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Selbstliebe und emotionale Abhängigkeit

28. April um 12:29 Letzte Antwort: 3. Mai um 10:03

Hallo ihr Lieben,

ich weiß gar nicht so richtig wie ich anfangen soll. Erst mal zu mir: Ich bin Mitte 20, leide seit ca. 10 Jahren an mittelschweren Depressionen und habe diese aber weitestgehend ganz gut im Griff. Ich habe trotzdem mittlerweile, meiner Meinung nach, ein gesundes Selbstbewusstsein und bin mit mir selbst im reinen. Trotzdem neige ich in Beziehungen immer zu emotionaler Abhängigkeit und komme ganz schwer mit Verlusten klar.

Mein Exfreund hat, nach einer für mich sehr ungesunden Beziehung, letzten Herbst Schluss gemacht, ich hätte es eigentlich schon viel früher tun sollen. In der Beziehung haben sich meine Depressionen wieder verschlimmert und von Anfang an war sie alles andere als gut für mich. Trotzdem konnte ich mich nicht lösen. Nach der Trennung habe ich schon sehr gelitten und habe es anfangs nicht so recht akzeptieren wollen, trotzdem komme ich denke ich mittlerweile ganz gut damit klar. Ich bin noch nicht komplett darüber hinweg und denke noch oft an ihn, allerdings lenke ich mich gut ab und habe nicht mehr richtig intensiven Liebeskummer. 

Jetzt zu meinem eigentlichen Problem: Ich weiß, dass ich mich erst mal wieder auf mich selbst konzentrieren sollte, trotzdem erwische ich mich ständig dabei, wie sehr ich mich wieder nach einer Beziehung und vor allem emotionaler Zuneigung sehne. Ich habe seit ein paar Monaten zwar sporadisch so etwas wie eine Freundschaft mit gewissen Vorzügen, merke aber auch hier, dass ich mich insgeheim nach mehr sehne, obwohl ich weiß, dass es für mich gerade nicht das richtige ist. Zudem merke ich hier auch wie verletzlich und sensibel ich noch durch meine letzte Beziehung bin. Ich fühle mich oft einsam, obwohl ich viele Freunde habe. 

Ich wäre einfach gerne auch single vollständig glücklich ohne verkrampft zu versuchen, eine neue Beziehung zu finden. Zudem wüsste ich, dass ich in einer neuen Beziehung wahrscheinlich wieder in eine emotionale Abhängigkeit fallen würde. Ich habe weder Minderwertigkeitskomplexe, noch fühle ich mich nicht liebenswürdig, deswegen versteh ich mein Verhalten überhaupt nicht. 

Hat jemand Tips, wie ich daran arbeiten kann?  


Grüße
Selma 

 

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30. April um 19:54

Jemanden zu finden der die Abhänngigkeit nicht ausnutzen würde ist das schwere.
Emotional unabhängig werden ist nicht leicht . Grade wenn man von Grundauf jemand ist der irgenwo ebend diese Bindung brauch. 

Ich sags dir wies ist du bist ein Toller Mensch lass dich nicht beirren sei und bleib auch in der Beziehung du selbst Lerne Zu fühlen was dein gegenüber fühlt und zu denken was er denkt dann kannst du dir sicherheit verschaffen ob er es gut meint.

Oft tun wir dinge die nicht gut sind obwohl viele andre denken das müsste man so machen.
Aber hier auch wieder Jeder Mensch ist anders . Man braucht sich nicht individualisieren wenn man man selbst ist .

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1. Mai um 9:05
In Antwort auf user1395058879

Hallo ihr Lieben,

ich weiß gar nicht so richtig wie ich anfangen soll. Erst mal zu mir: Ich bin Mitte 20, leide seit ca. 10 Jahren an mittelschweren Depressionen und habe diese aber weitestgehend ganz gut im Griff. Ich habe trotzdem mittlerweile, meiner Meinung nach, ein gesundes Selbstbewusstsein und bin mit mir selbst im reinen. Trotzdem neige ich in Beziehungen immer zu emotionaler Abhängigkeit und komme ganz schwer mit Verlusten klar.

Mein Exfreund hat, nach einer für mich sehr ungesunden Beziehung, letzten Herbst Schluss gemacht, ich hätte es eigentlich schon viel früher tun sollen. In der Beziehung haben sich meine Depressionen wieder verschlimmert und von Anfang an war sie alles andere als gut für mich. Trotzdem konnte ich mich nicht lösen. Nach der Trennung habe ich schon sehr gelitten und habe es anfangs nicht so recht akzeptieren wollen, trotzdem komme ich denke ich mittlerweile ganz gut damit klar. Ich bin noch nicht komplett darüber hinweg und denke noch oft an ihn, allerdings lenke ich mich gut ab und habe nicht mehr richtig intensiven Liebeskummer. 

Jetzt zu meinem eigentlichen Problem: Ich weiß, dass ich mich erst mal wieder auf mich selbst konzentrieren sollte, trotzdem erwische ich mich ständig dabei, wie sehr ich mich wieder nach einer Beziehung und vor allem emotionaler Zuneigung sehne. Ich habe seit ein paar Monaten zwar sporadisch so etwas wie eine Freundschaft mit gewissen Vorzügen, merke aber auch hier, dass ich mich insgeheim nach mehr sehne, obwohl ich weiß, dass es für mich gerade nicht das richtige ist. Zudem merke ich hier auch wie verletzlich und sensibel ich noch durch meine letzte Beziehung bin. Ich fühle mich oft einsam, obwohl ich viele Freunde habe. 

Ich wäre einfach gerne auch single vollständig glücklich ohne verkrampft zu versuchen, eine neue Beziehung zu finden. Zudem wüsste ich, dass ich in einer neuen Beziehung wahrscheinlich wieder in eine emotionale Abhängigkeit fallen würde. Ich habe weder Minderwertigkeitskomplexe, noch fühle ich mich nicht liebenswürdig, deswegen versteh ich mein Verhalten überhaupt nicht. 

Hat jemand Tips, wie ich daran arbeiten kann?  


Grüße
Selma 

 

Hallo Selma,

wie sieht es mit Zuwendung aus, die du dir selbst gibst? 
Was für ein Mensch bist du außerhalb einer Beziehung bzw., welcher möchtest du sein? Welche Bedürfnisse sind dein eigen, was möchtest du erreichen, welche Ziele hast du?

Eine stabile und vertrauensvolle Beziehung ist etwas Wunderbares. Außer einem Paar, dass diese wunderbare Gemeinsamkeit erleben kann gibt es immer auch eine einzelne Person, die für sich selbst autonom handelt, also unabhängig von einer Partnerschaft. Das heißt, mache nicht NUR die Beziehung zu "deiner Sache" und repräsentatiere dich nur durch sie. Du hast ganz bestimmt Fähigkeiten, Interessen, Wünsche. Arbeite daran diese umzusetzen, vor allem, benenne sie erst einmal.  



 

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1. Mai um 15:47
In Antwort auf user1395058879

Hallo ihr Lieben,

ich weiß gar nicht so richtig wie ich anfangen soll. Erst mal zu mir: Ich bin Mitte 20, leide seit ca. 10 Jahren an mittelschweren Depressionen und habe diese aber weitestgehend ganz gut im Griff. Ich habe trotzdem mittlerweile, meiner Meinung nach, ein gesundes Selbstbewusstsein und bin mit mir selbst im reinen. Trotzdem neige ich in Beziehungen immer zu emotionaler Abhängigkeit und komme ganz schwer mit Verlusten klar.

Mein Exfreund hat, nach einer für mich sehr ungesunden Beziehung, letzten Herbst Schluss gemacht, ich hätte es eigentlich schon viel früher tun sollen. In der Beziehung haben sich meine Depressionen wieder verschlimmert und von Anfang an war sie alles andere als gut für mich. Trotzdem konnte ich mich nicht lösen. Nach der Trennung habe ich schon sehr gelitten und habe es anfangs nicht so recht akzeptieren wollen, trotzdem komme ich denke ich mittlerweile ganz gut damit klar. Ich bin noch nicht komplett darüber hinweg und denke noch oft an ihn, allerdings lenke ich mich gut ab und habe nicht mehr richtig intensiven Liebeskummer. 

Jetzt zu meinem eigentlichen Problem: Ich weiß, dass ich mich erst mal wieder auf mich selbst konzentrieren sollte, trotzdem erwische ich mich ständig dabei, wie sehr ich mich wieder nach einer Beziehung und vor allem emotionaler Zuneigung sehne. Ich habe seit ein paar Monaten zwar sporadisch so etwas wie eine Freundschaft mit gewissen Vorzügen, merke aber auch hier, dass ich mich insgeheim nach mehr sehne, obwohl ich weiß, dass es für mich gerade nicht das richtige ist. Zudem merke ich hier auch wie verletzlich und sensibel ich noch durch meine letzte Beziehung bin. Ich fühle mich oft einsam, obwohl ich viele Freunde habe. 

Ich wäre einfach gerne auch single vollständig glücklich ohne verkrampft zu versuchen, eine neue Beziehung zu finden. Zudem wüsste ich, dass ich in einer neuen Beziehung wahrscheinlich wieder in eine emotionale Abhängigkeit fallen würde. Ich habe weder Minderwertigkeitskomplexe, noch fühle ich mich nicht liebenswürdig, deswegen versteh ich mein Verhalten überhaupt nicht. 

Hat jemand Tips, wie ich daran arbeiten kann?  


Grüße
Selma 

 

Es erfordert manchmal Mut, zu seinem Liebesbedürfnis zu stehen und es auch einfordern zu können bzw. konsequent mit keinem Menschen eine intime Beziehung überhaupt erst anzufangen, der nicht erkennen lässt, dass er eindeutig aufrichtige Zuneigung empfindet.

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3. Mai um 10:03
In Antwort auf user1395058879

Hallo ihr Lieben,

ich weiß gar nicht so richtig wie ich anfangen soll. Erst mal zu mir: Ich bin Mitte 20, leide seit ca. 10 Jahren an mittelschweren Depressionen und habe diese aber weitestgehend ganz gut im Griff. Ich habe trotzdem mittlerweile, meiner Meinung nach, ein gesundes Selbstbewusstsein und bin mit mir selbst im reinen. Trotzdem neige ich in Beziehungen immer zu emotionaler Abhängigkeit und komme ganz schwer mit Verlusten klar.

Mein Exfreund hat, nach einer für mich sehr ungesunden Beziehung, letzten Herbst Schluss gemacht, ich hätte es eigentlich schon viel früher tun sollen. In der Beziehung haben sich meine Depressionen wieder verschlimmert und von Anfang an war sie alles andere als gut für mich. Trotzdem konnte ich mich nicht lösen. Nach der Trennung habe ich schon sehr gelitten und habe es anfangs nicht so recht akzeptieren wollen, trotzdem komme ich denke ich mittlerweile ganz gut damit klar. Ich bin noch nicht komplett darüber hinweg und denke noch oft an ihn, allerdings lenke ich mich gut ab und habe nicht mehr richtig intensiven Liebeskummer. 

Jetzt zu meinem eigentlichen Problem: Ich weiß, dass ich mich erst mal wieder auf mich selbst konzentrieren sollte, trotzdem erwische ich mich ständig dabei, wie sehr ich mich wieder nach einer Beziehung und vor allem emotionaler Zuneigung sehne. Ich habe seit ein paar Monaten zwar sporadisch so etwas wie eine Freundschaft mit gewissen Vorzügen, merke aber auch hier, dass ich mich insgeheim nach mehr sehne, obwohl ich weiß, dass es für mich gerade nicht das richtige ist. Zudem merke ich hier auch wie verletzlich und sensibel ich noch durch meine letzte Beziehung bin. Ich fühle mich oft einsam, obwohl ich viele Freunde habe. 

Ich wäre einfach gerne auch single vollständig glücklich ohne verkrampft zu versuchen, eine neue Beziehung zu finden. Zudem wüsste ich, dass ich in einer neuen Beziehung wahrscheinlich wieder in eine emotionale Abhängigkeit fallen würde. Ich habe weder Minderwertigkeitskomplexe, noch fühle ich mich nicht liebenswürdig, deswegen versteh ich mein Verhalten überhaupt nicht. 

Hat jemand Tips, wie ich daran arbeiten kann?  


Grüße
Selma 

 

Mit Verlusten klar zu kommen, hat mit Depris nichts zu tun.

" Mein Exfreund hat, nach einer für mich sehr ungesunden Beziehung, letzten Herbst Schluss gemacht, ich hätte es eigentlich schon viel früher tun sollen. "

Du glorifizierst,..um danach zu schreiben was DU eigentlich hättest tun müssen.
Das ist Neid.

Probier einfach aus, was Arbeit dir bringt u du nebenbei noch Geld verdienst.

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