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Selbstmordversuch - das Leben danach

13. August um 10:40

Hallo Zusammen

Ich bin 22 Jahre alt und habe bereits in der Zeit von 15-16 Jahre 3 Suizidversuche hinter mir. Danach über 1 Jahr geschlossene Psychiatrie. Ausgelöst wurde das Ganze durch ein sehr traumatisches Erlebnis, welches ich hier aber nicht näher beschreiben möchte.

Das ganze ist nun knappe 6 Jahre her und ich lebe seither grundsätzlich sehr zufrieden, habe einen Job, einen Partner und bin entsprechend auch wahnsinnig froh, dass ich alles überlebt habe. Da dieses Thema oft "Totgeschwiegen" wird, wollte ich nun einmal nachfragen, ob es hier Personen gibt, die bereits Suizidversuch(e) hinter sich haben und wie ihr heute/danach so lebt? Wie steht ihr heute zu eurem damaligen Ich?

LG

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13. August um 12:28

Wow, was für eine Antwort!!!
Nun, hätte mich meine Mama 1x und meine Freunde 2x nicht rechtzeitig gefunden hätte 1 Versuch tatsächlich gereicht!!

Unglaublich dein Kommentar, wow...

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13. August um 12:54

Natürlich weiss ich das.. Aber, mal abgesehen davon, dass ich gar nicht weiss, wieso du hier überhaupt kommentierst, wenn du zur eigentlichen Frage nichts zu sagen hast, hat man mich beim ersten mal nur mit sehr viel Glück rechtzeitig gefunden da ich an keinem Ort war an dem Familie oder Freunde sich aufhalten...

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13. August um 13:14

Das ist aber, vor allem in der Psychologie (wenn du denn schon damit kommst), ein sehr relevanter Faktor!

Und das alles hat nichts mit "Geschmack nicht getroffen" zu tun. Wenn ich in einem Forum Frage, wie ich am besten eine Kartoffel schäle bringen mir Antworten ala "Kartoffeln sollte man nicht essen, da ungesund" z.B. auch nichts...

Danke, das wünsche ich dir auch.

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13. August um 15:08

autsch.
Nein, das ist keine "Meinung" mehr aus meiner Sicht, sondern ein Angriff und zwar ein verdammt tief gezielter.

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13. August um 15:14

ich konnte es bisher immer im Stadium "Todessehnsucht" abfangen - aber die habe ich bis heute immer mal wieder. Also mein "damaliges Ich" ist mehr oder minder auch mein heutiges ich.

Bei mir gibt es keinen konkreten Anlass, kein konkretes Erlebnis - es kommt halt immer, wenn ich mal wieder einen Krankheitsschub habe und geht wieder, wenn ich selbigen nieder gekämpft habe

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15. August um 1:06

Ich habe leider schon mehrere Freunde und Bekannte an Selbstmord verloren. Eine Freundin hatte vor 4 Woche auch einen Versuch.

Ich selbst war auch kurz davor, aber meine Freundin hat mich aufgehalten und zum Psychologen geschleppt. Nehme deswegen jetzt noch Antidepressiva. Und werde wohl noch einige Zeit nehmen müssen.

Denke jetzt auch noch an Selbstmord nach aber es ist besser geworden als früher. Versuche aber wieder glücklich zu werden. Und mein Leben wieder stabiler zu machen.

Ich kann nur jeden empfehlen zum Psychologen zu gehen und mit Angehörigen zu sprechen. 

Wenn ihr jemanden kennt der auffälliges Verhalten hat fragt diese Person wie es ihr geht und ob ihr helfen könnt. Manchmal hilft das bisschen. Und wenn einer sagt das er über Selbstmord  nachdenkt, ist das schon ein sehr gefährliches zeichen und sollte nicht so einfach abgetan werden. 


 

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15. August um 9:37

Danke euch für eure Antworten
Ich wünsche euch allen alles Gute, bleibt stark!

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16. August um 13:56
In Antwort auf rene_mtf

Ich habe leider schon mehrere Freunde und Bekannte an Selbstmord verloren. Eine Freundin hatte vor 4 Woche auch einen Versuch.

Ich selbst war auch kurz davor, aber meine Freundin hat mich aufgehalten und zum Psychologen geschleppt. Nehme deswegen jetzt noch Antidepressiva. Und werde wohl noch einige Zeit nehmen müssen.

Denke jetzt auch noch an Selbstmord nach aber es ist besser geworden als früher. Versuche aber wieder glücklich zu werden. Und mein Leben wieder stabiler zu machen.

Ich kann nur jeden empfehlen zum Psychologen zu gehen und mit Angehörigen zu sprechen. 

Wenn ihr jemanden kennt der auffälliges Verhalten hat fragt diese Person wie es ihr geht und ob ihr helfen könnt. Manchmal hilft das bisschen. Und wenn einer sagt das er über Selbstmord  nachdenkt, ist das schon ein sehr gefährliches zeichen und sollte nicht so einfach abgetan werden. 


 

Auffälliges Verhalten: 
Es ist sehr schwierig ein Verhalten zu deuten, muss ich sagen. 
Viele kriegen das echt gut hin mit dem Verbergen der eigentlichen Absichten.
Vergangenes Jahr im Juni hat sich ein Freund von uns das Leben genommen.
Er kam mit der Trennung seiner Freundin nicht klar.
Er war sonst immer viel zu Hause und hat oft geschlafen (Müdigkeit durch die Tabletten AD's).
Plötzlich ist er viel raus gegangen, war fröhlicher!!! als sonst, wirkte ok. 
Wir dachten er verkraftet es und kommt klar.
Eines Tages (5 Wochen nach der Trennung) fand ihn seine Ex-Freundin in der Wohnung. Die Zwei hatten noch zusammen gewohnt, er sollte sich eine Wohnung suchen.
Ich bereue heute noch, dass ich nicht verstanden habe, dass seine fröhliche Art und das Weggehen nicht fröhlich war sondern Rastlosigkeit. 
Er war überfordert und niemand hat es bemerkt

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