in diese Situation zu bringen und bitte zu fahren, was ich dann letztlich auch getan hab..
Das fand ich ziemlich mies, da ich ihr eindeutig gesagt habe, dass ich nicht mehr fahren möchte wegen meiner Müdigkeit und sie mich lieber übermüdet nach hause fahren lässt, als sich mit ihren Eltern zu streiten. Ich hab ihr sogar angeboten, morgens in aller Frühe zu fahren, es war nichts zu machen....


Mittlerweile haben wir zusammen eine Wohnung, daher ist das Thema nur relevant, wenn wir wieder in die alte Heimat fahren und bei unseren Eltern wohnen. Immer wenn wir uns treffen wollen, haben ihre Eltern nach wie vor das letzte Wort. Ich kann mich einfach nicht darauf verlassen, dass wir uns treffen, wenn WIR es wollen. Mittlerweile sagt sie zu mir, dass ich die Regeln ihrer Eltern zu respektieren habe und sie daran nichts ändern möchte. Sie meint, ich setze sie unter Druck und solle es akzeptieren. Ich setze ihr kein Ultimatum oder überrede sie zum Streit mit ihren Eltern, ich sage ihr nur, dass ich mich ein bisschen "auf die Bank" gesetzt fühle.

Eine weiteres Beispiel: Ich habe seit ich ausgezogen bin Ärger mit meiner Mutter. Bevor meine Freundin und ich wieder für ein paar Wochen in die alte Heimat gefahren bin, hab ich sie gefragt, ob ich bei ihr Zuflucht suchen kann, falls ich es mir sehr heftig mit meiner Mutter zerkrache (was wahrscheinlich war). Sie meinte, dass sie mir das nicht anbieten kann, da sie bei ihren Eltern wohnt und sie darüber entscheiden. Das hat mich ziemlich traurig gemacht. Ich wollte nicht bei ihr einziehen oder sowas.. ich wollte nur von ihr hören, dass sie für mich da ist, auch wenn es haarig wird...

Was meint ihr? Stelle ich mich einfach nur an? Ich weiß es nicht... :/

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26. Februar 2014 um 17:26

Danke
Danke für die Antwort - die Leistungen in der Schule waren bei uns nie ein Thema, die waren ohne Druck seitens der Eltern sehr gut.

Auch glaube ich nicht wirklich, dass die Eltern etwas explizit gegen mich haben, ich bin oft bei ihren Eltern und dann verstehen wir uns wunderbar. Für mich fühlt es sich eher danach an, dass sie nicht die Kontrolle abgeben wollen. So haben sie (als wir noch bei unseren Eltern wohnten), ihre Tochter mehrmals praktisch grundlos rausgeworfen und dann Dinge in den Raum geworfen, wie "wenn du nicht bis x wieder zuhause bist, brauchst du nie mehr wiederkommen".

Was mich an der Sache stört, ist, dass meine Freundin das ganze anscheinend anstandslos übernimmt und von mir verlangt, das ganze einfach hinzunehmen. Das stößt mir etwas auf. Aber, wie gesagt, vielleicht täusche ich mich auch...

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27. Februar 2014 um 6:33

Kinder müssen Erwachsen werden und sich die Freiräume von den Eltern dazu holen
Es ist oft so das Eltern von Einzelkindern sehr stark auf dieses EINE Kind fixiert sind und dieses natürlich beschützen und vor schlechten Einflüssen bewahren wollen. Was nicht dazu passt ist das sie deine Freundin öfter raus geworfen haben. Das sich deine Freundin das gefallen lässt gibt mir zu denken. Deine Freundin muss realisieren das sie Volljährig ist und selber Herr Ihrer Entscheidungen (natürlich auch der Folgen) ist. Das ist scheinbar noch nicht geschehen. Diesen Freiraum muss sie sich von den Eltern holen. Sie muss selbständiger werden und die Eltern müssen dies auch akzeptieren. Also wenn mich meine Eltern so gängeln würden könnten sie sich entscheiden zwischen meine Lebensart zu akzeptieren oder mich halt einfach über längere Zeit nicht sehen. Das man den Eltern sagt "ich bin jetzt mit xy im Weißnicht und es dauert heute länger" im Sinne einer Information damit sie sich keine Sorgen machen und der Vorschrift der Eltern das sie heute nicht fortgehen darf weil blablabla und sie hält sich dran obwohl volljährig ist ist ein himmelweiter Unterschied. Das muss aber deine Freundin festlegen, durchziehen und dahingehend ein ernstes Gespräch mit den Ellis führen um den Rahmen abzustecken.

Du kannst da wohl leider recht wenig machen. Ihr immer nur klarmachen das sie selbstständiger werden muss. Das Heft hat aber sie in der Hand. Wenn sie sie dann rausschmeissen (Ich versteh es immer noch nicht ...) dann ist es nicht gut. aber die Entscheidung der Eltern. Auch sie müssen dann mit den Folgen leben und das würde ich dann auch gnadenlos durchziehen bis sie von selber wieder kommen. Wenn sie nicht wieder kommen nach einem Rausschmiss war es nicht weit her mit der Elternliebe und ist dann auch zu akzeptieren und ist auch gut so. Mit der Volljährigkeit der Kinder wird einiges anders im Eltern-Kind- Verhältnis. Das muss aber erst in die Köpfe. Die Eltern müssen loslassen - die Erwachsenen Kinder müssen "alleine laufen lernen".

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27. Februar 2014 um 14:23
In Antwort auf rayner_987073

Kinder müssen Erwachsen werden und sich die Freiräume von den Eltern dazu holen
Es ist oft so das Eltern von Einzelkindern sehr stark auf dieses EINE Kind fixiert sind und dieses natürlich beschützen und vor schlechten Einflüssen bewahren wollen. Was nicht dazu passt ist das sie deine Freundin öfter raus geworfen haben. Das sich deine Freundin das gefallen lässt gibt mir zu denken. Deine Freundin muss realisieren das sie Volljährig ist und selber Herr Ihrer Entscheidungen (natürlich auch der Folgen) ist. Das ist scheinbar noch nicht geschehen. Diesen Freiraum muss sie sich von den Eltern holen. Sie muss selbständiger werden und die Eltern müssen dies auch akzeptieren. Also wenn mich meine Eltern so gängeln würden könnten sie sich entscheiden zwischen meine Lebensart zu akzeptieren oder mich halt einfach über längere Zeit nicht sehen. Das man den Eltern sagt "ich bin jetzt mit xy im Weißnicht und es dauert heute länger" im Sinne einer Information damit sie sich keine Sorgen machen und der Vorschrift der Eltern das sie heute nicht fortgehen darf weil blablabla und sie hält sich dran obwohl volljährig ist ist ein himmelweiter Unterschied. Das muss aber deine Freundin festlegen, durchziehen und dahingehend ein ernstes Gespräch mit den Ellis führen um den Rahmen abzustecken.

Du kannst da wohl leider recht wenig machen. Ihr immer nur klarmachen das sie selbstständiger werden muss. Das Heft hat aber sie in der Hand. Wenn sie sie dann rausschmeissen (Ich versteh es immer noch nicht ...) dann ist es nicht gut. aber die Entscheidung der Eltern. Auch sie müssen dann mit den Folgen leben und das würde ich dann auch gnadenlos durchziehen bis sie von selber wieder kommen. Wenn sie nicht wieder kommen nach einem Rausschmiss war es nicht weit her mit der Elternliebe und ist dann auch zu akzeptieren und ist auch gut so. Mit der Volljährigkeit der Kinder wird einiges anders im Eltern-Kind- Verhältnis. Das muss aber erst in die Köpfe. Die Eltern müssen loslassen - die Erwachsenen Kinder müssen "alleine laufen lernen".

Danke
...für die lange Antwort! So oder so ähnlich sehe ich das auch, allerdings befinde ich mich in einer Zwickmühle.

Zum Beispiel hatten wir uns für Freitagabend verabredet, was sie mir ganz spontan jetzt absagen wollte mit der Begründung, dass es ihr "zu stressig" sei. Auf der anderen Seite weiß ich, dass ihre Eltern am Freitag gern mit ihr GoT schauen wollten, das hat sie mir aber nicht direkt gesagt. Ich weiß einfach nicht, wie ich damit umgehen soll, wenn sie auf einmal alle Pläne umschmeißt und nicht mehr bei mir übernachtet, weil es ihr zu stressig ist, sie nicht sooooo viel Lust hat etc, obwohl es eigentlich klar ist, dass vielleicht ihre Eltern etwas mit ihr vorhatten... Wenn ich sie darauf hinweise, ist sie schnell beleidigt und sagt mir, ich würde sie nicht ausreichend respektieren. Dabei bin ich derjenige, der zurückstecken muss (spontan geänderte Pläne, Regeln wie "nicht mehr als 2mal hintereinander die Nacht zusammen verbringen", nicht zu lange beieinander bleiben etc...)
Das nimmt mir einfach jegliche Kritikmöglichkeit, denn ich kann ja nicht sowas sagen wie "nein, das ist nicht zu stressig" oder "doch, du hast lust"... :/

Zu der Situation mit dem Heimfahren, welche ich im Originalpost bereits erwähnt habe, hat sie gesagt, dass das ganze gar nicht so abgelaufen ist (ich hätte gewusst, dass ich nach hause musste, deswegen war es meine schuld...), obwohl ich mir sehr sicher bin, dass es so war, wie ich es dargelegt hab. Ich weiß nicht, wie ich in einer solchen Situation reagieren soll, ist das schon lügen?

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28. Februar 2014 um 9:29

Lieber throwaway1
ich persönlich finde schon dass du sie ein wenig unter Druck setzt. Bei mir wäre es jedenfalls so das ich mich unter Druck gesetzt fühlen würde.

Ich habe jetzt nicht die anderen Antworten gelesen, kann mir aber gut vorstellen das andere es anders sehen.

Ihr wohnt doch zusammen oder nicht? Hast du dann nicht genügend Zeit die du mit ihr verbringen kannst so dass sie dann am Wochenende mal einfach bei ihren Eltern schlafen kann....ohne das du forderst in "Extremsituationen" mit zu ihr willst.
Ich meine, es ist dir schließlich bekannt dass ihre Eltern das nicht unbedingt wollen....warum musst du sie trotzdem immer wieder dazu drängen? Warum kannst du es nicht einfach hinnehmen?
Mich würde es tierisch nerven wenn ich von meinem Freund immer wieder in die Situation gebracht würde, mich zwischen ihm und meinen Eltern zu entscheiden. Eltern sind nun mal manchmal so und möchten ihr kleines, behütetes Mädchen auch noch die nächsten 100 Jahre bei sich haben aber der Partner sollte mMn nicht so drauf sein und ständig verlangen "zeig, wer dir wichtiger ist".

Ich denke auch einfach dass es mit den Eltern über die Zeit wichtiger wird. Irgendwann werden sie von alleine merken dass ihr Euch nicht so einfach trennt (vorausgesetzt du nervst nicht weiter so rum). Ihr bekommt dann von ganz alleine immer mehr gemeinsame Zeit. Sie wird auch älter und wird sich irgendwann nicht mehr vorschreiben lassen mit wem sie wie viel Zeit verbringt...auch das macht es dann wieder einfach und entspannter.

Lieber Throwaway, das was ich geschrieben habe soll nicht böse gemeint sein und ist nur meine persönliche Meinung. Ich würde Dir wünschen dass du einfach ein wenig entspannter damit umgehst und sie auch (ohne Forderungen) ihre Wochenenden bei den Eltern verbringen lässt.
Ich persönlich würde mich auch eingeengt fühlen und die "ich bin müde und kann nicht mehr fahren" und die "kann ich herkommen wenn ich mich mit meiner Mutter gestritten habe" -Sachen würden mir den Weg zur Trennung ebnen....sorry...hm, liegt vielleicht auch daran dass ich über 30 bin

Ich wünsche Dir alles Gute....stay calm ....

LG Numa

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28. Februar 2014 um 15:16

Stimmt...
...ich glaube, dass ich mich in viele Sachen zu sehr reinsteigere. Manche Sachen sind wohl nicht zu ändern, da nützt es nichts, wenn ich sie unter Generalverdacht stelle, sobald die Eltern etwas mit ihr machen wollen.

Es spielt wohl auch mit hinein, dass ich so etwas kaum gewohnt bin. Meine Eltern sind getrennt, meine Mutter ist zwar nett, macht aber so gut wie nichts mit mir. Daher fällt es mir auch schwer, mich in die Situation hineinzuversetzen....

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28. Februar 2014 um 15:28
In Antwort auf kiera_12082118

Lieber throwaway1
ich persönlich finde schon dass du sie ein wenig unter Druck setzt. Bei mir wäre es jedenfalls so das ich mich unter Druck gesetzt fühlen würde.

Ich habe jetzt nicht die anderen Antworten gelesen, kann mir aber gut vorstellen das andere es anders sehen.

Ihr wohnt doch zusammen oder nicht? Hast du dann nicht genügend Zeit die du mit ihr verbringen kannst so dass sie dann am Wochenende mal einfach bei ihren Eltern schlafen kann....ohne das du forderst in "Extremsituationen" mit zu ihr willst.
Ich meine, es ist dir schließlich bekannt dass ihre Eltern das nicht unbedingt wollen....warum musst du sie trotzdem immer wieder dazu drängen? Warum kannst du es nicht einfach hinnehmen?
Mich würde es tierisch nerven wenn ich von meinem Freund immer wieder in die Situation gebracht würde, mich zwischen ihm und meinen Eltern zu entscheiden. Eltern sind nun mal manchmal so und möchten ihr kleines, behütetes Mädchen auch noch die nächsten 100 Jahre bei sich haben aber der Partner sollte mMn nicht so drauf sein und ständig verlangen "zeig, wer dir wichtiger ist".

Ich denke auch einfach dass es mit den Eltern über die Zeit wichtiger wird. Irgendwann werden sie von alleine merken dass ihr Euch nicht so einfach trennt (vorausgesetzt du nervst nicht weiter so rum). Ihr bekommt dann von ganz alleine immer mehr gemeinsame Zeit. Sie wird auch älter und wird sich irgendwann nicht mehr vorschreiben lassen mit wem sie wie viel Zeit verbringt...auch das macht es dann wieder einfach und entspannter.

Lieber Throwaway, das was ich geschrieben habe soll nicht böse gemeint sein und ist nur meine persönliche Meinung. Ich würde Dir wünschen dass du einfach ein wenig entspannter damit umgehst und sie auch (ohne Forderungen) ihre Wochenenden bei den Eltern verbringen lässt.
Ich persönlich würde mich auch eingeengt fühlen und die "ich bin müde und kann nicht mehr fahren" und die "kann ich herkommen wenn ich mich mit meiner Mutter gestritten habe" -Sachen würden mir den Weg zur Trennung ebnen....sorry...hm, liegt vielleicht auch daran dass ich über 30 bin

Ich wünsche Dir alles Gute....stay calm ....

LG Numa

Danke erstmal...
..für die Antwort.
Mittlerweile haben wir darüber geredet und die Situation geklärt. In vielen Punkten habe ich die Schraube wohl zu fest angezogen und mich damit bewusst "gegen" ihre Eltern gestellt, was natürlich zu nichts führt
Wie schon oben erwähnt, habe ich manchmal ein Problem damit, mich in die Situation hineinzuversetzen (daher auch dieser Post hier), da es bei meiner Mutter und mir so war, dass sie mich möglichst schnell möglichst weit aus dem Haus haben wollte. Da kommt mir eine Elternbeziehung, in die so sehr viel Zeit gesteckt wird, schnell komisch vor. Das ist ganz klar etwas, was ich in Zukunft berücksichtigen muss.

Gleichzeitig aber finde ich, dass es Sachen gibt, die m.Mn nach in einer Partnerschaft respektiert werden müssen, wie zB Versprechen und Ehrlichkeit.
Mit den oben angeführten Beispielen habe ich natürlich Situationen herausgepickt, über die man sich streiten kann. Da legt jeder wohl einen anderen Schwerpunkt, auch wenn ich manchmal bestimmt recht nervig werde

Trotzdem habe ich mir, wenn sie etwas auf dem Herzen hatte, immer Zeit für sie genommen und notfalls auch anderen Leuten abgesagt. Das ist etwas, das mir sehr wichtig ist und ich auch im Gegenzug zu schätzen weiß. Damit meine ich keinen Freifahrtschein für "mimimi ich hab ohrenschmerzen lass mich zu dir", sondern die Tatsache, dass man sich einfach gegenseitig auffängt, wenn der A*sch auf Grundeis geht

Letztlich glaube ich läuft das ganze auf eine recht normale Schwiegermutter-Beziehung hinaus (meine Mutter ist manchmal kaum anders), in der ich wohl öfters die Füße still halten sollte, mir aber auch nicht alles gefallen lassen sollte.

In diesem Sinne bleib ich bestimmt ruhig

LG derderseinennamenliebernichtöf fentlichmacht

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28. Februar 2014 um 15:36

Lösungsvorschlag
Hier mal eine Analyse von der weiblichen Sichtweise:
1) Eltern (angehende Schwiegereltern) mögen es gar nicht, wenn man Ihnen in die Quere kommt. Leider gibt es immer noch mehr als genug Menschen, die andere, die sich in einem Abhängigkeitsverhältnis befinden oder befanden (natürlicherweise die eigenen Kinder) nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen und eben diese Abhängigkeit schamlos auszunutzen. Wenn Du Ihnen dabei ins Gehege kommst, pisst Du in ihr Revier und sie können Dich notfalls rauswerfen (und sind dabei völlig im Recht, weil sie das Hausrecht haben). REGEL: Begib Dich möglichst NIE in die Höhle des Löwen, meide das Elternhaus Deiner Freundin wie die Pest!!!
2) Mädchen sind allgemein sehr brav und loyal gegenüber ihren Eltern und tendieren leider eher zur Abhängigkeit, ganz einfach weil sie durch Erziehung darauf konditioniert werden. Daran ändert auch die Volljährigkeit Deiner Freundin nichts, da man die seelische Abhängigkeit von jemanden nicht einfach mit dem Erreichen einer bestimmten Altersgrenze ablegen kann. Deine Freundin braucht Zeit, um sich zu lösen (wieviel kann kein Mensch voraussagen). REGEL: NIE unter Druck setzen, auf Einsicht hoffen und abwarten. Irgendwann wird sie die Eierschale ihrer Kindheit abstreifen und ihr Gehirn einschalten.
2) Mädchen mögen es gar nicht, wenn man an Ihnen klebt wie eine Klette (a), ebensowenig stehen sie auf Männer, die sich in irgendeiner Form bedürftig geben (b).
zu a) Vielleicht erdrückst Du sie mit Deiner Forderung nach mehr Zweisamkeit, die ihr wegen des schwelenden Konfliktes mit den Eltern ohnehin nicht soviel Spaß machen würde. REGEL: Mach Dich rar, schick sie auf "die Ersatzbank" und sie kommt Dir hinterhergelaufen (kein Witz und kein Macho-Getue, es ist einfach so - bin selbst ne Frau)
zu b) Hast Du einen Pflock im Hirn, sie zu fragen, ob Du bei Ihr und den not amused Eltern unterkriechen kannst, wenn Du selbst Stress mit Deiner Mutter hast ??? Erstens kennst Du die kleinkarierte Ansicht Ihrer Eltern (auch wenn Du sie nicht akzeptieren willst) und zweitens degradierst Du Dich zum Bittsteller und erhebst sie zum potentiellen Beschützer. Gehts noch? Das Problem mit Deiner Mutter musst Du schon selbst lösen, eventuell mit Distanz. Fahre einfach wieder in Deine Studentenbude und gehe ein Jahr nicht ans Telefon, vielleicht vertragt ihr Euch danach besser. REGEL: NEVER EVER bei einer Frau bedürftig erscheinen - ausgenommen ist eine 40 Jahre lang andauernde Ehe, der Tod eines geliebten Menschen oder eine Krebserkrankung, die Dir nur noch ein paar Stunden Lebenserwartung einräumt!!!

Zusammenfassung:
Gehe auf Distanz. Am besten, Du fährst eine zeitlang gar nicht mehr nach Hause. Lass ihr alle Freiheiten und ziehe Dich ein Stück weit zurück. Auch wenn Du sie liebst, vermisst und am liebsten den ganzen Tag mit ihr rumhängen würdest, bleibst Du schön in Deiner Studentenbude. Das ist der beste Weg, sie zu halten. Klingt paradox, ist aber so!

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28. Februar 2014 um 16:02
In Antwort auf maximo_12745118

Lösungsvorschlag
Hier mal eine Analyse von der weiblichen Sichtweise:
1) Eltern (angehende Schwiegereltern) mögen es gar nicht, wenn man Ihnen in die Quere kommt. Leider gibt es immer noch mehr als genug Menschen, die andere, die sich in einem Abhängigkeitsverhältnis befinden oder befanden (natürlicherweise die eigenen Kinder) nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen und eben diese Abhängigkeit schamlos auszunutzen. Wenn Du Ihnen dabei ins Gehege kommst, pisst Du in ihr Revier und sie können Dich notfalls rauswerfen (und sind dabei völlig im Recht, weil sie das Hausrecht haben). REGEL: Begib Dich möglichst NIE in die Höhle des Löwen, meide das Elternhaus Deiner Freundin wie die Pest!!!
2) Mädchen sind allgemein sehr brav und loyal gegenüber ihren Eltern und tendieren leider eher zur Abhängigkeit, ganz einfach weil sie durch Erziehung darauf konditioniert werden. Daran ändert auch die Volljährigkeit Deiner Freundin nichts, da man die seelische Abhängigkeit von jemanden nicht einfach mit dem Erreichen einer bestimmten Altersgrenze ablegen kann. Deine Freundin braucht Zeit, um sich zu lösen (wieviel kann kein Mensch voraussagen). REGEL: NIE unter Druck setzen, auf Einsicht hoffen und abwarten. Irgendwann wird sie die Eierschale ihrer Kindheit abstreifen und ihr Gehirn einschalten.
2) Mädchen mögen es gar nicht, wenn man an Ihnen klebt wie eine Klette (a), ebensowenig stehen sie auf Männer, die sich in irgendeiner Form bedürftig geben (b).
zu a) Vielleicht erdrückst Du sie mit Deiner Forderung nach mehr Zweisamkeit, die ihr wegen des schwelenden Konfliktes mit den Eltern ohnehin nicht soviel Spaß machen würde. REGEL: Mach Dich rar, schick sie auf "die Ersatzbank" und sie kommt Dir hinterhergelaufen (kein Witz und kein Macho-Getue, es ist einfach so - bin selbst ne Frau)
zu b) Hast Du einen Pflock im Hirn, sie zu fragen, ob Du bei Ihr und den not amused Eltern unterkriechen kannst, wenn Du selbst Stress mit Deiner Mutter hast ??? Erstens kennst Du die kleinkarierte Ansicht Ihrer Eltern (auch wenn Du sie nicht akzeptieren willst) und zweitens degradierst Du Dich zum Bittsteller und erhebst sie zum potentiellen Beschützer. Gehts noch? Das Problem mit Deiner Mutter musst Du schon selbst lösen, eventuell mit Distanz. Fahre einfach wieder in Deine Studentenbude und gehe ein Jahr nicht ans Telefon, vielleicht vertragt ihr Euch danach besser. REGEL: NEVER EVER bei einer Frau bedürftig erscheinen - ausgenommen ist eine 40 Jahre lang andauernde Ehe, der Tod eines geliebten Menschen oder eine Krebserkrankung, die Dir nur noch ein paar Stunden Lebenserwartung einräumt!!!

Zusammenfassung:
Gehe auf Distanz. Am besten, Du fährst eine zeitlang gar nicht mehr nach Hause. Lass ihr alle Freiheiten und ziehe Dich ein Stück weit zurück. Auch wenn Du sie liebst, vermisst und am liebsten den ganzen Tag mit ihr rumhängen würdest, bleibst Du schön in Deiner Studentenbude. Das ist der beste Weg, sie zu halten. Klingt paradox, ist aber so!

Ich glaube...
..hier gehen unsere Meinungen ein bisschen auseinander. Distanz baue ich oft genug auf, in der Regel bin ich derjenige, der sich zurückzieht.

Deine Meinung verstehe ich, das Prinzip beobachte ich oft genug und nutze es auch schamlos aus
Aber ich finde, dass man in einer Beziehung, ob Mann oder Frau (ich hab noch nicht einmal erwähnt, dass ich ein Mann bin...), auch die Würde haben sollte, nach Rückendeckung zu fragen. Falsch verstandenes Macho-Gehabe macht wohl mehr kaputt, als es rettet. Ich lauf ihr nicht hinterher wie ein läufiges Erdmännchen und ich bin weiß Gott auch nicht immer verfügbar.
Außerdem funktioniert mein Gehirn tadellos, möchte ich meinen.

Danke trotzdem für den Rat,.

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28. Februar 2014 um 16:29

Herrgott!
Man kann doch wohl von allen erwarten, dass sie innerfamiliere Probleme, vor allem die mit den Eltern selbst lösen! Von mir aus kannst Du weiterhin Deine weichgespülten Ideen vorsichtig mal anbringen, um ja niemanden auf den Schlips zu treten, verlange aber nicht von anderen Teilnehmern mit Mut zur klaren Sprache, Deinem Beispiel zu folgen - das wäre doch etwas vermessen, oder nicht? Dein Gelaber liest sich jedenfalls so interessant wie die Zutatenliste auf einer Cornflakespackung!

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28. Februar 2014 um 16:34

Ich möchte dazu sagen,
...dass wir unseren Streit bereits beigelegt haben Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass sie in der Tat oft nicht sehr selbstständig ist, ich sie aber auch nicht in diese Zwickmühle "Eltern oder Freund" bringen darf.
Ein bisschen Anfluchen, Sex und Schlafen später ging es uns dann viel besser

Und um nochmal auf die Sache mit dem "unterkriechen" zurückzukommen; wenn meine Freundin ernste Probleme mit wasauchimmer hat, dann versuche ich ihr soweit wie möglich den Rücken freizuhalten. Ich kann NICHT ihre Probleme für sie lösen, aber ich kann ihr zumindest eine etwas angenehmere Anmosphäre schaffen, während sie sich damit rumschlägt. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich auch für mich einräumen, aber das haben wir bereits alles geklärt

cheers

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28. Februar 2014 um 16:36
In Antwort auf maximo_12745118

Herrgott!
Man kann doch wohl von allen erwarten, dass sie innerfamiliere Probleme, vor allem die mit den Eltern selbst lösen! Von mir aus kannst Du weiterhin Deine weichgespülten Ideen vorsichtig mal anbringen, um ja niemanden auf den Schlips zu treten, verlange aber nicht von anderen Teilnehmern mit Mut zur klaren Sprache, Deinem Beispiel zu folgen - das wäre doch etwas vermessen, oder nicht? Dein Gelaber liest sich jedenfalls so interessant wie die Zutatenliste auf einer Cornflakespackung!

Keine Beleidigungen.
Wir müssen uns hier schließlich nicht damit profilieren, wer nun den kompetentesten Ratschlag gegeben hat. Außerdem ist mein Problem längst gelöst...

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28. Februar 2014 um 18:59

Wozu Optimum?
Hey, ich will hier nicht irgendwo im Optimum von jemandem oder irgendwas liegen, sonst kann ich mir ja gleich Deine Meinung direkt ins Hirn implantieren lassen. Allerdings würde ich dieser Aussicht den Suizid wohl vorziehen! Das ist ein Meinungsforum und kein Schmusekaffeekränzchen.

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