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Selbstmord selbstsüchtig?

12. April 2013 um 16:16 Letzte Antwort: 22. Juli 2013 um 12:46

Haltet ihr Suizid für selbstsüchtig?

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12. April 2013 um 16:39

Suizid
ja das ist es, außerdem gefährlich, weil man ja nicht weiß, was dann kommt!

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12. April 2013 um 16:44

Naja,
ich selbst bin nicht gläubig, also denke ich danach kommt nichts... mit Wiedergeburt könnte ich mcih noch anfreunden, aber eigentlich glaube ich an ein schlichtes Ende.
Hab also keine Angst, vor dem, was dann kommt...
Ich habe einfach alles verloren... ich will niemandem mehr schaden...

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13. April 2013 um 20:27

Ich wollte schon so oft mir etwas antun
aber ich habe viel zuviel Angst, zu sterben

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15. April 2013 um 8:01

Das Recht, selbst zu entscheiden,
... wann der Zeitpunkt kommt, zu gehen, ist für mich ein elementares Menschenrecht. Daher - nein, nicht im geringsten selbstsüchtig.

Dennoch sollte man differenzieren, insbesondere, was Depressionen betrifft. Da ist Todessehnsucht auch nicht selbstsüchtig, aber ein Symptom, also es gehört zur Krankheit wie Husten zur Erkältung (ja, die Analogie ist bewusst "harmlos" gewählt). Das ist in diesem Sinne nicht völlig "echt" - so wie wir den Zustand unserer Lunge nicht nach dem Moment einer heftigen Erkältung beurteilen dürfen, wenn wir gerade widerlichen Schleim ausspucken, dürfen wir in der Depression nicht den Wunsch zum Leben an der Todessehnsucht messen, die wir da haben.
Depressionen sind übrigens nicht nur "ich sitze in der Ecke und heule" - also das ist etwas, was man unbedingt mit einbeziehen muss.

Gerade in Punkto Sterbehilfe ist unser Land gründlich unterentwickelt. Unseren Tieren gestehen wir dieses Recht zu - unsere Mitmenschen nicht?

Ansonsten: Ich versuche, in einem Psychologie - Forum meine Meinung abzuschwächen und zu entschärfen, weil hier sicherlich viele lesen, für die das ein Thema ist und ich kenne den Wunsch, endlich aufzuhören, ständig zu kämpfen, ich kenne Hoffnungslosigkeit zur Genüge. Ja, man kann immer weiter machen. Ja, man wird etwas gewinnen, wenn man das tut. Aber @romy, was Du dabei geflissentlich unter den Tisch kehrst: das hat seinen Preis. Das gibt es nicht geschenkt.
Nur weil man weitermachen kann, heisst es für mich nicht, dass man das auch muss.

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15. April 2013 um 10:21


Es ist manchmal nicht leicht zu leben und klar zu kommen und ob es jetzt selbstsüchtig ist es für sich selbst angenehmer zu arrangieren ist auch wieder eine Frage.

Ich persönlich habe bereits in der Familie meines Vater einen Suizid verwurzelt und auch ein Klassenkamerad hat sich auf diesem Wege von der Welt begeben.

Es ist definitiv verletztend für die Hinterbliebenden, nur wenn nicht vorher geholfen wird wird es immer wieder dazu kommen.

Letzten Endes hat jeder selbst die Wahl wie und ob er leben will, also kann man nicht von Selbstsucht reden sondern lediglich davon dass einem Hinterbliebenen - die trauern - nicht sonderlich wichtig sind!

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15. April 2013 um 16:16

Sorry, mit sowas kann man mich nicht begeistern
Ne ich glaube den Quatsch nicht - wer glaubt schon an Gott Und wenn, dann glaube ich nur, dass Gott in UNS ist. Wenn ich so nen Schrott höre, kriege ich erst recht ne Krise Tut mir leid, aber sowas regt mich erst recht auf Ich hasse diese Reden über HJesus und Gott und Papst und schlag mich tot
also bitte verschont mich damit

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15. April 2013 um 16:22
In Antwort auf cookiebacke


Es ist manchmal nicht leicht zu leben und klar zu kommen und ob es jetzt selbstsüchtig ist es für sich selbst angenehmer zu arrangieren ist auch wieder eine Frage.

Ich persönlich habe bereits in der Familie meines Vater einen Suizid verwurzelt und auch ein Klassenkamerad hat sich auf diesem Wege von der Welt begeben.

Es ist definitiv verletztend für die Hinterbliebenden, nur wenn nicht vorher geholfen wird wird es immer wieder dazu kommen.

Letzten Endes hat jeder selbst die Wahl wie und ob er leben will, also kann man nicht von Selbstsucht reden sondern lediglich davon dass einem Hinterbliebenen - die trauern - nicht sonderlich wichtig sind!

Ja das sind immer so Gedanken
ne mitlerweile denke ich da garnicht mehr dran - habe nen kumpel, mit dem ich mich jetzt beinahe immer treffen kann und wir quatschen und reißen witze bis zum abwinken das ist total cool

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15. April 2013 um 16:23
In Antwort auf an0N_1189750099z

Das Recht, selbst zu entscheiden,
... wann der Zeitpunkt kommt, zu gehen, ist für mich ein elementares Menschenrecht. Daher - nein, nicht im geringsten selbstsüchtig.

Dennoch sollte man differenzieren, insbesondere, was Depressionen betrifft. Da ist Todessehnsucht auch nicht selbstsüchtig, aber ein Symptom, also es gehört zur Krankheit wie Husten zur Erkältung (ja, die Analogie ist bewusst "harmlos" gewählt). Das ist in diesem Sinne nicht völlig "echt" - so wie wir den Zustand unserer Lunge nicht nach dem Moment einer heftigen Erkältung beurteilen dürfen, wenn wir gerade widerlichen Schleim ausspucken, dürfen wir in der Depression nicht den Wunsch zum Leben an der Todessehnsucht messen, die wir da haben.
Depressionen sind übrigens nicht nur "ich sitze in der Ecke und heule" - also das ist etwas, was man unbedingt mit einbeziehen muss.

Gerade in Punkto Sterbehilfe ist unser Land gründlich unterentwickelt. Unseren Tieren gestehen wir dieses Recht zu - unsere Mitmenschen nicht?

Ansonsten: Ich versuche, in einem Psychologie - Forum meine Meinung abzuschwächen und zu entschärfen, weil hier sicherlich viele lesen, für die das ein Thema ist und ich kenne den Wunsch, endlich aufzuhören, ständig zu kämpfen, ich kenne Hoffnungslosigkeit zur Genüge. Ja, man kann immer weiter machen. Ja, man wird etwas gewinnen, wenn man das tut. Aber @romy, was Du dabei geflissentlich unter den Tisch kehrst: das hat seinen Preis. Das gibt es nicht geschenkt.
Nur weil man weitermachen kann, heisst es für mich nicht, dass man das auch muss.

Da hast du recht
ich treffe mich jetzt immer mit nem kumpel oder wir SMSsen bis in die Puppen - echt genial

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15. April 2013 um 16:25

Ich rede auch aus Erfahrung
ich habe das 6 mal durchgemacht. Geschenkt wurde mir da nichts, ich habe mich aus der Depression *gekämpft*. Ich weiss, dass sie wieder kommen wird - Voraussichtlich in 1 1/4 Jahren (alle 3 Jahre in etwa), früher, wenn ich Pech habe. Auch dann wird es mir nicht geschenkt werden, ich werde mich wieder heraus kämpfen müssen.

Wie kommen die Hinterbliebenen dazu, für mich zu entscheiden, wie viel Kampf mir MEIN Leben wert ist? Ist es nicht eher selbstsüchtig von den Hinterbliebenen, einen ANDEREN um sein Leben kämpfen zu lassen, damit SIE nicht leiden müssen, wenn ich nicht mehr da bin? Schön, im besten Falle unterstützen sie mich dabei, aber dass ich jemandem bei etwas helfe, gibt mir keine Entscheidungsgewalt - zumindest nicht so, wie ich "helfen" definiere.

Du hast das "mal" mitgemacht schreibst Du.
Nun, ich hatte 15 JAHRE, wo ich beruflich und privat alles verloren habe. Wieder hochgekämpft, wieder verloren. Über Jahre mit jedem verdammten Strohhalm neu abgesoffen, jede einzelne Hoffnung wieder in Scherben sehen müssen. Darin 6 depressive Phasen mit massiver Todessehnsucht. Ständig Gefühle, die stärker waren, als ich sie ertragen konnte, bis ich alles nur noch betäuben wollte und mir die Haut in Fetzen gerissen habe.

Ja, ich lebe trotzdem noch.
Aber ganz sicher werde ich in meinem Leben nie wieder jemanden verurteilen, der für sich eine andere Entscheidung trifft. Egal wie nichtig mir seine Gründe auch erscheinen mögen. Denn ich weiss eines sicher: was ich erlebt habe, erschien vielen anderen auch nichtig.
Aber ganz sicher werde ich jeden verurteilen, der meint, diese Entscheidung für andere treffen zu müssen.

Ja, man sieht das Thema in einer Depression anders, überzogen. Danke für den Hinweis, aber das hatte ich doch selbst schon geschrieben.

Ich blocke in so einer Situation jeden Kontakt zu anderen, das macht es sonst für mich noch schlimmer.
Aber ja, ich habe auch schon einen Freund durch solche Phasen begleitet.
Ja, auch mehrfach. Ich sehe es trotzdem als sein Recht, seine Entscheidung an, auch wenn er einer von 3 Menschen ist, die ich in den 37 Jahren meines Lebens jemals als meinen Freund bezeichnet habe. Auch wenn er mir so nahe steht, wie mir ein Mensch nur stehen kann und mich das wahnsinnig schmerzen würde. Weil ich ihm helfe, wenn er Hilfe braucht, aber niemals über sein Leben entscheiden würde, auch nicht, indem ich seine Entscheidungen verurteile und sie ihm nötigenfalls posthum als selbstsüchtig vorhalte.

Ja, ich lebe noch. Ja, im Moment führe ich ein Leben, was ich gern führe. Aber es ist mir nicht geschenkt. Ich muss meine Wahrnehmung, meine Gefühle kontrollieren und überwachen - ggf. ändern. Immer. Ständig. Sonst bricht mir wieder alles weg, was ich habe. Wovor ich im Übrigen eine ziemlich üble Angst habe. Was mich auch verändert hat. Nicht nur die Angst, noch ein mal alles zu verlieren, auch das, was ich bis heute erlebt habe. Das ist ganz bestimmt nicht "geschenkt", das ist Kampf. Es ging mir nicht darum, das Verlorene zurückzuholen. Es geht um jeden NEUEN Tag für mich.

Der Weg aus einer Depression geht nicht "von allein" - oder war es bei Dir so? Nein, gewiss nicht, Du hast etwas dafür getan. Hast Dich geändert, Deine Sicht auf Dich, Deine Sicht auf Dein Leben. Das ist nicht geschenkt, das ist erarbeitet. Das meine ich mit "unter den Tisch kehren".
Es ging nicht um das Verlorene sondern darum, dass man das neue erarbeiten muss, nicht geschenkt kriegt. Man tut etwas dafür. Nicht eben wenig, nicht eben leicht. Auch dafür zahlt die Umgebung ihren Preis. Du kämpfst für Deinen Freund - er kämpft aber auch. Das ist doch kein "Geschenk", das ist bestenfalls "Lohn". Den man für die Arbeit angemessen finden kann - oder eben auch nicht.

Nein, ich finde nicht, dass die Hinterbliebenen irgendwie darüber entscheiden sollten, ob sich das jemand erarbeiten möchte und sollte - oder nicht. Auch nicht implizit, indem sie demjenigen dessen Entscheidung vorwerfen.

Wieviele Menschen auf dieser Welt ändern sich freiwillig? Auch wenn sie etwas stört, sagen wir - "sie verlieben sich immer in die falschen" und sind damit unglücklich. Wie viele ändern sich? 5%, der Rest hat es einfacher, unglücklich zu sein, als in den Spiegel zu sehen und sich zu ändern. So hoch ist der Preis, dass ihn 95% nicht zahlen, so lange sie nicht alternativlos müssen. Auch wenn sie dafür schmerzhaft unglücklich sind.

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15. April 2013 um 17:02

^^
Todessehnsucht "rechtfertigt" man nicht. Man *empfindet* sie. Unabhängig davon, ob die Gründe / Auslöser / Verstärker anderen einleuchten mögen oder nicht.
Man kann sie ändern. Aber man muss ein Symptom einer Krankheit ganz sicher niemals "rechtfertigen".
Auch nicht vor sich selbst, falls Du so etwas meinst.

Du sprichst davon, dass ein "Freund", dem Du "hilfst" Todessehnsucht "rechtfertigt"?
Was verstehst Du unter "rechtfertigen"? Unrecht, das einem unterstellt wird und gegen dass man sich verteidigt oder verteidigen muss, würde ich definieren. So siehst Du seine suizidalen Phasen?

Ja, völlig verzerrte Wahrnehmung gehört zum Krankheitsbild. Die Folge davon ist, dass man anderen Dinge vorwirft, die sie so nicht getan haben. Nicht weil man andere gern ärgert, sondern weil es das ist, was man wahrnimmt. Die Wahrnehmung bei ihm unterscheidet sich durch nichts von dem, wie er es wahrnehmen würde, wenn Du das tatsächlich so getan hättest.
Das rechtfertigt nicht, das *ist*.
Auch das kann man ändern, aber das ist schwer, kostet unglaublich viel Kraft.

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15. April 2013 um 19:39

Etwas, wofür man 15 Jahre kämpft
ist kein "Geschenk".

Die Therapien haben mir auch nichts gebracht,ich komme klar, seit ich aufgehört habe, mir helfen zu lassen und angefangen haben habe, mir zu helfen.

Aber 7 psychischiche Krankheiten werden 7 psychische Krankheiten bleiben. Bei einer psychischen Krankheit / Persönlichkeitsstörung ist der Preis der "Heilung" naturgemäß eine völlige Änderung der Persönlichkeit. Nein Danke, ich mag mich wie ich bin. Mein Leben hat einen Preis - ich zahle ihn. Das werde ich auch für Götter nicht ändern. Das ist, wie ich entschieden habe und wie ich weiter entscheiden werde.

Ich bin weiß Gott ( ) eine arrogante S**. Aber so selbstsüchtig, dass ich für andere Menschen Entscheidungen treffe, was sie tun sollen, wie sie entscheiden sollen - so schlimm nun doch nicht. Jeder sollte seine Entscheidungen selbst treffen. Inklusive der Entscheidung, ob er leben möchte oder nicht. Auch wenn diese Entscheidung auch Auswirkungen auf mich hat. Selbstsüchtig ist nicht Suizid, selbstsüchtig ist, über das zu entscheiden, was andere tun sollen, weil es *auch* Auswirkungen auf einen Selbst, Hinterbliebene oder sonstwen hätte.

Im übrigen: Du hast Dich entschieden, Deinem Freund zu helfen. Nein, Du musstest das nicht anhören, Du musstest das nicht mitmachen. Er musste es mitmachen. Du hast Dich dafür entschieden, weil Du es wolltest. Du konntest wählen, Du hast gewählt.

Was soll dass denn werden? Wenn Du jemandem beim Umzug hilft, rechnest Du dann auch ständig vor, dass Du Sachen die Treppe hochtragen mußtest?

Ja, psych. Krankheiten sind für die Menschen in unserer Umgebung eine extreme Belastung. Das möchte ich nicht herunterspielen, das möchte ich nicht verharmlosen. Wenn die Gefühle krank sind, hat es Auswirkungen, auf alle, die einem nahe stehen und zwar üble und starke. Das sage ich zu jeder Zeit selbst.
Aber Hilfe anbieten, Hilfe leisten und danach die nächsten 30 Jahre die Rechnung immer in der Jackentasche zu haben - davon habe ich schon zu viel erlebt. Für solche "Hilfe" wäre mir auch der Preis zu hoch.

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15. April 2013 um 22:48

Wenn Du...
... meine Beiträge gelesen hättest, wüßtest Du, dass es mir genau darum geht.

ICH entscheide über mein Schicksal, nicht irgendwelche Hinterbliebenen, die das AUCH betreffen würde.
Ich gebe jedem das Recht, über das eigene Schicksal selbst zu entscheiden. Wer da von "selbstsüchtig" spricht, nimmt demjenigen dieses Recht.
Eben weil ICH und NUR ich darüber zu entscheiden habe, ist es nicht "selbstsüchtig", wenn ich das auch tue. Auch dann nicht, wenn ich dummer Weise nicht ihrer Meinung bin bei meiner Entscheidung.

Das mit dem Preis habe ich jetzt 4x erklärt, was 4x nicht verständlich ist, wird es beim 5. Versuch auch nicht sein.

Wie ich darauf komme, dass Du Deine Hilfe berechnest? Weil nicht jeder Preis in Geld gezahlt wird. Der Preis, den man in Geld entrichten kann ist der leichtere. Der wo Deinem Freund die Schuld und die Konsequenzen Deiner Entscheidung, ihm zu helfen vorgerechnet werden, ist der schwerere. Den berechnest Du. Nicht den in Geld.

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16. April 2013 um 9:06


Ja, weil meine Meinung, die Du anscheind doch nicht so ganz stehen lassen möchtest, nun mal ist, dass

1) es den Weg aus einer Depression nicht geschenkt gibt, sondern man sich den erkämpfen / erarbeiten muss

2) es selbstsüchtig ist, das Interesse der Hinterbliebenen über das Interesse der Betroffenen zu stellen.

Abgesehen davon ist das irgendwie zu weit auf Suizid durch Depression fixiert, das ist längst nicht der einzige Aspekt.

Der Aspekt in Richtung Sterbehilfe fehlt völlig.

Die Möglichkeit, sich ganz ohne Depression bewusst gegen das Leben zu entscheiden, auch.

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16. April 2013 um 12:29

Sehe ich auch so
Nur habe ich mal Angst vor dem Tod und mal nicht XD

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16. April 2013 um 12:49

Hä wieso ich
oder hast du hier etwa etwas falsch abgeschickt muss ich mich jetzt angesprochen fühlen oder nicht

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16. April 2013 um 12:54
In Antwort auf an0N_1189750099z

Ich rede auch aus Erfahrung
ich habe das 6 mal durchgemacht. Geschenkt wurde mir da nichts, ich habe mich aus der Depression *gekämpft*. Ich weiss, dass sie wieder kommen wird - Voraussichtlich in 1 1/4 Jahren (alle 3 Jahre in etwa), früher, wenn ich Pech habe. Auch dann wird es mir nicht geschenkt werden, ich werde mich wieder heraus kämpfen müssen.

Wie kommen die Hinterbliebenen dazu, für mich zu entscheiden, wie viel Kampf mir MEIN Leben wert ist? Ist es nicht eher selbstsüchtig von den Hinterbliebenen, einen ANDEREN um sein Leben kämpfen zu lassen, damit SIE nicht leiden müssen, wenn ich nicht mehr da bin? Schön, im besten Falle unterstützen sie mich dabei, aber dass ich jemandem bei etwas helfe, gibt mir keine Entscheidungsgewalt - zumindest nicht so, wie ich "helfen" definiere.

Du hast das "mal" mitgemacht schreibst Du.
Nun, ich hatte 15 JAHRE, wo ich beruflich und privat alles verloren habe. Wieder hochgekämpft, wieder verloren. Über Jahre mit jedem verdammten Strohhalm neu abgesoffen, jede einzelne Hoffnung wieder in Scherben sehen müssen. Darin 6 depressive Phasen mit massiver Todessehnsucht. Ständig Gefühle, die stärker waren, als ich sie ertragen konnte, bis ich alles nur noch betäuben wollte und mir die Haut in Fetzen gerissen habe.

Ja, ich lebe trotzdem noch.
Aber ganz sicher werde ich in meinem Leben nie wieder jemanden verurteilen, der für sich eine andere Entscheidung trifft. Egal wie nichtig mir seine Gründe auch erscheinen mögen. Denn ich weiss eines sicher: was ich erlebt habe, erschien vielen anderen auch nichtig.
Aber ganz sicher werde ich jeden verurteilen, der meint, diese Entscheidung für andere treffen zu müssen.

Ja, man sieht das Thema in einer Depression anders, überzogen. Danke für den Hinweis, aber das hatte ich doch selbst schon geschrieben.

Ich blocke in so einer Situation jeden Kontakt zu anderen, das macht es sonst für mich noch schlimmer.
Aber ja, ich habe auch schon einen Freund durch solche Phasen begleitet.
Ja, auch mehrfach. Ich sehe es trotzdem als sein Recht, seine Entscheidung an, auch wenn er einer von 3 Menschen ist, die ich in den 37 Jahren meines Lebens jemals als meinen Freund bezeichnet habe. Auch wenn er mir so nahe steht, wie mir ein Mensch nur stehen kann und mich das wahnsinnig schmerzen würde. Weil ich ihm helfe, wenn er Hilfe braucht, aber niemals über sein Leben entscheiden würde, auch nicht, indem ich seine Entscheidungen verurteile und sie ihm nötigenfalls posthum als selbstsüchtig vorhalte.

Ja, ich lebe noch. Ja, im Moment führe ich ein Leben, was ich gern führe. Aber es ist mir nicht geschenkt. Ich muss meine Wahrnehmung, meine Gefühle kontrollieren und überwachen - ggf. ändern. Immer. Ständig. Sonst bricht mir wieder alles weg, was ich habe. Wovor ich im Übrigen eine ziemlich üble Angst habe. Was mich auch verändert hat. Nicht nur die Angst, noch ein mal alles zu verlieren, auch das, was ich bis heute erlebt habe. Das ist ganz bestimmt nicht "geschenkt", das ist Kampf. Es ging mir nicht darum, das Verlorene zurückzuholen. Es geht um jeden NEUEN Tag für mich.

Der Weg aus einer Depression geht nicht "von allein" - oder war es bei Dir so? Nein, gewiss nicht, Du hast etwas dafür getan. Hast Dich geändert, Deine Sicht auf Dich, Deine Sicht auf Dein Leben. Das ist nicht geschenkt, das ist erarbeitet. Das meine ich mit "unter den Tisch kehren".
Es ging nicht um das Verlorene sondern darum, dass man das neue erarbeiten muss, nicht geschenkt kriegt. Man tut etwas dafür. Nicht eben wenig, nicht eben leicht. Auch dafür zahlt die Umgebung ihren Preis. Du kämpfst für Deinen Freund - er kämpft aber auch. Das ist doch kein "Geschenk", das ist bestenfalls "Lohn". Den man für die Arbeit angemessen finden kann - oder eben auch nicht.

Nein, ich finde nicht, dass die Hinterbliebenen irgendwie darüber entscheiden sollten, ob sich das jemand erarbeiten möchte und sollte - oder nicht. Auch nicht implizit, indem sie demjenigen dessen Entscheidung vorwerfen.

Wieviele Menschen auf dieser Welt ändern sich freiwillig? Auch wenn sie etwas stört, sagen wir - "sie verlieben sich immer in die falschen" und sind damit unglücklich. Wie viele ändern sich? 5%, der Rest hat es einfacher, unglücklich zu sein, als in den Spiegel zu sehen und sich zu ändern. So hoch ist der Preis, dass ihn 95% nicht zahlen, so lange sie nicht alternativlos müssen. Auch wenn sie dafür schmerzhaft unglücklich sind.

Was soll man dazu sagen
Ich hatte auch genug zu kämpfen in meinem Leben - ich bekam es auch nicht umsonst. NICHTS IM LEBEN IST UMSONST. Ja Depressionen sind schlimm, sehr schlimm - ich habe auch Depressionen, aber sie bringen uns nicht unbedingt um, solange wir es nicht zulassen.

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16. April 2013 um 13:05

Boah ne ey
Ihr mit euerm Jesus und Gott und son Schrott - wie könnt ihr daran glauben Ok, jeder kann schreiben, was er denkt und fühlt und durchgemacht hat und so weiter und so fort - das tun wir ja alle . Aber dieses ständige Jesus und Gott Gelabere Tut mir leid, aber ich versteh einfach nicht, wie man alles auf Jesus und Gott schieben kann und es denen auch noch verdankt. Wir sind für alles selbst verantwortlich. Ich glaube zwar an Übersinnliches und an Geister, aber nicht an Jesus und an Gott. Ich bin zwar evangelisch lutherisch - aber das ist auf jeden Fall besser als katholisch zu sein oder keinen Glauben zu haben und in die letzte Ecke des Friedhofes begraben zu werden und verachtet zu werden Konfemieren ließ ich mich auch nicht - ich kann immer noch ne Schnellkonfirmation machen Also warum sollte ich mir den Scheiß antun

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16. April 2013 um 18:26

Niemals !!
Nein nie im leben, es ist die Entscheidung desjenigen, der sein Leben beenden will. Niemand hat sich da einzumischen. Und selbstsüchtig ist es erst recht nicht !!!

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16. April 2013 um 18:49
In Antwort auf mysie_12234175

Was soll man dazu sagen
Ich hatte auch genug zu kämpfen in meinem Leben - ich bekam es auch nicht umsonst. NICHTS IM LEBEN IST UMSONST. Ja Depressionen sind schlimm, sehr schlimm - ich habe auch Depressionen, aber sie bringen uns nicht unbedingt um, solange wir es nicht zulassen.

Genau das wollte ich sagen...
... man bekommt es nicht umsonst, man muss etwas tun dafür. Es ist eben kein Geschenk.

Ändern kann man eigentlich alles. Wenn man etwas tut, nicht wenn man Geschenke erhält.

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17. April 2013 um 19:35

Oh Gott
Ich helfe dir nicht dabei NIEMALS. ich bin doch nicht irre

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18. April 2013 um 10:10

Er hat recht
Laut der 10 Gebote sollst du nicht töten, ob es nun ein Anderer oder Du selbst bist
Wenn dus aber doch tust, ist dies eine sehr schlimme Sünde

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19. April 2013 um 7:12

Ja da hast du wohl recht
stimmt, aber bevor er tot ist, wird er wohl ein sehr schlechtes Gewissen haben. Bitte denkt jetzt nichts Falsches, aber ich habe auch so schlimme Gedanken - ich wollte mich tatsächlich mit einem Messer umbringen. Habe aber nur Schnittverletzungen, weil ich merkte, dass das KRANK ist und habe entschlossen, Hilfe zu holen. Ich weiß auch nicht, was mich dazu reizen konnte. Ich habe total Angst, weil ich diese KRANKEN GEDANKEN einfach nicht loswerde Ich habe gedacht, das kanns doch nicht sein - du bist nicht so ein Mensch, der sich so einfach das Leben nimmt
Ich kann mir vorstellen, dass ihr mich jetzt verachten werdet. Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Zum Glück habe ich beschlossen, kein Feigling zu sein und mich durchs Leben zu boxen - egal, wie schwer es ist und egal, wie verletzt ich bin

Bist du dir denn sicher, dass totgeweihter tot ist

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19. April 2013 um 7:15

Dein Name ist auch cool
Du heißt genauso wie meine Lieblingsschokolade : Romy

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19. April 2013 um 8:06
In Antwort auf mysie_12234175

Ja da hast du wohl recht
stimmt, aber bevor er tot ist, wird er wohl ein sehr schlechtes Gewissen haben. Bitte denkt jetzt nichts Falsches, aber ich habe auch so schlimme Gedanken - ich wollte mich tatsächlich mit einem Messer umbringen. Habe aber nur Schnittverletzungen, weil ich merkte, dass das KRANK ist und habe entschlossen, Hilfe zu holen. Ich weiß auch nicht, was mich dazu reizen konnte. Ich habe total Angst, weil ich diese KRANKEN GEDANKEN einfach nicht loswerde Ich habe gedacht, das kanns doch nicht sein - du bist nicht so ein Mensch, der sich so einfach das Leben nimmt
Ich kann mir vorstellen, dass ihr mich jetzt verachten werdet. Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Zum Glück habe ich beschlossen, kein Feigling zu sein und mich durchs Leben zu boxen - egal, wie schwer es ist und egal, wie verletzt ich bin

Bist du dir denn sicher, dass totgeweihter tot ist

Nein
da sind wir wieder beim Thema.

Ein schlechtes Gewissen hat man nur dann, wenn man Suizid wirklich für egoistisch hält oder nach christlichem Weltbild davon ausgeht, dass es eine Sünde ist.

Tut man das nicht, gibt es auch keinen Grund für ein schlechtes Gewissen.

Man sollte im Leben immer darauf achten, dass die Zahl der Menschen, auf die man mehr Rücksicht nimmt, als auf sich selbst, 1) auf die Menschen beschränkt ist, bei denen man das auch *wirklich* möchte und 2) sehr im engen Rahmen bleibt.

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14. Mai 2013 um 8:34
In Antwort auf an0N_1189750099z

Nein
da sind wir wieder beim Thema.

Ein schlechtes Gewissen hat man nur dann, wenn man Suizid wirklich für egoistisch hält oder nach christlichem Weltbild davon ausgeht, dass es eine Sünde ist.

Tut man das nicht, gibt es auch keinen Grund für ein schlechtes Gewissen.

Man sollte im Leben immer darauf achten, dass die Zahl der Menschen, auf die man mehr Rücksicht nimmt, als auf sich selbst, 1) auf die Menschen beschränkt ist, bei denen man das auch *wirklich* möchte und 2) sehr im engen Rahmen bleibt.

Ja stimmt
so ist es

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11. Juli 2013 um 20:16

Suizid in Zusammenhang mit Borderline
Wenn einer unter Borderline leidet, so wie ich, dann halte ich Suizid für selbstsüchtig

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11. Juli 2013 um 20:24
In Antwort auf mysie_12234175

Suizid in Zusammenhang mit Borderline
Wenn einer unter Borderline leidet, so wie ich, dann halte ich Suizid für selbstsüchtig


was hat das damit zu tun?

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12. Juli 2013 um 0:08

Tod
Es gibt keinen Tod.
Die Seele lebt ewig.

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12. Juli 2013 um 13:01

@sherridan
da liegst Du aber ganz daneben.

"Es ist dem Menschen gesetzt einmal zu sterben, danach aber das Gericht". (Die Bibel)

Nicht was wir meinen, denken oder glauben zu wissen ist ausschlaggebend, sondern was GOTT sagt ist letzte Autorität.

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12. Juli 2013 um 13:17
In Antwort auf eseld_12147022

@sherridan
da liegst Du aber ganz daneben.

"Es ist dem Menschen gesetzt einmal zu sterben, danach aber das Gericht". (Die Bibel)

Nicht was wir meinen, denken oder glauben zu wissen ist ausschlaggebend, sondern was GOTT sagt ist letzte Autorität.

Na schön,
so lange ich aber zu Lebzeiten nicht der Theorie Eures Gottes folge, wird es mir zu Lebzeiten dennoch egal sein.

Nicht was wir meinen, denken oder glauben zu wissen ist ausschlaggebend, ...
genau. Gilt auch für die Frage, wie GOTT tatsächlich entscheiden würde, sollte ich dereinst doch vor dem Richterstuhl des Ewigen stehen.

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12. Juli 2013 um 13:36


come to the dark side - we have cookies

Wenn Dein Gott mich liebt, dann hat er / sie / es eine reichlich schizophene Art, das zu zeigen

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12. Juli 2013 um 18:29

Warum nicht?
Kraft und Gegenkraft sind die Basis dieser Welt.

kein ohne

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12. Juli 2013 um 19:24

Jeder kann machen was er will, aber bitte mit Rücksicht auf andre
Was ich überhaupt nicht mag, wenn sich dann ein Selbstmörder vor nen Zug schmeisst, oder vom Brückengeländer auf ein Auto. sowas löst nämlich auch noch bei einigen postraumatische Belastungsstörungen aus. Ich kenne so einen Fall aus unsrer Verwandschaft. War in den 60 er Jahren. Nachdem ein Selbstmörder vor seinen Zug gelaufen ist, hatte er Albträume konnte kaum noch schlafen und kaum noch arbeiten. Dann hat er sich selber umgebracht.

Wenn jemand nicht mehr Leben will, stört mich das nicht. Ich finde das nicht gerade fair, wenn da ein asozialer der andre Menschen nicht respektiert, keine echten Freunde hat, sich umbringen will und dann aufeinmal soll er am leben erhalten werden, lebt weiter und schädigt dann noch weitere Menschen oder macht sie depressiv durch sein verhalten.

Jeder kann mit seinem Leben machen was er will, solange er andre Menschen nicht gefährdet oder sonstwie schadet und belästigt finde ich

In Deutschland ist sterbehilfe nicht erlaubt, aber er kann ja in die Schweiz fahren und stört so niemanden. Ich hoffe mal, dass es bei uns auch mal erlaubt ist, wenn ich uralt bin nicht mehr aus dem Bett krabbeln kann. Ich möchte zwar ewig leben, aber sollte ich dann den ganzen Tag im Bett liegen und tod unglücklich sein, oder mit Morphium vollgepumpt und mich ganz benommen fühle und kaum klare gedanken habe, darauf kann ich wahrscheinlich verzichten. Kann sich vielleicht ändern wenn es soweit ist. Aber trotzdem fände ich es gut, wenn man selber bestimmen kann.

schlieslich gibt es laut den menschenrechten das Recht auf Selbstbestimmung. und dass man nicht über seinen Tod bestimmen darf, widerspricht dem. Der Mensch muss bis zum bitteren Ende leiden. Hab ich bei meiner Oma und meinem Opa erlebt. die lagen lange nur noch im Bett. Klar im Kopf waren sie am Ende auch nicht mehr. gesagt haben sie zwar oft, ach wenn es nur schon vorbei wäre, aber Sterbehilfe ist ja strafbar.

Diejenigen die natürlich am meisten dafür sind, dass die Menschen sich nicht umbringen, wenn sie mit dem Leben nicht mehr zufrieden sind, sind natürlich die Pflegeheime und Ärzte oder Sozialarbeiter.

Und an Gott glaube ich eh nicht. Wenn der nichtmal seine eigenen Leute (pfarrer, schwestern) die Kindern schlimmes antun im Griff hat. Viel Leid und Krieg ging von der Kirche aus.

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14. Juli 2013 um 15:44

Nein.
Man sollte sich auch mal fragen, was ein Mensch durchgemacht haben muss, um sich selbst das Leben zu nehmen. Daran denkt niemand. Als sich eine Freundin von mir umgebracht hat sagte tatsächlich nur einen Tag später zu mir "Find ich total feige, was sie gemacht hat!". Aber was meine Freundin durchmachen musste, um so einen Entschluss zu fassen- danach hat so gut wie nie jemand gefragt. Menschen die sagen, dass Selbstmorgen selbstsüchtig ist, die haben so etwas noch niemals erlebt.

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19. Juli 2013 um 22:24

Ganz genau
Ich stimme dir zu - der Tod ist schrecklich

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19. Juli 2013 um 22:28
In Antwort auf an0N_1264790899z

Jeder kann machen was er will, aber bitte mit Rücksicht auf andre
Was ich überhaupt nicht mag, wenn sich dann ein Selbstmörder vor nen Zug schmeisst, oder vom Brückengeländer auf ein Auto. sowas löst nämlich auch noch bei einigen postraumatische Belastungsstörungen aus. Ich kenne so einen Fall aus unsrer Verwandschaft. War in den 60 er Jahren. Nachdem ein Selbstmörder vor seinen Zug gelaufen ist, hatte er Albträume konnte kaum noch schlafen und kaum noch arbeiten. Dann hat er sich selber umgebracht.

Wenn jemand nicht mehr Leben will, stört mich das nicht. Ich finde das nicht gerade fair, wenn da ein asozialer der andre Menschen nicht respektiert, keine echten Freunde hat, sich umbringen will und dann aufeinmal soll er am leben erhalten werden, lebt weiter und schädigt dann noch weitere Menschen oder macht sie depressiv durch sein verhalten.

Jeder kann mit seinem Leben machen was er will, solange er andre Menschen nicht gefährdet oder sonstwie schadet und belästigt finde ich

In Deutschland ist sterbehilfe nicht erlaubt, aber er kann ja in die Schweiz fahren und stört so niemanden. Ich hoffe mal, dass es bei uns auch mal erlaubt ist, wenn ich uralt bin nicht mehr aus dem Bett krabbeln kann. Ich möchte zwar ewig leben, aber sollte ich dann den ganzen Tag im Bett liegen und tod unglücklich sein, oder mit Morphium vollgepumpt und mich ganz benommen fühle und kaum klare gedanken habe, darauf kann ich wahrscheinlich verzichten. Kann sich vielleicht ändern wenn es soweit ist. Aber trotzdem fände ich es gut, wenn man selber bestimmen kann.

schlieslich gibt es laut den menschenrechten das Recht auf Selbstbestimmung. und dass man nicht über seinen Tod bestimmen darf, widerspricht dem. Der Mensch muss bis zum bitteren Ende leiden. Hab ich bei meiner Oma und meinem Opa erlebt. die lagen lange nur noch im Bett. Klar im Kopf waren sie am Ende auch nicht mehr. gesagt haben sie zwar oft, ach wenn es nur schon vorbei wäre, aber Sterbehilfe ist ja strafbar.

Diejenigen die natürlich am meisten dafür sind, dass die Menschen sich nicht umbringen, wenn sie mit dem Leben nicht mehr zufrieden sind, sind natürlich die Pflegeheime und Ärzte oder Sozialarbeiter.

Und an Gott glaube ich eh nicht. Wenn der nichtmal seine eigenen Leute (pfarrer, schwestern) die Kindern schlimmes antun im Griff hat. Viel Leid und Krieg ging von der Kirche aus.

Genau
Jeder kann mit seinem Leben machen was er will, solange er andre Menschen nicht gefährdet oder sonstwie schadet und belästigt finde ich

Dieser Satz ist richtig

Dein Text gefällt mir total
Hammer gut
Ich bin beeindruckt

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19. Juli 2013 um 22:31

Ich hasse
Gerede über Jesus und Gott und all den anderen Quatsch
Ich glaube nicht daran und werde es auch nie tun - also bitte nicht so ein dummes Gerede an mich schicken, bitte

DANKE DANKE DANKE

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19. Juli 2013 um 22:34

Wenn ich auch nur ein kleines bisschen an Gott glaube....
so ist Gott in uns. Aber daran glaube ich nur, wenn ich am Ende bin oder trauer oder so

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19. Juli 2013 um 22:42
In Antwort auf an0N_1189082399z

Nein.
Man sollte sich auch mal fragen, was ein Mensch durchgemacht haben muss, um sich selbst das Leben zu nehmen. Daran denkt niemand. Als sich eine Freundin von mir umgebracht hat sagte tatsächlich nur einen Tag später zu mir "Find ich total feige, was sie gemacht hat!". Aber was meine Freundin durchmachen musste, um so einen Entschluss zu fassen- danach hat so gut wie nie jemand gefragt. Menschen die sagen, dass Selbstmorgen selbstsüchtig ist, die haben so etwas noch niemals erlebt.

Stimmt genau
Denn wer das durchmacht, der weiß meistens genau, warum er das macht, aber nicht, wie schrecklich das ist, weil er selber viel stärkere Schmerzen und Gedanken hat und nur diese spürt. Alles andere ist ihm weniger bewusst. Er weiß zwar, er will sterben, aber er ist sich nicht im Klarem, dass das Sterben schrecklich ist, weil er das als EINZIGSTES HILFSMITTEL sieht. Er sieht es als gut an. Nichts kann ihn dann meistens davon abhalten, wenn er soweit ist. Da musst du gut sein - sehr gut und diesen Menschen aufzuhalten

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19. Juli 2013 um 22:45

Oh ja
die weiße Chateau Schokolade mit Kokos vom Aldi ist lecker

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19. Juli 2013 um 22:46
In Antwort auf an0N_1189750099z


was hat das damit zu tun?

Wer
unter Borderline leidet, will meistens auch Suizid begehen, deshalb

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20. Juli 2013 um 22:22

Glaubst du...
so einen Schwachsinn kaufe ich dir ab Ne sorry das klappt nicht
Gott kann mir auch nicht helfen - das kann nur ich allein. NUR ICH SELBER KANN MIR HELFEN, ABER DAZU MUSS ES KLICK MACHEN BEI MIR Und das ist schwer.

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21. Juli 2013 um 13:58
In Antwort auf mysie_12234175

Wer
unter Borderline leidet, will meistens auch Suizid begehen, deshalb

Stimmt
das ist sehr häufig so.

Aber die Frage war ja, warum es in diesem Zusammenhang selbstsüchtig wäre?

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22. Juli 2013 um 12:46

Bitte...
verschone mich mit diesem dummen Gerede
Ich hasse sowas ICH GLAUBE NICHT DARAN

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