Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / "selbstzerstörung"?

"selbstzerstörung"?

29. April 2014 um 18:39

ich bin ein 16 jähriges mädchen, dass generell immer etwas melanchonisch und abwesend wirkt/ ist. Ich habe mehrere enge freunde, für die ich immer da bin und denen ich immer zuhöre. ich stelle ihre probleme über die meinen. ich tue alles für die menschen in meiner umwelt, die ich liebe und leider hat das die konsequenzen, dass ich öfters unglücklich bin um diese glücklich zu sehen. mir ist es eigentlich egal wie schlecht es mir selber geht, wenn es dadurch den anderen gut geht. ich habe niemanden mit dem ich darüber reden will, da ich niemanden mit meinen problemen belasten will und ich generell niemandem vertraue. doch in letzter zeit laste ich mir viele probleme und sorgen auf, damit diese menschen unbeschwert leben können. und diese merken noch nicht einmal wie schlecht es mir dabei geht.
sollte ich so weiter machen oder sollte ich mehr an mich denken?

Mehr lesen

2. Mai 2014 um 20:50

Gesunder Egoismus
Für mich hast du irgendwann gelernt deine Bedürfnisse immer hinten an zustellen und das brave liebe nette Mädel zu sein - warum auch immer. Damit hast du angefangen deine eigenen Bedürfnisse zu verraten. Denn der wichtigste Mensch in deinem Leben bist und bleibst du und zu aller erst musst du dich um deine Bedürfnisse kümmern. Dann um die anderen. Sonst hast du dafür auch keine Kraft. Ist wie im Flieger - erst die Sauerstoffmaske sich selbst aufsetzen und dann den anderen Passagieren helfen, selbst wenn es dein Kind ist. und wenn du so weiter machst, dann wirst du vor die Hunde gehen das ist keine FRage des ob sondern nur des wann. Also Zeit was zu ändern.

Lies mal das Buch hier: Die Sucht gebraucht zu werden (Originaltitel: Codependent No More, 1987)

Alles Gute
Lars

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

5. Mai 2014 um 16:25
In Antwort auf ivy_12431722

Gesunder Egoismus
Für mich hast du irgendwann gelernt deine Bedürfnisse immer hinten an zustellen und das brave liebe nette Mädel zu sein - warum auch immer. Damit hast du angefangen deine eigenen Bedürfnisse zu verraten. Denn der wichtigste Mensch in deinem Leben bist und bleibst du und zu aller erst musst du dich um deine Bedürfnisse kümmern. Dann um die anderen. Sonst hast du dafür auch keine Kraft. Ist wie im Flieger - erst die Sauerstoffmaske sich selbst aufsetzen und dann den anderen Passagieren helfen, selbst wenn es dein Kind ist. und wenn du so weiter machst, dann wirst du vor die Hunde gehen das ist keine FRage des ob sondern nur des wann. Also Zeit was zu ändern.

Lies mal das Buch hier: Die Sucht gebraucht zu werden (Originaltitel: Codependent No More, 1987)

Alles Gute
Lars

"gesunder" egoismus
danke für deine Antwort Lars,
doch die Behauptung, dass der wichtigste mensch in meinem leben ich selbst bin, will einfach nicht in meinen Kopf gehen.
Das Ganze zu ändern, erscheint mir nun einerseits logisch/ einleuchtend, doch andererseits habe ich Angst es zu ändern, da die Menschen mich nur so kennen und mich sonst vielleicht nicht mehr akzeptieren.
Allerdings hat mein Verhalten nichts mit Co-Abhängigkeit zu tun.
danke!
Emily

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook

Das könnte dir auch gefallen