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Selbstliebe

16. Februar 2018 um 22:03 Letzte Antwort: 21. Februar 2018 um 8:06

Hallo

Wie kann Selbstliebe gelernt werden? Wie schaffe ich es, mich an 1. Stelle zu setzten?

Lieben Dank für die Antworten.

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17. Februar 2018 um 12:27
In Antwort auf annanadja

Hallo

Wie kann Selbstliebe gelernt werden? Wie schaffe ich es, mich an 1. Stelle zu setzten?

Lieben Dank für die Antworten.

indem man sich eben an die erste Stelle setzt.

Man kann es anderen eh nie wirklich recht machen, sich selbst jedoch schon.

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17. Februar 2018 um 22:39

Hallo Annanadja,

das Problem der fehlenden Selbstliebe haben die meisten unter uns.
Man sollte es nicht glauben...
Viele reagieren mit boshaften Attacken, andere lassen sich unterbuttern usw.
Auslöser ist oft eine unzureichende Stärkung aus dem Elternhaus.
Der Prozess, sich selbst mehr zu schätzen und zu lieben, wird nicht in wenigen Minuten geschehen.
Einfach egoistisch durch die Welt zu laufen, alle anderen zu ignorieren, um an der 1. Stelle zu sein, wird dir auch keine Befriedigung geben, ansonsten hättest Du die Frage hier nicht gestellt. Du bist wohl ein sensibler und lieber Mensch.

Mir persönlich hat es geholfen, die Seiten vom Pal-Verlag zu lesen.
Hier kannst Du viel über dich erfahren und sogar Übungen machen, mit Links weiter in die Tiefe gehen und dich erkennen. Kann ich dir nur empfehlen. (Ich kam drauf, als ich "selbstliebe" bei google eingab.)
Ansonsten gibt es auch gute andere Seiten im Netz und Übungen durch Meditation bei youtube.

Ich wünsche Dir von Herzen viel Kraft und das Erkennen deines guten Wesens.


 

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18. Februar 2018 um 10:46
In Antwort auf ivy2017

Hallo Annanadja,

das Problem der fehlenden Selbstliebe haben die meisten unter uns.
Man sollte es nicht glauben...
Viele reagieren mit boshaften Attacken, andere lassen sich unterbuttern usw.
Auslöser ist oft eine unzureichende Stärkung aus dem Elternhaus.
Der Prozess, sich selbst mehr zu schätzen und zu lieben, wird nicht in wenigen Minuten geschehen.
Einfach egoistisch durch die Welt zu laufen, alle anderen zu ignorieren, um an der 1. Stelle zu sein, wird dir auch keine Befriedigung geben, ansonsten hättest Du die Frage hier nicht gestellt. Du bist wohl ein sensibler und lieber Mensch.

Mir persönlich hat es geholfen, die Seiten vom Pal-Verlag zu lesen.
Hier kannst Du viel über dich erfahren und sogar Übungen machen, mit Links weiter in die Tiefe gehen und dich erkennen. Kann ich dir nur empfehlen. (Ich kam drauf, als ich "selbstliebe" bei google eingab.)
Ansonsten gibt es auch gute andere Seiten im Netz und Übungen durch Meditation bei youtube.

Ich wünsche Dir von Herzen viel Kraft und das Erkennen deines guten Wesens.


 

Hallo Ivy2017

Dankeschön für deine Nachricht, ich werde versuchen deinem Vorschlag zu folgen.

Wünsche auch dir viel Kraft und alles Gute.

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18. Februar 2018 um 18:35
In Antwort auf ivy2017

Hallo Annanadja,

das Problem der fehlenden Selbstliebe haben die meisten unter uns.
Man sollte es nicht glauben...
Viele reagieren mit boshaften Attacken, andere lassen sich unterbuttern usw.
Auslöser ist oft eine unzureichende Stärkung aus dem Elternhaus.
Der Prozess, sich selbst mehr zu schätzen und zu lieben, wird nicht in wenigen Minuten geschehen.
Einfach egoistisch durch die Welt zu laufen, alle anderen zu ignorieren, um an der 1. Stelle zu sein, wird dir auch keine Befriedigung geben, ansonsten hättest Du die Frage hier nicht gestellt. Du bist wohl ein sensibler und lieber Mensch.

Mir persönlich hat es geholfen, die Seiten vom Pal-Verlag zu lesen.
Hier kannst Du viel über dich erfahren und sogar Übungen machen, mit Links weiter in die Tiefe gehen und dich erkennen. Kann ich dir nur empfehlen. (Ich kam drauf, als ich "selbstliebe" bei google eingab.)
Ansonsten gibt es auch gute andere Seiten im Netz und Übungen durch Meditation bei youtube.

Ich wünsche Dir von Herzen viel Kraft und das Erkennen deines guten Wesens.


 

und die TE hätte die Frage nicht gestellt, wenn sie nicht starke Probleme damit hätte, dass sie "untergebuttert" wird - wie passt das dazu, ein"sensibler Mensch" zu sein, wenn man sich selbst schadet? Anderen schadet man tasächlich fast nie, wenn man sich nicht "unterbuttern" lässt, sich selbst aber fast immer, wenn man es tut. Wenn man ein sensibler Mensch ist, müsste man da nicht eigentlich einen anderen Weg gehen?
(ernst gemeinte Frage, falls ich das dazu sagen muss)

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19. Februar 2018 um 15:55
In Antwort auf avarrassterne1

und die TE hätte die Frage nicht gestellt, wenn sie nicht starke Probleme damit hätte, dass sie "untergebuttert" wird - wie passt das dazu, ein"sensibler Mensch" zu sein, wenn man sich selbst schadet? Anderen schadet man tasächlich fast nie, wenn man sich nicht "unterbuttern" lässt, sich selbst aber fast immer, wenn man es tut. Wenn man ein sensibler Mensch ist, müsste man da nicht eigentlich einen anderen Weg gehen?
(ernst gemeinte Frage, falls ich das dazu sagen muss)

tja, schade, es möchte mir wohl niemand erklären ...

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20. Februar 2018 um 15:16
In Antwort auf avarrassterne1

und die TE hätte die Frage nicht gestellt, wenn sie nicht starke Probleme damit hätte, dass sie "untergebuttert" wird - wie passt das dazu, ein"sensibler Mensch" zu sein, wenn man sich selbst schadet? Anderen schadet man tasächlich fast nie, wenn man sich nicht "unterbuttern" lässt, sich selbst aber fast immer, wenn man es tut. Wenn man ein sensibler Mensch ist, müsste man da nicht eigentlich einen anderen Weg gehen?
(ernst gemeinte Frage, falls ich das dazu sagen muss)

Hallo Avarrassterne

Du fragst, warum ein sensibler Mensch sich selber nicht liebt? Ist das Deine Frage?

Gerade deshalb! Oberflächliche Menschen, die sich und andere weniger spüren, haben kein Problem damit, weil sie es gar nicht "sehen". So verstehe ich übrigens den Spruch, "Selig sind die geistig armen". Als "geistig arme" verstehe ich weder behinderte noch dumme Menschen darunter, sondern oberflächliche, die sich also bei der Bedürfnispyramide mit der Stufe 1 und 2 beschäftigen. Das sind so Normalos, wie die allermeisten Menschen, da geht es um Essen, Trinken, Sex, Fussball. So auf die heutige Zeit gemünzt (Fussball). Oder Brot und Spiel, der Ausdruck aus dem Alten Rom, damit der Pöbel (=das Volk) still gehalten wird, weil es zusieht, wie die Gladiatoren sich zermalmen, dazu essen und trinken und besoffen noch Sex haben. Alles vereinfach dargestellt. 

Ich habe drei SchulkameradInnen verloren, die sich mit Drogen den Goldenen Schuss gegeben haben. Erstaunlicherweise (vielleicht) waren es alle tiefgründige, sensible und intelligente Menschen. Dies wurde mir nachher bestätigt, als ich auf einer offenen Drogenszene kochen ging. Ich war perplex, wie intelligent, tiefgründig und sensibel viele dieser Menschen waren und gleichzeitig mit dem Leben "spielten". Heroin übrigens im Gegensatz zu Kokain, der Allerweltsdroge für oberflächliche Menschen. 

Weisst Du wie ich meine?

Sonst können wir das ausführlicher diskutieren.

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20. Februar 2018 um 16:52
In Antwort auf julian_12675699

Hallo Avarrassterne

Du fragst, warum ein sensibler Mensch sich selber nicht liebt? Ist das Deine Frage?

Gerade deshalb! Oberflächliche Menschen, die sich und andere weniger spüren, haben kein Problem damit, weil sie es gar nicht "sehen". So verstehe ich übrigens den Spruch, "Selig sind die geistig armen". Als "geistig arme" verstehe ich weder behinderte noch dumme Menschen darunter, sondern oberflächliche, die sich also bei der Bedürfnispyramide mit der Stufe 1 und 2 beschäftigen. Das sind so Normalos, wie die allermeisten Menschen, da geht es um Essen, Trinken, Sex, Fussball. So auf die heutige Zeit gemünzt (Fussball). Oder Brot und Spiel, der Ausdruck aus dem Alten Rom, damit der Pöbel (=das Volk) still gehalten wird, weil es zusieht, wie die Gladiatoren sich zermalmen, dazu essen und trinken und besoffen noch Sex haben. Alles vereinfach dargestellt. 

Ich habe drei SchulkameradInnen verloren, die sich mit Drogen den Goldenen Schuss gegeben haben. Erstaunlicherweise (vielleicht) waren es alle tiefgründige, sensible und intelligente Menschen. Dies wurde mir nachher bestätigt, als ich auf einer offenen Drogenszene kochen ging. Ich war perplex, wie intelligent, tiefgründig und sensibel viele dieser Menschen waren und gleichzeitig mit dem Leben "spielten". Heroin übrigens im Gegensatz zu Kokain, der Allerweltsdroge für oberflächliche Menschen. 

Weisst Du wie ich meine?

Sonst können wir das ausführlicher diskutieren.

jein. Vor allem, wie man andere an erster Stelle setzen kann und sich "unterbuttern" lassen kann, wenn man ein sensibler Mensch ist.

Drogen allein ist ein Thema, womit man seitenweise Diskussionen füllen kann, ja. Auch wenn ich Deine Einstellungen dazu doch arg plakativ finde - aber das ist mir hier zu weit OT.
Und grenzwertig OT: die ersten beiden Stufen der Bedürfnispyramide - von oben oder unten? Unten war doch nur Essen / Trinken / Kleidung / Wohnung und eins drüber Sicherheit. Ganz oben hingegen Individualität, Selbstverwirklichung usw. - als oberflächlich würde ich keinen von beiden bezeichnen. Zumal es genug Menschen gibt, die auf den oberen Teil freiwillig verzichten, um den unteren zu bekommen - und umgekehrt.

wie auch immer, zurück zum Thema...
Wenn jemand "sensibel" ist, fallen mir zwei mögliche Bedeutungen des Wortes in diesem Kontext ein: a) empfindlich in Bezug auf die eigene Person (also übertrieben ausgedrückt: eine "Mimose" ), was @ivy vermutlich nicht meint und b) empfindlich in Bezug auf die Bedürfnisse / Wünsche / Gefühle anderer Menschen.
Ich vermute, gemeint ist b) - und genau da stecke ich fest.
Wenn jemand sensibel in Bezug auf andere Personen ist, müsste derjenige doch recht zügig merken, dass entweder diese Person ein Idiot ist (Pardon) und alles getane eh nur in den Wind gepustet ist - oder dass eben überhaupt keine Welt untergeht, wenn man auch mal NEIN sagt, weil es dem anderen üblicher Weise GAR NICHTS tut, wenn man nicht seiner Meinung ist, etwas gerade auch mal nicht tun möchte, ... halt eigenen Charakter und eigene Wünsche und eigene Vorstellungen lebt (so lange man damit nicht masslos übertreibt, natürlich).

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21. Februar 2018 um 1:24
In Antwort auf avarrassterne1

und die TE hätte die Frage nicht gestellt, wenn sie nicht starke Probleme damit hätte, dass sie "untergebuttert" wird - wie passt das dazu, ein"sensibler Mensch" zu sein, wenn man sich selbst schadet? Anderen schadet man tasächlich fast nie, wenn man sich nicht "unterbuttern" lässt, sich selbst aber fast immer, wenn man es tut. Wenn man ein sensibler Mensch ist, müsste man da nicht eigentlich einen anderen Weg gehen?
(ernst gemeinte Frage, falls ich das dazu sagen muss)

Vielen Dank für deine interessante Frage, liebe avarrassterne1.


Untergebuttert sein bis hin zur Selbstaufgabe war Teil meines Lebens. Ich schadete mir täglich selbst.
Ich brauchte lange, um das zu erkennen.
Anerkennung bekommen durch Leistung!!!

Es sei normal, dachte ich, bis ich an meine Grenzen kam.
Auch dachte ich, "ein egoistisches Verhalten anzulegen", könnte mir helfen.
....Doch das tat es nicht. Ich kam nicht aus meiner Haut!
Ar-..loch zu sein, hilft nicht!

Konnte erfahren, dass die meisten Probs der Menschen mit fehlendem Aufbau aus dem Elternhaus zu tun hat, egal ob Gewalt, Tod, anderen schlimmen oder nicht schlimmen Dinge. Eigene Wertschätzung erlernten die wenigsten von uns.

Ich riet annanadja, einen Weg zu finden, das Lesen im Pal-Verlag war ein Tipp.
Jeder hat Internet und kann googlen, sogar für Meditation...

Doch liebe avarrassterne,
"Ein sensibler Mensch zu sein" heisst nicht gleich, sich aufzugeben!!!
Es ist schwerer, durchs Leben zu gehen, wenn man ein liebevolleres Denken als andere Menschen hat. Genau DAS zeichnet dich aus.
Du bist stärker als Du denkst!!


LG



 

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21. Februar 2018 um 8:06
In Antwort auf ivy2017

Vielen Dank für deine interessante Frage, liebe avarrassterne1.


Untergebuttert sein bis hin zur Selbstaufgabe war Teil meines Lebens. Ich schadete mir täglich selbst.
Ich brauchte lange, um das zu erkennen.
Anerkennung bekommen durch Leistung!!!

Es sei normal, dachte ich, bis ich an meine Grenzen kam.
Auch dachte ich, "ein egoistisches Verhalten anzulegen", könnte mir helfen.
....Doch das tat es nicht. Ich kam nicht aus meiner Haut!
Ar-..loch zu sein, hilft nicht!

Konnte erfahren, dass die meisten Probs der Menschen mit fehlendem Aufbau aus dem Elternhaus zu tun hat, egal ob Gewalt, Tod, anderen schlimmen oder nicht schlimmen Dinge. Eigene Wertschätzung erlernten die wenigsten von uns.

Ich riet annanadja, einen Weg zu finden, das Lesen im Pal-Verlag war ein Tipp.
Jeder hat Internet und kann googlen, sogar für Meditation...

Doch liebe avarrassterne,
"Ein sensibler Mensch zu sein" heisst nicht gleich, sich aufzugeben!!!
Es ist schwerer, durchs Leben zu gehen, wenn man ein liebevolleres Denken als andere Menschen hat. Genau DAS zeichnet dich aus.
Du bist stärker als Du denkst!!


LG



 

öhm... ich glaube Du hast mich völlig missverstanden.
Ich würde mich selbst nie als sensiblen Menschen bezeichnen. Als Egoisten hingegen jederzeit.
Was für mich im übrigen null mit @r***loch zu tun hat. Auch Egoisten helfen anderen (ja, ganz sicher auch ohne Geld dafür zu bekommen), schaden anderen auch nicht unbedingt (ausser denen, die den Egoismus bis zum Anschlag überziehen, natürlich)  - aber Egoisten leben vor allem Eigenverantwortung - was mir unendlich wichtig ist. Sie legen die Verantwortung für das eigene Wohlbefinden, das eigene Glück nie in die Hände anderer - damit aber auch nicht die Schuld, wenn es nicht funktioniert. Mir sind auch in meinem Umfeld Egoisten ungleich lieber als sensible und hilfsbereite Menschen. Oder um es klar zu sagen: mit Egoisten habe ich selten ein Problem, sensiblen und hilfsbereiten Menschen gehe ich möglichst weiträumig aus dem Weg.

Aber zurück zum Thema. Ich frage, weil ich es nicht verstehe. Und ähm sorry - aber da bin ich mit Deiner Antwort auch keinen Millimeter weiter gekommen.
Was meinst Du nun mit sensibel und wie passt das dazu, dass man sich selbst schadet?

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