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Selbstzerstörung, vollkommen gestört und allen zu stressig

3. September 2009 um 19:27 Letzte Antwort: 3. September 2009 um 23:12

Hallo,

mir geht es mal wieder weniger gut
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll

Ich bin einfach total durch. Ich lege es wirklich darauf an, mich selbst zu zerstören, glaube ich .

Angefangen hat es eigentlich schon als ich ein Kind war (ich wurde auch geschlagen btw), schon mit 7 verletzte ich mit Scheren und ähnlichem und äusserte ständig Todeswunsch...
Auch damals war ich schon stark depressiv und zeigte die kindlichen Symptome hierfür (Bauchschmerzen ohne Ursache, Weinen,Schlafstörungen, Regression etc. pp.)

Mit 13 hatte ich dann zum ersten Mal Kontakt zu Alkohl und auch kurze Zeit später zu Drogen. Ich betrank mich bis zur Besinnungslosigkeit, was zu "unschönen" (wenn ihr wißt, was ich meine) Situationen, an denen ich aber ja wirklich eine große Mitschuld trage, kam .

Durchgehend hatte ich Selbstmordgedanken und versuchte es auch, was nicht wirklich hinhaute.

Mit 15 entdeckten meine Eltern das Ritzen und wollten mich auch in eine Klinik stecken, wogegen ich mich erfolgreich wehrte. Ich hörte hiernach jedoch mit der offensichtl. Selbstverletzung auf...
Danach geriet ich in eine Esstörung. Magersucht.

Nachdem, ein Arzt mir mit Einweisung gedroht hatte, "riss ich mich zusammen"...
Ich war dann noch 2,5 Jahre untergewichtig, aber nicht so, dass man mich hätte Zwangseinweisen können.

Mit 18 brach ich die Schule ab, weil ich "nicht mehr konnte".
Ich fühlte mich immer beobachtet, was die Symptome verstärkte.
Ausserdem nahm ich jeden Tag ärztlich verordnete Drogen (die ich mir mit meinen Schauspielkünsten erschlich ) ein, um den Schultag irgendwie zu überstehen.
Ich war jedoch immer recht beliebt, an mich kam jedoch niemand heran, weil ich dies verhinderte...
Dieses Verhalten warf den Verdacht des Drogenkonsums auf.
Dann wollte der Arzt mir auch noch meine Mittel nicht mehr verschreiben, was das Fass zum Überlaufen brachte. Ich konnte echt nicht mehr. Brach dann das ganze ab um ins Ausland zu gehen

Nach dem Verlassen der Schule ging ich also, wie gesagt, ins Ausland. Um mich dort jedes WE so zu besaufen, dass ich mehrmals im Krankenhaus aufwachte und weitere unschöne Situationen *hust*...
Auch nahm ich jede Droge, die ich nur finden konnte...

Ich bin nun seit 2 Monaten wieder da und ich kann mich zu nichts aufraffen. Weiterhin besaufe ich mich jedes Wochenende (ich gehe Abends nur betrunken "aus") und war wieder mehrmals im Krankenhaus...
Auch nehme ich weiter Drogen. ABer keine bestimmten, sondern das, was eben da ist...

Ich kann einfach nicht mehr, irgendwie.

Alle meine Beziehungen scheiterten daran, dass ich mich immer betrinken "muss" um Nähe ertragen zu können. Unbetrunken kann ich einen Mann kaum auch nur küssen...

Auch die wenigen Freundschaften dich ich habe (weil ich es eben nur bei ganz wenigen zulasse), zerbrechen an meinem Verhalten und der angeblichen "Sorge" um mich.
Auch wissen meine "Freunde" eigentlich gar nichts über mich...

Ich fühle mich so alleine und verlassen und will doch nur, dass mir jemand "hilft"...

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3. September 2009 um 21:18

Hallo volkornnudel,
sowas wie du es beschreibst, kenn ich jetzt selber nicht von mir, ich selbst phasenweise ebenfalls einen bestimmten selbsthass hatte, aber so wie du deine situation beschreibst, erlebst du wirklich extreme zustände. tut mir auch irgendwie leid, dass du sehr geschlagen wurdest, und dass mit dem selbstritzen hört sich auch sehr heftig an, aber lass besser die finger von den drogen, glaub mir, das ist besser so, ebenso der alkohol ist keine gute sache.

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3. September 2009 um 23:12

Danke
Hallo,
danke für die Antworten.
Zunächst einmal, ich habe einen Schulabschluss. Die mittlere Reife. Mein Abitur werde ich bei Gelegenheit, daher wenn ich etwas klarer bin, nachholen. Bzw. habe das vor!

Der Alkohol ist, m.E. nicht das eigentliche Problem, sondern nur ein Symptom...sollte ich nicht die Ursache bekämpfen? Desweiteren trinke ich wirklich nur am Wochenende...

Ja, ich weiß ja, dass es an mir liegt. EInerseits will ich ja

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